![]() |
VR6 bläut Moin Jungs, Hab meinen GTI zum VR6 umgebaut und fahre den neuen Motor aktuell ein und bin bei jetzt ca. 400km. Der Motor ist vollständig generalüberholt. Als Tipp gab mir der Motorenbauer 1000 km nicht über 4000 Umdrehungen und dann einen Ölwechsel. Jetzt ist mir aufgefallen, wenn ich im Stand mal hochdrehe ca. 3500-4000, natürlich schön warm, kommt nen bisschen schwarzer Russ/ Rauch mit raus. Unterhalb der Drehzahl kein Problem. Was könnte das sein? Hab des Weiteren auch nen ordentlichen Ölverbrauch ca. nen Liter auf 500 km! Ist das normal, hat einer ne Idee? Gruß und Danke Rdy Gesendet von iPad mit Tapatalk |
Hallo! Zitat:
Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Tjoa. Da würde ich aber mal ein ernstes Wörtchen mit dem Motorenbauer reden... |
Hatten wir kürzlich auch bei jemandem, da war ein ventil eingelaufen also hatte minimal nicht mehr den durchmesser wie original. Hat da öl durchgezogen. Nur als vergleich. Bin in den letzten 4 wochen insgesamt 2000 km gefahren auf treffen usw. Mit meinem VR6 und er hat kein tropfen öl verbraucht. |
VR6 bläut Hmm... also bin nochmal in mich gegangen und bin nochmal ne Runde gedreht. Also blau ist er nicht, eher gräulich und beim genaueren hinsehen(direkt am Auspuff) mit schwarzen Partikeln. Unterhalb des Autos habe ich kein Öl gefunden und im Kühlwasser war auch nichts! Was ja auch noch sein könnte, war im Vorfeld schon zu wenig Öl drin??? Gut das bringt mich natürlich jetzt nicht weiter... Hab jetzt alles auf Stand, fahr meine 1000 km zu Ende und beobachte das mal, ob der noch weiter Öl frist und werde berichten. Kann es denn sein, dass sich durch das einschleifen der Zylinder es erstmal einen erhöhten Ölverbrauch gibt? Vielen Dank erstmal an Euch Gruß Rdy P.s. Werde weiter nach Undichtigkeiten suchen! |
Hallo! Zitat:
Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Es kann auch sein, dass der Motorenbauer dien Zylinder zu fein gehohnt hat. Dann kann es passieren, dass die Kolbenringe und Ölabstreifringe am Ölfilm Aufschwimmen und der Motor Öl braucht, weil die Abstreifringe das Überschüssige Öl nicht mehr abstreifen sondern einfach durchlassen. mfg Patrick |
Hallo Teletubby, ja da gebe ich dir Recht, hab den Ölstand bei Abholung nicht selbst überprüft. Natürlich aber erfragt, daher ist der Liter aktuell eine Vermutung stimmt. Deshalb sollte ich mir vom Öl-Verbrauch, jetzt nachdem ich selbst nachgefüllt habe, selber nochmal ein Bild machen. Gruß rdy |
Hallo! Zitat:
Wenn es keine Ölundichtigkeiten am Motor und keinen blauen Rauch aus dem Auspuff gibt, dann spricht erstmal nicht so viel für einen hohen Ölverbrauch. Freundliche Grüße Teletubby |
Nabend, hab von der ganzen Sache mal ein Video gemacht. Ölstand steht jetzt genau auf der Hälfte und wird jetzt alle 100km kontrolliert. https://youtu.be/WgNT8MqM_nQ Was sagt ihr zu der Qualmentwicklung? Gruß rdy |
Hallo! Zitat:
Bei den Ölstandsmessungen zu diesem Zweck ist wichtig: + immer nur dann, wenn das Fahrzeug auf einem möglichst genau waagerechten Untergrund steht + immer mindestens zehn Minuten nach Abstellen des Motors + immer bei kaltem oder immer bei warmem Motor, weil die Motortemperatur Einfluss auf den am Messstab angezeigten Ölstand hat. Freundliche Grüße Teletubby |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Hallo zusammen, erst einmal vielen Dank an Teletubby, für mich bis jetzt sehr hilfreiche Beiträge. Was meint ihr zu den angehängten Bilder? Ich beobachte das Kühlwasser recht konsequent (im Gegensatz zum Öl in der Vergangenheit) und es verändert sich stetig, ist das Rost oder Öl? Gruß rdy |
Der Deckel vom Kühlwasser sieht auch so seltsam aus.. oder täuscht mich das? Ich meine da so nen Öl-Wasserschlamm zu erkennen. Ich würde diesen Motorbauer ganz dringend mal damit konfrontieren. Irgendwas passt da gar nicht. Steigt der Stand vom Kühlmittel? |
Nein er sinkt aktuelle etwas, hab aber auch noch nichts nachgefüllt ist noch oberhalb Min. |
Das mit dem Motorenbauer ist so eine Sache, ich erreich ihn nämlich nicht mehr. Der Kontakt ist wegen diverser Schwierigkeiten schon im Vorfeld abgebrochen. Des Weiteren ist die Garantie auch schon abgelaufen, der Motor hatte bis zum Einbau bzw. bis zur Inbetriebnahme noch etwas gestanden. Das zeitliche Problem geht auch mit Sicherheit auf meine Kappe, aber der Motor stand völlig trocken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Problem aus einer verlängerten Standzeit oder einem fehlerhaften Einfahrverhalten entstanden ist. Gruß rdy |
Nabend, ich habe meine Öl-Messung fortgeführt und leider erhärtet sich der Verdacht, dass der Motor Öl verbrennt. Mittlerweile ist mir auch aufgefallen, dass der Motor nachdem Schubbetrieb (im kalten Zustand) nur sehr schlecht Gas annimmt und auch Fehlzündungen hat. Ich habe meine Messung bei -5 Teilstrichen (oberster Teilstrich wäre also 0) begonnen und bin nun nach ca. 150km am unteren Teilstrich angekommen. Zur Messung wurde der Wagen fast immer am selben Platz abgestellt, die erste und auch letzte Messung in jedem Fall. Das ganze entspricht bei 250km ca. einem Liter, was sich auch damit deckt, das ich jetzt bei fast 1000km 4 Liter nachgefüllt habe. Tabelle zur Messung: No code has to be inserted here. Heute war ich in der Fachwerkstatt eines guten Bekannten und die Kollegen waren sich relativ einige, dass es sich hier um undichte Ventilschaftdichtungen handeln kann. Was meint ihr dazu? Gruß und vielen Dank rdy |
Hallo! Das mit den undichten Ventilschaftabdichtungen ist möglich. Das macht sich gerne auch durch blauen Rauch aus dem Auspuff bei Schubbetrieb aus höheren Drehzahlen (z.B. Gaswegnehmen bei Autobahnfahrt) bemerkbar. Und zwar deshalb, weil durch den dann bestehenden hohen Unterdruck das Motoröl an den Ventilen vorbei in den Brennraum gesaugt wird. Wenn die Ventilschaftabdichtungen erneuert werden, sollte man dabei möglichst prüfen, ob die Ventilführungen nicht verschleißbedingt zu viel Spiel haben. Habe ich das nicht so in Erinnerung, dass der Motor überholt worden ist? Im Normalfall werden Teile wie Ventilschaftabdichtungen dabei generell erneuert. Freundliche Grüße Teletubby |
Hallo Teletubby, das ist korrekt, aber Motor stand ja einige Zeit. So ist die Theorie entstanden, dass die Ventilschaftdichtungen porös geworden sind!? Ich werde jetzt mal die Kompression überprüfen, um Kolbenringe wirklich ausschließen zu können. Gruß rdy |
Naja, wie lang zum Teufel soll denn die Überholung her sein, dass durch Standzeit das Gummi schon wieder porös geworden ist?!? |
Je nachdem wo und wie der Motor gelagert wird, können sich relativ schnell Standschäden entwickeln. Eingebaut ist es ja eine geschlossene Einheit und die Laufflächen und Dichtungen vertragen Luft auf Dauer nicht so gut. |
Hallo! Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Hi, ich möchte ja nicht den teufel an die Wand malen, aber in Verbindung mit den evtl. porösen Schaftdichtungen, könnten auch noch die alten, verschlissenen Ventilführungen im Kopf sitzen. Das kommt darauf an, was der im Startpost genannte Motorenbauer unter generalüberholt versteht ;) Solchen murks hat es alles schon gegeben... Gruß Rudi |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Hallo zusammen, erst mal vielen Dank für die vielen Reaktionen. Mal noch kurz was zur Standzeit: Lieferung war am 10.03.2015 und die erste Öl-Befüllung war am 16.08.2016 inkl. Startversuch. Also sind schon fast 1 1/2 Jahre Standzeit. Ich werde mir nächste Woche noch zwei weitere Meinungen von Fachwerkstätten einholen. Der gestrige Termin war nicht sehr zielführend, auch weil keine Kompressionsmessung oder Druckverlustmessung durchgeführt wurde. Hab mir gestern mal eine Zündkerze angeschaut (max. Auflösung im Anhang), heute schau ich mir die restlichen noch an, um zu sehen ob das Problem in jeder Brennkammer herrscht. http://www.golf3.de/attachment.php?a...1&d=1501840033 Anschließend werde ich versuchen mir mal ein Endoskop zu besorgen, um nach dem Schubbetrieb die Brennkammer zu überprüfen. Wenn ich die Ventilschäfte und Dichtungen selber wechseln möchte, muss ich dann den Kopf runternehmen? Gruß rdy |
Hi zusammen, Zitat:
Normalerweise ist die Zeit nicht lang genug, um Dichtungen altersbedingt zu beschädigen. Nur, da der Motor ohne Öl gelagert wurde (soll heißen, das Öl auch noch nicht durch den gesamten Motor geflossen war), könnte sich irgendwo Flugrost am Ventilschaft angesetzt haben. Man weiß jetzt ja nicht mit Sicherheit, ob der Motorbauer die Ventilschäfte etc. eingeölt hat, bevor er sie eingebaut hat. Eine andere Theorie wäre, dass die Ventilschäfte zwar eingeölt wurden, aber da der Motor so lange gestanden hat, dieses wenige Öl an den Schäften runtergelaufen ist, und der Rest der noch verblieben ist, angefangen hat zu verharzen/verkleben. Beim ersten Start dann, klebt der Schaft an der Dichtung, und reißt ein winziges Stückchen vom Kautschuk ab. Wie gesagt, das sind nur Theorien, aber unmöglich wäre das nicht. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Oder wonach wolltest du schauen? Zitat:
Sei mir jetzt bitte nicht böse, aber indem du diese Frage gestellt hast, würde ich mir an deiner Stelle überlegen, ob ich das dann selber machen würde. Man kann sich den Ventiltrieb auch schnell zerstören. Es gibt viele gute Anleitungen im web dafür, aber wie gesagt, wenn du dir nicht 100%ig sicher bist, lass es lieber machen. Wenn du allerdings gerne schraubst, kann man nur sagen, irgendwann ist immer das erste mal ;) Für jemanden der das kennt, ist das (je nach Motor) 1 - 3 Stunden Arbeit. Was vielleicht noch sein kann, wäre, dass die Ventilsitze verkehrt eingeschliffen wurden. Soll heissen, dass eine oder mehrere Ventile nicht ganz abschliesssen. |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Hätte noch zwei Fragen:
Gruß rdy |
Hi rdy, Zitat:
https://www.2stroke-tuning.com/moped...uendkerzenbild Zitat:
Gut, nach dem wie die Abgase aussehen, ist das nicht sehr viel Öl was da verbrannt wird. Ob man das so sehen kann? Aber ein Blick schadet auf jeden Fall nie :) Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Sache. |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Geplant werden muss nur, wenn der Kopf oder der Block stark verzogen sind, oder wenn man tiefe furchen oder ausbrüche auf den Dichtflächen hat. Wichtig zu beachten ist, dass die ZK Schrauben in richtiger Reihenfolge gelöst werden. Man darf einzelne Schrauben auch nicht sofort rausdrehen. Erst eine Umdrehung (360°), bei 1 angefangen. Wenn alle durch sind, nochmal eine Umdrehung, wieder bei 1 angefangen. Dann kann man für gewöhnlich die erste Schraube ganz rausdrehen. Aber das ist jetzt nur ein allgemeiner Tipp, wenn man keine anderen Informationen zur Verfügung hat. Bei manchen Motoren werden die Schrauben anders gelöst, und die haben auch andere Reihenfolgen. Das ist ganz wichtig, ansonsten kann sich der Kopf verziehen. Dazu kann dir nur einer von den anderen Leuten hier im Forum etwas sagen, da ich mich mit den Golfs nicht so gut auskenne, und bisher auch noch nicht viel Lesestoff dazu zusammengesucht bekommen habe (z.B. was Anzugsdrehmomente betrifft, und eben die anderen wichtigen Daten, die man braucht, um gewisse Arbeiten Fachgerecht ausführen zu können) Zitat:
Je nachdem, wie stark undicht der Ventilsitz ist, kann man das auch sehen und hören (von oben auf den Zylinderkopf geschaut), da der Druck dann aus der Ventilschaftdichtung rauskommt, oder auch in den Ansaugtrackt gedrückt wird (bei den Einlassventilen) |
Erst einmal vielen Dank an dich Rennrudi :-) in der Vergangenheit hatte ich noch ein anderes Problem mit dem Motor. Könnte es hier vielleicht einen Zusammenhang mit weiteren nicht verschlossen Öl-Bohrungen geben? Siehe Link zum alten Thread: http://www.golf3.de/werkstatt/126713...-raus-vr6.html Ich habe da irgendwie ein seltsames Gefühl :-lol-: Gruß rdy |
Hi David, Zitat:
Zitat:
Dann wird das keine Auswirkungen auf andere Motorkomponenten haben. Wenn noch mehr Blindstopfen fehlen würden, würde auch dort Motoröl auslaufen. Könnte man kaum übersehen. Hattest du nach dem Einbau des Blindstopfens und danach rumfahren, nochmals kontrolliert ob das auch Dicht ist? Würde ich machen. Durch das warmwerden und abkühlen des Motors kann sich das u.U. so weit lockern, das es an der Stelle leicht undicht wird, wenn es nicht sauber eingetrieben wurde. Bitte nicht falsch verstehen, damit meine ich nicht, dass du/ihr das verkehrt gemacht hättet. Damit meine ich, dass eine Nachkontrolle bei solchen Sachen einfach besser ist. Einfach mal draufschauen, ob noch alles trocken ist. Auch auf feine Ölschlieren um die besagte Stelle achten (natürlich sollte man dann einige km gefahren haben). Was mich wohl bei der Geschichte etwas zum Nachdenken gebracht hat, ist, wie der Motorbauer so einen Pfusch abliefern konnte. Einen Blindstopfen am Motorblock zu vergessen, ist schon kein Flüchtigkeitsfehler mehr. Für gewöhnlich kontrolliert man solche Sachen nach einer Generalüberholung gründlich, bevor man einen Motor ausliefert. Aber gut, scheint ja zum Glück nichts weiter passiert zu sein. Trage bitte mal die Werte der Kompressionsmessung hier ein, wenn du das machst, bzw. machen lässt :) Zitat:
Gruß |
Zitat:
Zitat:
Oder ist auf dieser Seite keine Öffnung zum Ölkanal welche gestopft werden muss? Zitat:
Hast du einen Tipp für ein gutes Messinstrument? Gruß rdy |
Hi David, Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Das kommt immer auf den jeweiligen Motor an, wie diese Bohrungen ausgeführt sind. Je nachdem, wie der Hersteller einen Motor konzipiert hat, gibt es auch Bohrungen, die durch den gesamten Motor gehen, und so von beiden Seiten abgedichtet werden müssen. Es gibt aber auch Bohrungen, die nur einseitig abgedichtet werden müssen. Ich habe das folgende Bild in diesem Forum gefunden, aus folgendem Thread: http://www.golf3.de/werkstatt/102576...-beim-vr6.html Das bearbeitete Bild (ich hoffe nur, dass der Niklas (Niklas90), mir nicht böse ist, weil ich sein Foto benutzt habe. Ansonsten lösche ich es wieder, einfach bescheid sagen): http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1502204959.JPG Schau mal da, wo die grünen Pfeile sind. Es sieht aus, als ob das auch Stopfen sind, aber das kann auch täuschen. Kann ich nicht gut erkennen. Wenn bei **** nur 2 Stück aufgeführt sind, sollte das eigentlich stimmen (sollte man zumindest von ausgehen können). Ich habe per Bildersuche bei google, auf die schnelle leider keine Explosionszeichnung vom VR6 finden können. Wäre schön wenn jemand die hat, und mal nachsieht, wie viele Blindstopfen der Block hat. **** ist gut, Kontrolle ist besser :) Es könnte auch sein, dass hinter der Steuerkettenabdeckung im unteren Bereich noch Stopfen sein könnten. Wenn dort welche sein sollten, und die undicht wären, wird man das wahrscheinlich erst sehen können, wenn der Motor einige Zeit gelaufen ist, und einiges an Öl ausgetreten ist, da der Bereich relativ gut nach aussen hin abgedichtet ist. Bei größeren Mengen wird dann wohl auch die Kupplung durchrutschen. Aber denken wir jetzt erstmal nicht an das schlimmste :) Ich würde mich jetzt an deiner Stelle auch erstmal um das andere kümmern. Denn, wenn der jetzige Ölverlust (Ölverbrennung) erstmal beseitigt wurde, kann man auch anhand einer regelmäßigen Kontrolle des Ölstands auch feststellen, ob es irgendwo noch leckt wo man es nicht sehen kann. Zitat:
Kompressionsmesser Aber für den Hobbybereich (bzw. wenn man es nur sehr selten benutzt) ist das wohl etwas zu teuer. Ansonsten gibt es eine Menge an Kopressionsmesser bei ebay: https://www.ebay.de/sch/i.html?_from...esser&_sacat=0 Aber ich persönlich würde solchen Geräten nicht trauen. Für eine grobe Messung sind die vielleicht nicht schlecht, aber die werden nicht sehr genau sein. Bei den Preisen kann man einfach keine Qualität für so ein Prüfgerät erwarten. Wenn du sonst so gut wie nie einen Kompr.-Messer brauchst, fahre lieber in eine gute Werkstatt, und lass es eben durchmessen. Würde ich persönlich lieber machen, als 25.-€ für Schrott auszugeben ;) |
Hallo! Wichtig für einen Kompressionstest: + Motor betriebswarm + Alle Zündkerzen herausgedreht + Kompressionstester in das Zündkerzengewinde des zu prüfenden Zylinders einschrauben oder im Falle eines Gummikonus von Hilfperson fest und dicht auf die Zündkerzenöffnung drücken lassen + Mit ganz durchgetretenem Gaspedal den Anlasser so lange betätigen, bis die Anzeige des Kompressionstesters nicht mehr weiter steigt (= im Normalfall max. 10 Sekunden) Wichtig beim Ergebnis sind nicht nur die Maximalwerte, sondern auch die Gleichmäßigkeit zwischen den einzelnen Zylindern. Freundliche Grüße Teletubby |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Ne Explosinszeichnung.... kann ich nicht mit dienen, aber wenn aus dem vom Te verlinkten Thread mit den Ölstopfen die Teilenummer stimmt, ist für eine ähnliche Teilenummer ein Stopfen mit der Menge 2 angegeben. Grüße LocoFlasher |
Hi Manfred und Diego, Zitat:
Wenn die Zylinder nämlich alle den ziemlich gleichen Wert haben, aber alle gleichmäßig zu wenig Druck machen, dann wird es höchstwahrscheinlich so sein, wie der Patrick (pipi) es bereits schrieb. Dann wird der Motorbauer falsch gehohnt haben. Wenn ganz neue Ventile eingebaut sein sollten, könnten die wohl auch alle undicht sein, wenn Ventile mit dem verkehrten Winkel am Ventilteller eingebaut wurden. Kann ich mir aber auch nicht so ganz vorstellen, da der Motor dann nicht so rund laufen könnte, wie im Video vom David. Das die ZKD komplett undicht ist, kann ich mir nicht vorstellen, dann würde auch Öl und Wasser nach aussen hin ausströmen, ganz abgesehen von dem Druck. Dann bliebe in dem Fall nur das hohnen übrig. Aber lassen wir uns mal mit den Messergebnissen überraschen. Wieviel Bar muss der VR6 nach VW aufweisen? Zitat:
Wenn die von mir markierten Stellen auf dem oberen Bild Stopfen wären, müssten die ja dann auch mit auf der Zeichnung von dir angegeben sein. War das denn genau dieser Stopfen, der am Motor gefehlt hatte? Der vorne an der Stirn mit der Nummer 8? |
Kompressionsdruck Vr6 2,8 und 2,9l neu: 11-13 bar Verschleißgrenze: 7,5 bar Angaben entnommen aus: Golf 3 "So wird´s gemacht" Freut mich, wenn ich helfen kann :D Grüße LocoFlasher |
Danke Diego, damit kann man doch schon mal was anfangen :) |
Mahlzeit, erstmal vielen Dank. Hab mir jetzt erstmal folgenden Kompressionsprüfer bestellt: BGS Kompressionsprüfer Kompressionstester Motor Kompression Prüfen Testen Messen | eBay Ich werde die Drück mit einem anderen Barometer, bei dem ich davon ausgehe das er korrekt funktioniert, mal vergleich bevor ich den Kompressionstest durchführe. Zitat:
Zitat:
Muss dringend mein Teileprogramm wieder zum laufen bekommen :-( Zitat:
Zitat:
Gruß rdy |
Moinsen David, Zitat:
Jetzt hast mich aber neugierig gemacht. Wie geht das denn? :) Zitat:
Zitat:
Für folgendes Szenario, übertreibe ich mit den Werten mal etwas zum besseren Verständnis: Alle Zylinder haben ziemlich gleichmäßig 5 Bar. Ist ja schick, da alle schön gleichmäßig sind. Eben nicht, da alle Zylinder gleichmäßig wenig Druck aufbauen. Bei solch einem Fehlerbild ist meistens entweder die Laufbuchse verkehrt gehohnt worden, oder die Kolbenringe an allen Zylindern haben sich (theoretisch) gleichmäßig abgenutzt, was aber so gut wie nie vorkommt (Hier setzt man bei der Messung voraus , dass die ZKD und Ventile Ok sind, und weder die Laufbuchse noch der Zylinderkopf oder gar der Block, einen Riss haben). Wenn alle Zylinder bei deinem Moped 13,5 Bar haben, ist alles bestens ... :D Wenn der Motor soviel geleistet hat, dass die Kolbenringe verschlissen sind, haben die Zylinder meistens alle unterschiedliche Werte. Das alle Kolbenringe und Laufbuchsen die gleiche abnutzung vorweisen, habe ich persönlich noch nicht erlebt (aber vielleicht kommt das ja auch noch, denn, wie gesagt, ... irgendwann ist immer das erste mal ... ;) ). Was die Ventile betrifft: Die werden ja nicht alle undicht sein, sofern die denn überhaupt undicht sind (wir sind ja noch auf der Suche ;) ). Wenn die alle undicht wären, könnte dein Motor nicht so funktionieren, wie in deinem Video. Darum werden dann auch unterschiedliche Kompressionswerte auf den Zylindern messbar sein, wenn z.B. bei einem oder 2 Zylindern die Ventilsitze undicht sind. Warten wir mal auf die Ergebnisse :) Zitat:
|
Zitat:
Zitat:
Gruß rdy |
Hi, Zitat:
Wahrscheinlich aber, wird das bei dir nicht der Fall sein, da ja eindeutig etwas Öl verbrannt wird. Dann kann mindestens an einem Zylinder die Kompression nicht passen. Dann liegt der Verdacht nahe, dass es an den Ventilen liegt. Außer, an dem Zylinder (um jetzt mal eine andere Möglichkeit zu nennen) , der zu wenig Kompression aufweist sind die Kolbenringe undicht, oder diese eine Laufbuchse wurde verkehrt gehohnt. Aber das kann man dann testen, indem man ein wenig Öl durch das Kerzenloch in den Brennraum schüttet. Dieses Öl fliesst dann zwischen den Kolbenringen und der Laufbuchse ein, und sorgt kurzzeitig dafür, dass die Ringe dicht sind. Bei der dann folgenden (zweiten) Kompressionsmessung, wird der Wert höher sein, als bei der ersten Messung. Das wäre ein Beweis dafür, dass es an den Kolbenringen oder der Laufbuchse liegt. Aber, ich würde sagen, eins nach dem anderen :) . Was noch wichtig ist, und bisher noch nicht genannt wurde: Zu der guten Anleitung vom Manfred in Post #32 sollte man noch erwähnen nicht zu vergessen, bei der Messung die Zündspule und die Spritzufuhr außer Kraft zu setzen. Die Zündspule zum einen, damit du nicht aus Versehen einen durch die Socken bekommst, zum anderen damit nicht das STG durch ballert, wenn von den Kerzensteckern ein Überschlag auf Masse erfolgt. Die Spritzufuhr abklemmen, da ansonsten unverbrannter Sprit den KAT beschädigen kann, und es auch beim Messvorgang sehr unschön werden kann. Gruß |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:15 Uhr. |
Powered by vBulletin®