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5. Gang geht schwer rein nach Getriebewechsel Hallo Leute, mein Golf 3 (AGG, DFQ Getriebe) hat jetzt sowohl neue Kupplung als auch generalüberholtes Getriebe bekommen. Jetzt geht der 5. Gang super schwer rein, muss superhart nach rechts rüber und dann runterdrücken fast wie beim Rückwärtsgang. Ich bin jetzt das erste Mal gefahren und hab super oft ausversehen in den 3. Gang runtergeschaltet, weil der 5. nicht zu finden war. Der Mechaniker hat gesagt, dass sie nach dem Austausch die ersten Gänge nicht reinbekommen haben und das Auto keinen Zentimeter bewegt bekommen haben. Da soll sich irgendwas verdreht haben. Bei Abholen hatte ich schon gefragt, ob nach ein paar Kilometern nochmal Getriebeöl nachgefüllt werden müsste. Der Chef sagte, nein, sie hätten das Getriebe mit Öl gefüllt als es noch ausgebaut war. Haben 1,9 l reingeschüttet, wie es vom Hersteller angegeben wird. Kann es sein das der 5. Gang bockt, weil die das Öl nach Einbau nicht bis zum Überlaufen aufgefüllt haben? Oder was ist da vielleicht falsch gelaufen. Ich selbst hatte kurz vor dem Getriebeschaden am Schalthebel den Kunstoffring etwas bewegt, weil der 1. Gang schwer reinging und der Abstand zur Führungsschiene fast 0 war. Kann sich da was verstellt haben, weil ich die Imbusschraub nicht festgenug gezogen hat? Die Gänge gingen vor der großen OP alle butterweich rein. Wär super dankbar für Tipps. |
Wurde das Gestänge ordentlich mit Lehre eingestellt? Sind alle Umlenkpunkte in Ordnung und noch funktionstüchtig? |
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Okay, dann fahr ich nochmal hin. Hoffe die sagen nicht, dass das bestimmt am Austauschgetriebe liegt und nun mal so ist. |
Wenn du von Hand durchgeschaltet hast werden sie das nicht sagen. Sie können es ja auch selbst noch mal überprüfen. Bei den Kosten für die Reparatur kommt es jetzt auf ein paar Kleinteile auch nicht mehr an - also machen lassen. |
Ich wundere mich wirklich was Ihr so alles "Werkstätten" nennt. Ein neues Getriebe wird nach dem Einbau Probe gefahren. Stimmt dann etwas nicht, wird es eingestellt oder eben instandgesetzt was defekt ist. Davon abgesehen prüfe ich nach dem Ausbau des Getriebes alle externen Schaltungsteile und setze entsprechend instand. Alles andere sind Pfuschbuden, aber keine KFZ-Betriebe die nach den Regeln des Handwerks arbeiten, geschweige denn ISO. Das man bei angelieferten Getrieben den Garantiefall selber zahlt, ist klar. Nur muss ich als Fachmann schon vor dem Einbau das angelieferte Teil sorgfältig prüfen. Immer! Genau wie jedes andere Ersatzteil, egal ob von VW, Sachs, ATE oder Billi Billig. Bei einem Getriebe ist natürlich die Schaltbarkeit im AUSGEBAUTEN Zustand zu prüfen. Was denn sonst? Habe ich das gemacht und es geht der 5. nur mit dem Hammer rein, muss ich den Einbau ablehnen. Folglich liegt dann das Problem in der externen Schaltung. Die ging ja vorher, weshalb sie durch den Aus- und Einbau beschädigt wurde, eventuell altersbedingt. Das ist normal. Extra Teile zahlt der Kunde, ich bin aber der Fachmann der sehen muss was geht und was nicht. Die Golf Schaltung ist extrem simpel und alle (restlos alle) Teile leicht erhältlich und spottbillig. Einmal bei Motointegrator oder ATP schauen. Für 20 Euro macht man alles inklusive Schalthebel neu. Was allerdings auch nötig ist nach so vielen Jahren. Gerade die Plastik Klips gehen meistens nach der Demontage sowieso nicht mehr zu und die Kugelköpfe sind abgenudelt. Schaut doch nur aus Spaß hier mal rein: https://www.motointegrator.de/produk...040318/?sort=2 Wollt Ihr wirklich wegen ein paar 1 Euro Artikeln solchen Ärger in Kauf nehmen? Übrigens schaltet sich das ganze dann erstaunlich spielfrei, so als hättet Ihr einen "Short Shift" eingebaut. Eben wie neu, ab Werk. Leider sind ja bei VW seit es Classic gibt, aus diesen ein Euro Artikeln inzwischen 10 Euro Teile geworden. Jetzt stellt sich die Frage: mit altem Geraffel weiter fahren weil "Original" unbezahlbar ist oder Nachbauteile kaufen die man sich leisten kann. Auch wenn "Nachbau" vielleicht nicht so lange hält wie die 1998er Werksqualität, bei Classic bekommt Ihr auch nur "nachgebaute" Teile mit VW Aufkleber oder 20 Jahre alte Lagerleichen. Da steht kein Wolfsburger an der Werkbank und schnitzt Euch Originalqualität, was auch immer das sein sollte. Ich verstehe ja das Laien misstrauisch und unwissend sind und immer noch an Originalteile glauben, die schon immer Zulieferteile waren. Wollt ich ja eigentlich nie sagen, meine Frau arbeitet bei VW... |
Danke Golferrari, für deine ausführliche Antwort. Mittlerweile ist mir auch bewusst, dass die Werkstatt schrott ist. Leider ist man erst nach dem Schaden klug. Die wollen morgen nochmal an der Schaltung basteln. Mal sehen, ob der Hobel dann erstmal wieder rundläuft. Und werde dann in naher Zukunft die ganze Schaltung erneuern lassen. Was wird mich das ganze denn arbeitskostenmäßig kosten? |
Hier die Auflösung "Schaltung" Ich hab gestern den Wagen zur Werkstatt gebracht zusammen mit einer frische bei eBay geschossenen Schaltlehre. Der Meister war sehr dankbar für das Teil und die Schaltung funktioniert jetzt Einwand frei. Hab auch mal nach Austauschkosten für Schaltanlage gefragt, er sagt er brauch 1 Stunde für 90 Euro ohne Teile. Ist das ein fairer Preis? Kann ich die Schaltung mit Reparaturset selbst in einer Selbstbastlerwerkstatt austauschen? |
Eine Stunde für den Tausch aller Buchsen etc. finde ich persönlich günstig. Klar kann man das selber tauschen, hängt immer davon ab was man für Werkzeug, Lust und Ahnung hat. Wenn aber doch jetzt alles funktioniert ist das doch gar nicht mehr nötig oder? |
Ich würd es für das gute Gefühl machen lassen. :-) Aber vielleicht spar ich mir das lieber, der Golfi läuft ja, und investiere es in neue Schweller und den Fahrerkotflügel vorn. |
Für die jenigen, die meiner Leidensgeschichte folgen ... Leute, ihr glaubt es nicht ... ich war heute bei der neuen Oldtimerwerkstatt, wegen der klackenden Schaltung und was wird mir da eröffnet? Das neue Austauschgetriebe hat wohl einen Differenziallagerschaden. Das jault beim Anfahren. Da ich nicht vom Fach bin, fällt mir das Geräusch jetzt erst richtig auf. Ich bin mir aber zeimlich sicher, dass es das vor dem Kupplungswechsel vor 3 Wochen nicht gemacht hat. Kann es sein, dass die beim Kupplungseinbau das Getriebe mit in den Arsch gemacht habe n? Oder taucht so ein Geräusch auch bei zu wenig Getriebeöl auf? Wird beim Austausch der Kupplung das Getriebeöl abgelassen? Ich glaub es echt nicht! |
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Rot-Runner, wäre denn das CHE Getriebe kompatibel mit der jetzigen Kupplung? Und mit was müsste ich bei der Nachbesserung rechnen? Ach, und kann man per Endoskop sehen, ob das Differential kapputt ist, nicht dass ich das Teil reklamiere und dann liegt es an etwas anderem. |
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Ob man mit dem Endoskop was sehen kann weiß ich nicht. Wenn die Nieten aber locker sind oder ein Lager kaputt ist, dann wäre das vergebliche Mühe. Wenn das Differential starke Geräusche macht, dann hat es eben einen Schaden und sollte ersetzt werden. |
Soviel ich weiß hieß es aber immer genau umgekehrt, CHE anfällig und das spätere, neuere DFQ besser. Vielleicht kann hier ja noch jemand etwas dazu sagen. |
Ja, bitte ich würde auch gern weitere Einschätzungen zu den Getriebe hören. |
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Ab und zu mal durchdrehen oder kurz mal auf den Kopf stellen bei verschlossener Entlüftung? Ich habe die Befürchtung, dass oberhalb des Ölspiegels Flugrost ansetzt, oder ist diese Sorge unberechtigt? |
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https://editionone.de/2018/07/21/jul...eim-nordhesse/ |
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