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Motor läuft nicht rund, nimmt kein Gas an, extrem tiefes Motoreggeräusch Hallo zusammen! Ich bin bei der Reparatur meines Golfes so langsam am Verzweifeln. Zunächst mal mein Golf: Golf 3, 1997, 100700km 1,39L 1H1 44 KW AEX (Das steht so zumindest auf dem Serviceheft) Nun zu meinem Problem: Seit geraumer Zeit ruckelte der Motor, direkt nach dem Starten. Ich habe dann immer 2 min gewartet, das Ruckeln verschwand und ich konnte ganz normal fahren. Ich habe das immer auf eine verrußte Zündkerze geschoben und ignoriert. Vor 3 Wochen ungefähr habe ich feststellen müssen, dass er immer weniger Leistung hat. Das war so auffälig, dass ich es reparieren wollte, nur da kam mir mein Auto zuvor und ich blieb liegen. Ich bin ganz normal gefahren, habe die Kupplung zum Schalten getreten und er ist einfach ausgegangen. Ich habe dann versucht ihn wieder zu starten, hat auch immer geklappt nur ist er nie auf die Leerlaufdrehzahl hochgekommen und immer wieder nach ~5 Sekunden ausgegangen. Nun steht er wieder in meiner Einfahrt und zwingt mich ihn zu reparieren :P In meiner Einfahrt hab ich dann noch mal versucht ihn zu starten. Er sprang an, nahm aber überhaupt kein Gas mehr an (nur sehr sehr mühsam) und sobald ich wieder vom Gas gegangen bin, ist er ausgegangen. Da ich ja sowieso den Verdacht auf die Zündkerzen hatte, habe ich die erst mal erneuert. Keine Änderung. In meiner Internetrecherche habe ich noch andere gefunden, die ein sehr ähnliches Problem hatten. Dort war die Lösung: Zündspule. Also um gleich alle Zündprobleme auszuschließen, habe ich Folgendes ausgetauscht: Zündspule, Zündkabel, Verteilerkappe, Verteilerfinger. Überhaupt keine Veränderung. Ich habe ihn zuerst ohne Luftfilter gestartet, um zu sehen, ob er läuft. Erneut, sprang sofort an, Gas geben macht so gut wie keine Drehzahländerung, ändert nur das Motorengeräusch. Er klingt beim Gasgeben wie ein Schiffsdiesel oder Traktor.... Und sobald man vom Gas geht, geht innerhalb der nähsten 5-10 Sekunden aus. Einfach, damit ich nicht so viel Bauteile rumliegen hatte, habe ich den Luftfilter wieder montiert und einfach noch mal gestartet. Einfach so, aus Verzweiflung.. Und er sprang gar nicht an! Mein neuer Verdacht war der Luftfilter. Ich habe ihn also aufgemacht und reingeschaut, ob man da vielleicht etwas besonders sieht. Er ist jetzt nicht der sauberste Luftfilter, aber scheint noch in Ordnung zu sein. Ich weiß nicht, was es ist, aber innerhalb des Luftfilterrings ist so ein kleiner Stopfen. Von diesem kleinen Stopfen läuft ein kleiner Rinnsaal zur Drosselklappe. Was genau das war, weiß ich nicht. Ich vermute mal Benzin. Und siehe da: Ohne Luftfilter springt er an, aber wieder das klägliche Verhalten, wie ich schon oben beschrieben habe. Jetzt seid ihr dran: Woran könnte das liegen? :confused: Ich habe keine Ahnung und ich wüde gerne nach Rat fragen, bevor ich Stück für Stück mein Auto erneuere. Ich bin für jede Idee dankbar! Grüße DJLax5 |
Hallo! Hat Du mal den Fehlerspeicher des Motorsteuergerätes ausgelesen? Wenn nicht, würde ich das als erstes machen (lassen). Selbst wenn nichts drin steht, ist das eine wertvolle information. Freundliche Grüße Teletubby |
Ok, danke! Ich wusste gar nicht, dass der Golf sowas hat ;P Dann werde ich das mal die Tage machen. |
Hallo noch mal! Also ein Kollege hat ein Kabel mit entsprechender Software gehabt. Ich habe nun weitere Tests gemacht und den Fehlerspeicher ausgelesen. Im Fehlerspeicher stand tatsächlich ein Fehler: Lamda-Regelung: Regelgrenze unterschritten. Ich habe den Fehler mal einfach gelöscht und ihn angelassen. (Ohne irgendwelche Modifikation, ganz normal. Er sprang ganz normal an und hat weiterhin, wie schon eigentlich Monate davor geruckelt. Schwierig zu beschreiben.. Aber auch wie die Monate davor, verschwand das, sobald er warm wurde. Er hat dann eigentlich auch wieder ganz normal Gas angenommen und ich habe gleich eine Probefahrt gemacht. Mit meinem Laptop auf dem Schoß des Kollegen. Die ersten 200m waren total unauffällig, überhaupt nichts zu erkennen. Der Lamda-Faktor des Motorsteuergerätes ist beim Gas geben auf so ~0,7 abgefallen und hat sich meist auf knapp unter 1,0 wieder erholt. Er ist niemals über 1 gegangen. Nach den 200 Metern hat er wieder das Gas extrem schlecht angenommen, hat überhaupt keine Kraft mehr gehabt. Und er ist wieder, wie oben beschrieben, etwas später danach einfach ausgegangen. Hat sich aber selber wieder angeschoben und lief dann wieder mehr schlecht als recht in meiner Einfahrt. Zu diesem Zeitpunkt ist wieder der gleiche Fehlercode in den Fehlerspeicher gekommen. Kann es sein, dass der Motor einfach in den Notlauf wechselt und deswegen so schlecht läuft? Was könnten die Ursachen sein? Liefert die Lamda-Sonde falsche Werte, oder schafft es die Regelung nicht, das Luft/Kraftstoffgemisch aus anderen Gründen richtig zu regeln? Es ist mir aufgefallen, dass er besonders stark nach Abgasen/Benzin riecht. Das könnte aber vielleicht auch meinem kleinen Loch kurz vorm Endtopf geschuldet sein... :) Erneut: Ich bin für jede Hilfe dankbar! Gruß DJLax5 P.S.: Das beschriebene extrem tiefe Motorengeräusch ist bei meiner Versuchsreihe kein einziges Mal aufgetreten. Mechanische Selbstheilungskräfte? :D P.P.S.: In der Software (CarPort) habe ich 3 Temperatursensoren auslesen können. 2 waren immer identisch und eigentlich zu kalt für die tatsächliche Umgebungstemperatur... (Bei kaltem Motor natürlich!) Habe dem aber keine genaue Aufmerksamkeit geschenkt, deswegen kann ich dazu nichts Weiteres sagen. |
Leider kenne ich mich nicht mit dem AEX aus, aber ein Lambdawert voon 0,7 ist viel, VIEL zu niedrig. Der sollte immer bei knapp unter 1 liegen. Bei 0,7 bekommt der Motor erheblich zu viel Benzin. Auch beim Gas geben sollte der Wert nicht so stark absacken. Effektiv passt das aber auch zum Fehlercode: Regelgrenz eunterschritten. Das Steuergerät versucht schon so wenig Benzin wie nur möglich einzuspritzen aber der Motor läuft noch immer zu fett. Ich kenne ein recht ähnliches Verhalten von meinem ADY, da war der Wassertemperatursensor hinüber und hat im kalten Zustand auch zu niedrige Werte geliefert. Und da du sagst, dass das Steuergerät auch zu niedrige Temperaturwerte erhält, könnte das durchaus auch daran liegen. Leider weiß ich nicht, wo bei dem Motor der Sensor sitzt. Aber wenn du ihn findest: Einfach mal Stecke abziehen. Gar keine Werte sind vielleicht besser als falsche Werte. Weitere Möglichkeit: Lambdasonde abstecken und auch nochmal testen. EDIT: Auch wenn es recht unwahrscheinlich ist, läge es auch im Bereich des Möglichen, dass die Einspritzdüsen hängen oder nicht richtig dicht schließen. (Weiß grade nicht genau, wie der AEX aufgebaut ist. Eine Einspritzdüse oder mehrere?) |
Hallo firun! Ich habe mich gleich mal auf die Suche gemacht! Wie meine Einspritzung funktioniert, keine Ahnung :D Ich kann dir nur sagen, neben den Zündkerzen ist pro Zylinder noch mal ein Stecker an dem, was nach meiner Leihenmeinung, nach den Einspritzdüsen aussieht. Ich beschreibe mal, was ich gerade getestet habe. Motor aus und kühlt seit mindestens 12h ab, tatsächliche Außentemperatur ~10-12°. Ich habe die Software gestartet und mal die Werte angeschaut. Im Messwertblock 1, 3 und 7 habe ich die drei Temperatursensoren. Messwertblock 1 und 7 zeigen immer das Gleiche an. Zu diesem Zeitpunkt Messwertblock 1 und 7: -16,8°C und Messwertblock (MWB) 3: 12°C. Mit ungefähr 0,2°C/Sekunde sind die Werte von MWB 1 und 7 angestiegen. Ich weiß die Lamda-Sonde muss erst warm werden, dennoch zu Vollständigkeit: Ich kann auch 3 Lamda-Faktoren auslesen. In MWB 5,6 und 9. Der Lamda-Faktor in MWB 6 blieb immer, egal was ich folgend noch gemacht habe, auf 0,95. Zu diesem Zeitpunkt: Lamda-Faktor in MWB 5 = 1,0 und in MWB 9 = 0,77. Als die zwei Temperatursensoren bei ~-10° angekommen waren, habe ich den Motor angelassen. Sprang an, wieder das beschriebene Ruckeln, was nach ~ 2min verschwand. Direkt nach dem Anlassen sprang der Lamda-Faktor in MWB 9 auf 1,0, die Temperatursensoren waren unverändert und stiegen mit gleicher Geschwindigkeit an. Gas geben ging ganz normal, auch hier keine besondere Änderung der Werte festzustellen. Dann habe ich den Temperatursensor im laufenden Betrieb ausgesteckt. Zu dem Zeitpunkt haben waren alle drei Sensoren bei 12°C. Direkt durch das Abstecken sind die Temperatursensoren in MWB 1 und 7 auf 84,4° angesprungen. MWB 3 blieb auf 12°. Hier keine Veränderung im Motorleerlauf. Nun habe ich Gas gegeben und den Motor bei ~2000rpm gehalten. Bei konstantem Gaspedal ist die Drehzahl auf 2150 hoch, eine halbe Sekunde später auf 2000, wieder eine halbe Sekunde später wieder auf 2150 und so weiter, hoch und runter im Sekundentakt. Die Drehzahländerung habe ich auch gehört. Von dem Zeitpunkt an ist der Lamda-Faktor in MWB 9 abgefallen, als er bei 0,8 war, bin ich vom Gas, die Drehzahl ist gefallen und er ging aus. Einfach aus, ohne Stottern oder Ähnliches. Ein Fehlercode ist aufgetaucht: "Geber für Kühlmitteltemperatur Unterbrechung/Kurzschluss nach Plus." Leider muss ich jetzt weg und kann jetzt nicht weiter testen... Aber vielleicht hilft irgendjemanden dieser kleine Ausschnitt meiner winzigen Versuchsreihe. Vielen Dank für eure Hilfe! Grüße DJLax5 P.S. Also den Temperatursensor werde ich ganz sicher austauschen. Darunter ist es feucht und aus ihm kommt Kühlflüssigkeit! |
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1) Kraftstoffdruck zu hoch 2) Einspritzventil(e) defekt 3) Lambdasonde defekt Zitat:
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Hallo Christian! Meine Aussage Zitat:
Also starte ich den Motor, kalt ruckelt er etwas, (das ist aber schon lange so), aber das verschwindet sobald er 1-2 min gelaufen ist. Da ist er ja aber noch nicht auf Betriebstemperatur! Danach habe ich die Probefahrt gemacht, die die ersten 200m gut lief und danach schlecht. Also warm läuft er schlechter und nur wenn er "Eiskalt" ist, ruckelt er kurzzeitig. Mein Bauchgefühl sagt mir das sind 2 unterschiedliche Baustellen, habe das hier aber einfach zur Vollständigkeit angegeben. Zitat:
Ich werde wahrscheinlich erst morgen zu der Probefahrt kommen. Ich werde dann Berichten. Hast du irgendwelche Tipps worauf spezifisch ich achten sollte? Sonst schau ich einfach mal was ich so feststelle :) Vielen Dank für Eure Hilfe!! Ich bin zuversichtlich, dass wir das wieder hinbekommen ;) Grüße DJlax5 |
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Ich habe mich, bevor ich gleich los muss, noch mal schnell ganz kurz ins Auto gesetzt. Vorliegender Fall: Temperatursensor abgesteckt, sonst alles wie es sein soll. Hab ihn ohne Probleme angelassen, und wie du sagtest, Leerlaufdrehzahl bei 1100U/min. In der Software waren alle 3 Temperatursensoren auf der tatsächlichen Umgebungstemperatur. Motor lief total unauffällig. Nach vielleicht 5 Minuten sprangen 2 der Temperatursensoren auf 84,4° gleichzeitig dazu fiel die Leerlaufdrehzahl auf 750 U/min sporadische Einbrüche auf 650 U/min. Gas nahm er etwas verzögert an, aber sonst unauffällig. Hatte gerade eben, wie gesagt, nicht so viel Zeit bin deswegen nur mal schnell um den Block gefahren. Natürlich Wohngebiet mit Morgenverkehr, deswegen kann ich zur Leistung keine Aussage machen... Fühlte sich, abgesehen vom verzögerten Gas, nicht anders an als früher. Klang halt nur sehr ungewohnt diese niedrige Leerlaufdrehzahl! Der Fehlercode bezüglich der Lamda-Regelung ist nicht aufgetaucht! Habe gestern jedenfalls noch einen neuen Temperatursensor bestellt, der ist ja sicher hinüber. Vielleicht hilft ja jemandem dieses weitere Stückchen Information das Puzzel zu lösen! :) Gruß DJLax5 |
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Also auf ein Neues! :) Zitat:
Endlich kam mein neuer Temperatursensor an und ich habe ihn einbauen können. Der scheint uns jetzt keine Probleme mehr zu machen. Direkt nach dem Einbau hat er die Außentemperatur angezeigt, nach dem Anlassen stieg sie und nach längerem Betrieb blieb die Temperatur knapp unter 100°C. Soweit alles bestens an dieser Front! Nun, beschreibe ich mal das neue Verhalten meines Golfs nach ausgetauschtem Temperatursensor. Also er sprang erneut sofort an und klag ganz normal. Sobald er auf Betriebstemperatur war, lag die Leerlaufdrehzahl so bei 650-700 U/min. Für mich total ungewohnt still, wenn man an der Ampel steht! :D Also bei der Probefahrt ist mir wieder aufgefallen, er zieht immer noch schlechter als früher und nimmt das Gas etwas verzögerter an. Gerade wenn man ihn mal tritt passiert kaum etwas, er klingt nur tiefer. Ich habe mal versucht, das seltsame Verhalten zu isolieren und besser identifizieren zu können. Stillstand, gerade Strecke. Ich fahre im 1. an und halte die Drehzahl bei ~2000U/min. Nach vielleicht 4 Sekunden fängt er an stark zu ruckeln und beschleunigt nicht weiter. Als ich dann die Kupplung getreten habe, fiel die Drehzahl einfach so weit, dass er ausging. Wie als ob jemand den Schlüssel rumgedreht hätte... Bei Versuch ihn anzulassen, sprang er zwar an, aber ist dann für vielleicht 5 Sekunden nur ganz beschwerlich gelaufen, bis er sich erholt hatte. Danach wie vorher. In meiner Einfahrt habe ist mir dann noch etwas aufgefallen. Ich habe ihn im Stand auf ~3000U/min gedreht, 2 Sekunden später viel, ohne dass ich meinen Fuß bewegt hatte, die Drehzahl auf 2600 U/min und pendelte dann im Halbsekundentakt von 2600 auf 2800. Irgendwie seltsam.. Der Lamda-Faktor in der Software pendelte bei meiner Probefahrt eigentlich immer so zwischen 0,90 und 1,1. Er hat noch einen Fehlercode gesetzt: Gemischanpassung: Adaptionsgrenze (mul.) unterschritten. Was genau heißt das? Ich habe gelesen, es gibt einen unterschied zwischen mul. und add. in diesem Fehlercode. Ich habe nach meiner Recherche aber nicht verstanden, worin der liegt. Da wär eine Erklärung echt super! :) Also ich als Hobbyschrauber bin mit meinem Latein am Ende. Ich freue mich über jede Idee! Vielen Dank! Grüße DJlax5 P.S. kann das kleine Loch im Auspuff damit was zu tun haben? |
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Wurde die Drosselklappeneinheit von dem Motor schon mal ganz ausgebaut und gründlich gereinigt? Das wäre mal eine Grundvoraussetzung für einen sauberen Motorlauf bei diesen Motoren. Zitat:
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Hallo! Vielen Dank für deine schnelle Antwort!! Zitat:
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Also der Unterdruckschlauch zum Bremskraftversärker sieht eigentlich total unaufällig aus. Dieser Schaumstoffüberzug an der Motorseite ist etwas schmierig, und dreckig. Wieso das Magnetventil Probleme machen soll/kann, ist mir noch nicht ganz klar. Ich beschreibe mal, wie ich das verstehe, korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch verstanden habe. Also das Ventil ist bei kaltem Motor geschlossen, um ausschließlich Frischluft in den Motor zu bringen. Wird er warm, öffnet es sich und es können die überschuss Dämpfe aus dem Tank mit in die Brennkammer kommen. Da meine Drehzahlschwankungen aber bei warmem Motor auftauchen, ist das Ventil doch sowieso geöffnet? Ich hätte trotzdem gerne ausprobiert was du geschrieben hast, aber ich hab den Schlauch ohne Werkzeug nicht abbekommen und bevor ich jetzt ausversehen was kaputt gemacht hätte (ich kenn mich, passiert mir immer), wollte ich lieber nochmal fragen! :D Der Fehlercode sagte ja, Adaptionsgrenze unterschritten. So wie ich das verstanden habe, versucht er so wenig wie möglich Benzin in die Brennkammer zu spritzen, aber es kommt immer noch zu einer unvollständigen Verbrennung. Wäre Falschluft da nicht sogar gut? Oder habe ich die Aussage noch nicht richtig verstanden? Ich habe auch mal zum Versuch Bremsenreiniger auf den Unterdruckschlauch und auf das Magnetventil gespritzt, überhaupt keine Reaktion vom Motor. (Mein Bruder hatte eine undichte Drosselklappe, da hat der Trick geholfen das Problem zu identifizieren. Hab gedacht, schaden kann es nicht.) Also bei meiner ersten Probefahrt hat der Motor akustisch keine Probleme gezeigt, war einfach wie sonst auch. Er hat aber sehr wenig Kraft gehabt, war echt unangenehm eine Brücke bei mir hoch zu kommen... Ich bin nicht in den höheren Drehzahlbereich gefahren (da hatte er gestern angefangen zu ruckeln), weil ich eigentlich keine 100%ige Probefahrt gemacht habe, und es mir nicht hätte leisten können, liegen zu bleiben. Hab vor der Fahrt den Fehlercode gelöscht und genau der Gleiche stand danach wieder im Fehlerspeicher. (war ja auch zu erwarten...) Bei meiner Zweiten Fahrt habe ich mal die Lamda-Sonde abgesteckt. Meine Idee war: Wenn die Lamda-Sonde, wie auch mein Temperatursensor, leicht falsche Werte anzeigt, spritzt er weniger ein, sodass der Lamda-Wert angeblich passt, aber das Gemisch trotzdem falsch ist. Diese Idee würde natürlich nur funktionieren, wenn er eine zweite Gemischkontrolle irgendwo hätte. Dafür kenne ich mich aber allgemein zu schlecht aus, war nur eine spontane Idee meines Hirns. Jedenfalls, stand ausschließlich "Lamda-Sonde: kein Signal" im Fehlerspeicher (Immerhin habe ich am richtigen Stecker gezogen!!) sonst nichts. Gefühlsmäßig würde ich behaupten, er hat besser gezogen. Nicht viel, aber ein bisschen. (Womöglich war das aber auch Einbildung, weil ich endlich mein Auto wieder haben willl :) ) Hierbei klang er beim Gas geben aber wieder sehr tief. Ist das der Notlauf des Systems? Joa, mehr kann ich zu meiner Fahrt auch nicht sagen. Sonst lief alles eigentlich normal. Aber wenn ich nur 60 PS auf dem Papier habe, hätte ich natürlich gerne auch 60PS auf der Straße. Hat jemand weitere Ideen? So langsam verliere ich die Geduld, ich brauche das Auto eigentlich schon... Danke an alle und Gruß DJlax5 |
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Vielen Dank für deine schnelle Antwort! Ich komme aus Karlsruhe, falls jemand hier in der Nähe ist. Morgen kommt mein Bruder vorbei der hat nochmal ein gutes Stück mehr Ahnung als ich. Vielleicht finden wir ja noch was. Also ich habe bei mir um die Ecke noch eine vertrauenswürdige Privatwerkstatt, das ist dann der letzte Ausweg. Vielleicht ließt das hier ja jemand der noch eine Idee hat :) Trotzdem vielen vielen Dank für eure Hilfe! Gruß DJlax5 P.S. Wie wichtig ist denn das Anlernen der gleichen Drosselklappe nach einer Reinigung? |
Hallo! Zitat:
Wenn die Reinigung nötig und erfolgreich war, läuft der Motor danach mit höherer Leerlaufdrehzahl. Über einige Zeit, abhängig vom Fahrbetrieb, normalisiert sich das wieder, weil sich das Motorsteuergerät an die veränderten Verhältnisse anpasst. Wenn einem das zu lange dauert, kann man diese Zeit durch erneutes Anlernen verkürzen. Dann läuft der Motor sofort wieder mit der vorgesehenen Leerlaufdrehzahl. Freundliche Grüße Teletubby |
Ich würde die Drosselklappe dennoch einmal neu adaptieren. Dann ist das Thema durch und man hat keinen Ärger :D |
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