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TÜV steht an, lohnt sich die Reparatur? Guten Abend und einen schönen Sonntag :) :) bei mir steht diesen Monat noch der TÜV an und ich mache mir schon die letzten Wochen Gedanken, ob ich nochmal durch den TÜV komme... Mittlerweile sind es doch einige Dinge, die gemacht werden müssen. Ich könnte einfach mal zur Werkstatt fahren. Die Angst ist aber da, dass es ins Unermessliche geht. Ich zähle es mal auf: 1. Airbagleuchte ist permanent an. Vorher hatte sie einen Wackelkontakt oder sowas in der Art und ist an aber dann auch wieder ausgegangen 2. Mein Golf verliert irgendwo Öl. Der Motor ist feucht. Diese Dichtung vom Ventildeckel wurde bereits getauscht. Kann man das Laie feststellen wo es herkommt? 3. Zahnriemen müssen laut Werkstatt auch neu 4. Schon beim letzten TÜV war die Blockiergrenze erreicht 5. Nach dem letzten Stau von etwa 20 Minuten ließ er sich gar nicht mehr gut beschleunigen und hat bei hoher Drehzahl aufgeheult. Ich habe Automatik 6. zusätzlich die üblichen Dinge wie Ölwechsel Das ist schon eine ganze Menge finde ich. Immerhin habe ich neue Reifen drauf und die Bremsen sollen auch in Ordnung sein :o und auch so lässt sich mein geliebter Flitzer nicht im Stich (auf Holz klopf :D :D). Was denkt ihr? |
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a) Niemals zur Werke und dabei sagen "Macht mal fertig". Sondern immer konkretes beauftragen und auch auf die Kostenbedachtheit aufmerksam machen. Sonst kann sowas eben schnell "Aus dem Ruder laufen". Kommunikaton ist der Schlüssel. "Ich muss zum TÜV und hätte gerne vorher nur eine Durchsicht, ob er denn besteht" ist was anderes wie "Machen sie den für den TÜV fertig" b) Initiative zur Selbsthilfe da? Spart einiges! Zitat:
Oder eben das Auslesen beauftragen. Zitat:
Danach Probefahrt durchführen und sorgfältig kontrollieren. Zitat:
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Das steht immer beim Bremstest dran. Oder war das ein notierter Mangel/Hinweis? Zitat:
Wenn Nein braucht man sich nicht wundern, dass diese streikt. Aber: Diese Beschreibung ist... nichtssagend. Das Motoren bei hoher Drehzahl heulen ist normal. Zitat:
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Auto ist Luxus, Luxus kostet. Hier reden wir von einem 20+ Jahre alten Verbrauchswagen. Zitat:
Die Maxime "Ich mach einfach nix, fahre nur" geht nicht auf. Wer, so entnehme ich deinen Zeilen, wenig Ahnung von Autos hat, ist nun mal auf die Werkstatt angewiesen. Das sind nicht per se Verbrecher und Betrüger. Es ist nicht verkehrt das Fahrzeug einmal im Jahr dorthin zu bringen, zur Wartung und Inspektion. Dort wird eben auch der Zustand begutachtet und eventuelle Reparaturen besprochen. In deinem Fall kannst du auch auf "gut Glück" mal zu einer Prüfstelle vorfahren. Bezahlst HU & AU und hinterher siehst du ob du bestehst oder nicht. Wen nicht, auch nicht so schlimm. Du hast dann eine genaue Liste was getan werden muss um die Verkehrssicherheit & damit den Aufkleber zu erhalten. Das beauftragst du zu Richten und fertig. Natürlich löst sich damit der Ölwechsel des Motors & Getriebes, der Zahnriemenwechsel usw. nicht auf. |
Danke schön für deinen Beitrag :) :) Zitat:
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Ich denke, ich fahre diese Woche in die Werkstatt und lasse die Sache mit dem Öl untersuchen & den Fehlerspeicher auslesen. Das ist denke ich ein guter Plan :) |
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Wenn man nicht selbst schrauben kann, wird das eben etwas teurer, außer man hat eine sehr gutmütige Werkstatt oder einen Schwarzschrauber, der seine Arbeit auch gescheit macht. Bei einem Golf 3 mit vielen Kilometern gibt's eben ein paar Mängel. Entweder ein altes Auto, was man schärfer im Blick halten muss, oder ein modernes, was man sich natürlich erst irgendwie anschaffen können muss. Wenn die Automatik nicht schon einen systematischen Defekt hat, tut ihr ein ATF-Wechsel vielleicht ganz gut, kann mein Schalter auch gebrauchen. Sonst hilft halt inserieren auf der elektro-Bucht und warten. Solange die Achse nicht droht abzubrechen oder sonstige Extremitäten, kannst du eben zum TÜV, der dir die Mängelliste zeigt und dich erst mal weiterfahren lässt. Wenn du es zeitig schaffst (Ich hatte 2 Monate Zeit), kostet die Nachuntersuchung nur 5€. |
Die Frage nach den Kosten bzw. ob es sich Lohn ist schwer zu beantworten. Was bekommst Du für ein Auto für das Geld plus evtl. Verkaufserlös vom Golf? Keine Garantie,aber ich denke, man sollte sich vom reinen Zeitwert bei solchen Überlegungen nicht leiten lassen. Ich habe für meine jüngste Tochter nach einem günstigen Kleinwagen gesucht. Was da angeboten wird ... Für die aufgerufenen Kaufpreis plus dem Risiko, dass dann auch noch was kommt, würde ich in einen mir bekannten, zuverlässigen Golf schon mal deutlich über Wert investieren. Natürlich nur meine Denke. |
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Aber mal davon abgesehen, ein Auto ist immer Geldverlust. Generell kann man sagen, dass sich die Vollkosten aus 1/3 Wertverlust, 1/3 Kraftstoff und 1/3 Reparatur, Wartung etc. zusammensetzt. An einem oder mehreren der Drittel kann man sparen. Wertverlust hat bspw. das alte Auto nicht. Aber wie schon gesagt wurde. du hast gerade ein Bedürfnis: Du willst fahren, mobil sein. Dazu brauchst du ein Auto. Zur Zeit hast du eines. Mit Beitrag X ist das dir bekannte Auto wieder für 2 Jahre bspw. erwartungsgemäß fahrbar, unvorhergesehenes kann immer kommen. Auch bei Neuen. Bei einem anderen hast du Aufwand Y allein für die Anschaffung. Dann weiß man nicht, es sei denn es ist jung oder gar neu, ob noch was anderes fällig wurde oder man einen Blender verkauft bekommen hat. Du musst selber abschätzen ob X>Y oder X<Y. Lohnen tut sich gar nichts, weder das reparieren oder ein anderes kaufen. Der einzige Lohn ist, dass du etwas hast, dass dich mobil macht. Du kannst dir natürlich auch Leasing mit Komplettpaket von irgendwelchen Kleinst- und Kleinwägen ansehen und durchrechnen, auch eine Option. Informieren & rechnen kostet dich nichts, außer etwas Zeit. Du siehst, willst du mobil sein, wirst du Geld los. Ob nun in dem alten Golf oder in was anderem. Willst du das jetzige weiterfahren, so musst du das eben investieren. Ich bin mal direkt: Wir wissen nichts zum Fahrzeug. Weil nun Routinearbeiten anstehen (Ölwechsel Motor & Getriebe, Zahnriemenwechsel) und eben die Kontrolle auf Verkehrssicherheit hast du bereits, ich sag mal vielleicht etwas krass, "Alarmglocken". Bzw. malst den Teufel an die Wand. Keinen im Bekannten-/Verwandtenkreis, der sich mit Autos auskennt und sich den mal ansieht? Wie war das bisher, hast du eine feste Werkstatt oder wer hat den Wagen erhalten? Um sinnvoll zu entscheiden, musst du ja wissen was auf dich zukommt. Dazu gehört auch zu wissen, wie der Wagen beisammen ist. Gerade Rost ist bspw. ein großes Problem bei diesen Autos. Und wie viel fährst du überhaupt im Jahr? |
Danke nochmal an alle :) Einfach zum TÜV fahren, ist auch eine gute Idee. Dann hat man es schon mal schwarz auf weiß, was am Auto gemacht werden muss. In den Werkstätten sollen die Prüfer angeblich nicht so ganz genau hinschauen. Habt ihr da Erfahrungen mit? GTFahrer, du machst aus Auto fahren eine Wissenschaft :) ist natürlich alles vollkommen richtig und ein guter Gedanke, es ganzheitlich zu sehen. Ich habe niemanden im Bekanntenkreis, außer vielleicht den Onkel der Freundin meines Bruders. Ist mir dann schon wieder über zu viele Ecken. Selbst Nachbarn haben bei uns zuhause nicht anständig gearbeitet. Bisher bin ich zu wechselnden Werkstätten gefahren, die paar Male in denen es nötig war (nochmal auf Holz klopf). Es sind seit Mitte letzten Jahres etwa 10-12.000 km im Jahr. Davor doch sehr wenig und unregelmäßig. Ich will unbedingt, dass mein Golf nochmal durch den TÜV kommt und hoffentlich sogar die 30 knackt. :D |
Also ich muss sagen, dass die Erklärung von GTFahrer fantastisch ist. Das ist keine Wissenschaft sondern die reine Realität. Das versuche ich auch immer allen in meiner Familie deutlich zu machen. Niemand sollte Angst haben beim TÜV durchzufallen. Man sollte eher Angst haben in einer Werkstatt Geld zubezahlen, was nicht nötig gewesen wäre. Man kann auch mit den Prüfern reden und ihm vorab erklären was du vorhast und auch deine Bedenken schildern. Denn durchfallen wirst du ja sowieso mit der Airbagleuchte. Ersatzteile kosten bei so alten VWs halt einfach garnichts, das ist unser Vorteil. Ich sehe es auch so wie GTFahrer, ich habe lieber ein altes Auto was ich kenne, als ein vermeintlich besseres altes Auto was ich nicht kenne. Natürlich gibt es Limits, aber ich empfinde nicht, dass du das erreicht hast. Das einzig Tüvrelevante ist Airbag, Ölnässe und evtl Bremse. Der Rest ist einfach Service. Vielleicht findest du auch auf der Membermap (http://www.golf3.de/vbmembermap.php) jemanden der dir helfen kann. |
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Ich würde mir ggf eine kleine Stelle raussuchen. Nicht das die besonders blind auf beiden Augen sind, aber da ist (so meine Erfahrung) eher weniger los. Das heist das dir der Prüfer das ganze auch erklährt und sich auch mehr Zeit nimmt und dir ggf auch Tips geben kann wie du den Mangel am einfachsten abstelltst. Für einen nicht Schrauber und eine gewinnorientierte Werkstatt sind z.B. angerostete Bremsleitungen ne Gelddruckmaschine. Das man die mit nem Schleifpapier einfach abschleifen kann und mit etwas Fett versiegeln kann...das sagen dir die wenigsten Prüfer. Oder das ein schwergängiges Bremskraftventil auch mit etwas zuwenigung und Flutischi wieder gangbar gemacht werden kann. Aber jetzt fahr halt hin. Mängelliste abarbeiten, gut. Wobei nach dem Airbagfehler würd ich schon mal vorher schauen. Wen die Warnlampen schon beim reinsitzen an sind wird der Knabe ggf gleich schon eine gewisse Meinung bekommen.... |
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