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Klimaanlage Hi Leute, bin bzgl der Klimaanlage etwas unsicher und brauche euren Rat Habe meine Klimaanlage komplett erneuert. Alle Teile der Anlage. Habe jetzt hier einen Kompressor liegen auf dem folgendes Schild angebracht ist https://uploads.tapatalk-cdn.com/201...8ea4736272.jpg Demnach sind 135ml Öl im Kompressor vorhanden. Dieser Zettel lag noch mit dabei https://uploads.tapatalk-cdn.com/201...8306486bfc.jpg Jetzt weiß ich nicht was ich machen muss/soll. Muss das Öl aus dem Kompressor raus und komplett neues rein? Für Sanden steht in Den VW Unterlagen 115ml Da auch alle Schläuche neu sind, wieviel Öl muss in die Anlage? Bitte um eure Unterstützung |
Hallo, ich kann jetzt leider nicht genau auf dem Foto erkennen, ob das ein original Sanden oder ein Nachbau ist! Steht irgendwo auf der Rechnung "Genuine" Sanden? Ich würde dir daher raten das Kompressoröl in einen Messbecher abzulassen und aufzufangen. Die Befüllung erfolgt dann ca. 70% des Öls wieder über die Ablasschraube und 30% in den Anschluss für die Druckseite (=kleinerer Durchmesser). Manche machen auch 50/ 50. MANCHMAL werden die Kompressoren nur mit ca. 30 ml Kompressoröl verkauft, manchmal ist auch die korrekte Füllmenge schon drin. Wenn es ein echter Sanden ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass die richtige Füllmenge drin ist. Kam der Kompressor direkt aus Singapur? Edit: 115 ml ist ein bisschen knapp. Ich habe knapp 150 ml eingefüllt, weil auch ein Teil über die Druckseite wieder mit rausgeht. |
Ist leider kein Original Sanden. Ich denke ein Nachbau. Ich habe einen von Vemo und einen von VanWezel hier liegen Ist die Ölschraube die sechskant oben? |
Hallo, ja, die Ölablaßschraube sollte die in der Mitte sein. Ich habe jetzt nicht mehr die Schlüsselweite im Kopf-könnte 17 gewesen sein??? Du kannst ja vorsichtshalber noch einmal ein Foto machen und einstellen. Nach dem Befüllen dann ein paar mal im Uhrzeigersinn die Riemenscheibe drehen. Wichtig ist halt, dass du das Öl nicht in die Saugseite gibst . |
Hallo! Zitat:
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Als Golf 3 Fahrzeuge im Werk neu produziert wurden, war die gesamte Ölmenge der Klimaanlage (115 ml bei Sanden) im Kurbelgehäuse des Kompressors. Das hat hunderttausendfach problemlos funktioniert. Ich sehe keinen Grund, an dieser Vorgehensweise etwas zu ändern. Zitat:
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150 ml finde ich zu viel. Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Ich stimme Manfred in allen Punkten zu. Was ich aber nicht verstehe ist, wie ihr auf 135 ml kommt. Da steht 135 Cc, könnte auch ein Öltyp sein, oder? Und auch wenn es die tatsächliche Ölmenge ist, würde ich da nix dran ändern. Zum einen sind nur ca 50% der Ölmenge, nach Inbetriebnahme, im Verdichter und zweitens sind Esteröle stark hygroskopisch. Wichtig ist ein neuer Trockner, bestenfalls einmal mit Stickstoff oder Formiergas Abdrücken und anschließend evakuieren sprich Vakuumziehen. Füllen tut man auch nicht über die Hochdruckseite. ( toller Deutsch). Der Flaschendruck ist niedriger als der Anlagendruck im Stand. Ohne Rückschlagventil ist das auch nicht ganz ungefährlich. Bei 43 Grad auf der HD Seite sind es bereits 10 Bar. Bei den aktuellen Temperaturen, geht es im Stand auch gerne bis 60 Grad ( ~16 Bar), erst dann kommt der Hochdruckschalter. Davon mal ab, geht die Befüllung über die Niederdruckseite auch deutlich schneller. Eine Klimaanlage ist ein geschlossenes System, Esteröle sind stark Hygroskopisch ( Wasseranziehend). Unsere Luft enthält viel Feuchtigkeit. Der Trockner soll die Restfeuchtigkeit, die nach dem Evakuieren entsteht binden. Denn Feuchtigkeit im System wird im Öl gebunden, dieses wird dadurch Sauer. Der hohe PH Wert den die Säure dann bildet zerfrisst die Kupferwicklungen. Das wiederum heißt, dass der Verdichter dann Tot ist. Insofern ist die oben genannte Beschreibung, wie das Öl gewechselt wird falsch. Früher bei den Fluorhaltigen Kältemitteln, wie R22, konnte man Öl mit einem Trichter einfüllen. Heute zieht man dazu ein Vakuum auf der Hochdruckseite und saugt parallel auf der Saugseite das Öl. |
Hallo, ich versuche mal die aufgeworfenen Fragen zu beantworten: in meinem RL steht unter Punkt 8: „Das Öl aus den Ansaug- und Einfüllöffnungen in einen geeigneten Behälter ablassen und im Uhrzeigersinn drehen“. Unter Punkt 10 steht bei mir: „Addieren sie 15 cc. Ca. 15 cc haften an den inneren Oberflächen.“ Ich habe meinen etliche Male am Tage alle 5-10 Minuten durchgedreht und über Nacht den Rest dann rauslaufen lassen. Von daher dürfte meiner überall „trocken“ gewesen sein. Gedreht habe ich nach wieder befüllen mit Öl, da ich auch beim Ablassen immer gedreht hatte, so wie es in meinem RL unter Punkt 8 beim Ölablassen steht, so dass „alle Stellen wieder vor Inbetriebnahme geölt sind“. Bei meinem original Sanden kamen über die Druckseite ca. 40 ml raus, die ich dann ebenso wieder dort eingefüllt habe; 0.3 * 135ml=40ml. Die 50/50 die manche machen empfinde ich auch zu viel. In meinem RL stehen zwar auch die 115ml aber auf meinem original Sanden war das Etikett mit 135ml beschriftet. Raus kamen in Gänze gut 135 ml. Deshalb habe ich knapp 150ml aufgefüllt. 135Ml + knapp 10ml subjektive Reserve. Man kann aber auch problemlos 135ml einstellen. Da sehe ich jetzt auch keine Probleme drin. Ich hatte in der Vergangenheit schon einige Waeco-Kompressoren verbaut die gerade mal 30ml Öl bei Lieferung drin hatten obwohl auf dem Etikett 135ml drauf standen. Dann habe ich beim Support angerufen wo man mir sagte, dass das der Aufdruck für die Ölmenge sei, die man benötigt, nicht die Menge, die bei Auslieferung drin ist! Man müsse selbstverständlich Öl auffüllen!!!!!!!!!!!!!! Ob das andere Hersteller besser machen, weiss ich nicht. Aber ich bin da jetzt sehr vorsichtig geworden.Von daher litere ich lieber nochmals aus. |
Ich werde dann mal zur Sicherheit das Öl ablassen und in einen geeigneten Messbecher laufen lassen um zu sehen, wieviel tatsächlich drin war. Würde dabei zuerst den Kompressor auf „den Kopf stellen“ und über die Ölschraube einen Teil rauslaufen lassen. Die Anschlüsse am Kompressor, wo die Druckleitungen angeschlossen werden sind bei Auslieferung verschlossen. Soll ich dort auch öffnen und Öl ablassen oder kommt das Öl ausschließlich über die Ölschraube rein und raus? |
Hallo! Zitat:
Der Öltyp PAG46 ist auch genau der, den Sanden für seinen SD7V16 = den, der im Golf 3 verwendet wird, vorschreibt. Zitat:
Zitat:
Wenn ich einen gebrauchten Klimakompressor gekauft habe, habe ich immer zuerst das Öl abgelassen. Einmal über die Einfüllschraube aus dem Kurbelgehäuse und zum zweiten aus den Leitungsanschlüssen. Das alles aus zwei Gründen: Erstens, um die Ölmenge im Kompressor zu erfassen. Wenn insgesamt zwischen 50 und 60 ml herauskamen, war das ein sehr gutes Zeichen. Und zweitens, um zu sehen, wie das Öl aussieht: Wenn es gelb ist, ist es gut. Wenn es grau ist, ist das ein sicheres Zeichen für Metallspäne, die fast nur aus dem Kompressor stammen können. Dann tut man ab besten daran, den Kompressor gleich wieder zu entsorgen. Freundliche Grüße Teletubby |
Hallo, auf der Druckseite kamen bei meinem neuen originalen genau 40ml raus. Auf der Saugseite 0ml. Der Rest kam aus der Ölablassschraube raus. Allerdings habe ich auch immer wieder die Riemenscheibe gedreht! Bei youtube gibt es von Sanden auch ein Video zum Entleeren und Befüllen eines Kompressors: https://www.youtube.com/watch?v=uyZWxWm4QCo Bei 2:05 min wird kurz auf das Entleeren bei einem neuen Kompressor eingegangen, der auch das Drehen der Riemenscheibe zeigt. Bei 4:04 min wird das Drehen nach dem Öl einfüllen beschrieben. |
wozu entleert man einen neuen Kompressor? Da ist Öl drin und zwar die passende Menge. |
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....es gibt Genuine Sanden, die auch noch von Sanden direkt aus Singapur kommen. Da stimmt dann die Ölmenge; s.a. mein auslitern mit meinem original Sanden Kompressor aus Singapur den ich nachgeprüft habe. Z.B. hier :https://www.ebay.de/itm/Klimakompres...cAAOSw-RhadGHR Daneben gibt es Sanden Kompressoren OHNE genuine oder original, z.B. hier: https://www.amazon.de/Klimakompresso.../dp/B06Y2XK4Z6 oder hier: https://www.kfzteile24.de/artikeldet...E&gclsrc=aw.ds Da steht oben bei dem Amazon Link gross in der Überschrift "Sanden" aber der Zusatz "original" oder "genuine" fehlt. Bei dem KFZ-Teile24-Link steht "Herstellereinschränkung Sanden" Dies sind mal 2 Beispiele von Nachbauten und hier kann die Ölmenge u.U. nicht stimmen, s. mein Beispiel von Waeco wo nur 30ml drin waren und deshalb sollte man immer erst einmal vor dem Einbau auslitern-gerade hier wo klar ist, dass es kein originaler Sanden ist. Vielleicht hat er auch Glück und die Ölmenge passt, aber verlassen kann man sich darauf nicht. Diese Nachbauten werden häufig von NRF, Alanko, Waeco etc. angeboten. Besonders schwierig ist hier NRF, da die sowohl genuine als auch "Sanden-equivalent" anbieten. Hier der NRF genuine: https://www.pkwteile.de/nrf/7751832 und hier der NRF Nachbau: https://www.pkwteile.de/nrf/2387879 |
Hallo! Zitat:
Außerdem ist es sinnvoll, das gesamte Öl abzulassen, wenn nicht völlig klar ist, wieviel Öl eingefüllt ist, welches Öl eingefüllt ist oder in welchem Zustand das Öl ist. Zitat:
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Freundliche Grüße Teletubby |
Sollte sich eigentlich die Kompressorwelle drehen lassen wenn Hoch- und Niederdruckanschlüsse verschlossen sind? |
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Dann bin ich beruhigt. Hatte mich schon etwas gewundert dass sich die Welle bei verschlossenen Anschlüssen drehen lässt. Und dies auch relativ leicht. |
Klimaanlage So Leute es gibt wieder Neuigkeiten zu meiner Klimaanlage Vorab, ich musste einige Teile wieder tauschen. Warum kommt später. Erstmal die aktuelle Situation Verdampfer ist ein gebrauchter im Gebläsekasten. Expansionsventil nagelneu Kompressor nagelneu Trockner nagelneu Alle 4 Leitungen nagelneu Klimakondensator gebraucht Das Öl wurde aus dem Kompressor abgelassen. Es war farblos. Es wurde dann PAG 46 von LiquiMoly eingefüllt. Dies hatte eine neongelbe Farbe. Es wurde 130ml in den Kompressor eingefüllt In der Werkstatt wurde 4 Stunden lang ein Drucktest mit Stickstoff durchgeführt. Absolut keinen Druckverlust. Dann würde die Anlage mit 850g R134a und 10ml Öl befüllt. Kompressor springt an, Hochdruckleitung wird heiss bis sehr heiss und Niederdruckleitung wird kalt. Aber nur kalt Ich bin von anderen Anlagen gewöhnt dass diese Leitung so kalt wird dass innerhalb kurzer Zeit Kondenswasser auf der Leitung sitzt und man fast nicht mehr dranfassen kann. Nach einer Zeit wird die Leitung dann auch so eiskalt und dann wieder nur leicht kalt Was kann diese Schwankungen verursachen? Arbeitet evtl. Das Expansionsventil nicht richtig oder könnte es auch am Trockner liegen? Wie arbeitet die Anlage im Golf 3, muss diese erst eine zeitlich unter einer gewissen Drehzahl laufen? |
Was sagen denn die Drücke der Anlage während des Betriebs? Geht der Lüfter an, wenn die Anlage eingeschaltet ist? |
Zu den drücken kann ich leider noch nichts sagen. Dazu müsste ich wieder in die Werkstatt um das Klimagerät anzuhängen. Lüfter laufen. Wie gesagt sie funktioniert ja nur eben nicht so kalt |
Hallo! Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Ich bin bei meinen Recherchen über die Klimaanlage nun auf zwei Begriffe gestoßen. Einmal Druckschalter und einmal Druckregler. Beides im Zusammenhang mit dem Trockner. Ist damit das gleiche Bauteil gemeint? Im Trockner sitzt so eine Art Ventil. Auf dieses wird der Druckschalter geschraubt. Kann mir jemand die genaue Arbeitsweise dieses Schalters erklären? Also nicht nur dass ein Schalter bei Druck größer 2 bar geschlossen ist und er den Lüfter auf Stufe 2 schalten kann. Drückt die Flüssigkeit in dem Trockner einen Stift nach außen und dieser betätigt den Schalter? Hat dieses Ventil Einfluss auf den Trockner oder ist es rein elektrischer Natur. Sprich — funktioniert die Klima auch wenn der Schalter ausgebaut und am Stecker gebrückt wurde? Gesendet von iPad mit Tapatalk Was mich auch noch beschäftigt ist das Expansionsventil. Obwohl es neu ist trau ich dem nicht so ganz. Kann das Ventil in irgendeiner Weise defekt sein oder "nicht richtig" funktionieren? Ich denke mir wenn es verstopft ist kann die Kühlflüssigkeit nicht richtig expandieren und wird demnach nicht so kalt. Bzw. das Ventil steuert doch irgendwie den Durchlass anhand vom Druck oder? Ich hoffe die Klimaspezialisten unter euch können mir weiterhelfen Hab gerade nochmal den Motor im Stand laufen lassen. Folgendes hat sich ergeben: Dicke Klimaleitung wird für ca. 15 Sekunden eiskalt. Danach ist sie kalt bzw kühl. Die Leitung vom Kompressor zum Kondensator wird sehr heiss (kann man fast nicht mehr anfassen). Die kleine Leitung vom Kondensator zum Trockner ist noch warm, ebenso der Trockner und die Leitung zum Expansionsventil. Wäre dieser Zustand so in Ordnung? Frage mich nur warum die dicke Leitung zuerst so mega kalt wird und dann nicht mehr Bin jetzt wieder ein Stückchen weiter. Wahrscheinlich ist in meiner Anlage zu viel Kälteöl. Deswegen kann der Kompressor nicht richtig komprimieren. Der Tipp war ich sollte die Anlage entleeren und aus dem Kompressor ca 30 ml Öl ablassen. Ursprünglich waren im Kompressor ja 130ml + nochmal 10ml von der Werkstatt in die Hochdruckleitung. Also insgesamt 140ml in der gesamten Anlage. Vorgegeben von VW sind für Sanden Kompressor lediglich 115ml. Verteilt sich das Öl wieder richtig wenn ich aus dem Kompressor 30ml ablasse oder fehlt das dem Kompressor aus Dauer? Brauche dringend euren Rat! |
Zuviel Källtemittel, zuviel Öl, zuviel Restfeuchtigkeigkeit im System, ein verdreckter Verflüssiger oder Verdampfer. Evtl. auch zu hohe Erwartungen vom Bediener bzw subjektive fehlinterpretation. Für eine Ferndiagnose und/oder Diagnose muss man die Drücke kennen. Oder wenigstens die Ausblastemperatur an der Mitteldüse. Der Druckschalter, schaltet bei Über- oder Unterdruck, den Kompressor ab. Auf deine Frage mit dem E-ventil, es ist ein automatisches Expansionsventil, mit stetiger Regelung. Durch die Expansion ( Änderung des Aggregarzustand, durch verdampfen (einspritzen) des Kältemittels ) und Restfeuchte, kann es zu Tropfen und damit Eisbildung kommen. Diese bildet sich immer an der kältesten Stelle. Sprich dem E-Ventil. Zuviel Kältemittel oder Öl sind schädlich und bewirken das Gegenteil, da die Anlage weder Sammler noch Ölabscheider besitzt. Ohne die Drücke und Temp. zu kennen, kann dir aber nur bedingt bis gar nicht helfen. Andre |
Vielen Dank für deine Antwort! Ich denke dass ich zuviel Öl im System habe. Wie gesagt ich selbst habe 130ml in den Kompressor gefüllt und die Werkstatt nochmal 10ml beim Einfüllen des Klimagases. Macht 140 anstatt wie vorgeschrieben 115ml Bin morgen früh nochmal in der Werkstatt. Wollen dann die Anlage leer saugen, den Kompressor ausbauen und nochmal 20ml aus dem Kompressor ablassen sowie nochmal einen neuen Trockner verbauen. Ist diese Vorgehensweise ok? Verteilt sich das Öl dann wieder so wie es soll? Oder empfiehlst du etwas anderes um Öl raus zu bekommen? |
Hallo! Zitat:
Außerdem ist es im Normalfall so, dass beim Einfüllen des Kältemittels mit dem Servicegerät nur genau so viel Öl eingefüllt wird wie bei Evakuieren mit heraus kam. Denn das wird üblicherweise vom Servicegerät erfasst. Wenn man das mit einrechnet, hättest Du nur 15 ml Öl zu viel im System. Das ist weniger als in ein Schnapsglas passt. Freundliche Grüße Teletubby |
Wollte euch nochmal kurz auf dem Laufenden halten: Hab die Drücke messen lassen. Zunächst ergaben sich folgende Werte: HD 12 bar ND 2-3 bar Anlage hat super gekühlt. CT auf LO und Luft nur auf Mitteldüse - Temperatur 6 Grad. HD-Leitung sehr heiß, ND-Leitung so kalt dass Kondenswasser entstand Einen Tag später nochmal gemessen: HD 5 bar ND 1,5 bar Kühleistung sehr gering. ND-Leitung wurde nur leicht kühl. HD-Leitung leicht warm. Dann auf die Autobahn und auf einmal wurde es merklich sehr kalt. Irgendwas schwankt da noch im System. Während der Fahrt wird es deutlich kälter als im Stand. Habe das Expansionsventil und den Kondensator in Verdacht. Wollte diese beiden Teile mal tauschen. Kondensator war gebraucht, den will ich jetzt gegen einen neuen von Hella tauschen. E-Ventil war nagelneu. Allerdings ein "billig"-Teil. Evtl. hängt das Ventil manchmal. Kondensator könnte verstopft sein oder die Luft nicht mehr so gut durch die Poren lassen so dass nicht genug flüssiges Kältemittel entsteht. Wie seht ihr das? Und noch was am Rande. Gibt es einen Webshop bei dem es Ersatzteile für einen Sanden-Kompressor gibt? |
Gratuliere, du hast entweder Fremdgase im System oder du hast sie einfach nur Überfüllt. Die Leistung des Verdichtets ist im Stand geringer, dass ist normal. Auch das die Drücke im Stand höher sind, ist normal, da die Wärme nicht ausreichend abgeführt werden kann. Zu deinen Drücken, 5 Bar sind umgerechnet 21,6 °, dass entspricht eher der Temperatur/Druck im ausgeschalteten Zustand. 1-1,5 Bar also -6°- -4,1° in der Verdampfung wären super Werte. 2-3 Bar +0,8°- + 9° hingegen ist zu hoch. < Fremdgase? Überfüllung? E-Ventil zu klein, wäre auch ne Option, ist aber eher unwahrscheinlich. @teletubby, KFZ Klimaanlagen, Kühlschränke, Kühltruhen muss mit einem AEV sind meistens ohne Sammler, die Füllmenge ist so berechnet, dass es ohne die Bauteile auskommt. Die Regelung dieser Systeme ist durch das E-Ventil stetig. Bei Überfüllung der Anlage reagiert diese ähnlich, wie beim Kältemittelmangel. Nur das die Drücke nicht fallen, sondern steigen. Warum man die Werksmässige Ölfüllung anzweifelt und sich auf derartige Experimente einlässt, kann ich nicht nachvollziehen. Geht ihr am heimischen Kühlschrank oder dem Splittklimagerät auch so vor? Oder lässt ihr da die Finger von? Tut mir leid, wenn ich euch damit vor den Kopf Spucke. |
Das Klimagerät hat 835g Kältemittel in die Anlage befüllt. Vorher wurde von dem Gerät 30 Minuten lang Unterdruck in der Anlage erzeugt. Die Ölmenge im System stimmt auch. Könnte mir daher nicht erklären dass es an einer Überfüllung und an Fremdgasen liegen kann. Kondensator und Verdampfer sind die einzigen gebrauchten Teile daran. Was wären denn typische Verdächtige wenn die Klima mal gut kühlt und dann mal wieder nicht so gut? |
Hallo! Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Ich habe mir jetzt auch ein Hella Kondensator bestellt. Bei qp24.de war es am günstigsten. https://www.qp24.de/autoteile/konden...ge-und-heizung |
Hallo! Zitat:
Zum Thema Expansionsventil ist mir noch eingefallen: Bei der Montage gibt es eine ganz böse Falle, in die ich auch schon getappt bin: Man darf die beiden M4 Befestigungsschrauben mit 5 mm Innensechskantkopf nur ganz leicht anziehen! Wenn man das nicht beachtet, wird das dünne Rohr des Verdampfers durch das Klemmteil des Expanisonsventils unrettbar gequetscht. Bei fertig montiertem Expansionsventil muss auch im Bereich des dünnen Rohrs ein deutlicher Spalt zwischen dem Expansionsventil und dem Klemmteil verbleiben, siehe Foto: http://www.golf3.de/direktupload/201...1534919080.jpg Wenn dieser Spalt nur minimal oder gar nicht mehr vorhanden ist, ist es bereits zu spät. Weil die Leitungen des Verdampfers aus weichem Alu-Material bestehen, passiert das ganz schnell und ohne dass man es beim Drehen der Schrauben bemerkt. Wie schon gesagt: In diese Falle bin ich aus Unkenntnis auch schon getappt. Die Abhilfe war: Gebläsekasten nochmal ausbauen und den Verdampfer tauschen. Für den Einbau des Expansionsventils habe ich daraufhin eine ganz spezielle Prozedur entwickelt, die dafür sorgt, dass es sicher dicht wird, ohne dass die dünne Verdampferleitung ge- bzw. zerquetscht wird. Bei Bedarf gerne mehr dazu. Freundliche Grüße Teletubby |
In dem Ventil ist eine Kunststoffmembran die zum Öffnen benötigt wird. Daher würde ich beim Tausch auch lieber ein günstiges Nachbauteil als Neuteil verbauen, statt einem gebrauchten Originalteil. Immerhin sind die gebrauchten Sachen auch schon 20 Jahre alt. Nochmal zu den Fremdgasen, wenn einzelne Bauteile der Klimaanlage lange offen stehen, saugen sich diese mit Luftfeuchtigkeit zu. Deswegen evakuiert man die Anlage. Eine Vakuumprobe ist keine Deuckprobe! Wie hast du denn deinen Kompressor mit Öl gefüllt? So wie ich es herauslese, hast du die Anlage mit einem Klimaautomaten gefüllt. |
Ich werde jetzt kommenden Samstag den gebrauchten Kondensator durch einen Neuen von Hella tauschen. Ebenso habe ich vor, das "billige" Expansionsventil gegen ein gebrauchtes von Valeo zu tauschen. Da die Anlage dann wieder einige Zeit offen steht, wird auch wieder ein neuer Trockner verbaut werden @Teletubby Vielen Dank für den Hinweis mit dem Expansionsventil! Würdest du näher erläutern wie ich am besten vorgehe? Die Evakuierung wurde immer gemacht wenn die Anlage leer gesaugt und anschließend wieder befüllt wurde. Vor der aller ersten Füllung wurde natürlich eine Druckprobe mit Stickstoff über mehr als 5 Stunden durchgeführt. Aus dem neuen Kompressor wurde erstmal das darin enthaltene Öl komplett über die Ölschraube abgelassen. Dies waren 130ml. Anschließend habe ich über diese Öffnung auch wieder 130ml PAG-46 Öl eingefüllt. Da jetzt wieder Trocknerm Kondensator und Expansionsventil getauscht werden, muss ja auch wieder etwas Öl nachgefüllt werden. Wie gehe ich da am besten vor? Kann ich die Ölschraube benutzen, welche bei dem Kompressor ja von oben gut erreichbar ist, um ca.15ml Öl nachzufüllen? Zitat:
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Du hast schon verstanden, dass deine Drücke zu hoch sind, oder? Da ist auch der Fehler zu suchen, statt wahllos Teile zu tauschen. Reinige beide Kondensatoren, Verflüssiger und Verdampfer und kontroliere Drücke und Temperaturen. Wobei ich denke, dass diese danach immer noch zu hoch sind, da die Art und Weise, wie du dein Öl in den Kompressor gefüllt hast schon falsch ist. Wie man es einfüllt, habe ich weiter oben beschrieben. Auch was im Umgang mit Esterölen zu beachten ist. |
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Weil Esteröle stark hygroskopisch sind. Sprich Wasseranziehend. Das Öl darf nicht offen stehen oder gefüllt werden. Auch angefangene Gebinde dürfen nicht wieder verwendet werden. Die Feuchtigkeit im System, lässt das Öl sauer werden. Sprich der PH Wert steigt. Die daraus entstehende Säure greift die Kupferwicklungen an bzw zersetzt diese. Zu Zeiten von R12 und R22 gab es Mineralöle, die so eingefüllt werden konnten, wie du es getan hast. Wenn ich dran denke, sich ich die Tage mal ein Merkblatt für den Umgang mit Esterölen raus. Allerdings ist hier nächste Woche Messe, dementsprechend viel habe ich gerade zu tun. |
Die Öle selbst sind übrigens farblos. Das gelbe sind beigemischte Farbstoffe auf Harz Basis um ein Leck mit der UV Lampe schneller zu finden. |
Ok, danke für die Erklärung. Hätte jetzt nicht gedacht dass es so dramatisch ist das Öl einzufüllen da es nur ganz kurz Kontakt mit der Luft hatte weil direkt im Anschluss schon evakueirt und befüllt wurde. Aber du bist der Profi :) Noch was anderes. Hatte heut morgen meine Klima nochmal an: Außentemperatur 14 Grad Lufttemperatur an der Mitteldüse 6 Grad Drücke konnte ich heute morgen leider nicht testen Demnach lief die Anlage wieder perfekt. Gestern Mittag Außentemperatur 29 Grad Lufttemperatur Mitteldüse lediglich 13 Grad Frage mich langsam ob es an den AUßentemperaturen liegt |
Schnapp dir mal ein Thermometer, halt die Drehzahl bei ca 2000 U/min. und Messe an der Mitteldüse, sollte dann zw. 6-8 ° sein. Selbst wenn es nur 10° sind, dann lass es so. |
Gerade auf der Heimfahrt getestet. Strecke über 25km mit Autobahn. Temperatur an mitteldüse im Schnitt 14 grad. Ging zeitweise auch auf 19 grad. Kältester Wert 12 Grad (aber nur kurz) Würde die Drücke gerne selbst mal beobachten anstatt immer in die Werkstatt zu müssen. Kann ich an die Serviceanschlüsse der Hoch- und Niederdruckleitung direkt ein Manometer dranhängen? Also R134a Adapter, dann ein Stückchen Druckschlauch und daran direkt das Manometer. Ginge das? |
Wenn du ein Manometer, Serviceanschlüsse und 1,5m lange Schläuche hast ja. Fahr nur nicht so schnell da die Haube dann ja nicht komplett schließt |
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