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Querlenker / Achslenker erneuern Der TÜV hat bei mir das letzte mal ausgeleierte Gummipuffer an den Querlenkern beanstandet. Ich habe vor ein paar Jahren die kompletten Querlenker ausgetauscht. Jetzt habe ich im Internet gesehen, dass es alle Gummipuffer einzeln gibt. Das ist preislich interessant, da die Gummis als Markenware günstiger sind als komplette Querlenker von Billiganbietern. Hat jemand von euch Erfahrung mit dem Austausch der Gummiteile an den Querlenkern? Braucht man Spezialwerkzeug um die Gummis einzudrücken? |
Via Internet bekommst du Lemförder oder Monroe Teile zu guten Kursen. Ich meine um die 30 Euro je Seite, n Zehner mehr und das Traggelenk ist mit dabei. In der Regel geht nur das hintere Lager kaputt, das vordere, dünne und längliche, hält länger durch. Empfohlen wird das R32 Lager, macht die Karre etwas "steifer". Ausbau ist einfach: Gummi durchsägen und entfernen. Dann sägt man entweder die Hülse ein oder schlägt sie mittels Hammer und Meissel heraus. Natürlich geht auch ne Presse in einer Mietwerkstatt. Die neuen mit passenden Unterlagen einpressen, geht auch mit nem ausreichend großem Schraubstock. WICHTIG: Die Lager müssen korrekt ausgerichtet werden. Es gibt ne größere und ne kleinere Öffnung, zudem ein Pfeil der die Orientierung anzeigt. |
https://www.daparto.de/Teilenummerns...kbaTypeId=4215 Und dann kann man sich überlegen, ob man nicht gleich die Traggelenke, die Koppelstangen und die Spurstangenköpfe mitmacht. Die Teile kosten selbst als Markenware nicht viel via freier Teielhandel. Vorteil: Einmal rundum erneuert, einmal vermessen & einstellen und wieder lange Zeit Ruhe & "schönes" Fahrverhalten. |
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https://www.piecesauto24.com/lemford...foundByGa=2473 Zitat:
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Das klingt ja so, als wäre es schwieriger das Traggelenk loszubekommen. Gut, das mache ich so (nur die Gummis). Danke für den Tipp! Noch eine Frage: kann man die Stellung der Traggelenke markieren und so wieder einbauen, damit man den Sturz nicht neu einstellen muss? (Übrigens, die Kabel habe ich noch nicht neu isoliert. Die Kälte und der Eisregen motivieren mich nicht, zumal das Ruckeln vollständig weg ist.) |
- Ja ich meinte damit den gesamten Querlenker. 30 € in Germanien, die liefern auch ins EU-Ausland. - R32 Lager, mal nach OE-Nummer suchen: 8N0 407 181 B - Das Traggelenk rausbekommen ist nicht die Krux. Nur wird das auch alt sein und n Markenneuteil kostet keine 10 Euros. Wenns später hin ist... nix gespart, weil wieder Ausfallzeit, Ausbau etc.. - Klar kann man die drei Schrauben markieren, da das Langlöcher sind. Nur haben neue Teile auch andere toleranzen, ne Vermessung schadet nicht, weiß aber nicht was das kostet. Hier zwischen 40 - 80 Euro inkl. Einstellung. |
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Abgesehen von Federspannern habe ich das nötige Werkzeug. |
Selbst wen du das Traggelenk zu 100% richtig hin bekommst kommst du um eine Vermessung nicht drum rum. Warum? Der Querlenker ist der untere Dreh und Hebelpunkt. Und genau DAS ist eben der Knackpunt. Selbst WEN Lager und Traggelenk auch nur auf 0,2mm genau gefertigt sind (was sie NICHT sind) ist dein Drehpunkt eben ein anderer und das ganze auf über 700mm Hebelweg gerechnet, das is eben n Haufen Holz. |
So, gestern ist hier ein schweres Paket angekommen, darin waren unter anderem: - Stabilisatoren für die Lenkung - Querlenker mit Radaufhängung - Spurstangenköpfe Dann mache ich mich mal an die Arbeit. |
bombenfest Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Zitat:
Ich wollte heute an die Querlenker ran. Ich bin nicht weit gekommen, die Schraube an den Traggelenken sitzt BOMBENFEST (siehe Foto im Anhang). Obwohl ich die Mutter abgeschraubt habe, ist es unmöglich die Schraube aus der Halterung rauszubekommen. Habe schon mit einem Hammer ordentlich darauf eingeschlagen, sie bewegt sich keinen Mikrometer. So fest wie das sitzt, könnte man sich die Mutter fast sparen. Genau das selbe Problem hatte ich schon 2012 und musste deswegen die alten Traggelenke drinlassen. Habt ihr Tipps wie ich das rausbekomme? In diesem Video wird das einfach so mit zwei Hammerschlägen rausgemacht, das ich nicht lache: https://www.youtube.com/watch?v=UY-JE_G5PgM Zeit: 2:42. |
Hi, vor dem gleichen Problem stand ich auch im letzten Jahr. Bei mir war Hitze die entscheidende Waffe. Ich habe damals mit einem WIG-schweißgerät den Schraubenkopf erwärmt, ein normaler kleiner Gasbrenner geht denke ich auch. Mit dem Schlagschrauber und 2x Prrr Prrr war die Schraube dann draußen. Alternativ zum Schlagschrauber tun es denke ich auch ein paar Hammerschläge auf den Schraubenkopf. Dabei trotzdem mit Bedacht arbeiten, das Radlagergehäuse ist ein Gussteil und mag keine Verformung. Fakt ist, sobald Du die Schraube irgendwie dazu bekommst, dass sie sich drehen lässt, so sollte sie sich ab da auch rausschlagen lassen. Gruß Flo |
Das mit etwas Wärme wieder gangbar zu machen, wie es @COITUS beschrieben hat, ist bestimmt die beste Methode. Alternativ, wenn man wie ich z.B. leider kein WIG-Schweißgerät hat und Angst hat, mit einem Brenner mehr abzufackeln als gewünscht (AW-Manschette z.B.), würde ich es mit einem wirklich guten Rostlöser fluten. Dann auch die Aufnahme des Traggelenks in der Radnarbe etwas spreizen und dann auch das Traggelenk selbst durch Schläge auf den querlenker/das Traggelenk mit Hammer auf ein Holzstück als Unterlage etwas hinein- und heraustreiben. Das Traggelenk ist doch wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe an dem Zapfen auch etwas verjüngt, an der Stelle, an der die Schraube durch die Narbe geht. Jedenfalls, viel Glück, es gibt kaum was Ätzenderes wie enorm festgerostete Sachen beim Schrauben. |
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Das Traggelenk und der Querlenker, wenn ich das richtig verstanden habe, kommen ja sowieso neu. In der Werkstatt gehen die Jungs meist her und drücken das Traggelenk bis zum Anschlag von unten in die Radnabe. Dieses hat aber Baubedingt eine art Mittelstellung, steht es zu weit in die Radnabe rein, bekommst Du auch die Schraube nicht rein, ist es nicht weit genug drin ebenso. Die Auskerbung in der Radnabe fluchtet bei Y-max NICHT mit dem Zapfen des Traggelenks. Das heisst: Hammerschläge von unten aufs Traggelenk führen allein zu nichts. Du hast 2 möglichkeiten bei festsitzender Schraube das ganze zumindest mechanisch zu lösen: 1) steife Verlängerung, Stahlrohr oder sonstwas, an der AW vorbei , nah mm Traggelenk ansetzen und mit Quarzhammer drauf pöllern, bis es sich leicht bewegt. 2) Trenngabel ansetzen, das ist die Möglichkeit die ich ausm Handwerk kenne, diese mit Quarzhammer eintreiben. Der Winkel der Gabelzinken treibt das Traggelenk weiter aus der Radnabe heraus. Beides natürlich nur soweit, bis sich die Schraube gelockert hat, es geht hier um 1, vllt 2 mm. Es ist nur Rost, der durch von Oben eindringendes Spritzwasser blockiert. Rost ist aber porös und bricht nach ein paar Gesunden Schlägen, wodurch Rostlöser eindringen kann. Nimmst Du hingegen Hitze, solltest du entweder die Antriebswelle herausziehen, was schwierig wird, da das Traggelenk noch drin sitzt oder den Gummibalg der AW durch ein Alublech schützen. Ich persönlich finds besser die AW drin zu lassen, da du ohne sie auch keinen halt mehr hast. Wenn dir das Traggelenk dann rausfliegt, hängt das Gesamte Federbein nur noch an der Kolbenstange des Stoßdämpfers. Was evt noch hilft, das ist aber stark polnisch: Du kannst den Querlenker unter Spannung setzen, indem du zB einen Spreizer oder Scherenwagenheber zwischen Querlenker und Antriebswelle setzt, dann brauchst du nur noch gezielte Hammerschläge um den festsitzenden Zapfen herum. |
Ooooh bevor es hier weitergeht: Den Stabi hast du aber gelöst, oder?? Sonst kannst Du dich krumm drücken. EDIT: viel Spaß wüsche ich Dir ausserdem beim Ausdrücken der Spurstangenköpfe aus der Radnabe :D :D kanns Dir nur an Herz legen dir hier einen Abdrücker mit Zentrierung im Pressstück zu kaufen. Es müssen nicht diese hier sein, ich hab meine mal im Sonderangebot für 12€ beide bekommen, sind aber wahre Lebensretter: https://www.amazon.de/BGS-Spurstange.../dp/B01ERHF3TY |
Hallo! Zitat:
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Wenn die Schraube draußen war, habe ich das Achsgelenk wie auf folgenden Fotos erkennbar gut herausbekommen. Ich hatte dabei das Glück, schon im ersten Anlauf eine Trenngabel gekauft zu haben, die für die Verhältnisse der Basisachse des Golf 3 genau und optimal passt. Nur auf den Abstand der beiden Zinken der Trenngabel hatte ich geachtet, nachdem ich vorher den Durchmesser des Gelenkbolzens eines alten, aber aufbewahrten Gelenks gemessen hatte. Weil die Gummimanschette des Gelenks bei dieser Art von Ausbau unweigerlich beschädigt wird, muss es danach auf jeden Fall erneuert werden: http://www.golf3.de/direktupload/201...1579279651.JPG http://www.golf3.de/direktupload/201...1579279322.JPG http://www.golf3.de/direktupload/201...1579279369.JPG Freundliche Grüße Teletubby |
Ich wollts schon sagen...Das Radlagergehäuse spreitzen is denkbar doof. Stimmgabel und gut is. Zu deinem Probem gibts mehrere Alternativen: 1) Wie schon gesagt: WARM machen! Wen du Bammel hast und der Querlenker eh raus kommt machs net so kompliziert: die 3 Schrauben am Traggelenk unten raus mit. Da kannst anschliessend das Radlagergehäuse raus ziehen und den Querlenker erstmal rausziehen. Jetzt hast Platz und flext das Traggelenk unten ab das noch mehr Platz hast. Jetzt hasst du den Schraubenkopf abflexen bzw ich mach das immer gern mit einer Schelifscheibe und schleifs eben runter. Anschliessend kannst die Schrauben mit der Mutter rausziehen. Wie bei dem 3b Traggelenken. Allerdings sollte das der LETZTE Ausweg sein! 2) Eben mit GESCHEITEM Rostlöser (das ist weder WD40 noch anderes aus dem Baumarkt) Fluten und warm machen (durch das warm machen wird das Öl auch schön dünnfussig. Kannst auch mit einem gescheiten Heisluftfön warm machen, dauert nur länger) und dann eben mit einem Asutreiber raus mit. |
Ich hoffe ich kann das hier rein schreiben und jemand kann berichten.hat schon jemand die pu Lager von ta technix probiert? Da gibt es ja auch fertige querlenker... Die könnten doch ne Alternative sein? |
Setz die Mutter wieder leicht auf und dann gib ihm mit nem Fäustel. Den Rest mit einem Durchschlag oder eben guten Schraubendreher austreiben. Zur Not tuts auch die gute Hazet-Verlängerung... Die Schraube erneuern und mit Anti-Seize bestreichen. Das Traggelenk kriegt man auf ner Bühne gut raus. Ich nehme dazu nen langes Brecheisen, welches ich noch dazu in ein Stück Rohr stecke. Dann fädle ich das zwischen Querlenker und Unterboden ein, ein Stück Holz am Aggregateträger (Da stütz ich das Rohr ab) schützt vor Schäden. Kräftig drücken... dank Hebel eh kaum was und flopp ist das raus. Du ziehst damit den Querlenker mitsamt Traggelenk herunter ;) Wenns dennoch störrisch ist: Schmaler Meißel, den treib ich dann in den Schlitz rein. Dadurch ist das leicht geweitet und es geht definitiv leicht heraus. Da aber mit Bedacht vorgehen und nicht wie ein wilder den XXL-Meißel reintreiben. Ach: Und mach das auf ner Hebebühne. auf dem Parkplatz und mit Böcken ist des fürn Poppes. Man braucht nur unnötig länger, hat mehr Arbeit und Gefluche... da lieber die 20 € für 2 Stunden Mietwerkstatt zahlen und gut ist. Hab mir das auch mal angetan und nur gedacht "Nochmal bin ich nicht so blöde!". |
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@Atakpame, sobald du die Traggelenke draussen hast, kannst du locker mal mit nem Dremel und Messingbürste durch die Öffnung im Radlager gehen, um den restlichen Gammel rauszuholen. Gern bildet sich ein Grat durch den Rost, durch den das neue Traggelenk gleich mal wieder festklemmt. Tut dem Traggelenk auch nicht weh, wenn es eine feine Schicht Kupferpaste abbekommt. Ich habe mittlerweile eher das Problem, dass die fast von allein rausfallen :D Achja! Raushauen nicht immer beim gleichen Lenkeinschlag! Schlüssel rein, Zündschlosssperre aus, und an der Bremsscheibe/Spurstange ruhig den Lenkwinkel während des Austreibens verändern. |
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Ich frage mich, wie ich die losbekomme, da ist auch eine Art Hitzeschutzblech auf der Beifahrerseite, der den Zugang zum Spannriemen erschwert. Zitat:
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Na schön, ich werde mit dem Gasbrenner heizen. Mit Pech fängt das WD40 an zu brennen. Zitat:
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Außerdem hat das Auto gerade keine LiMa und fährt sowieso nicht. Zitat:
Sorry habe ich nicht. Das werden definitiv die letzten Traggelenke und Querlenker dieses Autos werden. Zitat:
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OK Leute, vielen Dank für die Ratschläge. Ich versuche es morgen, habe dazu ca. 4h. Wenn ich dann sehe, dass ich nicht vorankomme (die andere Seite muss ja auch noch), dann bleibt alles beim alten und die Reperatur wird auf später verschoben, wenn ich keinen Zeitdruck habe. |
Ich wünschte ich wüsste wie man so viele Quotes erstellt, auf dem einfachen Weg, aber da ichs nicht weiss, antworte ich halt so :D Rechtschreib/Tippfehler immer bitte wegdenken bei meinen Posts, das meiste tippe ich von Unterwegs. -Den Stabi zu lösen lässt dich zumindest, nachher, leichter das Traggelenk nach unten abziehen, da der Stabi doch recht viel Druck nach oben ausübt, wenn das Fahrzeug einseitig angehoben wird. Ausserdem wirkt die Richtung der Kraft dem Schlagen von Oben per Hammer entgegen. Wie gesagt, es geht hier erstmal nur darum, den Rost bzw die Kontaktkorrosion zwischen Traggelenk und Radnabe, wie auch Teletubby bereits gesagt hat, einmal zu knacken. Sobald sich das auch nur um ein µ bewegt, hat der Rost da verloren. -Vorm Lenkeinschlag brauchst du keine Angst zu haben. Wenn die Lenkradsperre gelöst ist, und du durch ziehen/drücken der Bremsscheibe lenkst, machst du mechanisch auch nichts anderes, als würdest du am Lenkrad drehen. Ist aber im Endeffekt egal wo gedreht wird, du kannst natürlich auch am Lenkrad einlenken. Es geht nur darum, dass sich der Nachlauf durchs Einlenken ändert (sichtbar an der Stellung des Federbeins beim Lenken) und sich dadurch der Sitz des Traggelenkzapfens im Achszapfen ändert. Du bekommst die neuen Traggelenke zB bei gerade stehenden Rädern wesentlich leichter rein als bei vollem Einschlag. -Dass man schlecht drankommt stimmt erstmal schon. Meines Erachtens nach sind Schraube und Mutter hier falsch positioniert, ich hab das ganze bei mir genau anders herum eingebaut. Hintergrund ist der: Die Schraube hat SW16, die Mutter SW17. Mit einer 16er Nuss könnte ich zumindest an die Mutter drankommen, mit ner 17er nicht. Da du die Mutter ja nun schon frei hast, steht nur noch Bremssattelhalter im Weg. Es reicht, wenn du die untere Schraube des Bremssattelhalter entnimmst. Achtung beim Wiedereinbau: Rippschraube mit 125NM. Kommst du einmal gut an die Schraube dran, gib ruhig volle Power. Egal wenn sie abreißt, bei deinem neuen Set liegt eh eine neue bei (tut es doch, oder?? Die Alte wird sehr stark vergammelt sein). In dem Fall kannst du nämlich alle Manieren sein lassen und der Schraube richtig zeigen wer hier Herr im Hause ist :D An Teletubbys Bildern kann man übrigens sehr gut erkennen, wie eingegammelt besagter Zapfen ist. Die Einkerbung für die Schraube im Zapfen ist gar nicht mehr sichtbar. Er hat übrigens auch den Stabi gelöst ;) Zusammenfassend: Wie gesagt. Ich würde, und so mach ichs IMMER, zuallererst die untere Schraube des Bremssattelhalters lösen, um den Schraubenkopf mit ner 16er Nuss erreichen zu können. Der Rest ist Physik und du wunderst dich nachher was da so schwer war ;) |
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Lg Stephan |
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Die Faltenbälge des Lenkgetriebes müssen unbedingt richtig sitzen und dicht sein. Ansonsten kommt Feuchtigkeit hinein mit der Folge, dass die Zahnstange des Lenkgetriebes rostet. Dadurch kann das Lenkgetriebe irreparabel undicht werden. Zitat:
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Die Schraube gehört so eingebaut, dass der Schraubenkopf nach vorn und die Mutter nach hinten zeigt. Zum späteren Festdrehen der Mutter musst Du beide Teile eh solide mit Werkzeugen erreichen, weil die Schraube sich sonst wegen der selbstsichernden Eigenschaft der Mutter mitdreht. Zitat:
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Die Schraube gibt es bei VW unter der Teilenummer N 034 778 5 für EUR 3,81, die Mutter unter N 102 861 10 für EUR 0,77. Beide Preise sind UVP´s. Beide Teile erfüllen eine erhöhte Festigkeitsklasse. Keine Baumarkt-Teile nehmen! Teilenummern wie immer ohne Gewähr! Freundliche Grüße Teletubby |
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Sorry hier der Richtige Link : https://www.dittmar-werkzeuge.de/KS-...kaAo7kEALw_wcB |
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Um an die schraube besser ranzukommen, wie schon von anderen gesagt: Bremssattel mit Halter abschrauben. Auf jeden Fall haste dann Platz. Mit gekröpftem Schlüssel und ner einer Rätsche mit Verlängerung kam ich da bisher immer ran. Und man kann gleich die Gleitschienen für den Bremsklötze säubern und neu einschmieren mit Plastilube. Ebenso nach den Manschetten/Gleitbolzen sehen, mache ich auch regelmäßig. Top gleichmäßige Werte bei jeder HU. Auch das wurde schon gesagt, wenn du sie drehen kannst... dann wirste sie auch rausschlagen können. Und wenn die so derbe am gammeln war, dann erneuern. Wichtig. Im übertragenem Sinne hält diese Schraube das Rad am Lenker fest. Schert die ab, dann hoppelt das Traggelenk raus und dein Rad steht "richtig schräg". Teilenummern wurden dir genannt, siehe Teletubbys Beitrag. Es gibt die Schraube auch von Lemförder und Co., falls VW bei dir in F nicht liefern kann. Die Hebebühne... die wird sich auch beim Zusammenbau wieder als hilfreich erweisen. Denn im Achsträger wird die Buchse in einem Art Hufeisen geführt. Den Querlenker einzufädeln, wenn man nur ~40 cm Arbeitshöhe hat, erwies sich zumindest bei mir immer als nervige Aufgabe. Zitat:
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Aber hier muss der Threadersteller erstmal die Schraube heraustreiben, dann kommt erst die Hürde Achsgelenk aus dem Schenkel bekommen... |
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Die Schraube ist raus, das WD40 hat zum ersten mal in meinem Leben funktioniert. Der Bolzen hängt aber trotzdem fest, die 4h sind also rum, eine Schraube ist raus und ansonsten nichts. In der Mietwerkstatt hier wären das schon mal 80 Euro. Ich habe die Bremse abgebaut, die Bremszange mit Plastikriemen am Federbein befestigt und alle möglichen Keile zwischen Traggelenk und Querlenker geschlagen, rutscht aber immer wieder ab. Hammerschläge scheinen wenig Sinn zu machen, da das Traggelenk das wegfedert, verdammte Axt! Aber ich habe jetzt einen Gasbrenner, der auf 1700 Grad geht und ich kann das Blech der Bremsscheibe als Hitzeschutz für die AW-Manchette verwenden. Mal sehen was morgen so passiert. |
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Wo hast du diese Trenngabel gekauft und was hat sie gekostet? |
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Ein Rohr, Eisenstange etc. nehmen, zur Not eben die Stange vom Wagenheber. Über den Querlenker schieben und am Achsträger abstützen (Holz etc. unterlegen!). Am Auto festhalten und dann mit dem Fuß versuchen das auszudrücken. Hilfreich, wenn die Koppelstange abgeschraubt ist, aber muss nicht. Natürlich muss die Karre sicher aufgebockt sein, sonst hat man das nächste Problem w00t Teure Mietwerkstätten bei euch. Ich zahl hier ca. 11 € die Stunde und der Besitzer ist richtig nett, hilft auch wenn man frägt. Der andere nimmt 14 € und ist lakonisch. Schaut einen meist auch grimmig an, daher LMAA ;) Gehe lieber zum anderen, nicht nur wegen des Preises. Ich bin Kunde, ich bringe ihm sein Geld, da erwarte ich auch Freundlichkeit und nicht "Du störst!". |
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http://www.golf3.de/direktupload/201...1579361414.JPG |
Nabend .. Nimm ne Kette mach sie um den Querlenker ( Ganz vorne am Traggelenk) Nun mit einen 2 Meter Rohr in die Kette und am Unterboden abstützen und den Lenker nach unten unter Spannung setzen und ein paar kleine Schläge oder nen Vibromax (Pressluftmeisel) und der Bolzen gibt auf ... Gutes gelingen PS: Hitze ist das ALLERLETZTE Mittel..... Grüsse Stephanix |
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Man sehe hier: https://www.norauto.fr/p/arrache-rot...lc_Description "Gelenkausreißer" nennen die das. Mit Gabelgröße 20mm, also genau so wie bei Dir. Das ist einfach fantastisch! Wird am Montag besorgt, dann ist das wohl mit einem Klachs erledigt. Also doch keine Folterketten, Schlagrohre, Kantholz, turbogeladene Vorschlaghammer, Flex oder Flammenwerfer! Zitat:
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Das ATP Teil hat sieben Jahre und 70.000km gehalten. Das Originalteil zuvor hielt 16 Jahre und 340.000km. Da ist also schon ein kleiner Unterschied in puncto Langlebigkeit... |
Mein Senf zu Guss Zitat:
Wenn man ein Material plastisch verformt, entstehen Versetzungen im Kristallgitter, die sich durch das Material fortbewegen, bis sie an den Rand des Materials gelangen. Das geht streng genommen ewig gut. Bei Guss ist das Problem, dass das Graphit eine andere Kristallstruktur hat und die Versetzungen sehr schlecht ins Graphit übergehen können. Sie stauen sich also an den Korngrenzen an. Das Material wird so immer steifer aber auch immer brüchiger. Wenn es zu viel ist, entlädt sich die Spannung und es entsteht ein Riss. Das Problem ist, dass man die Versetzungsdichte eigentlich nur per Röntgenanalyse sehen kann. Sprich ein Teil ohne Versetzungen sieht genau so aus wie eines, das kurz vor dem Brechen ist. Man kann also den Guss ewig spannen und Keile reintreiben, ohne dass sich makroskopisch etwas tut. So hat man den Eindruck, dass das alles OK ist, bis es halt mal reißt. Man könnte das ganze Teil aus einer Alu-Legierung, oder gar aus Carbonfasern machen. Das wäre dann leichter, steifer, stabiler, rostfrei und 20x so teuer. Schade, dass die Verarbeitung von Carbonfasern so aufwendig ist. |
Hat von euch jemand zufällig die Teilenummer für die Manchetten der Lenkung? |
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Noch drei Tipps für die Arbeit mit dieser Trenngabel: 1. Du solltest, bevor du sie ansetzt, die obere und die untere Fläche des Gabelendes gut einölen. Denn das, was Du dadurch an Reibung sparst, muss Du weninger an Schlagenergie aufbringen. 2. Wenn das Auto ein Antiblockiersystem ABS hat, musst Du aufpassen, dass Du den Drehzahlgeberring an der Radnabe nicht mit der Trenngabel verbiegst. Der Abstand zwischen den beiden Teilen ist nur ganz gering. Deshalb die Trenngabel richtig herum ansetzen (wie auf meinem Foto) und evtl. ein Holz o.ä zwischenlegen. Zitat:
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Freundliche Grüße Teletubby |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Ach was! Da pöllert man nur drauf? Ich hab einen Satz davon (übrigens 17€ vom Chinamann, anderes Werkzeug hatte vorrang) und da ist eine Aufnahme für nen Luftmeißel bei uns eine längere Stange, die eher zum Hebeln als zum einschlagen einlädt :D Und halt noch besagte Verlängerung in 1m Länge. Mag sein, dass eine Gabel auf die Art mal bricht. Bislang aber toi toi toi :) |
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Die Koppelstangen habe ich auch beide ab. |
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