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Alt 06.08.2017, 14:10 #11
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Naumstar Beitrag anzeigen
Allerdings sorgen machen muss man sich um diese Stelle: (...) Das kann man auf dem Foto nicht wirklich erkennen, ist das auf dem Foto blos Verfärbung um den Kanal, oder ist dort Auswaschung?
Ich habe mir das inzwischen nochmal ganz genau angesehen und zwei weitere Fotos aus der Nähe gemacht, auf denen man auch die originalen Bearbeitunsspuren des Werkes deutlich sehen kann:




Auf den ersten Blick sehen die Erscheinungen um die Kühlmittelkanäle aus wie Unebenheiten. Sie sind aber praktisch nicht zu fühlen, auch nicht bei sehr aufmerksamem Fühlen mit der Fingerkuppe und dem Fingernagel. Also scheinen sie doch eher Verfärbungen zu sein. Deshalb steht für mich jetzt fest, dass ich das so zusammenbauen werde. Dass da etwas nicht dicht wird, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Danke an alle, die sich dieser Sache angenommen haben!


Zitat:
Zitat von Rennrudi Beitrag anzeigen
...ZKD ... die neuen Schrauben ... Direkt vor dem einschrauben nochmal zu benetzen, kann in so einem Fall nicht schaden
Ich bin sehr vorsichtig geworden mit dem Einölen von Schrauben, weil sich das Festdrehverhalten dadurch sehr ändern kann. Anzugsdrehmomente sind, wenn nicht anders beschrieben, immer für saubere, trockene, öl- und fettfreie Schrauben angegeben. Wenn man so eine Schraube vor dem Eindrehen einölt und sie dann mit dem unveränderten Drehmoment festzieht, ist die Zugspannung auf der Schraube wegen der herabgesetzten Reibung um einiges höher. Dadurch ist es schon öfter als einmal passiert, dass Gewinde ausgerissen sind oder Bauteile verformt wurden.

In den VW Reparaturleitfäden ist es immer ausdrücklich angegeben, wenn Schrauben vor dem Eindrehen eingeölt werden müssen. Bei den Zylinderkopfschrauben steht nichts davon.

Andererseits habe ich in letzter Zeit einige Schriften von Dichtungsherstellern (z.B. Elring) gelesen, in denen es um Einbauhinweise und Schadensbilder und ihre Ursachen geht. Dort ist durchweg von von eingeölten Schrauben die Rede. Und einige spätere Dichtungsschäden werden auf nicht ausreichende Pressung der Dichtungen zurückgeführt. Das alles spricht für das Einölen.


Dann habe ich gestern im Motorraum noch zwei Bereiche saubergemacht: Das Innengelenk der rechten Antriebswelle, um es später ohne schmutzige Hände an den Gelenkflansch des Getriebes anschließen zu können:


Und die Rückseite des Zylinderblocks:


In der Vergangenheit muss es im Motorraum dieses Autos mal Ölnebel oder ähnliches gegeben haben. Woher, weiß ich nicht. Das hat einen Nachteil und einen Vorteil: Der Nachteil ist stärkere Öl-Dreck-Kruste fast überall. Das ist der Hauptgrund dafür, das ich es sauber mache. Der Vorteil: Das hat sehr korrosionsschützend gewirkt, so dass sich fast alle gereinigten Teile in einem ungewöhnlich guten äußeren Zustand präsentieren.


Inzwischen habe gestern ich nach gefühltem ewigen Demontieren endlich mal sachte mit dem Zusammenbau begonnen. Die neu verzinkten Teile des Motor-Massepunktes, festgezogen mit 25 Nm:


Und der ebenfalls neu verzinkte Doppel-Gewindebolzen zur Befestigung zur der Servopumpenhalterung, Anzugsdrehmoment auch 25 Nm:


Und noch etwas größeres, die Schaltumlenkung, die ich schon vor einiger Zeit einbaufertig gemacht hatte, konnte jetzt auch rein. Es ist toll, die Schaltumlenkung bei ausgebautem Getriebe einzubauen, weil man phantastisch gut drankommt:


Das Hitzeschutzblech über dem Lenkgetriebe ist neu. Das alte ist verbogen worden, weil ich den Auspuff darauf abgelegt hatte. Dummerweise ist das Blech an dieser Stelle doppelwandig, wodurch es sich nicht einfach richten lässt. Deshalb habe ich den Auspuff jetzt im Bereich des Katalysators vom Boden aus abgestützt.

So ist der Zusammenbau jetzt ganz nach meinem Geschmack: Gepflegt, ohne schmutzige Hände und ohne knirschende Schrauben.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (06.08.2017 um 14:26 Uhr)
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Herby50 (08.08.2017)
 


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