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-   -   Falsches Traggelenk? (http://www.golf3.de/showthread.php?t=122308)

HassoT 01.12.2014 18:29

Falsches Traggelenk?
 
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Heute unters Auto geschaut und was sehe ich da ::heul:-:


So, eine Werkstatt hatte mir vor ca. 1 Jahr ein neues Traggelenk eingebaut. Für mich stellt sich nun die Frage ob dieses überhaupt für mein Auto gedacht ist ::frage::

Es schau eben komplett anders aus wie das noch Originale!

Drauf steht Febi Germany 251 912

Wer kann etwas mit der Nummer anfangen :stupid:



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Vento BJ 1992 ABS 1.8

MirKesBre 01.12.2014 18:33

Bei den Traggelenken gibt es einen Unterschied zwischen Basis- und Plusfahrwerk, also 4- und 5-Loch Anbindung. Könnte also daher kommen.

Die Nummer sagt mir nichts, aber googel mal danach.

HassoT 01.12.2014 18:35

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Ich habe gerade noch ein Bild hochgeladen

Der "Ring" ist komplett lose !!!!!

Teletubby 01.12.2014 21:27

Hallo!

Autoersatzteile des Herstellers Febi Bilstein sind nicht gerade für überragende Qualität bekannt. ich würde sie nicht verbauen.

Freundliche Grüße
Teletubby

MirKesBre 01.12.2014 21:46

Was würdest du bevorzugen, Manfred? Lemförder, Sachs, Meyle?

Würde mich interessieren, da du dich ja schon in dem Gebiet auskemnst.

HassoT 01.12.2014 21:58

Ich habe mal Febi angeschrieben; die sollten das Teil zuordnen können.
Das nach 3000 km !!!!

Wenn ich das selber machen könnte hätte ich Lemförder genommen

wolfi71 01.12.2014 23:07

Ich würde Lemförder oder Sachs bevorzugen. Das dürften die Erstausrüster sein. Meyhle lässt ja angeblich verbesserte Teile herstellen, die gegenüber den Originalteilen verstärkt sind.

FeBi ist eine reiche Handelsgesellschaft, die Ware zukauft und weiterverschiebt.

JK3 02.12.2014 00:27

Lemförder ist Sachs ;-), oder gehört halt beiden zur ZF Sachs Services

Sollte man sowas nicht auch Achsweise tauschen?

Crs 02.12.2014 06:27

Zitat:

Zitat von HassoT (Beitrag 1733095)
Ich habe gerade noch ein Bild hochgeladen

Der "Ring" ist komplett lose !!!!!

Zitat:

Zitat von HassoT (Beitrag 1733138)
Ich habe mal Febi angeschrieben; die sollten das Teil zuordnen können.
Das nach 3000 km !!!!

Wenn ich das selber machen könnte hätte ich Lemförder genommen

Was ist denn mit dem Tragegelenk anders?
Der lose Ring gehoert normal ueber eine Wulst an der Gummimanschette. Entweder hast du den jetzt runter gedrueckt beim rumpopeln oder der ist beim einbau runter gerutscht. Aber von alleine passiert das nicht.

HassoT 02.12.2014 17:55

Das ist ja prima gleich beim Einbau neue Teile zu beschädigen ..grrr
Was für Auswirkungen hat dieser lose Ring - TÜV?

Antwort von Febi:

.. anhand der besagten Nummer können wir das Teil leider nicht identifizieren ...

So ein Bild wie es Original ausschaut

http://cars.febi-parts.com/img-article/999/02942.jpg

Meiner ist wesentlich flacher und schaut wie ein Gummiring aus (siehe Bild oben)

Teletubby 02.12.2014 20:38

Hallo!

Zitat:

Zitat von HassoT (Beitrag 1733237)
So ein Bild wie es Original ausschaut

http://cars.febi-parts.com/img-article/999/02942.jpg

Meiner ist wesentlich flacher und schaut wie ein Gummiring aus (siehe Bild oben)

Wenn man den Zapfen des Gelenkes in das Radlagergehäuse einschiebt, verschiebt sich der obere Bereich des Gummibalges auf dem Zapfen in Richtung unten. Dadurch wird das Gummiteil flacher. Das ist völlig normal.

Auf diesem Foto, das ich beim Ausbau eines Achsgelenkes gemacht habe, kann man das sehen. Es zeigt das Gelenk der rechten Seite von hinten:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1417549254.JPG

Wenn der Gummiblag undicht ist, ist das Gelenk schon so gut wie irreparabel am Ende, weil Fett nach draußen und Wasser und Schmutz nach innen gelangen.

Freundliche Grüße
Teletubby

HassoT 03.12.2014 01:27

Vielen Dank an euch alle - Spitze

Ich werde morgen Bilder machen daß man das genauer sieht was ich meine

Rolw 05.12.2014 13:52

Solang das Gelenk nicht ausgeschlagen ist, das Fett nicht austritt, Wasser in der Manschette steht oder die Manschette gerissen oder porös ist wird der Tüff nix dazu sagen.

Ob da jetzt noch Fett drin ist kann ich ja nicht sehen, genausowenig ob die Manschette schon beschädigt worden ist. Also im Zweifelsfall neues Gelenk dranschrauben.

PS:
Unmöglich den Ring wieder über den Wulst des Gummis zu bekommen ist es aber nicht, hab ich bei nem Polo G40 Querlenker schon hinbekommen.
Ist aber sehr pfrimelig und mit Pech rutscht man ab und das Gummi ist beschädigt.
Das ist aber auch nen Sonderfall, die Dinger bekommt man schwer und im Zubehör garnicht.
Bein Einzel-Traggelenk für 25€, für Lemförder oder TRW Teile, wie beim Golf würd ich mir die Mühe nicht machen.

Croox 28.02.2015 12:12

hi!

Ich wollte keinen extra thread aufmachen. Hab nur eine frage: bin grad dabei beide traggelenke bei mir zu tauschen, bekomme das erste aber schon bicht ganz raus. Sieht man auf dem bild, gibts da n trick? Auto ist n aee, bj 97,1.6l


http://abload.de/img/20150228_120344adpl8.jpg

Crs 28.02.2015 12:36

Zitat:

Zitat von Croox (Beitrag 1746093)
hi!

Ich wollte keinen extra thread aufmachen. Hab nur eine frage: bin grad dabei beide traggelenke bei mir zu tauschen, bekomme das erste aber schon bicht ganz raus. Sieht man auf dem bild, gibts da n trick? Auto ist n aee, bj 97,1.6l


http://abload.de/img/20150228_120344adpl8.jpg

Raus hebeln oder schlagen oder mit viel Kraft reissen. Einen Trick gibt es da nicht. Wird nur Rost das Problem sein

Croox 28.02.2015 13:08

Ok. Das problrm ist auch ich kriege die blöde schraube die dasgelenk oben "zusammen quetscht" nicht raus, die 17er. Muss die zwingend raus? Man kommt da auch echt beschissen ran -.-

Crs 28.02.2015 13:10

Kannst du auch abflexen wenn es nicht anders geht.
Alternativ kannst du die Gelenkwelle noch raus nehmen um dir Platz zu schaffen. Vermessen werden muss das Auto hinterher auch noch, weisst du ja hoffentlich

Croox 28.02.2015 13:20

also raus ist es schonmal. Ich werds erstmal so versuchen mal schauen. Ja hab montag n termin zum vermessen, deswegen mach ich es heute :)

Danke erstmal.

wolfi71 28.02.2015 17:27

Normal muss das beim Einbau auf Mitte im Langloch gestellt werden.

Croox 28.02.2015 20:03

Kannst du mir das etwas genauer erklären? (hab schon ne vorstellung, aber trotzdem)

Ich habe die Schraube übrigens nicht rausbekommen, das traggelenk erstmal wieder befestigt (die 3 schrauben von unten).
Mit nem maulschlüssel ging sie nicht raus, mit hammerschlägen nicht und durch leichtes erhitzen auch nicht ::frage::

War auf der fahrerseite zugange, nun hat die besagte schraube dort wo die mutter rauf kommt ein gewinde, hat die komplette schraube ein gewinde? (einige sagen ja, andere nein)

hab sie jetzt erstmal in rostlöser ertränkt und werd es morgen nochmal versuchen

wolfi71 28.02.2015 20:10

Die Schraube hat nur teilweise ein Gewinde. Der Rest ist der Hals. Ich meine das Gewinde ist um die 30mm lang. An der Fuge ist kein Gewinde. Versuch die Schraube vom Kopf her zu drehen. Dann kriegst du die auch raus. Evtl mit dem Hammer raushauen. Das ist eine bessere Schraube (12.9). Hast den Rostlöser auch an der Fuge reinlaufen lassen?

Croox 28.02.2015 20:22

Stimmt, hier sieht man es auch: http://www.golf3.de/images/imported/2015/02/415.jpg

Ja, ich hab da mehrmals in die Fuge was reingesprüht, ich hoffe, das bringt dann endlich auch mal was. Das Problem ist nur, dass ich an den Kopf der Schraube kaum rankomme, auch wenn ich voll nach links einschlage, deswegen hab ich es mit nem Hammer versucht, aber sie hat sich keinen einzigen mm bewegt :angel:

€: Sorry, das Bild ist wohl etwas groß :D

wolfi71 28.02.2015 21:04

Hast du das Rad nicht runter? Ich nehme dazu immer das Rad ab

Teletubby 28.02.2015 21:22

Hallo!

Ich habe vor zwei Jahren dazu den Bremssattel, die Bremsscheibe und das Abdeckblech der Bremsscheibe abgebaut. Und dann auf das Gewindeende der Schraube kräftig mit einem Hammer unter Zuhilfenahme einer Verlängerung (Meißel geht auch) geschlagen. Nach einiger Zeit hat sie aufgegeben.


Zitat:

Zitat von Croox (Beitrag 1746149)
Ich habe die Schraube übrigens nicht rausbekommen (...)
Mit nem maulschlüssel ging sie nicht raus...

Ein Maulschlüssel ist dazu auch nicht das geeignete Werkzeug. Man braucht eine Stecknuss der Größe 17 (oder 16?), eine Verlängerung und eine Ratsche. Das Ganze in guter Qualität. Für das Festdrehen braucht man diese Werkzeuge sowieso, weil die Mutter mit einem Drehmomentschlüssel festgezogen werden sollte. Es ist seitens VW übrigens ausdrücklich nicht zulässig, den Schlitz im Radlagergehäuse zum Herausziehen des Gelenkes aufzuweiten, z.B. mit einem großen Schraubendreher oder mit einem Meißel.

Immer daran denken: Diese Schraubverbindung ist lebenswichtig! Nachlässigkeit an dieser Stelle kann schlimmste Folgen haben. Deshalb würde ich die Schraube, wenn die Mutter einmal gelöst war, unbedingt mit samt Mutter erneuern. Die Schraube hat laut VW Teileliste die Abmessungen M10X50X24, Festigkeitsklasse 10.9. Die Mutter ist eine selbstsichernde Sechkantbundmutter M10. An dieser Stelle würde ich nur originale VW-Teile verwenden.

So sah eine meiner beiden Schrauben aus, als ich sie heraus hatte. Auf dem Foto kannst Du auch sehen, wie lang das Gewinde der Schraube ist::
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1425154921.JPG

Freundliche Grüße
Teletubby

P.S.: Die Schraube muss ganz herausgezogen werden. Sonst bekommt man das Traggelenk nicht nach unten aus dem Radlagergehäuse herausgezogen.

Croox 28.02.2015 22:56

@Wolfi, doch, na klar. Aber es ist trotzdem schwierig.

@Teletubby, vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Hab es vergessen zu erwähnen, habs natürlich auch mit einer Ratsche und Nuss probiert (17er), aber der Bremssattel ist im Weg.
Eigentlich kann ich fast alles an meinem Golf selbst machen, außer Zahnriemen, Getriebe wechseln und sowas. An die Bremsen geh ich normal auch nie. Wenn ich denn den Sattel löse, bleiben die Bremsbeläge dann drin oder fallen sie mir entgegen? Die Schrauben + Muttern kaufe ich mir dann Montag gleich neu bei VW. Kannst du mir noch die NM verraten, mit denen ich die Schrauben festzeiehen soll? Drehmomentschlüssel hab ich (ja, gute Qualität ;))

PS: schreibe vom handy, rechtschreibfehler dürft ihr also übersehen :)

wolfi71 28.02.2015 23:20

Beim Anziehen dieser Schraube muss man aufpassen. Das ist die Schraube, da hat VW in den Anweisungen falsche Werte, die sich durch alle Literatur ziehen.

Croox 01.03.2015 02:38

Ok. Und wieviel NM sind dann richtig? Habe was von 25 und 35 NM gelesen, aber da sind die Meinungen verschieden.

Teletubby 01.03.2015 08:59

Zitat:

Zitat von Croox (Beitrag 1746168)
Hab es vergessen zu erwähnen, habs natürlich auch mit einer Ratsche und Nuss probiert (17er), aber der Bremssattel ist im Weg.

Ich habe den Bremssattel mitsamt Halter abgebaut. Und ihn dann auf einem umgedrehten Eimer abgelegt. Man darf ihn nicht am Bremsschlauch baumeln lassen, weil der Schlauch dadurch überdehnt wird. Siehe Foto:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1425196988.JPG

Es kann sein, dass die Verhältnisse des Bremssattels bei Golf 3 mit Motor AEE etwas anders sind.


Zitat:

Zitat von Croox (Beitrag 1746168)
Die Schrauben + Muttern kaufe ich mir dann Montag gleich neu bei VW.

Die Schrauben haben die VW Teilenummer N 034 778 4 und die Muttern N 102 861 10. Weil es gängige Teile sind, haben VW-Betriebe sie meinstens vorrätig.

Teilenummern wie immer ohne Gewähr!


Zitat:

Zitat von Croox (Beitrag 1746177)
Ok. Und wieviel NM sind dann richtig?

In meinem Reparaturleitfaden (original VW) steht für diese Mutter 50 Nm. Mit diesem Anzugsdrehmoment habe ich meine auch festgezogen. Beim Festziehen der Mutter muss man die Schraube gegenhalten.

Freundliche Grüße
Teletubby

Croox 01.03.2015 09:25

Ok, alles klar. Aber was ist mit den Bremsbelägen? Bleiben die drin? (wie gesagt, habe da noch nie selbst dran geschraubt, traue es mir aber zu. Mir geht's nur darum, weil die Bremsbeläge ja wieder gerade und nicht zu nah dran sein dürfen auf der Scheibe.)
Danke für die Teilenummern, mein :) findet die sachen meist auch so ;)
50 Nm also? Ok, das ist wieder ein ganz anderer Wert, ich frag bei VW auch nochmal nach.

Nochmals vielen Dank für deine ausführlichen Beiträge!

Teletubby 01.03.2015 09:33

Zitat:

Zitat von Croox (Beitrag 1746181)
Ok, alles klar. Aber was ist mit den Bremsbelägen? Bleiben die drin?

Selbst wenn sie nicht im Sattel bleiben, kannst Du sie hinterher leicht wieder einsetzen. Sie sollten nur an dieslebe Stelle kommen, wo sie vorher gesessen haben. Du solltest sie also frühzeitig mit einem dicken Filzstift markieren. Außerdem muss sichergestellt sein, dass niemand auf das Bremspedal tritt, solange an der Bremse etwas zerlegt ist, weil sonst die Kolben aus den Sätteln herausrutschen. Dann hast Du das Theater.

Croox 01.03.2015 09:47

Gut, ok,werd ich so machen. Nein, ich mache das alleine, da wird niemand aufs Bremspedal treten. Soll ich sie dann mit Kupferpaste einschmieren o.ä.? (also nicht die Beläge sondern die Führung, weiß grad nicht genau wie man es nennt, aber ich weiß wo) (Sorry, falls es blöde Fragen sind) :)

wolfi71 04.03.2015 09:47

In manchen Unterlagen (von VW?) stehen 90Nm und dabei reißt die Schraube zuverlässig ab. 90Nm ist definitiv falsch, 50Nm sieht deutlich richtiger aus.

Fette an der Schraube den Schaft ein. Das reicht aus. Auf das gewinde nur da fett geben, wo die Mutter nicht mehr hinkommt beim anziehen. 50Nm ist nämlich soviel, da kannst du ggf die Schraube glatt abreißen, wenn das gut läuft.

Croox 04.03.2015 16:25

Danke.

Noch eine Frage, habe die Bremssättel nun abgemacht und die obere Schraube ist rund im Kopf. Hole mir morgen neue.
Nun hab ich gesehen, dass dort teilweise noch Staubmanschetten über die Schraube kommen, ist das bei mir auch der Fall? Es waren beim Ausbau keine vorhanden.
Habe nämlich nur 2 neue Schrauben und diese Führungshülsen bestellt. (Zwar bei Skoda, aber macht ja hoffentlich nichts?)

Raven761 05.03.2015 09:53

Zitat:

Zitat von Croox (Beitrag 1746773)
Nun hab ich gesehen, dass dort teilweise noch Staubmanschetten über die Schraube kommen, ist das bei mir auch der Fall? Es waren beim Ausbau keine vorhanden.

Ja, ist normal dabei. Soll womöglich verhindern, dass sich dort Bremsstaub und Wasser ansammelt, damit das Lösen der Schraube einfacher von der Hand geht.

Croox 05.03.2015 15:36

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
So, beide Traggelenke sind gewechselt. Nur hab ich jetzt links das Problem, dass ich die obere 6er Inbusschraube nicht mehr rausbekomme, die im Bremssattel steckt.
Hab ne Mutter draufgenknallt, mit ner Ratsche dann versucht, ne Vielzahnnuss reingehämmert usw.
Es bringt alles nix.
Habt ihr sonst noch Tipps, dieses Mistding zu lösen? (neue Schrauben habe ich)

Weiter oben schrieb Teletubby was davon, dass ich aufpassensoll, dass die Kolben nicht aus dem BBremssattel rutschen; ist damit der gemeint, durch den die Schraube geführt wird?

Und noch was: ist das normal, das die Beläge dort Spiel haben? Diese Klammern waren beim Kauf nicht dabei. (sind Beläge von Jurid)

Raven761 05.03.2015 17:12

Hallo,

wie ich das auf dem Bild sehe, ist der Bremssattel gar nicht eingehängt! So darf das natürlich nicht aussehen, der fällt dir gleich wieder auf die Füße. Die Klammern sind nicht zwingend erforderlich, aber sie vermindern Vibrationen beim Bremsen. Würde wenn möglich die alten weiterverwenden.
Die 6er Inbus war bei mir auch mal rund. Die ist ja relativ lang, die habe ich mit einer guten Knipex Wasserpumpenzange rausdrehen können. Habe aber vorher WD40 aufgetragen.

Croox 05.03.2015 17:41

Ja. Das ist richtig, dass er nicht richtig eingehängt ist, war nur zur Demonstration wegen diesen klammern.
Wie gesagt es waren keine dabei und Vibrationen beim Bremsen hatte ich zum Glück bisher nicht.

Gut, dann versuch ichs auch mit der Zange und viel Rostlöser weiter.

Poweruser 06.03.2015 08:10

`schlimmstenfalls n Schlitz reinschneiden und mit nem Breiten Schraubenzieher rausdrehen. Es gibt auch noch spezielle ausdreher die sich in runde Köpfe einschneiden. Vibrationen und Lösemittel sind auch hilfreich (dh einsprühen und draufklopfen, aber nicht übertreiben ;)) wenn gar nichts mehr hilft kann man versuchen einen guten kopf aufzuschweißen. Und wenn sogar das versagt hilft nur noch ausbohren oder austauschen ;)

wolfi71 06.03.2015 10:11

Wegen dem festrosten fette ich an den Schrauben des Bremssattels den Schaft und ein bisschen das Gewinde ein. Aber nur so, dass es nicht durch die Bohrung durch geht. Auch ist es hilfreich ein bisschen Fett auf die Anlagefläche des Sattels am Halter aufzutragen. Das dichtet dann gegen Wasser ab.

Bei mir müssen diese Schrauben ja jahrelang drin bleiben. Deswegen kommen immer neue rein. Im ABU waren die 9 Jahre drin gewesen, ausweislich der Rechnung der Vorbesitzerin, insgesamt 145.000km.

Poweruser 06.03.2015 10:17

aber nicht jedes Fett, wird ja recht warm dort manchmal.


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