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| der Heimwerkerking |
Da ich sehr oft angeschrieben werde wie ich meinen Golf mit der Rolle lackiert habe hier mal eine kleine Anleitung ![]() Als Beispiel zeige ich euch immer Bilder von meiner Ventohaube. Man benötigt: -Hochdruckreiniger -Zewa -Schleifpapier in 240er und 400er Körnung -Silikonentferner -Schaumstoffrollen in 2 verschiedenen Größen, mit "runden Ecken" -"Rollenhalter" -Farbwanne -Abklebeband, bitte kein billiges, das Scotch Tape von 3M ist sehr gut. -verschiedene Pinsel -falls Ausbesserungsarbeituen nötig sind Rostschutzfarbe und Feinspachtel -Verdünnung zum Säubern der Farbwanne ect. -und natürlich den Lack, ich habe für meinen kompletten Golf 4 Dosen a 750ml gebraucht. Der Lack sollte ein Kunstharzlack sein. Nicht unbedingt den billigsten nehmen, das beräuht ihr später nur. Mein Lack war ein Kunstharzlack von Glasurit für ca. 15EUR die Dose. -viel Zeit und gute Nerven, ist ne ganze Menge arbeit die man nicht mal so eben am Feierabend machen kann... So dann fangen wir mal an. Als erstes muss der Wagen komplett sauber sein. Ich habe meinen richtig ausgiebig mit dem Hochdruchreiniger gereinigt. Dann habe ich meinen Golf so weit wie möglich zerlegt. Je mehr ihr ihn auseinander baut desto besser wird das Ergebnis da man einfach besser und sauberer arbeiten kann und nicht so viel abkleben muss. Hier mal ein Bild wie weit ich meinen Golf zerlegt habe. Auf dem Bild sind wie man gut erkennen kann auch schon Teile angeschliffen. Die vorderen Fensterdichtungen habe ich natürlich noch ausgebaut: ![]() So als nächstes habe ich jedes abgebaute Teil nochmal extra mit dem Hochdruckreiniger gereinigt, kleine Teile wie Spiegelkappen hab ich natürlich mit der Hand abgewaschen. Jetzt wird das Teil angeschliffen. Dabei sehr gründlich sein, sonst hält der Lack nicht richtig. Falls ihr ein paar Stellen auszubessern habt (Steinschläge ect.) könnt ihr das jetzt machen. Dazu die Stellen gründlich reinigen und mit Silikonentferner entfetten. Danach eine ganz dünne Schicht Feinspachtel aufziehen. Nach dem aushärten natürlich schleifen. Wieder saubermachen und entfetten. Anschliesend spritzt ihr über die gespachtelten Flächen und über evtl. bis aufs Blech durchgeschliffenen Stellen eine Schicht Rostschutz. Nach dem trocknen den Rostschutz nochmal anschleifen. Ich habe zur Sicherheit immer das ganze Teil nochmal leicht angeschliffen da ja sonst noch Spritznebel vom Rostschutz vorhanden sein kann. Danach habt ihr das ganze Teil voller Schleifstaub der weg muss. Ich habe es mir einfach gemacht und es einfach nochmal mit dem Hochdruckreiniger abgespritzt, ihr könnt den Staub natürlich auch erst abkehren und dann mit einem Schwamm abwaschen. Wenn das Wasser getrocknet ist wischt ihr das Teil sehr gründlich mit einem Zewa und Silikonentferner ab. Wenn der Silikonentferner verdampft ist könnt ihr bei Teilen bei denen es nötig ist mit dem abkleben beginnen. Nach dem abkleben nochmal zur Sicherheit mit Silikonentferner abwischen (wenn ihr nichts abzukleben hattet entfällt dieser Schritt natürlich). Danach nichtmehr auf das Teil fassen, das Fett an euren Fingern würde das ganze entfetten nutzlos machen. Jetzt gets ans eigentliche Rollen. Als erstes den Lack sehr gründlich umrühren und dann etwas Lack in die Farbwanne geben. So dann werden zuerst die Stellen die mit der Rolle nicht zu erreichen sind mit dem Pinsel gestrichen. Danach rollt ihr das komplette Teil. Das Rollen lässt sich schwer erklären und braucht etwas Übung. Man darf nicht mit zu viel Druck arbeiten, aber auch nicht mit zu wenig. Was ihr auf keinen Fall machen dürft ist kreuz und quer zu rollen, immer schön wie beim Tapezieren eine Bahn nach der anderen. Am Anfang entstehen durch die Schaumstoffrolle tausende winzige Luftbläschen auf dem Lack die aber innerhalb weniger Minuten platzen und verschwinden. Also keine Panik. Große Flächen rollt ihr mit der großen Rolle, kleine logischerweise mit der kleinen. So jetzt sollte die erste Schicht fertig sein. Die Röllchen könnt ihr weg schmeissen, diese sind quasi Einwegartikel. Jetzt das ganz min. 24 Stunden trocknen lassen. Am nächsten Tag kommt dann die zweite Schicht. Bei dieser Schicht genauso vorgehen wie bei der ersten. Ich habe die erste Schicht immer vorher noch mit 400er Schleifpapier angeschliffen damit das Ergebnis glatter wird. Muss nicht umbedingt sein aber dadurch wird das Ergebnis halt etwas besser. Falls ihr die erste Schicht anschleift natürlich wieder danach saubermachen. Sollte dann so aussehen: So das wars schon. Jetzt alles gut trocknen lassen. Das kann bei Kunstharzlacken richtig lange dauern. Meine Teile habe ich immer ca. eine Woche trocknen lassen. Danach alles wieder zusammenbauen. Weitere Bilder findet ihr in meinem Showroom: Klick mich Ihr solltet auch darauf achten das ihr das ganze entweder im Sommer oder in einer beheizten Garage ect. macht. 20 Grad sollten schon mindestens sein. Und auf keinen Fall im Freien arbeiten sonst habt ihr den ganzen Lack voller Fliegen, Baumsamen ect. So und jetzt viel Erfolg | |||
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| Folgende 25 Benutzer sagen Danke zu Baui für den nützlichen Beitrag: | -Dom- (02.11.2011), -Golf3- (22.01.2012), BelajBoy (15.08.2010), Cosmo_Berlin (29.09.2010), Flo1302 (25.04.2011), G0lF3_Tun3r (04.05.2010), Golf-3 16V (04.06.2012), Golf-Deluxe (21.04.2012), golf316vturbo (14.04.2011), golfmegges (16.08.2010), hanno49 (17.07.2012), Hektor (28.09.2010), ICE-Golf (09.04.2010), KL-RS389 (12.10.2011), mundl (30.06.2011), Profigolf3r (14.11.2011), Rotergolf (13.11.2011), Snafu89 (19.04.2010), stitchkai (28.05.2011), takumi (01.08.2014), Tankdeckel (29.12.2010), Volksgolfer (05.02.2010), Zac (28.01.2010) |
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