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| R.I.P. |
So, nachdem ich gestern ohne größere Probleme den Bolzen des vorderen linken Achsgelenkes aus dem Radlagergehäuse geholt und damit den linken Querlenker ganz ausgebaut habe, ging es heute genau damit auf der rechten Seite weiter. Alle anderen Schrauben waren schon los. Dazu zwei Neuigkeiten, eine gute und eine schlechte. Die gute: Der Gelenkbolzen ist aus dem Radlagergehäuse raus und der Querlenker ist ausgebaut. Die schlechte: Der Querlenker ist dabei im Bereich des Gelenkes verbogen worden. Der Gelenkbolzen hing extrem fest im Radlagergehäuse. Alle Tricks von gestern auf der anderen Seite brachten nicht den Erfolg. Zwar hat der Bolzen sich nach gut einer Stunde um etwa zwei Millimeter bewegt, aber dann ging es nicht mehr weiter. Schlussendlich halfen nur noch viele Schläge von oben in den Bereich des Gelenkes des Querlenkers. Das rechte Achsgelenk, von hinten gesehen. Noch ist der Bolzen des Gelenkes im Radlagergehäuse, und der Querlenker ist noch unverbogen. Schon die Klemmschraube für den Gelenkbolzen ging gestern nur extrem schwer raus. Kein gutes Omen für heute. Auf diesem Bild (von oben gesehen) kann man den keilförmigen Meißer erkennen, den ich zwischen eine der drei Gelnkschrauben und das Radlagergehäuse getrieben habe. Aber auch heftigste Hammerschläge auf den Meißel brachten den Gelenkbolzen nicht dazu, sich zu bewegen. Auf der anderen Seite hatte das gestern auf diese Weise gut funktioniert. Etwa zwei Stunden später habe ich dann, um Platz auch von vorn zu haben, den Bremssattel mitsamt Sattelträger abgebaut und auf einem umgedrehten Eimer abgelegt. Man darf den Bremssattel nicht am Bremsschlauch baumeln lassen, weil der Schlauch dafür nicht stark genug ist. Es folgten ein unter Vorspannung eingklemmter Meißel und viele Hammerschläge von oben auf den Gelenkbereich des Querlenkers. Etwa anderthalb Stunden später sah es dann so aus: Ein eindeutiger k.o.-Sieg für mich. Der Gelenkbolzen hat verloren und ist raus. Dass der Querlenker dabei krumm geworden ist, wusst eich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die lange Schraube fechts auf dem Bild vom Gelenk diente dazu, ein Abgleiten des Meißels zu verhindern. Auf dem nächsten Foto kann man sehen, dass der Querlenker im Bereich des Gelenkes nach oben verbogen ist. Ein Fall für den Müll. Meine "Spielwiese", auf der ich heute drei bis vier Stunden verbracht habe: Natürlich bin ich nicht glücklich darüber, dass der Querlenker krumm geworden ist. Richten kann und darf man so etwas nicht. Das heißt dann: Ein neuer Querlenker. Oder vielleicht auch zwei, weil ich paarweise verbaute Achteile nur sehr ungern einzeln erneuere. Aber noch viel unglücklicher wäre ich, wenn es heute nicht gelungen wäre, den Bolzen des Achsgelenkes aus dem Radlagergehäuse heruaszuziehen. Denn jetzt ist die sehr unschöne Demontagearbeit endlich beendet, und jetzt geht es ans konstruktive Zusammenbauen. Aber erstmal brauche ich jetzt ein paar Tage Pause. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (22.06.2013 um 22:46 Uhr) | |||
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