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GT_Variant 21.01.2015 08:36

Batterie kaputt?
 
Hey

ich habe folgendes Problem:

12.01 war ich bei der Post und hatte Warnblinker und Licht für ca. 15 Minuten an. Danach wollte das Auto nicht mehr anspringen und es musste überbrückt werden.

13/14/15/16.01 ging alles

17.01 hatte ich das Auto ein paar mal auf und zu geschlossen und es ging nicht mehr an. Wieder überbrückt.

18.01 stand das Auto.

19.01 musste ich wieder überbrücken.
Bin dann eine längere Strecke gefahren 30km und dachte Batterie ist wieder gut dabei.

20.01. kein Problem gehabt.

21.01. musste ich wieder überbrücken.


Batterie ist eine Banner Running Bull 58001 AGM 12 Volt 80 Ah 800 A

Hab extra eine größere mir geholt, da ich dachte es besser für die Musikanlage.

Batterie wurde im Juni 2012 gekauft.
Es wurde an der Elektronik nichts verändert, außer das ich ausversehen am Rücklicht das Standlicht falsche Birnen drin hatte, zu starke, aber die die habe ich schon vor 3 Wochen ausgetauscht.

Meint Ihr die Batterie wird kaputt sein? Ein Multimeter muss ich mir heute kaufen noch. Wie kann ich am besten nachmessen, ob es die Batterie getroffen hat? Vielleicht ist es ja auch die Lichtmaschine? Oder ich habe ein Kabelproblem irgendwo. (Radio-Sicherung habe ich bereits gezogen) Wenn es die Batterie ist, könnt ihr mir eine Empfehlung geben welche Batterie ich mir zulegen soll? Es ein bisschen ärgerlich, wenn die Banner schon nach 2 1/2 für 160€ kaputt ist. Danke für eure Hilfe:winke:

wolfi71 21.01.2015 08:44

Also mal am besten die Batterie richtig aufladen. Dann siehst du ob es die Batterie ist. Von 30km fahren mit Licht, Gebläse, heizbarer Heckscheibe und Musik wird die Batterie nicht wesentlich voller. Da musst du mindestens 1-2 Stunden mit rund 1800/min fahren. Und nicht viele Verbraucher eingeschaltet haben.

Andererseits habe ich mit den großen Batterien keine guten Erfahrungen gemacht. Für die 4-Zylinder-Benziner sind 44/45Ah der optimale Kompromiss und wenn es Automatik ist, auch ein bisschen mehr (bis ca 55Ah). Mehr ist in Punkto Lebensdauer nicht besonders gut.

Und noch eins: Die Starterbatterien sind nicht dafür geeignet längere Zeit geringe Ströme abzugeben. Das geht bei denen auf die Lebensdauer. Die sind für kurze Pufferungen (mal ein bisschen raus und wieder rein) und kurze starke Belastungen (Anlasser) gedacht. Alles andere ist Gift.

GT_Variant 21.01.2015 08:50

Ok ich muss dazu sagen, die 30km fahrt habe ich im hohem Drehzahlbereich gemacht und hatte keine Verbraucher an, außer Licht. Das andere hatte ich alles aus.

Andy966 21.01.2015 09:53

Am wichtigsten, wie Du schon gesagt hast, ein Multimeter o.ä. besorgen, um die Ladespannung zu überprüfen. Sollte bei 13.5V liegen bei laufenden Motor und je nach Last der elektronischen Verbraucher. Die Batterie ist für einen Benziner aber echt riesig dimensioniert. Wie viel Strom liefert deine Lichtmaschine? Für deine Musikanlage würde ich eher einen grossen Kondensator direkt in der Nähe der Endstufe/Verbraucher empfehlen.

GT_Variant 21.01.2015 10:51

Lichtmaschine ist die standard drin. Ist ein 1.6er 74kw aft.
Kondensator habe ich ebenfalls verbaut. Hatte mir damals gedacht die Batterie wäre besser, wenn ich mal im Stand Musik anhabe etc., da ich 3 Subwoofer habe (zur Zeit nur 2 angeschlossen, Hertz ES300).

Wenn ich unter Last messe, sollte die Batterie mindestens 13.5V haben, weniger bedeutet das die Batterie kaputt sein könnte?
Wieviel Volt sollte die Batterie bei ausgeschaltenen Motor haben?

Falls ich mir eine neue Batterie kaufen muss, welche Marke und welche Leistung empfehlt Ihr denn?

Denke mal es wird nun die Batterie sein...

Mustang80 21.01.2015 10:53

Wichtig wäre jetzt erstmal die Batterie an einem externen Ladegerät an der Steckdose wieder richtig voll zu laden.

Danach kann man dann gucken, ob du sie gekillt hast mit den dauernden Tiefentladungen oder nicht. "Angeknackst" ist sie dadurch aber so oder so.

Ich finde 80 Ah auch total übertrieben für einen 1,6er Golf 3.

Die Größe der Lima richtet sich danach ob Klima drin ist oder nicht. Ohne Klima 70A und mit 90A.
Die Limas im Golf 3 sind aber alle ausreichend überdimensioniert, dass Kurzstrecke kompensiert werden kann, solang das nicht übertireben wird.

GT_Variant 21.01.2015 11:11

Hab keine Klima. OK, dann werde ich mir wohl so ein Teil zulegen müssen, wielange muss sowas laden?

Schmutzhut 21.01.2015 11:26

Hallo,

du hast ne Banner Running Bull AGM, diese benötigt eine höhrere Ladespannung als eine herkömmliche Starterbatterie. Bis zu 14.8V in dem Fall der Banner. Ne LiMa die bei leerer Batterie und kaltem Wetter nur noch mit 13,5V lädt hat nen kaputten Regler, je nach Regler sollten da bis zu 14,5V anliegen.

AGM Batterien sind im Grunde recht Zyclenfest und vertragen Tiefentladung auch etwas besser.

Als Ladegerät empfehle ich dir wärmstens ein Ctek ab dem MXS 5.0

Ja die 80er muss nicht sein, schaden tut sie meiner Meinung nach auch nicht, nur dem Geldbeutel und dem Fahrzeuggewicht. Lohnt sich aber auch nur wenn du viel Stand hörst und ggf. sogar eine Standheizung hast.

Ich Persönlich verbaue auch gern die maximal mögliche Batterie mit größerer Lima.

Im 1.4er hab ich jetzt ne 74Ah, die drin war und die LiMa auf 90A getauscht die ich noch hatte.
Der Benz bekam ne 100Ah Batterie und ne 115A LiMa.

Du kannst, wenn die Batterie einmal mit nem Ladegerät voll geladen wurde, mal nach einem Tag die Ruhespannung kontrollieren ohne sie angeschlossen zu haben, sollte nicht stark gefallen sein.

Nächster Test wäre zu überprüfen wie weit die Spannung beim Startvorgang einbricht, dazu wäre ein zweiter man hilfreich.

GT_Variant 21.01.2015 11:42

So zum Verständnis.
Ich messe erstmal die Batterie nach. Habe ich 13.5V bei angeschaltenen Motor ist der Regler von der Lima kaputt.

Wenn ich nun den Motor aus habe und die Batter mindestens 12,4V hat, bedeutet das Sie noch ok?

Möchte nun ungerne Geld ausgeben für ein Ladegerät und hinterher ist die Batterie doch kaputt.

Als Ladegerät kann ich also dieses kaufen (gibt verschienene Versionen wohl von dem MXS 5.0 bei Conrad):
CTEK Automatikladegerät Hochfrequenzladegerät MXS 5.0 12 V 5 A im Conrad Online Shop | 630860


Batteriegröße war halt damals angedacht, da ich viel im Stand gehört habe.

Problem ist halt, dass ich jeden Tag das Auto benutzen muss =/ Notfalls muss ich mal schauen, ob ich gefahren werden kann. Dann kann ich auch die Batterie aufladen.

Mustang80 21.01.2015 11:49

Wenn du die Batterie nach der Arbeit ans Ladegerät bzw. CTEK hängst, lässt du sie bis zum nächsten Morgen einfach dran und dann wieder rein ins Auto.

Beim Laden - gerade bei den geringen Termperatur - muss da mal mindestens 14V auf dem Gerät stehen.

Und selbst wenn die Batterie hinüber ist. So ein Autoladegerät ist doch eine Anschaffung für den Rest des Lebens.
Ich selbst habe auch ein uraltes Ladegerät von meinem Vater in Benutzung. Da steht noch "Made in West Germany" drauf :D

GT_Variant 21.01.2015 11:53

Klar ist es vom nutzen, bloss Januar war schon ein sehr teurer Monat für mich ;) Ich werde es gleich kaufen und dann hoffen das alles wieder geht. ;)

Werd mir auch vorsichtshalber so ein Starthilfegerät kaufen, ist ja auch net schlecht sowas zu besitzen ;)

Schmutzhut 21.01.2015 11:55

Das schöne am Ctek ist , es zeigt die an wie voll die Batterie schon geladen ist, eine Gefahr von Überladung besteht nicht, da geregelt und es hat diverse Funktionen zB für kaltes Wetter, n Programm für AGM usw.
Es erkennt selbst noch tiefstentladene Batterien wo andere Geräte die Batterie nicht mehr erkennen und demzufolge nicht mehr laden.

Ha 13.5V ist zu wenig, allerwenigstens 13.8V

Allein die Ruhespannung der Batterie sagt leider nicht viel aus und ist nur ein erster Anhält, entscheidet ist wie sie sich unter Belastung verhält

Schmutzhut 21.01.2015 11:57

Lass das Starthilfegerät, kauf dir erstmal das ctek, ist schon teuer genug.

GT_Variant 21.01.2015 13:36

Danke fuer eure hilfe. Bin nun von der Arbeit gekommen. Musste mir urlaub nehmen und werde mal gucken wo das problem liegen mag. Werde berichten.

wolfi71 21.01.2015 19:00

Wenn du das ctek nicht kriegst, es reicht auch ein einfacheres Gerät. Ich habe da eins von Lidl im Einsatz. Ich meine, das bringt 3,8A und kostete um die 15€. Wenn du die Batteie über Nacht hinhängst reicht das locker aus. Das hängt zur Zeit am AEE in Erhaltungsladung. In der Garage habe ich ein Einhell, das habe ich mal billig in einem Restpostenverkauf gelauft. Kostenpunkt auch nur um die 20€, das bringt 6A. Mit beiden Geräten kriege ich jede Batterie voll. Beide sind elektronisch geregelt. Das kleine von Lidl hatte ich mal gedacht für ein Auto in einem Ferienhaus oder ein komplett abgestelltes Auto. Da haben wir aber zwischenzeitlich Abstand von genommen.

GT_Variant 22.01.2015 11:09

So, was ich soll sagen. Der Pluspol war nicht ganz fest drauf und hatte leichtes Spiel, dieses habe ich vorher im dunklem kaum erkennen können, bzw. habe vorher auch nicht so drauf geachtet. Hat sich wohl gelockert. Warum auch immer oder vielleicht war der auch schon ewig so und aufgrund des kalten Wetters traten dann vermehrt diese Probleme auf.

Danach habe ich mit einem Multimeter folgende Werte gemessen:
14.5V und einmal Abends ca. 14.3-14.4V nach einer Fahrt bei eingeschaltenen Motor.
12.3V beim Ruhestand.

Wagen ging bis jetzt wieder ordnungsgemäß an ohne rum zu zicken. Habe mir vorsichtshalber ein Starterhilfe-Gerät gekauft. Ich denke mal das Kabel wird das Problem gewesen sein, nun heißt es beobachten. Danke für eure Tipps.

Raven761 22.01.2015 13:14

Darum sollte man Polfett verwenden und die Anschlussklemmen mit einem bestimmten Drehmoment anziehen.

Schmutzhut 22.01.2015 13:34

Naja Polfett (Vaseline) dient lediglich dem Korrosionsschutz und wird erst NACH dem Befestigen der Polklemme aufgebracht. Pol und Polklemme müssen sauber und fettfrei sein. Gleiches gilt auch für sämtliche Massekontakte. Im übrigen ist es teilweise auch eine überholte und überflüssige Praktik. Viele moderne Batterien sind inzwischen gasungsfrei und Pole und Klemmen entsprechend von Hause aus geschützt, so dass es zu keiner elektrochemischen Reaktion mehr kommen kann.

Schaden tut es dennoch nicht, ich mach es auch nach wie vor.

Guter, fester Kontakt ist am wichtigsten wie der TE feststellen durfte.

Nicht schlimm, sowas passiert.

Gruß

TheMikka123 22.01.2015 20:02

Ich meine mal gehört zu haben, dass wenn sie Batterie sehr leer ist auch daran erkannt werden kann ob sie kaputt ist, je nachdem wie hoch dann der Ladestrom ist.

Sollten das nicht bei leerer Batterie minde. 1/10 der Kapazität sein oder noch viel mehr.
Das heisst wenn es viel weniger ist schließt das auf eine kaputte Batterie ...

Teletubby 22.01.2015 20:50

Hallo!

Zitat:

Zitat von Raven761 (Beitrag 1740102)
Darum sollte man Polfett verwenden und die Anschlussklemmen mit einem bestimmten Drehmoment anziehen.

Nach aktuellen VW-Unterlagen darf kein Polfett mehr verwendet werden. Ist nach meinem Dafürhalten auch nicht nötig, weil die Zellenstopfen heutiger Batterien gasdicht abschließen; im Gegensatz zu früheren Batterien können hier keine aggressiven Gase mehr austreten und Korrosion an den Polen und Polklemmen verursachen.

Freundliche Grüße
Teletubby

wolfi71 22.01.2015 22:01

Polfett diente dazu den Pol unten abzudichten. Der saß in Vergussmasse udn die riss gerne mal. Dann gaste es da raus. Deswegen, Polfett unten am Pol rum. Den eigentlichen Kontakt sollte man noch nie einfetten. Das Polfett war noch nie leitfähig.

Ich hatte damit immer die Polklemmen eingeschmiert, weil die gerne korrodierten. Aber das war früher bei den 6V-Anlagen weitaus wichtiger.

CanYouBeat 22.01.2015 22:11

Bezog sich die Aussage von Golf ohne Klima auf alle Golf 3 Varianten oder nur auf den 1.6er? Mein alter 1.8er Golf hat eine 90A Lichtmaschine. Man sagt immer 1/3 der Lichtmaschine wären das beste. Habe eine 72AH Batterie, die jetzt im VR6 seinen Platz gefunden hat :)

Raven761 23.01.2015 08:36

Also ich verwende Polfett mit der Idee, Oxidation vorzubeugen. Da gehe ich aber nicht von den Gasen aus, sondern von der feuchten Umgebung aus. Denn, wenn sich über die Zeit Übergangswiderstände bilden, dann habe ich auch nichts davon. Womöglich reicht es heutzutage auch aus, einmal im Jahr die Pole zu reinigen und die Klemmen ordentlich anzubringen.

Anekdote:
In einem Statistik-Kurs haben wir berechnen müssen, welches Drehmoment man anwenden muss, um einen Spannungssensor zwischen Pol und Klemme vernünftig anzubringen, ohne dass dieser zu fest oder zu locker aufsitzt und mehrere Jahre anstandsfrei funktioniert und mit einem möglichst geringen Kontaktwiderstand arbeitet. Wurde die Klemme zu fest angezogen, so verbog sich der Sensor. Saß die Klemme zu locker, so erhöhte sich der Übergangswiderstand. Irgendwo gab es dann einen optimalen Schnittpunkt zwischen maximaler Haltbarkeit und minimalen Übergangswiderstand. Der Sensor war von Bosch und war ein echtes Beispiel aus der Praxis. Da kann man mal sehen, wo die Entwicklungszeit reinfließt :)

GT_Variant 02.02.2015 08:18

Sooo batterie ist hin. Hab immer wieder Problem zu starten nach einer gewissen Zeit wenn er steht und nun klappt es netmal mehr zu starten mit nem starthilfegeraet. Batterie is platt. Welche grosse empfehlt ihr mit denn nun?

CanYouBeat 02.02.2015 08:33

Ich würde sagen eine mit 50-55AH, Marke kann ich dir keine empfehlen, fahre eine Exide und finde die ganz gut hab aber kein Vergleich zu anderen :)

Teletubby 02.02.2015 09:17

Hallo!

Zitat:

Zitat von GT_Variant (Beitrag 1741804)
Sooo batterie ist hin. Hab immer wieder Problem zu starten nach einer gewissen Zeit wenn er steht und nun klappt es netmal mehr zu starten mit nem starthilfegeraet. Batterie is platt. Welche grosse empfehlt ihr mit denn nun?

Golf 3 mit dem Motor "AFT" hatten ab Werk eine Batterie mit 60 Ah. Etwas in dieser Größenordnung würde ich wieder einbauen.

"AFT"-Golf 3 haben wegen der höheren Verdichtung größere Batterien als solche mit 1,8 Liter Motor. Deshalb, weil die Stromaufnahme des Anlassers während des Startens größer ist.


Zitat:

Zitat von CanYouBeat (Beitrag 1740178)
Mein alter 1.8er Golf hat eine 90A Lichtmaschine. Man sagt immer 1/3 der Lichtmaschine wären das beste. Habe eine 72AH Batterie, die jetzt im VR6 seinen Platz gefunden hat :)

So etwas liest man hier immer mal wieder. Es gibt aber keinen zwangsläufigen Zusammenhang zwischen dem maximalen Strom des Drehstromgenerators und der Kapazität der Batterie. Siehe Dieselfahrzeuge, die üblicherweise sehr große Batterien haben, ohne dass der Generator deshalb ein anderer wäre.

Freundliche Grüße
Teletubby

Raven761 02.02.2015 10:26

Schließe mich Teletubby an. 60 Ah, aber lieber kleiner als größer. Blei-Batterien möchten so voll wie möglich sein. Die können es nicht leider tiefentladen zu werden. Bei kurzen Strecken hat man eher eine Chance die Batterie wieder aufzuladen, wenn diese kleiner ist. Wichtiger als die Kapazität ist der Kaltstartstrom (quasi der Innenwiderstand der Batterie). Dieser sollte so hoch wie möglich sein.

Als Marke kann ich Banner empfehlen (Preis/Leistung stimmt). Hat sich in den ADAC Tests immer gut geschlagen, habe selbst eine verbaut.
Autobatterien im Test 2011
Autobatterien im Test 2012

Teletubby 02.02.2015 21:42

Zitat:

Zitat von Raven761 (Beitrag 1741829)
Wichtiger als die Kapazität ist der Kaltstartstrom (quasi der Innenwiderstand der Batterie). Dieser sollte so hoch wie möglich sein.

Der Innenwiderstand? :D

GT_Variant 02.02.2015 23:00

Hab mir nun ne 64er geholt. Eher unbekannte marke. Aber hauptsache laeuft. War von der banner enttäuscht die ich hatte.

Raven761 03.02.2015 09:58

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1741942)
Der Innenwiderstand?

Hallo,

ja, über den Kaltstartstrom kann man meiner Meinung nach auf den temperaturabhängigen Innenwiderstand der Batterie schließen. Deshalb habe ich "quasi" geschrieben. Der sollte so niedrig wie möglich sein, damit beim Starten ein hoher Kurzschlussstrom fließt.

"Je tiefer die Starterbatterie abgekühlt ist, desto höher ist ihr Innenwiderstand. Durch den erhöhten Widerstand nimmt der Spannungsabfall unter Last zu, so dass bei gleicher Last eine geringere nutzbare Kapazität zur Verfügung steht. Im Handel werden verschiedene Systeme angeboten, um die Abkühlung zu verhindern oder eine Erwärmung zu ermöglichen. Vor Eintritt des Winters sollte die Starterbatterie überprüft werden, ob die Leitfähigkeit noch für das Starten bei tiefen Minusgraden ausreicht. Bei Nasszellen kann dazu die Säuredichte mittels eines Säurehebers geprüft und korrigiert werden. Wird auf die Überprüfung verzichtet, wird das Ende der Lebenszeit einer Starterbatterie meist im Winter erreicht, weil die notwendige Starterleistung, und damit der notwendige höhere Strom bei gleichzeitig höherem Spannungsabfall, durch Kälte beträchtlich ist und alten, schwachen Akkumulator, dessen Energie im Sommer noch für den Start gereicht hat, die Energie fehlt, einen längeren Kaltstart durchzustehen. Bei -18 °C steht nur noch etwa die Hälfte der normalen Kapazität zur Verfügung. Gleichzeitig ist aber durch die Kälte das Motorenöl besonders zäh und der Startvorgang deutlich erschwert. Bei Extremtemperaturen wird daher manchmal der Akkumulator ausgebaut und über Nacht oder bei längerem Stillstand in einem beheizten Raum gelagert."

Die genaue Definition des Kaltstartstroms:
"Der Kaltstartstrom gibt den maximalen Strom an, den der Akkumulator bei −18 °C (0 °F) für eine Dauer von 30 s liefern kann. Dabei weist jede einzelne Zelle noch eine Spannung von 1,2 V auf (nach amerikanischer Norm SAE). Nach dem deutschen Institut für Normung (DIN) sollte die Gesamtspannung nach 30 s noch 9 V betragen."

Quelle: Starterbatterie – Wikipedia

Teletubby 03.02.2015 21:10

Zitat:

Zitat von Raven761 (Beitrag 1741985)
Hallo,

ja, über den Kaltstartstrom kann man meiner Meinung nach auf den temperaturabhängigen Innenwiderstand der Batterie schließen. Deshalb habe ich "quasi" geschrieben. Der sollte so niedrig wie möglich sein, damit beim Starten ein hoher Kurzschlussstrom fließt.

Ja, das weiß ich alles. Es war ein Missverständnis zwischen uns:

Meine Frage " Der Innenwiderstand ?" bezog sich auf Dein "...so hoch wie möglich", was von Dir aber auf auf etwas Anderes bezogen war, nämlich den Kaltstartstrom. Deshalb auch mein Zeichen :D hinter meiner Frage. Beim ersten und schnellen Lesen war bei mir hängen geblieben "Der Innenwiderstand ... soll so hoch wie möglich sein", was von Dir aber natürlich ganz anders gemeint war..

Grüße Manfred


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