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cartman1 24.03.2007 19:00

Porsche schluckt VW?
 
Tach ihr lieben!

Hab da eben was am Rande im TV gesehen. Porsche soll sich wohl Aktienpakete von VW gesichert haben. Es wird wohl spekuliert, das Porsche den Volkswagen-Konzern schlucken will. Habt ihr schon was davon gehört? Fahren wir alle bald Porsche? :D
Fragen über Fragen.. ich kann sie nicht beantworten...

Lieben Gruß

Markus

NeXgO 24.03.2007 19:03

Ich sehe da nur Vorteile drin^^.

GP-Wu 24.03.2007 19:03

Porsche hat schon seit längerem einen nicht zu vernachlässigenden anteil von VW... vor einem halben Jahr haben die aufgestocked glaube auf 20-30% dies sind jedoch keine vorhaben VW zu übernehmen sondern aus der schon seit der gründung von Porsche (Ferdinand Porsche ex VW Mitarbeiter) bestehende Geschäftsbeziehungen. Porsche sichert damit VW vor einer übernahme von einer anderen Firma und einen Mitbestimmungsrecht zu erhalten.

cartman1 24.03.2007 19:06

@ GP-Wu: danke für die Info :)
das mit dem F.Porsche wusste ich ja, aber das die solche Anteile an VW haben, wusste ich nicht ;)

GP-Wu 24.03.2007 19:08

Zitat Fokus:

Europas größter Autokonzern Volkswagen gerät immer mehr unter den Einfluss von Porsche. Eine Übernahme ist dennoch unwahrscheinlich.
Porsche sichert sich immer mehr Einfluss bei VW
Porsche sichert sich immer mehr Einfluss bei VW
Als Porsche vor gut einem Jahr bei Europas größtem Autobauer VW einstieg, kamen aus Stuttgart noch dezente Töne: Man werde dem VW-Management nicht ins operative Geschäft hineinreden, hieß es damals. Einen Monat später machte der selbstbewusste Porsche-Chef Wendelin Wiedeking klar, wie er sich das vorstellte: „Wir werden dafür Sorge tragen, dass alle VW-Aktionäre von unserem Investment profitieren.“

Jetzt steht Bernd Pischetsrieder als VW-Chef vor dem Abgang und Porsche stockt den Anteil an VW weiter auf. Mittlerweile machen sogar Spekulationen die Runde, Porsche erwäge eine Komplettübernahme von VW.

Befeuert wurde dies durch eine Ankündigung vom Mittwoch, der Porsche-Vorstand wolle sich im Januar eine mögliche Kapitalerhöhung genehmigen lassen, die nach aktuellen Aktienkursen bis zu 7,7 Milliarden Euro in die Kassen des Unternehmens spülen könnte. Reine „Routinemaßnahme“, hieß es dazu aus Zuffenhausen. Die VW-Aktie machte trotzdem einen Sprung nach oben.

Einstieg hat sich bereits gelohnt

Nach dem Dementi am Donnerstag kühlte sich die Kursentwicklung zwar wieder etwas ab, stand aber immer noch weit höher als am Vortag. Porsche-Kommunikationschef Anton Hunger hatte schließlich lediglich klargestellt, dass „derzeit definitiv keine Absichten“ bestünden, „den Anteil von Porsche an VW auf 30 Prozent oder darüber aufzustocken.“

Finanziell jedenfalls hat sich der Einstieg für Porsche bereits gelohnt. Der Stuttgarter Sportwagen-Hersteller war am 25. September 2005 bei Europas größtem Autokonzern eingestiegen. Am Handelstag zuvor hatte die Aktie bei 51,86 Euro geschlossen. An diesem Donnerstag stand das Papier zwischenzeitlich bei 85,92 Euro.

Für seinen Anteil von 25,1 Prozent an VW hatte Porsche nach eigenen Angaben etwa 3,5 Milliarden Euro bezahlt. Ausgehend vom aktuellen Kurs läge der Wert dieses Pakets nun bei mehr als sechs Milliarden Euro. Porsche hat mittlerweile aber weiter auf 27,4 Prozent aufgestockt und will bis auf 29,9 Prozent gehen.

Strategische Interessen an VW

Kurzfristige Kurspflege will Analyst Marc-Rene Tonn von M.M. Warburg Porsche-Chef Wiedeking und seinem Großaktionär Ferdinand Piëch aber nicht unterstellen: „Piëch und Wiedeking verfolgen bei VW eindeutig langfristige Interessen.“ Dennoch hält er das Szenario einer weiteren Aufstockung des Anteils für unwahrscheinlich. „Ein Übernahmeangebot wäre angesichts des hohen Kurses unattraktiv.“ Außerdem reiche der bisherige Anteil aus, um bei VW den Ton anzugeben. Ab einer Beteiligung von 30 Prozent müsste Porsche den übrigen VW-Aktionären ein Pflichtangebot machen.

„Die Porsche-Familie und Wiedeking sind knallharte Rechner“, sagt ein Branchenkenner. „Sie erhalten für ihre künftigen 29,9 Prozent alles, was sie sich ursprünglich vorgenommen haben: Einfluss auf die strategischen Planungen des VW-Konzerns, eine Absicherung ihres wichtigen Zulieferers VW und keine schlechte Rendite ihrer bisher eingesetzten 3,5 Milliarden Euro.“ Daher mache eine Erhöhung zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch wenig Sinn, ergänzt Analyst Tonn: „Die industriellen Synergien steigen nicht mit dem Anteil.“

Denn so dominant die Stuttgarter sind, langfristig sind sie auf VW angewiesen. Die Entscheidung zum Einstieg entsprang dem Kalkül, dass Porsche künftig in bestimmten Bereich nicht mehr ohne einen großen Partner auskommt, wie zum Beispiel beim Hybrid-Antrieb. „Das kann Porsche nicht allein stemmen“, sagt Automobilfachmann Willi Dietz vom Institut für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Nürtingen. Auch der Rohbau und die Karosserie seien kapitalintensiv. Nicht umsonst setzt Porsche beim Cayenne und künftig beim Panamera, der 2009 kommen soll, auf die Mithilfe von Volkswagen. Porsche ist auch bei einer Produktion von rund 100 000 Sport- und Geländewagen nach wie vor ein Kleinserienhersteller.

Hürde VW-Gesetz

Weitere Zukäufe von VW-Aktien durch Porsche hält Tonn nur in einem Fall für wahrscheinlich: „Wenn ihnen jemand ihren führenden Einfluss streitig machen wollte.“ So sei die Kapitalerhöhung denn auch als Warnsignal an alle potenziellen Interessenten zu verstehen, dass Porsche gegebenenfalls nachlegen kann und wird. Vorher müsste aber noch eine wichtige Hürde fallen, nämlich das VW-Gesetz. Es sieht eine Begrenzung der Stimmrechte pro Aktionär auf 20 Prozent vor.

Deshalb macht sich Porsche-Chef Wiedeking seit geraumer Zeit für ein möglichst schnelles Ende des VW-Gesetzes stark. Gegen das fast 50 Jahre alte Gesetz liegt vor dem Europäischen Gerichtshof eine Klage zur Entscheidung an. Eine erste mündliche Verhandlung ist für den 12. Dezember angesetzt.

Eddi 24.03.2007 19:21

ey dann haben wir alle nen Porsche Golf 3

Peule 26.03.2007 14:54

Ist das nicht auch so, dass VW sich Teile von Porsche geholt hat?

Bady 26.03.2007 15:08

wir fahren Polf 3;)

R-18 26.03.2007 15:19

Also die übernahme geht dann erst bei 51 % los denke ich mal. Und ich kann mir erlich gesagt nicht vorstellen das Porsche sich das bei diesem Kurs leisten kann oder nicht?

cold-steel 10.04.2007 13:43

Zitat:

Zitat von R-18
Also die übernahme geht dann erst bei 51 % los denke ich mal. Und ich kann mir erlich gesagt nicht vorstellen das Porsche sich das bei diesem Kurs leisten kann oder nicht?

Naja, ganz so stimmt das nicht.
Im deutschen Wirtschaftsrecht geht man bei einer Beteiligung von 30% (welche seit kurzem erreicht ist) von einem Übernahmewunsch aus. Dann muss der Anteilseigner zwangsläufig ein rechtsverbindliches Übernhameangebot an alle anderen Aktionäre richten. Das kann eine teure Angelegenheit werden, man muss ja im Zweifelsfall einen kompletten Konzern bezahlen können (wer kann das schon?). Allein die dafür aufzunehmenden Risikopufferungen dürften extrem sein. Da braucht man schon eine gute Kapitalsubstanz.
Lange Rede, kurzer Sinn: Auszuschließen ist eine Übernahme nicht.

Bass-Bunny 10.04.2007 13:45

ja wir war das für den hesckscheiben aufkleber ?? ^^

Wenn ich groß bin bin ich ein porsche und als Opa ein Audi .. ^^

Marsha_1987 24.10.2007 12:02

Ich weiß nicht ob es stimmt, aber schlimm finde ich, wenn Porsche VW übernimmt, können sie doch fast machen was sie wollen?
Wenn der Bund und das Land Niedersachsen nichts mehr zu sagen haben, kann es doch auch zu Werksverlegungen kommen, oder täusche ich mich da?
Also ich habe auch gelesen, das es wohl hart wird für die Arbeitnehmer, aber später sollen die Arbeitsplätze, die noch da sind sicher sein. Was immer das auch heißen mag!
Ich sehe da noch nicht so die Vorteile drin, kann mich aber eines besseren belehren lassen.

MfG Marsha

Sonico 24.10.2007 12:31

Der VW-Konzern hat schon Porscheteile verwendet. Bin mal mit einem 1,2l-Seat (keine Ahnun was für einer... Ibiza vielleicht) von Anfang der neunziger gefahren. Unter der Haube stand auf dem Ventildeckel: "powered by Porsche"...

nepomuk 24.10.2007 12:38

der touareg und der cayenne sind ja gemeinsame entwicklung von vw und porsche und technisch und karosseriemässig so gut wie identisch.
zumal der ur-käfer auch von ferdinand porsche entwickelt wrden ist. beide konzerne sind schon seit eher miteinander verbunden...

Dr.NOS 24.10.2007 12:41

Übrigens falls es noch nicht durchgekommen sein sollte, das VW-Gesetz ist gekippt womit die Mglichkeiten nun offen sind für Porsche.
Was nicht heißt, dass sich dadurch irgenwas verschlechtert. Ist nur schade wenn wieder einer seine Unabhängigkeit verliert

GTI_Jan 24.10.2007 12:56

Porsche hat schon von anfang an Teile des VW konzernz gehabt. Und VW von Porsche!

Was Porsche damit erreichen will ist, sich weiter entfalten zu können! Weil Porsche unterm namen von VW liegt und das wurde jetzt aufgehoben. Mehr ist das garnich! Porsche will einfach nur größer werden um seinen eigenen Umsatz zu erhöhen.

Und wenn die es so machen wie ichs grad vor ner minute gehört habe werden nich viele Arbeitsplätze dabei drauf gehen.
Die Arbeit soll dann geteilt werden! Das bedeutet das die Arebeiter bei VW nu auch Porsche teile bauen.

Habt ihr schon mal gesehen was alles VW ist? So leicht verkaufen die sich auch nich. Und schon garnicht übernehmen!



Mfg Jan

stitchkai 24.10.2007 13:10

Wir fahr doch scho alle Porsche. Volksporsche:D

Crs 24.10.2007 13:24

Die Audi RS Reihe wurde auch mit Porsche zusammen entwickelt. Man beachte die Bremsen! "PORSCHE"

Marsha_1987 24.10.2007 14:18

Ist trotzdem irgendwie komisch, das ein "kleiner" Konzern, mit ca. 12.000 Mitarbeiter Mehrheitsanteile an einem Konzern mit über 300.000 Mitarbeitern hat!
Habe nur gehört, dass in den Kontrollgremien oder so 3 Arbeitnehmer jeweils von Porsche und VW sitzen und das ist ja ein bisschen unfähr, da dann 12.000 Leute genausoviel zu sagen haben wie 300.000.
Ich hätte immer eher gedacht, dass VW Porsche übernimmt, aber so täuscht man sich...

MfG Marsha

patric-christin 24.10.2007 14:28

Porsche wird nie VW übernehmen. wie schon gesagt wurde daszu müsste porsche erstmal 51% haben. Das wird aber nie passieren.


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