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-   -   Winterschlaf was beachten (http://www.golf3.de/showthread.php?t=126865)

17september 21.09.2016 19:49

Winterschlaf was beachten
 
Hallo
Möchte meinen Golf 3 ADZ ab Oktober bis 1 April in den Winterschlaf schicken! Was muss ich beachten reicht es Batterie ausbauen und Luftdruck erhöhen?
Danke schonmal im vorraus!

franz-werner 21.09.2016 19:51

Im Idealfall freiheben auf vier Böcken. Batterietechnisch einfach den Massepol ab nehmen und zur Seite legen :)

Ben_RGBG 21.09.2016 20:12

Wenn vorhanden, würde ich die batterie an ein erhaltungsgerät hängen, welches die batterie lädt- und entlädt um sie zu erhalten.

Ansonsten würde ich sagen, nochmal schön heiß fahren, damit kein kondenswasser im auspuff und öl ist, luftdruck etwas rauf und wegstellen.

6 Monate standzeit in einer trockenen garage machen einem auto so gut wie gar nix aus.

Dr.Gramot 21.09.2016 20:13

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1806945)
Im Idealfall freiheben auf vier Böcken.

Nein. Genau das nicht.
Das mögen die Stoßdämpfer oft nicht.


Einwintern: Ölwechsel vor dem Einwintern machen, kurzstrecken nach dem Ölwechseln vermeiden. Bei langer Standzeit etwas Öl in die Brennräume und den Motor ohne kerzen ein paar runden von Hand durchdrehen. Kerzen wieder rein, Batterie an ein Erhaltungsladegerät hängen und fertig.
Wenn man will, kann man noch Standräder aufziehen, oder alle paar Wochen ein paar cm versetzen. Standschäden an Reifen habe ich allerdings noch nicht erlebt.


Edit: Einen Luftentfeuchter in den Innenraum. Vermeidet Stockflecken.

17september 21.09.2016 20:19

Was für ein bezahlbares erhaltungsladegerät könnt ihr mir empfehlen und sie benutzt man sowas hängt da die Batterie die ganzen 6 Monate im Keller dran?

Schreibtisch 21.09.2016 20:22

Ich würde die Batterie ausbauen, ggf. einmal Volladen und vor dem Einbau im Sommer noch mal ans Landegerät und gut ist.

DERChristian 21.09.2016 21:25

Defekte Vergaser durch verharzten Sprit, verrostete Tanks, Standplatten und einen so verschimmelten Innenraum das man nur noch die Gleise der Moddelleisenbahn auf das Armaturenbrett hätte bauen müssen. Dazu noch tote Batterien im Dutzend.
Alles im Bekanntenkreis erlebt. Grund: Schlamperei, Fahrzeug einfach weggestellt.

Aber sowas wird natürlich immer in Internetforen gebeichtet und zugegben, damit alle aus den Fehlern lernen können!


:-lol-: Na ja... nicht wirklich.



Zitat:

Zitat von Dr.Gramot (Beitrag 1806947)
Nein. Genau das nicht.
Das mögen die Stoßdämpfer oft nicht.


Einwintern: Ölwechsel vor dem Einwintern machen, kurzstrecken nach dem Ölwechseln vermeiden. Bei langer Standzeit etwas Öl in die Brennräume und den Motor ohne kerzen ein paar runden von Hand durchdrehen. Kerzen wieder rein, Batterie an ein Erhaltungsladegerät hängen und fertig.
Wenn man will, kann man noch Standräder aufziehen, oder alle paar Wochen ein paar cm versetzen. Standschäden an Reifen habe ich allerdings noch nicht erlebt.


Edit: Einen Luftentfeuchter in den Innenraum. Vermeidet Stockflecken.


Genau so.

Zusätzlich einen öligen Lumpen in den Auspuff und den Luftfilterkasten um Kondenswasser im Motor zu vermeiden.
Wenn die Bremsflüssigkeit schon ca. 2 Jahre alt ist, vor der Winterpasue wechseln, es gibt nichts was sich so schnell kaputtsteht wie eine Bremse mit alter Bremsflüssigkeit.

Und unbedingt Benzinstabilisator von Liqui Moly in den Tank rein, das moderne E5 / E10 "Benzin" hält gerade noch 2 bis 3 Monate. Die Einspritzanlage dankt es.

Das Thema wird übrigens jeden Herbst in jeder Oldtimerzeitschrift ausführlich durchgekaut.

17september 21.09.2016 21:46

Sollte man vor dem einfüllen vom benzinstabilisator nochmal volltanken oder reicht auch ein halb voller Tank? Soll das Auto nochmal laufen gelassen werden nach dem einfüllen vom Benzinstabilisator?

Ben_RGBG 21.09.2016 22:14

Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1806959)
Defekte Vergaser durch verharzten Sprit, verrostete Tanks, Standplatten und einen so verschimmelten Innenraum das man nur noch die Gleise der Moddelleisenbahn auf das Armaturenbrett hätte bauen müssen. Dazu noch tote Batterien im Dutzend.
Alles im Bekanntenkreis erlebt. Grund: Schlamperei, Fahrzeug einfach weggestellt.

Aber sowas wird natürlich immer in Internetforen gebeichtet und zugegben, damit alle aus den Fehlern lernen können!


:-lol-: Na ja... nicht wirklich.

Und von welcher Standzeit reden wir bei diesen Fahrzeugen?
Bei 6 Monaten in meiner trockenen Garage konnte ich bisher nichts dergleichen erleben.

Ich hab die batterie im frühjahr eingebaut, das öl gewechselt und bin losgefahren. sogar den sprit hat er noch verbrannt! :O

Redvr6 21.09.2016 22:44

Zitat:

Zitat von Schreibtisch (Beitrag 1806951)
Ich würde die Batterie ausbauen, ggf. einmal Volladen und vor dem Einbau im Sommer noch mal ans Landegerät und gut ist.

So ist es, wobei ich zwischendurch die Batterie auflade und dann nochmal vor der Inbetriebnahme. Volltanken? Nicht wirklich, ist egal. Die Reifen schön auf 2,8-3 Bar aufpumpen und gut ist.

wolfi71 22.09.2016 12:56

Benzin bei hält locker 24 Monate durch. Es wird zwar von Entmischung geredet, aber bei der Zeit ist das kein Thema.

Sceals 22.09.2016 15:55

Auf jeden Fall die Fenster einen Spalt öffnen, damit die Luft zirkulieren kann.


Mein Golf bekommt nur Standreifen, einen Spalt geöffnete Fenster, eine atmungsaktive Schutzfolie drüber, Batterie abklemmen und ab und zu mal laden und der wird ab und an mal eingefedert, damit die Lager bewegt werden...mehr mache ich nicht.

GTFahrer 22.09.2016 16:58

Mal ein Bericht aus der Praxis: Meine Autos stell ich immer wieder mal für so 5-6 Monate ab, mit E10, E50 und anderen Mischungen. Da ist noch nix verklumpt oder zündunfähig geworden ;)

Mustang80 22.09.2016 16:58

Ich mache bei mir immer:
- Batterie ausbauen
- Standräder drauf
- die vorderen Fenster einen Spalt auf
- Den Wagen mit alter Bettwäsche abdecken

Die Batterie fahr ich dann immer monatsweise im Wechsel in meinem Dayli damit die Bewegung hat (von der Ladung her). Vom Rumstehen gehen die kaputt. Die Standräder mache ich drauf weil ich nach dem ersten Winter tatsächlich einen minimalen Standplatten hatte trotz 3,2 bar Luftdruck und nein, die Reifen verlieren keine Luft.
Lappen in den Auspuff kann man machen, sehe ich aber keinen Grund zu. Dafür steht der Wagen ja in einer trockenen Halle/Garage. In den Luftfilterkasten sowieso nicht. Drosselklappe ist ja vollständig geschlossen (beim ABF) und wie geschrieben: Trockene Halle/Garage.
Tankfüllstand ist beim 3er eigentlich egal weil der Tank aus Plastik ist.
Wenn ich da bin mache ich mal die Türen für 1-2 Stunden auf um die Luft im Innenraum komplett auszutauschen.
Habe damit die letzten Winter gute Erfahrungen gemacht.

Auf keinen Fall sollte man den Wagen aufbocken. Eure Fahrwerkslager danken es euch. Überlegt mal warum die im eingefederten Zustand festgezogen werden sollen ;)


Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1806959)
Und unbedingt Benzinstabilisator von Liqui Moly in den Tank rein, das moderne E5 / E10 "Benzin" hält gerade noch 2 bis 3 Monate. Die Einspritzanlage dankt es.

Was für ein Quatsch... Dann müssten ja alle Saisonfahrer Probleme haben. Benzin hält sich etwa ein Jahr. Bevor da irgendwas an der Einspritzung verharzt, muss nochmal deutlich mehr Zeit ins Land gehen.

DERChristian 22.09.2016 17:34

Zitat:

Zitat von 17september (Beitrag 1806964)
Sollte man vor dem einfüllen vom benzinstabilisator nochmal volltanken oder reicht auch ein halb voller Tank? Soll das Auto nochmal laufen gelassen werden nach dem einfüllen vom Benzinstabilisator?

Keine Luft im Tank, die sorgt für Kondenswasser.

Benzinstabilisator einfüllen, zur Tanksktelle, volltanken, heimfahren, abstellen.

Der Stabilisator muss sich in der ganzen Einspritzanlage verteilen, er soll ja auch die Einspritzdüsen schützen.

Ben_RGBG 22.09.2016 17:39

Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1806969)
Und von welcher Standzeit reden wir bei diesen Fahrzeugen?
Bei 6 Monaten in meiner trockenen Garage konnte ich bisher nichts dergleichen erleben.

Ich hab die batterie im frühjahr eingebaut, das öl gewechselt und bin losgefahren. sogar den sprit hat er noch verbrannt! :O

Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1807026)
Keine Luft im Tank, die sorgt für Kondenswasser.

Benzinstabilisator einfüllen, zur Tanksktelle, volltanken, heimfahren, abstellen.

Der Stabilisator muss sich in der ganzen Einspritzanlage verteilen, er soll ja auch die Einspritzdüsen schützen.

Beantworte mir doch bitte meine frage. :)

DERChristian 22.09.2016 17:39

Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1806969)
Und von welcher Standzeit reden wir bei diesen Fahrzeugen?
Bei 6 Monaten in meiner trockenen Garage konnte ich bisher nichts dergleichen erleben.

Ich hab die batterie im frühjahr eingebaut, das öl gewechselt und bin losgefahren. sogar den sprit hat er noch verbrannt! :O


3- 6 Monate.

In jedem Motorradforum findet in jedem Frühjahr folgender virtueller Dialog mehrfach statt:

A:"Hilfe! Sie springt nicht mehr an!"
B:"Hast du die Vergaser vor dem Winter Leergemacht?
A: "Nein. Wieso?"

Ohne Worte... ;)

Na dann.. Motorrad auf Hänger, ab zum Händler, einmal Vergaser zerlegen und ultraschallen. Schöner Saisonstart.

DERChristian 22.09.2016 17:48

@ Wolfi, Gt Fahrer, Mustang 80.

E5 und E10 Sprit ist nicht mehr so haltbar wie die alten Sorten. Macht euch bitte mal schlau.

Die Info gibt es bei Mineralölherstellern, auf HP von Gartengeräteherstellern und den eindrucksvollen Test den die Zeitschrift Oldtimer Markt mit Benzinproben über ein Jahr durchgeführt hat könnt ihr auf der HP zum Download kaufen oder im Netz suchen.


Letztens, als ich die Heizungsklappe gemacht habe, waren hier Handwerker zugange. Die hatten den Strom abgestellt. Das Notstromaggregat das sie nutzten lief nicht mehr richtig und starb andauernd ab.

Handwerker:
"Das letzte mal vor 6 Moanten lief es noch...."
Ich:
"Kein Benzinstabilisator, oder?"
Handwerker:
"Was für Zeug..?"
Ich:
" :D "

GTFahrer 22.09.2016 17:53

Mir doch egal was die schreiben. Mein Bericht ist aus der Praxis.
Ich habe mehrfach meine Autos für 5-6 Monate über den Winter abgestellt, da war immer E10, wenn nicht noch höhere Mischungen drin. die Autos leifen nach dem "Ausmotten" tadellos.

Mein Corrado steht schon über 1 Jahr mit E-irgendwas, hatte da noch 25l E85 dazugetankt. Den mache ich gerade TÜV-fertig, startet auch einwandfrei und läuft wie immer.

Im LPG Vento fahr ich das Zeug als "Startbenzin" herum, da habe ich im Januar noch die letzten Restbestände reingeklatscht. Bei Temperaturen über so 5°C starte ich grundsätzlich auf Gas, deswegen ist da noch 3/4 Tank von dem Zeug drin.

Letztendlich kann jeder kaufen und reinschütten was er will - ich machs nicht, ich habe keine Schwierigkeiten gehabt.

DERChristian 22.09.2016 18:05

Jeder wie er meint!

Ich habe meine Praxiserfahrungen, die ich hier mitgeteilt habe, und investiere daher vor der Winterpause gerne die paar Stunden Arbeit um mein Motorrad und mein Sommerauto ordentlich einzumotten.

:winke:

JK3 22.09.2016 18:12

Passt ein wenig zum Thema: Wenn ich meine ausgebaute Batterie volllade, und ca. 6 Monate stehen lasse, diese danach nur noch 12,5V hat, kann ich davon ausgehen, dass sie einen Zellenschluss hat? Oder ist das normal?

Mustang80 22.09.2016 18:12

Kannst du ja auch gerne machen. Mir ging es lediglich um deine Aussage, dass E10/E5 nur 2-3 Monate haltbar sein soll. Das ist einfach falsch und daher sollte man so einen Quatsch nicht verbreiten.

Zwischen einem Vergaser und einer Einspritzung sind aber auch dezente Unterschiede. Bei meiner Vergaser Maschine lasse ich vor dem Einmotten auch die Kammern leer laufen. Auch nur zur Sicherheit. Bei meiner Vorgängermaschine habe ich das nie gemacht (hatte die 5 Jahre) und hatte dennoch nie Probleme mit den Vergasern. In der gesamten Zeit nie etwas dran gemacht.

@JK3: Das ist normal. Eine volle Batterie pendelt sich bei etwa 12,8V ein. Kann aber auch sein, dass deine Batterie unter Last sofort zusammen bricht. Das wäre dann schlecht. Nach 6 Monaten Standzeit aber auch nicht unmöglich. Häng mal ein 21W Lämpchen dran und schau wie weit die Spannung einbricht.

Dr.Gramot 22.09.2016 18:19

Mein Auto lief sogar mit anderthalb Jahre altem E85 noch einwandfrei...
Benzinpumpe war abgeklemmt, da Relai raus, lief in der zwischenzeit ausschließlich auf Gas.

Beim Vergaser ist das noch mal etwas anderes, da verdampft das Benzin ja auch mit der Zeit. Der ist dann einfach leer.

DERChristian 22.09.2016 20:25

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1807035)
Kannst du ja auch gerne machen. Mir ging es lediglich um deine Aussage, dass E10/E5 nur 2-3 Monate haltbar sein soll. Das ist einfach falsch und daher sollte man so einen Quatsch nicht verbreiten.


Und jetzt hätte ich gerne mal von DIR Belege für DEINE Behauptung!

Bitte seriöse Quellen!

Mustang80 22.09.2016 20:43

Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1807045)
Und jetzt hätte ich gerne mal von DIR Belege für DEINE Behauptung!

Bitte seriöse Quellen!

Meine Fahrzeuge springen nach über 5 Monaten Standzeit mit dem selben Sprit (E5) einwandfrei an.
Seriöse Quellen?
Glaub es mir oder lass es. Ich weiß, dass es so ist und die Erfahrung zig Saisonfahrer bestätigen das und widerlegen somit deine Aussage.

franz-werner 22.09.2016 20:48

Zitat:

Wie lange ist Benzin eigentlich "haltbar"?
Die Lagerstabilität von Ottokraftstoffen hängt wesentlich von den Lagerbedingungen ab. Temperaturschwankungen, hohe Luftfeuchte und der vermehrte Zutritt von Luftsauerstoff wirken sich kritisch auf die Kraftstoffqualität bei längeren Lagerzeiten aus. Beim Ottokraftstoff können leichtflüchtige Bestandteile verdampfen und somit das Kaltstart- sowie Fahrverhalten in der Warmlaufphase der Motoren verschlechtern. Teilweise haben diese leichtflüchtigen Bestandteile auch eine relativ hohe Klopffestigkeit (ausgedrückt in Oktanzahlen), die sich dann auch verschlechtert. Bedingt durch Undichtheiten/Wärmeeinwirkung unterliegen die Ottokraftstoffe auch einer natürlichen Alterung bzw. Oxidation durch Kontakt mit Luftsauerstoff, dies kann u.U. zur Rückstandsbildung führen. Darüber hinaus ist zu beachten, dass Ottokraftstoffe im Dampfdruck auf Winter bzw. Sommerqualitäten eingestellt werden, d.h. sollte eine eingelagerte Sommerqualität im Winter eingesetzt werden oder umgekehrt, so kann es u.U. zu Fahrstörungen kommen. Unter günstigen Bedingungen - geringe Luftfeuchte, stabile Raumtemperatur, sauberer Tank, geschlossenes System ... - ist eine Lagerzeit von ca. 3 Jahren für Ottokraftstoff in der Regel unkritisch. Bei ungünstigen Verhältnissen kann sich die Lagerzeit jedoch erheblich verkürzen. Die meisten heutzutage an Tankstellen in Europa angebotenen Ottokraftstoffe enthalten Bio-Ethanol. Hier ist zu berücksichtigen, dass bei der Lagerung z.B. in Reservekanistern oder bei der Überwinterung von Saisonfahrzeugen die Behältnisse/Tanks vor dem Abstellen möglichst vollgefüllt werden. Hierdurch wird überhöhte so genannte Tankatmung und der dabei auftretende Zutritt von Feuchtigkeit/Wasser weitgehend vermieden. Zu hohe Wassergehalte im Kraftstoff können dazu führen, dass die komplette Alkoholmenge mit dem Wasser ausfällt und sich als Wasser-Alkohol-Phase am Tankboden absetzt. Diese Phase ist gegenüber Metallen ausgesprochen korrosiv. Der über der Phase stehende Kraftstoffanteil verliert dabei u.a. an Klopffestigkeit und ist für den Einsatz im Motor nicht mehr geeignet.
FAQs | FAQ | Forschung

Teletubby 22.09.2016 21:26

Hallo!

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1807022)
Die Batterie fahr ich dann immer monatsweise im Wechsel in meinem Dayli damit die Bewegung hat (von der Ladung her). Vom Rumstehen gehen die kaputt.

Da sagen meine Kenntnisse über Bleiakkumulatoren aber etwas ganz anderes.

Der ewige Wechsel des Ladezustandes, wie er im normalen Fahrbetrieb auftritt, ist für einen Bleiakkumulator sowohl in physikalischer als auch in chemischer Hinsicht viel schädlicher als Ruhe. Einzige Voraussetzung: Die Batterie ist nicht für längere Zeit entladen, weil das zum Sulfatieren und damit zum unumkehrbaren Tod der Batterie führen würde.

Die Praxis bestätigt das insofern, dass ich die Batterie meines roten Variant im Jahr 2005 gekauft und eingebaut habe. Seitdem (11 Jahre!) hat das Auto über 90 Prozent der Zeit gestanden, manchmal neun Monate am Stück. Die Batterie war dabei außer im letzten Jahr nie ausgebaut, oft noch nicht einmal abgeklemmt. Sie erfreut sich bester Gesundheit.


Ansonsten: Wenn ich weiß, dass ich ein Auto für längere Zeit nicht bewegen werde, erhöhe ich vorher den Reifendruck auf ca. 2,5 bis 3 bar.

Freundliche Grüße
Teletubby

wolfi71 22.09.2016 21:48

Naja, bei den Mopeds kann es sich aber auch um Zweitakter handeln. Und da ist das Problem mit dem Öl, das sich im Vergaser ansammelt und so zündunwillig wird.

DERChristian 23.09.2016 17:27

Die letzten Zweitakmotorräder a´la RD 350 sah ich Ende der 80er/ Anfang der 90er, ab da fuhren (wir) alle nur noch Viertakter.

Also nix da mit Öl das sich im Vergaser ansammelt, dass Benzin versuzlt die Vergaser und verstopft die Düsen. Früher schon, heute mit E5 / E 10 noch schlimmer und schneller.

Aber ich weiss, alles was ich erlebt habe sind Haluzinationen von mir.
Merke: In Automobilforen hat immer die Mehrheit recht. :D

DERChristian 23.09.2016 17:29

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1807047)
Meine Fahrzeuge springen nach über 5 Monaten Standzeit mit dem selben Sprit (E5) einwandfrei an.
Seriöse Quellen?
Glaub es mir oder lass es. Ich weiß, dass es so ist und die Erfahrung zig Saisonfahrer bestätigen das und widerlegen somit deine Aussage.

Technisch sehr fundierte Aussage!

Meine Praxiserfahrungen wiederlegen deine Aussage. Glaub du es mir oder lass es!

DERChristian 23.09.2016 18:13

" Quality gasoline should be stable for six months if stored properly but gasoline will break down slowly over time due to the separation of the components. Gasoline stored for a year will most likely be able to be burned in an internal combustion engine without too much trouble but the effects of long term storage will become more noticeable with each passing month until a time comes when the gasoline should be diluted with ever increasing amounts of freshly made fuel so that the older gasoline may be used up. If left undiluted, improper operation will occur and this may include engine damage from misfiring and/or the lack of proper action of the fuel within a fuel injection system and from an onboard computer attempting to compensate (if applicable to the vehicle). Storage should be in an airtight container (to prevent oxidation or water vapors mixing in with the gas) that can withstand the vapor pressure of the gasoline without venting (to prevent the loss of the more volatile fractions) at a stable cool temperature (to reduce the excess pressure from liquid expansion, and to reduce the rate of any decomposition reactions). When gasoline is not stored correctly, gums and solids may be created, which can corrode system components and accumulate on wetted surfaces, resulting in a condition called "stale fuel". Gasoline containing ethanol is especially subject to absorbing atmospheric moisture, then forming gums, solids, or two phases (a hydrocarbon phase floating on top of a water-alcohol phase).

The presence of these degradation products in the fuel tank, fuel lines plus a carburetor or fuel injection components makes it harder to start the engine or causes reduced engine performance. On resumption of regular engine use, the buildup may or may not be eventually cleaned out by the flow of fresh gasoline. The addition of a fuel stabilizer to gasoline can extend the life of fuel that is not or cannot be stored properly though removal of all fuel from a fuel system is the only real solution to the problem of long term storage of an engine or a machine or vehicle. Some typical fuel stabilizers are proprietary mixtures containing mineral spirits, isopropyl alcohol, 1,2,4-trimethylbenzene, or other additives. Fuel stabilizer is commonly used for small engines, such as lawnmower and tractor engines, especially when their use is seasonal (low to no use for one or more seasons of the year). Users have been advised to keep gasoline containers more than half full and properly capped to reduce air exposure, to avoid storage at high temperatures, to run an engine for ten minutes to circulate the stabilizer through all components prior to storage, and to run the engine at intervals to purge stale fuel from the carburetor.[2]

Gasoline stability requirements are set in standard ASTM D4814-14b. The standard describes the various characteristics and requirements of automotive fuels for use over a wide range of operating conditions in ground vehicles equipped with spark-ignition engines."


https://en.wikipedia.org/wiki/Gasoline

:winke:

DERChristian 23.09.2016 18:28

"Other disadvantages
See also: Environmental impacts of ethanol fuel

Disadvantages to ethanol fuel blends when used in engines designed exclusively for gasoline include lowered fuel mileage, metal corrosion, deterioration of plastic and rubber fuel system components, clogged fuel systems, fuel injectors, and carburetors, delamination of composite fuel tanks, varnish buildup on engine parts, damaged or destroyed internal engine components, water absorption, fuel phase separation, and shortened fuel storage life.[155][155][156][157] Many major auto, marine, motorcycle, lawn equipment, generator, and other internal combustion engine manufacturers have issued warnings and precautions about the use of ethanol-blended gasolines of any type in their engines,[158] and the Federal Aviation Administration and major aviation engine manufacturers have prohibited the use of automotive gasolines blended with ethanol in light aircraft due to safety issues from fuel system and engine damage.[155][156][157][159]"

https://en.wikipedia.org/wiki/Common..._fuel_mixtures

Ethanol use in Gasoline Pros and Cons

Und das da ist sicher nur reine Geldmacherei und Panikmache, oder?

http://www.honda.de/content/dam/loca...Kraftstoff.pdf

Die Vergaser im Test der Zeitschrift Oldtimer Markt sahen nach einem Jahr übrigens noch gruseliger aus.

:winke:


So, und jetzt wünsche ich allen die ihr Fahrzeug weiterhin einfach über Winter abstellen viel Glück.
Wenn etwas schiefgeht werden wir es ja nie erfahren, solche Peinlichkeiten werden immer verschiwiegen. ;)

franz-werner 23.09.2016 18:50

Nun, wir haben unterschiedliche Quellen, die unterschiedliche Dinge sagen. Kommt mal vor. Wir müssen uns aber auch eingestehen, dass vergaser eine andere Geschichte sind, als einspritzdüsen, die gegen einen vergaser doch eher als "geschlossen" bezeichnet werden können, oder?

Ben_RGBG 23.09.2016 19:52

Christian, ich verstehe nicht ganz, warum deine Praxiserfahrungen mehr wert sein sollen, als die von jens (mustang)?
Zumindest suggerierst du das mit deinen aussagen..

Auch ich habe schon einige Male autos über 5-6 Monate stehen gehabt und nie mit dem "alten" Sprit probleme gehabt. Ich bin auch nicht auf direktem Wege tanken gefahren nach der Winterpause sondern habe diese restliche Tankfüllung immer verfahren und dann frisch aufgetankt.

DERChristian 25.09.2016 18:48

@ Ben_RGBG:

Bei einem Vergaser hat man verloren, weil er Benzin duch die Düsen saugt. Düsen können aber nicht freigesaugt werden beim Starten.

Natürlich "pustet" eine Einspritzanlage mit 2 bis 3 Bar die Düsen frei, trotzdem bilden sich auch an Einspritzdüsen hartnäckige Ablagerungen die sich nicht mehr von selbst lösen. Auch schon wenn das Auto regelmässig bewegt wird.

Merkt es jemand wenn nach der Winterpause eine Einspritzdüse nur noch 90% Durchlass hat? Nein, oder?
Und wie sieht es nach der nächsten und übernächsten Winterpause aus....?

Überprüft es jemand? Düsen ausgebaut? ASNU Verfahren / Bosch Dienst geprüft? Nein, oder?

Wenn ein Schaden an der Einspritzanlage entsteht durch die Standzeit (Motor läuft nicht mehr richtig), wird
A) Einwandfrei erkannt das es an der Standzeit lag
B) Werden andere Leute informiert oder wird so etwas verschwiegen weil man sich nicht blamieren will?


Also, welche Praxiserfahrung kann denn vorliegen wenn das Problem nicht bewusst ist, verleugnet oder als Humbug abgetan wird, Bauteile nicht auf Schäden überprüft werden und Schäden nicht kommuniziert und verschwiegen werden?


Natürlich KANN es gutgehen dass Auto einfach wegzustellen, MUSS aber nicht.
Das ist genauso wie die "Lebensdauerfüllung" beim Getriebe.

Mustang80 25.09.2016 22:52

Boa, du lässt aber auch nicht locker. Zehntausende Fahrzeuge werden auf Saison bewegt und einfach weg gestellt und einige werden nach (jahre)langer Standzeit einfach wieder gestartet und laufen einwandfrei aber du hattest mal Probleme und deshalb ist das generell so und alle anderen lügen. Hab ich das jetzt korrekt aufgefasst?

War denn garantiert sichergestellt, dass dein Problem damals durch alten Sprit verursacht wurde und nicht durch irgendwelchen Dreck, der die Einspritzdüsen verstopft hat? Labortests vom Sprit gemacht?
Wie du siehst: Man kann den Spieß auch einfach umdrehen.

Und natürlich werden Probleme kommuniziert, wenns bei vielen auftreten würde. Wenn man ein Problem hat und sich an ein Forum wendet, weiß man bestimmt nicht. dass es ein super einfaches Problem ist weil der Sprit angeblich alt ist. Ich verstehe auch gar nicht worauf du dauernd mit deinem "Blamieren" hinaus willst. Muss jeder in einem Autoforum alles wissen und blamiert sich deshalb wenn er hier ein Problem schildert und neue Erkenntnisse durch die Antwort bekommt? Dann blamiert sich ja quasi jeder in deinen Augen, der hier einen Thread aufmacht mit irgendwelchen Problemen weil er nicht das Wissen hat, es selbst zu lösen?

Bei deinen Aussagen zum Vergaser gebe ich dir übrigens Recht. Ansonsten werde ich aber versuchen, künftige Diskussionen mit dir zu lassen - ist einfach sinnlos weil du nur 2 Meinungen kennst: Deine und die falsche.

Matze. 26.09.2016 09:38

Ich spreche jetzt aus meinen erfahrungen.

Habe das auto immer vorher grundlich gereinigt ( Innen und Aussen ).
Habe alte Räder draufgemacht mit 3,0 bar.
Das auto ist ca. 1/2 voll getangt.
Beim Cabrio das Verdeck endriegelt oder bei der Limo die Fenster ca. 1-2 cm geöffnet.
Batterie Masse abgeklemmt.
Ein Luft endfeuchter oder 2 kissen mit granulat ins Auto gelegt.
( Ein kissen in den Kofferraum und eins im Fußraum)
Danach die Autoplane ( artmungsaktiv ) übers auto.


ICH PERSÖNLICH hatte noch nie Probleme mit schimmel oder das dass Auto danach nicht angesprungen ist.
Und eins der beiden steht immer 5-6 Monate in meiner Halle. ( Sommer und Winter Auto ).

golfper 26.09.2016 13:45

Mein Golf fährt das ganze Jahr durch, aber mein Alfa gtv kommt jetzt demnächst wieder bis April in die Garage. Und ich werde das wie immer machen: Auto rein in die Garage, Fenster leicht auf und Batterie abklemmen - fertig. Nicht aufbocken, nicht zudecken, nix in den Auspuff oder sonstwohin stecken und schon gar nicht irgendwelche Chemikalien irgendwo reinkippen. Evtl. sauge ich den Innenraum nochmal aus und konserviere die Ledersitzte, aber das auch nicht immer. Im Frühjahr, eine Woche vor Saisonstart, kommt die Batterie ans Ladegerät. Wenn's dann losgehen soll, Schlüssel rumdrehen und losfahren. Das mache ich schon seit vielen Jahren so und hat bis jetzt immer reibungslos geklappt!

Aber ich kenne auch Leute, die füllen den Motor bis zum Rand mit speziellem Konservierungsöl, heben den Wagen nicht nur an, sondern nehmen auch noch die Räder ab, um die Radaufhängung zu entlasten und sorgen für die vermeindlich perfekte Klimatisierung, in dem sie Unsummen für Heizung und Luftentfeuchter ausgeben ...

wolfi71 26.09.2016 14:26

Die Erfahrung mit meinem ABU besagte folgendes: Der stand ungefähr 2 Jahre rum mit dem gleichen Sprit (E10). Die Batterie hatte ich immer wieder an der Ladung gehabt und das Auto auch mal zwischendurch 2x50km gefahren. Getankt hatte ich nicht. Der lief einwandfrei an und hatte keine Probleme. Danach wurde er mal kurz 50.000km gefahren, keine Probleme.

LuckyStriker 26.09.2016 14:51

Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1807243)
@ Ben_RGBG:

Bei einem Vergaser hat man verloren, weil er Benzin duch die Düsen saugt. Düsen können aber nicht freigesaugt werden beim Starten.

Natürlich "pustet" eine Einspritzanlage mit 2 bis 3 Bar die Düsen frei, trotzdem bilden sich auch an Einspritzdüsen hartnäckige Ablagerungen die sich nicht mehr von selbst lösen. Auch schon wenn das Auto regelmässig bewegt wird.

Merkt es jemand wenn nach der Winterpause eine Einspritzdüse nur noch 90% Durchlass hat? Nein, oder?
Und wie sieht es nach der nächsten und übernächsten Winterpause aus....?

Überprüft es jemand? Düsen ausgebaut? ASNU Verfahren / Bosch Dienst geprüft? Nein, oder?

Wenn ein Schaden an der Einspritzanlage entsteht durch die Standzeit (Motor läuft nicht mehr richtig), wird
A) Einwandfrei erkannt das es an der Standzeit lag
B) Werden andere Leute informiert oder wird so etwas verschwiegen weil man sich nicht blamieren will?


Also, welche Praxiserfahrung kann denn vorliegen wenn das Problem nicht bewusst ist, verleugnet oder als Humbug abgetan wird, Bauteile nicht auf Schäden überprüft werden und Schäden nicht kommuniziert und verschwiegen werden?


Natürlich KANN es gutgehen dass Auto einfach wegzustellen, MUSS aber nicht.
Das ist genauso wie die "Lebensdauerfüllung" beim Getriebe.

Das ganze Problem bei der ganzen Sache von dem schmarn den du uns hier verzapfen willst ist einfach, das der 3er Golf kein VERGASER ist!

Somit, hat sich dieses Thema und die Diskussion einfach erledigt!

Zitat:

Zitat von Dr.Gramot (Beitrag 1806947)
Nein. Genau das nicht.
Das mögen die Stoßdämpfer oft nicht.

Wir bocken das Auto auch auf, aber Stellen es auf Klötze bei den Achsen ab, dass so gesehen die Reifen frei gängig sind, aber die Federbeine trotzdem unter Last stehen, damit da nichts durchhängt!

Ich mache Folgendes:

Ist trocken gelagert.

- Ölwechsel
- Komplett Reinigung
- Batterie ausbauen und jeden Monat 1 mal Laden
- Fenster spalt offen
- Motorhaube auf (War diesen Winter in ner Halle wo ganz viel Mais war, Meine Haube war offen und Auto wurde von Mäusen nicht angerührt, beim Kumpel mit seinem 318is waren haufen Kabel zerfressen)
- Entfeuchter in den Innenraum


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