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Mehr Bremskraft am Golf Tag zusammen, wollte mal fragen wie schwierig es ist aus dem Golf mehr Bremskraft zu holen, was investiert werden müsste. Grund ist Folgernder: Ich fahre einen Golf 3 CL mit AEX Motor ohne ABS, da gehe ich jetzt mal von den Kleinsten Bremsen für den Golf aus. Problem ist, das ich häufig viel geladen habe und mit Anhänger fahre teil auch in den Alpen. Da mein Wagen sowieso bald zum Service muss, könnte man das damit verbinden, wenn der Wagen eh auf einer Bühne steht. Viele Dank für eure Hilfe :) Kai |
Hm, also ich habe meine Bremsen vorne erst gemacht, aber zu Fragen um Bremsen bin ich nicht der fitteste. Warten wir mal bis wolfi71 oder Teletubby dieses Posting sehen, Beiden haben viel Ahnung vom 3er und können sicherlich besser helfen wie ich. Ich denke aber das eine Aufrüstung auf ABS wenn überhaupt möglich sehr teuer wäre. Auch auf größere Bremsen dürfte ordentlich ins Geld gehe falls möglich. Also möglich ist ja bekanntlich alles, aber der Kosten-Nutzen-Faktor ist dann oft nicht gegeben. Wenn Du viel mit Anhänger und Ladung unterwegs bist und das auch nich in den Alpen, dann würde ich zu einem anderen Auto raten. Aber viel kannste da ja sicherlich eh nicht hinter hängen. Ich schätze ein max.750KG, also ungebremsten Anhänger? |
Ja das ABS wohl nicht machbar ist hatte ich mir bereits gedacht. maximal ungebremst darf ich 500kg und gebremst 800kg bzw. bei Steigungen unter 10% 1000kg Mit dem Gedanken nen Anderen Wagen zu holen habe ich auch gespielt. Ist aber echt nicht machbar zumal ich in meinen sehr viel Arbeit rein gesteckt habe. Bin mal gespannt was die anderen sagen. Ich kenne mich jetzt mit Bremsen leider überhaupt nicht aus. Da wäre für mich die frage, wie lang die Bremsen und Klötze den so halten? Meiner hat jetzt 45.000km bald geschafft und fährt seit 19Jahren auf den gleichen Bremsen. Ich weiß nicht wie das mit der Alterung ist und dem Verschleiß grade bei größeren Belastungen |
Zitat:
dürfte in den Alpen aber ratzfatz erreicht sein die 10%. 2- na ja man muss ja nicht nur Bremsen, man muss ja nicht nur vom Berg runter sondern auch rauf. Das mit 60 PS ? Hm. 3- Du hast mit den jetzt 45.000km oder der Wagen insgsamt ? Also bei 9 von 10 mit der Laufleistung, würde ich die schon mal anzweifeln. Aber wenn das die ersten Bremsen sein sollten, wird es Dir der Wagen danken wenn es da mal neue Teile gibt. Jetzt weis ich nicht wie lange Du den Wagen fährst, aber wenn am Bremssystem ewig nichts gemacht wurde, wechsel mal die Bremsflüssigkeit aus. Mit neuen Scheiben / Belägen und frischer Bremsflüssigkeit wird er wohl schon besser bremsen wie jetzt aktuell. |
Wenn du bei 4x100 Lochkreis bleiben möchtest, kannst du als größte nur die G60 Bremsanlage vom G2 nehmen. Die hat dann vorne eine 280mm Scheibe. Müsstest dann aber direkt den BKV mit tauschen hast somit auch Abs. Kostenpunkt kannst du bei EBay abschätzen da sind des öfteren ganze Anlagen drin. Ich weiss aber nicht ob der Vari hinten eventuell noch eine Besonderheit hat. |
Mal abgesehen davon, dass ein Umbau nach deinen Wünschen wohl technisch sehr aufwendig und teuer ist, bringt dir ABS kein Maß mehr Bremsleistung. Eher weniger. Auch dürfte damit die ABE vom Fahrzeug erlöschen und du somit ein neues Gutachten erstellen lassen müsstest. Alles sehr teuer und bringt .......... nichts ! |
die einzige möglichkeit wäre ne grössere bremse aus dem vw baukasten zu wählen und zu verbauen das meisste passt plugnplay oder mit wenigen änderungen abs nachrüstung ist da schon intensiver. denke alles ist zusammen teurer als sich nen passenden wagen mit grösserer bremse zu suchen ;) |
Ich gehe davon aus, dass du die 239mm Bremse mit VW II-Faustsattel vorne drin hast. Da ist die normale Scheibe eine 239x12mm massiv. Die Beläge haben wohl eine Dicke von 19,7mm. Diese Bremse ist durchaus leistungsfähig und wurde in den Golf3 bis hoch zum 90PS Motor eingesetzt. Da kann man folgendes machen: Scheibe 239x20 innenbelüftet, aus dem Golf2 Gxx oder dem AEE ab 10/96/AEX ab 8/96. Dann gibt es da für den Golf2 Gxx Beläge mit 15,7mm Dicke. Die passen dann in den VW II-Sattel. Das ergibt eine standfestere Bremse. Es sind andere Beläge wie für die vorgenannten Golf3, da ein anderer Sattel verwendet wurde. Ravan761 hat das gemacht. Ein Kilometerstand von 45.000 ist nicht grenzwertig für die Beläge, bei normaler Fahrweise. Ich fahre Beläge vorne über 100.000km und Teletubby oder Raven761 erreichen ähnliche Werte. Bitte sieh dir mal die Bremse beim Radwechsel an. Miss den Abstand zwischen den Belagträgerplatten. Der sollte mindestens 14mm betragen. Die Scheibe selbst hat eine Verschleißgrenze von 10mm und bitte nicht am oberen Rand messen, sondern den Grat umfassen. Für die Standfestigkeit der Bremse ist aber eine einwandfreie Bremsflüssigkeit mit hohem Siedepunkt weitaus wichtiger wie eine gute Scheibe, besonders im Gebirge. Nach max 2-3 Jahren sollte das gemacht werden. Und bitte komplett wechseln und nicht werkstattbillig mäßig. Also Beläge, zumindest den inneren mit dem Kolben komplett zurück drücken. Dann ist wenig Flüssigkeit im Zylinder und dann erst wechseln. Damit kommt direkt frische Flüssigkeit mit hohem Siedepunkt in die Zylinder. Sonst mischt sich das mit der alten Flüssigkeit im Zylinder. @G3Variant: Sieh mal in deinen Fahrzeugschein rein. Da steht die Auflage drin. Zum Vergleich der 75PS Golf3 (AAM, ABU, AEA, AEE) darf 1000/1200kg ziehen. |
ich habe gerade bei meinem die bremsen vorne wie hinten neu gemacht die waren hinten nun 20 jahre alt und vorne wurden vermutlich mal die beläge gewechselt da sowieso ein bremschlauch dem TÜV-mann nicht mehr gefallen hat kam der komplette wechsel in frage vorne bremsschläuche, scheibe und beläge hinten komplett alles rausgenommen, und komplettsatz incl lager neu eingebaut und natürlich die bremsflüssigkeit jetzt nach dem einfahren (2 grosse fahrten mit je 200 km) fühlt sich das um vieles besser an als vorher evt hätte es auch schon die bremsflüssigkeit getan, aber auch bedingt durch das alter und den schlauchwechsel hat sich das angeboten die ersatzteile gabs in der bucht, den teilewechsel hab ich in der selbst-rep-werkstatt gemacht - da musste ja nur hinten grob entlüftet werden, mit der alten flüssigkeit die dazu ausreichend war die beiden bremsschlaüche vorne und den flüssigkeitswechsel mit entlüften hat die werkstatt gemacht, wegen dem tüv, der dann auch gleich dabei war |
Also ich hab als Alltagswagen auch einen 1,4l mit 60 PS und fand die Bremse da auch viel zu schlecht. Habe bei mir eben wie schon in einem früheren Post erwähnt, die G60 Bremse mit 280mm verbaut. Dafür Reparatursätze für die Kolben den Bremsen geholt, Kolben neu eingeschliffen und alle Dichtungen getauscht. Hierbei musste ich allerdings auch den Achsschenkel mit tauschen, da bei der 239er Bremse die Sattelhalter und der Schenkel aus einem Guss waren. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht, den BKV hab ich im übrigen nicht getauscht. |
60PS und Anhänger in den Alpen :D Ich würde wie wolfi schon geschrieben hat, auf die innenbelüftete Scheibe umbauen. Zumal eine Erneuerung ja eh ansteht. Dazu kommt natürlich, daß auch Bremsbeläge alt und hart werden. Mit den Jahren lässt damit auch die Bremsleistung nach bzw. die Pedalkraft geht hoch. |
Darf man fragen, was da dafür gelohnt hast? So mal rein vom Interesse her. Ich denke mal ich werde mal die Beläge und Scheiben neu machen. Dürfte ja so das effizienteste sein. Ist im übrigen kein Variant wie angenommen. Mit den 60PS hatte ich noch nie Probleme in den Bergen. Man ist halt langsamer rauf kommt man aber immer. Wegen den 45.000km ja Gesammtfahrleistung. Der Wagen stand bei einem Opa über 17 Jahre nur in der Garage. Und so wie er aussieht... Passt das nicht zu einem viel gefahrenen Wagen. Was haltet ihr von den innenbelüfteten Scheiben vom G40 wie Wolfi71 sie vorschlägt? Ich hatte die scheiben bei ebay schon mal gesehen, aber die waren nur mit ABS freigegeben |
Also ich fand die 239er Bremse schon am 800kg Polo von 91 nicht besonders, obwohl schon auf belüftet upgegradet, und das war nichtmal nen G40, sonders nur 75PS. Sowas mit Hänger in den Alpen ist das ja wie Käfer fahren ;-) Der Polo fährt jetzt ganz legal mit 256x20 Scheiben, Scirocco 16V Bremsträger und Scheiben hinten, die ein 2er Golf spendete. Alles natürlich ohne ABS, Bremskraftregler hat der schon Serie und der 22mm Hauptbremszylinder ist auch noch drin. Ich würde den 60PS Golf zumindest auf belüftete 256x20 Scheiben vorne umrüsten, auch wenn der Achsschenkel vorne dazu getauscht werden muss. Davon gibt's aber soviel Gebrauchtteile, soo teuer ist das nicht. Hinten würd ich aufgrund des Alters mindestens die Bremsbacken ersetzen. Evtl. noch für mehr Bremsleistung hinten sorgen, hat dein Golf einen Bremskraftregler an der Hinterachse? Beim Hänger und viel Beladung fänd ich den eh sinnvoll. Ich meine die Kisten mit 256er Bremse haben einen größeren Radbremszylinder hinten, den würd ich dann gleich mitwechseln. OK man muss auch dazu sagen, die 256x20 Scheiben erfordern 14" Räder. Die 280mm G60 Scheiben sogar 15" Räder, richtig legal ist die auch nicht, da nie im 3er Golf verbaut. Es gibt zwar auch nen Haufen 86C Polo mit solchen Bremsen, aber das ist dann jedesmal ne Einzelabnahme beim TÜV. Bremsenupgrade ist nicht billig, aber lohnt. Oder du mußt halt gemütlich weiterfahren und nur die G40 Scheiben und Beläge einbauen, mehr Bremsleistung hat die natürlich nicht, sie wird nur später glühend. ;-) |
Mein Golf hat nur Trommeln hinten :/ Aber die 256x20 Scheiben würden mich auch mal interessieren, falls das den in Kombination mit Trommeln hinten überhaupt Sinn macht. 14" Räder hab ich von daher gingen die Scheiben Bremskraftregler... mh keine Ahnung wo dran kann ich das erkennen, wie sieht der aus? Kann ich jede Bremsscheiben verbauen die Passt? Oder gibt es da sowas wie ABEs oder so? Hatte grade Scheiben und Beläge für nen G40 gesehen teuer sind die ja nicht nur wie ist das mit der Freigabe am Golf? |
Hallo! Zitat:
Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Okay. Also die 256x20 klingen gut. Was brauche ich den Dafür alles? Scheiben, Klötze, Bremssattel und Achsschenkel? Dazu kommen sollten neue Bremsflüssigkeit und Neue Trommeln oder Neue Bremsbacken hinten. Noch was? Wie ist das mit dem Eintragen oder sowas? Ich denke mal was es am Golf gab muss nicht oder? Vielen vielen Dank für eure Hilfe!!!:danke: Kai |
also wenn du hinten was machst, dann mache - angesichts des alters deines wagens - gleich komplet es gibt gute sätze, evt sogar mit lager, wo du alles auf einmal da´bei hast dann hast du für lange zeit wieder ruhe denn nur die beläge lohnt nicht und trommeln ausdrehen ebensowenig mit bremszylinder und lager bei guter quali für 100-120 euro das lohnt allemal |
Ich würde vorne die 239er lassen. Bestenfalls die Scheiben einsetzen und die passenden Beläge dazu. Alles andere ist viel zuviel Arbeit udn bringt ehrlich gesagt auch nicht viel. Was nützt dir eine große Bremse, die mehr verzögert, wie der Reifen übertragen kann. Also hier in dem Bild Nummer 3 oder 4 kfzteile24 - Autoteile, Reifen und Zubehör Und als Belag nimm die hier kfzteile24 - Autoteile, Reifen und Zubehör Bei den ATE-Belägen steht dran: Bremssystem Volkswagen. Das ist der entscheidende Punkt Was hast du denn für Reifen drauf? Wenn du die Felgen mit 13 Zoll hast, dann geht schon mal die 256er Bremse überhauot nicht. Die braucht nämlich die 14" Felge mit 185/60R16S Reifen. |
Bitte schön: http://www.golf3.de/werkstatt/105293...ml#post1655907 Ich hatte das selbe Problem wie du. Vollbeladen und ab durch die Berge. Bergab haben sich die Bremsen immer enorm überhitzt und das obwohl ich mit Motorbremse und Stoßbremsen unterwegs war. Dabei das Tempo immer etwas höher gehalten, um genug Frischluft an die Bremsen zu geben. Unten angekommen muss man aber halt arg in die Bremsen. Da geht dann gar nichts mehr. Massives schleifen und quietschen und die Freundin nebendran ist beunruhigt und beschimpft die Karre als Schrottbüchse. Eine Lösung musste her :D Ich habe mich dafür entschieden die innenbelüfteten vom 2er GTI anzubringen. Wieso nicht die 256er? Weil der Mehraufwand sich nicht lohnt. Man muss viel investieren und bekommt nur minimal etwas mehr zurück. Und der Preis hat sich in Grenzen gehalten. Ich habe rund 180€ bezahlt, aber auch nur weil ich beim Händler vor Ort eingekauft habe. Zusätzlich habe ich nochmal 100€ investiert, um alle beweglichen Teile am Bremssattel auszutauschen (Schrauben, Gummis, Hülsen, Schmierfett etc.. Nur mit Spiritus und nicht mit Ölen putzen!). Damit wird die Beweglichkeit der Bremse wieder auf Vordermann gebracht und Schleifen vermieden. Das wirkt sich positiv auf die Lebensdauer und den Spritverbrauch aus. Zusätzlich ist es nicht nötig neue Felgen zu kaufen. Ich würde es so machen. Du musst sowieso die Verschleissteile wechseln. Versuch es doch erst mal mit der kleineren innenbelüfteten Bremse. Die Kosten halten sich da im Rahmen, weil alles plug&play ist. Wenn dir das doch nicht genug ist, dann kannst du nach dem Bremsensatz immernoch auf 256er umbauen. Mein Eindruck zur neuen Bremse ist auf jedenfall, dass die wesentlich bissiger ist und stärker verzögert. Das liegt womöglich auch daran, weil die Bremsbeläge nun enger an der Bremse liegen. Der Druckpunkt ist auf jedenfall nach oben gewandert. Bezüglich der Teilewahl. Ich habe viel recherchiert und ich würde nur ATE verwenden. Die zusätzlichen Anbauteile die ich besorgt habe, habe ich bewusst bei VW eingekauft. Die Gummihüllen kosten 15€ das Stück. Das ist zwar viel, aber wenn man bedenkt, dass die Temperaturen zwischen -40°C und +500°C aushalten müssen, dann ist das mehr als berechtigt. Meine letzten haben außerdem 17 Jahre gehalten. Für den Preis ist das in Ordnung. Wir reden hier auch von lebenswichtigen Teilen, da sollte man nicht sparen. |
Nur noch mal zur Verständnis, du hast den Sattel gelassen und dann die Klötze und die Scheiben Plug and Play eingebaut? |
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