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Heute auf der A67: Bremsen qualmen Das war mal ein Tag heute... Wollte mit Wägelchen von Mannheim nach Hanau düsen, da komm ich auf der A67 an ein Stauende. Geh in die Bremsen, mache aber keine Vollbremsung. Hab so von 120 km/h runtergebremst. Plötzlich stinkts im Auto und rechts seh ich Qualm aufsteigen... Da wurde mir etwas mulmig. Ich fahr rechts ran, Warndreieck raus und zur Notrufsäule gestiefelt. Der Meister vom ADAC (nebenbei ein ehem. Oberfeldwebel :D das war eine lustige Abschleppfahrt) meinte, das war die Bremse rechts vorne die da geraucht hat, dürfte aber nicht sein bei einer normalen Bremsung. Wägelchen aufgeladen und samt mir nach Hause gefahren mit dem Meister. Die Bremsbeläge und -scheiben waren keine 2 Wochen alt. Wie kann das sein, was meint ihr? Brandneue Bremsen und die qualmen bei einer starken, aber normalen Bremsung.... im Stadtverkehr hatte ich nie Probleme. Das war die erste Autobahnfahrt mit den überholten Bremsen. Mal was anderes, angenommen die vordere rechte Bremse fällt aus, können die Trommelbremsen hinten einen PKW immer noch sicher zum Stehen bringen? Kommt ein Auto ins Schleudern, wenn eine vordere Bremse ausfällt? Gruß Malte |
Hast wahrscheinlich bei den Bremsbelägen gespart - Hähnchenkacke oder so n Mist in den Bremsbelägen! Auto kann und wird bei gut erhaltenen Trommelbremsen ins Schleudern geraten wenn deine Vordenen Bremsen versagen würden (ein System - sprich alleine die Vorderen können gar nicht versagen - die Bremsen sind diagonal verbunden). Die Handbremse bei 120km/h ziehen wird 1. nicht viel Bremsleistung bringen und 2. lebensmüde sein. Sprich vergiss diesen Gedanken - Bremsen wird dich nur die ordentlich funktionierende Betriebsbremse. Zu deinem Problem - falls du selbst zu wenig Ahnung hast geh in eine freie, vertrauenswürdige Werke und lass deine Karre untersuchen. |
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Gruß Malte |
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ob du es wolltest oder nicht! darum besorg ich mir meine scheiben bzw klötze selbst und mach es selbst rein bzw. kennst sicher jemanden der mechaniker ist und dir das einbauen kann! weil soviel ist meist nicht um und wenn muss dir dein leben bzw das der anderen den aufpreis wert sein! jetzt bitte nicht als angriff auf dich verstehen! aber dein prob kommt mir in keiner weiße bekannt vor! hat es evtl mal nach den bremsen gestunken? wenn ja dann könnte evtl dein bremssattel stecken bzw beim einbau ein fehler passiert sein! ist mir auch schon mal beides passiert |
Halt mal Leute, die Beläge sind vermutlich nur nicht richtig eingelaufen gewesen und wurden bei der ersten harten Bremsung schlicht überlastet. Normalerweise steht das bei jedem Belag dabei, dass die Beläge erst einlaufen müssen und man auf den ersten paar hundert Kilometern starke Bremsungen vermeiden soll. Die Bremse bringt, egal ob billiger oder teurer Belag ihre volle Leistung erst nach zig Bremsungen. Es müssen sich Beläge und Scheibe aneinander anpassen. Solange sollte man eine forcierte Fahrweise vermeiden. Meiner Schätzung nach ist das unkritisch, was da passiert ist. Da könnten die Beläge verglast sein und das wäre nicht gut. Es kann auch sein, dass der Belag durch reines Abziehen wieder okay ist. Alles mehr oder weniger harmlos. Das mit den 25km/h und und Warnblinker (Polizeiherbeiruflampe) ist Unsinn. Probier das Auto heute mal aus und bremse ein bisschen. Ich habe mir angewöhnt mit neuen Belägen, ich brauche die zum Glück nicht so oft, zuerst mal immer wieder ein bisschen zu bremsen und dabei Gas zu geben. Aber immer nur kurz und kontrolliert. |
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es gibt bei Kraftfahrzeugen ein Phänomen, das nennt sich "dynamische Achslastverlagerung". Das bedeutet, dass beim Beschleunigen die hintere Achse stärker als im Normalzustand belastet wird, beim Bremsen die vordere. Man kann das auch sehen, weil Autos beim Bremsen vorn einnicken. Diese dynamische Achslastverlagerung ist um so ausgeprägter, je stärker man bremst. Das bedeutet, dass die Bremsarbeit an der Vorderachse wesentlich stärker ist als hinten. Üblicherweise geht man davon aus, dass an der Vorderachse 70 bis 80 % der Bremsarbeit verrichtet werden, hinten dagegen nur 20 bis 30. Da Golf 3 - Fahrzeuge das schwere Antriebsaggregat vorn verbaut haben, kann man einfach davon ausgehen: 80% vorn, 20% hinten. Das ist um so ausgeprägter, je stärker die Verzögerung ist d.h. je stärker man bremst. So kann man sich vorstellen, was passiert, wenn z.B. die vordere rechte Bremse komplett ausfällt. Die hieraus entstehende Ungleichheit kann von den Hinterrädern nicht ausgeglichen werden, auch nicht durch diagonal aufgeteilte Bremskreise. Das Auto wird beim Bremsen extrem stark nach links ziehen und bei starkem Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten nur schwer zu beherrschen sein. Diese dynamische Achslastverlagerung beim Bremsen ist übrigens auch der Grund dafür, dass bei den meisten Golf 3 Scheibenbremsen nur vorn verbaut sind, hinten dagegen Trommelbremsen, die dazu noch einen Bremskraftregler haben, der die Bremskraft hinten bei stärkerem Bremsen reduziert. Freundliche Grüße Teletubby |
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Mal was anderes, bei einer Talfahrt fahren ja viele falsch, ohne oder mit zu schwacher Motorbremse, da stinken die Bremsen doch auch mal, oder? Wieviel Substanz verlieren die Beläge bei einer schlecht ausgeführten Talfahrt denn? Ich lass die Bremsen jetzt halt mal checken, mir fehlt noch etwas das Gefühl, wieviel die Technik aushält, ohne Schaden zu nehmen und wann man sich wirklich Sorgen machen muss. Gruß Malte |
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Gruß Malte EDIT Montag 20. Sept 2010: War heute in der Werkstatt. Bremsen waren okay. Die haben den Bremssattel etwas abgeschliffen und sauber gemacht. Es hat halt gedampft, weil die Bremsen neu waren und vielleicht war die Bremsung halt doch stark. Alles im grünen Bereich. |
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