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90.MusicForLife 07.03.2019 19:51

Die Schlauchschellen sind ja wirklich ein Traum.
So eine Spannschellen Zange habe ich zum Glück schon in der Garage da mein Schwager schon als ich noch in meiner Kinderwiege lag an seinen VW geschraubt hat.
Allerdings habe ich wie du auch schon zur Rohrzangen Lösung gegriffen wenn die mal schneller zu Hand war.
Ich muss schon sagen, ich werde echt ein wenig neidisch wenn ich den sauberen Motorraum sehe

wolfi71 08.03.2019 17:02

super, sieht doch gut aus Ostern kann kommen, in sieben Wochen ist es so weit.

Teletubby 15.03.2019 09:55

Hallo!

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1849916)
Wie lange hast du mit dem Schraubendreher gedreht, bis der Öldruckschalter geschaltet hat?

Ich habe es ja geschrieben: Bei leerem Ölfilter erst ca. 10 Minuten von Hand, dann ca. 10 Sekunden mit der Bohrmaschine. Danach war bei Drehen von Hand sofort Öldruck wahrnehmbar.


Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1849916)
Die Filter der 827er kann man übrigens fast vollständig vorfüllen vor dem Einbau.


Ja, ich weiß. Leider erhöht das aber auch die Wahrscheinlichkeit von Ölsauerei beim Einbau.

Nach einem Ölwechsel mit Filterwechsel ohne Vorbefüllen des Ölfilters läuft der Motor bei Leerlaufdrehzahl weniger als zehn Sekunden mit brennender Öldruckkontrollleuchte. Durch erhöhte Drehzahl kann man das drastisch verkürzen. Ich glaube nicht, dass das schädlich für den Motor ist.


Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1849932)
Ich habe mir kürzlich eine Zange für Federbandschellen besorgt. Es war eine ganz billige, für 12€. Selbst wenn sie nicht lange halten sollte, hat sie sich mit jeder einfach gelösten Schelle bezahlt gemacht. ;) Ich kann dir nur wärmstens empfehlen, dir auch eine zu kaufen. Selbst wenn es eine ganz billige ist. Denn in diesem Fall ist billig auch gut wie ich finde.

Ich denke immer: Wenn die paar Federbandschellen, die jetzt noch zu verbauen sind, eingebaut sind, werde ich so etwas nie mehr im Leben machen. Deshalb habe ich bisher keine Federbandschellenzange angeschafft. So geht das jetzt schon seit fast 20 Jahren...


Zitat:

Zitat von 90.MusicForLife (Beitrag 1849934)
Ich muss schon sagen, ich werde echt ein wenig neidisch wenn ich den sauberen Motorraum sehe

Da steckt auch ein enormer Arbeitsaufwand drin.

Ich kann das nur deshalb, weil ich keinerlei Zeitdruck habe. Und, auch wenn es sich seltsam anhören mag, weil ich gerne Teile reinige. Zumindest dann, wenn unter den ganzen Öl- Schmutz- und Silikonbelägen etwas wirklich gut erhaltenes zum Vorschein kommt. Und: Es ist einfach sehr schön, saubere Teile zusammenzusetzen. Das kann ich total genießen.


Weiter im Motorraum mit Kleinkram

Als nächstes waren die auf dem nächsten Foto noch unbearbeiteten Teile dran. Sie wollten alle ein wenig hübsch gemacht werden, was vor allem bedeutete, sie von den Silikonverschmutzungen zu befreien. Die im unteren Bildbereich sichtbaren Schrauben und Muttern für die Zündspule hatte ich schon vor längerer Zeit zusammen mit vielen anderen Teilen neu verzinken lassen. Die Unterdruckleitung zum Bremskraftverstärker hat zwei Anschlussstutzen für Schläuche zur Unterdruckentnahme, die auf dem Foto nicht sichtbar sind, weil sie nach unten zeigen. Sie waren beide mit kleinen, grünen Hütchen verschlossen. Diese Hütchen sind tückisch, weil sie manchmal Risse bekommen und dadurch zur Ursache von nur schwer zu findenden Falschluftproblemen werden:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552635603.JPG

Diese grünen Hütchen ließen sich zur Erneuerung nur durch Zerbröseln entfernen, wobei die Schlauchstutzen natürlich nicht beschädigt werden dürfen:http://www.golf3.de/direktupload/201...1552635710.JPG

Ab jetzt war hier nur noch ein grünes neues Hütchen nötig, weil der zweite Unterdruckanschluss fortan für die Klimaanlage gebraucht wird, die es vorher nicht gab. Die blass-grüne Unterdruckleitung hatte ich schon vor Jahren mal von einem Schrottplatz mitgebracht. Jetzt kam sie endlich mal zum Einsatz. An der auf dem Foto rot eingekreisten Stelle gab es später noch Probleme:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552636115.jpg

Das Teil, das als nächstes dran war, hatte ich lange vor mir hergeschoben, weil mit hohem, weniger angenehmem Arbeitsaufwand zu rechnen war: Der Motorkabelstrang. Er war stark verschmutzt und versaut mit Dreck, Resten ehemals ausgetretener Kühlflüssigkeit, Öl vor allem im Bereich der Einspritzeinheit und wie üblich Silikon. Hier ein paar "Impressionen" davon:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552636332.JPG

Reste von eingetrockneter Kühlflüssigkeit...
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552636392.JPG

...und wie üblich Silikon...
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552636460.JPG

...und Öl...
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552636521.JPG

...und Dreck-Silikon-Gemischen:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552636583.JPG

Aber immerhin waren alle Stecker mit ihren Kontakten außer den Verschmutzungen in sehr gutem Zustand. Die Säuberung der verölten Bereiche ging nur nach Auseinanderbau der betroffenen Bereiche:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552636730.JPG

Alles trieft vor Öl, das sehr wahrscheinlich über die Kurbelgehäuseentlüftung dorthin gelangt ist:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552636778.JPG

Zerlegt und sorgfältig gereinigt:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552637522.JPG

Fertig!
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552637687.JPG

Hier das zusammenbaufertige, in Benzin gereinigte Ende der Steckverbindung für den Kühlmitteltemperatursensor. So weit zerlegt, wie es nur eben geht. Bei der Reinigung der Dichtungen der Steckergehäuse muss man sehr vorsichtig sein, weil sie aus Silikon bestehen, das in Reinigungsmitteln zum Anquellen neigt. Sie dürfen deshalb nur kurz damit in Kontakt sein. Aus diesem Grund ist auch die Verwendung von z.B. Kontakt-Spray, WD40 o.ä. in Steckergehäusen weniger empfehlenswert:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552637047.JPG

Fertig zusammengebaut:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552637097.JPG

Die fertige Abzweigstelle der Leitungen zu den Öldruckschaltern und zum Geber für die Öltemperatur:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552637364.jpg

Der einbaufertige Motorkabelstrang:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552637950.JPG

Beim Einbau: Hier wollen Kabel angeschlossen werden. Eine sehr angenehme Tätigkeit, wenn alles gut vorbereitet ist:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552638255.JPG

Fertig!
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552638300.JPG

Die zentrale Motorsteckverbindung, die jetzt auch endlich zusammengestecckt werden konnte. Im auf dem Foto rechten Teil der Steckverbindung und dem zugehörigen Kabelstrang gibt es jetzt eine Leitung mehr, die es vorher nicht gab und die ich während der Arbeit am ausgebauten Kabelstrang eingebunden hatte: Die grün/schwarze für die Öltemperatur der Multifunktionsanzeige MFA, die am anderen Ende in einen Stecker für die Zentralelktrik geht:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552638591.JPG

Das obere Ende des eingebauten Motorkabelstrangs mit den Anschlüssen zur noch fehlenden Einspritzeinheit:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552639042.JPG

Die fertige Elektrik am Ölfilterflansch:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552639117.JPG

Neue Zündleitungen? Nein, sondern die originalen von diesem Cabrio, einbaufertig vorbereitet. Sie waren fast komplett mit dem schon mehrfach erwähnten Silikonspray versaut, so dass es mehrere Stunden gedauert hat, sie davon zu befreien. Das, was ich unter dem Silikon vorfand, war tadellos, und es war mir wichtig, diese Leitungen wiederzuverwenden. Denn das, was da ab Werk verbaut wurde, ist eine sehr gute Qualität mit einer sehr hochwertigen Isolierung. Deshalb wundere ich mich immer wieder, wenn ich hier im Forum lese, dass Leute Zündleitungen ernuert haben. Wenn man mit den originalen gut umgeht, sind sie normalerweise eine Sache für die Ewigkeit. Sogar mein 23 Jahre alter AEX Golf 3 hatte nach ca. 248.000 Kilometern noch die ersten, die ebenfalls in tadellosem Zustand waren. Durch Ersetzen durch irgendwelche von Ebay kann man das meistens nur schlechter machen:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552639294.JPG

Fertig!
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552639714.JPG

Insgesamt sah es im Motorraum jetzt so wie auf dem nächsten Foto aus:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552639792.JPG

Im nächsten Teil soll es hier weitergehen, weil es dort noch so leer aussieht: Es fehlen der Klimakompressor mit Halter, die Servopumpe mit Halter und der Generator:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1552640084.JPG

Grüße Teletubby

MirKesBre 15.03.2019 10:03

Wie immer, tolle Arbeit und Dokumentation :)

Bitte weiterhin hier fortführen und danke für die Mühe.

Felix_Passat 15.03.2019 10:06

Moin,

Ich finde es einfach klasse mit welcher Liebe zu Detail du hier zu Werke gehst.
Den Punkt mit den Zündkabeln finde ich sehr interessant, nach einigem überlegen erscheint es mir logisch.

Viele Grüße
Felix

Ben_RGBG 15.03.2019 12:26

Hallo Manfred,

ja das sieht doch alles toll aus. Schön, wenn man sich bei der Montage die Handschuhe sparen kann und trotzdem keine dreckigen Hände bekommt.

Vielleicht habe ich es übersehen, dann sieh es mir nach: Wie genau reinigst du denn so Kabelbäume und Stecker?

Teletubby 20.03.2019 16:53

Hallo!

Zitat:

Zitat von MirKesBre (Beitrag 1850202)
Wie immer, tolle Arbeit und Dokumentation :) Bitte weiterhin hier fortführen und danke für die Mühe.


Zitat:

Zitat von Felix_Passat (Beitrag 1850203)
Ich finde es einfach klasse mit welcher Liebe zu Detail du hier zu Werke gehst. Den Punkt mit den Zündkabeln finde ich sehr interessant, nach einigem überlegen erscheint es mir logisch.

Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1850212)
ja das sieht doch alles toll aus.

Danke sehr! Ich bin nur sehr gespannt darauf, ob das am Ende auch alles so gut funtkioniert wie es aussieht.


Zitat:

Zitat von Felix_Passat (Beitrag 1850203)
Schön, wenn man sich bei der Montage die Handschuhe sparen kann und trotzdem keine dreckigen Hände bekommt.

Ja, das ist ein Genuss. Und es kommt noch etwas dazu: Durch das Reinigen muss man sich intensiv und nah mit den Teilen beschäftigen. Dabei habe ich in meinem Leben schon viele Unregelmäßigkeiten, Risse, Schwachstellen, Defekte usw. gefunden, die sonst unentdeckt geblieben wären. Hinzu kommt, dass zumindest meine Bereitschaft, Teile einer genaueren Prüfung zu unterziehen viel größer ist, wenn sie schön sauber sind. Das hat sich bei diesem Cabrio zum Beispiel bei der Einspritzeinheit (Bericht folgt noch) als Glücksfall erwiesen.


Zitat:

Zitat von Felix_Passat (Beitrag 1850203)
Vielleicht habe ich es übersehen, dann sieh es mir nach: Wie genau reinigst du denn so Kabelbäume und Stecker?

Grundregel: Im Interesse der Teile immer so sanft wie nur eben möglich.

Die Art der Reinigung hängt vom Material des Teils und von der Art der Verschmutzung ab. Alles aus dem Bereich Öl, Ölkruste, Wachs usw. lätt sich gut mit Benzin (normaler Tankstellenkraftstoff) reinigen. Für fast alle im Technikbereich von Fahrzeugen verwendeten Materialien ist das unproblematisch. Ausnahme: Dichtungen in Steckergehäusen. Zur Reinigung habe ich eine alte Schale aus Metall, in die das Benzin kommt. Mit einem geeigneten Pinsel (habe verschiedene Sorten) werden die Teile darin ausgewaschen, z.B. die verölten Leitungen und Steckergehäuse. Das gebrauchte, schmutzige Benzin wir in leeren Gurkengläsern gesammelt und, wenn sich genug angesammelt hat, bei der Schadstoffannahme der Stadt entsorgt.

Bei einfacheren Verschmutzungen ohne Öl ist oft auch Glasreiniger (z.B. Sidolin, Ajax Glasrein o.ä.) gut zu gebrauchen. Reste von Farben, Lacken und die mehrfach erwähnten Verschmutzungen mit Silikonspray lösen sich am besten mit Nitro-Verdünnung. Dabei muss man aber vorsichtig sein, weil einige Kunststoffsorten unter der Einwirkung von Nitro-Verdünnung Auflösungserscheinungen zeigen. Dann ist es sehr sinnvoll, das an einer unwichtigen Stelle auszuprobieren. Wenn die Kunststoffoberfläche dabei weich wird, auf keinen Fall mit Nitroverdünnung weitermachen, sondern ein weniger aggressives Mittel nehmen. Das dauert dann zwar länger, aber das Teil bleibt unbeschädigt.

Der allergrößte Teil des Ventildeckels beispielsweise war mir einer Schicht des Silikonsprays überzogen. Er besteht aus Metall und hat eine werksseitige schwarze Beschichtung, die absolut resistent gegen Nitroverdünnung ist. Trotzdem hat es lange gedauert, das ganze Silikon wegzubekommen, weil die Schicht stellenweise sehr dick war.

winner 20.03.2019 20:36

Ich freue mich immer auf Manfred's neue Beiträge. Diese finde ich einfach Klasse, super erklärt, sehr gut bildlich festgehalten und die Arbeit ist 1A.

Gti95 20.03.2019 20:51

Macht wirklich Spaß hier zu lesen.
Klasse Berichte bis ins kleinste Detail.

wolfi71 21.03.2019 07:53

Nitoverdünnung kann aber zum Auswaschen der Weichmacher in der Isolierung führen. Die wird dann hart und bricht. Die verlieren sich mit der Zeit übrigens auch ganz von selbst. Und bei dem Auto kann es sein, dass das Silikonspray das diffundieren der Weichmacher verhindert hat. Kann es sein, dass dieses milchige Zeugs ab Werk drauf war? Bei Karmann wurde einiges anders gemacht, wie in den VW-Werken.

mimi 21.03.2019 08:53

Das war auch meine Vermutung. Als Manfred von der Silikonschicht erzählt, fiel mir diese auf meinem ausgebauten AAM Motor auch auf.

Flugschorsch 21.03.2019 09:27

kann mich allen Vorrednern nur anschließen - lese hier auch immer gerne und aufmerksam mit!

Zur Silikonschicht - diese befindet sich auch auf meinem AFT im Cabrio - nicht wirklich ansehnlich, aber ich habe aktuell nicht die Zeit und Muse diese zu entfernen

Terminator-101 21.03.2019 15:26

jup mein Otmar Alt mit AFT Motor hat auch diesen milchigen Überzug über Ventildeckel sowie über einige Kühlschläuche. Der wurde aber laut FIN in Wob gebaut.

Teletubby 24.03.2019 09:49

Der rote Variant fährt nicht

Gestern war ich nach ca. drei Monaten mal wieder bei meinem roten Variant, der auf seinem gemieteten Tiefgaragenplatz steht. Ich wollte wie üblich nach genannten drei Monaten eine Runde damit fahren, um die Batterie bei Laune zu halten. Das hat bisher ausnahmlos immer funktioniert.

Gestern zum ersten Mal nicht: Bei Anlassversuch machte es nur "Klack", die Bordnetzspannung brach ein und aus dem Kombiinstrument kamen die in solchen Fällen übliche Rücksetzgeräusche.

Also bin ich für die Katz´ hingefahren.

Ein Freund von mir hat eine Blei-Gel-Starthiflebatterie. Ihn habe ich danach angerufen. In der nächsten Woche wollen wir gemeinsam hinfahren und das Auto zum Leben erwecken. Dann werde ich es mit nach Hause nehmen und die Batterie mit einem netzbetriebenen Ladegerät über Nacht aufladen.

Wie schon gesagt: Längere Standzeiten mit angeklemmter Batterie sind bei diesem Auto nicht unüblich. Bisher ist der Motor auch nach drei Monaten ununterbrochenen Stehens immer angesprungen. Gestern zum ersten Mal nicht. Dazu ist zu sagen, dass die Batterie inzwischen 14 Jahre alt ist. Vielleicht ist sie ja mal erneuerungsbedürftig.

Grüße Teletubby

Mustang80 24.03.2019 10:09

14 Jahre ist ja ein wirklich ordentliches Alter für eine Autobatterie. Meine Golfbatterie wird dieses Jahr 10 Jahre alt. Die behandel ich allerdings deutlich pfleglicher als du deine. Über den Winter steht sie ausgebaut im Haus und wird regelmäßig aufgeladen und darf auch mal für Bastelzwecke etwas Energie spenden.

Wäre es nicht einfacher gewesen, deine Batterie nach dem vergebenen Startversuch auszubauen und zuhause wieder zu beleben? Bei Erfolg könntest du sie dann wieder einbauen und bei Nichterfolg gleich eine neue erwerben und diese dann vor Ort einbauen.

Naumstar 24.03.2019 13:16

Ich glaube das Manfred das bewusst nicht macht, um nicht die schwere Batterie herum zu heben, wegen seinen Gesundheitlichen Problemen.

Teletubby 24.03.2019 17:10

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1850502)
Meine Golfbatterie wird dieses Jahr 10 Jahre alt. Die behandel ich allerdings deutlich pfleglicher als du deine. Über den Winter steht sie ausgebaut im Haus und wird regelmäßig aufgeladen und darf auch mal für Bastelzwecke etwas Energie spenden.

Was ist daran pfleglicher? Solange nicht die Gefahr der Tiefentladung droht, fühlt sich ein Bleiakkumulator, den eine Autobatterie darstellt, auch bei längerer Nichtbenutzung pudelwohl. Die Tatsache, dass das Auto auch nach der bisher längsten ununterbrochenen Nichtbenutzung von drei Monaten immer gut ansprang, war der Beweis dafür, dass keine Tiefentladung drohte. Deshalb habe ich eine Pflege, wie du sie beschreibst, bisher für überflüssig gehalten und sehe das auch weiterhin so. Wenn ich damit ganz falsch liegen würde, wäre die Batterie wohl kaum 14 Jahre bei bester Gesundheit alt geworden.


Zitat:

Zitat von Naumstar (Beitrag 1850514)
Ich glaube das Manfred das bewusst nicht macht, um nicht die schwere Batterie herum zu heben, wegen seinen Gesundheitlichen Problemen.

Genau das ist ein bedeutender Teil des Grundes.

Hinzu kommt, dass es in der Garage dunkel ist und sehr eng, weil die Stellplätze einzelne Gitterboxen sind.

Grüße Teletubby

GTFahrer 24.03.2019 18:45

14 Jahre ist ordentlich. Musste meine 2004 erworbene Batterie leider letztes Jahr auch entsorgen. Naja, war mit ihren 100Ah auch verdammt groß, zu groß für den Benziner.

Jedenfalls, da derzeit viele junge Autos auf den Schrott landen (Abwrack 2.0) habe ich mich dort umgesehen. Volltreffer, eine knapp 2 Jahre (Laut Datum auf dem Pol) MB-Batterie mit 63Ah für 25€ abgestaubt. Mal sehen wie sich über die Zeit schlagen wird.


Ach eine sehr schöne Arbeit die du am Cabrio verrichtest, da kann man wirklich von 100% Arbeit sprechen. Schöne Restauration, sieht aus als hätte man das Auto neu gekauft. So ähnlich kenne ich noch den schwarzen Vento, der sah damals bei Abholung auch so schön sauber und eben neu aus.

GTFahrer 24.03.2019 19:05

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1849910)
Einbau der schwarzen Kunststoffabdeckung zwischen Fußhebelwerk und Zentralelektrik. Wegen sehr beengter Platzverhältnisse ist das kein Vergnügen. Bei eingebautem Armaturenbrett ist das fast katastrophal:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1551941858.JPG

Dieser Beitrag hat mir heute extrem weitergeholfen! Habe eines meiner Autos innen ebenso komplett gesprengt, von unklaren Einbauten Bilder gemacht... aber diese Platte vergessen. Und ich gebe dir Recht, selbst bei fehlendem Amaturenbrett ist das ein Gefummel bis es richtig sitzt. Ebenso unangenehm die Leitungen zu verlegen die in den Clip gelegt werden. Die Dämmmatte nimmt Platz und Sicht, bei dem frühen Modelljahr sind die Kabelbäume zudem noch alles Einzelteile, was die Sache nur nerviger macht.

Ich glaube der VW Leitfaden sieht den Aus-/Einbau vor, wenn die Übertotpunktfeder ausgebaut werden soll. Laut VW nötig um bspw. das Kupplungsseil zu wechseln. In meinen Augen leichter wenn man das Kombiinstrument ausbaut, aber naja.

P.S.: Das Öl im Stecker fürs Einspritzventil/NTC Ansaugluft ist normal bei der Mono. Das wirst du nach ein paar Betriebsstunden wieder im Gehäuse haben. Ärgert mich auch regelmäßig, aber leider bedingt durch den Aufbau.

wolfi71 24.03.2019 19:25

Ich habe für deratige Fälle einen Koffer mit Starthilfeakku (AGM 17Ah), Kompressor und Steckdose sowie einer Leuchte drin. Damit kann man einem Benziner gut Starthilfe geben.

Teletubby 26.03.2019 10:55

Servopumpe, Klimakompressor, Generator

Wie am Schluss des letzten Teils schon erwähnt, ging es jetzt mit der Pumpe der Servolenkung, dem Klimakompressor und dem Drehstromgenerator weiter. Dabei stellte sich die Frage: Was zuerst anbauen? Den Halter für die Servolenkpumpe oder den für den Kompressor und den Generator? Ich habe mich für letzteren entschieden. Deshalb, weil er an vier Punkten am Motor befestigt ist, an denen er nur wenig Spiel hat. Der Halter für die Servolenkung dagegen ist nur an zwei Stellen am Motor befestigt, hat dort mehr Verschiebemöglichkeit und kann deshalb eher an den schon verbauten anderen Halter angepasst werden.

Den Halter für den Klimakompressor und den Generator hatte ich mal als Gebrauchtteil gekauft. Er war ungewöhnlich gut erhalten und hatte nur ganz wenig Korrosion:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553584751.JPG

Als erstes habe ich ihn in seine Einzelteile zerlegt und diese gründlich gereinigt, dabei vor allem das alte Fett der Lagerung des Spannhebels für die Spannrolle des Keilrippenriemens entfernt:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553594303.JPG

Alle Teile sind gereinigt und einbaufertig, die Spannrolle ist neu:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553584930.JPG

Zwei neue Dichtkappen für die Lagerstellen des Spannhebels:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553585001.JPG

Alles mit neuem Fett für den Spannhebel zusammengebaut und einbaufertig gemacht:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553585080.JPG

Auf dem nächsten Foto ist nicht nur der Halter für den Klimakompressor und den Drehstromgenerator am Motor befestigt, sondern auch der darunter liegende für die Servopumpe. Rot eingekreist ist der Stecker für die Magnetkupplung, den es vorher nicht gab, weil das Auto ja keine Klimaanlage hatte. Er gehört zu den Leitungen der Klimaanlage, die ich in den damals ausgebauten Motorraum-Kabelstrang eingebunden hatte. Dabei gab es keine Möglichkeit, die Länge des Zweiges zur Magnetkupplung genau zu bestimmen. Deshalb wurde es jetzt hier nochmal etwas spannend:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553585522.jpg

http://www.golf3.de/direktupload/201...1553585731.JPG

Der einbaufertige Halter für die Servolenkpumpe. Rot eingekreist sind drei eingepresste Stahlbuchsen, die ich ausgebaut und zusammen mit einem Schub weiterer Teile zum Verzinken gegeben hatte:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553585958.jpg

Die Servopumpe, wie ich sie vorgefunden hatte. Sie war ungewöhnlich gut erhalten, vermutlich infolge der geringen Laufleistung des Cabrios von nur ca. 73.500 km:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553586115.JPG

Nach der Reinigung:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553586189.JPG

http://www.golf3.de/direktupload/201...1553586217.JPG

Die Servolenkpumpe ist einbaufertig zusammengebaut mit ihrem Halter und dem Saugschlauch:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553586508.JPG

Die Schellen des Saugschlauches gibt es in der originalen Ausführung nicht mehr. Um die Originalität zu wahren, habe ich sie nicht erneuert, sondern aufgearbeitet. Bei den Schellen selbst war das einfach, weil sie aus Edelstahl bestehen. Nur die Schrauben waren korrodiert. Deshalb habe ich sie alle vier (je zwei Schrauben aus zwei Schläuchen) aus dem Schellen ausgebaut und neu verzinken lassen:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553586571.JPG

Auf dem nächsten Foto sind rot eingekreist zwei der von mir schon vorgereinigten Schellenschrauben zusammen mit vielen anderen Teilen vor dem Neuverzinken. Die anderen beiden befinden sich auch irgendwo in diesem Gewühl. Damit sich das Neuverzinken lohnt, habe ich immer mehrere Monate gesammelt, bis ich genug Teile zusammen hatte. Dabei ist es total wichtig, jedes Teil einzeln zu vermessen und zu notieren, damit man Monate später, wenn die Teile fertig sind, noch genau weiß, wohin jedes einzelne gehört:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553587416.jpg

So habe ich sie damals zurückbekommen:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553587533.JPG

Die Kleinteile der Servolenkpumpe. Neu sind nur die beiden Kupferdichtringe:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553587621.JPG

Die Servopumpe ist eingebaut, der Saugschlauch angeschlossen. Diese Pumpen sind sehr empfindlich gegen Trockenlauf. Deshalb habe ich als erstes den Druckanschluss mit einer kleinen Spritze mit Hydrauliköl vorbefüllt:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553587774.JPG

So lange, bis das Öl im Anschluss stand und nicht mehr ablief. Dabei habe ich die Pumpe an der Riemenscheibe gedreht:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553587866.JPG

Dann die Druckleitung angeschlossen...
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553588085.JPG

...anschließend Hydrauliköl in den Behälter geschüttet und die Pumpe an der Riemenscheibe ein paar Minuten in normaler Drehrichtung gedreht. Dabei kamen gluggernde Geräusche aus dem Behälter. Nch ein paar Minuten habe ich das zur Vorbefüllung für ausreichend gehalten. Fertig!

Der Drehstromgemerator mit Befestigungsteilen. Ich habe ihn irgendwann mal als Gebrauchtteil mit einer Laufleistung von nur ca. 35.000 Kilometern gekauft. Entsprechend gut war er erhalten. Zum Einbau habe ich ihn nur grob mit einem Multimeter getestet, ihn etwas sauber gamacht und diverse Stahlteile neu verzinken lassen:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553588375.JPG

Der Einbau ging einfach, schnell und angenehm:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553588618.JPG

http://www.golf3.de/direktupload/201...1553588672.JPG

Jetzt fehlte in diesem Bereich nur noch der Klimakompressor. Gebrauchte haben meistens eine stärker korrodierte Oberfläche und sehen grausam aus. Meinen hatte ich mal als ungewöhnlich gut erhaltenes Gebrauchtteil gekauft. Gereinigt und überprüft hatte ich ihn schon damals. Und das Lager der Riemenscheibe, dessen Erneuerung ich nur dringend empfehlen kann, ausgebaut. Auf dem folgenden Foto liegt das neue Lager, noch in seiner Folie verpackt, in der unteren Mitte:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553588940.JPG

Einpressen des neuen Lagers in die Riemenscheibe mit Hilfe einer M12X1,5 Gewindestange. Das Lager darf dazu unbedingt nur am Außenlaufring eingedrückt werden. Die Teile auf der Gewindestange sind von links nach rechts: Mutter M12X1,5, Unterlegscheibe 12,5, Querteil eines Zweiarmabziehers, Außenlaufring eines alten Riemenscheibenlagers, das ich extra dafür zerlegt und aufbewahrt habe, das neue Lager, die Riemenscheibe, ein Stück Alurohr mit passendem Durchmesser und passender Länge, das Querteil eines zweiten Zweiarmabziehers, Unterlegscheibe 12,5, Sechskantmutter M12X1,5. Es ist wichtig, vor Beginn des Einziehens des Lagers alle Teile auf der Gewindestange sorgfältigst auszurichten, damit das Lager nicht verkantet wird:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553589363.JPG

Durch Drehen der einen Sechskantmutter und Gegenhalten der anderen wandert das Lager nun brav in seinen Sitz:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553589463.JPG

Erledigt! Das Lager ist auf dem Grund seines Sitzes angekommen:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553589520.JPG

Jetzt auch mit eingesetztem Sicherungsring, was mit einer spitzen Zange gut geht. Dabei muss man sehr darauf achten, dass man nicht abrutscht und den Wellendichtring des Lagers beschädigt. Sollte das passieren, kann man das Lager gleich wieder ausbauen und entsorgen:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553589657.JPG

Die Riemenscheibe ist mit dem neuen Lager auf den Gehäusestumpf des Kompressorgehäuses aufgedrückt. Das darf nur am Innenlaufring des Lagers passieren:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553589776.JPG

Vor dem Aufsetzen der Kupplungsscheibe der Magnetkupplung muss das Spiel ermittelt und eingestellt werden. Mit etwas Phantasie geht das auch ohne spezielle Werkzeuge. Die selbstsichernde Mutter muss erneuert werden. Das auf dem Foto sichtbare Flacheisen ist am Ende zum Gegenhalten der Kupplungsscheibe speziell angeschliffen und gelocht. Dazu benötigt man noch zwei Schrauben mit Zollgewinde und dazu passende Muttern:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553590220.JPG

Festziehen der Mutter der Kupplungsscheibe mit 20 Nm mit dem Drehmomentschlüssel:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553590321.JPG

Kleinteile für die Befestigung der Kabel und der Steckverbindung am Klimakompressor. Ich hatte sie neu schwarz verzinken lassen. Das kann nöch längst nicht jeder Galvanikbetrieb. "Meiner" kann es zum Glück:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553590451.JPG

Alles zusammengebaut:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553590513.JPG

Einbau des Klimakompressors. Das Festdrehen der Schrauben fand ich nicht ganz einfach. Bei der oberen sind die Platzverhältnisse sehr beengt. Mit der Zündkerzen-Stecknuss der Größe 16 ging es bei der oberen so einigermaßen. Bei der unteren drehte sich beim Festziehen plötzlich blöderweise die Stahl-Gewindebuchse im Kompressorgehäuse mit. Da msste ich mir etwas ganz spezielles einfallen lassen, um sie beschädigungfrei gegenzuhalten. Letztendlich hat es funktioniert.
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553590774.JPG

Alles fertig! Wie man auf dem Foto sehen kann, passt die Länge des elektrischen Anschlusskables des Klimakompressors haargenau. Große Freude!
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Auch aus dieser Perspektive gesehen ist alles gut:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553591211.JPG

Und aus der auch. Leider habe ich vergessen, die Wachsflasche vor Aufnahme des Fotos wegzustellen, die hier total stört:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553591347.JPG

Um diesen Bereich komplett fertigzustellen, fehlte jetzt nur noch die Keilriemenabdeckung. Sie war in gutem, unbeschädigten Zustand und benötigte nur etwas Reinigungsarbeit:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553591520.JPG

Und eine wirklich gute Befestigung am Auto. Normalerweise ist sie mit diesen runden Klammern befestigt:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553591587.JPG

Die Befestigung der Keilriemenabdeckung mit diesen runden Klammern hasse ich wie die Pest. Denn erstens ist die Abdeckung damit nicht wirklich fest, und zweitens bekommt man sie nur ganz schlecht wieder gelöst. Das geht viel eleganter. Dazu braucht man zwei Scheiben in den Abmessungen 6,5X30X1,5, die es im Baumärkten oft in verschiedenen Ausführungen gibt. Der Durchmesser 30 mm ist exakt derselbe wie der der Klammern. Hier die Ausführung der Scheiben in Edelstahl:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553591780.JPG

Diese Scheiben lassen sich genau so wie die dämlichen runden Klammern in die Aufnahmen an der Keilriemenabdeckung einschieben:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553594633.JPG

Befestigt wird das Ganze nun mit zwei Kunststoff-Sechskant-Bundmuttern für Schraubenschlüssel der Größe 10. Es gibt sie im normalen VW Teileprogramm unter der Teilenummer 171 201 969 für EUR 0,48 UVP pro Stück:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553592267.JPG

Zum Drehen der Muttern ist eine 10 mm Stecknuss in 1/4 Zollausführung mit Verlängerung und Drehgriff empfehlenswert. Der Drehgriff hat gegenüber einer Ratsche den großen Vorteil, dass man es viel deutlicher fühlt, wenn die Mutter fest ist. Mit einer Ratsche passiert es leicht, dass man die Kunststoffmutter überdreht:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553592929.JPG

Fertig:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553592991.JPG

http://www.golf3.de/direktupload/201...1553593035.JPG

Eine so befestigte Keilriemenabdeckung ist bei sorgfältiger Arbeit klapperfrei. Außerdem lässt sie sich jederzeit ohne Würgerei wieder demontieren. Alle Befestigungsteile können wiederverwendet werden, solange man die Kunststoffmuttern nicht überdreht.

Frontansicht des Motorraums im derzeitigen Stadium. Es sieht schon ziemlich voll aus:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553593311.JPG

Im Motorraum fehlte außer den Teilen am Schlossträger jetzt nicht mehr viel. Und die Ecken im Haus, in denen Autoteile lagerten, hatten sich deutlich gelichtet. Im Einzelnen fehlten noch das Kurbelgehäuse-Entlüftungrohr, das wegen des verwitterten Zustandes viel Arbeit machen würde. Sowie der Luftfilter, bei dem ich mit weniger Arbeit gerechnet habe. Ebenso wie die Einspritzeinheit, bei der ich mit wenigen Routinearbeiten gerechnet habe. Doch das war leider eine grobe Fehleinschätzung. Dazu später mehr.

Grüße Teletubby

pipi 26.03.2019 12:33

Schön :)

Gehört das so, dass der Keilriemen so wenig in die Riemenscheibe der Servolenkung eintaucht?

mfg Patrick

wolfi71 26.03.2019 19:37

Die Idee mit den Kunststoffmuttern ist grandios.

Logarithmus 26.03.2019 20:50

Zitat:

Die Idee mit den Kunststoffmuttern ist grandios.
Finde ich auch! Das werde ich mir auch so abschauen :)

90.MusicForLife 26.03.2019 22:47

Das mit den Kunststoffmuttern hätte ich mal vor 6 Stunden wissen müssen. Aber auch diese Metall Plättchen bekommt man gut fest. Ich gehe immer mit einem Schlitzschraubenzieher zwischen einer der Schlitze und drehe die scheiben bis sie wirklichFest sind, hat bisher gut funktioniert.
Aber man muss auch sagen das die Kunststoffmuttern wirklich eine Elegantere Lösung ist und vom VW Konzern vermutlich aus Kostengründen nicht so genutzt wurde.

Ich bin ehrlich begeistert und auch etwas neidisch auf deinen schönen Motor. Wobei Neid in Anbetracht der Detailarbeit unangebracht ist.
Definitiv werde ich für einen kommenden neu Aufbau daran ein beispiel nehmen.

wolfi71 27.03.2019 19:20

Die Metallplättchen geben halt eine Rostquelle ab, weil da auch der Lack an dem Bolzen beschädigt wird.

Felix_Passat 27.03.2019 21:19

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1850696)
Die Metallplättchen geben halt eine Rostquelle ab, weil da auch der Lack an dem Bolzen beschädigt wird.

Moin,

aus eigener Erfahrung mit einem A4 B6 und diesen tollen Kunststoffmuttern :grummel:: kann ich dir versichern, auch die Kunststoffmuttern verhindern den Rost nicht und sind mindestens genauso blöde abzukriegen wenn der Bolzen erstmal gammelt.

Viele Grüße
Felix

Teletubby 29.03.2019 08:00

Hallo!

Zitat:

Zitat von pipi (Beitrag 1850642)
Gehört das so, dass der Keilriemen so wenig in die Riemenscheibe der Servolenkung eintaucht?

Deine Frage hat mich neugierig gemacht. Deshalb habe ich auf einem Foto nachgesehen, wie es vorher war:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1553842044.JPG
Weil es damals noch keine Klimaanlage gab, war der gesamte Riementrieb natürlich anders. Die jetzt verbaute Riemenscheibe der Servopumpe ist dieselbe wie auf dem älteren Foto. Sie ist ein originales VW-Teil. Der jetzt verbaute Riemen ist neu. Es ist auch ein originales VW-Teil mit der Teilenummer 037 145 271 F, das laut Teileliste dort auch hingehört. Er ließ sich ganz normal spannen, also nicht am Rand des Spannbereichs. Deshalb gehe ich momentan davon aus, dass das so nornmal ist. Vielleicht arbeitet sich der Riemen bei Alterung noch etwas in die Riemenscheibe hinein.


Zitat:

Zitat von 90.MusicForLife (Beitrag 1850667)
Das mit den Kunststoffmuttern hätte ich mal vor 6 Stunden wissen müssen.

Beschaff Dir die Teile, leg sie weg und verbaue sie, wenn Du das Auto beim nächsten Mal aufbockst.


Zitat:

Zitat von 90.MusicForLife (Beitrag 1850667)
Aber auch diese Metall Plättchen bekommt man gut fest. Ich gehe immer mit einem Schlitzschraubenzieher zwischen einer der Schlitze und drehe die scheiben bis sie wirklichFest sind, hat bisher gut funktioniert.

Die Klammern mit einem Schraubendreher drehen, das kenne ich auch. Allerdings nicht zum Festdrehen, sondern zum Lösen. Denn die Demontage der Keilriemenabdeckung durch "beherztes Reißen", wie sie hier mal empfohlen wurde, war mir immer zu gefährlich. Das Drehen der Klammern per Schraubendreher fand ich wegen schlechter Zugänglichkeit besonders am vorderen Beferstigungspunkt der Keilriemeabdeckung immer eine sehr unangenehme tätigkeit.


Zitat:

Zitat von 90.MusicForLife (Beitrag 1850667)
Ich bin ehrlich begeistert und auch etwas neidisch auf deinen schönen Motor.

Momentan hoffe ich noch darauf, dass alles auch so gut funktionieren wird, wie es aussieht. Auf jeden Fall ist es ein Genuss, diese sauber Teile zusammenzubauen. Auch, wenn es "nur" ein Motor AAM ist.


Zitat:

Zitat von Felix_Passat (Beitrag 1850703)
...aus eigener Erfahrung mit einem A4 B6 und diesen tollen Kunststoffmuttern :grummel:: kann ich dir versichern, auch die Kunststoffmuttern verhindern den Rost nicht und sind mindestens genauso blöde abzukriegen wenn der Bolzen erstmal gammelt.

Da sind meine Erahrungen aber ganz andere. Ich habe die Keilriemenabdeckung seit ca. 18 Jahren an meinem roten Variant mit den Kunststoffmuttern und den Scheiben fest, und an meinem ehemaligen AEX Golf 3, der bei jedem Wind und Wetter bewegt wurde, waren es über 20 Jahre. Es gab noch nie auch nur den Hauch einer Schwiergkeit, die Abedckung abzubauen. Das kann auch mit daran liegen, dass die Gewindebolzen ganz wenig (ca. 1 bis 2 mm) hinter den Kunststoffmuttern zurückstehen. Das verhindert jede form von Gammel an ihrem äußeren Umfang.

Wenn es dort wirklich Schwierigkeiten geben würde, hätte ich mir schon längst eine andere Art der Befestigung einfallen lassen.

Grüße Teletubby

aam 90 29.03.2019 13:00

Das mit denn Keilriemen würde ich jetzt auf den Verlauf schieben. Durch die Umlenkung nach oben kommt weniger Kraft auf den Riemen

winner 29.03.2019 20:16

Hallo!


Ich sehe im Bezug auf den Keilriemen keine Probleme. Manfred hat doch alles so gemacht, wie es auch ab Werk wäre, deshalb wird hier alles stimmen.

Teletubby 06.04.2019 21:10

Roten Variant wiederbelebt

Hallo!

Zur Erinnerung: Heute vor genau zwei Wochen ist es zum ersten Mal passiert, dass sich der Variant nach ziemlich genau drei Monaten ununterbrochenen Stehens mit angeklemmter Batterie auf seinem Tiefgaragenplatz nicht starten ließ, weil die Batterie zu schwach war. Ein Freund von mir besitzt ein Starthilfe-Powerpack, mit dem wir heute einen Wiederbelebungsversuch gemacht haben. Immerhin reichte die Batterieladung beim Aufschließen des Autos noch dafür aus, dass die Pumpe der Zentralverriegelung alle Türen aufschloss. Damit war meine Befürchtung einer zwischenzeitlichen Tiefentladung der Batterie vom Tisch. Tiefentladungen sind für Blei-Säure-Akkus, zu denen auch die meisten Autobatterien gehören, sehr schädlich. Die Batterie kann dadurch unbrauchbar werden.

Das Starthilfe-Powerpack hatte zwar einige Mühe, den Motor per Anlasser durchzudrehen, aber letzendlich hat es funktioniert: Er sprang an. Ich habe den Variant dann mit nach Hause genommen und in meiner Doppelgarage neben dem weiterhin in Arbeit befindlichen Cabrio abgestellt, um die Batterie mit einem Ladegerät vollzuladen. Jetzt steht der Polo zum ersten Mal auf dem Tiefgaragenplatz.

Das Ladegerät habe ich schon über 30 Jahre. Es hat noch einen vorsintflutlichen Selen-Plattengleichrichter, den man heute im Normalfall nur noch in einem Museum finden kann. Aber es funktioniert noch tadellos.

Grüße Teletubby

http://www.golf3.de/direktupload/201...1554577144.jpg

rulez 06.04.2019 21:20

Exakt das selbe Ladegerät hab ich auch in benutzung:'D:'D

Mustang80 06.04.2019 21:24

Schön, dass dein Variant wieder läuft.
Ist die Batterie denn aufnahmewillig was den Strom angeht?

So ein steinaltes Ladegerät habe ich auch noch hier rumliegen. Es ist noch "Made in W. Germany". Ich habe es sogar etwas modernisiert mit einem DC DC Regler, bei dem man die Spannung und auch den Strom begrenzen kann. Somit lassen sich mit diesem alten Ladegerät die Batterien a) ganz voll laden und b) auch Batterien mit kleinerer Kapazität aufladen.

Dennoch habe ich mir vor etwa 2 Jahren ein Ctek gekauft, welches ich in 99% der Fälle auch nutze weil es kompakt, praktisch und einfach ist.

Bleibt der Polo dann jetzt die nächsten 3 Monate in der Tiefgarage stehen? :-lol-:

GTFahrer 06.04.2019 21:27

Diese Geräte kann man sogar noch neu kaufen. MediaMarkt bspw. hat sowas im Sortiment. Zumindest optisch noch genauso "aufgemacht" und sperrig ;)
Innen wohl leicht an die aktuelle Zeit angepasst.

wolfi71 06.04.2019 22:43

Da ist mit Sicherheit kein Selengleichrichter drin. Als ich mit meiner Lehre 1972 begonnen habe, waren da schon überall Siliziumdioden drin. Die haben aber Kühlkörper aufgesetzt und wirken deswegen zum Teil wie die alten Selengleichrichter. Aber so ein Selengleichrichter mit einer Kantenlänge von 5cm, verträgt bestenfalls 1A, in Silizium zum Vergleich lockere 10A.

Den Polo kannst du keine sechs Wochen stehen lassen, dann ist die Batterie leer. Die neuen Kisten ziehen Ruheströme von 30-50mA. Das heißt rund 1Ah geht am Tag weg.

Ich habe meinen Golf übrigens mit der geladenen Batterie und dem Starthilfekabel zum Leben erweckt um ihn umzustellen.

Ben_RGBG 07.04.2019 10:20

Mein Vater hat auch noch so ein Ladegerät. Das hat er sich zu DDR Zeiten in W-Germany gekauft, da er einer der priviligierten war, die als Kraftfahrer in ganz Europa fahren durften.

Dieses Ladegerät tut heute noch seinen Dienst.
Schön, dass dein roter Variant wieder läuft!

vw-debo 12.04.2019 08:43

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1796863)
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1463285580.JPG

Durch dieses Missgeschick habe ich viel über den Einbau des Expanisonsventils gelernt. Darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch separat etwas in form eines TUT schreiben.


Servus :)
Dank deinem unbeschreiblich ausdetaillierten Umbaubericht ist eigentlich alles für den Laien verständlich und "nachbaubar" :) Mit Begeisterung habe ich deine Climatronic-Überholung gelesen, da ich aktuell an der gleichen Baustelle schaffe. Aktuell warte ich auf das von dir erwähnte EPDM Bezugsmaterial ;) Während des Lesens bin ich allerdings über dein Verdampfer/das Expansionsventil gestolpert. Hast du zu der Montage später noch einmal etwas geschrieben und ich hab es nicht entdecken können? Vielen Dank vorab und weiter so! :winke:

Teletubby 12.04.2019 18:49

Hallo!

Zitat:

Zitat von vw-debo (Beitrag 1851138)
Hast du zu der Montage später noch einmal etwas geschrieben und ich hab es nicht entdecken können? Vielen Dank vorab und weiter so! :winke:

Nein, über die Montage des Expansionsventils habe ich noch nichts weiter geschrieben, weil ich da nicht wirklich Zeit für hatte. Wichtig ist, dass die beiden langen Innsechskantschrauben, mit denen das Expansionsventil an den Verdampferanschlüssen befestigt ist, unbedingt sachgemäß festgedreht werden. Wenn man sie zu fest anzieht, was sehr leicht passieren kann, werden die Verdampferanschlüsse irreparabel gequetscht. Das bedeutet in der Realität: Gebläsekasten nochmal ausbauen und den Verdampfer austauschen. Genau so war es bei mir.

Ich kann folgende Vorgehensweise empfehlen: Das Expansionsventil erstmal ohne die beiden Dichtringe auf den Verdampferanschlüssen befestigen, die beiden Schrauben dazu nur so weit festdrehen, dass sie gerade anfangen, schwergängig zu werden. Dieser Punkt muss vorsichtig ermittelt werden. In diesem Zustand die Positionen der beiden Schraubenköpfe markieren. Das habe ich dadurch gemacht, dass ich ganz dünnwandigen, genau passenden Isolierschlauch auf die Schraubenköpfe geschoben habe und diesen wiederum mit Tesa Klebeband umwickelt. Darauf habe ich die Positionen der Schraubenköpfe mit einem Filzstiftstrich ganz oben markiert. Bei der oberen Schraube mit einem längeren Strich, bei der unteren mit einem kürzeren, weil die Schrauben später nicht vertauscht werden dürfen. Hier ein paar Fotos davon:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1555086975.JPG

http://www.golf3.de/direktupload/201...1555088097.JPG

Dann habe ich die Schrauben wieder herausgedreht und dabei die Umdrehungen jeder Schraube einzeln sorgfältig gezählt. Ziel ist es, dieselben Montagepositionen beider Schrauben mit fertig montiertem Expansionsventil mit Dichtungen wieder zu erreichen.

Bei fertig montiertem Expansionsventil muss ein deutlich erkennbarer Spalt zwischen dem Ventil und dem Klemmteil verbleiben, geschätzte Breite des Spaltes ca. 2 mm, siehe grüne Pfeile im nächsten Foto. Dies vor allem im Bereich des dünneren Verdampferrohres!!! Wenn der Spalt nach der Montage des Ventils beim dünneren Rohr wesentlich kleiner oder gar nicht mehr vorhanden ist, hat man die Leitungsanschlüsse des Verdampfers, vor allem den dünneren, durch zu starkes Anziehen der Schrauben gequetscht. Beim Festdrehen der Schrauben fühlt man das so gut wie nicht. Erstens deshalb, weil das Klemmteil nur an zwei kleinen Punkten auf dem Wulst des dünneren Anschlusses aufliegt. Zum Zweiten deshalb, weil die Verdampferanschlüsse aus ganz weichem Aluminiummaterial bestehen.
http://www.golf3.de/direktupload/201...1555088590.jpg

Freundliche Grüße
Teletubby

vw-debo 12.04.2019 20:48

Wow, ich bin begeistert!
Vielen, vielen, vielen Dank für deine Mühe! Ich hoffe ich bin nicht der einzige Nutzniesser xD
:danke:
So wie ich mich kenne, hätte ich die auf jeden Fall stramm gezogen, bis das anliegt.......... :meister:

Teletubby 19.04.2019 16:35

Variant: Kleine Reise, kleine Veränderung

Hallo!

Gestern war ich mit dem roten Variant in Kassel, weil ich dort etwas zu erledigen hatte. Es waren ungefähr 225 Kilometer pro Stecke, die völlig problemlos waren. Für mehrstündige Autobahnfahrten ist mir der Golf 3 Variant lieber als der Polo.

Erwähnenswert ist eigentlich nur die Tatsache der bisher niedrigsten MFA-Anzeige des Beninverbrauchs, seitdem die MFA jetzt seit etwa zweieinhalb Jahren nachgerüstet ist. Bisheriger Niedrigrekord der Anzeige war 7,4 Liter auf 100 km, gestern ist er völlig unerwartet auf 7,0 Liter heruntergegangen. Das war mir doch glatt ein Foto wert, auf dem man die Anzeige halbwegs erkennen kann. Das Foto war so geplant, dass sowohl die Anzeige als auch die Straße mit auf´s Bild kommen. Wirklich geglückt ist das leider nicht. Die Straße ist die Autobahn A40 ("Ruhrschnellweg"), die als B1 ein Stück durch das Stadtgebiet von Dortmund geht. Beim Benzinverbrauch muss man berücksichtigen, dass das Auto ein Automatikgetriebe hat:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1555683470.JPG

Nach so einer Autobahnfahrt mache ich die Front des Variant, die Frontscheibe und die Spiegelkappen immer einem Schwamm und warmem Wasser sauber, bevor er wieder auf seinen Tiefgaragenplatz geht. Dabei habe ich heute noch zusätzlich die Felgen gründlich gereinigt. Zuerst mit warmem Wasser, in das vorher ein Schuss Haushaltsreiniger kommt. Und danach mit einem guten Konservierungswachs, mit dem auch öl- und wachshaltige Beläge abgehen. Das mache ich etwa zweimal im Jahr, natülich auch fahrleistungs- und bremsstaubabhängig. Die Felgen sind schon über 15 Jahre alt, sehen aber nach der Reinigung aus wie neu.

Dazu gab es heute am Variant mal eine kleine optische Veränderung; die erste an meinem Golfs hier im Showroom: Er hat andere Radkappen bekommen.

Ab Werk hatte dieses Auto normale Stahlfelgen; die VW Orlando Felgen hat er erst bei mir bekommen. Bis heute mit den zugehörigen Radkappen in der älteren Ausführung, die bei Autos ab Werk bis etwa Anfang 1997 verbaut wurden. Siehe Foto:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1555683916.JPG

Damit und vor dem Reinigen der Felgen sah das Auto damit so aus wie auf dem nächsten Foto:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1555684029.JPG

Ursprünglich gefielen mir diese Radkappen = ältere Ausführung besser. Das hat sich aber im Laufe der letzten Jahre geändert, so dass ich schon vor Monaten vier Stück in der neueren Ausführung bei VW Classic Parts bestellt hatte. Sie passen auch baujahrmäßig zu diesem Variant, der im September 1998 produziert wurde. Heute wurden sie endlich mal verbaut. Danach sah es so aus:
http://www.golf3.de/direktupload/201...1555684241.JPG

http://www.golf3.de/direktupload/201...1555685301.JPG

Die neuere Radkappenausführung gibt es weiterhin bei VW Classic Parts unter der Teilenummer 1H0 601 149 S FED. Die ältere gab es dort bis vor nicht allzu langer Zeit auch noch unter der Nummer 1H0 601 149 K V7L, aber inzwischen scheinen sie ausverkauft zu sein.

Grüße und schöne Feiertage
Teletubby


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