![]() |
Ventischaftdichtungen am 1,8er ersetzen Hallo, mein Alltagshobel bläut, nach ein paar Tagen Standzeit, bei jedem Anlassen die Gegend ein. Das erklärt wohl auch, warum sich der Motor 1L Öl alle 4.000tkm durchzieht. Ich vermute mal stark, dass die Ventilschaftdichtungen ihrer Funktion nicht mehr nachkommen. Oder eher doch die Kolbenringe? Da sagten mir einige, dass aus der Erfahrung heraus eher die VSDs bei diesen Motoren aufgeben. Jetzt gibt es zwei Reparaturmethoden: 1) Nockenwelle raus, Hydros raus, Druckluft in den Zylinder und VSD wechseln. Dürfte eigentlich in max. 2h erledigt sein? Siri der NW kann man auch gleich ersetzen. 2) Zylinderkopf runter, Ventil ausbauen und VSD ersetzen. Das ist natürlich deutlich mehr Aufwand und zieht auch einige Teile mit sich mit (Kopfdichtung, Schraubensatz für den Kopf, Dichtung der beiden Krümmer. Vorteil bei 1): Kostengünstiger (Vermute ich mal). Vorteil bei 2): Man sieht auch gleich wie die Ventile aussehen, ob die überholt werden müssen bzw. ersetzt. Aus der Erfahrung heraus: Was ist sinnvoller bei einem 220tkm gelaufenen Motor? Gibts mit den Ventilen bei den VW 1,8er (90PS) häufig Probleme oder eher seltener? Bei Methode 2) könnte ich mir vorstellen, dass ich den Kopf eben selber demontiere, diesen zum Instandsetzer bringe und dann wieder selber montiere. 1) würde ich komplett der Werkstatt übergeben. |
Persönlich würde ich, solange der Rest noch gut ist, Definitiv die Methode 1 bevorzugen, eventuell in dem Zug gleich den Zahnriemen neu mit drauf machen lassen. |
Das ist es eben. Ich weiß nicht, ob die Ventile, deren Sitz usw. noch gut ist. Der ZR hat vorerst keinen Bedarf, Ende '15 hab ich nen neuen + die Flachriemen erneuert. |
Wie gesagt, ich würde mir die Mühe nicht machen, solange alles unauffällig ist. Wenn es für das Bauchgefühl besser ist, kann ja vorher ein Kompressionstest und ein Druckverlusttest gemacht werden. |
Wenn es blau qualmt beim Anlassen, sind es die Schaftdichtungen, allein schon weil das Öl ja von oben nach unten läuft. Ich würde den Kopf demontieren und die Führungen auf Schlag Prüfen. Dazu einfach Messuhr an Ventilteller und Seitenspiel notieren. Ist dies zu groß, wird der Motor auch nicht mit neuen Schaftdichtungen dicht, da die Ventilschäfte sofort wieder die die neuen Dichtungen ausnudeln. |
Ich habe gerade einen 2e-Kopf zerlegt. U.a. wegen schaftdichtungen und Krümmerdichtung. Die Ventilsitze, Ventilführungen und auch der Hohnschliff in den Zylindern sieht trotz 195.000 km tadellos aus. Selbst die originale Weichstoff ZKD hätte noch lange gehalten. Die Schaftdichtungen waren allerdings bretthart und man hat auch schön gesehen wie es an den Auslassventilen heruntergelaufen ist. Ich stimme also auch für Variante 1. |
Zitat:
|
Ich habe mir nun ein MotoMeter bestellt. Mal sehen was für Werte der alte Bock noch bringt ;) 10-13bar ist der Sollwert beim ADZ? Unterschied war doch was mit 3bar. |
Heute mal gemessen: Zylinder 1: 11,5 bar Zylinder 2: 12 bar Zylinder 3: 12 bar Zylinder 4: 11,8 bar |
Das deutet auf einen guten Motorzustand hin, lass den Kopf drauf, nutze Methode 1. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:36 Uhr. |
Powered by vBulletin®