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Ja naja, man kann das Cabrio aber auch schliessen, und dann möchte man ggf. anständig gefilterte Luft haben. Ich finde das Argument wenig Einleuchtend. |
Unbedingt einleuchtend find ich es auch nicht, ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Antwort schon gegeben wurde, dass es den Innenraumfilter nie gab im Cab. Aber wie schon erwähnt, man kann den nachrüsten, habe das damals bei Sabrinas (Rappelkind) Cabrio auch gemacht. |
Hallo! Zitat:
Bei Autos mit Klimaanlage finde ich den Innenraumluftfilter unabdingbar. Deshalb werde ich ihn einbauen. Im Zuge der weiteren Demontage des Armaturenbrettbereiches des Cabrios stand heute unter anderem etwas auf meinem Programm, dem ich immer mit etwas Spannung entgegensehe und auf das ich mich nicht wirklich freuen kann: Das Lösen und Herausdrehen von Abreißschrauben. Gemeint sind hier die beiden Abreißschrauben, die die Lenksäule am Armaturenbrett-Querträger halten. Und das, obwohl ich im Laufe der Jahre einen Weg gefunden habe, wie das ganz brauchbar geht. Die Aufgabe: Zwei Abreißschrauben lösen und herausdrehen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1479739084.JPG Das Werkzeug: Ein Hammer und ein Körner, mehr nicht. Der Körner sollte neuwertig und schön spitz sein. Keine alten, abgelutschten Körner verwenden, denn das gibt nichts: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1479739271.JPG Mit Hammer und Körner eine Vertiefung in den Randbereich der zu lösenden Schraube einschlagen. Und zwar an einer Stelle, die man im nächsten Schritt gut erreichen kann. Die Vertiefung muss ausreichend tief sein: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1479739394.JPG http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1479739467.JPG Jetzt den Körner in der eben eingeschlagenen Vertiefung schräg ansetzen. Und zwar so, dass die Schraube beim weiteren Schlagen Drehimpulse in Richtung "Linksherum" bekommt. Den Körner aber auch nicht zu schräg ansetzen, denn sonst rutscht er ab und beschädigt die Vertiefung. Das Finden des in etwa richtigen Winkels ist das A und O der Geschichte. In dieser Position des Körners mit weiteren kräftigen, trockenen Schlägen schlagen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1479739619.JPG Bei guter Dosierung des Körnerwinkels und der Schläge dauert es allerhöchtens zehn Schläge, bis sich der Schraubenkopf in Bewegung setzt. Wie auf dem nächsten Foto zu erkennen ist, hat sich die Schraube bereits etwas gedreht. Dann hat sie verloren: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1479740012.JPG Wenn sich die Schraube jetzt noch nicht von Hand oder mit einer Zange drehen lässt, dann an einer gut erreichbaren Stelle weitere Vertiefungen in den Schraubenkopf einschlagen und das Bisherige wiederholen. Dazu gehört jetzt nicht mehr viel. Geschafft: Der Rest ist einfach: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1479740178.JPG Die zweite Abreißschraube der Lenksäule habe ich auf dieselbe Weise entfernt: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1479740270.JPG Mit der entsprechenden Routine und körperlichen Belastbarkeit braucht man keine fünf Minuten, um beide Abreißschrauben herauszuholen. Das hauptsächlich Unangenehme daran ist, dass man es bei geöffneter Fahrertür neben dem Fahrzeug kniend in einer recht unbequemen Körperhaltung machen muss. Bei mir kommt noch hinzu, dass ich infolge meiner geschädigten Lunge zwischendurch einige Pausen machen muss, wodurch das Ganze länger dauert. Grüße Teletubby |
Jetzt gieße ich mal ein wenig Wasser in den Wein. Wer sagt euch denn, dass die Besitzerin unter ihrem Namen im Telefonbuch steht? Das kann auch der Mann oder Lebensgefährte sein. Dass das Auto auf sie zugelassen war besagt nicht viel. Ich würde eher nur mit der aAdresse suchen. Du baust da ja keine dieser Dinger ein. Wenn man max 5 Minuten braucht, ist das ja auch kein Schutz, höchstens wenn das Juristen mit zwei linken Händen erklärt kriegen. |
Sehr schön, Ich bohr meistens auf bzw. schlitze ich die Köpfe mit dem Dremel und dreh sie nachher mit dem Schlagschraubendreher auf. Aber beim Golf werden die manchmal auch von selbst locker ^^ mfg Patrick |
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da brauchst du wenig bis gar nichts reinigen. Sofern du mit qualitativ wertigem Werkzeug arbeitest, brauchst du keine Bange haben. Ich habe - nicht nur beim G3 - weder die Schraubenköpfe gereinigt, noch irgendetwas anderes fürs Lösen gemacht. Sofern die Nuss einwandfrei passt und einen ordentlichen Halt hat, besteht absolut keine Gefahr des Abrutschens. Ordentlich aufsetzen, genügend Kraft ansetzen und schwups; lose. |
Hallo! Obwohl es heute den ganzen Tag über nur knapp über Null Grad und in meiner Garage nur wenig wärmer war, hat mich die Neugier wegen der Gängigkeit diverser Verschraubungen an der Vorderachse des Cabrio die Kälte vergessen lassen. Denn ich wollte unbedingt wissen, ob da noch weitere Arbeit auf mich zukommt. Am meisten habe ich aus entsprechender Erfahrung heraus mit Problemen bei den vorderen Querlenkerschrauben gerechnet. Um es etwas spannender zu halten, habe ich aber erstmal woanders angefangen. Zuerst waren die vorderen Schrauben (M12X65) dran, die den Aggregateträger vorn an den Längsträgern halten. Beide ließen sich problemlos herausdrehen. Die linke Schraube sah an Schaft und Gewinde noch wie neu aus, bei der rechten war die Verzinkungsschicht ziemlich angefressen, im Gewindebereich aber tadellos. Etwas spannender wurde es schon bei den hinteren, senkrecht eingedrehten Querlenkerschrauben (M12X78), die gleichzeitig auch den Aggregateträger halten. Einer dieser beiden Schrauben ist kürzlich einem Mitglied dieses Forums beim Löseversuch abgerissen. Ein Problem, das sich nur sehr schwer reparieren lässt. Bei meinem Cabrio ließen sie sich beide völlig problemlos lösen; beide sind im Schaft- und Gewindebereich wie neu. Nun wurde es mit den voreren Querlenkerschrauben (M12X82) ganz spannend, zuerst links. Ich habe das Werkzeug sorgfältig angesetzt, und wenig später war die Schraube auch schon gelöst: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480352435.JPG Auf der rechten Seite verhielt es sich genau so. Erleichterung! Kein Ausbau des Aggregateträgers nötig. http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480352545.JPG Beide vordere Querlenkerschrauben sind von der Oberfläche her in stärker korrodiertem Zustand als die anderen, die ich heute draußen hatte. Das liegt aber vermutlich daran, dass sie nur phophatiert und nicht verzinkt sind. Phosphatierungen sind nunmal nicht übermäßig korrosionsbeständig. Der Vollständigkeit halber habe ich dann noch die hinteren Aggregateträgerschrauben (M10X24) überprüft; hier gab es etwartungsgemäß keine Probleme. Weil das bisher so schön geklappt hatte und weil ich noch nicht durchgeforen war, habe ich noch die Kontermuttern der Spurstangen gängig gemacht, die üblicherweise auf den Spustangen stärker festgegammelt sind: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480352968.JPG Zuerst mit einem Maulschlüssel der Größe 22 gelockert, dabei mit einem zweiten Maulschlüssel derselben Größe am Spurstangenkopf gegengehalten. Es war schon einiger Kraftaufwand nötig, bevor sich etwas tat: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480353134.JPG Nun ist das Problem aber erst zum kleineren Teil gelöst. Der größere besteht darin, dass sich die Kontermutter wie üblich zusammen mit der Spurstange gedreht hat, auf der sie ziemlich fest sitzt. Von der muss sie jetzt gelöst werden. Die Spurstange, die sich ja im Lenkgetriebe frei drehen lässt, dabei an ihrem 13 mm Sechskant mit einem Maulschlüssel festzuhalten, ist völlig aussichtslos, weil die Mutter dafür viel zu fest sitzt. Das einzige, was passieren würde, ist, dass der Maulschlüssel dabei über den Sechskant der Spurstange rutscht und beide Teile dabei beschädigt werden. Ein aussichtreicherer Weg, bei dem nichts beschädigt wird, funktioniert folgendermaßen: Die Spurstange an der festsitzenden Mutter ganz aus dem Spurstangenkopf herausschrauben: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480353443.JPG Eine zweite passende Mutter (Gewinde M14X1,5, VW Teilenummer N 102 187 08) als Hilfsmutter auf das Spurstangenende schrauben, und zwar etwa so weit, dass die Spurstange ca. 15 mm heraussteht: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480353689.JPG Die Spurstange wieder in den Kopf eindrehen, und zwar so weit, bis die Hilfmutter an ihm anliegt. Diese Hilfsmutter mit zwei Maulschlüsseln der Größe 22 kräftig gegen den Spurstangenkopf kontern: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480353829.JPG Nun die originale Kontermutter drehen. Durch das Gegenhalten mit dem großen Schraubenschlüssel der Größe 22 funktioniert das jetzt. Voraussetzung: Im vorigen Schritt ist kräftig genug gekontert worden: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480354057.JPG Die originale Kontermutter zuerst durch Linksdrehen in Richtung des Spurstangenkopfes drehen, weil in dieser Richtung das Gewinde der Spurstange besser ist. Die originale Kontermutter hat sich endlich gedreht: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480354175.JPG Die originale Kontermutter so weit in Richtung Spurstangenkopf drehen, bis das verschmutze und korrodierte Gewinde hinter ihr frei zugänglich ist. Das Gewinde mit einer Drahtbürste reinigen, ölen und dann die originale Kontermutter so oft hin- und herdrehen, bis sie sich über den gesamten Bereich bis zum Gewindeende leichtgängig von Hand drehen lässt: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480354431.JPG Die Hilfsmutter mit den zwei Maulschlüsseln unter Gegenhalten am Spurstangenkopf lockern: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480354560.JPG Die Spurstange wieder ganz aus dem Spurstangenkopf herausdrehen. Weil die originale Kontermutter jetzt leichtgängig ist, geht das an ihr nicht mehr. Dafür mit einem Maulschlüssel der Größe 13 am Sechskant der Spurstange drehen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480354710.JPG Wenn die Spurstange ganz aus dem Spurstangenkopf herausgedreht ist, die Hilfsmutter entfernen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480354832.JPG Die Spurstange mit dem Maulschlüssel der Größe 13 wieder in den Spurstangenkopf hineindrehen und in der richtigen Position die Kontermutter mit den beiden Maulschlüsseln der Größe 22 kontern. Fertig und bereit zum Einstellen; es lässt sich jetzt alles leicht drehen. Leichtgängigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für die Einstellung: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1480355047.JPG Nach dem endgültigen Einstellen der Spur die freiliegenden Außengewinde der Spurstangen mit Fett oder Wachs vor erneutem Gammel schützen. Dann geht es beim nächsten Mal von Anfang an leicht. Grüße Teletubby |
Das freut mich, dass du bei der Schraube am vorderen Querlenker keine große Aktion unternehmen musst. Immerhin hat dich die Schraube beim AEX schon viel Zeit, und schließlich Geld gekostet. |
Die Schrauben am Querlenker und Aggregateträger kannst du ja, am Schaft mit Ausnahme der Gewinde mit Fett einsetzen. Vor allen verhindert das Fett das Eindringen von Wasser. Und der freie Gewindeteil verträgt auch eine Fettkappe. |
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Die Vorschrift für den Anzug der vorderen Querlenkerschrauben ist folgendermaßen: 50 Nm plus eine Viertelumdrehung (90°). Ich habe den Querlenker eingesetzt und die vordere Schraube ungefettet mit 50 Nm festgedreht, aber nicht um 90° weitergedreht. Dann habe ich oben am Schraubenkopf mit einem dicken Edding eine Markierung angebracht und die Schraube wieder herausgedreht. Sie anschließend auf ihrer ganzen Länge eingefettet, wieder eingedreht und festgezogen, bis die vorher angebrachte Markierung wieder oben stand. Von dieser Position ausgehend habe ich sie dann um 90° weitergedreht. Fertig. Grüße Teletubby |
Hallo! Bei mir ist es inzwischen auch weitergegangen, ein bisschen wenigstens. So sah es Anfang letzter Woche in meiner Garage aus: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482094265.JPG Inzwischen habe ich noch ein wenig weiter demontiert, um den Motorraum-Kabelstrang ausbauen zu können. Mittlerweile ist der auch draußen, damit ich ihn den Winter über schön im warmen Haus um die Klimaanlagen- und MFA-Leitungen erweitern kann: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482094466.JPG http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482094524.JPG http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482094575.JPG Als nächstes muss ich das Saugrohr ausbauen, damit der Hitzeschutz an der schwarzen Spritzwand unbeschädigt heraus kann. Dabei bin ich entsetzt, wie schlecht die Schrauben des Saugrohrs bei dem Monomotronic-Motor zu erreichen sind. Für eine (die einfachere!) der beiden inneren hat es gestern 45 Minuten gedauert, bis ich sie heraus hatte. Habe ja bisher immer gedacht, dass dieser Bereich des Schaltsaugrohrs beim Motor AFT ziemlich verbaut ist. Aber das ist wirklich Gold gegenübern dem AAM. Für den weiteren Saugrohrausbau werden morgen erstmal die total im Weg befindlichen Kühlmittelschläuche zum Wärmetauscher abgebaut, denn die müssen ja sowieso ab. Um das vorzubereiten, habe ich am Samstag noch einen etwas aufgequollenen Schlauch an der Wasserpumpe demontiert. Und dabei eine unangenehme Dusche mir rotem, eiskaltem Kühlmittel abbekommen, weil der Schlauch erst gar nicht, dann aber plötzlich ganz leicht kam. Da habe ich mich mal wieder gefragt, warum ich das hier überhaupt mache und nicht schön auf dem Sofa neben der warmen Heizung bei schöner Musik die Zeitung lese. Angenehm gibt es zu berichten, dass bei allem, was ich demontiere, tadellos erhaltene Teile im Originalzustand zum Vorschein kommen. Grüße Teletubby |
Ich habe damals beim Krümmer am 1Z schon geflucht, den hatten wir letztlich ausbohren müssen, dazu musste die Ansaugung auch runter und das war schon kein spaß... wie das beim AAM aussieht, weiß ich tatsächlich selbst nicht. Ich frage mich allerdings, warum das im Weg ist. Warum Du bei dem Wetter nicht im warmen Haus sitzt? Wäre ja dann langweilig :D |
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So ein Cabrio hat seine Vorteile. Vor allem hübsche Mädels stehen da im Sommer drauf. Und nach deiner eigenen Aussage, hast du gerne hübsche Mädels um dich. |
Hallo! Zitat:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482178907.JPG Der Hitzeschutz muss aber raus zur Einarbeitung des unteren Loches für den Kondenswasserablauf. Dieser Hitzeschutz ist sehr kostbar, weil es ihn in dieser Ausführung bei VW noch nie als Ersatzteil gegeben hat. Zitat:
Wenn gerade mal etwas schiefgegangen ist oder ich zu viel gemacht habe, dann werde ich diesen ganzen Kram auch schonmal total leid. Aber nach einem oder zwei Ruhetagen und etwas Abstand von der Sache kribbelt es dann doch wieder in den Fingern. Zitat:
Ansonsten Danke! Zitat:
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Grüße Teletubby |
Hallo! Heute war der Ausbau des Saugrohrs des Cabrios endlich erfolgreich. Auf folgenden Fotos kann man nochmal sehen, wie wenig Platz zwischen dem Saugrohr und dem Hitzeschutz der Querwand ist: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482521931.JPG http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482522006.JPG Übermäßig gut sind alle sechs Schrauben des Saugrohrs nicht zu erreichen; ganz schlimm ist es aber bei den zwei inneren. Mit einer Inbus-Langnuss 6 mm und einer ganz kurzen 1/2 Zoll-Verlängerung, die ich zum Glück habe, ging es schließlich: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482522139.JPG Und siehe da: Schon viel mehr Platz. So lässt sich der Hitzeschutz jetzt ohne Beschädigung aus- und wieder einbauen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482522380.JPG Dann habe ich noch das auf folgendem Foto mit einem roten Pfeil markierte Abschirmblech ausgebaut; dies aus reinen Vorsichtsgründen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482523819.jpg Denn dieses Abschirmblech (Teilenummer 1H0 972 935 A) ist sehr kostbar. Weil es eigentlich eine wabbelige Fehlkonstruktion ist, hält es nicht ewig, denn es bekommt Risse durch die Motorvibrationen. Bei Montagearbeiten in diesem Bereich wird es sehr schnell verbogen und bricht dann leicht ab. Bei VW war es mal recht preiswert: Unter 10 Euro. Es ist aber schon vor Jahren ohne Ersatz aus dem Teileprogramm entfallen; auch bei Classic Parts ist es nicht erhältlich. Es gebraucht in nicht gebrochenem Zustand zu bekommen, ist so gut wie unmöglich. Befestigt ist es mit den zwei im nächsten Bild gezeigten Klammern... http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482522888.JPG ...von denen die obere ganz gut zu erreichen ist, die untere eher schlecht. Ganz vorsichtig und ohne das Abschirmblech zu beschädigen, habe ich mit einem kleinen Schraubendreher die inneren Spitzen der Klammern hochgebogen und dann die Klammern gewaltfrei entfernt. Dann ließ sich das Abschirmblech unbeschädigt abnehmen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482523082.JPG Bei genauem Hinsehen kann man erkennen, dass auch dieses Blech an der typischen Stelle schon die ersten Anfänge eines Risses hat. Das ist keine Ausnahme, sondern die Regel. Trotzdem ist dieses Blech noch top-erhalten, verglichen mit anderen, die ich schon geshen habe. Das liegt vermutlich an der geringen Laufleistung dieses Cabrios von nur ca. 73.500 km. Tortzdem werde ich diese stelle vor dem Wiedereinbau dieses Bleches etwas verstärken: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482523308.jpg http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482523355.jpg Den Abgaskrümmer will ich auch noch ausbauen, weil ich alle Verschraubungen im Auspuffbereich aus Edelstahlteilen haben möchte: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1482523653.JPG Das ist jetzt eine gute Gelegenheit. Danach ist die Demontage aber erstmal beendet. Grüße Teletubby |
Hallo! Bei mir ging es auch weiter, indem ich mich ein wenig mit der Lichtmaschine (Generator) beschäftigt habe, die vorige Woche per Paket eingetroffen ist. Denn die jetzige kann wegen der Nachrüsung der Klimaanalge nicht bleiben, weil der Keilrippenriemen bei der Klima-Version über eine separate Spannrolle gespannt wird und nicht mehr wie bisher über den Generator. Den "neuen" gebrauchten Generatior hatte ich bei Ebay gefunden: VW Teilenummer 037 903 023 G = genau die, die ich brauche. Aus einem Golf 3 des Baujahres 1997 mit nur 34.000 Kilometern Laufleistung. Preis: EUR 65,00 einschließlich Versand. Hier die zwei Bilder dieses Angebotes: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483132119.jpg http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483132169.jpg Ich habe diese genommen, weil ich eine haben wollte, mit der ich nicht viel Arbeit habe. Der auf den Fotos erkennbare äußerliche Zustand passt zur angegebenen Laufleistung. Ich habe sie noch ein bisschen sauber gemacht, indem ich den Dreck aus den Ecken herausgeholt habe: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483132479.JPG Dann habe ich den rückwärtigen Deckel abgenommen und den integrierten Regler ausgebaut, der auch die beiden Kohlen enthält: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483132534.JPG Die Kohlen haben fast noch ihre volle Länge. Die angegebene Laufleistung 34.000 Kilometer scheint also wirklich zu stimmen. Auch die beiden Schleifringe, auf denen die Kohlen laufen, sind nur minimal eingeschliffen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483132669.JPG Auf dem nächsten Foto ist der Regler wieder eingebaut. Gut kann man die beiden Kohlen sehen, die auf den Schleifringen aufliegen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483132777.JPG Es gibt für verschliessenere Lichtmaschinen übrigens nicht nur die Kohlen einzeln, sondern auch die Schleifringe. Zu ihrer Erneuerung muss der Generator allerdings zerlegt werden, was auch nicht übermäßig schwierig ist. Die beiden Befestigungs-Gewindebuchsen habe ich aus den Gehäuselöchern herausgeholt und chemisch entrostet. Sie sollen zum besseren Korrosionsschutz galvanisch verzinkt werden: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483132994.JPG Hier noch ein paar Kleinteile der Lichtmaschine, die alle gelb verzinkt sind. Sie sind zwar nicht schlecht erhalten, aber weil ich sowieso gerade eine große Tüte mit Teilen habe, die neu verzinkt werden sollen, kommen sie auch dazu. Denn durch diese Teile wird das nicht teurer: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483133175.JPG Dabei sind auch die vier Schrauben, die das Gehäuse der Lima zusammenhalten. Damit sie mir solange nicht auseinander fällt, habe ich zwei provisorische M5-Schrauben in passender Länge eingeschraubt. Grüße Teletubby |
Für Valeomaschinen gibt es die Teile aber nicht so einfach wie für Bosch. Allerdings bei Spezialfirmen gibt es das. Aber für weitere 100.000km ist die Maschine gut. |
Schöne Arbeit mit der Lima. Ich hätte sie allerdings nach der Durchsicht auf Funktion getestet. Nicht, dass da eine Diode hinüber ist o.Ä. Generell kann ich aber über die Limas im 3er nichts schlechtes berichten. Man hört quasi nie von Ausfällen und auch Limas, die 300 tkm gelaufen sind haben meist keinerlei Probleme. Ich favorisiere wegen der Ersatzteillage übringens auch Limas von Bosch. Hast du eigentlich eine Idee warum Golf 3 mit Klimaanlage eine Lima mit 20A mehr Maximalleistung haben? Die elektrische Mehrbelastung bei Klima ist eigentluch nur der elektrische Kühlerlüfter, dessen Stufe um 1 erhöht wird. Der zieht aber nicht solche Mengen. Ich habe bei meinem ABF die 90A Lima gegen eine mit 70A getauscht weil das absolut ausreichend ist. |
Erklären kann ich dir das nicht, ich habe aber die Vermutung das VW einen möglichen Spannungseinbruch kompensieren wollte. Die Leistung des Klimakompressors ist ja gewissermaßen Drehzahlabhängig. Und dieser braucht ja mehr Spannung bei höherer Drehzahl (ich hoffe, ich verdrehe das jetzt nicht). Schöne Grüße André |
Das Problem sind nicht die 70A, das Problem ist die Leistung im Leerlauf, die nur um die 50% (ca 35-40A) und bei ca 1100/min rund 67% (50A) beträgt. Da ist die 70A bei den Verbrauchern im Golf etwas zu schwach. Rechnen wir doch mal zusammen: Motor ca 10A (Motronic mit Zündung und Spritpumpe) Licht ca 15A Radio 2A Lüfter innen 3-10A Klima mit Kompressor und Lüfter 15A Da sind wir bei lockeren 50A. Da bleibt nix mehr für Ladung übrig. Deswegen die größere Maschine. |
Hallo! Obwohl es in der Garage recht kalt ist, habe ich es inzwischen auch geschafft, den Auspuffkrümmer abzubauen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483188629.JPG Wenn ich jetzt aber sagen würde, dass das alles wunderbar geklappt hat, dann wäre das gelogen. Fällt wem beim Betrachten der nächsten beiden Fotos etwas auf? http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483188722.JPG http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483188818.JPG Richtig, es ist ein Bolzen am Zylinderkopf abgerissen. Und zwar fahrerseitig der untere. Nun ist es aber nicht so, als hätte ich wie ein Irrer an der Befestigunsmutter herumgewürgt. Ganz im Gegenteil: Es ging ganz leicht, so dass ich im ersten Moment gedacht habe, dass die Mutter lose ist. Kurz darauf hatte ich sie mit einem Stück des Bolzens in der Hand. Meine erste Vermutung war die, dass der Krümmer sich verzogen haben und dadurch den Bolzen geschwächt haben könnte. Denn so etwas hatte ich schon einmal. Dann müsste aber in diesem Bereich etwas undicht geworden sein. Davon sind aber keinerlei Spuren zu sehen; weder am Zylinderkopf noch am Krümmer noch an der Dichtung. Das abgerissene Ende des Bolzens sieht so aus: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483189166.JPG Nach meiner Überzeugung hat der Bolzen nur noch dort getragen, wo es silbrig schimmert, also speziell rechts und unten, jeweils ganz am Rand; auf dem gesamten Rest aber nicht. Das stimmt ungefähr mit der Drehkraft überein, bei der ich den Bolzen in der Hand hatte. Wie mag so etwas kommen? Ein Bolzen mit Lufteinschlüssen? Beim Zusammenbau im Werk zu fest angezogen? Auf jeden Fall bin ich bei allem Unglück froh, dass ich es jetzt gemerkt habe. Denn irgendwann wäre diese Stelle undicht geworden. Bei komplett zusammengebautem Motorraum wäre der Reparaturaufwand aber ungleich höher gewesen. Ich habe dann drei weitere Bolzen herausgedreht; das ging völlig normal mit dem üblichen Kraftaufwand. Diese Bolzen sind im Bereich des Zylinderkopf-Innengewindes kein bisschen verrostet: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483189551.JPG http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483189507.JPG Das macht Hoffnung, dass sich der Rest des abgerissenen Bolzens irgendwie wird herausholen lassen. Aus dem Auspuffkrümmer ließen sich alle Gewindebolzen ( 1 Stück M8, 4 Stück M10) herausdrehen; bei den M10-Bolzen ging das aber extrem schwer: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483189730.JPG Nach dem Reinigen der Dichtflächen: http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483189798.JPG http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483189846.JPG Was ich jetzt brauche: Einen guten und am besten todsicheren Tipp, wie ich den Rest des unteren Auspuffbolzens des vierten Zylinders aus dem Zylinderkopf heraus bekomme. Dass das ohne Abbau des Zylinderkopfes kaum gehen wird, ist mir klar. Zeit spielt keine Rolle. Den Kopf möchte ich wegen der geringen Laufleistung unter allen Umständen retten. Bitte jetzt nicht einfach nur mit "Ausbohren" antworten, denn das kenne ich selbst aus vielfacher Praxis. Es ist aber erfahrungsgemäß heikel, einen Stahlbolzenrest aus einem Leichtmetallteil auszubohren, ohne das Innengewinde des Zylinderkopfes stärker zu beschädigen. Vielleicht kennt hier ja noch jemand eine gute und sichere Methode. Grüße Teletubby |
Im eingebauten Zustand würde ich versuchen, den Bolzen vorsichtig mit einem links(!)drehenden Bohrer anzubohren und dann vorsichtig mit einem Linksdreher auszudrehen. Dass dabei sehr viel Hitze und das vorherige einwirken lassen von Kriechöl hilft muss ich ja nicht sagen. Wenn du den Zylinderkopf ausgebaut hast würde ich den Bolzen einfach herauserodieren lassen. Dass ist die sicherste und schonendste Methode. Fräsereien und Drehereien retten so Werkstücke oder Werkzeuge in denen ein (Gewinde)Bohrer o.ä. abgerissen ist. Ich geb dir recht, es scheint wirklich als wäre der Bolzen vorrher schon fast durchgerissen. Da sie aber noch gut ausshen und nicht korrodiert sind könntest du Glück haben und den Bolzen im ausgebauten Zustand herausbekommen. P.S.: Für alle die mit dem Begriff "Erodieren" nichts anfangen können: https://de.wikipedia.org/wiki/Funkenerodieren |
Ich würde klein anfangen mit dem ausbohren, damit du die Mitte besser triffst. Kopf würde ich versuchen drauf zu lassen, wobei da hinter dem Motor ist bescheiden zu arbeiten. Links drehende Bohrer sind von Vorteil, weil dann löst der evtl vorher schon. Den Kopf gut erwärmen hilft auch, weil das Alu dehnt sich stärker wie der Stahl. Ein loch drin, Linksgewinde rein den Kopf warm machen und dann eine kalte Schraube in das Linksgewinde rein, evtl kontern und versuchen zu lösen |
Ich benutze sowas zum ausdrehen schon seit ende der 90er hat damals schlappe 160 DM gekostet, Hat sich im laufe der Jahre aber bezahlt gemacht https://www.zoro.de/stehbolzenausdre...FW0R0wod64gIOA |
Ich kann es auf dem Bild leider schlecht erkennen aber wenn vom Bolzen noch ein wenig raus schaut, würde ich versuchen eine Mutter aufzuschweissen und ihn danach evtl mit Kältespray abzukühlen und raus zu drehen. Das könnte auch ohne kopfdemontage klappen. Zitat:
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Wie man auf dem Foto eigentlich gut sehen kann (??) ist der Bolzen in der Bohrung abgerissen. Der Rest steckt noch im Loch, es steht nichts über. Die Idee mit der Bohrhülse aus dem Hazet set ist aber genial. Muss ich mir merken. |
Meine Erfahrung zu dem Thema: 1.Bolzen gut ankörnern 2. Cobaltbohrer ist das Zauberwort. Damit hab ich eine Edelstahlschraube im alukopf meines motorradmotors angebohrt, der geht da wie butter durch. Anschließend torx einschlagen und rausdamit. Vorher gut rostlöser Einwirken lassen. Wenn der bolzen sich beim bohren schon mitdreht: Aufhören und versuchen mit nem schlitzschraubendreher den rest rauszuholen. Hat bislang immer funktioniert,außer bei meiner Schraube vom abs sensor hinten. Da habe ich dann in die alte Schraube neues Gewinde geschnitten ^^ Einer standbohrmaschine erleichtert die Arbeit ungemein Wichtig dazu: Keine hohltorx verwenden |
Hallo und ein gutes Neues! Und vielen Dank für die Tipps! Da ist ja echt was bei, was ich noch nicht kannte. Zitat:
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http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1483262802.jpg Ziemlich tief hinter dem Motor, der dazu auch noch in die ungünstige Richtung geneigt ist. Zum Ankörnen müsste man dort mit einem Spiegel arbeiten, und zum Bohren eine biegsame Welle nehmen, weil für eine Bohrmaschine kein Platz ist. Das kann eigentlich nur schiefgehen. Es ist aber überhaupt kein Drama, den Zylinderkopf abzubauen. Denn der größte Teil der Vorarbeiten ist durch die eh nötige Demontage eh schon erledigt, und die Kühlflüssigkeit ist schon seit Wochen abgelassen. Als Vorarbeit müssten nur noch der Ventildeckel abgenommen werden und der Zahnriemen. Weil ich den Riemen eh erneuern wollte, ist das auch keine Mehrarbeit. Der Abbau des Zylinderkopfes hätte darüber hinaus noch folgenen Vorteil: Im eingebauten Zustand sind die sechs Schrauben des Saugrohres nur extrem ungünstig zu erreichen; sie mit einem Drehmomentschlüssel festziehen, das ist so gut wie unmöglich. Wenn der Zylinderkopf abgebaut ist, könnte ich ihn mit Auspuffkrümmer und Saugrohr komplettieren und dann erst als Einheit anbauen. Also: Dass ich den Zylinderkopf abbauen werde, ist für mich im Moment so gut wie sicher. Das werde ich sehr wahrscheinlich aber erst später in Angriff nehmen. Und zwar erst dann, wenn er danach zügig wieder angebaut werden kann. Dazu müssen aber erst die Öffnungen für die Klimaanlage in die Querwand eingearbeitet sein. Und die Umlenkwelle mit der Gummikugel der Schaltung möchte ich auch erneuern sowie evtl. weitere Lagerbuchsen. Das geht alles so am besten, wie es jetzt ist. Auch wenn ich über das Problem des Auspuffbolzens am liebsten heute noch Klarheit hätte: Ich möchte den Motor möglichst nicht über längere Zeit offen ohne Zylinderkopf stehen lassen. Zitat:
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Was ich auch schon überlegt habe; Den Bolzen schön mittig und gerade durchzubohren, z.B. mit 5,5 mm. Dann einen M8 Gewindebolzen an einem Ende auf einer Länge von ca. 15 mm auf 5,5 mm abdrehen lassen, so dass er genau in den aufgebohten Bolzen hineinpasst. Und ihn dann so mit Loctite 270 zu befestigen. Loctite 270 ist mit "hochfest" beschrieben und nur für Verbindungen, die danach nie wieder gelöst werden müssen. Vorteile dieser Methode: Keine Hitze, keine Schläge. Denn ich habe Sorgen, dass sich der ausgebaute Zylinderkopf durch örtliche Hitze und Schläge verziehen könnte. Was haltet Ihr davon? Und wo ich auch schon dran gedacht habe: Einfach mal einen Motorenbaubetrieb damit zu konfrontieren. Die werden derartige Probleme öfter haben und deshalb im Besitz geeigneter Werkzeuge und Erfahrungen sein. Kommentare sind ausdrücklich erwünscht! Grüße Teletubby |
Bevor du deinen Kopf ruinierst, wäre vermutlich das verbringen des Kopfes zu einem Motreninstandsetzer die einfachste Methode. Mit einem Hunni wirst rechnen müssen, aber wenn du das Werkzeug rechnest, das du selbst brauchst, ist der Unterschied nicht mehr so groß. rein theoretisch würde mir noch eine andere Lösung vorschweben, aber die wirst du ablehnen. Sie hat was mit ABS/ADZ zu tun und würde bedeuten, dass du dir einen ABS oder ADZ besorgst in gutem Zustand und den komplett mit Auspuff einbaust. Das lange AAM-Getriebe lässt du drin und schon hast du einen überaus laufruhigen und sparsamen Golf vor dir. An den Fahrleistungen ändert sich praktisch nichts, weil der ABS seine besseren Fahrleistungen aus seinem kurzen Säufergetriebe bezieht. DIe Kosten dürften nciht wesentlich von der Instandsetzung des AAM abweichen. Und wie du weißt, sind gute Motoren von Golf wie Sand am Meer zu finden. Wenn dein Golf3 eine WFS hat, kann das Steuergerät sowohl AAM wie auch ADZ. |
@ Teletubby: Ja, ich habe in der Firma in der ich vorher gearbeitet habe ein paar mal erlebt wie Werkzeuge und Werkstücke durch auserodieren abgebrochener Teile gerettet wurden. Sonst hätte ich das nicht vorgeschlagen. Frage doch mal mit den Fotos per E-Mail in bei solchen Firmen an. Das kostet erstmal nichts. Deine Bedenken zum Linksausdreher teile ich, aber ein Versuch mit Gefühl kann nicht schaden. Und wenn er abbricht: Auserodieren... Und noch ein Vorschlag: Man könnte auch zuerst einen Inbus- oder Torx Öffnung in den abgebrochnen Stummel einerodieren und dann versuchen zu drehen. |
@ Teletubby: Nachtrag: Zu deiner Loctite Lösung: Wenn, dann würde ich Loctite 620 oder 638 verwenden, der ist für solche Fälle massgeschneidert und ideal. Er hat aber wie alle Loctite Produkte den Nachteil das er die Hitze am Auslass nicht überstehen wird. LOCTITE 620 - Fügeklebstoff - Loctite LOCTITE 638 - Fügeklebstoff - Loctite Das halte ich also für nicht Praktikabel. Deine Bedenken dass sich der Zylinderkopf im ausgebauten Zustand durch Schläge etc. beim ausbau des Bolzens verzieht sind unnötig. Das hält der Kopf aus. Du kannst den Motor ohne Zylinderkopf bedenkenlos stehen lassen, du musst ihn nur mit einer Plastikfolie abdecken. Und wenn du es gut machen willst, die Zylinder vorher etwas einölen um Flugrost zu verhindern. |
Die Hitze ist nicht das Problem, weil Loctite nur dazu dient die Verbindung zum ausdrehen des Stehbolzenrestes herzustellen. |
Wenn der kopf ausgebaut ist kannst du den krümmer als bohrschablone verwenden. Mit einem bohrer der genau ins loch deskrümmers passt, dann hast du exakt die mitte im stehbolzen. Danach ist weiteres ausbohren ein kinderspiel. |
@ Wolfi71: Dann hab ich etwas falschverstanden? @ Danone: Bei den meisten Krümmern ist doch die Befestigungsbohrung ca. 1 mm grösser als der Stehbolzen. Angenommen der Bolzen hatt die Grösse M8, die Bohrung im Krümmer dann 9 mm. Wenn ich dann, nach dem ich den Krümmer per Augenmass halbwegs ausgerichtet habe da er überall +/- 1 mm Spiel hat, mit einem 9mm Bohrer in den Kopf bohre, habe ich zwar den Bolzenrest entfernt aber auch das Gewinde im Zylinderkopf mit ausgebohrt. Kernlochbohrung für M8 ist übrigens (D Minus Steigung): 6,75 mm Grösser darf der Bohrer nicht sein mit dem man den abgerissenem Bolzen zu leibe rückt, wenn man das Gewinde nicht beschädigen will. |
Hallo! Zitat:
Ich habe das geistig inzwischen noch etwas weiterentwickelt: Im ersten Schritt den Bolzen im Gewindeloch in mehreren Durchgängen, beginnend mit 2,5 mm, bis schließlich auf 5 mm aufbohren. Dann ein Gewinde M6 einschneiden und danach eine M6 Sechskantschraube mit der Länge ca. 20 bis 30 mm mit Loctite 270 eindrehen. Nach einer Wartezeit zur Aushärtung des Loctite von mehreren Tagen den Bolzen am Sechskant der Schraube herausdrehen. Das wäre ein Weg ohne Gewalt- und Hitzeeinwirkung. M6-Schrauben gibt es in der Festigkeitsklasse 12.9, für die ein Anzugsdrehmoment von 18 Nm gilt. Daraus kann man vermuten, dass auch ca. 25 Nm die Schraube noch nicht zum Abreißen bringen werden. So fest saßen die anderen Bolzen aber bei weitem nicht. Als einziger fraglicher Punkt dabei bleibt die Loctite-Verbindung. Ansonsten halte ich das schon fast für einen ziemlich sicheren Weg. Zitat:
Der Abgaskrümmer hat aber für die beiden äußeren Zylinder größere Befestigungslöcher (ca. 10 mm Durchmesser) als für die inneren. Vermutlich wegen Herstellungstoleranzen und/oder wegen Wärmeausdehnung. Es wäre also eine Hülse nötig, um den Bohrer mittig zu bekommen. Aber das lässt sich ja machen. Auch an eine Holzkonstruktion als Hilfe zum mittigen und geraden Bohren hatte ich schon gedacht. Eins ist auf jeden Fall klar: Freihändiges Bohren ist bei diesem Fall zu gefährlich. Sehr vorteilhaft dabei ist für mich, dass die Sache überhaupt nicht eilig ist. Praktisch anfangen werde ich erst dann, wenn alle Vorbereitungen sowohl geistiger als auch praktischer Art abgeschlossen sind. Dabei ist mir dieses Forum eine große Hilfe. Die restlichen vier Bolzen für die Krümmerbefestigung am Zylinderkopf habe ich heute nachmittag herausgedreht; das ging ohne Probleme. Bis auf einen, der etwas schwerer ging, schätze ich das nötige Ausdrehmoment auf ca. 10 bis 15 Nm. Das Verhalten war bei allen sieben ganzen Bolzen gleich: Nach einem etwas schwereren "Anfangs-Knack" ließen sie sich zuerst leichter, zwischendurch aber auch schonmal schwerer drehen. Deshalb soll die Ausdrehmethode des abgerissenen auf jeden Fall so sein, dass man unter Zuführung von Öl in beide Richtungen drehen kann. Linksausdreher scheiden auch deshalb aus. Grüße Teletubby |
Ich hab selbst schon mal nen Kopf zum Zerspaner gebracht, der hat den abgerissenen Bolzen ausgefräst, das originale Gewinde wurde nicht beschädigt, gekostet hatte es um die 60€ + MwSt, ist aber schon ein paar Jahre her. |
Man könnte auch den Motor komplett ausbauen um so den Kopf nicht einzeln abnehmen zu müssen. |
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