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Wenn das Waser kommt … Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2) N‘Abend … hier mal ein kleiner Erfahrungsbericht zum Thema „Wo verdammt nochmal kommt das Wasser rein?“ Ich hab zuerst die Windschutzscheibe oder auch die Abläufe vom Dach in Verdacht gehabt. Mit viel Wassergeplätscher in der Garage konnte ich die Stelle einkreisen. Also Kotflügel runter, und siehe da … Vielleicht hilft es dem ein oder anderen 😊 |
Oh die Stelle überrascht mich. Ist da das Blech gerissen? Muss ich mir mal bei mir anschauen, kommt mir irgendwie merkwürdig vor. |
Dichtmasse geschrumpft :) Danke fürs Teilen der Erfahrung. Auch übel (Und nicht selten), Durchrostungen an den Stehbolzen des Pollenfilters. |
Genau … die Dichtmasse hat Risse bekommen. |
Hat vielleicht der Rahmen einen Mitbekommen? Weiß man alles über das Auto? |
Zerbröselnde Dichtmasse ist leider keine Seltenheit bei unseren alten Karren... |
Ich hatte ein ähnlich gelagertes Problem. Im Kofferraum bildeten sich rechts und links auf Höhe der Rückleuchten bei kräftigem Regen immer kleine Pfützen. Ich habe dann den Bereich darüber, bis zu den Heckklappenscharnieren mit Hohlraumkonervierung versehen (also im Grunde die C-Säule) und hatte ein Jahr Ruhe. Dann fing es wieder an. Nach langem Suchen fand ich dann Tropfen an einer Blechkante über den Rücklichtern, wo zwei Bleche verbunden sind. Diese Bleche sind von außen mit dauerelastischer Masse versehen und überlackiert, rund um die Heckklappendichtung. Nach einer Reinigung mit dem Kärcher war dann klar das irgendwo etwas offen war, auf beiden Seiten. Ich habe dann unter den Heckleuchten rissige Dichtmasse gefunden. Leider war das zwar definitiv eine Stelle wo Wasser eindrang, aber von weiter oben kam auch noch etwas.Ich hatte daher den Bereich um die Heckklappenscharniere im Verdacht. Das sind die mechanisch am stärksten belasteten Stellen, wo verhärtete Dichtmasse sicherlich gerne reißt. Nach gründlichem Reinigen und Trocknen habe ich dann den ganzen Bereich, der ja von der geschlossenen Heckklappe verdeckt wird, mit einer Rost hemmenden Kunstharzfarbe 3x satt gestrichen. So ein Zeug "auch direkt auf Rost" von Aldi/ Lidl. Diese Farbe passivisieren recht zuverlässig Rost und kapseln ihn ein. Dazu haftet sie auch auf nicht angeschliffenem, sauberem Lack und bleibt elastisch. Funktionierte sehr gut auf angerosteten Gartentoren, darum verwende ich seit Jahren so wie früher Grundierung und Chassislack am Unterboden z.B. Der Lack saugt sich sehr gut in kleinste Ritzen und härtet langsam aus. Jetzt ist Ruhe. Da unser Golf dunkel Blau ist, fällt es gar nicht auf das der Lack schwarz ist. Offenbar ist nach 20 Jahren rissig werdende Dichtmasse also kein allzu seltenes Problem, an verschiedenen Stellen. |
Der bereich um und unter den Heckleuchten ist auch ein Klassiker. Bei nem 92er konnte ich die Dichtmasse richtig in Bröckchen wegpulen. Der Bereich um die Heckklappenscharniere ist eher unkritisch, diese sind mit "Bärenkacke" eingesetzt. Ihr wisst schon, dieses klebrige zeugt, das auch nach 30 Jahren noch Fäden zieht. Wenn es von weiter oben kam, wird es unter der Dachleiste gebröselt haben. Dort wo Dachhaut und C-Säule zusammengehen. An dieser Stelle hatte ich an meinem 96er bereits im Jahr 2012 einen Wassereintritt festgestellt. Es tropfte auch oberhalb der Rückleuchte in den Kofferraum. Seit dem gehört diese zu den Standardstellen, die ich beim g3 checke. |
Beim Vento gibt es ähnliche Stellen. Neben der Rückleuchte ist dieser Wasserkanal. An der Stelle treffen Seitenwand und Abschlussblech aufeinander, da bröselt es auch immer gerne. Sowie die Tülle für den Kabelbaum der Heckklappe. Neigt auch dazu sich selbst zu zerstören/zerkrümeln. |
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