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-   -   Handbremsenleuchte geht nicht aus? (http://www.golf3.de/showthread.php?t=77614)

DJ Cross 18.07.2010 17:36

Handbremsenleuchte geht nicht aus?
 
Nabend,


also ich stelle mein Wagen eigentlich immer (ausser im Winter) mit der Handbremse ab, da der Wagen in einem Gefälle vor der Tür steht.

Wenn ich dann losfahren möchte, die Handbremse löse und den Motor starte leuchtet die Handbremsen leuchte noch immer sogar beim Fahren. (bremsen tut er dann nicht!)

wenn ich dann nach 5-10 Metern den Motor wieder ausschalte, handbremse anziehe und wieder löse (nach mindestens 5 Versuchen) ist die Lampe dann aus..


Woran kann das liegen? Habe wenig Lust meinen Wagen im 1. Gang hier abzustellen :(


Wäre dankbar für Infos und Ratschläge!

golf.1994 18.07.2010 17:58

die leuchte ist nicht nur für die handbremse da sondern auch für den füllstand der bremsflüssigkeit
wenn dieser zu niedrig ist leuchtet sie .
wenn das bei dir schon komplett lehr ist würde ich schnell eine werkstadt aufsuchen weil einerseits muss die flüssigkeit irgendwo geblieben sein (vermutlich ein leck)und zweitens muss sie neu aufgefüllt und entlüftet werden

xinox 18.07.2010 18:02

Also das mit der Bremsflüssigkeit aufjedenfall prüfen.

Falls es das nicht sein sollte, der Handbremslichtschalter ist ein ganz pups normaler Schalter, dieser verdreckt gerne mal, rutscht gerne mal raus oder verklemmt sich mal, also wenn du dir sicher bist dass deine Bremsen i.O. sind kannst du das Problem von der Seite her aufrollen.

Der Schalter ist natürlich an der Handbremse unter der Verkleidung.

AgentBRD 18.07.2010 18:09

Neben der Bremsflüssigkeitskontrolle und der Überwachung der der Handbremse dient die Handbremskontrollleuchte auch als Anzeigeelement der elektronischen Bremskraftverteilung (EBV) - sofern das Fahrzeug damit ausgerüstet ist.

In solchen Fällen zeigt die Handbremskontrollleuchte gemeinsam mit der ABS-Kontrollleuchte einen Fehler in der EBV an.

Das kommt zwar selten vor, aber ich wollte es erwähnen, damit nichts außen vor bleibt. Der Klassiker ist "Bremsflüssigkeitsverlust".
Ein dazu passender Schnelltest: Stecker vom Bremsflüssigkeitsausgleichbehälter abziehen und ausprobieren: Ist der Fehler nun nicht mehr zu reproduzieren, ist die Quelle eingegrenzt.

DJ Cross 18.07.2010 18:28

Zitat:

Zitat von AgentBRD (Beitrag 935241)
Neben der Bremsflüssigkeitskontrolle und der Überwachung der der Handbremse dient die Handbremskontrollleuchte auch als Abzeigeelement der elektronischen Bremskraftverteilung (EBV) - sofern das Fahrzeug damit ausgerüstet ist.

In solchen Fällen zeigt die Handbremskontrollleuchte gemeinsam mit der ABS-Kontrollleuchte einen Fehler in der EBV an.

Das kommt zwar selten vor, aber ich wollte es erwähnen, damit nichts außen vor bleibt. Der Klassiker ist "Bremsflüssigkeitsverlust".
Ein dazu passender Schnelltest: Stecker vom Bremsflüssigkeitsausgleichbehälter abziehen und ausprobieren: Ist der Fehler nun nicht mehr zu reproduzieren, ist die Quelle eingegrenzt.

Wie sieht der Ausgleichsbehälter aus?
Habe das nur an meinem damaligen Golf 5 Fahrschulauto gezeigt bekommen, am 3er weiss ich das nun nicht :(

AgentBRD 18.07.2010 18:40

Zitat:

Zitat von DJ Cross (Beitrag 935252)
Wie sieht der Ausgleichsbehälter aus?
Habe das nur an meinem damaligen Golf 5 Fahrschulauto gezeigt bekommen, am 3er weiss ich das nun nicht :(

Er ist weiß bis zitronengelb und etwa faustgroß. Er sitzt unverkennbar über dem Hauptbremszylinder.
Der Behälter ist entweder halbkugelförmig (alte Version) oder beschreibt einen Quader mit einem verschobenen Pyramidenstumpf, der im Deckelverschluß endet.

Obendrauf sitzt ein weißer oder schwarzer, runder Deckel mit sternförmiger Griffsteggestaltung. Obendrauf sitzt ein Geber mit Steckverbindung. Der Stecker ist seitlich aufgebracht.

Anders beschrieben: Der Ausgleichbehälter der Bremsflüssigkeit sitzt rechts unter dem Ausgleichbehälter der Kühlflüssigkeit

Kannst du garnicht verfehlen.

s.d.w 18.07.2010 19:08

Noch kürzer gesagt: Vor dem schwarzen rundem Ding (HBZ) ;)

http://www.golf3.de/images/imported/2010/07/597.jpg

Ben0910 18.07.2010 19:36

Edit: Ich kann nicht lesen - sorry für den sinnlosen Post :)

Aber doch noch zum Thema - es wurde alles gesagt, falls es nicht am Füllstand der Bremsflüssigkeit liegt kommst du ganz leicht an den Schalter ran. Nimm einfach den Aschenbecher hinten raus und schraube die darunter befindlichen Schrauben raus. Dann kannst du die Abdeckung abnehmen und siehst schon den Schalter am vorderen Ende der Handbremse.

AgentBRD 18.07.2010 20:15

Edit: Wie ich sehe, wurde der zitierte Beitrag emsig editiert. Dann spare ich mir auch den

DJ Cross 18.07.2010 20:29

Zitat:

Zitat von AgentBRD (Beitrag 935320)
Edit: Wie ich sehe, wurde der zitierte Beitrag emsig editiert. Dann spare ich mir auch den

Danke für die Erläuterung! Ich habe gerade schnell wieder die Handbremse angezogen :D

Also ich habe in den (makiert) Behälter geschaut und der ist "randvoll"

http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1279477659.JPG

Wie komme ich an den Kontaktschalter der Handbremse, bzw wie entferne ich davon die Verkleidung?

AgentBRD 18.07.2010 20:37

Zitat:

Zitat von DJ Cross (Beitrag 935332)
Danke für die Erläuterung! Ich habe gerade schnell wieder die Handbremse angezogen :D

Die Idee "Gang einlegen only" geht 1.000 mal gut - und einmal nicht. Und gerade dieses eine mal bereitet soviel Ärger - kannst du drei Sätze Beläge für kaufen - und mehr.

Zitat:

Also ich habe in den (makiert) Behälter geschaut und der ist "randvoll"
Auch mal den Stecker abgezogen? Die Idee, dass dein Schalter im Ausgleichbehälter verdreckt/defekt ist, ist ja auch denkbar.

Zitat:

Wie komme ich an den Kontaktschalter der Handbremse, bzw wie entferne ich davon die Verkleidung?
Das hat die Ben0910 schon recht gut beschrieben.
Du musst den Schalter zum Testen aber nicht ausbauen oder freilegen.
Schnelltest: Schnapp dir einen stabilen Griff (Holzstock, Bleistift, Schraubendreher, Kaffeelöffel) und eine Taschenlampe und dann raus zum Wagen. Handbremse anziehen. Dann unter den Handbremsgriff leuchten. Links des Scharniers erkennst du den schwarzen Knopf des Schalters. Einfach niederdrücken und schauen, was das KI macht.

DJ Cross 18.07.2010 20:40

Zitat:

Zitat von AgentBRD (Beitrag 935341)
Auch mal den Stecker abgezogen? Die Idee, dass dein Schalter im Ausgleichbehälter verdreckt/defekt ist, ist ja auch denkbar.

Also ich habe ihn gesäubert, halt mit leichter Druckluft und mir viel auf, als ich die Zündung angemacht habe, das obwohl NUR der erste Gang drin ist, das die Handbremsenleuchte kurz an geht und dann wieder aus.
Meines Wissens tat er das vorher nicht?

.arwn00R 19.07.2010 00:44

Zitat:

Zitat von DJ Cross (Beitrag 935345)
Also ich habe ihn gesäubert, halt mit leichter Druckluft und mir viel auf, als ich die Zündung angemacht habe, das obwohl NUR der erste Gang drin ist, das die Handbremsenleuchte kurz an geht und dann wieder aus.
Meines Wissens tat er das vorher nicht?

Das ist so richtig, bei Zündung an werden alle Kontrollleuchten kurz aufleuchten, genauso wie deine ABS Leuchte oder Temperatur/Kühlflüssigkeitsfülllstandsleuchte, die auch im Kombiinstrument ist.

DJ Cross 19.07.2010 00:56

Zitat:

Zitat von .arwn00R (Beitrag 935504)
Das ist so richtig, bei Zündung an werden alle Kontrollleuchten kurz aufleuchten, genauso wie deine ABS Leuchte oder Temperatur/Kühlflüssigkeitsfülllstandsleuchte, die auch im Kombiinstrument ist.

Okay, dann schaue ich bei Zeiten mal an den Handbremshebel.

Ben0910 19.07.2010 01:06

@AgentBRD:
Deine Analyse klingt gut, nur liegst du in einem ganz grundsätzlichen Punkt falsch - mein VR6 (und nicht nur meiner ;) ) kennt keine Trommelbremse. Mag sein, dass eine Revision beim 75 PS'ler dank Trommelbremse günstig zu bewerkstelligen ist, beim VR6 allerdings nicht! Denn leider ist da der Mechanismus so dämlich konstruiert, dass du durch übermäßige Verwendung der Handbremse die komplette Bremszange schrotten kannst... und die ist nicht billig. Dabei ist es dem Mechanismus sogar egal ob es sich um einen "dynamischen oder statischen Bremsprozess" handelt - das interessiert lediglich den Bremsbelag - und sogar ich "G'scheitle" (ich nehme an ein Schwabe? :) ) weiß, dass der sogar beim VR6 einigermaßen billig ist.

Zitat:

Eine gewartete Bremse klebt nicht fest.
Die Mehrzahl der Autofahrer fährt mehr als sie wartet. Ich hänge mich aus dem Fenster und behaupte, dass die Mehrzahl sogar nur fährt und nie wartet.

Zitat:

grob fahrlässig. Punkt.
Dann handeln ca. 40 Millionen Menschen in Deutschland täglich und stündlich grob fahrlässig. Soll das Auto von allein angehen? Bei einem guten Motor ist genug Kompression und Bremswirkung durch Mechanische Bauteile vorhanden, um mehr Bremsleistung zu erzeugen wie eine ausgelutschte Handbremse (und ausgelutscht ist jede Handbremse zeitnah, die man zum Auto abstellen benutzt - auch wenn der Bremsbelag nur eine "statische Bremswirkung" bewerkstelligen muss... es gibt genug andere Bauteile, die verschleißen können). Wenn das Auto in einer Steigung steht, lasse ich natürlich mit mir reden - allerdings gibt es für gewöhnlich nicht allzu viele Parkplätze oder Stellplätze mit Steigung in Deutschland. Zu 99,5% würde sich das Auto nicht mal annähernd in Bewegung setzen. Dass ein Gang eines gesunden Getriebes raus springt hab ich noch nie gesehen/gehört/gelesen - macht er schließlich während der Fahrt auch nicht (und da herrschen sämtliche Belastungen inklusive Vibrationen, Lastwechsel und so weiter). Falls mein Auto so steht, dass es im Falle eines Aufpralls seinen Gang wechseln möchte und durch Bewegung eine Gefährdung hervorruft, gehe ich auch gerne mit meiner Handbremse in Verhandlung - aber das ist ja noch viel seltener der Fall... glaube kaum, dass mir einer in meine Garage oder den Stellplatz auf dem ALDI Parkplatz knattert.

Ich habe auch nie behauptet, dass man die Handbremse auf keinen Fall ziehen darf, wenn man parkt! Der Gesunde Menschenverstand sagt mir schon, wann eine Handbremse notwendig ist und wann nicht - und mein Langzeitgedächtnis sagt mir, dass das schon lange nicht mehr der Fall war. Meine Handbremse sagt Danke!

Nur weil so was im Gesetz oder in einem Urteil steht - heißt es nicht dass der Bundesbürger sein Hirn ausschalten darf und beispielsweise in seiner Garage fröhlich seine Handbremse anreissen muss.

Zitat:

In der Schweiz ist beides sogar explizit vorgeschrieben
Wir sind hier aber nicht in der Schweiz, sondern in Deutschland - hier ist alles, was nur halb gefährlich ist, gesetzlich geregelt - eine Handbremsregelung gibt es (mangels Gefährlichkeit (ich lehne mich schon wieder aus dem Fenster)) aber nicht.

Zitat:

Da bin ich lieber mal uncool, als verbrecherisch stumpf und grenzdebil.
Sowas ist gruselig. Ich dachte, dass ich ab und zu übertreibe. Punkt.

AgentBRD 19.07.2010 01:36

Zitat:

Zitat von Ben0910 (Beitrag 935509)
@AgentBRD:
Deine Analyse klingt gut, nur liegst du in einem ganz grundsätzlichen Punkt falsch - mein VR6 (und nicht nur meiner ;) ) kennt keine Trommelbremse. Mag sein, dass eine Revision beim 75 PS'ler dank Trommelbremse günstig zu bewerkstelligen ist, beim VR6 allerdings nicht!

Wer sowas braucht, muss leiden - von nichts kommt nichts.
Der Umkehrschluss "Mein Auto ist teuer in der Anschaffung, also muss an der Unterhaltung gegeizt werden" taugt nicht, um derlei Geschwätz zu begründen.
Zitat:

Denn leider ist da der Mechanismus so dämlich konstruiert, dass du durch übermäßige Verwendung der Handbremse die komplette Bremszange schrotten kannst... und die ist nicht billig.
Sprechen wir hier überhaupt noch von "Anziehen der Handbremse um das Fahrzeug vor dem Wegrollen zu sichern" oder von "Im Drift fahren, bis die Bremse knackt um den Titel 'Supermarkt-Parkplatz-König im Dorf' zu gewinnen?"
Zitat:

Dabei ist es dem Mechanismus sogar egal ob es sich um einen "dynamischen oder statischen Bremsprozess" handelt - das interessiert lediglich den Bremsbelag - und sogar ich "G'scheitle" (ich nehme an ein Schwabe? :) ) weiß, dass der sogar beim VR6 einigermaßen billig ist.
Ok, ich denke, die Begrifflichkeiten sind dir nicht vertraut - sonst würdest du das nicht behaupten.
Ich versuche es mit zwei Allegorien:
  1. Statischer Fall: Man nehme einen Winkelschleifer mit einer 120er Schleifscheibe und greife den Schleifteller mit einer Wasserpumpenzange.
  2. Dynamischer Fall: Man schalte den Winkelschleifer ein und greife mit einer Wasserpumpenzange den Schleifteller, in der Absicht, die Bewegung zu verzögern.
Man muss nicht sonderlich schlau zu sein, um zu erraten, in welchem Fall das Werkzeug mehr Abrieb erfährt.
Zitat:

Die Mehrzahl der Autofahrer fährt mehr als sie wartet. Ich hänge mich aus dem Fenster und behaupte, dass die Mehrzahl sogar nur fährt und nie wartet.
Und welchen Belang hat das? Wenn mehr als die Hälfte besoffen Auto fährt - was rechtfertigt das denn?

Zitat:

Soll das Auto von allein angehen? Bei einem guten Motor ist genug Kompression und Bremswirkung durch Mechanische Bauteile vorhanden, um mehr Bremsleistung zu erzeugen wie eine ausgelutschte Handbremse
Nö. Ohne Zündung startet der Wagen nicht. Reicht auch schon, wenn er davonrollt.
Konstruierter Fall: Deinem parkenden Auto donnert hinten einer rein, deinem Bock rückt das Getriebe aus und quetscht die vor deinem Wagen befindliche Oma (die ihre Einkäufe in den Kofferraum ihres Autos verstaut) zwischen den Fahrzeugen ein.

Klar - die Hauptschuld liegt nicht bei dir. Aber der Staatsanwalt wird nur eine - eine einzige Frage stellen: "Was haben sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten getan, um dieser Gefahr entgegenzuwirken". Ohne angezogene Handbremse bist du raus aus dem Spiel.

Zitat:

Wenn das Auto in einer Steigung steht, lasse ich natürlich mit mir reden - allerdings gibt es für gewöhnlich nicht allzu viele Parkplätze oder Stellplätze mit Steigung in Deutschland. Zu 99,5% würde sich das Auto nicht mal annähernd in Bewegung setzen.
Und selbst wenn es nur einen einzigen Parkplatz in Hanglage gäbe - die Anzahl ist belanglos. Selbst der Umstand, dass das Risiko gering ist, ist kein ausreichender Rechtfertigungsgrund.
Ich würde auch nicht schwarzfahren, selbst wenn man mich nur jedes 100. mal erwischen würde.
Zitat:

Dass ein Gang eines gesunden Getriebes raus springt hab ich noch nie gesehen/gehört/gelesen - macht er schließlich während der Fahrt auch nicht (und da herrschen sämtliche Belastungen inklusive Vibrationen, Lastwechsel und so weiter).
Ich mach's kurz: Bei eingelegtem 1. Gang (Schaltgetriebe) und gelöster Handbremse gibst's du dem Fahrzeug einen kurzen Ruck entgegen der Fahrrichtung. Und *schwupps* ist der Gang draußen.
Bestätigung kannst du dir von jedem Abschleppunternehmen einholen.

Zitat:

Falls mein Auto so steht, dass es im Falle eines Aufpralls seinen Gang wechseln möchte und durch Bewegung eine Gefährdung hervorruft, gehe ich auch gerne mit meiner Handbremse in Verhandlung - aber das ist ja noch viel seltener der Fall... glaube kaum, dass mir einer in meine Garage oder den Stellplatz auf dem ALDI Parkplatz knattert.
Der Teufel ist ein Eichhörnchen. Aber genau das ist grobe Fahrlässigkeit: Zu wissen, dass eine schwerwiegende Folge eintreten könnte, aber nichts zu unternehmen, da man gelassen damit rechnet, dass schon nichts passieren werde.

Zitat:

Nur weil so was im Gesetz oder in einem Urteil steht - heißt es nicht dass der Bundesbürger sein Hirn ausschalten darf und beispielsweise in seiner Garage fröhlich seine Handbremse anreissen muss.
Der Bürger soll ja nicht sein Hirn ausschalten, sondern vor Rechtsfolgen bewahrt werden. Dazu gleich mehr:

Zitat:

Wir sind hier aber nicht in der Schweiz, sondern in Deutschland - hier ist alles, was nur halb gefährlich ist, gesetzlich geregelt - eine Handbremsregelung gibt es (mangels Gefährlichkeit (ich lehne mich schon wieder aus dem Fenster)) aber nicht.
In Deutschland gilt - anders als in der Schweiz - ein Text, der großen Auslegungsspielraum gibt. Es wird weder "Gang einlegen" noch "Handbremse anziehen" explizit vorgeschrieben. Der Fahrer muss aber "die nötigen Maßnahmen treffen, um Unfälle oder Verkehrsstörungen zu vermeiden."

Ein Schelm, wer in dieser auslegungsfreien Formulierung einen Vorteil für den Angeklagten sieht. Das zitierte Urteil (und ähnliche Verfahren) sprechen da eine andere Sprache - und tadeln knallhart die These "Es gibt keine Handbremsregelung".

Aber was rede ich mir den Mund fusselig:
In den vereinigten Staaten darf man sein Glück verfolgen - hier darf man es sogar herausfordern...
Der Dank der Handbremse kann garnicht hoch genug angesetzt werden. *hüstel!*

wolfi71 19.07.2010 09:14

Also es kann sogar an einer Steigung von dir verlangt werden, dass du neben Gang und Handbremse auch noch die Vorderräder so einschlägst, dass das Auto am Bordstein zusätzlich aufgehalten wird. Und wenn du lange genug suchst, dann findest du die Urteile.

Ob eine Handbremse an den (hinten) Scheibengebremsten Autos kaputt gehen kann, wenn die diese im Stand normal angezogen ist, das kann ich nicht beurteilen, wage es aber zu bezweifeln.

Was allerdings passiert ist folgendes bei hirnlosem Anziehen längen sich die Seile und irgendwann reißen die. Viel (anziehen) hilft eben nicht immer viel (halten).

Ich selbst benutze meine Handbremse täglich zum abbremsen des Autos. Wenn man im Stau auf den Tunnel zu rollt, ist es einfach bequemer, vor allem, wenn der Motor aus ist. Das habe ich bei meinem Diesel und den Autos davor auch gemacht und es hat nie geschadet.

Wolfgang

GOLFTFATF 19.07.2010 09:59

Zitat:

Zitat von s.d.w (Beitrag 935281)
Noch kürzer gesagt: Vor dem schwarzen rundem Ding (HBZ) ;)

Du meinst wohl BKV und nicht HBZ :winke:

siehe Foto :


@ Dj Cross :

Das mit Bremsflüssigkeit kann echt auch gut möglich sein, da gebe ich den Anderen nämlich auch Recht, weil als mein Bremsflüssigkeitsstand nämlich da auch mal niedrig war, hat die Leuchte in Kurvenfahrten immer aufgeleuchtet und ging erst aus als er wieder eben war ;) Erst als der Bremsflüssigkeitsstand wieder stimmte hörte das auf !

Gruss Thomas

Ben0910 19.07.2010 12:12

Zitat:

Wer sowas braucht, muss leiden - von nichts kommt nichts.
Der Umkehrschluss "Mein Auto ist teuer in der Anschaffung, also muss an der Unterhaltung gegeizt werden" taugt nicht, um derlei Geschwätz zu begründen.
Ich brauch mir nicht mit Fleiß die Bremse runterschruppen - egal ob teuer oder billig. Außerdem hab ich meinen VR6 lieb ;)

Zitat:

Sprechen wir hier überhaupt noch von "Anziehen der Handbremse um das Fahrzeug vor dem Wegrollen zu sichern" oder von "Im Drift fahren, bis die Bremse knackt um den Titel 'Supermarkt-Parkplatz-König im Dorf' zu gewinnen?"
Mein Vorbesitzer war Ende 30 und (so glaube ich) aus dem pupertären Handgebremse raus - nebenbei kauft man sich zum driften eine Heckschleuder - alles andere ist nur (ich sage es milde ausgedrückt) "unprofessionell".

Zitat:

Ok, ich denke, die Begrifflichkeiten sind dir nicht vertraut - sonst würdest du das nicht behaupten.
Ich versuche es mit zwei Allegorien:
Statischer Fall: Man nehme einen Winkelschleifer mit einer 120er Schleifscheibe und greife den Schleifteller mit einer Wasserpumpenzange.
Dynamischer Fall: Man schalte den Winkelschleifer ein und greife mit einer Wasserpumpenzange den Schleifteller, in der Absicht, die Bewegung zu verzögern.
Man muss nicht sonderlich schlau zu sein, um zu erraten, in welchem Fall das Werkzeug mehr Abrieb erfährt.
Die Mechanik (Rückstellfedern, Umlenkwellen, Lager, Seilzug, Griff etc.) erfährt in keinem der 2 Fällen Abrieb, denn die ist nur dazu da den Bremsklotz an die Scheibe zu drücken - ich denke da reden wir ein bisschen aneinander vorbei.

Zitat:

Und welchen Belang hat das? Wenn mehr als die Hälfte besoffen Auto fährt - was rechtfertigt das denn?
Ganz einfach, die Mehrzahl der Autofahrer wechselt nicht alle 2 Jahre die Verschleißteile der Handbremse. Denn das müsste man, wenn man als Pendler jedes mal die Handbremse zum parken, halten und so weiter benutzt (eine Bekannte von mir liebt die Handbremse ihres Golf V. Nach 2 Jahren und 45k km war die Liebe leider verschlissen... (unnötig und sie durfte 2 Tage umständlich mit den Öffis zur Arbeit pendeln und ihr Kind von der Oma heimfahren lassen)

Zitat:

Der Teufel ist ein Eichhörnchen. Aber genau das ist grobe Fahrlässigkeit: Zu wissen, dass eine schwerwiegende Folge eintreten könnte, aber nichts zu unternehmen, da man gelassen damit rechnet, dass schon nichts passieren werde.
Wenn du mir logisch erklären kannst, was daran grob fahrlässig ist, die Handbremse nicht zu ziehen, wenn mein Fahrzeug abschüssig zu einer massiven Wand gerichtet in einem Parkplatz steht, dann zieh ich mein Leben lang nur noch Handbremsen und meinen Hut vor dir.

Zitat:

Ich mach's kurz: Bei eingelegtem 1. Gang (Schaltgetriebe) und gelöster Handbremse gibst's du dem Fahrzeug einen kurzen Ruck entgegen der Fahrrichtung. Und *schwupps* ist der Gang draußen.
Bestätigung kannst du dir von jedem Abschleppunternehmen einholen.
Mag sein, falls der Bundesbürger vorher sein Hirn eingeschaltet hat und die Lage sorgfältig sondiert hat - wird er sicher feststellen, ob ein Auto einen solchen "Unfall" auslösen könnte und kann in diesen 0,117% seine Handbremse vorsorglich betätigen - davon wird die auch nach 2.000.000km keinen Schaden tragen.

Fazit: Hirn einschalten und Handbremse wenn nötig ziehen - aber das soll sicher nicht zum Regelfall werden. Wenn wir unser Leben mit maximaler Sicherheit gestalten würden, wären wir den ganzen Tag damit beschäftigt für die eigene Sicherheit zu sorgen und würden sonst nichts mehr auf die Reihe bekommen. Auto fahren wäre dann außerdem Tabu (den Reifendruck und die Beschaffenheit des Reifens vor der Abfahrt nicht zu kontrollieren wäre nach deiner Einschätzung dann auch grenzdebil)!

Zitat:

derlei Geschwätz; ....als verbrecherisch stumpf und grenzdebil.; G'scheitle; Gruselig!
Es macht viel Spaß mit dir zu diskutieren, aber wenn du dir diese unhöflichen und unangebrachten floskeln sparen würdest, würde es mir noch mehr Spaß machen. Nur weil ich nicht exakt deine Meinung verfolge, ist es noch lang kein "Geschwätz" usw. und ich noch lang kein "Gscheitle". Danke!

yvan 19.07.2010 13:06

hand bremse licht
 
salut du muesch bremse flüssigkeit bis max fullen und denn normal geht sie aus


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