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-   -   [Motor] ADZ Unruhiger Leerlauf (http://www.golf3.de/showthread.php?t=130850)

luck3rhoch3 24.02.2021 21:14

ADZ Unruhiger Leerlauf
 
Hi Leute,

hab seit kurzem wieder einen Golf 3 (diesmal ohne Dach).

Verbaut ist der ADZ 1.8er mit 90 PS.

Der Motor hat leider einen etwas unruhigen Leerlauf und gelegentlich kurze Aussetzer.

Bei Nässe + Kälte ist er außerdem gelegentlich im Stand ausgegangen. Deshalb bin ich auf Fehlersuche gegangen und habe gesehen, dass der Kohlestift in der Zündverteilerkappe quasi nicht mehr vorhanden war.

Folgende Versuche habe ich nun bereits unternommen:
  • Neue Verteilerkappel + Finger => Keine deutliche Verbesserung des Ruckelproblems. Ob er jetzt noch ausgeht, stellt sich wetterbedingt noch heraus.
  • Fehlerspeicher ausgelesen => Zeigte nur "Hallgeber kein Signal" - scheint bei nicht laufendem Motor wohl normal zu sein.
  • Alle Schläuche und Dichtungen der Monotronic usw. mit Bremsenreiniger eingesprüht. => Keine Änderung oder Hochdrehen, zieht wohl keine Falschluft.
  • Bei Nacht alle Teile der Zündanlage mit Wasser besprüht. => Keine Funken sichtbar, auch keine Änderung des Laufverhaltens
  • Sichtprüfung Zündkerzen => keine Auffälligkeiten
  • Grundeinstellung der Drosselklappe durchgeführt (Kanal 00 des Motorsteuergeräts im VCDS mit manueller Einstellung des 2. Wertes auf 198 - stand vorher auf 188) => keine fühlbare Verbesserung

Wie würdet ihr nun weiter vorgehen? Ich hätte jetzt mal auf Verdacht Zündspule und Kerzen getauscht, oder habt ihr noch einen anderen Vorschlag?

Danke euch und schöne Grüße.

luck3rhoch3 24.02.2021 22:54

Nachtrag: Hab nun doch noch etwas recherchiert und werde wohl mal den ZZP am Wochenende prüfen und ggf. einstellen.

DaTheo 25.02.2021 11:19

Ich würde definitiv mal die Zündspule tauschen, diese bekommen sehr oft Haarrisse und funken dann auf Masse. Sollte sie es nicht gewesen sein, macht es dennoch Sinn beim 1.8er eine Zündspule im Auto liegen zu haben. Ist also kein rausgeworfenes Geld. Hab ich schon oft selbst erlebt bei eigenen und fremden Autos im Freundeskreis

luck3rhoch3 25.02.2021 20:42

Alles klar, probiere ich mal.

Bei "45 € Markenware oder 15 € eBay-Teil" scheiden sich hier im Forum wohl die Geister, bezüglich Zündspule... :-D

Werd wohl die teurere Variante wählen...

herr jaegermeister 26.02.2021 11:08

Beim einstellen der Zündung auch dran denken das STG in die Grundeinstellung zu versetzen um eine Anpassung des ZZP zu verhindern, sonst tanzt dir die Markierung in der Glocke nur wild hin und her. Mit etwas Pech hast Du auch eine Schwungscheibe auf der nur die OT-Markierung vorhanden ist, dann wäre eine einstellbare Pistole natürlich trumpf :D

luck3rhoch3 26.02.2021 18:16

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Verstellbar ist sie, s. Anhang :-P

Habe übrigens günstig eine Verteilerkappe + Läufer für das BOSCH-System abzugeben... fälschlicherweise bestellt, obwohl Sagem-System verbaut. Gegen 10€ + Versand abzugeben, leichte "Gebrauchs- bzw. Versuchsspuren".

luck3rhoch3 02.03.2021 23:41

Alles was die Zündung betrifft gewechselt und den ZZP in Grundeinstellung abgeblitzt und eingestellt (war vielleicht 2° verstellt jetzt Kerbe genau mittig).

Drosselklappe wurde zuvor auf 198 eingestellt und auch nochmal alle Schläuche überprüft und alle Dichtungen etc. via Bremsenreiniger auf Falschluft überprüft...

Leerlauf hat immer noch ziemliche Ruckler drin. (höhere Drehzahlen sind hingegen sehr ruhig).

Der Fehlerspeicher zeigte nach Einstellung des ZZP einmalig den Fehler "Lambdasonde kein Signal - sporadisch".

Kann ich die Funktion der Lambda prüfen oder soll ich sie mal auf Verdacht tauschen?

luck3rhoch3 27.03.2021 20:41

Hallo, wollte nur eben mal berichten.

Das Fahrzeug läuft nach Austausch aller Teile recht ruhig, ruckelt nur ab und zu mal, geht bei Nässe und Kälte aber trotzdem manchmal aus...

Weiß nicht mehr weiter...

herr jaegermeister 27.03.2021 22:01

Kein Problem dafür sind wir ja da. Am Leerlaufpoti bitte nicht schrauben (rechts von der Mono, wenn du davorstehst), man kanns zwar wieder richtig einstellen, aber das ist en Wissenschaft für sich.

Den Leerlaufsteller inkl. Schalter aber gern mal abnehmen und den Schalter selbst mal prüfen. Am 6-poligen sind das Pin 5 und 6, aber check das bitte vorher mal. Ich hatte letztes Jahr einen mit nem Wackler am Schalter selbst. Das Ding sprang bei betätigtem Schalter sporadisch hin und her, der Kontakt innen am Leerlaufschalter war abgebrannt.
Ist zumindest ne erstmal kostenlose möglichkeit. Lass den Schalter auch ruhig mal von Hand ein-und ausfahren, also Terminals auf die entsprechenden Pins fest aufstecken (bitte selbst nachforschen welche das sind), an ne Batterie klemmen und mittels Netzteil oder Batterie konstant Saft drauf. Dabei drauf achten ob der Motor beim Fahren aussetzer hat. Hatte nämlich parallel zu dem o.g. mal den Fall, dass die Kontakte des Motors im Drosselklappensteller Brandspuren hatten, was zu sporadischem Totalausfall führte, da das Poti an der Seite einen Anstellwinkel vorgab, den der Steller nicht ansteuern konnte. Damit gabs a) eine Schubumkehr nach Kraut und Rüben und b) ein Abfallen der Drehzahl auf 0 beim auskuppeln, aber eben nicht immer.

luck3rhoch3 15.04.2021 12:14

Hallo herr jaegermeister,

danke für deine Antwort. Hättest du evtl. Fotos von dem Schalter, den du meinst? Kann es mir gerade nicht richtig vorstellen.

Dankeschön!

Laci50 15.04.2021 23:10

Hallo!
Vergaser Gummiflansch Prüfen !

luck3rhoch3 17.05.2021 20:08

Habe jetzt gerade die Drosselklappe abgebaut und den Gummiflansch geprüft. Sieht aus wie neu.
Habe dabei entdeckt, dass die Kabel des Lambda-Steckers angefressen und das weiße sogar durchgebissen war.

Geflickt, in der Hoffnung, dass es das war => KEINE BESSERUNG (auch das komplette Abstecken der Lambda ändert nichts am Zustand. Ist evtl. die Lambda selbst kaputt? Im Fehlerspeicher befindet sich manchmal "Lambda - kein Signal - sporadisch".)

Motor hat im Stand immer noch kleine Aussetzer. Letztens ist er bei Nässe wieder mehrmals im Stand ausgegangen und ich konnte noch folgendes beobachten:

Es hat stark geregnet und sobald ich im Konstantfahrbetrieb war, hat er immer wieder kurzfristig kein Gas mehr angenommen (Ruckeln). Sobald ich auch nur minimal beschleunigt habe, hat er das Gas sofort wieder normal angenommen. Habe ich das Pedal dann nicht mehr weiter durchgedrückt und bis zum Konstantfahrbetrieb beschleunigt, fing sofort wieder das Ruckeln an.

Auch im Stand ist er dann wieder mehrmals ausgegangen. Mit leichtem Tippen aufs Gaspedal rette ich ihn dann immer vorm Absterben.

Er beschleunigt ganz normal und ohne zu Ruckeln durch. Was könnte es denn sein, bzw. wie teste ich denn den Leerlaufsteller und hätte der überhaupt solche Auswirkungen, wenn das Problem auftritt wenn ich z. B. konstant 100 km/h fahre? Ist ja dann kein Leerlauf.

PS: Unterdruckschläuche auch geprüft. Sobald ich z. B. den dünnen schlauch von der Unterdruckdose abziehe, läuft er sofort deutlich schlechter. Der Schlauch vom BKV sieht gut aus.


UND, würde er bei Nässe nicht ausgehen, wäre mir das Ruckeln im Stand total egal, damit könnte ich leben, vor allem bei der Laufleistung (250.000km)

luck3rhoch3 26.05.2021 10:55

Kleines Update:

- Reparatur der Lambda-Kabel hat, wie bereits erwähnt, nichts gebracht

- Auch ein gerade durchgeführter Wechsel des Leerlaufreglers hat nichts gebracht. Gleiche Symptomatik wie vorher.

Habe noch ein Symptom vergessen, weil ich es nicht als solches wahrgenommen habe. Wenn ich vom Gas gehe und rolle (Schubbetrieb) und anschließend wieder leicht Gas gebe, kommt das Gas manchmal sehr ruckartig (aber nicht immer).

Gibt es noch irgendetwas, was solche Symptome hervorrufen könnte?

Kann man die Monomotronic (Monojetronic?) mit 4-poligem Leerlaufsteller einfach einfach auf 6-polig umbauen oder unterscheiden diese sich auch noch anderweitig? Auf den Bildern erkenne ich keinen Unterschied.

Und hätte jemand im Forum evtl. noch eine Einspritzeinheit rumliegen? :-)


Einen Gedanken hatte ich noch:

Kann es evtl. sein, dass der Vorbesitzer am Poti rumgeschraubt hat? Wie schwierig ist es, den nach dem Lösen wieder richtig einzustellen?
Habe folgende Anleitung gefunden:

1. Motor warmlaufen lassen
2. Steuergerät Resetten. Dafür 30 Sekunden die Sicherung ziehen oder die Batterie abklemmen.
3. Motor Starten
4. Motor per pedes auf ~3000 Umdrehungen bringen, einen Moment so laufen lassen, und dann schlagartig vom Gas gehen.
Jetzt gibt's 2 Möglichkeiten wie der Motor reagiert:

- Drehzahl fällt schnell unter die Leerlaufdrehzahl ab, Motor geht aus, oder regelt langsam hoch auf die Leerlaufdrehzahl.
- Drehzahl fällt nur sehr langsam oder bleibt gleich bei erhöhter Drehzahl hängen.

In beiden fällen muss man das Poti leicht verdrehen, bis die Einstellung gefunden ist, mit der der Motor beim schlagartig Gas wegnehmen sofort auf die 950 Umdrehungen Leerlaufdrehzahl fällt.

GTFahrer 26.05.2021 11:39

a) Der Gaszug muss korrekt eingestellt sein.
Das hat auch den "Effekt", dass das Gaspedal etwas Spiel hat/hängt. Muss aber so.

b) Der Leerlaufschalter muss nach Verbau auch eingestellt werden. Enwteder über Fühlerblattlehre oder über diese "198" im Messwertblock. Danach prüfen ob der Leerlaufschalter sauber schaltet.

Das Drosselklappenpotentiometer wird so nicht eingestellt. Dafür braucht es einen aufwändigeren Aufbau, den damals das Bosch-Werk hatte.
Behelfsweise misst man sich, mit gesicherter Konstantspannung, diverse Bereiche aus. Das neue/andere Poti wird dann so verdreht, bis man diese Werte wieder erreicht.

Was soll mit dem Poti sein, hast du es gemessen, hat es Sprünge auf den beiden Bahnen?
Ich geb dir den wirklich ernstgemeinten Tipp: Schraub an dem nicht rum, damit schaffst du dir noch mehr Probleme.

Mess mall die Bahnen aus via Multimeter oder Diagnose->Messwertblöcke, wenn dann da was ist kannste ja schreiben.

Ach ja, Batterie abklemmen (Bzw. kannst auch das Motorsteuergerät mal abstecken für ne Viertelstunde, dann musste nicht die Uhr, Radiosender, Fensterheber etc. justieren), löscht die Lern-/Trimmwerte aus diesem.
Mach es mal ruhig, vor allem wenn du an der Lambda rumgedoktort hast.

Ruckler/Probleme bei Feuchtigkeit deuten aber auf Isolationsschäden an irgendeinem Zündungsbauteil hin...

luck3rhoch3 26.05.2021 13:24

Zündung kann ich ausschließen. Alles gewechselt.

Habe gerade den vierpoligen Stecker rechts an der Einspritzeinheit (also in Fahrtrichtung links) gezogen, während der Motor lief. War wohl ein Fehler.

Er ist ausgegangen. Nachdem ich ihn wieder draufgesteckt habe, springt er nur noch mit Gas an und läuft dann fast wie auf drei Zylindern...

luck3rhoch3 26.05.2021 13:47

Habe jetzt mal die Batterie abgeklemmt und hoffe, dass er nachher wieder geht.

- Gibt es eine Anleitung zum Einstellen des Gaszugs oder einfach nur so einstellen, dass er etwas locker ist?

- Wie genau messe ich die "Bahnen" des Potis?

PS: Leistungseinbußen habe ich wohl nicht, da auf der BAB lt. Tacho knapp 200 km/h drin sind.

luck3rhoch3 26.05.2021 22:21

Faszinierend.

Nachdem ich den Stecker vom Poti gezogen habe und der Motor ausgegangen ist, sprang er nur noch mit min. Viertelgas an und lief dann auf 400 - 500 Touren, sehr ruckelig.

Ich weiß nicht wie das passiert ist, aber durch knapp 4 Umdrehungen an der Madenschraube konnte ich das Standgas wieder soweit hochdrehen, dass er einigermaßen lief.

Bin dann zur Werkstatt und hab den zweiten Wert im Block 000 wieder in Grundeinstellung auf 198 geschraubt und nun laufen die Lastwechsel deutlich deutlich ruhiger ab.

Das ruckeln im Stand bleibt, das schiebe ich jetzt einfach mal auf die Laufleistung und hoffe, dass er bei Regen nicht mehr ausgeht... (vielleicht hat hier das flicken der Lambda ja etwas gebracht....)

luck3rhoch3 26.06.2021 15:20

Update:

Ich habe mich mit dem unruhigen Leerlauf ja bereits abgefunden und nach Wechsel des Leerlaufreglers nahm er das Gas viel sauberer an und alles war gut.

Nun nach einigen Wochen folgende Symptome:

- Motor dreht im Stand unregelmäßig auf 1200 bis 2000 Umdrehungen
- Gefühlt Leistungsverlust
- Leerlaufregler regelt wild hin und her (das merke ich vor allem wenn ich schnell bergab Rolle. Man merkt richtig, wie sich das Gaspedal vor und zurück bewegt)
- Teilweise stirbt er nach dem auskuppeln fast ab

Folgendes bemerkt:

Nach abziehen des oben sitzenden 4poligen Temperatursensors sind alle Symptome weg.

Ein Wechsel des Temperatursensor wurde gestern durchgeführt, brachte aber keine Besserung.

Könnte der neue Leerlaufregler defekt sein? (Vameo) oder würde er dann gar nichts mehr regeln? Warum ändert sich das Verhalten, wenn ich den Tempsensor abziehe?

Was ich noch erwähnen sollte: Als es mit den Symptomen losging, fing auch ziemlich gleichzeitig die Airbaglampe an zu leuchten.

Dass irgendetwas abgesoffen ist, kann ich ausschließen, das Fahrzeug stand immer in der Garage.

Wäre für Tipps wirklich dankbar, da ich mein cabrio sehr gern habe... Dankeschön.

luck3rhoch3 28.06.2021 09:36

Kurzes Update:

Das Hochdrehen auf 1.200 Umdrehungen konnte ich reproduzieren indem ich den 6-poligen Stecker des Leerlaufreglers abgezogen habe.

Habe etwas am Kabel und Stecker gewackelt, das Problem scheint jetzt weg zu sein. Sollte es nochmal auftreten, werde ich evtl. die Verkabelung tauschen.

Das Problem mit der fehlenden Schubabschaltung bleibt weiterhin, er gibt beim Loslassen des Gaspedals ständig Gas, geht wieder vom Gas, gibt wieder Gas, usw..
Ich werde nochmal die Grundeinstellung des Leerlaufstellers prüfen und nochmal berichten.

GTFahrer 28.06.2021 10:24

Zitat:

Zitat von luck3rhoch3 (Beitrag 1869633)
Das Problem mit der fehlenden Schubabschaltung bleibt weiterhin, er gibt beim Loslassen des Gaspedals ständig Gas, geht wieder vom Gas, gibt wieder Gas, usw..
Ich werde nochmal die Grundeinstellung des Leerlaufstellers prüfen und nochmal berichten.

a) Ist der Gaszug richtig eingestellt? Das Gaspedal muss Spiel haben.
Einstellen wie folgt: Drosselklappe voll öffnen (Von Hand), Gaspedal voll durchtreten lassen. Steckkerbe so versetzen, dass die DK komplett geöffnet bleibt/ist in dieser Gaspedalstellung.
Pedal loslassen, der Zug darf nun nicht straff sein, sondern das Pedal sollte so ~ 1-2 cm Spiel haben.

Hintergrund: Ist der Zug zu straff gespannt, wird der Leerlaufschalter nicht sauber betätigt und es wird immer wieder "Gas geben" erkannt.

b) Hast du via Diagnose mal die Schleiferbahnen des Potis "durchgemessen"? Aufzeichnen und dann in nen Diagramm überführen, Sprünge? Steigen die Werte "sauber", d.h. ohne Ausreißer, Sprünge, Aussetzer...?

c) Kabel unter den Gummikappen der Stecker geprüft? Ruhig mal etwas dran ziehen, kneten...

d) Säubere den Masseverteiler am Zylinderkopf, das ist son Blech mit drei, vier angeschraubten Kabelschuhen. Das gammelt gerne.

luck3rhoch3 28.06.2021 10:55

Danke für die Antwort.
a) werde ich heute gleich einstellen, der Seilzug hängt in Grundstellung aber locker, deswegen gehe ich davon aus, dass das Spiel passt.
b) mit Diagramm bisher noch nicht, nur als Momentaufnahme die Werte betrachtet und für gut befunden, aber das mit dem Diagramm werde ich nochmal machen
c) Kabel habe ich bereits angesehen, es waren klebereste oder ähnliches zu sehen, die kabel an sich sehen aber sehr gut aus.
d) Werde ich machen

Nach Gaspedaleinstellung, säubern des Massenaschlusses und erneuter Grundeinstellung des Leerlaufreglers via Inbusschraube werde ich noch einmal berichten.

Danke.

GTFahrer 28.06.2021 11:44

Und schaue nochmals wegen der Falschluft. Ich baue jeden Unterdruckschlauch aus, sehe mir den an, knicken/biege/drehe die um eventuelle Porösitäten zu sehen.
Die kleinen grünen Käppchen auf der Röhre Saugrohr - Bremskraftverstärker sind heile? Reißen gerne.

Diese Membrane/Dose im Filterkasten ist ebenso heile? Habe den Defekt gefunden durch Anlegen eines Vakuums, ging nicht.

Nun war der O-Ring des Heizigels porös, nach 28 Jahren und knapp 600tkm. Das ist aber ein Gefummel das Ding zu tauschen. Geduldsspiel!

Die Mono hat ne Zwischenplatte, welche gerne bricht.
Der Flansch... mal die Mono abgeschraubt und den Flansch angesehen?

luck3rhoch3 28.06.2021 13:30

Habe gerade versucht die 198 in Grundeinstellung einzustellen, keine Chance. Ich lasse ihn in Grundeinstellung fahren, stelle die 198 ein, starte die Grundeinstellung neu und er steht plötzlich bei 70.
Nochmal auf 198 drehen würde nicht gehen, da dann die schraube rausfallen würde.

Drehe ich komplett zurück zeigt der zweite Wert 10 an. Drehe ich dann an der Drosselklappe per Hand langsam hoch, steigt der Wert stufenlos, also ohne Sprünge an.

Ich glaube langsam, dass der Leerlaufsteller einen weg hat und nicht immer in die gleiche Grundposition fährt.

PS: die Unterdruckmembran werde ich prüfen, die restlichen Schläuche sehen gut aus. Es zeigt sich auch ein sehr schlechter Motorlauf sobald ich einen Unterdruckschlauch abziehe.

PS2:
Die mono hatte ich komplett runter. Sieht alles gut und dicht aus. Was meinst du für eine zwischenplatte?

luck3rhoch3 07.07.2021 11:06

Kurzes Update:
Habe den alten Leerlaufsteller wieder eingebaut. Der war anscheinend nie defekt, funktioniert nach Grundeinstellung auf 198 auf jeden Fall ohne Probleme. War damals ja nur auf Verdacht getauscht und war danach gefühlt besser => wahrscheinlich Placebo.

Der neue hat wohl nur kurz am Anfang funktioniert, der ist nie bei späteren Versuchen nie wirklich in Grundstellung gefahren.
Der ist immer nur das erste Stück schnell rausgefahren und hat dann nichts mehr gemacht. Der alte fährt auch einen kurzes Stück schnell raus und den Rest tastet er sich dann ganz langsam in Grundeinstellung. Das hat bei dem neuen nicht geklappt.

Das gute Stück kann ich leider nicht mehr zurückgeben, da ich die Schrauben des alten Leerlaufstellers wohl entsorgt oder verlegt habe. => Lehrgeld.

Standgas geht jetzt nicht mehr sporadisch auf 1200 U/min hoch und auch die Schubabschaltung funktioniert wieder einwandfrei.

luck3rhoch3 07.07.2021 11:11

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1869640)
Und schaue nochmals wegen der Falschluft. Ich baue jeden Unterdruckschlauch aus, sehe mir den an, knicken/biege/drehe die um eventuelle Porösitäten zu sehen.
Die kleinen grünen Käppchen auf der Röhre Saugrohr - Bremskraftverstärker sind heile? Reißen gerne.

Diese Membrane/Dose im Filterkasten ist ebenso heile? Habe den Defekt gefunden durch Anlegen eines Vakuums, ging nicht.

Hat der starre Plastikschlauch der von der Rückseite der Mono zum Luftfilterkasten geht eine bestimmte Funktion? Der Gummischlauch in den der Plastikschlauch gesteckt wird, ist nämlich sehr hart und wird wohl nicht mehr richtig abdichten. Abstecken des Schlauches ändert nichts an der Laufkultur.

Auch in der Nähe des Wärmetauschers steckt ein Schlauch mehr schlecht als recht auf einem Schlauchstutzen. Auch hier ändert sich beim Abziehen nichts.

Könnten die ursächlich für ruckliges Standgas sein?

GTFahrer 08.07.2021 18:57

Dein Neuteil war also "neu defekt". Ja solche Späße hatte ich bereits auch. Nicht mit dem DK-Steller, aber mit Kühlmittelsensoren, Motorlagern, Thermoschaltern... und dann sucht man sich dumm und dümmer, weil man meint "Nee, ist neu, kann nicht sein".

Jede Falschluft mag die Mono wenig und quittiert es mit leichtem "sägen". Je nach Falschluftmenge. Der dünne Plasteschlauch geht zur Warm-/Kaltluftklappe... da habe ich glaub mehrmals auch auf die Membrane hingewiesen, dass die einreißen...

Wild_Wolf 15.05.2024 19:22

Hi hat sich in der Zwischenzeit was getan? Fehler gefunden?
Habe nämlich ein ähnliches Problem😂


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