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Kupplungsseil spannt nicht mehr nach wieder einhängen Golf 3 1HX0 1,4 ; 44kW Bj: 04/1997 Hallo, nachdem mir letztens beim Einparken das automatisch nachstellende Kupplungsseil durch das verrottete Halteplättchen am Ausrückhebel durchgerutscht ist, war ich heute beim leider nicht ganz so Freundlichen um die Ecke und habe mir für 5,70€ Ersatz besorgt. Nach ewigem Rumgefummel ließ sich der Nachsteller zusammendrücken, mittels diesem Plastikgeflecht arretieren und nachdem der Ausrückhebel mit dem Wagenheber etwas hochgedrückt wurde, ließ sich das Kupplungsseil schließlich auch ordnungsgemaß einhängen. Wagenheber entfernt, dann die Arretierung, x-mal das Kupplungspedal gedrückt... und es passierte nichts! Irgendwie verweigert der Nachsteller die Arbeit ?! Klemmt der irgendwie oder ist er kaputt? Hab auch gelesen, dass man den Ausrückhebel nun ganz runter drücken muss bis er einrastet und erst dann funktioniert das mit dem Nachstellen?! Wär wirklich sehr dankbar, wenn mir jemand schnell helfen könnte, da sich der Wagen so keinen Meter fahren lässt und ihn dringend brauche!!:h-e-l-p: |
Weiß wirklich niemand Rat? Also nach etwas nach unten Drücken des Hebels am Getriebe kann man den Wagen nun wieder mehr oder weniger gut fahren - die Kupplung rutscht halt übelst! Müsste heute Abend mit dem Wagen rund 200km fahren! Ist das schlimm mit rutschender Kupplung? |
Mal versuchen das Seil wieder gaengig zu machen. Danach sollte es wieder gehen: http://www.golf3.de/werkstatt/114732...ml#post1599951 |
Also haben uns nun dafür entschieden einen neuen Zug einzubauen und der arbeitet auch einwandfrei... allerdings rutscht die Kupplung nach wie vor ziemlich heftig! Wie kann das plötzlich sein? Der Wagen fuhr vorher einwandfrei und beschleunigte wunderbar... und nun soll die Kupplung plötzlich platt sein ?! |
Lass mal die Kupplung bei stehendem Wagen, abgestelltem Motor und ohne Gang schnalzen. Sprich einfach den Fuß seitlich vom Pedal nehmen. Das hilft mitunter. |
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Nochmal das Seil aushaengen, Nachsteller zusammendruecken und halten, Seil ganz reindruecken, dann Seil wieder ganz rausziehen, einhaengen, Nachsteller freimachen. Kupplung dann mehrmals schnalzen lassen. Man muss ein "kriiiiiiiiick" vom Nachsteller hoeren. So als wuerde er einrasten. Mehrmals versuchen, das muss gehen. |
Also langsam weiß ich echt nicht mehr weiter! Der neue Zug muss doch funktionieren, aber trotz schnalzen lassen ändert sich nichts und ich könnte jederzeit mit dem weißen Plastikgedöns den Nachsteller fixieren...wohlgemerkt im montierten Zustand ohne Kupplung drücken oder sonstwas zu machen! :confused: |
Ne, da stimmt was nicht. Vllt machst du es falsch. Versuch mal das: Erst den Nachsteller zusammendruecken und fixieren, wenn das Seil eingedrueckt wurde. Sag doch mal bitte, ob der Nachsteller sich zusammenzieht wenn du die Kupplung drueckst. Hoerst du auch ein Geraeusch am Nachsteller? Gib doch mal mehr Infos oder stell ein Video ins Netz wie du es machst und wie sich der Nachsteller verhaelt. Das Ding ist nicht einfach, da muss man sehr vorsichtig sein. |
Hier noch eine Anleitung: "Endstück des Zuges (das was später im Hebel des Getriebes eingehangen wird) herausziehen und festhalten, dabei den Nachstellmech. einige Male hin und her bewegen, bis er zur Stirnwand hin zus.gedrückt werden kann. In dieser Stellung halten und Sicherungsband einhängen. Dazu sollte eine Hilfsperson zur Seite stehen." "Ob der Nachstellmechanismus funktioniert kannst du leicht überprüfen, indem du ihn im Bereich der Schutzhülle zusammendrückst. Lässt sich der Zug nicht drücken, ist er höchstwahrscheinlich defekt oder muss gangbar gemacht werden. Zum Gangbar machen verwendest du am besten eine Motorbrücke. Den Haken befestigst du am Ausrückhebel vom Getriebe und lässt das Kupplungspedal von einer Hilfsperson betätigen und festhalten. Der Ausrückhebel befindet sich dann in Betätigungsstellung und muss dann so fixiert werden. Dann Kupplungspedal in Ruhestellung zurückziehen. Anschliessend das Seil herunterziehen bis der Nachstellmechanismus im bereich der Schutzhülle zusammengedrückt werden kann. Schliesslich den Ausrückhebel am Getriebe wieder in Ruhestellung bringen." Gibt unterschiedliche Methoden. Bei mir lies sich der Balg nicht mehr zusammenziehen. Darum musste ich den Zug ganz reindruecken. Erst dann konnte ich den Balg wieder zusammenziehen. |
:cool2::danke: erstmal, ich meld mich wieder sobald ich es probiert habe und mehr weiß!!! |
Sooo, es gibt Neuigkeiten! Da wir gestern Abend ja dringend nach Hause fahren mussten, habe ich mal über die Versicherung einen Pannenservice kommen lassen und ihn auf das neue Kupplungsseil hingewiesen ;) Er hat es überprüft und seine Arbeit bestätigt - er geht davon aus, dass der Kupplungshebel außen am Getriebe aufgrund des Alters (ich denke aufgrund des Wagenhebers) zu weit nach oben gebogen ist, sodass er nicht mehr richtig kuppeln konnte. Er hat ihn dann mit ein paar Hammerschlägen minimal wieder etwas runtergehauen, sodass ich tatsächlich (wenn auch die Kupplung aufm letzten cm kommt) nach Hause fahren konnte ohne, dass die Kupplung einmal gerutscht ist (selbst bei Vollgas). Kann es sein, dass der 200.000km alte, rostige außere Kupplungshebel durch den Wagenheber verformt wurde und es deshalb alles nicht mehr passt? Wollte jetzt dann äußeren Ausrückhebel, Ausrücklager, inneren Kupplungshebel + Deckel wechseln. Macht das Sinn? |
Ich glaube du solltest mal Bilder vom Hebel machen. In meinen Augen kann ich mir das aber nicht vorstellen (hab auch noch nie von sowas gehoert). Der Hebel laesst sich sehr einfach mit dem Wagenheber hochdruecken. War das nicht der Fall, ist was schief gelaufen. Vor allem meintest du, dass vorher alles gepasst hat. Wieso sollte das schlagartig anders sein? Probier erst nochmal den Seilzug gaengig zu machen! Selbst wenn der Hebel leicht verzogen ist, das sollte die Funktion nicht beeintraechtigen. P.S.: Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mehr ganz sicher wie ich damals den Seilzug gaengig gemacht habe. Es war aehnlich wie ich es beschrieben habe im ersten Post, aber ich habe nochmal im Reparaturbuch nachgeschaut und da steht es so beschrieben, wie in dem zitierten Beispielaus Beitrag 9. Hier nochmal kurz zusammengefasst: - Kupplungshebel hochdruecken (mit Wagenheber) - Kabel aushaengen - Kupplungspedal in Ursprungsstellung bringen - Kabel ganz rausziehen (bis Anschlag!) - Normal sollte sich der Faltenbalg jetzt zusammenziehen (lassen). Diesen dann arretieren Die Schritte reichen normal auch schon um die Nachstellung gaengig zu machen. Bei mir hatte das damals nicht gereicht, darum musste ich das Kabel ganz zuerueckdruecken und erst dann beim wieder rausziehen, konnte ich den Faltenbalg zusammendruecken. - Kabel wieder einhaengen - Kupplungshebel wieder absenken - Faltenbalg aushaengen - Kupplung mehrmals ganz durchdruecken und schnalzen lassen - Der Faltenbalg muss hoerbar einrasten |
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Ich kann es mir ja selbst nicht erklären, warum das schlagartig so anders ist. Allerdings lief die Reparatur im Taschenlampenlicht auf offener Straße mit dem Scherenwagenheber auf Pflasterstein auch nicht ganz so ab, wie es zu Hause der Fall gewesen wäre und da könnte ich mir eben vorstellen, dass der Kupplungshebel einen wegbekommen hat. Macht es denn Sinn ein brandneues Kupplungsseil gangbar zu machen? Und wieso kann ich trotz 200km Fahrt die Verstellung mit dem weißem Plastikgedöns ohne Kraftaufwand arretieren? Heißt das, dass das Kupplungsseil nicht gearbeitet hat oder einfach, dass es noch nichts zum Nachstellen hatte? Vor allem...wenn er nachstellt...dann wird das Seil doch noch kürzer und der Kupplungshebel ist ja jetzt schon zu hoch und viel zu viel Druck aufm Pedal - oder hab ich einen Denkfehler?! Ich steig da echt nicht mehr durch... was ein verrostetes 5 Euro Teil für Ärger machen kann - unglaublich! |
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Bitte, mach das was ich dir gesagt habe und beantworte mir auch meine Fragen: - Wenn den Nachsteller gangbar machst und die Kupplung dann schnalzen laesst, hoerst du das knacken im Nachsteller? - Wenn du das Pedal drueckst, zieht sich der Nachsteller sichtbar zusammen? |
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Ah, jetzt ich verstehe ;). Gerne würde ich dir deine Fragen beantworten, aber damit wir nicht aneinander vorbeireden, muss ich da nochmal nachharken ;) Also du meinst, wenn ich den Nachsteller gangbar mache und ihn dann wieder eingebaut habe, oder? Also ein Knacken hören wir neuerdings beim Treten der Kupplung immer, aber es scheint von woanders zu kommen :confused: Wie genau sieht es aus, wenn sich der Nachsteller sichtbar zusammendrückt? Also geht der Faltenbalg dann richtig zusammen und auseinander? Ich konnte bisher noch keine Veränderung beim Nachsteller sehen beim Treten des Pedals. Im eingebauten Zustand kann er sich doch auch gar nicht weiter zusammendrücken als in die Position, in der man ihn arretieren kann, oder? Und die behält er ja unverändert bei! Vielleicht kannst du mir das ja noch eben beantworten - ich kann leider erst um 14 Uhr wieder zum Auto, da es nicht vor der Tür steht! Dann werde ich mich aber nochmal ausgiebig dem Kupplungszug widmen :angel: |
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Noch eine andere Anleitung... Ist selbe Prozedur wie ich es beschrieben hatte. Mach bitte auch mal Bilder. "Der Nachstellmechanismus läßt sich folgendermaßen "resetten"; Das dicke Teil der Aussenhülle in die linke Hand nehmen,das Seilende in die rechte. Nun die Aussenhülle gerade in der Hand festhalten und mit der rechten das Seilende bis zum Anschlag in die Seilhülle schieben. Wieder komplett herausziehen und (ganz wichtig) festhalten! Nun mit der linken Hand die Aussenhülle Richtung Spritzwand schieben. Dabei drückt sich die Nachstellmechanik zusammen.(zu erkennen an der Gummimanschette) Dann die weiße Kunstoffklammer an den Rastnasen des Nachstellgehäuses einhängen. Das geht am besten mit Hilfe einer 2ten Person. Noch etwas das mir auffiel; auf dem Bild ist unten am Seil eine Gummiauflage zu sehen.(da wo das Seil auf der Halterung am Getriebe aufliegt) Mach die mal weg,ich hatte deswegen auch Probleme mit dem Kupplungsdruckpunkt." |
Also generell sollte der Zug beim Einbau seine längste Länge haben,bevor man den Wagenheber entfernt.Logisch,denn wenn die Kupplung schon ausgerückt ist,bevor der Zug schon arbeitet,kann das nicht funktionieren. Tipp:Zug mit Wagenheber entspannen und arretieren und auf länge herausziehen. Blech ausbauen,und Wagenheber absetzen. Das ganze dann von hand wieder zusammenbauen(ohne Wagenheber!!)Das muss gehen,ansonsten ist der Zug auf zu kurz gestellt.Also Zug noch etwas herausholen,bis man das Blech in den von Hand vorgespannten Kopplungshebel einschieben kann. Dabei sollte man auch merklich den Druckpunkt der Kupplung spüren. P.s.nicht mehr so weiterfahren,denn du reskierst ein durchgehen des Ausrücklagers,und somit ein zwangsläufigen Kupplungswechsel. Mfg |
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ALso vielen vielen Dank für die Unterstützung! Lösung gefunden :) |
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