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Johanies 05.09.2014 21:46

Sparsam fahren Tipps gebraucht
 
Moinmoin,

Ja, wie es der Titel schon sagt, wollte ich einfach mal Tipps haben ^^ Fahre einen ABS 1.8 66kw ( 90 PS ).... Ich fahre nämlich erst seit letztem Winter Auto und denke nicht das so geschickt dabei vorgehe. Da ich im Moment noch in der Ausbildung bin und sehr viel Fahren muss da ich meine Freunde an den Hintern der Welten habe sehe ich mich dazu gezwungen sparsam zu fahren. Ich erklär jetzt einfach mal wie ich so fahre, wenn ichs sparsam machen will: Ich zieh den in den 1.-4. immer nur bis 2000 und schalte hoch. Im 5. bin ich ja gezwungen über die 2000 zu gehen da ich ja kein Hindernis sein will und mich selber aufrege wenn ich spät dran bin und zur Arbeit fahre und einer mit 70 auf ner 100er Straße fährt und ich sonst im Glashaus sitze während ich mit Steinen schmeiße :D allerdings muss ich sagen das wenn ich Nachts fahre und nix los ist auch mal einfach 70 fahre, aber auch nur weil nix los ist. Bremse auch gerne mal mit dem Motor, schont die "Richtigen", ist das irrelevant fürs sparsame Fahren oder geht das auf den Verbrauch? Ich hoffe auf Tipps und weise Ratschläge von euch erfahrenen Golf 3 Fahrern :) Vielen Dank im Vorraus :)

MfG Johanies

Luckybastard 05.09.2014 21:51

Ich würde mal nachsehen bei wv Umdrehungen dein Motor die höchsten NM hat, dort um den dreh läuft der motor am effizientesten und kann aus dem benzin die meiste leistung ziehen, sprich etwas flotter beschleunigen und dann hinrollen, ansonsten quält sich der motor wenn du schon bei 2000 schaltest, etwas drüber hat er`s halt leichter.

Was auch viel bringt früh ausm gang raus rollen lassen, notfalls noch bisschen mitbremsen motorbremse scheiden sich die geister, manche findens gut manche besser, ich benutz beides aber lasse eher rollen.

BTW: das hat nix mit G3 zu tun sondern allgemein auto fahren ;)

Ben_RGBG 05.09.2014 21:56

klar bringt die motorbremse was - thema schubabschaltung, da wird kein sprit eingespritzt. also möglichst oft rollen lassen. ;)

immer nur bei 2000 schalten is keine tolle idee - zügig auf die gewünschte geschwindigkeit beschleunigen, sodass man möglichst lang einen hohen gang benutzen kann. natürlich nich voll auf den pin drauf treten, aber den motor ruhig soweit drehen, bis er ordentlich zieht. (höchstes drehmoment). dann komm ich schnell auf meine gewünschte geschwindigkeit, halte niemanden auf und kann dann länger gleichmäßig im hohen gang fahren, als wenn ich schon kilometerlang brauche um zu beschleunigen weil ich nie weiter als 2000 umdrehungen dreh.

Johanies 05.09.2014 22:05

Danke schonmal für eure Tipps bis jetzt, auf eure Ratschläge mit dem max. Drehmoment hab ich grad mal geguckt wo das denn überhaupt liegt.. 145 NM/2500 Umdrehungen, bin also etwas unpassend gefahren :D Ihr meint das jetzt also so: Die Gänge bis z.B. 2800-3000 Umdrehungen ziehen, da man schon 300-500 Umdrehungen optimal genutzt hat. Liege ich da jetzt richtig?

Ben_RGBG 05.09.2014 22:08

grundsätzlich gilt halt, wenn man beschleunigt, dreht man den motor am besten soweit, dass er nach dem schalten wieder in den bereich des optimalen drehmoments zurückfällt. beispielsweise ziehst du ihn 3500 und er fällt dann nach dem hochschalten wieder auf 2800 und du kommst weiter gut vom fleck.

du musst halt ein gefühl dafür entwickeln, wie dein auto am besten geht. ich schaue beim schalten nicht auf den drehzahlmesser, das geht halt nach gefühl wies grade benötigt wird.

Dr.Gramot 05.09.2014 22:51

2500rom schalten, in der stadt bei 1400-1500... ich hab eig nach dem anfahren von der ampel diekt den 5. drin, wenn kein anhänger dran hängt...

interessanter wäre, was du derzeit überhaupt verbrauchst?

Johanies 05.09.2014 23:05

Ich hatte vor einem Monat 2 Wochen Urlaub, da hatte ich keine Kurzstrecken und konnte den mit 7,5l fahren. Sonst fahre ich den meistens mit 7,7-8 , weil es zur Arbeit nur eine Kurzstrecke ist.

Ben_RGBG 05.09.2014 23:26

der verbrauch is doch voll ok wenn das kurzstrecke is.

wolfi71 06.09.2014 07:39

Frag mal Raven761, der hat den gleichen Motor. Der liegt aber einen Liter tiefer. Aber der hat auch ein modifiziertes Getriebe.

Beim Bremsen mit dem Motor deie Drehzahl über 2000/min halten, weil darunter spritzt der wieder ein.

Dass der Motor im Bereich des höchsten Drehmoments am wenigsten braucht ist ein Irrglaube. Da ist er nur am wirtschaftlichsten. Generell gilt, je geringer die Drehzahl, desto geringer der Verbrauch. Rollen mit 12000-1400/min ist völlig okay und geht auch leicht bergauf. Allerdings nur bis max 2/3 das Gas durchtreten, dann kommt die Volllastanreicheruing noch nicht.

Abstellen an der Ampel bringt was, wenn es mehr wie 10s sind. Elektrische Verbraucher aus, als da sind:Gebläse, heizbare Heckscheibe, Licht (ist leider nicht immer vermeidbar :) ), ggf Tagfahrleich mit LED einbauen. Da fragst aber vorher nochmal nach,vordem Einbau.

Reifendruck rauf. Wenn du die 185/60 R14T hast, kannst du ohne weiteres den Luftdruck erhöhen. Ich fahre 3,2Bar an allen Rädern. Dadurch steigt auch die Lebensdauer der Reifen an, weil die Walkarbeit weniger wird.

Die ganz harte Lösung ist, du baust das Getriebe vom AAM ein. Der 75PS hat nämlich ein längeres Getriebe drin. Aus dem kürzeren Getriebe bezieht der ABS/ADZ einen Gutteil seiner besseren Fahrleistungen.

Weiter solltest du den Fehlerspeicher auslesen um festzstellen, ob da ein Fehler in der Motorsteuerung vorliegt. Eine defekte Lambdasonde oder Falschluft im Auspuff führt zu erhöhtem Verbrauch.

Teletubby 06.09.2014 08:54

Hallo!

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1719826)
Dass der Motor im Bereich des höchsten Drehmoments am wenigsten braucht ist ein Irrglaube. Da ist er nur am wirtschaftlichsten. Generell gilt, je geringer die Drehzahl, desto geringer der Verbrauch.

Ja, genau so ist es.

Das mit dem niedrigsten Verbrauch im Drehzahlbereich des maximalen Drehmomentes ist ein Ammenmärchen, das aus vielen Köpfen einfach nicht herauszubekommen ist.

Freundliche Grüße
Teletubby

Ben_RGBG 06.09.2014 09:46

was aber fakt ist, wenn ich den wagen im bereich des höchsten drehmoments beschleunige --> komm ich schneller auf gewünschte geschwindigkeit --> kann ich eine längere strecke mit niedriger drehzahl im hohen gang rollen lassen, womit der verbrauchsvorteil herrührt.

ich fahre meinen AEE mit 6,8 litern auf langstrecke und 7,5 in der stadt - ich weiß wovon ich rede.

wolfi71 06.09.2014 13:14

also mein AEE braucht in der Stadt deutlich unter 7l und über Land nur um die 6. Gerade der AEE eignet sich für das niedertourige Fahren ausgezeichnet.

Wie gesagt, der Wirkungsgrad ist dort am besten. Das bedeutet, der Motor braucht dort am wenigsten Sprit je KWh. Aber die Reibleistung im Motor steigt mit der Drehzahl, die Öl- und Wasserpumpe brauchen mehr, die Lima (besser der Lüfter der Lima), das alles steigert den Verbrauch.

Wenn der Motor im Bereich des maximalen Drehmoments den geringsten Verbrauch hätte, dann würde die Motoren alle mit 2500/min drehen, auch im Leerlauf. Und z.B. ist ein Gutteil des Minderverbrauchs von AEE gegen ABU auf die abgesenkte Leerlaufdrehzahl zurückzuführen, neben der höheren Verdichtung zur Steigerung des Wirkungsgrades. Das wird dann aber wieder durch das Sportgetriebe konterkariert.

Wenn du mit dem AEE richtig wenig verbrauchen willst, dann muss das CHV aus dem AEA rein. Wobei ich konzeptionell den AEA von den drei kleinen 1,6l-Maschinen für den mit dem geringsten Verbrauch halte. Hohe Verdichtung, Superauslegung, Klopfregelung und langes 4+E-Getriebe.

DaTheo 06.09.2014 15:27

Es gibt zwei stellschrauben mit denen der Fahrer den Verbrauch beeinflusst, drehzahl und last. Also sollte man versuchen beides immer so niedrig wie möglich zu halten. Der Wirkungsgrad ist im Bereich des maximalen Drehmoments am größten, das stimmt. Aber auch nur bei Ca 80% last ist auch der spezifische Verbrauch am geringsten. Bis Ca 50% last ist beim sauger der spezifische Verbrauch fast drehzahlunabhängig. schnellstmöglich auf reisegeschwindigkeit zu sein, halte ich nich für notwendig. Der wirkungsgradvorteil wiegt den drehzahl Unterschied kaum auf. Desto schneller man auf hoher reisegeschwindigkeit ist desto früher liegt auch der maximale Luft- und rollwiederstand an.

Ich beschleunige immer so langsam wie möglich. Lieber mehr last als mehr drehzahl und vorrausschauend fahren, viel schubabschaltung nutzen. Ich bewege mich mit dem ADZ um 6,5l im schnitt. Mit 215/40 r16

Dr.Gramot 07.09.2014 15:45

Ich bin meinen AAM (75PS 1.8l im Kombi) auf der Landstraße mit 6-6,2 und im Kurzstreckenmix zur Schule oder zur Arbeit bei 6,5-6,8l gewesen... Selbst in der Stadt brauche ich nicht mehr als 7l..

Auf der Autobahn sind auch unter 6l drin.
Mit Gas liegt bei 110-120km/h 7,3l áuf 185/60R14 Winterreifen mit mindestens 3.0bar... Und das sind keine Energiesparreifen.
Mit den Sommerreifen komme ich da nicht hin.

Aber in einem punkt bin ich mir ziemlich sicher, wenn der 1.8l mehr als 7.5l (rund 8l, wenns kein Automat ist, der sollte nicht mehr als 9-10l brauchen) verbraucht, ist etwas kaputt. Sei es Fahrer oder andere Sensoren. Lambdasonde, Kühlmitteltemperaturgeber, Thermostat, Zündung verstellt oder verschlissen, defekte Zündspule.

Trashmaster 07.09.2014 17:25

1,8 ADZ 66KW/90PS Syncro mit 205/40 auf 17 Zoll OZ Felgen (17,7KG Pro Rad)

>10l in der Stadt
und ca. 10l Autobahn

Weiß ja nicht wie Ihr fahrt, aber das ist schon echt wenig was ihr da so durch zieht.

Als Tipp: Immer schön Schubabschaltung auf der Autobahn und Landstraße nutzen, kein unnötigen Ballast mitführen, nicht zu wenig Reifendruck, und ab über 20sek. Stand lohnt es sich den Motor gleich aus zu schalten (Baustellenampel, Bahnübergang).

Mustang80 07.09.2014 19:45

Der Benzinverbrauch hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die meisten bestimmt der Fahrer direkt oder indirekt.

Wichtig sind folgende Dinge:

- Motor nicht im Stand warmlaufen lassen (dauert ewig und verschwendet Sprit)
- Zusatz- und Komfortverbraucher nur zuschalten, wenn auch benötigt (dazu zählt auch Licht!)
- das Fahrzeug immer warten

Die effeziente Fahrweise kommt durch die Erfahrung. Am Anfang habe ich auch mehr Benzin verbaucht als nach ein paar Monaten Erfahrung. Man lernt den Motor und dessen Reaktion kennen und kann angespasster regeln.

Bei unseren alten Motoren ist auch noch eins sehr nützlich: Das Gaspedal beim Beschleunigen nur soweit durchtreten bis auch noch eine Geschwindigkeitszunahme stattfindet. Ansonsten wird der Motor überfettet. Vollgasbeschleunigen ist bei Autos mit E-Gas machbar, da dort die Drosselklappe elektrisch angesteuert wird und nicht mechanisch wie bei uns. Dort ist das problemlos möglich, da die Elektronik ein Überfetten verhindert.
Und nicht mit Vollgas beschleunigen. Dabei wird die Lambda Regelung ausgeschaltet und der Motor einfach pauschal angefettet.
Immer bei einer bestimmten Drehzahl zu schalten ist totaler Quatsch. Man muss immer angepasst fahren. Will man innerorts und ohne Steigung im Verkehr mitschwimmen kann man bei warmen Motor auch schon unter 2000 Upm schalten.
Bergauf so früh zu schalten ist auch sehr ungesund für den Motor und bringt nicht den gewünschten Effekt. Dann lieber einen Gang runterschalten und vernüftig den Berh hochfahren.
Man merkt mir zunehmender Erfahrung auch wann man den Motor quält, also untertourig statt niedrigtourig fährt. Dies sollte man vermeiden.
Auch niemals unter Standgas fahren. Da kommt die Drehzahlregelung in Dilemma und das kostet richtig Sprit. Daher speziell bei kaltem Motor nicht zu wenig Drehzahl!

Und 3,2 bar halte ich auch für zu viel Luftdruck. Selbst wenn sich die Reifen dabei noch nicht ungleichmäßig abfahren, geht dabei die dämpfende Wirkung der Reifen verloren und die ist von wichtiger Bedeutung für die Fahrdynamik. Weiterhin wird die Lagerung der Achsen dadurch stärker belastet und verschleißt schneller.
Und die Ersparnis durch den erhöhten Luftdruck gleicht niemals den vorzeitigen Wechsel der Lager aus!

Allgemeine Tipps zum sparsamen Fahren findet man auch via Google zu Hauf.

Teletubby 07.09.2014 20:44

Hallo!

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1720020)
Und 3,2 bar halte ich auch für zu viel Luftdruck. Selbst wenn sich die Reifen...

Ja, das finde ich auch. Allein schon deshalb, weil 3,2 bar in vielen Fällen den für PKW-Reifen maximal zulässigen Druck übersteigt, der üblicherweise mit 44 PSI angegeben ist. Dieser Wert findet sich auf den Reifenflanken. 44 PSI (PSI = Pounds per Square Inch) entsprechen 3,033 bar.

Freundliche Grüße
Teletubby

Raven761 08.09.2014 08:48

Hallo,

ich unterstütze Wolfis und Mustangs Aussagen. Fahren beim höchsten Drehmoment ist nur nötig, wenn man zügig unterwegs sein möchte. Das steht sogar im VW Handbuch. Z.B. wenn man auf die Autobahn auffahren möchte oder wenn man den Berg hochmuss, dann lohnt es sich bis ~3100 U/min zu beschleunigen und dann erst zu schalten. Dadurch fällt man knapp über die 2500 U/min, was hilft im nächsten Gang zügig durchzubeschlenigen.

Ich fahre sonst so (wenn niemand vor mir ist):
- Beschleunigen mit 3/4 Gas bis ~2000 U/min und dann schalten
- Überspringen der Gänge wenn es sich anbietet (gerade in der Stadt vom 3. in den 5.)
- wenn es flüssig läuft kann man auch schon mal bei 1700 U/min hochschalten
- niemals mit Last unter 1500 U/min fahren
- Schubabschaltung setzt bei 1750 U/min aus. Bis dahin kann man beim Abtouren den Gang drin lassen, dann lieber in den Leerlauf
- Grundsätzlich gilt: Bremsen = schlechter Verbrauch. Vorausschauend fahren um so wenig wie möglich zu bremsen. Bietet sich an wenn man auf eine Ampel zufährt. Erst Motorbremse oder stark abbremsen und dann bis zur Ampel rollen lassen. Eventuell schaltet die Ampel dann auf grün und man kann weiterfahren. Denn Anfahren kostet 30-40% mehr Energie.

Man kann dann noch gewisse Umbaumaßnahmen durchführen, der Fahrer hat aber den größten Einfluss:
- Längeres Getriebe (wurde schon genannt)
- Aerodynamische Verbesserungen (Tieferlegen, Front-/Heckspoiler, Motorverkleidung)
- Größere Räder (Am Besten 14". Da kann man dann 175/60 R14 Reifen aufziehen --> kleinste zulässige Reifenbreite)
- Leichtlauföl z.B. 0W40
- Ölkühler
- kleinere Lima

Außer der kleineren Lima habe ich alles verbaut. Damit habe ich meinen Durchschnittsverbrauch auf 6L/100 km runtergeschraubt (Stadt, Land, Autobahn). Auf der Autobahn verbrauche ich bei 120 km/h ca. 5,6-6,2L/100 km (je nach Verkehr, Wetter und Last. Durchschnittstempo: 95-105 km/h lt. GPS).

Edit
Noch eine Anmerkung:
Es muss zwischen dem spezifischen und dem realen Verbrauch unterschieden werden. Den spezifischen Verbrauch kann man sich in sogenannten Muscheldiagrammen genauer anschauen. Dort sieht man, dass beim maximalen Drehmoment die höchste Wirtschaftlichkeit vorherrscht, jedoch ist das für den realen Verbrauch nicht relevant. Schließlich wollen wir nicht die höchste Wirtschaftlichkeit, sondern den geringsten Verbrauch. Da ist es uns egal wie hoch der Wirkungsgrad gerade ist.
Grundsätzlich gilt, dass weniger Umdrehungen des Motors auch einen kleineren Verbrauch mit sich bringen. Das liegt einfach daran, dass die Reibung des Motors und der Nebenaggregate geringer ist und dass der Motor weniger einspritzen muss. Daher: Wenn möglich immer im größten Gang fahren.

Dr.Gramot 08.09.2014 09:52

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1720032)
Hallo!



Ja, das finde ich auch. Allein schon deshalb, weil 3,2 bar in vielen Fällen den für PKW-Reifen maximal zulässigen Druck übersteigt, der üblicherweise mit 44 PSI angegeben ist. Dieser Wert findet sich auf den Reifenflanken. 44 PSI (PSI = Pounds per Square Inch) entsprechen 3,033 bar.

Freundliche Grüße
Teletubby

nebenbei angemerkt: das ist sogar der benötigte luftdruck bei einigen motorrisierungen im kombi in der reifengröße bei voller beladung.

pauschal lässt sich sagen, immer die höchste beladung vom druck nehmen und 0.2bar addieren um ein gutes ergebnis zu erzielen im spritverbrauch - diese aussage findet sich auch bei spritspartipps im netz wieder.


(und in der toyo reifenfreigabe 215/40 R16 winterreifen auf den 9jx16 felgen steht auch 3.2 bar vorgeschrieben :D )

Johanies 08.09.2014 20:48

Puuh, so viel Information auf einmal ^^ Erstmal danke an euch alle das Ihr euch so ins Zeug hängt.. :respekt:

@Dr. Gramot Ja, etwas war an meinem 1.8er kaputt. Ist Freitag aufgefallen als mein Kfz Meister aus dem Dorf bei mir sich mal meine E85 Umrüstung anschauen wollte... Dort bemerkte er nämlich den kaputten Vergaserflansch. Der muss immer Falschluft gezogen haben, ich hätte den vielleicht anstatt der 7,5 mit 7 fahren können. Das Teufelsteil hat 60 Euro gekostet :mad:

Habe jetzt als erste aktive Spritsparmethode auf E85 umgerüstet per einstellbaren Benzindruckregler. Ich muss im Moment ziemlich auf Kosten achten, deswegen sind sowas wie ein anderes Getriebe leider nicht drin als Spritsparmethode. Zudem wäre ich zu geizig das machen zu lassen und ich würde mir dabei verdammt ein abkrüppeln, hab noch nie mit Getriebe, Kupplung und sowas zu tun gehabt... Ich habe 195er drauf auf 16" Alufelge, im Winter 185er auf 15" Stahlfelge, ist die Bereifung bei mir also eher unsparsam? Ich guck morgen mal wieviel Druck ich auf den Reifen habe, vielleicht hab ich ja bisschen zu wenig. Kleinere Lima bin ich etwas vorsichtig, hab hinten noch ne 400W Endstufe.. nich das die nich mehr genügend Saft kriegt. Öl wurde letztens erst gewechselt.. Beim nächsten mal sag ich dem Kfz er soll 0W40 reinkippen. Ich guck morgen mal wieviel Druck ich auf den Reifen habe, vielleicht hab ich ja bisschen zu wenig.

@raven761 Wie meinst du das mit dem Ölkühler? Muss da ein Extra Kühlkreislauf dazu?

Ben_RGBG 08.09.2014 21:10

thema reifen: bei meinem 3er hab ich keinen unterscheid festgestellt. ich bin den im winter (als er noch im winter fuhr) mit 185/60 und 2,5 bar gefahren. verbrauch AB 6,8.

als ich dieses jahr auf dem forentreffen war, hatte ich sommerreifen 19/45 16 bzw 215/40 16 reifen drauf und hab das selbe auf der autobahn verbraucht. ich weiß nicht, ich halte das mit den reifen immer noch für kaum ins gewicht fallend.

es macht bestimmt nen unterscheid, aber ich bezweifel das es, wie oft angeführt 0,5-1l unterscheid macht.

Rolw 09.09.2014 12:55

Zum Reifen sag ich mal, der Maximaldruck steht jeweils auf der Flanke und ist unterschiedlich. Hängt auch mit der jeweiligen Traglast zusammen, meine Sommerpneus haben z.B. 87W und vertragen mein ich 3,4 bar.

Fahrdynamisch bedeutet hoher Luftdruck und geringe Belastung, das der Reifen evtl. nicht genug Haftung aufbauen kann. 3,2 bar an der Hinterachse sind 1 bar mehr als nötig!
Man muss sich dessen bewusst sein und eher vorsichtig fahren, also Landstraßenkurven, Autobahnausfahrten oder Ausweichen kann nach hinten losgehen und in nem Dreher enden.
Das ist keine Theorie, ist mir beim Polo mit 3 bar hinten passiert, der 195/45 Dunlop hat nur in der Mitte getragen, wie ich nachher feststellte. Ich stand in ner Autobahnabfahrt aufmal quer und hatte Glück das ich noch auf der Fahrbahn zu stehen kam, allerdings in falscher Fahrtrichtung. ;-)

Übrigens kommt unser 1,4er Sauger Fabia auf der Bahn Konstant auch locker unter 6L, mit 205/45R16 und 2,3 bar Luftdruck. Ich denke effizienter Motor und längeres Getriebe bringen mehr als hoher Luftdruck.
Aber man kann beim Reifenkauf ja schon auf Rollwiderstand achten, die Hankook auf dem Karren sind zwar keine Ecoreifen aber laut Reifenlabel auch schon in Klasse C.

Baxter89 09.09.2014 13:18

Ich muss auch sagen das ich bei den Reifengrößen keinen Unterschied bisher im Verbrauch feststellen konnte. Bei meinem VR muss ich sagen, das der Stur dolle ist, daher auch weniger Lauffläche aufliegt, die Spur ist jedoch korrigiert. Fahre den VR6 so mit 9,0l - 9,5l. In der Stadt ist er sparsamer wie auf der Autobahn.

Wenn man Ihn jagt ist man schnell bei 12-13l. Der sprsamste Golf den ich bisher fuhr war der AFT, Strecke 60 km autobahn von da Halle nachhaus Rekord 4,8l, unter 6 kein Problem bei 110 km/h

Teletubby 09.09.2014 21:19

Hallo!

Zitat:

Zitat von Baxter89 (Beitrag 1720296)
Der sprsamste Golf den ich bisher fuhr war der AFT,

Der AFT ist ja auch einer der modernsten Motoren des Golf 3. Mit weniger Hubraum als die anderen "großen" Motoren, was wegen weniger Reibung eine günstige Voraussetzung für einen niedrigeren Verbrauch ist. Dann gibt es einen Querstrom-Zylinderkopf, ein Schaltsaugrohr, eine zylinderselektive Klopfregelung und eine Multipoint-Einspritzung.

Wenn man allerdings (wie ich) den Motor AFT in Verbindung mit einem Automatikgetriebe hat, kann man die von Baxter89 genannten Verbrauchswerte getrost und dauerhaft vergessen.

Freundliche Grüße
Teletubby

wolfi71 10.09.2014 10:51

Zitat:

Zitat von Johanies (Beitrag 1720195)
Puuh, so viel Information auf einmal ^^ Erstmal danke an euch alle das Ihr euch so ins Zeug hängt.. :respekt:

@Dr. Gramot Ja, etwas war an meinem 1.8er kaputt. Ist Freitag aufgefallen als mein Kfz Meister aus dem Dorf bei mir sich mal meine E85 Umrüstung anschauen wollte... Dort bemerkte er nämlich den kaputten Vergaserflansch. Der muss immer Falschluft gezogen haben, ich hätte den vielleicht anstatt der 7,5 mit 7 fahren können. Das Teufelsteil hat 60 Euro gekostet :mad:

Habe jetzt als erste aktive Spritsparmethode auf E85 umgerüstet per einstellbaren Benzindruckregler. Ich muss im Moment ziemlich auf Kosten achten, deswegen sind sowas wie ein anderes Getriebe leider nicht drin als Spritsparmethode. Zudem wäre ich zu geizig das machen zu lassen und ich würde mir dabei verdammt ein abkrüppeln, hab noch nie mit Getriebe, Kupplung und sowas zu tun gehabt... Ich habe 195er drauf auf 16" Alufelge, im Winter 185er auf 15" Stahlfelge, ist die Bereifung bei mir also eher unsparsam? Ich guck morgen mal wieviel Druck ich auf den Reifen habe, vielleicht hab ich ja bisschen zu wenig. Kleinere Lima bin ich etwas vorsichtig, hab hinten noch ne 400W Endstufe.. nich das die nich mehr genügend Saft kriegt. Öl wurde letztens erst gewechselt.. Beim nächsten mal sag ich dem Kfz er soll 0W40 reinkippen. Ich guck morgen mal wieviel Druck ich auf den Reifen habe, vielleicht hab ich ja bisschen zu wenig.

@raven761 Wie meinst du das mit dem Ölkühler? Muss da ein Extra Kühlkreislauf dazu?

Dir ist aber klar, dass E85 zwar billiger ist, du aber deutlich mehr davon brauchst? geh mal von rund einem Drittel Mehrverbrauch aus. Deswegen ja auch der einstellbare Benzindruckregler, der sorgt dafür, dass mehr Sprit eingespritzt wird. Sonst magert das Gemisch im Leistungsbereich ab ca 2/3 zu sehr ab und der Motor nimmt dann schaden, wenn er überhaupt noch zündet.

Als Hinweis für dich: Ethanol hat nur ungefähr den halben Heizwert von Benzin je Volumeneinheit.

Und damit sparst du bei weitem nicht die Menge Geld ein, die du dir erhoffst.
Wenn du 7l Benzin brauchst, so kosten die rund 10,50€. Wenn du aber 9l E85 brauchst, so kosten die auch rund 10,50€. Wenn es 10l werden, bist du bei rund 11,70€. Ich habe jetzt überschlägig den Liter E10 zu 1,50 angesetzt und den Liter E85 zu 1,17.

Johanies 11.09.2014 20:43

Ja, dessen bin ich mir schon bewusst. Aber irgendwie ist das E85 das ich tanke nur 0,99 den Liter teuer... Ist das regional unterschiedlich teuer? So spare ich nämlich 1,5 €/km. Nur als Info: Ich tanke das E85 in Garrel an der Ford Meiners Tanke.

Mustang80 11.09.2014 20:50

Zitat:

Zitat von Johanies (Beitrag 1720590)
JSo spare ich nämlich 1,5 €/km

Das bezweifel ich irgendwie stark :D :D

Johanies 11.09.2014 21:26

Wenn man bei 7,5L/ 100km 1,55€ bezahlt ist man bei 11,625€. Wenn man mit 9,5L 0,99€ pro Liter bezahlt ist man bei 9,405€ pro 100km. Theoretisch wäre ich dann ja sogar bei 2€ pro 100km. Gut gehen wir von 7L auf 100 bei normalem Sprit aus, wären immernoch 10,85€, Unterschied von 1,4 €. Will mich jetzt nicht rechtfertigen oder so, aber ist vielleicht irgendein Punkt bei dieser Spritsparmethode den ich nicht bedacht habe? Ihr klingt teilweise skeptisch. Aber die Rechnungen zeigen theoretisch das es sparsamer ist..

Johanies 11.09.2014 21:30

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1720591)
Das bezweifel ich irgendwie stark :D :D

Oh, ja :D das wäre ein Traum, da wäre sogar Gewinn dabei :D Ich war wohl mit meinen Gedanken kurz auf Abwegen, die Pflicht hatte angerufen, da musste ich ganz kurz zuhören damit ich nich noch Lack abkrieg nachher... :D

wolfi71 16.09.2014 15:52

Ich weiß nicht, was bei euch der Liter E10 kostet, aber bei uns kostet der morgens um 1,60 und abends um 1,45. E85 kostet bei und zwischen 1,12 und 1,26.

seemawn 22.11.2014 11:56

Hallo zusammen,

darf ich fragen, was es mit dieser Volllastanreicherung auf sich hat? Was ist das, wann genau greift sie, und wie wirkt sich das auf den Verbrauch aus?

So bin ich (bisher) gefahren:

Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, dann schalte ich schon nach einer guten Wagenlänge in den 2. und bei ebenso niedrigen Drehzahlen (ca. 1500) rauf und gebe dabei grundsätzlich Vollgas. Vollgas deswegen, weil die Drosselklappe auf ist, zum Schließzeitpunkt des Einlaßventils möglichst nahe Atmosphärendruck und damit am oberen Totpunkt den größten Kompressionsdruck hat. Thermodynamisch zumindest sollte dabei der höchste Wirkungsgrad rauskommen, und die Einspritzmenge ist, nach allem, was ich weiß, ausschließlich von der Luftmasse abhängig.

Ich wusste auch, dass die Kraftstoffmischung zu fett ist bei schnellen Autobahnfahrten, um mit unverbranntem Benzin den Kat zu kühlen (!) und im Kaltbetrieb, um überhaupt zünden zu können.

Grundsätzlich sollte man in kleinen Gängen mit Beschleunigen sparsam sein, weil im Verhältnis zur Beschleunigung des Fahrzeugs die Beschleunigung der Motorteile extrem hoch ist. Und das kostet eben viel Benzin.

Herzliche Grüße

Simon

DaTheo 22.11.2014 12:49

hallo Simon, volllastanreicherung ist nichts anderes als ein fettes gemisch, also kleiner als lambda=1.
Wenn "zuviel" kraftstoff sich im brennraum befindet muss auch mehr kraftstoff zuerst verdampfen. Dieses verdampfen benötigt energie, diese energie zieht er aus der Luft und diese kühlt sich somit ab. Man kann sich das wie eine motorinterne ladeluftkühlung vorstellen.
Das wird bei volllast gemacht um die verbrennungstemperatur niedriger zu halten.

Vielleicht ist dir mal aufgefallen, dass es früher einige autos gab, die es noch mit und ohne KAT zu kaufen gab, da hatte der motor ohne KAT mehr Leistung, das liegt daran, dass mit lambda kleiner als 1, so etwa 0,8-0,85 gefahren werden konnte und in diesem bereich die leistung am höchsten ist. mit KAT ging das nicht, da ein KAT nur mit lambda=1 funktioniert

gibst du vollgas läuft dein motor generell fetter und verbraucht also auch mehr sprit

was du und auch viele immer verwechseln ist der wirkungsgrad und den verbrauch.
nur weil der wirkungsgrad besser ist, heißt das nicht dass du einen geringeren verbrauch hast.
Kraft kommt von kraftstoff, brauchst du weniger kraft, brauchst du weniger kraftstoff
ergo, so langsam wie möglich beschleunigen und so langsam drehen wie möglich

seemawn 23.11.2014 03:39

Zitat:

Zitat von DaTheo (Beitrag 1731620)
hallo Simon, volllastanreicherung ist nichts anderes als ein fettes gemisch, also kleiner als 1.
Wenn "zuviel" kraftstoff sich im brennraum befindet muss auch mehr kraftstoff zuerst verdampfen. Dieses verdampfen benötigt energie, diese energie zieht er aus der Luft und diese kühlt sich somit ab. Man kann sich das wie eine motorinterne ladeluftkühlung vorstellen.
Das wird bei volllast gemacht um die verbrennungstemperatur niedriger zu halten.

Vielleicht ist dir mal aufgefallen, dass es früher einige autos gab, die es noch mit und ohne KAT zu kaufen gab, da hatte der motor ohne KAT mehr Leistung, das liegt daran, dass mit lambda kleiner als 1, so etwa 0,8-0,85 gefahren werden konnte und in diesem bereich die leistung am höchsten ist. mit KAT ging das nicht, da ein KAT nur mit lambda=1 funktioniert

gibst du vollgas läuft dein motor generell fetter und verbraucht also auch mehr sprit

das war ja mal wirklich ne einleuchtende Erklärung. Vielen Dank! :respekt: Das mit dem Kat wusste ich nicht, dafür war ich noch zu jung :>
Zitat:

Zitat von DaTheo (Beitrag 1731620)
was du und auch viele immer verwechseln ist der wirkungsgrad und den verbrauch.
nur weil der wirkungsgrad besser ist, heißt das nicht dass du einen geringeren verbrauch hast.

Ich musste kurz drüber nachdenken, aber das stimmt wohl. Bloß, wenn alle Bedingungen, bis auf den Wirkungsgrad, gleich bleiben (Beschleunigung, Widerstände), geht der Verbrauch runter. Ich verstehe nur nicht: die Ladeluft wird ja gekühlt, weil sich dadurch der Wirkungsgrad nach Carnot erhöht. Aber wenn der zusätzliche Benzineinsatz diesen Effekt überkompensiert, warum wird das dann gemacht? Wieso ist es sonst wichtig, die Verbrennungstemperatur niedrig zu halten außer um Kraftstoff zu sparen? Oder an einem konkreten Beispiel: Ich beschleunige in der Stadt auf 50 km/h, also auf eine Geschwindigkeit, wo der Windwiderstand nicht ins Gewicht fällt. Unter Volllast in hohen Gängen und niedriger Drehzahl. Was hat es für einen Sinn, hier die Verbrennungstemperatur unter Einsatz von zusätzlichem Benzin zu senken, wenn dadurch der Verbrauch erhöht wird?

Herzliche Grüße

Simon

DaTheo 23.11.2014 10:05

Zitat:

Zitat von seemawn (Beitrag 1731745)

Ich musste kurz drüber nachdenken, aber das stimmt wohl. Bloß, wenn alle Bedingungen, bis auf den Wirkungsgrad, gleich bleiben (Beschleunigung, Widerstände), geht der Verbrauch runter. Ich verstehe nur nicht: die Ladeluft wird ja gekühlt, weil sich dadurch der Wirkungsgrad nach Carnot erhöht. Aber wenn der zusätzliche Benzineinsatz diesen Effekt überkompensiert, warum wird das dann gemacht? Wieso ist es sonst wichtig, die Verbrennungstemperatur niedrig zu halten außer um Kraftstoff zu sparen? Oder an einem konkreten Beispiel: Ich beschleunige in der Stadt auf 50 km/h, also auf eine Geschwindigkeit, wo der Windwiderstand nicht ins Gewicht fällt. Unter Volllast in hohen Gängen und niedriger Drehzahl. Was hat es für einen Sinn, hier die Verbrennungstemperatur unter Einsatz von zusätzlichem Benzin zu senken, wenn dadurch der Verbrauch erhöht wird?

Herzliche Grüße

Simon

wenn alle bedingungen gleich sind, hast du mit besserem wirkungsgrad natürlich einen geringeren verbrauch, nur ist der wirkungsgradunterschied nicht so hoch dass es sinn macht mit vollgas zu beschleunigen,

einen ladeluftkühler gibt es natürlich nur bei turbomotoren, da beim verdichten die temperatur steigt. du scheinst etwas vom fach zu sein, daher wirst du vielleicht wissen dass p*v/T konstant sein muss, dh der druck im zylinder im UT ist (bei gleicher Last) immer gleich, wenn nun die Temperatur runter geht, muss zwangsläufig v (spezifisches Volumen v=1/rho) auch kleiner werden (Dichte wird höher)
das bedeutet du hast mehr sauerstoff in der gleichen menge luft, das bedeutet du kannst pro arbeitstakt mehr sprit verbrennen, was wieder den wirkungsgrad verbessert

bei volllast wird ja der höchste mitteldruck erzeugt, man möchte ja auch soviel mitteldruck wie irgendwie möglich ist erzeugen, (geringere verbrauch/mehr drehmoment) klar, der wieder erzeugt aber eine höhere verbrennungstemperatur, es gibt natürlich eine maximale temperatur, wenn man nun (willkürliche zahlen) 100ml sprit verbrennen möchte entsteht womöglich eine temperatur von 1200°C, das ist zuviel, jetz geht man hin und spritzt 110ml ein, nur die 100 verbrennen, da nicht mehr sauerstoff da ist und die anderen 10ml verdampfen einfach nur, verdampfen kostet energie, die der sprit aus der verbrannten luft zieht und somit geht die verbrennungstemperatur zb auf 950°C runter, was dann ok wäre

eine 950°C verbrennung hättest du sonst vielleicht mit nur 90ml auch erreicht, aber auch nur energie für 90ml ergo weniger drehmoment rausbekommen

ich hoffe dass geht alles nicht zu weit

wolfi71 23.11.2014 13:31

Normalerweise gehen die Monomtronicmotoren ab ca 72° Drosselklappenöffnung in den Anreicherungsbetrieb und schalten die Lambdaregelung ab. Das bedeutet, dass der Motor angefettet in Betrieb ist. Das dient zur besseren Leistungsentfaltung. Zugleich verschlechtern sich die Abgaswerte CO steigt deutlich an, weil wir Verbrennung unter geringem Luftmangel haben und nicht mehr alles vollständig verbrennt wird.

Übrigens, wenn man den Wirkungsgrad der Motoren richtig hochkriegt, dann könnte man theoretisch ca 1300KW/l erzielen. Aber davon ist man noch weit entfernt, ganz abgesehen davon, dass keiner weiß, wie man diese Leistung an so einem kleinen Motor abnehmen könnte.

Raven761 04.03.2015 11:15

Zitat:

Zitat von Johanies (Beitrag 1720195)
@raven761 Wie meinst du das mit dem Ölkühler? Muss da ein Extra Kühlkreislauf dazu?

Der Kühler (besser: Wärmetauscher) wird an den Ölfilter angeflanscht und in den Wasserkreislauf eingebunden. Damit heizt das Wasser das Öl mit und kühlt es bei höheren Öltemperaturen runter, da die Wassertemperatur konstant über die Kühlung und das verbaute Thermostat um die 85-100°C gehalten wird.

wolfi71 06.03.2015 09:17

Ich habe mit dem ABU auch schon unter 6l erzielt. Und mit dem AEE auch, aber der verlangt eine sehr moderate Fahrweise dann.

heilbutt 06.03.2015 20:34

Zeitiges Hochschalten ist immer der richtige Weg.
Wenn es nicht gerade heftige Breitreifen sind,kann man ein paar Zentimeter in der Reifenbreite vernachlässigen.
Ohne eine Grundsatzdebatte auszulösen,auch die Benzinorte ist fast egal.
Ich hab alles ausprobiert,vom E10 bis zum Ulimate 102.
Bringt alles das gleiche Ergebnis.
Der Gasfuß spart Sprit nicht die Sorte.

VG Frank

JK3 08.03.2015 00:39

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1720423)
Als Hinweis für dich: Ethanol hat nur ungefähr den halben Heizwert von Benzin je Volumeneinheit.

Am Ende zählt aber wieder der Gemischheizwert, und dann steht Ethanol nicht so schlecht da.


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