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GT_Variant 27.12.2016 14:41

Unterboden/Radlauf neu versiegeln
 
Wollte meine Radhausschalen und eventuell auch den Unterboden neu versiegeln. Wie gehe ich am besten vor?Produkt Empfehlungen mit denen Ihr arbeiten würdet?

DERChristian 27.12.2016 16:03

Unterbodenschutz in TIME MAX COLOR:

TimeMAX COLOR – TimeMax, Rostschutz, Korrosionsschutz, Oldtimer, Trockeneisstrahlen, Karosseriebau

Das ist der Wahnsinn. Leicht zu verarbeiten, man kann es dick auftragen, es ist unglaublich wiederstandsfähing bleibt aber minimal flexibel. Besser geht es nicht.

Darüber dann je nach optischem Anspurch Wachs, auch von Time Max, oder einfach dick Mike Sanders Fett auftragen.

Hier gibt es Lesestoff:
http://www.timemax.de/verkauf-und-pr...pps-unterboden

GTFahrer 27.12.2016 17:01

Wie wird das Auto genutzt, wie sieht das Blech darunter aus und was wurde damit angestellt?
Welche Werkzeuge stehen dir zur Verfügung und wie hast du den PVC-Schutzanstrich entfernt?

klaus1234 27.12.2016 19:53

Mich würde es auch interessieren

wolfi71 27.12.2016 20:41

Mike Sanders Fett ist topp zum Stoppen von Rost.

GT_Variant 27.12.2016 21:09

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1813030)
Wie wird das Auto genutzt, wie sieht das Blech darunter aus und was wurde damit angestellt?
Welche Werkzeuge stehen dir zur Verfügung und wie hast du den PVC-Schutzanstrich entfernt?

Reines Sommerfahrzeug. Bis jetzt habe ich noch nichts entfernt. Würd es in meiner Garage machen. Eventuell auf Auffahrrampen... Geht mir auch erstmal eher um die Radhäuser. Unterboden würde eventuell folgen.

Mich interessiert das halt. Weil ich mich mit der Materie nicht auskenne; )

wolfi71 28.12.2016 09:21

Mach erstmal die Abdeckungen der Radhäuser raus und reinige das. Dann sieht man weiter.

GTFahrer 28.12.2016 09:33

Mike Sanders kann man zwar als Unterbodenschutz benutzen, aber es macht wenig Sinn. Viel zu weich, klebt die ganze Zeit und im Radhaus wäre mir das zu heikel. Für stellenweise Ausbesserungen oder wenn es schnell gehen muss, OK. Auch bei Kisten, wo die Optik egal ist, in Ordnung. Aber doch nicht, wenn man alles erneuern will.

Es gibt verschiedene Wege nach Rom, bei einem reinem Sommerfahrzeug würde sogar grundieren, mehrmals lackieren und dann klares Schutzwachs ausreichen. Ist halt eine super Optik, aber nichts für harten Alltagsbetrieb.

Wenn eh schon alles runtrgemacht wird, dann wird auch Rost ausgeschnitten und durch neues Blech ersetzt. Hier auf jeden Fall mit einer sehr guten 2K-Grundierung vorarbeiten, danach die geschweißten Stellen mit lackierbarer Nahtabdichtung abdichten. Die Rückseite, wenn möglich, mit Hohlraumwachs oder dem besagten Sanders Fett ausspritzen.

Wichtig: Grundierung ist nicht wasserdicht, deswegen mindestens eine Lackschicht drüber.

Rolw 28.12.2016 13:22

Erstmal saubermachen, wenns wirklich nen gutes Blech ist ggf. sogar Trockeneisstrahlen.
Nen Kollege sagte das gibt's inzwischen mobil in der heimische Garage auch schon für relativ wenig Geld, z.B. ne Stunde für etwa 140,- (weitere Stunden keine Ahnung, ganzer Unterboden soll etwa 350,- gekostet haben.
Oder bei Firmen vor Ort für ab 114,-
Jedenfalls hier im Kölner Raum.

Dann ist die Frage ist schon Rost da? Dazu wurd ja schon was gesagt.

Oder sieht der Originalschutz noch intakt aus? Den kann man auch mit sowas wie Fluidfilm besprühen/einpinseln, was den wieder elastischer macht.
Am Unterboden/Radhaus nehme ich dann lieber farblosen Wachs, der klebt nicht so wie Sanders, verläuft auch beide Hitze im Sommer nicht so.

Kollege hat nen Oldtimer Kofferraum voller Flecken von dem Zeugs, weil jemand die Kofferraumklappe damit geflutet hat.
Ich würd das nur im Hohlräume in der Bodengruppe machen.

Ist auch ne Frage deiner Ausrüstung, für Sanders Fett braucht man ne Kochplatte, nen Topf und ne Druckbecherpistole.

UBS Wachs hell/transparent gibt's zur Not auch in Sprühdosen wenn du garnix hast, oder in Literdosen die mit ner simplen Saugpistole benutzt werden.

Korrosionsschutz-Depot
Da gibt's alles und zu allem ne Anleitung.

DERChristian 28.12.2016 13:28

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1813068)
Mike Sanders kann man zwar als Unterbodenschutz benutzen, aber es macht wenig Sinn. Viel zu weich, klebt die ganze Zeit und im Radhaus wäre mir das zu heikel.

Einspruch in einem Punkt. Ich hatte die Bedenken auch, aber das MS Fett ist nicht zu weich, sondern erstaunlich wiederstandsfähig, gerade auch im Steinschlagbereich der Räder.

Beim Rest gebe ich dir recht, es ist klebrig, zieht Strassendreck an, sieht also schnell ziemlich ungut aus. Es kommt halt drauf an was man will.

Vorteil ist aber, dass es im Sommer immer weiterkriecht und es extrem einfach anzuwenden ist: Auto auf die Hebebühne, zwei dicke Gummihandschuhe anziehen, in den Eimer reingreifen und das Fett einfach per Hand verstreichen. Man erreicht per Hand eigentlich alle Stellen.

Durch die Körperwärme und das verstreichen wird das Fett ideal geschmeidig. Auf "Schichtstärken" braucht man nicht achten, viel hilft viel. Was zuviel aufgetragen wurde tropft im Sommer ab. Die allerkleinsten Ecken oder Stellen die man evtl. übersehen hatt erreicht das Fett durch die Kriechwirkung nach einiger Zeit selbst.

In der Hobbywerksatt war ich in 30 Minuten fertig. Man kann direkt nach dem Auftragen das Auto von der Bühne runter und fahren.

Für jemand wie mich der das Auto nur möglichst lange fahren will vom Standpunkt Kosten-Nutzen Faktor, Wirksamkeit und Zeitaufwand her das Nonplusultra.

Nur die Optik ist halt wirklich grausam.

DERChristian 28.12.2016 13:43

Zitat:

Zitat von Rolw (Beitrag 1813085)
Kollege hat nen Oldtimer Kofferraum voller Flecken von dem Zeugs, weil jemand die Kofferraumklappe damit geflutet hat.
Ich würd das nur im Hohlräume in der Bodengruppe machen.

Ist auch ne Frage deiner Ausrüstung, für Sanders Fett braucht man ne Kochplatte, nen Topf und ne Druckbecherpistole.

Mein anders Auto habe ich komplett mit MS ausgepritzt.
Ja, man muss aufpassen wo man das MS überall einspritzt, es kann sonst in den Innenraum tropfen. Frag nicht... ;)

Ich habe damals auch mit Kochplatte und Schöpfkelle gearbeitet und das MS Portionweise erhitzt. NIE WIEDER: Das verzögert die Arbeit so unglaublich, auf 2 Minuten sprühen kamen 10 Minuten erhitzen der nächsten Portion. Das Problem: Die Kochplatte lies sich nicht so gut dosieren das man das Fett einfach in grossen Portionen vor sich hinköcheln lassen konnte. Es überhitzte immer. Und auf Fettbrand in der Garage habe ich wenig Lust.

Wenn ich es nochmal machen würde, würde ich mir eine billige No-Name Friteuse kaufen und einen grosse Menge auf einmal erhitzen, so dass man zügig arbeiten kann.

Rolw 28.12.2016 14:45

Friteuse, errinert mich an früher als Kind, wo noch viel frittiert wurde und zwar mit Fett was immer wieder hart wurde beim abkühlen.
Ob das auch geht?
Oder wie schmeckt ein reinrassiges Mike Sanders Schnitzel?
So nach vollendeter Arbeit eben noch was reinschmeißen?

GTFahrer 28.12.2016 15:17

Das PVC-Material ist gegen Trockeneis ziemlich widerstandsfähig. Ich hatte mich dazu mit diversen Firmen mal unterhalten, der dicke PVC-Unterbodenschutz setzt da wirklich Anlagen mit Leistung voraus. Das im Hinterkopf behalten, wenn manch ein Anbieter dann davon schwärmt, wie leicht und schnell es damit geht, hinterher ist man doch überrascht.

DERChristian 28.12.2016 16:43

Zitat:

Zitat von Rolw (Beitrag 1813101)
Friteuse, errinert mich an früher als Kind, wo noch viel frittiert wurde und zwar mit Fett was immer wieder hart wurde beim abkühlen.
Ob das auch geht?
Oder wie schmeckt ein reinrassiges Mike Sanders Schnitzel?
So nach vollendeter Arbeit eben noch was reinschmeißen?

Da es ein Edelstahlbehälter ist sollte die Friteuse nach gründlicher Reinigung auch wieder in der Küche zu gebrauchen sein.

Ich würde mir aber eine 29,90€ No-Name Friteuse einmalig für den Job mit MS zulegen.


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