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angefaultes Blech - wie konservieren ? Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2) Hallo, mehr dem Zufall folgend fand ich Samstag zwei doch etwas stärker angegammelte Stellen im hinteren Radkasten - jeweils genau gegenüberliegend links & rechts . Die vorderen serienmäßig dort eigentlich sichtbaren 'Gummiproppen' waren wohl langjährig beidseitig dick mit Unterbodenschutz zugespachtelt - somit unsichtbar; und ich ging bisher auch immer davon aus, daß der jeweils dahinter etwas entfernt gut sichtbar und einwandfrei erhalten liegende 'Proppen' der einzige sei auf der Ebene des Radkastens . (Etwas höher befinden sich noch zwei kleinere 'Stoppen' - die mir bekannt gleich anfangs schon von mir erneuert wurden . Als ich nun durchs Loch des gänzlich unbeschädigten Proppens Hohlraumwachs bzw. Fett (ver)spritze fing es dann an der Stelle des 'unbekannten' Proppens an zu lecken -- einerseits hatte sich der Gummistoppen großflächig aufgelöst, andererseits - und schlimmer - es zwischen dem Gummi und Unterbodenschutz gewaltig losgefault .... (da war mit 3-4mm richtig dick Rost 'aufgetragen'; das wohl neu 1mm starke Blech nirgends ganz durchgerostet scheint stellenweise doch schon arg 'reduziert' ):schimpf: Ich habe das nun erstmal gebürstet und rostumgewandelt mit Hamerite übergestrichen . Weiß aber nicht ob das viel bringt . Zumal im Hohlraum innen unzugänglich es dort auch angegammelt ist :mad: Bliebe mittelfristig nur alles heraustrennen, im Hohlraum vollgestopften Dämmkrams entfernen und großflächig neu einschweißen --- im nächsten Jahr, mir vorher zeitlich unmöglich . Gibts da anderweitig noch 'Verfahren' mit denen man vorhandenem Rostfraß an der Stelle einigermaßen zuverlässig begegnen kann ::frage::::frage:: Danke und Gruß, Olaf |
FluidFilm, ne Mischung aus Terpetin und Leinölfirnis (Auch unter Owatrol bekannt), alles was irgendwie penetrierend ist. Das entzieht dem Gammel die Feuchtigkeit und damit die "Arbeitsgrundlage". |
20%ige Phosphorsäure so lange aufpinseln bis die stelle schön Silber ist und hinterher gut mit Wasser abwaschen, danach kannste die ganze geschichte mit Grundierung, Lack etc... bearbeiten. Die Phosphorsäure kriegste eigentlich in jeder Apotheke für kleines Geld und ist eigentlich nichts anderes als Rostumwandler, nur halt Günstiger. |
Ich meine sowas auch im Hornbach gesehen zu haben @Nyghtus |
Hallo, da du den Rost schon soweit entfernt hast und mit Roststopper behandelt und mit ner Grundierung überstrichen hast. Brauchast du eig. nur mehr den Hohlraum ordentlich mit einer Konservierung (Fluidfilm, Mike Sanders, Fertan etc.) fluten. Den neuen Stopfen auch damit einstreichen und eindrücken und von außen mit Wachs abdichten. Du kannst den stopfen auch wieder mit UBS zukleistern, aber da siehst du halt wieder nicht falls es wieder rosten sollte ^^ mfg Patrick |
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Fluidfilm im Hohlraum, das kriecht erstmal überall hin. Nachteil, weils so dünnflüssig ist nach ner Weile weg. Sollte man vorm Winter also wiederholen, ruhig auch mittig und vorne im Schweller. Mike Sanders oder anderes Fett (Oder Hohlraumwachs der aber nicht ganz so gut ist) würd ich erst nach dem Schweißen einbringen, wenn du eh nächstes Jahr was machen willst. Oder eben vorm Winter wenn der Stopfen da noch irgendwie hält und du es erstmal lassen willst. Von außen hab ich Owatrol draufgepinselt, später grundiert etc. |
Wer es wirklich perfekt machen will, der trägt auf eine solche stelle einen phosphorsäurehaltigen Rost"umwandler" auf. Überschuss abwischen. Es werden sich in den Poren, wo rost vorhanden ist, schwarze Punkte bilden. Das ist Rost und dann schleift man jetzt mit einem Dremelaufsatz weg. Blech gründlich abwaschen, entfetten. Jetzt sollte man fast alles weg haben und kann grundieren. Oder eben mit einem Isocyanat-haltigem Produkt dem rost das Kristallwasser entziehen. Einen hohen Gehalt an diesem Zeug hat APP R-Stop, VossChemie G4 und Mipa Rostversiegelung. Das Zeug entzieht dem Porenrost die Feuchtigkeit, deswegen die Dose ebenso schnell schließen, das zieht Feuchtigkeit und trocknet dadurch! |
Servus Olaf & alle, hast Du'n 2 Türer? Dann kommst Du an die Stelle von innen *eventuell* durch Abbau der "nicht-Tür"-Verkleidung und herausnhemen des Styropors (ist etwas tricky) hin. Ca. 30-60 Minuten Arbeit. Lg Stephan |
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