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GT_Variant 18.12.2016 17:36

Rost am Domlager/Dehnungsfuge
 
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Hallo,
habe leider ein Problem mit dem Rost.
Habe bis jetzt mit einem Dremel den Rost versucht in der Dehnungsfuge zu beseitigen und 2 mal Rostumwandler drauf gemacht. Leider komme ich mit dem Dremel nicht an alles wohl dran. Wollte danach Rostschutz, Lack und mit Sika abdichten.
Nun habe ich aber gehört das ich Brantho korrux verwenden soll,Hylomar Dichtmasse und nochmal mit Brantho korrux und Lack versiegeln sollte. Wir würdet Ihr das machen, so das es auch vernünftig ist.
Anbei ein Foto.
Muss dazu sagen das ein bisschen Rost zu sehen war. Also das ist wohl nur sehr oberflächlich und viel war wohl in der Dichtmasse drin. Das Foto ist noch von gestern. Habe noch mehr versucht abzuschleifen.

GT_Variant 18.12.2016 17:52

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Aktueller Stand:
Wird nochmal blank abgeschliffen. Der Roststaub hat sich an den Kanten festzgesetzt.
Pappe dient zur Veranschaulichung wie tief ich geschliffen habe.

mimi 18.12.2016 18:21

Sieht aus, wie im Motorraum, unter dem bzw hinter dem Batterieträger. Es gibt guten Rostumwandler, z.b. Pelox und Kriechöl bsp. Owatrol. Gut durchtrocken lassen, Branto rauf, dann die Dichtmasse, dann den Lack

GT_Variant 18.12.2016 18:50

Motorraum Beifahrerseite. Denke das ich eh net am ganzen Rost dran komme. Rostumwandler weiss ich gar nicht welchen ich verwendet habe.
Also nochmals alles abachleifen, Pelox drauf; Brantho korrux; Hylomar Dichtmasse und Lack?

dubsport 18.12.2016 19:18

Kann es sein das der Rost am Domlager ist bzw. am domträger?mfg dubsport

mimi 18.12.2016 19:18

Pelox ist ein Rostumwandler. Die damit behandelte Stelle muss wieder blank gemacht werden, bevor der nächste Schritt kommt.

p.s Die Stellen die du im Moterraum nicht erreichst, kannst du im Radhaus bearbeiten.

GT_Variant 18.12.2016 19:45

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Zitat:

Zitat von dubsport (Beitrag 1812468)
Kann es sein das der Rost am Domlager ist bzw. am domträger?mfg dubsport

HIer erkennt man es besser.

Teletubby 18.12.2016 21:07

Hallo!

Diesen Rost wirst Du nach meiner Erfahrung nicht dauerhaft wegbekommen, weil er seinen Ursprung im Bereich der Überlappung von zwei Blechen hat. Da kommt man leider nicht vollständig dran.

Wichtig finde ich es aber sicherzustellen, dass diese Überlappung von der Radhausseite her gut abgedichtet ist, damit es von dort aus keine Feuchtigkeitszufuhr gibt. Dann kann das Auto trotz dieses Rostes noch viele Jahre leben.

Freundliche Grüße
Teletubby

GT_Variant 18.12.2016 21:16

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1812480)
Hallo!

Diesen Rost wirst Du nach meiner Erfahrung nicht dauerhaft wegbekommen, weil er seinen Ursprung im Bereich der Überlappung von zwei Blechen hat. Da kommt man leider nicht vollständig dran.

Wichtig finde ich es aber sicherzustellen, dass diese Überlappung von der Radhausseite her gut abgedichtet ist, damit es von dort aus keine Feuchtigkeitszufuhr gibt. Dann kann das Auto trotz dieses Rostes noch viele Jahre leben.

Freundliche Grüße
Teletubby

Wie würdest du es denn an der Radhausseite machen? Man kommt ja meine ich ziemlich schlecht an die Stelle dran.

Teletubby 18.12.2016 21:24

Zitat:

Zitat von GT_Variant (Beitrag 1812481)
Wie würdest du es denn an der Radhausseite machen? Man kommt ja meine ich ziemlich schlecht an die Stelle dran.

Die Radhausschale abbauen und die Dichtmasse im Bereich dieser Naht genau untersuchen. Dabei vielleicht auch ein Stück an der Stelle, wo es vom Motorraum aus rostet, entfernen, um zu sehen, ob sie noch fest haftet und wie es darunter aussieht. Nicht mehr fest haftende Dichtmasse erneuern.

Das ist vielleicht nicht die angenehmste Arbeit, aber meiner Meinung nach sehr wichtig. Denn jede Feuchtigkeit, die von der Radhausseite zwischen die Bleche gelangt, sorgt für weitere Rostbildung.

Kritisch finde ich den Rost auf Deinen Fotos noch nicht. Aber es sollte nicht mehr werden.

GT_Variant 19.12.2016 10:28

Hab nun bisschen eingekauft:
Werd alles nochmal abschleifen und folgendes anwenden:
2x Pelox, 2x Owatrol, 2-3x Brantho Korrux 3in1 dann Hylomar Dichtmasse, anschließend nochmal Brantho Korrux 3in1 und Lack alles nach Anleitung.

Hoffe dann habe ich erstmal Ruhe an der Stelle.

Jay Pee 19.12.2016 12:32

Zitat:

Zitat von GT_Variant (Beitrag 1812502)
Hab nun bisschen eingekauft:
Werd alles nochmal abschleifen und folgendes anwenden:
2x Pelox, 2x Owatrol, 2-3x Brantho Korrux 3in1 dann Hylomar Dichtmasse, anschließend nochmal Brantho Korrux 3in1 und Lack alles nach Anleitung.

Hoffe dann habe ich erstmal Ruhe an der Stelle.

Genauso würde ich auch vorgehen, habe ich beste Erfahrungen mit gemacht. Gerade wenn man den Rost nicht komplett beseitigen kann. Wenn das Owatrol sätigend in die Roststellen eingedrungen ist (am besten mehrfach auftragen, alle 10min), erzeugt man immerhin einen Roststillstand.

Rolw 20.12.2016 15:09

Sehe ich alles genauso.
Jetzt von beiden Seiten möglichst viel braunen Wucher abtragen und durch Rostumwandler mildern.
Owatrol versiegelt das ganze recht gut, reicht ohne was weiteres drüber sogar für Monate als alleiniger Schutzlack.

Ich nehm dann ehrlich gesagt eher Brantho nitrofest als Grundierung.
Was jetzt besser ist?

3in1 hab ich auch schon verwendet, aber eher als Decklack am Unterboden oder hinterm Stoßfänger.

Rico 20.12.2016 22:16

Ich habe auch meine ganzen Roststellen angeschliffen und mit Pelox bearbeitet.
Danach entfettet und mit owatrol behandelt, anschließend großzügig mit Brantho nitrofest drüber gegangen.

Das war vor 2 Jahren. bisher kann ich kein weiteren Rost endecken. Wie auch?
Ich hoffe einfach das beste..

ob man nun zwingend enfetten muss weiß ich nicht, aber es hat sich bei mir so ergeben.

Tante Edit: Es gibt auch noch Owatrol CIP, dies ist noch flüssiger und ist für Hohlräume oder Blechüberlappungen evtl. noch besser geeignet. hab ich zwischendurch auch verwendet. Leider hat es eine auffällige Rote Farbe.

Labello1501 21.12.2016 02:37

Hallo,

Owatrol CIP ist "in der Kriechwirkung dem reinen Owatrol deutlich unterlegen", der Vorteil besteht darin, daß es mit 2-K-Lacken überstrichen werden kann. Siehe hier: Owatrol CIP 500ml | Korrosionsschutz-Depot

Evtl. macht es auch Sinn, und hält den Aufwand in Grenzen, nach mechanischer Säuberung den Spalt bzw. die Überlappung mit Seil- oder Kettenfett vollzujauchen, um ein Weiterrosten zu unterbinden.

Gruß
Martin

Rolw 21.12.2016 08:59

Zitat:

ob man nun zwingend enfetten muss weiß ich nicht, aber es hat sich bei mir so ergeben.
Nach dem Rostumwandler, den man mit Wasser spülen sollte zu entfetten kann sicher nix schaden, würd ich auch immer machen.
Grad weil die Stellen wo noch Lack/Grundierung bleibt ja nachher auch mit Brantho oder ähnlichen überstrichen werden.
Vor dem entfetten mit Schleifvlies um die blanke Stelle anrauen wäre auch nicht verkehrt.

GT_Variant 21.12.2016 09:45

Man sollte ja wie oben schon erwähnt den Pelox mit Wasser abwaschen. Könnte man auch Silikonentferner nehmen? Oder lieber erst Wasser trocknen lassen und dann Silikonentferner zum entfetten, und dann Owatrol und Brantho?

Rolw 21.12.2016 11:14

Den Rostumwandler komplett mit Wasser spülen ist eher ein Muss.
Auch Pelox basiert wie ich lese auf Phosphorsäure, kann also Blech und Versiegelung anfressen. Steht beim Korrosionsschutzdepot extra!

American-Psycho 21.12.2016 20:38

Oxyblock Sicherheits Roststopper 250ml | Korrosionsschutz-Depot

Soll wohl noch etwas besser sein als das Owatrol


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