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-   -   Welches öl is das beste für mein Golf3??? (http://www.golf3.de/showthread.php?t=68802)

benni.20 22.02.2010 20:37

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 807112)
Das Wasser was am Öldeckel hängt, das entsteht im Motor. Bei der Verbrennung entsteht Wasser und Kohlendioxid. Etwa 1% der Verbrennungsgase geht am Kolben entlang ins Kurbelgehäuse. Dort ist es kalt und das Wasser kondensiert. So ähnlich wie beim Auspuff mit den Wolken. So kommt das Öl zu einer Wassereinlage. Am Öldeckel ist es so, dass dort das Wasser sich niederschlägt, weil es dort noch von dem von der Nockenwelle umhergeschleuderten Öl abgewischt wird. Sonst würde es nämlich aus dem Öleinfülldeckel bei laufendem Motor rausspritzen. Um das zu verhindern gibt es den Ölabweiser da drunter.

Alles völlig harmlos. Weg kriegst du das nur, wenn der Motor längere zeit um die 80-100° im Innern hat. es ist nicht nur ein Temperaturproblem sondern auch der Faktor Zeit spielt da mit.

Wolfgang


Wobei ich meine das es nach 70km Landstraße sichtlich wehniger weden sollte.
Und es ist defin. nicht wehniger geworden.



@mustang80
Wenn du immer noch meinst das es ander seite raus kommt, dann lass ihn doch mal im Stand laufen biss er anfängt da rauszudrücken.

Meine Meinung ist das deine ZKD im eimer ist.
Und das daruaf dein hoher Kühlwasserverlust zurückzuführen ist.
Passt auch sehr gut zu dem Bild deiens Öldeckels und dem darunter liegenden Ölspritzschutz.
Alles schön Piss Gelb.
Meine ZKD war vor gut 2 Jahren auch hin und mein Ventildeckel sah von unten so aus.

http://www.golf3.de/direktupload/i/8...1266867180.jpg

Und deiner wird nicht anders aussehen.
Und das sowas nur von kurzstrecke kommen soll kann ich mir nicht vorstellen.
Ich fahre jeden Morgen 13,5km zur Arbeit und zurück.(also 27km pro Tag)
Und ich hatte nicht mal den Ansatz eines Schmaders am Öldeckel.
Obwohl es so kalt war.

mfg

Mustang80 22.02.2010 22:27

Hi,
also diese Vermutung hatte ich ebenfalls schon. Habe jeden Morgen ~12,5km zur Schule und wieder zurück. An die Arbeit etwa das selbe. Ich weiß jetzt nicht mehr wies im Sommer aussah am Öldeckel aber als ich im April letztes Jahr Öl gewechselt hab, war da noch nichts. In der Werkstatt war ich schon zwecks Infos einholen. Die haben gemeint, ich müsste so 600€ mit Kopfplanen etc rechnen(wenns halt vernüftig gemacht werden soll). Mal eine rein logische Frage: Wenn mein Vewntildeckel oben genau so aussehen sollte, wie deiner und das ein Öl-Wasser-Gemisch ist, müsste doch mein ÖL spiegel abgenommen haben, was ich am Peilstab sehen müsste. Der steht nämlich schon seit Herbst letztes Jahr auf voll. Eines ist sicher. ZKD werd ich bei dem Motor nicht machen lassen. Glaube da bekomm ich für wenig mehr Geld einen ABF und auf dem heimischen Schrottplatz müsste ich dann die Achsen, Bremsen etc von einem GTI abbauen. Das steht aber auf einem anderem Blatt. Was würdet ihr sagen?

GP-Wu 22.02.2010 22:43

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 789032)
Mehr wie 15€ je Kanister ist rausgeschmissenes Geld.

und ich zahl 100€ / 5 Liter Kanister (bzw. 50€ übers Inet)

daniel83 23.02.2010 10:46

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 807311)
Hi,
also diese Vermutung hatte ich ebenfalls schon. Habe jeden Morgen ~12,5km zur Schule und wieder zurück. An die Arbeit etwa das selbe. Ich weiß jetzt nicht mehr wies im Sommer aussah am Öldeckel aber als ich im April letztes Jahr Öl gewechselt hab, war da noch nichts. In der Werkstatt war ich schon zwecks Infos einholen. Die haben gemeint, ich müsste so 600€ mit Kopfplanen etc rechnen(wenns halt vernüftig gemacht werden soll). Mal eine rein logische Frage: Wenn mein Vewntildeckel oben genau so aussehen sollte, wie deiner und das ein Öl-Wasser-Gemisch ist, müsste doch mein ÖL spiegel abgenommen haben, was ich am Peilstab sehen müsste. Der steht nämlich schon seit Herbst letztes Jahr auf voll. Eines ist sicher. ZKD werd ich bei dem Motor nicht machen lassen. Glaube da bekomm ich für wenig mehr Geld einen ABF und auf dem heimischen Schrottplatz müsste ich dann die Achsen, Bremsen etc von einem GTI abbauen. Das steht aber auf einem anderem Blatt. Was würdet ihr sagen?

naja das wechseln des motors ist vielleicht gut wenn der erst wenige kilometer auf dem buckel hat aber du weißt nie was der vorbesitzer damit alles angestellt hat und wenn du pech hast stehst du in 20-30t km wieder da und hast das gleiche problem.

wie riecht denn dein kühlwasser und wie schaut es aus? leicht ölig verbrannt oder hat das wasser sich bereits etwas dunkel gefärbt?

meine meinung ist: dichtsatz bestellen und halt das geld mal investieren. so weißt du was du hast.

Mustang80 23.02.2010 20:00

Naja wenig Km. Mein jetziger Motor hat auch erst ~135tkm runter und trotzdem ist die ZKD scheinbar im Eimer. Naja ich werds so oder so überdenken. Den 75PS Motor find ich aber sowieso nicht so dolle. Ist ja eigentlich auch eher ne Billig-Lösung gewesen, da Polo Block.

Rolw 13.05.2010 17:26

wenns nur ums geld sparen geht, dichtsatz besorgen, rep. buch besorgen und selbst versuchen.
planen kann man bei nem instandsetzer machen lassen.
würde ich aber nur bei bedarf machen, also fraßspuren im alu oder wenn der kopf krumm ist (haarlineal anhalten - muss eben aufliegen - kein spalt, sieht man am besten mit viel licht)
kein werkzeug und wenig handwerkliches geschick? teils gibt gute selbsthilfewerkstätten die einem auch mal zur hand gehen oder ratschläge geben.

bisher waren die meisten motoren vom schrott eher auch nicht besser als der eigene, ich würde also mit bald wieder anstehenden reparaturen rechnen ;-)

egal was du machst, ich würde 10W40 öl einfüllen, was gutes teilsynthetisches, ob das jetzt fuchs, meguin, shell, aral, castrol oder einer der kleinen regionalen ölvertreiber ist, pustekuchen.
ist übrigens nicht schlimm wenn das öl mal heiß wird, das verträgt auch 130°wasser verdampft erst über 100°, also ruhig mal auf der landstraße vollgas geben ;-)

PS: wieviel verbrauchst du mit deiner fahrweise?
hab den golf 1,6 100ps erst 1000km, auf der bahn bei 130 dreht der seine 4000, verbrauch im mix ca 7L, fahre jeden tag insgesamt 55km.
bisserl drehen muss sein, drehmoment liegt ja erst bei 3500 voll an ;-)

Kuck Kuck 13.05.2010 19:16

Ich frag mich erntshaft warum alle beim Motoröl sparen wollen?
Die Industrie steckt da Millionen rein sodass u.a. neue Additive gefunden werden und weniger Reibung entsteht (die Erklärung würde hier nicht her gehören und steht glaub ich bei wiki), damit weniger Wärme entsteht, der Motor besser gekühlt wird usw usw.
Da kann man Stunden drüber sprechen und dann lese ich hier "ich kauf mir billiges Öl ausm Kaufland". Warum kippt ihr nicht gleich rohöl in den Motor, das ist noch billiger? (rein rethorisch)

Wenn man mal richtiges Motoröl auf dauer nehmen würde hat der Motor was davon weil der Wirkungsgrad um ein paar Prozent nach oben geht. Man spart dadurch nur ein wenig gegenüber dem Billigöl (ich kann keine Werte nennen weils Motorabhängig ist) aber alle wollen Geld sparen doch viele machen es an der falschen Ecke.

Also mal nachgedacht und nicht nur bei der Anschaffung auf den preis schauen...
Gutes Öl muss auch nicht immer sau Teuer sein, mal Preise vergleichen und dann gezielt kaufen.

btw: Ich arbeite nicht für einen Ölkonzern.

Mustang80 18.05.2010 22:03

Hallo,
also ich habe mich ja letzten Endes für das vollsyntetische Öl 5W40 von Meguin entschieden. Bevor ich den Ölwechsel gemacht habe, hab ich von LM die Motorspülung reingeschüttet. Seit dem Wechsel(der war Mitte Ende April) habe ich am Sonntag das erste mal den Einfülldeckel abgemacht. Es war minimal was dran. Kann ja morgen mal ein Bild hochladen. Weiß nicht genau ob es noch das "alte" aus den Spalten da im Einfülldeckel war oder eben Neues.

@ Rolw: Ich habe einen sehr sparsamen Fahrstil(also keine sehr kurzen Strecken, keine unnötigen Drehzahlen usw) und verbrauche im Schnitt zwischen 6,5 - 6,8L(viel Überland, wenig Stadt, sogut wie keine AB) auf 100km. Damit bin ich recht zufrieden. Naja ich werd morgen mal ein Bild hochladen und dann seht ihr ja einen direkten Vergleich.

wolfi71 19.05.2010 08:43

@KuckKuck: Wenn die Qualität des Öls am Preis hängen würde, dnan würde ich dir recht geben. Das tut sie aber nicht. Beim Öl ist weitaus mehr wie anderswo der Vertriebsweg das Thema, nur Bier ist da noch vergleichbar.

Der Unterschied zwischgen den Synthetikölen (eigentlich blödes Wort, weil da nichts synthetisches drin sit) und den billgen Ölen ist im Herstellungsprozess und des Additiven.

Wir reden hier aber von Unterschieden im Bereich von 20-30ct je Liter. Alles andere ist Marketing und Vertrieb sowie Ertrag. Warum meinst du, dass die uns das teure Öl so schmackhaft machen? Weil es besser für unser Auto ist, lachhaft. Die interessiert es einen feuchten Dreck was dein Motor macht. Die sehen nur die $$ aus dem eigenen Konto.

Wenn du an der Tanke 40l tankst und einen halben Liter Öl nachfüllst, dann darfst du mal raten, womit der Betreiber mehr verdient. Wenn du nun auf Öl tippst, dann liegst du richtig.

Wolfgang

Teletubby 19.05.2010 10:20

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 886333)
@KuckKuck: Wenn die Qualität des Öls am Preis hängen würde, dnan würde ich dir recht geben. Das tut sie aber nicht. Beim Öl ist weitaus mehr wie anderswo der Vertriebsweg das Thema, nur Bier ist da noch vergleichbar.

Der Unterschied zwischgen den Synthetikölen (eigentlich blödes Wort, weil da nichts synthetisches drin sit) und den billgen Ölen ist im Herstellungsprozess und des Additiven.

Wir reden hier aber von Unterschieden im Bereich von 20-30ct je Liter. Alles andere ist Marketing und Vertrieb sowie Ertrag. Warum meinst du, dass die uns das teure Öl so schmackhaft machen? Weil es besser für unser Auto ist, lachhaft. Die interessiert es einen feuchten Dreck was dein Motor macht. Die sehen nur die $$ aus dem eigenen Konto.

Wenn du an der Tanke 40l tankst und einen halben Liter Öl nachfüllst, dann darfst du mal raten, womit der Betreiber mehr verdient. Wenn du nun auf Öl tippst, dann liegst du richtig.

Wolfgang

Hallo!

Genau so sehe ich das auch. Dem gibt es kaum noch etwas hinzuzufügen.

Wenn Motoren neu entwickelt werden, dann geschieht das immer auf der Basis der Motoröle, die zu diesem Zeitpunkt verfügbar sind. Die Motoren des Golf 3 sind Entwicklungen der Neunziger-, teilweise sogar der Achtziger Jahre. Das damals moderne Öl war SAE 15 W 40. Das ist für Golf 3 - Motoren völlig ausreichend und macht am wenigsten Probleme bezüglich Dünnflüssigkeit und blinkenden Öldruckkontrollleuchten. Auf diese Öle sind die Motoren abgestimmt.

Motoren, die heute entwickelt werden, benötigen entsprechend modernere Öle. Und nur diese Motoren. Für ältere bringt das keine Vorteile. Das ist genau so, als würde man nur teueres Apollinaris Queen of Tablewaters ins Kühlsystem schütten, weil der Motor damit besser gekühlt würde.

Wenn ich die Threads bezüglich Öl hier lese, dann kapiere ich es aber auch nicht: Ich habe noch nie etwas von übermäßig hohem Verschleiß gelesen, aber schon oft von blinkenden Öldruckkontrollleuchten, verursacht durch zu dünnes Öl. Trotzdem gibt es immer wieder Leute, die in ihre Motoren unbedingt Öl der Viskosität 5W... oder gar 0W... hineinkippen wollen. Denen ist dann wirklich nicht mehr zu helfen, denn sie tun dies wider besseren Wissens.

Die fragwürdigen Vorteile von teureren Ölen für ältere Motoren sind in erster Linie geistige Eruptionen der Marketingabteilungen der Ölfirmen, die vorwiegend an ihre nächste Bilanz-Pressekonferenz, ihren Aktienkurs, die Dividenden ihrer Konzerne und ihren Jahresbonus denken als an die realen Vorteile für die Käufer.

Freundliche Grüße
Teletubby

Mustang80 19.05.2010 12:59

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 886360)
[...]Das damals moderne Öl war SAE 15 W 40. Das ist für Golf 3 - Motoren völlig ausreichend und macht am wenigsten Probleme bezüglich Dünnflüssigkeit und blinkenden Öldruckkontrollleuchten. Auf diese Öle sind die Motoren abgestimmt.[...]

Genau so sah ich das auch. Also habe ich, als ich meinen Golf bekommen habe(April 09) neues Öl gekauft. 15W40 für etwa 15€/5L. So meine Probleme habe ich hier geschildert. Ölschlamm am Deckel und angehende Ölkontrollleuchte. Daher habe ich mich dann jetzt entschieden, mal ein teureres(na gut sind wenns hoch kommt knapp 10€ mehr) Öl entschieden. Seit dieses drin ist, ist der Schlamm massiv zurückgegangen und die Kontrolle war bei laufendem Motor nicht mehr an.

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 886360)
Motoren, die heute entwickelt werden, benötigen entsprechend modernere Öle. Und nur diese Motoren. Für ältere bringt das keine Vorteile. Das ist genau so, als würde man nur teueres Apollinaris Queen of Tablewaters ins Kühlsystem schütten, weil der Motor damit besser gekühlt würde.

Prinzipiell gebe ich dir Recht. Ich bin weder Chemiker noch Spezialist für Öle, aber wenn die Weiterentwicklung des Öls so ernorm war, dass heutige Motor solches Öl haben müssen, dann werden die Zusätze den alten Motoren doch eher nicht schaden oder? Auch wenn es kein Muss für diese ist. Weiter oben in dem Thread wurde doch diesbezüglich die Entwicklung der Reifen angesprochen, auf die wir auch mit unseren "alten" Autos zurückgreifen.

Golfpur 19.05.2010 14:03

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 886360)
Die Motoren des Golf 3 sind Entwicklungen der Neunziger-, teilweise sogar der Achtziger Jahre. Das damals moderne Öl war SAE 15 W 40.

Mit dem Unterschied, das 10W40er oder 15W40er Öle damals aber teilweise sogar vollsynthetisch waren, während heute vor allem die 15W40er Öle nur noch mineralisch sind, weil es sich einfach nicht mehr lohnt ein "gutes" Öl auf 15W40er Basis herzustellen.

Zitat:

Auf diese Öle sind die Motoren abgestimmt.
Die sind eigentlich nur auf eine 40er Visko abgestimmt, selbst das Handbuch sagt ja, das man ohne Probleme 10W oder 5W einsetzen kann, wenn gewünscht.

[quote]Trotzdem gibt es immer wieder Leute, die in ihre Motoren unbedingt Öl der Viskosität 5W... oder gar 0W... hineinkippen wollen. Denen ist dann wirklich nicht mehr zu helfen, denn sie tun dies wider besseren Wissens.[/quiote]
Und was ist daran so schlimm, wenn man ein Öl einfüllt, das im [b]kälteren Zustand[b] etwas dünner als ein 15W ist? Das führt nicht zu blinkenden Ölkontrolleuchten, sondern hat nur Auswirkungen auf den Kaltstart. Ich selbst fahre 0W40er Öl, weder ist mein Motor explodiert, noch habe ich höheren Ölverbrauch.

Zitat:

Ich bin weder Chemiker noch Spezialist für Öle, aber wenn die Weiterentwicklung des Öls so ernorm war, dass heutige Motor solches Öl haben müssen, dann werden die Zusätze den alten Motoren doch eher nicht schaden oder? Auch wenn es kein Muss für diese ist.
Genau so sehe ich das auch. Warum sollte ein älterer Motor nicht von den "besseren" Eigenschaften profitieren, weil sich diese Eigenschaften doch gerade für ältere Motoren positiv auswirken(Verschleiß, Ablagerungen). Und wenn mein Motor deswegen 50tkm mehr mitmacht, bin ich gerne Bereit, 5 Euro pro Ölwechsel mehr zu investieren.

wolfi71 19.05.2010 15:04

Die besseren Eigenschaften der Öle können auch zu Problemen führen. Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern als in Deutschland massenweise Castrol-Öl angeboten, das auf dem Wege des Re-Imports ins Land kam. Mit diesem Öl starben reihenweise Motoren, weil die Additive enthielten, die von europäischen Motoren nicht vertragen wurden.

Castrol hat sich natürlich abgeputzt. Dieses Öl ist nicht für den Verkauf hierzulande bestimmt gewesen. Nur erkennen konnte man das als Kunde nicht so einfach. Es war nur eine Ziffern in der Artikelnummer anders. Sonst war der Aufdruck genau gleich, incl der Bezeichnung des Öls.

Übrigens ist ja bekanntlich Castrol die Ölmarke des BP-Konzerns (kennt ihr den?). Öle dieser Sorte werden auch unter BP und Aral (und vermutlich einem guten Dutzend Handelsmarken) vertrieben.

Was ich damit sagen will: Nicht immer steckt hinter einem Namen Qualität und nicht immer steckt hinter einem NoName-Produkt ein obskurer Hersteller.

Ein Kumpel von mir kauft Öle für die Firma ein. Der kauft das Teilsynthetik-Zeug für unter 3€ den Liter ein. Allerdings kommt bei dem der Tankwagen und liefert an. Naja, ein Bagger braucht halt auch schnell mal 50-100l Motoröl beim Wechsel. Ein Kunde von mir braucht das Zeug auch in großen Mengen. Ein MTU 8V4000R41 braucht gleich mal 250-300l und wenn der am Minimum ist, dann kippt man einen oder zwei 20L Kanister rein. Glaubt ihr ernsthaft, dass die so ein Gedöns um das Zeug machen wie wir hier? Und mal ehrlich die Motoren für einen Bagger liegen deutlich höher wie die Kosten für einen neuen Golf und bei den Loks reden wir von sechsstelligen Beträgen.

Wolfgang

L3tzR0ck 19.05.2010 15:19

Welches Öl könnt ihr mir zb. denn empfehlen?
Ich fahre einen 1,8l Motor mit 75Ps.
Fahre oft Kurzstrecken und fahre derzeit ein "no name" Baumarktöl was für vw freigegeben ist, ist auch nen 15w40
Habe auch ab und zu mal Schleim untern Öldeckel aber wenn ich mal wieder Autobahn gefahren bin oder eine längere Strecke ist es wieder weg^^

wolfi71 19.05.2010 15:21

Zitat:

Zitat von L3tzR0ck (Beitrag 886516)
Welches Öl könnt ihr mir zb. denn empfehlen?
Ich fahre einen 1,8l Motor mit 75Ps.
Fahre oft Kurzstrecken und fahre derzeit ein "no name" Baumarktöl was für vw freigegeben ist, ist auch nen 15w40
Habe auch ab und zu mal Schleim untern Öldeckel aber wenn ich mal wieder Autobahn gefahren bin oder eine längere Strecke ist es wieder weg^^

Alles in Ordnung, behalte das drin und gut ist. Du kannst evtl im Winter mal den Intervall verkürzen, aber damit hat es sich auch schon.

Wolfgang

Golfpur 19.05.2010 16:45

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 886510)
Die besseren Eigenschaften der Öle können auch zu Problemen führen. Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern als in Deutschland massenweise Castrol-Öl angeboten, das auf dem Wege des Re-Imports ins Land kam. Mit diesem Öl starben reihenweise Motoren, weil die Additive enthielten, die von europäischen Motoren nicht vertragen wurden.

Aber das ist ja wohl ein Problem von Castrol-Ölen, und nicht allgemein ein Problem der "besseren Eigenschaften". Sollte ja wohl auch allgemein bekannt sein, das Castrol(BP) Öle, vorsichtig formuliert, nicht unbedingt das "gelbe von Ei" sind.

Zitat:

Ein Kumpel von mir kauft Öle für die Firma ein. Der kauft das Teilsynthetik-Zeug für unter 3€ den Liter ein.
Mehr muss man für ein gutes Öl ja auch nicht bezahlen, und so eins bekommt man in jedem Praktiker Baumarkt für 12Euro für einen 5 Liter Kanister. Das macht dann 2,40€ pro Liter, und für jedermann zu haben.

Zitat:

Glaubt ihr ernsthaft, dass die so ein Gedöns um das Zeug machen wie wir hier? Und mal ehrlich die Motoren für einen Bagger liegen deutlich höher wie die Kosten für einen neuen Golf
Da gelten ja auch ganz andere Ansprüche an das Öl, z.B. schickt man so einen Motor ja nicht mal schnell 6000u/min unter Vollast im Hochsommer über die Autobahn.

Zitat:

Welches Öl könnt ihr mir zb. denn empfehlen?
Ich fahre einen 1,8l Motor mit 75Ps.
Empfehlen ist immer schlecht, kommt darauf an, wie viel du ausgeben willst.
Preisleistungsmäßig wäre z.B. das Highstar 5W40 von Addinol unschlagbar (gibts in jedem Praktiker Baumarkt für 12Euro der 5Liter Kanister).

Teletubby 19.05.2010 17:02

Zitat:

Zitat von L3tzR0ck (Beitrag 886516)
Welches Öl könnt ihr mir zb. denn empfehlen?

Hallo!

SAE 10W40 oder SAE 15W40, das die VW-Normen VW 500.00 bzw. 501.01 erfüllt. Das ist von VW gefordert und trifft voll die Anforderungen, die an ein Motoröl für einen Golf 3 zu stellen sind.

Mehrbereichsöle basieren immer auf einem dünnflüssigen Grundöl, welches durch Additive dazu gebracht wird, in warmem Zustand ein stabiles Fließverhalten zu behalten.

Durch Abnutzung und Alterung und das ewige Warm-und-Wieder-Kalt-Werden geht jedoch dieser obere Viskositätswert mit der Zeit verloren bzw. wird kleiner. Das um so stärker, je größer die Viskositätsspanne ist, die das Öl abdeckt.

Deshalb ist beispielsweise SAE 5W40 nach Gebrauch von einem halben Jahr im warmen Zustand bereits dünnflüssiger als SAE 15W40, obwohl der obere Viskositätswert ja eigentlich gleich ist. Die Gefahen durch zu dünnflüssiges Öl sollten nicht unterschätzt werden. Reißende Ölfilme haben ihre Ursache darin.

Ich würde mich einem solchen Risiko nicht unnötig aussetzen. Deshalb würde ich in den Motor eines Golf 3 nie Öl einfüllen, das eine kleinere Viskositätszahl hat als SAE 10 W 40. Hinzu kommt noch, dass modernere Öle oft Additive haben, die mit den Dichtungen und Simmeringen von älteren Motoren nicht so ohne weiteres verträglich sind. So viel noch zu den "Vorteilen" modernerer Öle in älteren Motoren.

Um es noch einmal zu wiederholen: Motoren sind immer ausgelegt für die Öle, die zum Entwicklungszeitpunkt dieser Motoren (Golf 3: Achtziger und Neunziger Jahre) zur Verfügung standen. Deshalb gibt es auch Ölfirmen, die speziell Öle für Motoren aus den 70er Jahren und davor wieder neu auflegen (Z.B. Castrol Classic mit Einbereichsölen oder Mehrbereichsöl SAE 20W50) Dafür gäbe es ja nicht die geringste Notwendigkeit, wenn man in die älteren Motoren einfach so und ohne Probleme moderne Öle einfüllen könnte.

Modernere Öle können eben doch handfeste Nachteile für ältere Motoren haben.

Freundliche Grüße
Teletubby

Golfpur 19.05.2010 18:23

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 886602)
Mehrbereichsöle basieren immer auf einem dünnflüssigen Grundöl, welches durch Additive dazu gebracht wird, in warmem Zustand ein stabiles Fließverhalten zu behalten.

Stimmt, aber hängt stark von dem verwendeten Grundöl ab. Wenn man nur ein mineralisches 15W40er erzeugen will, dann nimmt man natürlich ein "billiges" Grundöl, was tatsächlich nur einem Einbereichsöl entsprechen würde. Ein vollsynthetisches bzw. HC-Öl enthält aber meistens schon ein so "gutes" Grundöl, das das Öl bereits ohne Additive ein Mehrbereichsöl ist.

Zitat:

Durch Abnutzung und Alterung und das ewige Warm-und-Wieder-Kalt-Werden geht jedoch dieser obere Viskositätswert mit der Zeit verloren bzw. wird kleiner.
Ja, und das gilt vor allem für die mineralischen 15W40er und 10W40er Öle, weil dort das Grundöl ohne Additive, wie bereits geschrieben, nur ein Einbereichsöl wäre. Gehen diese Additive nun durch Alterung "verloren", ist aus einem 15W40er mal ganz schnell ein dünnes 15W20 geworden. Ein vollsynthetisches 5W40er hätte dieses Problem nicht, da dort das Grundöl bereichts einem Mehrbereichsöl entsprechen würde. Das Problem eine zu "dünnen" Öls tritt also vor allem bei mineralischen 15W40ern und 10W40ern auf.

Zitat:

Das um so stärker, je größer die Viskositätsspanne ist, die das Öl abdeckt.
Das ist genau andersherum. Je größer die Spanne, desto geringer dünnt das Öl mit zunehmender Temperatur aus. Ein 0W-40er dünnt nicht so schnell aus, wie ein 15W40er.

Zitat:

Deshalb ist beispielsweise SAE 5W40 nach Gebrauch von einem halben Jahr im warmen Zustand bereits dünnflüssiger als SAE 15W40, obwohl der obere Viskositätswert ja eigentlich gleich ist.
Auch hier ist es eher wieder andersherum, weil ein mineralisches 15W40er ohne Additive nur ein Einbereichsöl ist, d.h., wie im Beispiel angenommen, sind die Additive verbraucht, dann kann aus einem 15W40er ganz schnell ein dünnes 15W20er werden, bei einem 5W40er ist das ziemlich unwahrscheinlich. Aber generell ist es völliger Blödsinn.

Zitat:

Die Gefahen durch zu dünnflüssiges Öl sollten nicht unterschätzt werden. Reißende Ölfilme haben ihre Ursache darin.
Genau, diese reißenden Ölfilme können vor allem mit günstigen mineralischen 15W40er Ölen auftreten, die nur sehr einfache Additive enthalten, und schlechte Hochdruck Eigenschaften besitzen.

Zitat:

Hinzu kommt noch, dass modernere Öle oft Additive haben, die mit den Dichtungen und Simmeringen von älteren Motoren nicht so ohne weiteres verträglich sind.
Ja, das gilt aber nur für Oldtimer aus den 60/70er Jahren, und zu diesen würde ich unsere Motoren nicht zählen.

Zitat:

Deshalb gibt es auch Ölfirmen, die speziell Öle für Motoren aus den 70er Jahren und davor wieder neu auflegen (Z.B. Castrol Classic mit Einbereichsölen oder Mehrbereichsöl SAE 20W50) Dafür gäbe es ja nicht die geringste Notwendigkeit, wenn man in die älteren Motoren einfach so und ohne Probleme moderne Öle einfüllen könnte.
Wie ich schon geschrieben habe, muss hier die Betonung ganz klar auf "70er Jahre" liegen. Diese Öle gibt es aus einem ganz einfachen Grund, die damals verbauten Buntmetalle vertragen sich nicht mit einigen modernen Additiven. In diesen Motoren kannst du also auch keine aktuellen mineralischen 15W40er fahren.

Und wenn du mir nicht glaubst, frag einfach mal bei VW nach, deren Ölnormen sind nämlich Rückwärtskompatibel (zumindest für den Golf3 und ausgeschlossen von LL1/2 Ölen), d.h. VW sagt, du kannst sogar ein überteuertes LongLife 3 Öl in deinem Golf verwenden.

L3tzR0ck 19.05.2010 18:38

@ Teletubby:

DIeses hier meinst du nicht oder?
Denn da steht eine andere VW freigabe^^

Ich würde eines der beiden hier dann nehmen wollen ;)

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...=STRK:MEWAX:IT

oder

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...=STRK:MEWAX:IT

Golfpur 19.05.2010 19:17

Zitat:

Zitat von L3tzR0ck (Beitrag 886706)
Ich würde eines der beiden hier dann nehmen wollen ;)

Naja das Pentosin Öl ist ein mineralisches, d.h. das "schlechteste" was du bekommen kannst.
Gleicher Preis, besseres Öl: Addinol Highstar, ein gutes "allround" HC-Öl

Das Castrol gehört zur Kategorie: Produkte die die Welt nicht braucht. Für so ein Öl völlig überteuert.
Gleicher Preis, besseres Öl: Megol (auch bekannt als Liqui Moly) Super Leichtlauf 5W-40, gutes vollsynthetisches "allround" Öl.

benni.20 19.05.2010 21:27

Zitat:

Zitat von Golfpur (Beitrag 886745)
Naja das Pentosin Öl ist ein mineralisches, d.h. das "schlechteste" was du bekommen kannst.
Gleicher Preis, besseres Öl: Addinol Highstar, ein gutes "allround" HC-Öl

Das Castrol gehört zur Kategorie: Produkte die die Welt nicht braucht. Für so ein Öl völlig überteuert.
Gleicher Preis, besseres Öl: Megol (auch bekannt als Liqui Moly) Super Leichtlauf 5W-40, gutes vollsynthetisches "allround" Öl.


Ersteres würde ich nicht nehmen obwohl es schon besser ist als nen mineralisches Öl.( auch wenn es ne HC Öl ist)
Ist in meinen Augen ist das der letzte Schrott.

Zum zweiten kann ich dir nur zustimmen, ist und bleib nen überteuerter Schrott, hatte ich auch mal und der Motor lief wie nen Sack Muscheln den du ordentlich schüttelst.
Gerade wenn der Motor klat war war es Extrem.

Wer seinem Motor wirklich was gutes gönnen will, sei es hin oder her, ob es sein muß oder nicht, nimmt wie gesagt nen Öl das im kalten relativ dünn ist 10W(keine Wasserplirre wie 0W oder 5W), und im Warmen eine etwas höhere Vis. hat.
Da sage ich mehr als nen 50 mus da nicht sein bei 4 Zylinder Motoren.


mfg

L3tzR0ck 19.05.2010 21:56

Also könnte es bei mir daran liegen das er im 2 oder 3 Gang bei der Motorbremse im kalten Zustand ruckelt am Öl liegen?
Dann würde ich anstatt 15W40 ein 10W40 ausprobieren, es sei denn das das wiederrum schlechter ist für Kurzstrecke^^

benni.20 19.05.2010 22:07

Das wohl eher nicht.


mfg

Rolw 20.05.2010 08:04

ich fahre ja erst seht kurz den golf, der bekommst schon seit 97 nen 5w40,
ich werde aber beim nächsten wechsel 10w40 nehmen, reicht völlig aus.

in meinem polo fahre ich das seit ewigen zeiten, 15w mag der im winter garnicht, total ruppiger kaltlauf.
und das schaumige weiße zeugs ist klar nen problem von kurzstrecke und nie richtig warmgewordenen motoren. 5w40 öl mag das besser binden als das einfache 15w, aber besser ist meiner meinung mal richtig heißfahren.

der nicht ganz serienmäßige 75ps polo bekommt wegen nem kurzen getriebe gern mal 6000 oder über 7000rpm, hält aber schon an die 300000km ;-)
wie gesagt mit simplem 10w40 öl, das aber gern mal 100° haben darf.
für die drehzahlorgien rate ich lieber zum ölkühler als zum teueren 10w60öl.

Golfpur 20.05.2010 10:30

Zitat:

in meinem polo fahre ich das seit ewigen zeiten, 15w mag der im winter garnicht, total ruppiger kaltlauf.
Warum kippst du da nicht einfach ein günstiges 5W für 10Euro rein? Kann doch nicht wirklich teuerer sein, als das 15W ;)

Zitat:

Zitat von Rolw (Beitrag 887157)
für die drehzahlorgien rate ich lieber zum ölkühler als zum teueren 10w60öl.

Dafür reicht auch ein gutes und günstiges 5W40 :)

Teletubby 20.05.2010 14:12

Hallo Golfpur,

zu Deinem Beitrag Nr. 58, der sich an mich gerichtet hat, würde mir noch viel einfallen. Ich werde jetzt aber nicht Deinem Beispiel folgen, Deinen Beitrag zerlegen, tausendfach zitieren und meinen Senf wiederum dazu geben. Erstens deshalb nicht, weil mir die Zeit dazu zu schade ist. Zeitens, weil ich es kindisch finde. Drittens, weil mir das dafür nicht wichtig genug ist und viertens, weil ich meine Meinung weder Dir noch sonst jemandem aufzwängen will. Ich möchte sie allenfalls anbieten.

Es scheint mit einfach so zu sein, dass wir in diesen Punkten unterschiedlicher Auffassung sind. Damit kann ich gut und völlig problemlos leben und hoffe sehr, dass Du das auch kannst.

Ich jedenfalls würde für einen Liter Motoröl für einen Golf 3 nicht mehr als maximal 6,50 Euro ausgeben. Und das, obwohl mit das Wohlbefinden meines Motors sehr wichtig ist. Für diese EUR 6,50 bekommt man ein gutes mineralisches Motoröl von einer Qualitätsmarke (Liqui Moly) der Viskosität SAE 15W40, das die Spezifikationen VW 500 00 bzw. 501 01 erfüllt.

Freundliche Grüße
Teletubby

Golfpur 20.05.2010 15:56

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 887368)
zu Deinem Beitrag Nr. 58, der sich an mich gerichtet hat, würde mir noch viel einfallen. Ich werde jetzt aber nicht Deinem Beispiel folgen, Deinen Beitrag zerlegen, tausendfach zitieren und meinen Senf wiederum dazu geben. Erstens deshalb nicht, weil mir die Zeit dazu zu schade ist. Zeitens, weil ich es kindisch finde. Drittens, weil mir das dafür nicht wichtig genug ist und viertens, weil ich meine Meinung weder Dir noch sonst jemandem aufzwängen will. Ich möchte sie allenfalls anbieten.

Er war nicht unbedingt an dich direkt gerichtet, sondern ich wollte nur ein paar Sachen richtigstellen, die du als Fakt dargelegt hattest. Wenn du das, so wie ich das gemacht habe, kindisch findest, dann kann ich das leider nicht ändern, für mich war es die einfachste Methode direkt auf diese Sachen einzugehen, ohne den direkten Bezug zu verlieren.

Zitat:

Es scheint mit einfach so zu sein, dass wir in diesen Punkten unterschiedlicher Auffassung sind. Damit kann ich gut und völlig problemlos leben und hoffe sehr, dass Du das auch kannst.
Natürlich, warum sollte ich damit nicht leben können :)
Ich habe lediglich ein paar Fakten richtig gestellt, sorry wenn du mich da jetzt irgendwie missverstanden hast.

Ich bezahl übrigens für ein gutes 5W40er HC Öl 2,40Euro pro Liter, wenn es mineralische 15W40er für 6,50Euro pro Liter gibt, dann sieht man mal, wie überteuert die Öle eigentlich sind.

L3tzR0ck 20.05.2010 19:58

@ Teletubby:

Ich habe mir heute das Öl hier gekauft.
Da steht was von VW Freigabe 505 00 , ist das nun falsch oder was?

Alles Infos stehen hier:

Castrol Deutschland Motoröl und Schmierstoffe - Castrol GTX HIGH MILEAGE - Lang lebe der Motor

Golfpur 20.05.2010 20:37

Öle nach der VW Freigabe 505 00 sind einfache Mehrbereichsöle für Saug- und Turbodieselmotoren (ohne PD), aber nicht für Benziner.

Gibts von dem Öl ein Datenblatt? Dann kann ich dir näheres zu dem Öl sagen, vielleicht hat Castrol auch einfach nur keine Beziner Freigabe beantragt.

L3tzR0ck 20.05.2010 20:58

In dem link steht alles zu dem öl was auch auf der verpackung steht^^
Und da steht nirgends drauf ob für benziner oder dieselmotoren :(

Rolw 20.05.2010 21:03

@ golfpur: ich hab 15w40 nur einen zyklus ausprobiert, war das high mileage von castrol, war ein versuch, aber wie gesagt zu zäh im winter und das bisserl ölverbrauch wurd damit nicht besser. ich fahr den polo sonst schon jahrelang mit 10w40, kurzstrecke und wenig öltemperatur kommt bei mir selten vor.
ölkühler ist bei dem aber pflicht, ohne wirds gern bis 140°;-)

15w ist halt was für olle toyotas, die bekommen bei dünnerem öl tatsächlich motorschäden ;-)

Teletubby 20.05.2010 21:04

Hallo L3tzR0ck,

auf den Ölgebinden steht meist noch eine Klassifizierung nach API (= American Petroleum Institute) drauf. Beispielsweise steht dort "API-SJ/CG".

Die Bezeichnung "S*" gilt für Benzinmotoren, "C*" für Dieselmotoren. Da Du einen Benzinmotor hast, gilt für Dich die Bezeichnung "S*". Dabei ist es so, dass die Buchstaben nach dem "S" mit der Fortentwicklung des Öls immer höher werden.

VW lässt für den Golf 3 mit Benzinmotoren auch Öl der Klassifizierung von mindestens "API-SF oder SG" zu. In der Betriebsanleitung für den Golf 3 steht dazu: "Diese Öle dürfen nur verwendet werden, wenn einmal kein freigegebenes Motoröl zur Verfügung steht. Mit "freigegeben" ist gemeint, dass es der VW-Spezifikation VW 500 00 bzw. 501 01 entspricht.

Freundliche Grüße
Teletubby

L3tzR0ck 20.05.2010 21:10

Also kann ich es bedenkenlos nehmen^^, okey =)

Danke für die Ausfühlriche Antwort.

Ist das Öl in irgnedeiner weise bessser als ein Baumarktöl für 8euro?^^
Dachte mir ich kann mal für 5l öl 22euro investieren :D

Golfpur 20.05.2010 21:16

Zitat:

Zitat von L3tzR0ck (Beitrag 887888)
In dem link steht alles zu dem öl was auch auf der verpackung steht^^

Ah, hab gerade auf der Castrol Seite das Datenblatt entdeckt, kannst du ohne Bedenken in deinem Golf fahren, würde ohne Probleme 500 00 und 500 01 schaffen, entweder sind diese Freigaben ausgelaufen (und Castrol wollte kein Geld investieren um die zu verlängern), oder Castrol wollte einfach diese Freigabe gar nicht erst haben.

EDIT:
Zitat:

Ist das Öl in irgnedeiner weise bessser als ein Baumarktöl für 8euro?^^
Gegenüber einem guten Baumarktöl ist es nicht wirklich besser. Es gibt sogar Baumarktöle, die dieses Öl übertreffen.
Wie ich schonmal geschrieben hatte, das "High Mileage" zählt zu der Kategorie: Produkte die die Welt nicht braucht. Aber ein "High Mileage" Aufdruck ist eine wirklich gute Idee der Werbeabteilung ;)

Zitat:

Dachte mir ich kann mal für 5l öl 22euro investieren
*hust* Für das Geld bekommst du schon gute vollsynthetische ;)

wolfi71 23.05.2010 08:11

Castrol hat auch, wie von mir schon geschrieben, viele öle im Programm, die keine Freigabe von VW erhalten. Und wenn die keine Freigabe haben, das Blatt müsste man bei VW einsehen können, dann würde ich das auch nicht verwenden. Ob die nur nicht verlängert wurde oder gar nicht erreicht wird, das ist mir doch egal. Wenn ich ein Markenhersteller bin, der ein Edelöl anbietet, das gewisse Ansprüche erfüllen will, dann sind die Herstellerfreigaben Pflicht.

basta

Wolfgang

Golfpur 23.05.2010 12:01

Ja, so sehe ich das auch. Leider scheint sich dieser Trend immer mehr auszubreiten, gerade bei Ölen, wo nicht gerade ein reißender Absatz erwartet wird. Bei Liqui Moly z.B. wird die Liste der Freigaben bei diesen Ölen auch immer kleiner, dafür ließt man dann immer häufer: "LIQUI MOLY empfiehlt dieses Produkt für Fahrzeuge, für die folgende Spezifikationen gefordert werden", d.h. man kann ganz günstig ein Öl ohne Herstellerfreigaben auf den Markt werfen, aber trotzdem auf den Kanister viele Freigaben aufdrucken. Ob da nun "Freigegeben nach" oder "empfohlen für" steht, dürften die meisten nicht mal Lesen bzw. genau den Unterschied kennen.

Mustang80 23.05.2010 13:36

http://www.golf3.de/clear.gif

http://www.golf3.de/clear.gif

Guden,
habe heute nun endlich mal ein paar Vergleichsfotos gemacht. Zuletzt gefahren wurden 13km. Vergleichsbilder gibts auf S.3 Post #25.
Was sagt ihr dazu?

Golfpur 24.05.2010 16:30

Sieht doch schon deutlich besser aus :)
Hoffe du hast jetzt erstmal Ruhe und es ist nicht doch noch die ZKD.
Ansonsten kann ich dir nur empfehlen, auch weiterhin ein Öl mit niedrigen Phosphorgehalt und guten Dispergier-Eigenschaften zu verwenden (wie das von dir verwendetet Meguin).

L3tzR0ck 26.05.2010 16:01

Hey,

Habe mir nun dieses Öl hier gekauft, gibt es zurzeit im Angebot bei Kaufland, 5l öl zum Wechsel + 1l Öl zum nachfüllen für nur 10euro !
Erfüllt die VW Freigabe, hab mal 2 Bilder für euch gemacht falls es noch wer kaufen will ;)

http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1274882399.JPG

http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1274882403.JPG

Golfpur 26.05.2010 18:30

Schade, laut Homepage ist das leider nur ein mineralisches Öl. Wäre sonst ein interessanter Preis gewesen, aber, ich würde sagen, für ein mineralisches etwas zu teuer. Für 2-3 Euro mehr bekommt man schon ein deutlich höherwertiges.


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