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Ich hab auch schon fleissig gebohrt, angekörnt und zerspant. Ich verstehe nur nicht warum du vorschlägst, den Krümmer als Führung und Bohrschablone zu benutzen, dass funktioniert nicht. Warum das nicht funktionert habe ich ja geschrieben. Zudem ist eine Schablone und Führung unnötig wenn ich den Zylinderkopf auf eine Fräsmaschien oder venünftige Ständerbohrmaschine spanne und ausrichte. In allem andern gebe ich dir recht. Wir reden offensichtlich aneinander vorbei. Wunder der Internetkommunikation. :winke: |
So, Teletubby, was soll jetzt dein Liebling sein? :D A) Zum Motorenbauer bringen und entfernen lassen B) Zum Fräser bringen und ausfräsen lassen C) Auserodieren lassen (Wobei es mich nicht wundern würde wenn der Motorenbauer die Arbeit an B) und C) weitergibt) Mit dem Ausbohren habe ich nur ein Problem: Wenn man keine Linksdrehenden Bohrer benuzt kann es sein das sich der Bohrer beim Anbohren im Rest des Bolzens frisst, der Bolzenstummel sich löst und dann mit der Bohrerdrehzahl ruck-zuck endgültig in das Gewinde versenkt wird, was das Lösen dann nochmal erschwert. |
Erodieren ist die sauberste und schnellste Lösung, jede Größere Firma mit eigener Fertigung hat normalerweise die Gerätschaften dafür um, wie bereits erwähnt, Werkstücke zu retten in denen Gewindebohrer abgebrochen sind. Ist bei uns in Der Firma eine gängige Methode. E// Im Notfall könnte man den Bolzen auch komplett ausbohren und ein Helicoil setzen. |
Es dauert halt ein bisschen bis Tätigkeiten die woanders seit über 20 Jahren Routine sind auch in Internetforen bekannt werden... ;) |
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Hallo! Zitat:
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Auf jeden Fall habe ich jetzt doch vor, den Zylinderkopf bald abzubauen, möglichst noch in dieser Woche. Wenn die Außentemperaturen es zulassen, denn bei kalter Luft bekomme ich immer ziemliche Probleme mit meiner Puste. Ich möchte aber über die Sache mit dem Bolzen gerne so bald wie möglich Klarheit haben. Grüße Teletubby |
Wäre es nicht besser, den ganzen Motor "eben" zu ziehen? Dann musst du die gute Kopfdichtung nicht "aufgeben" :) Zitat:
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Du kannst den Motor auch ohne Kran mit einem Hund und einen Spanngurt ausbauen. Allerdings keine schöne Arbeit. |
Ein bis zwei Paletten und ein Hubwagen würde auch funktionieren... Oder eine Palette, die mit zwei bis vier "Blumenrollern" unterfüttert wurde :) |
So einen Motorkran gibt es gebraucht für max einen Hunni, den kannst danach für das gleiche Geld wieder verticken. |
Ich würde den Zylinderkopf vom Motorblock aufgrund der geringen Laufleistung des Cabrios nie trennen, dafür wäre er mir zu schade. Leih dir von den Nachbarn der eine Autowerkstatt betriebt den Kran. So würde ich dass machen. |
Du könntest eh den Nachbarn fragen, wie der das Problem löst. |
Also abgerissene Bolzen auspuffseitig sind doch völlig normal, hab ich mir nie solange Gedanken drum gemacht, wird wohl durch die Hitze kommen? Die Bruchstelle sieht ja noch recht glatt aus, denke da kann man gut ankörnen. Ja Kopf würd ich sofort ausbauen, ne neue Kopfdichtung ist sicher kein Nachteil, oder? Wie schon gesagt mit kleinen Bohrer anfangen, ob jetzt Freihand oder grade eingespannt mit ner Standbohrmaschine ist ne Frage der Möglichkeiten. Mein Ziel ist garnicht nen ganzen Bolzen auszubohren, wenn eine Seite nur noch ne dünne Wandung hat reicht das auch. Dann kann man mit Dremel und Fräser nachhelfen bis die Stelle nachgibt und sich relativ einfach ausdrehen läßt. Ja Erodieren oder Ausfräsen ist sicher eleganter, wenns rustikal nicht gewünscht ist ab zum Fachbetrieb oder Motorenbauer. Wieso man wegen so ner Lapalie gleich nen Tauschkopf oder Motor holen will? |
Also meine Bescheidene Meinung zu dem Thema: Der Zylinderkopf wird in jedem Fall runter müssen. Bei aufgeflanschtem Zylinderkopf wird kein Betrieb den Motor auf dem Tisch zum Ausbohren aufgespannt, geschweige den ausgerichtet bekommen. Um das wirklich fachgerecht zu reparieren muss der Kopf aufgespannt werden, und der Bolzen dann mit Vollhartmetall ausgebohrt werden. Das sollte jeder halbswegs normale Motorenbauer hinbekommen. Ich verwende in solchen Fällen auch gerne Stehbolzen die auf der beschädigten Seite ein M10 gewinde Besitzen, und sich dann auf das Originale M8 Maß verjüngen. |
Ps: Du darfst mir den Zylinderkopf auch gerne zur fachgerechten Instandsetzung durch Übernahme der Versandkosten zuschicken, falls alle Stricke Reißen. Gruß Jens |
Hallo! Zitat:
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Weil der Bolzen ja nicht durch Schwergängigkeit im Innengewinde abgerissen ist, sondern durch andere momentan nicht ganz klare Umstände, und weil sich alle anderen sieben Bolzen relativ leicht ausdrehen ließen, halte ich es für wahrscheinlich, dass der abgerissene sich auch auf eine geeignete Weise ausdrehen lässt. Grüße Teletubby |
Versuche es aber bitte nicht mit einem Linksausdreher, falls der abreißt hilft wirklich nur erodieren. Erodieren hört sich zwar im ersten Moment einfach an, bedeutet aber ein Vollzerlegen des Zylinderkopfes, sowie penible Reinigung, damit Reste vom Motorenöl nicht das Elektrolyt verunreinigen. |
Kopf muss raus, das sehe ich auch so. Auch wenn ich bisher gute Erfahrungen mit Selbermachen hab, zur Not mit viel Fleißarbeit beim Fräsen per Hand, würde ich das schön auf der Werkbank machen. Von Linksausdrehern halte ich auch nicht soviel, ist mir zu heikel da ich nie groß damit gearbeitet hab. Ist natürlich nie falsch den Motorenbauer zu nehmen, mehr Erfahrungen und bessere Werkzeuge hat der sicherlich. Außerdem kann er gleich nen Blick auf den Rest vom Kopf werfen, ggf. Nachmessen und Instandsetzung durchführen. Die Einwände zum Erodieren waren mir auch nicht bewußt, kenne natürlich das Verfahren. War auch mal nen Kumpel an der Maschine besuchen, aber da ging es um Rohwaren die bearbeitet wurden und nicht Altteile zur Reparatur. |
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Der Helicoil ist ja als "Bastellösung" recht verrufen bei manchen, aber sein großer Vorteil ist neben der Gewindereparatur, dass er die Belastung auf mehrere Gewindegänge verteilt und der erste tragende Gewindegang entlastet wird. |
Ob es als Bastellösung gilt oder nicht - Im Werkstattalltag sind die Dinger schon Ewig angekommen und führen dort ein "ruhiges und unauffälliges" Leben, wenn sie ein mal eingesetzt wurden :D Welcher Kunde zahlt schon gerne einen neuen Kopf bei abgerissenen Stehbolzen oder ein neues Radlagergehäuse, wenn bereits beim Rausdrehen der Bremssattelführung das Gewinde mit raus bröselt? :) |
Und da ist auch nix gegen einzuwenden, wenn man bisschen in Foren liest, bekommt man tlw. manchmal den Eindruck, Helicoil sei nix ganzes. |
Hallo! Zum Thema HeliCoil: An meinem roten Variant war schon, als ich das Auto bekommen habe, am Gehäuse des Automatikgetriebes ein normales M10-Gewinde ausgerissen. Und zwar eins von den vieren, mit dem das Schutzblech unter dem Getriebe befestigt ist. Damals wusste ich noch nicht, wie einfach es ist, Gewinde selbst mit HeliCoil oder Bear Coil (ist praktisch dasselbe) instandzusetzen. Und habe deshalb mal in einem VW-Betrieb danach gefragt. Als Antwort bekam ich: Machen wir nicht, weil nicht zulässig. Auf meine Frage, wie denn nach Meinung dieses Betriebes eine sachgemäße Reparatur aussieht, bekam ich die Antwort: Neues Getriebegehäuse. :stupid: Andererseits ist schon seit den siebziger Jahren die Reparatur eines beschädigten Zündkerzengewindes bei Käfer- und anderen luftgekülten Motoren von VW ausdrücklich empfohlen und auch im Reparaturleitfaden aufgeführt. Ich habe gemerkt, dass bei den von VW vorgegebenen Anzugsdrehmomenten, speziell in Leichtmetall, Vorsicht angebracht ist. Denn es kommt immer wieder vor, dass ein Gewinde selbst bei genauer Anwendung des vorgegebenen Anzugsdrehmomentes ausreißt. Beim Wiederanbau der Ölwanne des eingangs genannten Automatikgetriebes habe ich die vier M6-Schrauben der Ölwanne nach dem Filterwechsel ganz vorsichtig und ohne Drehmomentschlüssel festgedreht. Früher war es üblich, dass bei allen Teilen, die an Bauteilen mit Innengewinde befestigt waren, Stiftschrauben (= Stehbozen) verwendet wurden. Dadurch wird die Verbindung belastbarer (Beispiel: Käfer Motorgehäuse). Heutzutage sind diese Stiftschrauben längst dem Rotstift zum Opfer gefallen, weil davon ausgegangen wird, dass die allermeisten derartigen Verbindung nur ein einziges Mal im Werk bei der Produktion festgedreht werden und danach nie mehr. Und wenn dann später bei einer Reparatur doch mal ein Gewinde ausreißt, dann ist das nicht mehr das Problem des Werkes. Freundliche Grüße Teletubby |
So lange, wie es Helicoil schon gibt, wäre das mit Sicherheit verschwunden, wenn das nix taugt. Ich meine, dass das schon in den späten 50er Jahren eingesetzt wurde. Dass manche Werkstatt das nicht so gerne macht, ist einfach: An einem großen Ersatzteil ist mehr verdient und nicht jeder Mechaniker beherrscht die Technik. Viele lernen ja nur noch austauschen, fertig, Kunde zahlt. |
Hallo! Obwohl es in meiner Garage ziemlich kalt ist, ist es bei mir heute auch mal wieder ein Stück weitergegangen. Ziel: Den Zylinderkopf abbauen, um wegen des abgerissenen Auspuffkrümmerbolzens bald Klarheit zu bekommen. So sah es vorher aus: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484590072.JPG Abgebaut habe ich heute: Das zusätzliche Motorlager auf dem rechten Längsträger im Motorraum: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484590164.JPG Leider ist die Gummieinlage darin eingerissen, aber das Teil gibt es noch neu bei VW: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484590240.jpg Dann die Riemenscheiben der Kurbelwelle und die Kühlmittelpumpe, weil sich sonst die untere Zahnriemenabdeckung nicht abnehmen ließ: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484590410.JPG Wie man sehen kann, war der untere Schlauchanschluss der Pumpe (rechts unten im Bild) nicht dicht. Außerdem wissenswert: Die Schrauben der Pumpe müssen laut VW erneuert werden, weil es Dehnschrauben sind, die nur ein Mal verwendet werden dürfen. Vorgeschriebenes Anzugsdrehmoment: 20 Nm plus eine Viertelumdrehung (90°). Wahrscheinlich machen das die Allerwenigsten. Dann ließen sich auch der Zahnriemen und sein Abdeckblech abnehmen. Vom Motor ist jetzt, abgesehen von Ölfilter mit Halter, Entlüfter und Zündverteiler, nur noch der Rumpf über: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484590647.JPG Der Ventildeckel war dann auch schnell abgebaut. Im Nockenwellen- und Ventilraum sieht es tadellos aus: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484590948.JPG Jetzt hängt der Zylinderkopf nur noch an den zehn Zylinderkopfschrauben. Wenn ich die Kälte morgen aushalte, dann werde ich ihn morgen abbauen. VW schreibt übrigens bei allen Vierzylindermotoren des Golf 3 einschließlich ABF den Ersatz der Zylinderkopfschrauben nicht vor, sondern nur bei den Dieselmotoren und beim VR6. Grüße Teletubby |
Werden also keine Dehnschrauben verwendet beim Zylinderkopf? Das heißt die können mit dem selben Drehmoment wie ursprünglich wieder verwendet werden? Das ist ja interessant. Wusste ich auch noch nicht. Dachte immer es sind immer Dehnschrauben. Gesendet von meinem A0001 mit Tapatalk |
Der Motor sieht aber so aus, als sei häufiger mal das Gut&Günstig Öl verwendet worden... |
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Teletubby, hast Du eine Heizung in der Garage? Grüße Arne |
Das erkennst du alleine am "Mock" im Kopf... Ich habe in meinem Leben schon den ein oder anderen Motor aufgemach... Man kann unfassbar gut erkennen, welche Motor gute Öle genutzt und regelmäßige Ölwechsel gemacht wurden. Der Motor von mein Lupo dürfte momentan von Innen ähnlich zu dem Motor hier aussehen, wenn nicht um einiges schlimmer. Meine Mutter hat den Wagen rund 120.000 Kilometer auf mineralischen Billig-10W40 gefahren... Mein 2E dagegen sah nach knapp 40.000 Kilometern auf dem Mobil 1 New Life 0W40 aus wie neu... |
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Aber der Abbau des Zylinderkopfes dauert jetzt ja nicht mehr so lange. Es müssen ja nur noch die zehn Schrauben herausgedreht werden. Das werde ich ganz vorsichtig und in mehreren Durchgängen in der richtigen Reihenfolge machen. Grüße Teletubby |
Selbst mein AAM mit ~ 240tkm, als ich die VDD mal runter genommen habe, sah nicht so verschmockt aus. Aber die Mühle hat auch recht regelmäßig Strecke und hochwertigere Ölwechsel bekommen. Vom Abrieb her ist hier alles im grünen bereich. |
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Habe aktuell 4 1.8t Motoren hier stehen, wir können ja mal ein Ratespiel machen, an welchen 3 das Long Life Schild hing, und wo das Mobil 1 alle 12000:-) Ich gebe mal eine Tip ab ohne Fotos zu spamen, nur einer ist unter der Zylinderkopfhaube noch blank:-lol-: |
Kann man das mobil 0w40 in einem ADZ MOTOR mit 170000 km auch fahren oder ist das zu dünn? |
Sag mal, wie wäre es denn mit einer Heizkanone oder nem Heizpilz? Diese könntest du dir dann ja ans Fahrzeug stellen bzw in die Richtung in der du arbeitest. Dann wird das alles schon viel angenehmer. So eine "kleine" Heizkanone ist ja nicht als so teuer und wenn dein Arbeitsplatz einmal ne gewisse Grundwärme erreicht hat lässt es sich ja gut aushalten. Ich mach das so bei mir inna Halle die doch etwas größer ist und komme damit wunderbar zurecht. Klar, nach ner halben std oder so ist die wärme natürlich komplett weg bei den Temperaturen, aber dann schmeiss ich die Heizkanone wieder 10 min an und dann ist gut ^^ Auf jeden fall um einiges besser als zu erfrieren :P LG Mitch :) |
Also mein Kopf sah letztens als ich die VDD und die Ansaugbrückendichtungen neu gemacht hab auch eher sauberer aus, ganz wenig Dreck meist eher leicht braun/goldig belegt. AFT mit 269.000km, Öl diverse 5W40 seit 1997, darunter jahrelang Addinol ausm Praktiker. Früher eher der normale jährliche Wechsel, da durch die Eltern nicht übermäßig gefahren. Heute eher so alle 10-15.000 je nach Lust und Laune und fast immer 25-30km am Stück gefahren. Naja egal, schlimm sieht es auch nicht aus, eher normal für nen alten Motor. Ich hab in der Garage nen normalen Elektrolüfter, eher klein. Der reicht für ne normale Garage vollkommen aus wenn man mal nen halben Tag was drin machen will. Zur Not nen größeren oder besser noch nen zweiten an der anderen Ecke. |
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Der Ausbau des Zylinderkopfes ist nur eine Ausnahme, weil das Abreißen des Stehbolzens nicht geplant war. Weiterhin werde ich nur noch den Gebläsekasten ausbauen; der ist aber schon komplett gelöst und muss nach Beiseitelegen von ein paar Kabeln nur noch herausgenommen werden. Dann ist bis zum Frühjahr Schluss in der Garage. Grüße Teletubby |
Hallo! Eingepackt in ein dickes T-Shirt, einen dicken Pullover und darüber eine Joggingjacke habe ich mich heute an den Ausbau des Zylinderkopfes gemacht, was ja nicht mehr viel Arbeit sein würde: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484672007.JPG Ruck zuck waren die zehn Zylinderkopfschrauben draußen: In der vorgeschriebenen Reihenfolge (von außen nach innen) in mehreren Durchgängen, wobei ich in jedem Durchgang immer nur um 45° gedreht habe. Nach dem dritten Durchgang ließen sich die Schrauben von Hand drehen. Ein passendes Werkzeug, eine Stecknuss für 12 mm Innenvielzahnschrauben hatte ich erfreulicherwise: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484672195.JPG Der Kopf saß dann aber noch unbewegbar fest. Durch Hammerschläge von unten über eine Holzzwischenlage gegen die im nächsten bild rot markierte Ecke ließ er sich aber schnell und ohne Beschädigung lösen und abnehmen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484672436.jpg Dann habe ich die Zylinder nachgezählt: Sie sind alle vier da, es fehlt keiner :-) http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484672549.JPG Die Brennräume im Zylinderkopf sehen alle völlig normal aus: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484672618.JPG Ich habe die Kurbelwelle dann so verdreht, dass alle vier Kolben ungefähr auf gleicher Höhe stehen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484672727.JPG Der Kreuzschliff der Zylinderwandungen ist tadellos erhalten; auf dem Foto ist das leider nicht so gut zu sehen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484672834.JPG Die alte Zylinderkopfdichtung habe ich zum Schutz der Dichtfläche erstmal auf dem Block liegen gelassen. Zum Schutz vor Korrosion habe ich die Zylinderwandungen oberhalb der Kolben mit Motoröl eingepinselt. In den nächsten Tagen werde ich den Motor noch mit einer großen Plastiktüte abdecken: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1484672909.JPG In der Garage werde ich jetzt nur noch den Gebläsekasten herausnehmen, der schon weitestgehend gelöst ist. Dnach ist erstmal Schluss in der kalten Garage, und es geht an das Abenteuer der Entfernung des abgerissenen Stehbolzens aus dem Zylinderkopf. Dazu mss ich mir aber erstmal einen Bohrständer organisieren, weil ich keinen habe. Das war erst das zweite mal in meinem Leben, dass ich von einem wassergekühlten Motor den Zylinderkopf abgebaut habe. Das erste Mal war im jahr 1970, es ist ca. 46 Jahre her. Ich war damals 14, und meine Mutter hatte bei einem Opel-Händler einen neuen Ascona A gekauft. Auf dem Hof des Händlers stand ein alter Opel Rekord, der TÜV-untauglich war, aber noch fuhr. Den habe ich geschenkt bekommen, um damit bei dem Bauernhof bei uns gegenüber auf Wiesen herumzufahren. Im Kühlsystem hatte das Auto nur Wasser ohne Frostschutz, und im nächsten kalten Winter ist der Motor kaputtgefroren; zuerst lief er noch mit lauten Klappergeräuschen und schließlich gar nicht mehr. Rein aus Interesse habe ich den Zylinderkopf abgebaut, ohne danach aber die Schadensursache sehen zu können. So ist das Auto dann später in den Schrott gegangen, und ich hoffe, dass es dieses Mal anders ist. Grüße Teletubby |
Alles total normal. Hast du die Kopfdichtung schon besorgt? Ich meine ich habe die damals bei kfzteile24 bestellt, einen kompletten Satz und geliefert bekommen. Die Dichtung war von Elring-Klinger und auch alles andere war okay. Da waren Schrauben und auch die Simmerringe an der Nockenwelle, sowie die Deckeldichtung dabei. Kostenpunkt um die 90€. |
Dein Motor sieht soweit sehr gesund aus. Ich hoffe der Stehbolzenrest wird dir keine Probleme machen :) Zitat:
Sofern der Simmerring der Nockenwelle dicht war würde ich den auch nicht ersetzen. Bei Manfreds Arbeiten ist es ja nicht nötig, die Nockenwelle aus dem Kopf auszubauen. |
Für so einen Motor mit solcher Laufleistung würde ich eher zu VW-Teilen rückgreifen - wenn Sie entfallen sind, dann Elring als Ersatz. |
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