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Vorderfeder wechseln ohne Achsvermessung Hallo, wer hat schon einmal eine Vorderfeder gewechselt ohne die beiden Klemmschrauben vom Achsgehäuse zu lösen? |
Ich habe schon mal das Domlager so gewechselt. Wenn mann durch die Feder die Kolbenstange nach unten schiebt bekommt man eigentlich die Feder raus. Bei der neuen Feder wird die Kolbenstange wieder hochgeschoben. Ist aber sehr fummelig weil man sehr wenig Platz hat. |
was heißt eigentlich? die Feder passt nicht durch niederdrücken der Kolbenstange darüber? |
Man muß die Feder natürlich vorspannen. Dann ist sie um die 25-30cm lang. Das Fahrzeug ist aufgebockt, somit hängt die Achse runter. Die Kolbenstange nach unten schieben, die gespannte Feder wieder in den Dom heben, dann dürfte man unten an der Kolbenstange vorbei kommen. Notfalls die Achse etwas nach unten drücken. Da diese Vorgehensweise Arbeitsschutztechnisch nicht ganz den Regeln entspricht, muss Jeder selbst entscheiden, ob er so vorgehen will. |
ich wollte das Tragegelenk aushängen, Sattel ab und dann alles seitlich rüber nehmen. Weis blos nicht wie weit die Antriebwelle das hergibt. |
Wenn Du schon so viel abbaust, kannst Du gleich den Spurstangenkopf abdrücken, die Antriebswelle am Achsträger lösen und dann die ganze Achse raus nehmen. |
Warum machst du denn sowas und willst unbedingt vermeiden die klemmschrauben am radlagergehäuse zu öffnen? Wenn du eine Achsvermessung umgehen willst, dann ist das ja eh hinfällig wenn du das traggelenk abgeschraubt hast. Man kanns sich auch schwer machen.. |
Einfach die Position des Federbeins am Radlagergehäuse markieren und dann das Federbein ausbauen und die Feder wechseln. Dann passt das schon. Finde ich ziemlich abenteuerlich mit der Kolbenstangensache... Gerade weil auf den vorderen Federn ja auch etwas Druck im ausgefederten Zustand drauf ist. |
Vor allem: mal eben die Kolbenstange runter drücken? Respekt... |
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Das stimmt. Dann hat sich das mit dem nicht Losschrauben aber auch erledigt :D |
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Klar. Kann man machen. Ist dann halt mal scheiße :x :D |
Hallo! Zitat:
Die Spurstange ist schnell vom Radlagergehäuse gelöst. Wenn die Achsmutter abgeschraubt ist, kann man die ganze Einheit Federbein - Radlagergehäuse abnehmen, die Antriebswelle bleibt im Fahrzeug. Und dann in aller Ruhe bei jede Menge Platz die Feder tauschen. Wenn die alte Feder gebrochen ist, kann deren Ausbau ohne Federspanner gehen, nicht aber der Einbau der neuen Feder. An neuen Teilen braucht man dann eine selbstsichernde Mutter für das obere Federbeinlager, eine für die Klemmschraube am Radlagergehäuse für das Achsgelenk und eine für den Spurstangenkopf sowie eine neue Achsmutter. Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Hallo Manfred, ich find deine Methode klingt auch nach "von hinten durch die Brust ins Auge". Was ist denn so problematisch daran, das Federbein einfach auszubauen, die Feder zu tauschen (was genauso bequem geht wie wenn ich das radlagergehäuse mit ausbaue) und eine Achsvermessung durchzuführen? |
Zitat:
Zudem kostet so eine Spurvermessung teilweise über 80€ und das muss eigentlich echt nicht sein. Zitat:
Solange es darum geht, die ursprünglich mal eingestellten Werte wiederherzustellen, finde ich das eine legitime Variante. Bei Änderungen am Fahrwerk wie z.B. den Einbau eines Gewindes oder Tieferlegungsfedern wird das aber nicht funktionieren. |
Werden wohl die Kosten sein. Hier muss man bereits mindestens 60€ für eine einplanen, zumeist muss man dann noch reklamieren (Lenkrad wurde nicht fixiert, zu grosse Abweichung des Sturzes li./re. oder nur Spur justiert, Sturz "geht nicht" :D). Wenn ne neue Feder reinkommt, dann sollte man zweckmässigerweise erst nach 500-1000km vermessen. Wenn dabei der Sturz noch recht gut beisammen ist, ruiniert man sich auch nicht sofort die Reifen. Kommt ne neue Feder rein? Dann sollte man eigentlich beidseitig wechseln. Und wenns wirklich zur Vermessung geht: Den Zustand der anderen Teilen genau überprüfen und evtl. mitwechseln. Weil z.B. die 15€ fürn neuen Lemförder SSK im Vergleich zu den >60€ für ne Vermessung... |
Die Antwort von Manfred klingt ja gut. Also die Stoßdämpfer sind erst 3 Jahre alt und ca. 11000km gelaufen. Rechte Feder einfach so auf ebener Strecke zerbrochen. Habe schon 2 Neue bestellt. Spur und Sturz absolut Ok von damals eingestellt. Kein abnormer Verschleiß der Reifen. Habe bei einem anderen Fahrzeug auch mal die Federbeine gewechselt und mit einem Lot am Kotflügel gearbeitet. Passte auch nicht 100%ig. Das mit dem markieren der beiden Schrauben ist zu unsicher. Das wackelt alles zu viel, hab ich damals gemerkt. Deswegen jetzt mein anderer Versuch. |
Zitat:
Ich werd's nächstes mal mit Anzeichnen plus Magnet-Sturzwaage probieren aber ich bezweifel' schon jetzt dass das präzise genug wird. Lg Stephan |
Man kann ja auch den Abstand des Federtellers vom Innenkotflügel messen und selbst wenn man die beiden Schrauben geöffnet hat, kann man das wieder einstellen. Wenn man das gleich einstellt, stimmt das hinterher auch mindestens so genau wie eine Neueinstlelung der VA. |
womit soll man das messen? und wo ? der Teller ist rund, der Kotflügel schräg, hat man ganz schnell eine andere Position. Also die Methode geht garnicht. Manfreds Erklärung ist bisher die Beste. Werde es so probieren. |
Man kann da eine Marke mit Kreide anbringen. soviel anders machen die es in der Werkstatt auch nicht. Die messen es gegen von der Hinterachse abgeleitete Messpunkte. Und wenn man einen Messpunkt am Federbein nimmt, z.B. an der oberen Schraube und am Achslagergehäuse, dann kann man das auch mit neuem Dämpfer einstellen. Zumindest kriegt man das so genau hin, dass man es bei Gelegenheit zum Einstellen bringen kann und da nicht viel zu machen ist. |
Hallo, habe es gestern so wie Manfred es vorgeschlagen hat gemacht. Ging Top. Einziges Problem war, die Querschrauben vom Tragegelenk waren schön festgerostet. Da half nur Rostlöser und kräftige Schläge und dann gingen die Bolzen vom Tragegelenk aus dem Achsgehäuse fast nicht raus. Naja nach 20 Jahren alles noch Original. Bin aber trotzdem mit beiden Seiten fertig geworden. Muss irgendwann das linke Radlager wechseln. Habe es nochmal geölt, war etwas rau. Bekommt man eigentlich das Radlager raus ohne es zu zerstören? |
Jein, wenn man die Nabe zieht, rutscht der innere Ring vom äußeren Lager nahezu immer raus. Das Lagergehäuse wird von zwei Sprengringen gesichert. Beide raus und du kannst das durchdrücken. Ich würde das Lager nicht mehr verwenden. Das Presse der Nabe überfordert das alte Lager. So ein Lager ist auch kein großer Kostenfaktor. Das dürfte normal mit rund 40€ abgehandelt sein. |
Genau, in den meisten Fällen wird man es wohl zerstören. Hab letztens zwei Satz Lager für die VA (also links und rechts) zu je 25€ das Set gekauft, von SKF. |
Genre kriegt man auch FAG Brazil. FAG ist der Mutterkonzern von Contitech heute. |
Rala ist immer hin, wenn man die Nabe auspresst und das ist nunmal nötig. Es gibt so Werkzeug zum Ein- und Auspressen, funktioniert mittels Spindel/Gewindestange. Kann aber nix zu sagen ob das was taugt. Ob FAG, SKF, SNR, Ruville... kannst alles nehmen. Halten länger als die meisten G3 noch Restnutzzeit haben ;) Die Klemmschraube vom Traggelenk ist von immenser Wichtigkeit. Die Schraube muss sauber sein, darf nicht zu vergammelt sein und die Mutter sollte gegen ne neue selbstsichernde ersetzt werden. |
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Leihe mir dafür das Werkzeug mit Spindel. Wollte dann einfach die ATW ausbauen und mit dem Werkzeug die Lager im verbauten Radlagergehäuse tauschen. |
Hallo! Zitat:
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Freundliche Grüße Teletubby |
Wie hast Du sie denn herausbekommen? zwischen Radlagergehäuse und Tragegelenkbolzen erst einmal einen Körner reingeschlagen. Da hat sich der Bolzen erst einmal ca. 2mm gelöst.(hat oben rausgeguckt) Dann massig Rostlöser ran und in den Klemmschlitz einen dünnen Meißel rein, hat den Schlitz nur ganz gering geweitet. Dann mit Montierhebel zwischen Achslenker und Radlagergehäuse rein und auf den Montierhebel mit dem Hammer zusätzlich geschlagen. Klemmschrauben sind neu und auch die selbstsichernden Muttern. Vorher natürlich den Bolzen und die Aufnahme im Radlagergehäuse ordentlich sauber gemacht |
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