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Führungsbolzen Bremssattel wieviel Spiel und welches Fett Hi Leutz! Kurze frage. Habe heute 2 Bremssattel G60 zerlegt. Dicht waren sie wohl. War schwer die Kolben rauszukriegen, aber erledigt. Die 2 Führungsbolzen, womit der Sattel am Halter hängt, haben etwas spiel. Wieviel ist normal oder darf sein? Kann oder muss man das Lager wechseln? Und welches Fett mache ich dann dran? Irgendwas zu empfehlen? Muss nicht viel sein, nur das bissl für die 4 Bolzen re/li. Gibts bei VW einen Reparatursatz für die Sattel mit Dichtungen und Führungsbolzen-Schrauben? Oder andere Anbieter die gut und günstig sind? Das günstigste für beide Seiten zusammen war 25€ was ich gefunden hab. Empfehlungen? |
Leichtes Spiel an den Führungen ist normal. Als Fett sollte man nur ATE Plastilube und vergleichbare spezielle Bremsenfette benutzen! Mit keramischen Fetten habe ich sehr schlechte Erfahrungen an den Gleitstücken von Toyota-Sätteln gemacht - durch die Hitze waren die bei der nächsten Wartung total festgebacken. Kupferpaste ebenfalls nicht verwenden! Ach ja, vor dem Fetten und wiedereinbauen die Gleitteile richtig säubern! Rost mit sehr feinen Schmirgelpapier entfernen. Die Teile müssen absolut sauber, macken- und fettfrei sein. Ich nehme mal an, dass du von den vorderen Sätteln sprichst? Dort bekommst du auch bei VW selbst Reparatursätze. Sind soweit ich weiss auch gar nicht so teuer. Bei den hinteren Bremssätteln würde ich das Überholen lassen. Ich hab es mehrmals versucht, obwohl mir mein Chef und sämtliche bekannte Mechaniker mir davon abgeraten haben. Nacher wusste ich auch wieso: Man bekommt die Dinger nicht mehr dicht... Bei hinteren Bremssätteln wird es dich also billiger, du kaufst im Austausch 2 Sättel bei Ebay (kosten im Doppelpack etwa 120€), als zuerst ein paar Überholungssätze zu verhunzen, und dann nacher trotzdem andere Sättel zu kaufen. ;) |
Kannst normales mehrzweckfett für nehmen, alles andere ist geldmacherei. du bekommst bei vw die dichtungen für den kolben sowie die hülsen für die halter. im übrigen gibts die 280er sättel bei vw auch im tausch, nicht nur die lucas 38 für hinten ;) mfg |
Ich hab bisher immer Kupferpaste in die Beläge gemacht, so 6 oder 7 mal beim Escort, Fiesta und G3. Bisher wars ok. Hab extra Keramikspray für die Beläge besorgt. Spraydose mit Pinsel dran. Gereinigt ist alles und komplett zerlegt. Es kommt noch silberner Sattellack drauf. Die Bolzen haben so 0,5mm spiel. In die Bolzen soll anderes Fett rein. Ist für vorn, G60 Sättel mit 280er Scheiben. Gibts für die Dichtungssätze von VW eine Teilenummer oder suchen die das einzeln zusammen? Teileprogramm E++A hab ich, hab nur nichts gefunden. Wie heißen die richtig? |
Wat für Hülsen? Hab die Bolzen aus dem Halter gezogen. Mehr war da nicht. Sind die in dem Halter`? Wie bekomm ich die raus? |
weiß ehrlich gesagt nicht wie sie beim g60 genau aufgebaut ist, habe die bolzen mit führungshülsen jedoch vor ein paar wochen erst bei meinem gewechselt. da gibts unterschiedliche hersteller bzw varianten: bei ATE is es zB ne normale inbusschraube, und dadrauf wird diese führungshülse geschoben und damit ab in den sattel. (Führungshülsensatz, Bremssattel 24.0102-4801.2 - AUTOTEILE - Auto Ersatzteile für Ihr PKW - Autoersatzteile und Autozubehör günstig online kaufen - hier finden Sie PKW Teile wie Auspuff, Bremsscheibe, Stoßdämpfer, Zündkerzen, Ölfilter, Radlager, Zahn) hab aber auch andere gesehen da gibt es diese "führungshülse" nicht, sondern das war alles ein teil. quasi ne schraube mit nem "sehr hohen kopf". ist bescheiden beschrieben (http://www.trabiteile.de/images/fuhrungsbolzenm10.jpg) entweder du hast variante 2, oder die hülsen ham sich im sattel festgesessen |
Zitat:
Wenn ich das richtig sehe gibts da gar keine Hülsen. Die Bolzen werden durch den Sattel in den Halter gesteckt und auf der anderen Seite des Sattel kommt in den Bolzen nur 1 Schraube rein. Mehr gibts da nicht. Also hat sich das Thema Hülse schon erledigt. Danke für die Hilfe. Die Bolzen sehen noch ok aus. Also Fett dran und wieder rein damit. Sicherungspaste auf die Schraube und festziehen. :danke: |
ups ja dann ist die wohl anders aufgebaut...sorry der sattel wird dann von den (in diesem link) silbernen bolzen geführt oder? aber wie sin diese fest gemacht? gibt dort quasi so nen "klemm"blech?weil von der anderen seite werdn die ja normal nich geschraubt?! is schon später kann auch sein dass ich einfach nur aufa leitung steh::frage::...^^ |
Zitat:
:winke: Der Bolzen wird mit der langen dünnen Seite in den Halter gesteckt. Der Sattel kommt dann auf die andere kurze Seite drauf. Das dicke Stück am Bolzen ist ein Sechskant zum gegenhalten mit dem Schaubenschlüssel. Von der anderen Seite des Sattels wird dann eine Sechskantschraube in das kurze Ende des Führungsbolzens gedreht. Der Sattel hat dann also 2 lange Bolzen, auf jeder Seite einen. Die stecken lose im Halter. |
ah vielen dank:danke: hab mir zusätzlich paa bilder zusammen gesucht bis ich des so ganz geblickt hab welche schraube in welchen bolzen von welcher seite kommt^^ PS: kupferpaste sollte man (soweit ich weis) nicht mehr nehmen da manche bremssättel aus alu sin und die 2 stoffe dann irgendwie miteinander reagieren. |
Zitat:
Ich hab in den letzten 10 Jahren bei mindestens 10 Fahrzeugen die Bremsen gewechselt. Ich hab immer Kupferpaste genommen und hab nir Probleme damit gehabt. Was man aber grundsätzlich machen sollte ist, den Sattel nach ausbau der alten Beläge gründlich zu reinigen. Dann gibts da auch keine Probleme. Nur das teuerste Mittelchen statt Kupferpaste hilft da auch nicht viel wenn jemand keine lust hat mal Bürste und Schaber in die Hand zu nehemen. Ist nicht gegen Dich gerichtet. Ist aber eine Erfahrung die ich ständig bestätigt bekomme in den letzten 20 Jahren. Die meisten nehmen sau teures Krams und bauen die neuen Beläge in verdreckte oder verölte Bremssattel ein. Wenn man die Reinigungsempfehlungen befolgt gibt es auch mit Kupferpaste keine Probleme. |
Das mit der Kupferpaste hat sich einzig und allein auf die Gleitstücke bezogen! Dort sollte man nie Keramikfett oder Kupferpaste reinschmieren, sondern nur Plastilube und vergleichbares! Für die Beläge und Radnaben kann man natürlich Kupferpaste und Keramikfett nehmen - mach ich selbst auch immer. Aber bei den Gleitstücken würde ich es wie gesagt nicht nehmen! |
Mir hat mann erklärt das mann bei fahrzeugen mit ABS kein kupferpaste nehmen darf, weil das irgendwie die senoren stören kann. Wenn du das nicht hast dann kann auch die kupferpaste nehmen. Das mit den Mehrzweckfett stimmt nur teilweise weil das plastilube auch auf den tempbreich ausgelegt ist bei den normalen fett kann es passieren das endweder fest brennt oder zu flüssig wirdt. Es gibt aber fette die den bereich aushalten und dann kann mann auch die nehemen |
Zitat:
Ich meinte mit der Kupferpaste auch nur die Beläge. Hier tauchen ständig Fragen auf wo einige schimpfen wie ein Rohrspatz wegen Kupferpaste. Kenne hier auch einige die darüber meckern. Wenn man sich dann deren Bremse ansieht wird einem schlecht. Teuerstes Fett dran und darunter 2-3 mm Bremsdreck, aber mit rotem Lack angepinselt. Kann man nichts zu sagen.... :grummel:: |
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ja ich arbeite bzw mache ausbildung als kfz-ler und wie ich dort angefangen habe, haben wir auch immer kupferpaste genommen aber wir dürfen es nicht mehr da bei MANCHEN FAHRZEUGTYPEN eben alu-sättel verbaut werden und das miteinander reagiert und darum heißts halt bei uns, wir sollen einfach immer braklube nehmen... einige schwören auch bei uns noch auf kupferpaste und verwenden sie bei ihren eigenen autos;) |
Ich hab bis ich krank wurde in einer Aluminiumgießerei als Fertigungskontrolleur gearbeitet. Dort werden Zylinderköpfe, Schwenklager und Bremsenteile gegossen. Die sind übrigens ALLE aus Aluminium. Das sind zwar verschiedene Legierungen, aber mit mindestens 50-60% aufwärts an Aluminiumanteil. Auch die Zylinderköpfe des Golf3 TDI und alle FSI TFSI sind aus Alu. Bei den Bremsen ist es genauso. Das ist so, weil die Alulegierungen nach dem Glühen fester und Wiederstandsfähiger sind als jeder andere bezahlbare Guss. Auch die Schwenklager des Passat und Golf und andere sind aus Alu-Guss. Nach dem Gießen sind die Butterweich. Je länger die liegen desto härter werden die nach 3-4 Stunden nach dem abkühlen. Wenn die dann 2x geglüht wurden sind die härter als normale Stahlteile. Nur so zur Info. Ich hab irgendwo auch eine Liste mit den Legierungsbezeichnungen der einzelnen Teile liegen. Beim TDI wars glaub ich ALSi11. Dort habe ich zuletzt die Fahrwerkslängsträger des 5er BMW und Touring kontrolliert und gestempelt. Die wurden dann direkt geliefert und so wie sie waren eingebaut. Mein 4er TDI den ich hatte, hatte einen Zylinderkopf den ich selbst 8 Monate vorher geprüft und gestempelt habe. Nur so als Info wegen den Alusätteln. Die sind schon beim 3er aus Alulegierungen gegossen. Es wurde nur die Vorschrift von VW irgendwann geändert weil es wohl paar Fälle gab wo probleme auftraten. Das war aber eher selten. Sowas gabs ja öfter mal im lauf der Serienproduktion. |
hehe ja da biste mir doch einiges vorraus:P:danke: wieder was gelernt :) |
Zitat:
War ein interessanter Job. Schade das es nicht mahr geht.:schimpf: |
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