![]() |
Kraftverteilung beim Syncro Hi Syncro-Fahrer, bin seit knapp 2 Monaten stolzer Besitzer eines Golf 3 TDI Syncro. Nun frag ich mich als alter 2WD Fahrer wie das mit der Kraftverteilung ausschaut? 50/50, 90/10, anders oder variiert das ganze?:confused: |
Da weiß bestimmt unser VR6SyncroVariant bescheid... :) Warte auf den, der hat dir bestimmt ne Antwort! |
Würde mich auch interessieren... Ich glaube es hängt davon ab, wie der fuß am gas hängt. Dadurch verteilt das Wandler getriebe die energie. Sicher bin ich mir da aber nich. |
die kraftverteilung bei syncro variiert... vorn 90% - hinten 10% - 50% / 50%.... kommt auf die geschwindigkeit an also wenn schnell gefahren wird ist hinten deutlich weniger, wenn langsam gefahren wird (anfahren - 30?) isses ca. 50 : 50% |
Die Verteilung hängt von der Traktion ab und nicht von der Geschwindigkeit! Die Viscokupplung verteilt die Kraft dahin wo sie auch genutzt werden kann. Zu welchen Anteilen das geschieht kann ich jetzt leider auch nicht sagen. Mfg |
Zitat:
@ GTI-Jan: Deines auch!!! Richtigstellung: Syncro gibt NUR dann Kraft an die Hinterachse, wenn Schlupf an der VA vorhanden ist. Die Viscokupplung hat nen Freilauf drin, der im Rückwärtsgang gesperrt wird, dass auch rückwärts Allrad vorhanden ist! MfG |
Also ist es quasi kein permanenter Allradantrib, sondern die HA wird nur angetrieben wenn an der VA nicht genug Traktion vorhanden ist? Dann regelt er aber doch nur zwischen den Achsen und nicht zwischen den einzelnen Rädern oder? Kennt Ihr eventuell Quellen wo man mehr darüber nachlesen kann? Würd mich ja schon mal interressieren... |
Für die Räder an einer Achse ist NUR das jeweilige Differential zuständig! ESP usw. gibt es beim 3er ja noch nicht! Hier mal ein Auszug aus Wikipedia: Zitat:
|
Zitat:
:grummel:: beim quattro isses so |
Aber wenn man in die Betriebsanleitung schaut , steht da permanenter Allrad drin - was ja eigentlich nicht korrekt ist. Ich hab immer gedacht, im Rückwärtsgang hat er dafür schon den permanenten Alllrad. Is des etz so richtig? |
So steht es ja in der Wikipedia Erläuterung drinne, dass das Differenzial beim einlegen des Rückwärtsganges eine Diff-Sperre schaltet! Und das Auto hierdurch dann Allrad hat! |
Was ich aber nich verstehe, an VR6synso´s aussage ist, wenn man beim synco auf ner teerstraße (also 100% traktion) so ziehmlich bis zum begrenzer gas gibt und dann im ersten gang die kupplung fliegen lässt, keinerlei quietschen oder durchdrehen der räder endsteht!? Wie kann durch eine mechanische verteilung das so schnell schalten? (habs mitm VR Syncro von ner freundin getestet) ich bitte dich VR6syncrovariand, es noch ma genau zu erklären. also wies mit der kraftverteilung aussieht, und wie die kupplung so schnell schaltet. mfg |
Im Normalfall hat ein Auto mit Syncrotechnik (auch 4Motion) 100% Antriebskraft auf die Vorderachse, da der Abtrieb für die Hinterachse erst nach dem Vorderachsantrieb abgenommen wird. Nur bei Drehzahlunterschieden zwischen Vorder- und Hinterachse greift die Kupplung (beim Syncro die Viskokupplung, beim 4Motion die Haldexkupplung) und leitet soviel Kraft wie nötig an die Hinterachse, maximal ist die Kraftverteilung 50:50. Niemals geht mehr Kraft wie 50% an die Hinterachse. Die Verteilung an die Räder an einer Achse hat damit nichts mehr zu tun, das regeln die Achsdifferentiale. Wie schnell die Viskokupplung reagiert hängt vom Zustand der Kupplung selbst und des Öles ab. Es kann vorkommen das die Vorderräder noch kurz zucken bevor die Hinterräder greifen, es kann aber auch schneller gehen. Beim 4Motion wird die Kupplung elektronisch über die ABS-Sensoren gesteuert. Bei Fahrt wird über Kulissenscheiben eine Pumpe betätigt die ständig einen Öldruck erzeugt über den die Kupplung dann geschlossen werden kann. Bei stehendem Auto wird der Druck über eine kleine Zusatzpumpe erzeugt. Anders verhält es sich beim Quattroantrieb. Das ist ein echter permanenter Allradantrieb. Die Motorkraft wird nach dem Schaltgetriebe, aber noch vor dem Vorderachsantrieb, über ein Mitteldifferential mit 50:50-Verteilung auf die Achsen vorne und hinten geleitet. Bei den ersten Quattroantrieben gab es noch ein manuell sperrbares Mitteldifferential, so das kein Kraftausgleich stattfinden konnte und immer 50:50 gewährleistet war. Mit Einsatz des Torsendifferentials entfiel die Sperre, da hier automatisch bis zu 75:25 gesperrt wurde. Nur als Anfahrhilfe gab es noch eine manuelle Sperre, die ab 25km/h automatisch gelöst wurde. |
Zitat:
Dann gibt es noch den 3B Passat als Syncro, der mit Torsen-Mitteldiff. ein quattro der zweiten und immernoch aktuellen Serie ist! War der 3BG als 4motion dann wirklich ein 4motion oder immernoch quattro? Ach ja: Die Sperre bei den Torsen-Diff.-quattros war dann nur an der Hinterachse! MfG |
der passat 3b+3bg hat wie der phaeton eine kraftverteilung von 50:50.also den eigentlichen quattroantrieb mit torsendiff.die neuen quermotoren haben wieder haldex. immernoch quattro. |
Korrekt, die manuelle Sperre gab es dann nur noch an der Hinterachse, nicht mehr am Mitteldifferential. Wozu auch, das Torsen sperrt ja selbstständig ;) Heilbutt schrieb es ja schon, auch der 3BG hat mit dem längs eingebauten Antriebsstrang auch die Quattrotechnik. Erst der aktuelle Passat 3C hat wirklich die 4Motion-Technik. Anzumerken wäre noch das dafür die Allrad Audi A3 und -TT in wirklichkeit auch 4Motion sind, aber als Audi eben Quattro heißen ;) |
Zitat:
Bei meinem quitschen leider schon recht dolle die Reifen, wenn ich nen mal so richig weg lass ... :( |
Zitat:
Ich habe auch noch welche hierliegen... bei Bedarf melden! MfG |
Beim einlegen des Rückwärtsgangs wird keine Differentialsperre geschaltet, sondern der Freilauf wird überbrückt. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:58 Uhr. |
Powered by vBulletin®