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Erstes Auto Golf 3: Versicherung hey ho Freunde. Wie viele hier mag ich die Optik des Golf III und würde mir gerne einen gebraucht (lol) als erstes Auto zulegen. Nun habe ich aber von einem Bekannten - seines Zeichens Versicherungsvertreter - sagen lassen, ein Golf V würde sich eher rechnen, da dort die Versicherungskosten nicht so hoch seien. Da war die Rede von 500€ im Jahr Mehrkosten bei nem dreier Golf. Nun habe ich das mal in alle möglichen Onlinerechner reingehackt und der Golf III war durchgehend günstiger als der 5er. Und bevor ich jetzt auf Gut Glück Mails an Versicherungsunternehmen raussende, dachte ich mir ich frag mal im Golf Forum nach :) Danke schonmal im Vorraus für alle Antworten! :) |
Liegt an deiner Versicherung, deiner Gegend, deiner Schadenfreiheitsklasse und der Typenklasse der Fahrzeuge. Alles in allem kann dir das nur eine Versicherung beantworten. Vergleichsportale helfen da schon :) |
Www.autoampel.de kann ich dir ans Herz legen. Dort kannst du schauen in welche Typklassen ein Fahrzeug eingeordnet ist. Je niedriger die Klasse, umso günstiger in der Versicherung. Billiger als Golf 3, Jetta, Vento (ausgenommen die Topmotorisierungen wie Vr6 etc.) geht eigentlich kaum noch. Schließlich werden die kaum noch geklaut, beschädigt etc. Gesendet von meinem Mars pro mit Tapatalk |
Am besten du holst dir diverse Angebote ein. Mein erster Golf III damals, in meiner Ausbildung, hat mich ohne großartige Schaden-Freiheits Klasse keine 60€/Monat gekostet - das ist nicht so viel finde ich (da ich zuvor auch immer gehört habe, viele Unfälle, Diebstahl usw). Mittlerweile zahle ich für meinen aktuellen Golf 3 GTI (2.0) als 2. Wagen etwas mehr als 30€ (Kasko) pro Monat. Wie bereits erwähnt, Vergleichsportale lohnen sich auf jeden Fall :) |
Achte auch darauf, ob die Versicherung dir Teilkasko wirklich anbietet für das alte Auto. Als ich vor 3 Jahren den Golf wieder anmelden wollte, haben mir mehrere Versicherungen (z.b. HUK, Provinzial) die TK verwehrt. Der ADAC wollte mir auch keine TK geben. Ich hatte nur Glück, dass ich die EVB Nummer Samstagmorgen per Telefon bekommen habe, ohne dass die Mitarbeiterin nochmal drüber geguckt hat. Montags rief jemand vom ADAC an und wollte mir erzählen, TK würde bei diesem alten Auto nicht gehen und war sichtlich irritiert, dass das Auto schon mit TK zugelassen war. |
Wenn du ein Auto kaufen willst, dann würde ich empfehlen immer vorher die Versicherung zu checken. Jedes Auto kann in jeder Stadt unterschiedlich an Versicherung kosten. Vor allem zählt auch die Schadenfreiheitsklasse. Daher wird dir niemand wirklich genau sagen können was günstiger ist. Am besten schaust dir mal ein paar Autos an und schreibst dir die Daten, wie Schlüsselnummer, Kilometerstand, Erstzulassung auf und fragst vor dem Kauf bei deinem Versicherungsvertreter nach dem Preis für dich. Gesendet von iPhone mit Tapatalk |
Bei Versicherungen gilt natürlich auch: Qualität hat ihren Preis. Natürlich kannst du auch nen Dreier unfassbar günstig versichern, jedoch musst du abwägen was dir wichtiger ist: Die Summe die du zahlst oder die Absicherung die du erhältst. Also wenn du Vergleichsportale nutzt, achte insbesondere darauf was abgesichert ist und was nicht, statt einfach das Angebot mit der niedrigsten Summe zu beziehen. |
Kann mir nicht vorstellen, dass der Golf 3 immer noch so teuer ist, wie vielleicht vor 10 Jahren, dazu ist er zu sehr aus dem Strassenbild verschwunden, ich kenne mehr junge Leute, die Golf V (oder eben IV) fahren als Golf 3. Kommt immer auch auf die Motorisierung an, das musst du am Ende deine Versicherung fragen. Zitat:
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Wenn ich mich als Versicherungsmensch mal einklinken darf... :angel: Franz-Werner hat das treffend formuliert. Wieso allerdings solltest du dir einen Golf V holen, der statistisch gesehen noch weit mehr auf unseren Straßen vertreten ist und dadurch evtl. noch öfter in Unfällen verwickelt ist?! Hat dein Bekannter zufällig nen 5er, den er loswerden will? :-lol-: Zum Thema TK bei unseren alten 3ern muss ich schmunzeln. Ist mir so noch nie untergekommen. Gab's da ne Begründung von denen dazu? Ich hätte meinen sogar mit Vollkasko anmelden können. ;) |
Das mit der Teilkasko Verweigerung kann ich bestätigen.. Hat mich veranlasst, die Versicherung vom VR zu kündigen und mich neu zu orientieren. Werde, wenn das Auto wieder angemeldet ist, damit zur Bavaria Direkt gehen - da gehe ich direkt in einen "liebhaber" Tarif. Vorraussetzung dafür ist allerdings natürlich ne niedrige Jahresfahrleistung sowie das Vorhandensein eines "Alltagsautos" und noch ein paar Punkte.. Kommt für den Fahranfänger, der sein erstes und einziges Auto versichern will natürlich nicht unbedingt in Frage. Ansonsten: Mit meinem Alltags Mazda bin ich bei der Huk24, meinen Anhänger habe ich da auch versichert. Ich finds bequem, weil alles übers Internet gemacht wird und die Tarife sind günstig. Wie die im Schadensfall sind kann ich (zum Glück) nicht sagen, da ich noch keinen Schaden regulieren musste und darauf auch gerne verzichten kann. :) |
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2. Hab ich gesagt, dass ich's Vollkasko versichert hab? 3. Zum Zeitpunkt der Anmeldung war mein Auto grad mal 12 :angel: @Yawns: Das kann ich leider echt nicht nachvollziehen, da du mit den alten Hobeln ja maximal nen Glas- oder Wildschaden haben kannst und dann eh immer im wirtschaftlichen Totalschaden-Bereich landen wirst. :-lol-: Eine WIN-WIN-Situation für jeden Versicherer |
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Warum? Weils schon lang kein Gebrauchsgegenstand mehr ist, sondern ein Auto das nur noch wenige 1000 Km im Jahr bewegt wird. |
Um mal auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen, Das mit den Versicherungskosten ist ja seit Einführung der Typklassen extrem undurchsichtig geworden, und bei den Portalen der Versicherungen kann man zwar gut nachforschen, was denn ein bestimmtes Auto kosten würde, aber rauszufinden, welche Autos in welcher Typklasse sind ist da fast unmöglich. versuchs z.B. mal bei: Unterhaltskosten Auto: Versicherung, Kfz-Steuer, Inspektionen, Verbrauch und schau da vor allem mal den Budgetrechner an. Da kann man sich alles nach Typklasse sortieren lassen und sieht sofort, wonach man suchen muss, wenns günstig sein soll. (die regionalen Unterschiede sind dann das nächste Thema.......) Teilweise sehr erstaunlich, was da rauskommt und manchmal ist sogar eine kräftige Motorisierung deutlich günstiger als der schwächliche Kombi. Bin grad nicht "up to date", aber vor einigen Jahren war ein 90PS-Golf3 noch deutlich teurer als einer mit 75PS, und vor kurzem stellte ich mal fest dass es mittlerweile egal war ob 75 PS oder GTI. Dagegen war der Passat selbst als 16V günstiger als ein kleiner Golf. und der lahme 75ps Golf4 unbezahlbar..... .....schon eine Weile her, und das ändert sich ja ständig! |
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Einige Versicherungen lehnen Autos über 15-20 Jahren in allem was Kasko dabei hat, für Neuverträge, generell ab. Das hat schon seine Gründe, weil diese Autos gerne mal für Profibumser verwendet wurden. Man kann aber auch sagen, dass z.B. beim Golf3 die leistungsschwachen 60 und eingeschränkt die 75PS-Varianten günstiger, wie die GTI sind. Die GTI werden gerne auch von Fahranfäöngern als heiße Kiste genutzt und fliegen gerne mal raus. |
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Der VR6 kostete mich damals kaum mehr als mein grüner mit 75 PS. mittlerweile ist er natürlich wesentlich günstiger als damals, was aber an dem besseren Schadenfreiheitsrabatt liegt. Direkt nach dem ummelden waren die aber nahe beieinander. |
Das Thema Typklasse kann man endlos diskutieren... Fakt ist: Ist der gewählte Versicherer groß genug (bezogen auf den eigenen KFZ-Versicherungsbestand), dann kann er sich hier eigene Typklassen berechnen lassen und somit ggf. weitaus günstiger sein als eine 0815-Klitsche. Kleine Versicherungen haben alle die gleichen Typklassen und da bringt's dir nix zu vergleichen. |
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Kein Ding. Service kostet halt. :-lol-: |
Die Skalierung der Typklassen ist nicht linear. |
Nur um mal eine Zahl zu nennen, ich zahle mtl keine 25 Euro inkl Teilkasko für meinen AAM. Gruß |
Das liegt dann aber auch daran, dass du kein Fahranfänger mehr bist und evtl. noch eine günstige Regionalklasse hast. Ich für meinen Teil, habe hier in Nordhessen für meinen Aft 1200€ Haftpflicht bezahlt...... Grüße LocoFlasher |
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also für mein Cab zahle ich 35 € monatlich - Vollkasko :rolleyes: |
Hallo! Ich zahle für meinen AEX Golf 3 EUR 140,80 und für den AFT EUR 142,40, beides jährlich. Beides nur Haftpflicht. Eine Teilkaskoversicherung halte ich bei so alten Autos für überflüssig, und eine Vollkasko erst recht. Es sei denn, das Auto wäre aus irgendwelchen Gründen besonders wertvoll, was man aber zwingend über ein entsprechendes und glaubwürdiges Wertgutachten zu beweisen in der Lage sein muss. Wenn man das nicht hat, rechnet eine Versicherung im Schadenfall nach ihren Listen und Tabellen ab, und man bekommt 750 Euro. Freundliche Grüße Teletubby |
... und jetzt beginnt wieder der völlig irrelevante Vergleich von Versicherungsbeiträgen. Abhängig von Beruf, Alter, Schadensfreier Jahre und der Region in der ihr wohnt, kann man das doch so gut wie nicht vergleichen. Aber hey, ich mache mit. Mein VR hat mich zuletzt 280€ Haftpflicht von April - Oktober gekostet. |
Pflichte Ben bei... total am Thema vorbei. :D @ Teletubby: Du hast keine TK bei deinen Autos? Das wundert mich. Was machst du bei Glas- und oder Wildschäden? ;) Wertgutachten besitze ich für's Cabrio übrigens auch... :D |
Wenn wir schon bei dem Thema sind, meinen VR werde ich, wenn ich ihn wieder anmelde auf basis eines Wertgutachtens versichern. Da ist für mich die Grenze mittlerweile überschritten, bei den Arbeiten die ich da momentan durchführe.. Kann man ja dann immer wieder aktualisieren wenn sich weitere Verbesserungen am Zustand ergeben. |
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Hallo! Zitat:
Meine Rechnung ist folgendermaßen: Den einen Golf 3 habe ich seit 20 Jahren ohne Teilkasko und den anderen seit 16 Jahren. Das sind rechnerisch 36 Golf 3-Jahre. Wenn die Jahresprämie für die Teilkasko ca. 100 Euro pro Jahr kostet, habe ich dadurch also 3.600 Euro an Versicherungsbeiträgen gespart. Besser kann es doch gar nicht sein: Da kann ich eine neue Scheibe gerne mal selbst bezahlen. Wenn es sein muss, auch zwei. Und habe immer noch ein ganz dickes Plus. Ganz genau so rechnen die Versicherungen übrigens auch, weil sie genau wissen, dass die Schäden viel seltener passieren als dass sie die Beiträge der Versicherten rechtfertigen würden. Wäre das anders, gäbe es keine einzige Versicherung. Denn das sind keine Wohltätigkeitsunternehmen, sondern knallhart operierende Konzerne, die eingentlich nur eins wollen: Gewinne erwirtschaften, um die Vorstände und die Aktionäre zu beglücken. Freundliche Grüße Teletubby |
Also für meinen Vento 2.0 zahle ich im Jahr 130€ und da er nur Saison läuft eben 76€. Sagt jetzt... nix aus. --> Das Teil ist als Sammler/Youngtimerfahrzeug zugelassen, daher der Preis. (Warum auch immer der identisch wien Golf 3 GTI eingestuft wird) Wer zwei Autos hat, der sollte sich bei den entsprechenden Versicherungen informieren, es lohnt sich. |
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Wie sieht's mit Wildschäden aus? |
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Bitte um eine Erklärung. |
Naja, wenn du mit (verhältnismäßigen) langsamen 50 km/h mal nen Wildschwein triffst kann das erhebliche "Verwüstungen" anrichten. Da ist schnell mal auch der Längsträger deformiert. Ich hatte bisher noch keinen Wildunfall (Und das bleibt hoffentlich so), aber es ist schon erstaunlich was selbst so ein "kleiner" Feldhase anrichten kann. Von einem Reh oder gar Hirsch reden wir nicht, sowas geht auch manchmal tödlich aus. Darum begreife ich es nicht, wie manche von jeglichem Risikobewusstein befreit, nachts oder in den Dämmerungsstunden über Überlandstrecken ballern. Nur kommt dann die Geschichte mit Zeitwert, voraussichtliche Repkosten usw. zum Tragen. Wird dann auch schnell zu einem Verlustgeschäft. |
Da sprichste was an GTFahrer.. Zur Zeit (jetzt gehts ja langsam wieder los) fahr ich immer höchst aufmerksam meine Strecke zur Halle und zurück. Viel Waldgebiete wo ich durchfahre. Die offenen Felder gehen ja noch, da sieht man meist was da rum läuft. Da darfs dann auch mal 10-20 Km/h langsamer sein als sonst.. |
Bei Wildschäden ist das doch ähnlich. Was hat der alte Golf für einen merkantilen Wert? Eben genau fast nichts. Und genau das würde die Versicherung dafür bezahlen. Tinky-Winky sagt es ja deutlich, Versicherungen sind keine Wohltäter. Mach mal zwei Schäden innerhalb von zwei Jahren, fliegst du ganz schnell raus. Ich hatte einen Nachbarn, der hatte seine Jahreswagen nie Kasko versichert. Einmal hatte der einen Totalschaden. Da ging seine Rechnung ganz genau mit 20 DM für die Versicherung auf. Er hat nämlich für jedes Jahr den Betrag der Kaskoversicherung zurückgelegt und für diese Fälle vorgesehen. Und so musste er 20 DM auf das neue Auto drauflegen. Da waren die Prämien zzgl Zinsen und der Restwert praktisch genau den Kaufpreis des Neuwagens gewesen. Natürlich hatte der danach weiterhin keine Kasko abgeschlossen. Es gibt ja auch ein paar richtig Reiche, die hatten keine Krankenversicherung abgeschlossen. Die zahlten die Arzt-, Krankenhaus- und Arzneimittelkosten aus eigener Tasche und sparten dadurch richtig Kohle. Aus deren Sicht leider müssen sie ja jetzt auch krankenversichert sein. Denen haben die Krankenversicherungen Spezialangebote gemacht: Eigenbehalt 50.000€ im Jahr, kein Krankengeld und solche Dinge mehr. Prämie im Jahr keine 50€. Mein Bruder hat seinen Mercedes, identisch zu meinem, auch nur Haftpflicht versichert und das schon seit vier Jahren, als er den im Alter von 15 Monaten erwarb. |
Hallo! Zitat:
Wenn man es kurzfristig denkt, z.B. über ein oder zwei Jahre, kann eine Versicherung Sinn machen, denn ein regulierungswürdiger Schaden kann teurer sein als die Versicherungsbeiträge über diesen Zeitraum. Aber je langfristiger man denkt, um so mehr zahlt man mit Versicherung drauf, weil die Schäden in diesem langen Zeitraum mit allergrößter Wahrscheinlichkeit niedriger sind als die Versicherungsbeiträge. Und genau davon leben die Versicherungen. Wäre es anders, gäbe es sie nicht. Un noch einen Voteil hat es, keine Versicherung zu haben: Man braucht sich nicht über eine Versicherung zu ärgern, die sich im Schadenfall mit allen möglichen Linkereien, Verzögerungen, absurden Vergleichsangeboten und Aussitzen um ihre Zahlungspflicht herumzudrücken versucht, wie das in letzter Zeit schon fast die Regel ist. Verbraucherschützer empfehlen immer wieder: Versicherungen nur für solche Fälle, die einen ohne Versicherung auf Jahre und Jahrzehnte wirtschaftlich ruinieren können. Zum Beispiel durch das Verursachen als Fußgänger oder Radfahrer eines schweren Verkehrsunfalles, z.B. mit Personen- und/oder Umweltschäden. Da springt eine private Haftpflichtversicherung ein, die ich auch habe. In allen anderen Fällen fährt man über lange Zeit gesehen ohne Versicherungen in den allermeisten Fällen besser als mit. Freundliche Grüße Teletubby |
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