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Golf 5 Kauf Hallo Gemeinde Spiele mit dem Gedanken mir ein Golf 5 zu holen. Worauf sollte man unbedingt drauf achten? Motoren mäßig erst mal neben Sache. Vielen dank🔧😁 |
Darauf, dass man keinen Golf 5 kauft. Die dinger sind mittlerweile super oft an den schwellern geschweißt, die Innenraum Teile sind qualitativ Schrott... Einfach nein. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3) Ich glaub die meisten G5 sehen im alter von 15 Jahren schlimmer aus, als es G3 in diesem Alter getan haben. Die Dinger sind die Übelsten Rostlauben. Hab mal Bilder von nem 2005er Touran angehängt, der hat zwar schon 303.000km drauf. Mein 10 jahre älterer G3 mit identischer Laufleistung sieht da um Welten besser aus |
Schlechtes Auto kann man nicht pauschal sagen, Rost ist ein Thema, aber war es beim Golf schon immer, gibt gute und schlechte halt. Der Golf 5 1.9 TDI von meinen Vater, ist jetzt 13 Jahre alt, bis auf die üblichen Verschleißteile, hinten 2 neue Bremssättel über die Jahre, war noch nix größeres defekt, Innenraum sieht auch noch ganz okay aus. Paar Roststellen gibt es natürlich auch, aber nix durch, optisch halt Kampfspuren ist aber ein Nutzfahrzeug kein Schönwetter-Garagenwagen. Würde einen der letzten Baujahre empfehlen, da gibt es meist Sondermodelle mit besserer Ausstattung. |
Der auf den Fotos oben sieht stark nach einem Wagen aus, der in Küstengegend unterwegs war. Rosttechnisch sind es nicht die besten, aber in meinen Augen besser als ein Golf 3. Es gibt halt solche und solche. In meinem Feundeskreis fährt jemand einen Golf V 1.9TDI mit über 400 Tkm auf dem Tacho. Rost ist bei dem Wagen kein Thema. Zumindest nicht an der Karosse. Die hinteren Bremsen machen VW-typisch gern Probleme, genauso wie Türschlösser und Flexrohre sind auch oft kaputt. Panoramadach in diesem Fall ein absolutes NoGo. Beim Innenraum kommt es ganz auf die Vorbesitzer an. Zerkratzter Softlack sieht halt auch beim Golf V doof aus. Du schreibst zwar, dass dir die Motorvariante egal ist, aber gerade das finde ich bei diesen Fahrzeugen wichtig, da nach den Jahren fast alle Schwächen bekannt sind. Fahrzeuge mit DSG würde ich meiden, ebenso wie die 1.4 und 1.6er Sauger, da die völlig lahm sind. Den 2.0TDI würde ich nur mit bestimmten Kennbuchstaben nehmen und wenn das Ausgleichswellenmodul bzw. der Ölpumpenantrieb schon überarbeitet wurde. Die 1.4 TSI find ich nicht schlecht, da muss man sich zwar immer paar Euro für die Steuerkette beiseite packen aber Dafür sind sie flink und sparsam. Favorisieren tue ich, wie soll es auch anders sein, den 1.9 TDI: spritzig, sparsam, langlebig. Gruß Flo |
Zitat:
Die 1.9er TDI sind sehr gute Motoren, sie haben aber wie alle Pumpe-Düse-Motoren Probleme mit arbeitenden PD-Elementen, sich abnutzenden Nockenwellen und dadurch kaputt gehende Hydrostößel. Die 2.0er TDI hingegen sollte man einfach meiden. Da kommt zu diesem "Standard-Spaß" noch so spiele wie die Ausgleichsmodule und bei den 170 PS Maschinen die Piezo Pumpe Düse Elemente hinzu. Wenn ich die Wahl hätte.... Ich würde keinen Golf 5 nehmen. Dann eher einen Golf 4 oder einen Golf 6 - Wobei man hier auch schon nach Rost suchen darf. |
Meine Frau hatte auch einen 5er. Motor: 1,4L mit 80PS :abgelehnt: Außerdem habe ich in 3 Jahren jedes Jahr eine gebrochene Vorderfeder gewechselt. Abs- Steuerblock war auch fällig. |
Sowohl optisch als auch von der Technik würde ich jederzeit den Golf 4 vorziehen. Der Golf 4 sieht immer noch nicht "alt" aus, der Innenraum ist viel wertiger und abgesehen von den rostenden Karosserieteilen ist die Karosserie dort viel unauffälliger was Rost an tragenden Teilen angeht. |
Ich verstehe sowieso nicht, warum man, gerade als bekennender Golf 3 Liebhaber sich einen Golf 5 oder gar neuer kaufen sollte. Ich fahre meinen als Alltagsauto, halte ihn in Schuss. Derzeit geht es doch eh kaum billiger ein Auto zu fahren? |
Klar, in anderen Republiken setzte man dem Volk auch Technik der 60er vor... das ging & geht auch ;) Ich als Kind fand ja Onkels Skoda 105 cool, aber er wollte wohl lieber auch Papas e30 BMW... hach und der FSM Syrena vom anderen Onkel... das kennt hier keiner. "Das Gute ist des Besseren Feind". Wenn er was etwas neueres haben will, warum nicht? Was heißt hier neu, die ersten sind schon 17 und werden bei VW Classic Parts gelistet. Zitat:
Aber ich weiß, als sollte wohl "wertiger" heißen. Dennoch, gute Steilvorlage! (Der 5er sieht im Interior nur noch trauriger aus...) Muss es unbedingt VW sein? Andere Mütter haben nicht nur schöne Töchter, sondern auch besser alternde... :D Ansonsten, ich finde der 5er hat speziell bei Benzinern irgendwie nichts interessantes zu bieten. Der 1,6er Sauger wäre wohl noch das sorgloseste. Zumindest habe ich da selten von großartigem Ärger gehört. Ja, mit so ~100 PS und relativ spät anliegendem maximalen Drehmoment nicht unbedingt ne Rakete... aber es geht. Teile für die Kisten gibts auch massig im Zubehör, zu guten Kursen & beim Verwerter findest die derzeit häufiger als nen 3er. Selbst 6er landen schon dort, das meiste aber Diesel oder totgedrehte GTIs. |
Verdammt! Das hab ich versaut. :D Ja, ich meinte viel wertiger. :D Die beiden vierer die ich hatte, kamen viel besser weg was die Haptik angeht. Und was das Thema mit dem "warum was neueres" angeht. Klar, ich mag die alten Buden ja auch. Den 80er Audi find ich total gemütlich und angenehm zu fahren. Trotzdem will ich auf den Golf 7 im Alltag nicht mehr verzichten. Allein das Licht isses wert.. Und der Motor.. Und das Getriebe.. Und die Optik.. Und und und. :D |
Zitat:
Ich fahr normal im Alltag n Ford Fiesta ST. Mein Frau n Twingo RS. Beides auch 15 Jahre alte Autos und bis bei beiden die JÄMMERLICHE Innenausstattung die von der Haptik her halt unterste Schublade ist sind beide Fahrzeuge jedem 3er vorzuziehen. In wirklich ALLEN Belangen. Und gerade in Sachen Unterhalt. Der ST hat ne Kette die WIRKLICH gut ist und auch bei 240tk nicht klappert weil eben gescheit gebaut usw. Warum ich eien 3er habe? Weil es ein tolles Auto ist das Spass macht, hab ja noch ein paar andere 70er und 80er Jahre Kisten. Aber jetzt einen 3er über alles zu stellen...wiegesagt tolles Auto, aber im Alltag kann man auch mal was anderes fahren. Ob es nun ein 5er Golf sein muss.... |
Auch wenn ich ziemlich neu im Forum bin und wahrscheinlich von vielen Spott ernten werde, möchte ich auch was dazu schreiben. Ich finde es äußerst verblüffend, wie der Golf 5 hier angegriffen wird. Ich kenne die PQ35 Plattform (Golf 5, 6 Touran, Eos usw.) mittlerweile wirklich sehr gut, da ich selbst seit 7 Jahren einen 5er und einen 2007er Touran fahre. In meiner Familie sind einige PQ35 Fahrzeuge vertreten. Keines dieser Fahrzeuge hat auch nur eine Stelle Rost. Jedes dieser Fahrzeuge hat einen hochwertigen Innenraum, wo im Gegensatz zum Golf 4 nichts abblättert oder verkratzt ist. Bei einem Golf 5 aus der Familie sind aufgrund von Unachtsamkeit beide Seitenschweller äußerst demoliert, kein Rost. Der Touran der oben gezeigt wurde, ist DAS Negativ Beispiel einer Ausnahme und garantiert an der Küste unterwegs gewesen. Ich persönlich, obwohl ich schon mit vielen PQ35 Fahrzeugen zu tun hatte, habe noch kein einziges Fahrzeug gesehen, was überhaupt geschweißt wurde, schon gar nicht am Schweller. Wenn ich mir mal die Schwachstellen im Blech eines Golf 3 anschaue... übel. Die Verarbeitung des Innenraums der Golf 4 Plattform ist ebenfalls sehr übel und die Karosserie neigt zum Rosten am Schweller, Kotflügel unten. Des weiteren sind die Nachrüstmöglichkeiten dank Can-Bus im Golf 5 riesen groß. Mittlerweile geht mein 5er elektrisch gesehen eher in Golf 7 Richtung... Trotzdem habe ich mir kürzlich wieder einen Golf 3 als Sonntagsauto zugelegt, weil ich ihn schön finde. Aber hier zu erzählen, dass die PQ35 schrott ist, nur weil man was gesehen oder gehört hat ist absoluter Unsinn und darauf sollte man nicht hören. PQ35: klare Empfehlung, vorzugsweise ab MJ2007, ab Mj. 2009 ist der TDI aufgrund Software Update nicht zu empfehlen, ebenso nicht das 7-Gang Trockenkupplung DSG. Die 1.2 und 1.4 TSI Motoren sind mit Vorsicht zu genießen. Darauf sollte man das Augenmerk legen, nicht auf die Karosserie oder den Innenraum. |
Nun ja... hier wurden eigentlich die Erfahrungen geschildert. Manch einer sieht viele von den Kisten, dank des Berufes. Qualitativ war die Karre einfach keine Offenbarung. Auch nicht in den Dauertests. Und wie immer, der eine hat weniger Stress, der andere mehr. Der TE fragte nach Schwachstellen, hat sie genannt bekommen. Die kann er nun bei seinen Besichtigungen im Hinterkopf halten. |
Hohn und Spott auf gar keinen Fall. Du hast deine Erfahrung an kleiner Stückzahl gesammelt, die sind alle gut ausgegangen. Kann vorkommen. Der oben gezeigte Touran hat nichts mit der Küste zu tun, möchte ich behaupten. Es gibt bei den Autos für die Vertrags-Werkstätten Infos von VW, wenn diese von Serien Problemen betroffen sind. Gerade der hier gezeigte Heckbereich und das Blech unter dem Tank sind VW bei den frühen Modellen durchaus bekannte Probleme. Dass man in den Kisten viel nachrüsten kann, steht komplett außer Frage. Der Vorteil der Modularität und des immer wiederkehrenden Grundgerüsts bei neuen Fahrzeugen. Die grundsätzlich existierenden Problemstellen bleiben jedoch. Die haben quasi alle Autos. Bei manchen ist mehr bekannt, bei anderen weniger. Nur als Beispiel: Wenn jetzt jemand nach einem Rover fragen würde, wäre meine erste Antwort "Never buy British" und die Ergänzung "und wenn du es dir doch antun möchtest, dann lass wenigstens den 1.8t stehen, die haben gerne mal probleme mit absinkenden Zylinder Wänden" |
Soweit ist der Klimawandel noch nicht, das Hannover an der Küste liegt :D Der 2007er Octavia RS von nem Kumpel sah von unten sehr ähnlich aus, ist ja die gleiche Basis. Bei mir im Viertel stehn auch n G5 wo der Unterbodenschutz am Schweller so komische blasen wirft :angel: |
Schweller, Motorhaube, Heckklappe...da sollte man genauer nach dem Rost schauen. Aber bei einem Auto was über 13 Jahre alt ist heute leider nicht mehr unnormal! Innenraum je nach Gebrauchszustand - ist aber ok finde ich. Die Schlösser haben gerne mal Macken mit dem Mikroschalter, da auf jedenfall auch nach gucken ob das schließen/öffnen funktioniert. |
Schweller auch gerne da, wo der Kotflügel auftrifft/verbaut wird. Wie beim 3er Golf, ein Dreck-/Feuchtigkeitsnest, da ist der äußere Rost. Ansonsten gammelt der häufig einfach von innen nach außen durch... Kotflügel Radlaufkante, auch beliebt für Rost. |
Es sind halt mittlerweile auch alte Autos, bei denen man merkt, dass da das Werk an der ein oder anderen Stelle den ein oder anderen Euro eingespart hat. Zu kosten der Langlebigkeit. |
Das blöde ist, dass dank Abfrackprämie auch relativ gute Fahrzeuge auf dem Schrott landen und die Ranzkisten dann bei Ali auf dem Kiesplatz rum stehen. Das Rostproblem an den Kotflügeln besteht halt seit dem Golf 3 und wurde später noch durch den Einsatz von wasseraufsaugenden Schaumstoffklötzen "perfektioniert" . Somit rosten die nicht nur unten zum Schweller hin, sondern auch schön mittig am Radlauf. |
Das wird immer wieder so gerne berichtet. Und dennoch: Was ist daran wahr? Der besagte Schaumstoffkeil z.B. ist nicht verbaut worden um da ne "Sollroststelle" zu konstruieren, sondern für die Geräuschisolierung (NVH). Dass es dadurch in 10-15 Jahren zu Rost kommt, das hat kaum einer auf dem Schirm. Interessiert auch nicht, denn alles wird so ausgelegt, dass es die gestellten Anforderungen erfüllt. Und da kann bspw. XY db an Stelle abc deutlich wichtiger sein, wie "Korrosionsbeständigkeit im Rosttest VW Norm 16364-Schlachmichtot min. 1.000 h". Zumal die ganzen Zeitraffertest leider nicht die Realität abbilden... in der Praxis wird das Teil vielleicht noch etwas scheuern durch Aufbauschwingungen, darauf fallendes Laub, Staub, eindringendes Spritz-/Salzwasser über Jahre hinweg usw.. Und es ist auch so, dass wenn bspw. gesehen wird "Teil A übertrifft die Erwartungen", man durchaus auch sagt "OK, kann etwas dünner ausgeführt werden, sofern es die Anforderungen erfüllt.". Im Kapitalismus strebt jeder nach Gewinn... Und irgendjemand muss schlussendlich "bessere" Lösungen in Hinsicht "Hält 20 Jahre" auch bezahlen. Ob der Endkunde, die Firma durch geringe Profitabilität, die Mitarbeiter durch ausbleibende Lohnrunden blablabla Grüße von jemanden, der in der Entwicklung tätig ist. P.S.: Die so schlechten neuen Autos halten komischerweise von Generation zu Generation stets länger... früher gabs für 100.000 km mit der ersten Maschine sogar Plaketten, da waren Durchrostungen nach 2, gar einer HU-Periode normal und Auspufftöpfe waren bspw. ebenso im zwei, drei Jahresturnus durch Gammel fällig. Zündungen enthielten viele Verschleissteile wie Läufer, Kappen, Unterbrecher; Vergaser verschmutzten und verstellten sich, Öle mussten tw. nach keinen 10tkm gewechselt werden, Zahnriemen waren nach 50-80tkm fällig, selbst Hauptscheinwerferglühlampen brannten schneller durch bei geringerer Lichtstärke... Autos sind in Summe zuverlässiger und langlebiger geworden. Ausnahmen wie bspw. die ersten TSIs oder Toyotas 1,8er wirds immer geben. Und man muss auch bedenken: Manches was irgendwie "modern" aussieht... ist auch schon alt und kurvt noch fleißig auf den Straßen rum: Golf V seit 2003, E-Klasse 211 seit 2002, Astra H seit so 04, e46 3er seit 97/98... Also ich habe so ums Millennium herum gefühlt anteilsmäßig weniger Autos von so 80-85 herum rumfahren sehen... als heute die Autos von 00-05. |
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Ich hatte mir den 5er damals auch angeschaut als Ersatz, bin aber nicht wirklich warm geworden damit, ist dann aber ein Octavia geworden, den würde ich aber auch nicht mehr vorbehaltlos empfehlen, wäre der Rost nicht gewesen, war der Golf zuverlässiger. Zitat:
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2010 den 96er Vento 1.8 mit 106tkm aus 1. Hand gekauft. 1.300 €. Zu jener Zeit, ja so um 200-2005 rum hast für son 90 PS Golf 2 oft nicht mal vierstellig hingelegt, die PF GTI oder die KR 16V waren nun auch nicht so teuer. Die kleinen 1,3er gabs selbst im brauchbaren Zustand für um die 500 Steine, Kisten die etwas Arbeit fürn TÜV bräuchten...für den Gegenwert von drei, vier Kisten Bier... |
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P.S: Lopez war mitte der 90er. |
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Bei GM/Opel wütete der bereits ab 1979, in D/Zentrale ab '87. |
Wie gesagt, gab diverse Staaten da dachte man ähnlich. Braucht kein Mensch. Autos auf dem Stand 1960 reichen aus. Und so wurde bis 1990 ein 601 oder 353 gebaut, ebenso gabs aufgehübschte Fiat 124 & 125 aus diversen Lizenzbauten und sogar der seelige Renault 12 fand als Dacia 1300 eine Renaissance bis hinters Millenium. Was Einspritzung? Wozu? Bremskraftverstärker? Einfach mal Beine trainieren. Wozu elektronische Tachometer? Welle geht auch. Vor allem endlich wieder was verschleißendes. Zu was synchronisierte Getriebe? Weshalb ein Radio oder Wischer-Intervallschaltung? Eine Stufe reicht. Spart auch das Relais. Für was rechts ne Sonnenblende? War im Kadett C auch Sonderausstattung. Ein KdF-Wagen beim Afrika-Korps hatte auch kein Zündkennfeld oder eine MFA.... Siehst.. man kann alles als Luxus und Unnötig deklarieren. |
Mal wieder zum eigentlichen, relevanten Thema zurück. Jeder darf ja hier „denken“ wie er/sie möchte. Wir hatten auch mal einen Golf 5 als Variant (Mexiko-Golf, wie alle 5er Variant und Jettas dieser Generation). Sehr zuverlässiger 1.9 TDI (Pumpe-Düse). Karosserietechnisch allerdings nicht so prickelnd. Relativ viel Rost für ein damals 8 Jahre altes Auto (Schweller, Kotflügel, Unterboden, Motorhaube). Letzteres wurde allerdings von VW auf Kulanz getauscht. Abgegeben haben wir ihn dann mit knapp 300 tkm. Der 7er als Variant ist jedoch in nahezu allen Belangen besser. |
So, hier ist nun ENDE! Betageuze hat sich nun endgültig aus dem Forum gekegelt und wurde von mir gesperrt. Bitte geht nicht weiter darauf ein und gut. Und selbst mit Beleidigungen umsich werfen macht euch auch nicht besser. Speziell an Ben_RGBG gerichtet! Den Schwachkopf hättest du dir sparen können! Thema wird aufgeräumt. |
Hey Tankdeckel, mein Beitrag trug doch zur allgemeinen Diskussion bei :D Ne bleiben wir beim Thema. Ich hab zu 75% VAG-Fahrzeuge auf der Bühne stehen, Größtenteils zwar für Unfallreparaturen, aber mittlerweile (wie gesagt, die ältesten 5er sind 17 Jahre alt) kriegt man die Schwachstellen der Fahrzeuge natürlich deutlich zu spüren und sehen. Meine Kunden bewegen ihre Fahrzeuge durchs Bergische Land, d.h. eine hohe Zahl an Regentagen im Jahr und sehr viel Salzwasser durchs ständige Auf und Ab der Straßen. -Rost im Schwellerbereich ist definitiv ein Problem, wobei sich das sogar bis zum 7er Golf weiterzieht. Besonders am Übergang Kotflügel->Schweller, wo (einfach weils da Eng ist) Karoteile aneinander reiben und die ZinkPHOSPHATIERUNG durchscheuert. Dabei Achtung! Die Karosse ist nicht verzinkt, sie ist Zinkphosphatiert, das ist ein gewaltiger Unterschied. Und das sogar nur zur Hälfte, die Zinkphosphatierung geht bis zur Fensterunterkante (ob die Türen auch beschichtet sind, kann ich nicht sagen, da habe ich bislang keinen Lack entfernen müssen). Der 5er ist also nicht "Unrostbar", definitiv nicht. Auf den üblichen Bereich der Schwellerunterkante, Kotflügelspitze, grad im Bereich des Steinschlagschutzes achten. -Vermehrt habe ich auch starke Roststellen im Bereich der Befestigungen des Unterfahrschutzes finden können, wenn dein Auge auf einen 5er fällt und Du dir die Mühe machen willst, schau dir in Ruhe den Bereich rings um die Kunststoffabdeckungen an, die auf den Bodenblechen sitzen. -Radläufe ringsherum sind sowieso obligatorisch, da kannste aber auch schon bei nem Jahreswagen Rost finden :D -Generell die Heckklappe etwas genauer anschauen, Übergang Rückleuchten zum Blech und VW-Emblem zum Blech, viele Besitzer sind hier faul und kennen nur die Waschstraße, die holt dir aber keinen Staub&Steinchen-Schleifmix aus dem Fugen. Mit der Zeit arbeitet sich das Granulat in den Lack, die Dichtung der Rückleuchten z.B. dient als wundervolle Feuchtigkeitsversorgung. Soviel zu Karosse, gibt natürlich noch weit mehr Stellen, aber das schießt übers Ziel hinaus. Was mir öfter ab Golf 5 aufwärts auffiel, durch die komplette Fahrzeugpalette hindurch, sind die hinteren Bremssättel, poröse Faltenbalge durch festsitzende Beläge, weil die Auflagen der Sattelhalter in ihrem Leben nie ein Gleitmittel gesehen haben, dadurch starke Hitze durch den Kolben auf den Sattel und wortwörtlich zerbröselnde Gummifaltenbalge sehe ich sehr oft. Persönlicher Tip von mir, falls es interessiert: Ich würde jederzeit einen Gebrauchtwagen mit offenem, sichtbaren Rost vorziehen als vom Vorbesitzer "reparierte" Roststellen. Du weisst nie wie weit Rost wirklich entfernt oder Zaubermittel eingesetzt wurden, ob Silikon als Nahtabdichtung herhalten musste oder ob "der Eimer Farbe aus der Garage, der zwar schon 20 Jahre alt ist, aber noch tut" verwendet wurde. Habs schon erlebt dass irgendwelche Spinner blankes Blech (im gesamten Unterbodenbereich) mit Sika zugekleistert haben, die Karre konnte man zusammenkehren :D (Sika als tragendes Teil...^^) |
Ooooh wow, es gibt tatsächlich noch Moderatoren in diesem Forum? Prächtig! Nein, den Schwachkopf hätte ich mir sicher nicht sparen können. Irgendwann ist Mal gut mit solchen Typen. |
Zitat:
Gegen die Rostanfälligkeit hilt, wie beim 3er, Hohlraumversiegelung und Unterbodenkonservierung. Da sind FluidFilm und PX-11 gute Mittel der Wahl... |
ich hatte den Golf 5 GTI als Scirocco (gott hab ihn seelig) und mit mehr abwandlungen als Audi TTS. Beide bis auf Kleinigkeiten völlig problemlos. Da haben meine beiden 3er Gölfe mehr Schwierigkeiten gemacht. Der 3er meines Bruders hingegen ist seit Jahren völlig anspruchslos. Ich denke bei neuen wie bei alten Autos ist beim Kauf eine vernünftige Recherche und Besichtigung Pflicht, damit man wenigstens etwa weiß was man hat. Im zweifel hilft einem auch ADAC oder das örtliche Prüfinstitut bei der Besichtigung. |
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