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Rost im Motor nach Generalüberholung Guten Abend zusammen, hab vor ca. einem Jahr einen komplett generalüberholten Motor (VR6) gekauft. Stand immer trocken, jedoch ohne Öl. Jetzt möchte ich ihn in Betrieb nehmen, könnte sich im inneren schon Rost gebildet haben? Gruß und vielen Dank rdy |
Rost im Motor nach Generalüberholung Hallo! Normalerweißer nicht. Das Motorinnere besteht, meinen Kenntnis nach, aus nichtrostenden Teilen. Falls das Auto im freien Stand oder in einer feuchten Garage, konnte sich da eventuell Wasser eingezogen haben. Lieber pruefen bevor man ihn starten will. Gruß |
Okay, erstmal danke! Was sagen die anderen? |
Hallo! Zitat:
Wenn ein Motor neu oder bei einer Generalüberholung zusammengebaut wird, werden im Normalfall zumindest alle Gleitflächen eingeölt, was Korrosion weitestgehend verhindert. Wenn der Motor trocken gelagert wurde, teile ich die Sorgen wegen inneren Rostes nicht. Dabei spielt es so gut wie keine Rolle, ob Motoröl eingefüllt war oder nicht. Vor Inbetiebnahme würde ich trotzdem alle Zündkerzen herausdrehen, ein wenig Öl in alle Zündkerzenöffnungen hineingeben (max. ca. 2 ml pro Zylinder) und den Motor dann einige Male von Hand durchdrehen. Dann die Zündkerzen wieder eindrehen und den Motor nach dem ersten Starten erstmal einige Minuten mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen, bis das Öl sicher alle Schmierstellen erreicht hat. Freundliche Grüße Teletubby |
Ich würde Rostlöser (caramba, wd40 o.ä.) in die Zylinder geben und einige Male durchdrehen, wie von teletubbi beschreiben. |
Zitat:
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ich hatte einen 1.9er Golf 4 TDI Motor 7 Jahre zu stehen, trocken gelagert abgedeckt. Die Zylinderlaufbahnen waren verrostet, keine Chance gehabt den zu retten. |
Sämtliche Bauteile im Motor können rosten, speziell die Kolbenringe und Laufbuchsen aus Grauguss. Dieses Metall ist leider das rostfreudigste welches man sich vorstellen kann! Motoren mottet man schon über die Winterpause mit frischem Motoröl (Gebrauchtes Öl enthält Säuren, daher vor dem Einmotten wechseln) und Öl durch die Kerzenbohrungen ein. Zusätzlich, da ja immer einige Ein- und Auslassventile offenstehen, ölige Lumpen in den Ansaugtrakt und den Auspuff. Es gibt von Liqui Moly sogar einen speziellen Innenkonservierer mit einer Sprühsonde. Den benutze ich seit Jahren und bin zufrieden. LIQUI MOLY - Motorenöle, Additive, Autopflege - Produkte - Motor Innenkonservierer Einen gebrauchten Motor den ich mir als Ersatzteil einge Jahre "Auf die Seite lege" würde ich komplett mit preisgünstigen Öl auffüllen, den Ventiltrieb mit Vaseline (Säurefrei) einschmieren, die Zylinder auch mit Öl fluten und die Ein- und Auslässe komplett abdichten. So sollte er halten. Der Hertseller meines Motorrades schreibt zum Thema einmotten übrigens in der Bedinungsanletung, dass man den Motor komplett (!) mit Öl auffüllen soll. Das wären geschätze ca. 12~15 Liter Öl. Sinn ist wohl, das Getriebe und die Kupplung vor Rost zu schützen. Für die Winterpause finde aber sogar ich das etwas übertrieben. ;) @ Baxter 89: :respekt: endlich sagt jemand so etwas, dass wird sonst immer schamhaft verschwiegen. |
Okay, das hört sich ja erst einmal garnicht schlecht an. Öl kommt heute rein und dann müssen wir mal schauen. Danke an Euch |
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