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neonlight 10.02.2015 17:30

Meine fragen, deine Antworten zusammen ist man Stark.
 
Hallo Leute. Ich bedanke mich erstmal direkt an alle die mir helfen werden und hoffe das ich hier richtig bin. Ich bin im 2 Lehrjahr und habe vor 2 Wochen den Betrieb gewechselt da ich im alten leider nichts gelernt habe außer ,,putzen´´. Da mein Betrieb nicht die letzten 2 Jahre komplett nachholen kann und ich jetzt richtig Gas geben muss werde ich selber die sache in die Hand nehmen und hoffe hier und da auf EURE unterstüzung. Ich werde mir jetzt stück für stück alles beibringen und habe dabei natürlich einige fragen die ich so im Internet nicht beantwortet kriege. Da ich natürlich über die Zeit immer wieder fragen habe und nicht immer was neues eröffnen will habe ich die Idee einfach alle hier zu posten. Dazu kommt das andere die in der gleichen Situation sind hier gut dinge nachlesen können.

So fange ich einmal direkt an:

Um die Ventile zu bewegen gibt es ja 4 möglichkeiten
-Schlepphebel
-Kipphebel
-Tassenstößel
-Rollenschlepp hebel

Da stellt sich für mich jetzt folgende frage:

Wo ist eigendlich der unterschied zwischen Schlepp,Kipp und Rollenschlepphebel?

wolfi71 10.02.2015 18:53

Schlepphebel sind einseitig gelagert und die zweite Seite liegt auf dem Ventil auf. Die Nockenwelle sitzt darüber. Dadurch wird das Ventil geöffnet, wenn der Nocken drückt. Die Betätigung ist i.d.R. größer wie der Nockenhub, weil eine Übersetzung stattfindet. Bei hydraulischem Ventilspielausgleich ist das feste Ende mit einem Kolben versehen, der vom Öldruck nach oben zur Nockenwelle gedrückt wird. Sollte kein hydraulischer AUsgleich bestehen, dann ist meist am festen Punkt die Einstellmöglichkeit für das Ventilspiel

Beim Rollenschlepphebel ist an der Stelle an der sonst die Nockenwelle gleitet eine Rolle eingebaut um die Reibung zu vermindern.

Kipphebel sind dann eingebaut, wenn die Richtung umgekehrt wird. Also wenn die Nockenwelle im Kopf ist, aber nicht oberhalb, sondern neben den Ventilen (Bezeichnung CIH, war vor allem bei Opel als letzter Hersteller) oder von einer tiefliegenden Nockenwelle eine Stößelstange zum Kipphebel geht.

Der Tassenstößel wird dann eingesetzt, wenn die Nockenwelle direkt über den Ventilen sitzt.

Dann gibt es auch noch stehende Ventile, heute vorzugsweise bei Rasenmähern.

Sollte ich einen Fehler drin haben, bitte berichtigen, ich bin nicht allwissend

Crs 10.02.2015 19:24

Nur mal rein Interessehalber. Aber hast du dann auch in der Schule nicht aufgepasst? Zylinderkopf wurde im 1. Lehrjahr sehr ausgiebig behandelt.
Ein Fachkundebuch, Rechenbuch, Tabellenbuch und Lernfeld 1-8 musst du ja dann auch noch besitzen.

neonlight 11.02.2015 00:11

Natürlich hatte ich schon den Lehrgang jedoch haben wir dort nicht diese 3 Bauteile besprochen. Wie bereits gesagt habe ich mich im Internet sowie im Tabellenbuch schon informiert jedoch hatte dieses meine frage nicht zu 100prozent beantwortet. Erstmal danke an den Wolf du hast mir damit wirklich sehr weiter geholfen klasse erklärt.

neonlight 11.02.2015 20:49

So da wäre ich wieder mit 2 Fragen.
Und zwar geht es immer noch um die Nockenwelle.
Wir haben ja bei der Nockenwelle einmal die Nocken,Antriebsflansch und die Lagerzapfen.
Nocken sind ja wenn ich das richtig verstehe nur zum übertragen der Kräfte auf Kipphebel usw.
Antriebsflansch ist dann nur das Bauteil wo das Nockenwellenrad dran kommt ist das richtig ?
Und Lagerzapfen haben die eine bestimmte Aufgabe ? Bzw welche habe jetzt so rein gar nichts gefunden selbst im Fachbuch finde ich dazu leider nichts.

Teletubby 11.02.2015 21:07

Hallo!

Zitat:

Zitat von neonlight (Beitrag 1743466)
Nocken sind ja wenn ich das richtig verstehe nur zum übertragen der Kräfte auf Kipphebel usw.

Was heißt "nur"? Das ist die zentrale Aufgabe der Nockenwelle mit den Nocken.


Zitat:

Zitat von neonlight (Beitrag 1743466)
Antriebsflansch ist dann nur das Bauteil wo das Nockenwellenrad dran kommt ist das richtig ?

Ja, das ist richtig.


Zitat:

Zitat von neonlight (Beitrag 1743466)
Und Lagerzapfen haben die eine bestimmte Aufgabe ? Bzw welche habe jetzt so rein gar nichts gefunden selbst im Fachbuch finde ich dazu leider nichts.

An den Lagerzapfen ist die Nockenwelle in radialer und axialer (letzteres meinstens nur an einem Lagerzapfen) drehbar gelagert, weil sie sonst in der Luft hängen würde.

Freundliche Grüße
Teletubby

neonlight 23.02.2015 19:58

Ist mit ein Ventilspielausgleichselemt ein Hydrostößel gemeint ?oder was sind diese so genannten Ventilspielausgleichselemte?

franz-werner 23.02.2015 20:09

Zum Beispiel... Entweder n Hydro oder aber die Plättchen. Aber das hättest du auch sehr korret beschrieben im Buch gefunden.

Oliver Gritzke 23.02.2015 20:10

Zitat:

Zitat von neonlight (Beitrag 1745316)
Ist mit ein Ventilspielausgleichselemt ein Hydrostößel gemeint ?

Ich würde auf Hydrostößel oder Stößelplatte tippen

Schreibtisch 23.02.2015 21:40

Gibt es für deine Ausbildung keine korrespondierende Literatur?

Crs 23.02.2015 23:58

Zitat:

Zitat von Schreibtisch (Beitrag 1745334)
Gibt es für deine Ausbildung keine korrespondierende Literatur?

Wenn das mal alles so stimmt was er sagt, dann muesste er ja im Mai seine Zwischenpruefung haben.
Aber mit dem Wissensstand....

neonlight 25.02.2015 17:44

Zitat:

Zitat von Crs (Beitrag 1745348)
Wenn das mal alles so stimmt was er sagt, dann muesste er ja im Mai seine Zwischenpruefung haben.
Aber mit dem Wissensstand....

Genau das ist mein Problem sitze schon die meiste Zeit vorm Pc und lerne.
Habe jetzt auch den Betrieb gewechselt und lerne richtig was aber ich will einfach nicht zu schlecht abschneiden deswegen lerne ich wo ich nur kann.

Gylee 25.02.2015 18:54

Kenne das Problem mit dem schlechten Ausbildungsbetrieb...
Welches Lehrbuch hast du denn für den Berufsschulunterricht? In der Regel hilft eine sorgfältige Abarbeitung dieses Buches schon eine Menge.
Wenn du fragen hast, stelle sie hier ruhig.

neonlight 06.03.2015 20:15

Hätte da jetzt eine frage bezüglich einer Aufgabe im Buch. Und zwar muss man dort die Reibungskraft ausrechnen.

Gegeben ist:
Reibungszahl (u) = 0,32
Zahl der Reibflächen (z) =12
Reibungskraft (Fr) =2304

Gesucht ist:
Anpreßkraft (N)

Laut Formelbuch ist die Formel Fr/u.

Wenn ich also 2304/0,32 rechne kommt 7200 raus laut Lösungbuch ist das aber falsch es müssten 600 sein. Habe nun schon so ziemlich das ganze Formelbuch durchgesucht es gibt sonst einfach keine andere Formel und ich wüsste nicht was ich da falsch rechnen sollte ?

danone 06.03.2015 21:38

Geteilt duch 12= 600 pro reibfläche...


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