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CanYouBeat 10.06.2014 15:36

Das Zündkerzenthema
 
Hey Leute,

heut will ich mal meine Zündkerzen erneuern, da sie nun schon seit fast 100.000km drin sind und die eigentlich nach 60.000km spätestens gewechselt werden sollen laut Wartungsheft.

Jetzt aber die Frage. Drin habe ich welche von NGK mit 3 Kontakten was angeblich besser sein soll, als welche mit 1 Kontakt.

Bei uns im Handel wo ich sie schnell kaufen könnte, gibt es nur welche von Bosch und die sollen in einem Golf 3 nicht so gut sein wie die von NGK.

Zu welchen Zündkerzen ratet ihr mir? Bosch oder NGK? Und verratet mir doch dabei gleich mal die genaue Modellbezeichnung der Kerzen, dann muss ich diese nicht erst raussuchen (bin bei dem Wetter echt nen bisschen faul) :)

EDIT:

Also, es steht fest ich werde wohl wieder welche von NGK nehmen mit 3 Kontakten, schaue nacher mal welches Modell ich habe und dann hol ich die gleichen wieder. Ihr könnt aber gerne eure Erfahrung mit den Kerzen posten, dann kann der nächste villeicht nen Anhalt haben :)

Rolw 10.06.2014 16:01

Also ich als Kerzen zu oft Wechsler, bei mir fliegen die schon raus wenn die Mittelelektrode leicht dreieckig aussieht, sag.
Jacke wie Hose.
Ob Bosch, NGK oder VW (auch NGK), die haben alle gleich lang gehalten.

Einpolig hält kurzer, außer es wären Platin oder Iridium Kerzen, das ist alles.
Für 60.00er Intervall mußte schon die passenden Kerzen, also 3pol, haben.

Raven761 10.06.2014 16:48

Meine Standardantwort bei deinen Fragen: Ist Pupsegal :)

Bei unserem Motor merkt man nichts. Hab auch verschiedene probiert, da ist die Anzahl der Elektroden nicht entscheidend. Und wenn du schon im Teilehandel bist, da liegt IMMER ein Katalog dabei wo du nachschauen kannst welche Kerzen du brauchst.

CanYouBeat 10.06.2014 17:23

Irgendwie kommen wie nie auf einen Zweig Raven, warum auch immer :)

Das wäre mein erster Zündkerzenwechsel überhaupt und daher wollte ich halt ein paar Erfahrungen einholen. Auf NGK bin ich durch andere gekommen, die meinen die laufen bei VW besser wie die Bosch.

3 polig ist klar, die paar Euro gebe ich mehr aus, bevor ich jede 20tkm wechseln muss wie ich das aus anderen Foren mitbekommen habe. Bei einem gebe ich dir vollkommen Recht: Mit dem Katalog oder der Infobroschüre wo die Kompatibilität drin steht.

Wie ich auch editiert habe, ich werde die gleichen holen, die ich bis jetzt hatte. Ihr könnt ja aber trotzdem eure Erfahrung posten, sodass man einen Sammelthread aufmachen kann, damit andere "Neulinge" auf dem Zündkerzengebiet gleich durchblicken. Ihr könnt es ja dann auch umbenennen und in ein anderes Forum verschieben :)

Raven761 10.06.2014 18:15

Das Ding ist, das Thema ist schon ewig besprochen worden. Das findest du auf google wie Sand am Meer. Ich kann dir sagen, ich habe jetzt die "Bosch Super 4" nach genau 59.186 km gewechselt und hatte keine Probleme, obwohl ich das Wechselintervall von Bosch um rund 20tkm ueberschritten habe. Die Kerzen sahen auch noch gut aus, war eigentlich nicht noetig aber da ich sehr viel fahre, habe ich die mal getauscht. Jetzt sind die Bosch Super Plus drin. Haben nur 3 statt den 4 Elektroden drin. Ich merke keinen Unterschied. Vorher hatte ich NGK drin (10 Jahre).

Das naechste Mal mache ich die NGK rein. Aber es wird meiner Meinung nach nichts aendern, da der Zuendfunke da aehnlich oder sogar gleich verlaeuft.

CanYouBeat 10.06.2014 18:25

Und genau das wollte ich hören, die Erfahrung von jemandem der verschiedene Zündkerzen probiert hat, danke! :)

Gibt es auch welche mit 4 Masseelektroden? Kannte ich gar nicht.

Teletubby 10.06.2014 20:58

Hallo!

Zitat:

Zitat von Raven761 (Beitrag 1703969)
Hab auch verschiedene probiert, da ist die Anzahl der Elektroden nicht entscheidend.

Doch, die Anzahl der Masseelektroden ist für die Lebensdauer der Zündkerzen sehr wichtig.

Der Zündfunke springt immer von der Mittelelektrode zur längsten Masseelektrode. Also dort, wo der Abstand der Elektroden am kürzesten ist. Wird diese Elektrode durch Abbrand nun kürzer, springt der Funke dann irgendwann zu der Masseelektrode über, die vorher die zweitlängste war. So geht da immer weiter.

Weil hier drei Masselelektroden zur Verfügung stehen die abgrennen können, verlängert sich dementsprechend die Nutzungsdauer der Zündkerze.

In früheren Zeiten, als Zündkerzen nur eine Masseelektrode hatten, war die Lebensdauer entsprechend kürzer: VW empfahl bei den luftgekühlten Motoren ein Wechselintervall von 20.000 Kilometern.

Freundliche Grüße
Teletubby

Raven761 10.06.2014 21:23

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1704034)
Doch, die Anzahl der Masseelektroden ist für die Lebensdauer der Zündkerzen sehr wichtig.

Ich hätte vielleicht sagen sollen, dass es auf die Zündkerzen mit 3 oder 4 Elektroden bezogen war. Bei nur einer Elektrode stimme ich dir zu. Aber ob 3 oder 4, bin mir nicht sicher ob man das da noch merkt. Wir sehen in 60tkm :)

wolfi71 10.06.2014 22:03

Ich habe gerade Beru Ultra X drin. Funktionieren auch. Die sind jetzt rund 25.000km drin. Zuvor hatte ich die einmal an dem Auto gewechselt. Da waren ursprünglich meines Wissen Kerzen mit einer Elektrode drin, ich meine, die hatten irgendwas um die 30,000 gelaufen. Die danach waren meines Wissens NGK, die liefen kann runde 60-70.000km.

Ich mache mir um die Hersteller keine großen Gedanken. Beru, Bosch, Champion, NGK, das kannst halten wie der an der Wand.

Ich zahle aber nicht mehr wie max 12€ für den Satz. 19€ oder so was, das ist Wucher..

Mustang80 10.06.2014 22:30

An meinem AEE habe ich im Herbst 2009 neue Kerzen verbaut ( Bosch Super 4 - 4 Elektroden).
Die habe ich letzten Herbst mal rausgeschraubt und betrachtet und die sahen allle noch super aus. In dieser Zeit bin ich etwas über 60 tkm mit dem Golf gefahren.

Diese Kerzen fahre ich auch ohne jegliche Bedenken weiter. Alle 4 werden sowieso nicht gleichzeitig aussteigen.

Meine Mutter hatte in ihrem Vectra B die ersten Kerzen (Serienkerzen vom Werk) satte 100 tkm drin bis die erste ausstieg. Dann gabs einen neuen Satz.

Also die Kerzen sind schon recht haltbar bei den Otto-Normal-Motoren wie wir sie im 3er haben.
Bei irgendwelchen hochgezüchteten Motoren kann ich das Thema Zündkerzen ja verstehen, aber nicht beim 3er Golf.

CanYouBeat 10.06.2014 23:55

Mir geht es beim Wechsel hauptsächlich darum, das Problem mit unverbranntem Sprit los zu werden. Ich habe mittlerweile die 3. Zündspule drin, Verteilerkappe und Finger getauscht und die Zündkabel erneuert. Jetzt sind nur noch die Kerzen übrig und bei den Preisen kann man ja sagen, ich tausche sie mal, schaden tuts ja nicht :)

Bevor ich mir die doppelflutigen Teile + Metallkat hole und mir den dann wieder zerstöre wegen dem Benzin.

@Wolfi: Meinst du mit Satz 2 oder doch 4? Weil ich schau gerade nach den Berus und die kosten überall 20 Euro.

Rolw 11.06.2014 09:08

20€ für einen Satz, also 4 Stück ist relativ normal.
Billiger geht immer, wen interessierts, besonders wenn du schon 3 Spulen a 50 Öcken durchgebraten hast.
Und beim Serienmotor ist die Marke wirklich egal.

CanYouBeat 11.06.2014 10:15

Habe 2 Spulen durchgebraten :) Die erste war noch original seit 17 Jahren drin, die andere jetzt 1 1/2 Jahre (war eine aus der Bucht) und jetzt ne gebrauchte orig. VW. die bisher ihren Dienst erledigt.

Dann werde ich wohl mal Beru probieren, die gibts gerade auch beim Händler.

wolfi71 11.06.2014 15:30

Okay, die Kerzen, die mein ABU gerade hat, die lagen seit drei Jahren zuhause. Sollten mal rein und dann wurde der ABU ja abgestellt. Da der AEE ja neue Kerzen drin hatte vom Vorbesitzer, lagen die zuhause rum und als der ABU wieder in Betrieb ging, kamen die rein.

Ich hatte die in irgendeinem Shop mal billig gekauft, Sonderangebot war das. Kein Plan warum. Nur halt zugeschlagen, weil gerade billig zu kriegen. Bestimmte Dinge, von denen ich weiß, dass ich die brauche, kaufe ich auf Vorrat ein.

Rolw 11.06.2014 16:45

Wenn man weiß das Auto wird noch lange bleiben nicht verkehrt,
billiger wirds meist nicht.
Die W5DC für den Polo hab ich damals gleich im 10er Karton gekauft, da nicht unbedingt immer mal eben an der Ecke verfügbar.
Mit denen lief die wegen Nocke verkurbelte Digifant besser als mit 3pol Zeugs.
Aber das ist ne andere Geschichte wenn man abweichende Wärmewerte braucht.

Aber bei Serie kann auch Beru da rein.

CanYouBeat 13.06.2014 17:43

So ich hatte heute welche von Bosch Super 4 N504 genommen mit 4polen, waren gerade nur vorrätig beim Händler.

Jetzt aber zu den alten, laut meinen Kenntnissen ist mein Gemisch zu mager oder wie sieht das für euch aus? Ausserdem sind die Kerzen an 3. und 4. Stelle verrostet, woran mag das liegen?

Reihenfolge (Links nach Rechts, ADZ 1.8 90ps)

1,4,2,3


http://www.golf3.de/direktupload/i/8...1402674256.jpg

http://www.golf3.de/direktupload/i/8...1402674311.jpg

wolfi71 13.06.2014 18:34

evtl saßen die nicht ganz dicht. Es ist übrigens bei der Monomotronic normal, dass die Kerzen etwas unterschiedlich sind. Bei der teilen sich die Zylinder in zwei Gruppen. Die eine läuft eher etwas fett, die andere etwas mager. Das wechselt aber je nach Drehzahl und Last immer wieder. Wenn akso bei jemandem bestimmte Lastzustände häufiger vorkommen, dann wirkt sich das auf das Kerzenbild aus.

Teletubby 13.06.2014 20:41

Hallo!

Zitat:

Zitat von CanYouBeat (Beitrag 1704888)
Jetzt aber zu den alten, laut meinen Kenntnissen ist mein Gemisch zu mager oder wie sieht das für euch aus?

Ich kann an den Zündkerzengesichtern der vier Zündkerzen auch nichts auffällig Ungewöhnliches erkennen. Bei der zweiten Zündkerze von links sieht es so aus, als hätte der Dichtring nicht richtig abgedichtet. Vielleicht wurde die Zündkerze nicht fest genut angezogen oder es war beim Einbau Schmutz auf der Dichtfläche des Zündkerzensitzes am Zylinderkopf.


Zitat:

Zitat von CanYouBeat (Beitrag 1704888)
Ausserdem sind die Kerzen an 3. und 4. Stelle verrostet, woran mag das liegen?

Der Korrosionsschutz der Metallteile der Zündkerzen war bei denen von NGK noch nie wirklich gut. Bosch-Zündkerzen sind in diesem Punkt wesentlich besser. Aber für die Funktion der Zündkerze ist das ohne Bedeutung.

Freundliche Grüße
Teletubby

CanYouBeat 13.06.2014 21:26

Hallo,

danke für die Antworten, dann wäre ja alles in Ordnung. Was ich mit den neuen Kerzen bemerkt habe, ist das er nach dem Abtouren bei genau 1500U nicht mehr knallt, vermutlich waren es wirklich die Zündkerzen. Jetzt muss nur noch der neue Kat rein :)

Wenn bei der 2. Kerze von links nicht richtig dicht war, kann das dann auch sein, das dort beim Fahren eine Flüssigkeit austritt und diese am heißen Block verdampft was zu einem Gestank führen kann?

Rolw 14.06.2014 11:16

Kerzenfarbe sieht doch ok aus.
das ist hellgrau und nicht weiß, also völlig ok.
Nur wirklich weiß ist zu mager.

Klar kann dort Gemisch rausdrücken, daher wahrscheinlich auch mehr Rost an der einen Kerze.

Das die ollen Motoren mit neuem Öl und neuen Kerzen ruhiger/runder laufen beobachte ich immer wieder, daher bei mir auch verkürzte Intervalle.
Daher kann ich mir 100.000km Intervall nicht vorstellen und halte es für kein Wunder das der besser läuft.

Die Bosch Super 4 gehen wohl, das 4 Pole unnötig sind zeigen die neueren Motoren, hab grad für die anstehende Skoda Inspektion eingekauft und da kommen NGK Einpol rein. Bei 60.000er Intervall.

Abdkombi 22.06.2014 12:40

Ich mache immer etwas Kupferpaste auf die Gewinde der Kerzen und schraube diese dann, bis sie zum Anschlag packen nicht zu fest ein, dann noch etwa 90° weiter.

wolfi71 22.06.2014 12:53

Wenn man guten Rostschutz haben will, dann sollte man einfach den Metallkörper einfetten. Ganz dünn mit Fett überziehen, das hilft sehr gut.

GLX 29.10.2016 19:47

Kerzeneinbau AAM ?
 
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Hallo,

da ich eine Frage zum Einbau der Z_Kerzen im AAM habe hänge ich es hier mal mit an.

Ich bekam heute meine Zündkerzen - jene dank vieler Tipps mir vorgeschlagene Bosch 0242 2296 58. Den Karton vor Augen schoß es mir durch den Kopf: Bevor ich anfing da was zu 'drehen' eigentlich gar keine Ahnung (mehr) davon zu haben was dann hinterher alles kaputt ist :grummel::

Das hatte 'nen Grund: Früher zunächst nur an den alten Opel's geübt, hatten die Gußköpfe - da konnte man nicht viel 'überdrehen.
Bei unseren Motorrädern und einigen dann exerzierten Sportcoupes war das alles Alu; und 'Helix' die Zauberformel. Irgendwie war mir so, als ob es sinnvoll wäre mich im Vorab mit der Materie zu beschäftigen und und etwas upzudaten:'D

Ichh las es hier kurz und legte los - zu meier Überraschung konnte ich die zuerst verbauten NGK 'BUR%ET' Kerze mit der Hand so rausdrehen .... fest 'zieht' anders aus . ABER: Das Gewinde war astrein !

Nahm dann Kupferpaste und schraubte die Bosch rein - etwas mehr als handfest . ABER: Nicht 90° (wioe auf der Packung skizziert) über das Drehmoment von 28Nm 'nachgezogen' - da wollte ich erst fragen. ++

Darum hier: Geht es problemlos die Kerzen da nochmal 'übers erreichte Drehmoment' nachzuziehen,
und was ist der Sinn :confused::confused::confused:

Die anderen Kerzen waren 'größtenteils' auch diese '3-Elektrodigen' NGK; nur 'Pott 1' war mit ner uralt Bosch bestücxkt. Alle waren gut 'handfest'; sicherlich war da irgendwann einmal was schiefgelaufen ....
Jetzt 'funkt' der Karren wie geschmiert - trotz größerer Elektrodenwurfweite von 1mm (vorher 0,8mm).

Anhängen möchte ich noch ein Bild des nun gezogenen 'Zahns'.
Die sahen alle gleich aus - pechrabenschwarz, dick verkrustet. :confused:
Ist das normal ? Ich erinnere mich nur an 'braune' Anlaßfarben in früherer Zeit - meine so extremer 'Verkockung' bei meinen Fzg. noch nicht begegnet zu sein.

Dank & Gruß,
Olaf

DERChristian 30.10.2016 18:42

Über das Drehmoment hinaus zusätzlich nachziehen? Mach doch keinen Sinn, höchstens "KNACK". Hast du da etwas falsch gelesen?

Ich halte mich an die Drehmomementangaben von NGK und Denso, dass ist in der Tat erstaunlich "locker" aber funktioniert perfekt.

Kupfer + Alu + Feuchtigkeit = Korrosion.

Irgendwo fand ich auch mal einen Hinweis bei Lycoming, dem Flugmotorenhersteller, der von Kupferpaste abgeraten hat bzgl. Glüh- und Fehlzündungen. Wer will darf selbst googeln...

Ausserdem verfälscht jedes Fetten von Gewinde das Drehmoment, dass tatsächlich einwirkende Drhemoent ist dann höher, man hat dann zwar das richtige Drehmoment eingestellt darf aber trotzdem das Helicoil rausholen.

Und in letzter Zeit raten alle Hersteller von Zündkerzen vom Einfetten der Gewinde ab, IIRC. Bitte selbst googlen.


Ich benutz immer einen Hauch, eine Messerspitze, einen Fingernagel voll "Anti Seize" von Weicon, mehr nicht. Danach ziehe ich mit dem Drehmonent wie von NGK angegeben an und fertig.

Lesestoff:

https://www.ngk.de/technik-im-detail.../montagetipps/

https://www.ngk.de/technik-im-detail...s/drehmomente/

wolfi71 30.10.2016 20:21

wichtig ist, die Kerzen bei kaltem Motor einsetzen. Wenn es unbedingt bei warmem Motor sein muss, bitte die Kerzen locker eindrehen udn etwas warten, bis die genauso warm sind die der Motor. Dann nach Vorgabe anziehen. Und das ist lockerer wie gedacht.

Paste rein, lass es. Das Gewinde wird mit aggressiven und sehr heißen Verbrennungsgasen beaufschlagt. Das kann mit Fetten eine nette Kombi ergeben.

Also Kerzen locker rein, 5 Minuten warten und dann anziehen.

Die genannten 90° habe ich noch nie gemacht. Verlängerung der Nuss von Hand angezogen und dann 45 bis max 60°. Hat bisher immer gehalten.

Ich meine das Anzugsmoment sind um die 20Nm, das ist wenig.

Teletubby 30.10.2016 21:53

Hallo!

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1809663)
Die genannten 90° habe ich noch nie gemacht.

Wichtig: Diese genannten 90° gelten eh nur für ganz neue Zündkerzen, bei denen der Dichtring noch nicht plattgedrückt ist. Wenn man das bei Zündkerzen macht, die schon einmal festgeschraubt waren, besteht die Gefahr eines Gewindeschadens oder einer abgerissenen Zündkerze.

Freundliche Grüße
Teletubby

GLX 31.10.2016 20:54

Danke, danke, danke !

Noch mal zu der 'Kupferpaste' - hatte das etwas abgekürzt beschrieben. Die schmierte ich nicht ans Gewinde; sondern nur 'äußerlich' ganz leicht an die Dichtringe & den Außensechskant.


Zitat:

Zitat von GLX (Beitrag 1809541)
Nahm dann Kupferpaste und schraubte die Bosch rein - etwas mehr als handfest . ABER: Nicht 90° (wioe auf der Packung skizziert) über das Drehmoment von 28Nm 'nachgezogen' - da wollte ich erst fragen. ++

Gerdacht hatte ich mir dabei genau das, was 'TeleTubby' beschreibt -
Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1809673)
Wichtig: Diese genannten 90° gelten eh nur für ganz neue Zündkerzen, bei denen der Dichtring noch nicht plattgedrückt ist.

also ohne zusätzliches 'Abreißmoment' die neuen Dichtringe mit den 28Nm (der Packungsbeilage) etwas 'plattzudrücken'.

Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1809649)
Über das Drehmoment hinaus zusätzlich nachziehen? Mach doch keinen Sinn, höchstens "KNACK". Hast du da etwas falsch gelesen?

Das ist zunächst bei den Boschkerzen so auf der Verpackung skizziert - kam mir allerdings erwähnt gefährlich vor und ich suchte 'den Mittelweg' ohne das Gewinde auszureißen ...

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1809663)
Also Kerzen locker rein, 5 Minuten warten und dann anziehen.

Da wäre ich nicht drauf gekommen, die erst warm'zufahren'. Aber natürlich richtig, danke !

Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1809649)
ch benutz immer einen Hauch, eine Messerspitze, einen Fingernagel voll "Anti Seize" von Weicon, mehr nicht.

Die 'Seize' war auch meine zuerst priorisierte Vorstellung; ich fand die 'Spritze' im Getümmel jedoch nicht. 'Seize' ist meines Wissens 'keramisch' - sozusagen feuerfest ?

Dank und Grüße,
Olaf

Abdkombi 01.11.2016 09:28

90°
 
Zitat:

Zitat von Abdkombi (Beitrag 1706465)
Ich mache immer etwas Kupferpaste auf die Gewinde der Kerzen und schraube diese dann, bis sie zum Anschlag packen nicht zu fest ein, dann noch etwa 90° weiter.

Der 1,4 abd -Motor hat mittlerweile ca. 260.000 km runter, wie oft und durch wen da die Zündkerzen gewechselt wurden, weiß ich nicht.

Vor ca. 6 Monaten habe ich die NGK BUR5ET ein geschraubt.

Die Gewindegänge fühlten sich recht "krustig"an. Deshalb habe ich die alten Kerzengewinde gereinigt und mehrmals vorsichtig rein und raus gedreht, ohne Anzugs -Festpunkt zu erreichen, also nur von Hand, mit der Zündkerzenschlüssel -Verlängerung. Zwischendurch immer wieder das Kerzengewinde mit etwas Bremsenreiniger, Lappen und Messingbürste gereinigt.

Die neuen Zündkerzen habe ich dann von Hand, mit etwas Kupferpaste am Gewinde, nur mit dem ZKS. bis zum Anzugs -Festpunkt eingedreht und dann ca. 45°-60°, keine 90° fest gedreht.

Der Lauf des Motors ist im Stand ruhiger/runder, so meine Feststellung.

Wenn der Motor kalt ist, springt er schnell und zuverlässig an. Ist er warm, dann so schnell, dass der Anlasser kaum eine Umdrehung machen muss.

Zündspule ist von Beru, relativ neu, die alte Originale, habe ich immer zur Sicherheit im Kofferraum dabei.

Zündkabel und Stecker sind eher günstige "Stangenware".

Besten Gruß und danke für die vielen Tipps.

DERChristian 01.11.2016 11:35

ANTI SEIZE ist silber-metallisch.

Anti-Seize | Montagepasten | Produkte | WEICON Deutschland


Es gibt ja nur Kupferpaste, Keramikpaste (weiß) und eben Anti Seize (Silber).

Keramikpaste habe ich nur einmal benutzt, danach aus der Werkstatt verbannt.
Nach einiger Zeit war das Fett verschwunden, übrig blieb eine sandig-kreidige, trockene Substanz: Beim öffnen der Schraube war es "Knirschend" und sehr schwergängig. Einmal und nie wieder.

Kupferpaste immer noch gerne, aber wie gesagt: Kann Korrosion fördern.

ANTIS SEIZE ist jetzt mein Favorit.


Meine Erfahrung, andere mögen das anders sehen. :winke:

Naumstar 02.11.2016 16:00

Ich würde es tunlichst vermeiden Fett ans Kerzengewinde zu schmieren, vor allen Dingen Anti Seize. Die Kerze bekommt ihre Masse hauptsächlich über das Kerzengewinde, und anti Seize ist im Normalfall nicht Leitfähig. Wenn ihr schon was dran schmiert, dann im Datenblatt nachlesen ob die Elektrische Leitfähigkeit sehr gut ist.

Dann noch im Abschluss was zu den Zündkerzen:
Ich würde in allen Motoren der Golf 3 und Golf 4 Platform Auschließlich NGK fahren. Nur weil man keine Probleme mit einer Kerze feststellt, heißt das nicht das auch wirklich keine da sind. Wer Zugang zu Auswert Elektronik hat, sollte sich mal die Knock Werte ansehen, wie oft es mit den tollen Bosch oder Beru Kerzen aussetzer gibt!
Ich kann diese Multi Elektroden Zündkerzen sowieso nicht leiden, da man bei den Radial angeordneten Elektroden den Zündabstand weder einstellen noch überprüfen kann.

GLX 02.11.2016 17:20

Hallo,

Zitat:

Zitat von Abdkombi (Beitrag 1809795)
Vor ca. 6 Monaten habe ich die NGK BUR5ET ein geschraubt.

sozusagen vom 'Bestand' her waren diese teilweise bei mir auch vorher eingeschraubt . Teilweise, deswegen da 3Stck 'Bur5Et' und eine 'CR-Ein_Eletrodische Bosch' ...
Zugebener (oder selbstlobender ...)weise, läuft der mit verwendeten 4 Stck. neuen Bosch [WR8LT - oder ähnlich, jedenfalls Art.-No.: 0242 2296 58] jetzt etwas besser. Dto. wurden hier die NGK in einem Beitrag weiter oben schonmal positiv vorgeschlagen. Und ich nahm erwähnte Bosch primär aus bestelltechnischen Gründen, da dort wo ich sowieso bestellen mußte andere nicht angeboten wurden. Also um Zeit & Porto zu sparen.

Soweit das jetzt hier mal eingefügt um die 'Brücke' zu schlagen :

Zitat:

Zitat von Naumstar (Beitrag 1809876)
Ich würde in allen Motoren der Golf 3 und Golf 4 Platform Auschließlich NGK fahren. Nur weil man keine Probleme mit einer Kerze feststellt, heißt das nicht das auch wirklich keine da sind. Wer Zugang zu Auswert Elektronik hat, sollte sich mal die Knock Werte ansehen, wie oft es mit den tollen Bosch oder Beru Kerzen aussetzer gibt!
Ich kann diese Multi Elektroden Zündkerzen sowieso nicht leiden, da man bei den Radial angeordneten Elektroden den Zündabstand weder einstellen noch überprüfen kann.

Bei mir 'gewesene' BUR5ET waren allerdings auch 3-eletrodisch ? Sollen lt. Datenblatt allerdings auf 0,8mm Elektrodenabstand werksseitig 'gejumpert' sein.

Meine jetzt verbauten Bosch sind ebenfalls 3-fach Masse; allerdings mit 1mm Abstand. Werde demnächst mal wechseln - testweise auch (wieder) BUR5ET einwechseln - sobald ich die habe.
Muß vorher jedoch noch nachlesen was sich genau unter dem Bakelitbechers des Verteilers versteckt ---- den traue ich mich ohne passende Ersatzteile in Vorrat nicht zu öffnen. Nach dem Zustand der alten Kerzen zu erwarten, sieht es darin dann auch nur besorgniserregend aus .
Gruß,
Olaf

DERChristian 02.11.2016 18:46

Zitat:

Zitat von Naumstar (Beitrag 1809876)
Ich würde es tunlichst vermeiden Fett ans Kerzengewinde zu schmieren, vor allen Dingen Anti Seize. Die Kerze bekommt ihre Masse hauptsächlich über das Kerzengewinde, und anti Seize ist im Normalfall nicht Leitfähig. Wenn ihr schon was dran schmiert, dann im Datenblatt nachlesen ob die Elektrische Leitfähigkeit sehr gut ist.

Danke für den Hinweis!

Aber wo steht das?

http://www.weicon.de/media/pdf/8f/87...Anti-Seize.pdf

Naumstar 02.11.2016 19:52

In deinem Fall:

Anti-Seize schützt vor Korrosion, Festfressen und Verschleiß,
stick-slip-Erscheinungen, Oxidation und Passungsrost und
elektrolytischen Reaktionen („Kaltverschweißen“).

Der Spezifische wiederstand, und die Durchschlagfestigkeit von 0,470KV ergeben auch Hinweise auf die Elektrische Trennfähigkeit.

Naumstar 02.11.2016 21:43

Zitat:

Zitat von GLX (Beitrag 1809880)
Hallo,


sozusagen vom 'Bestand' her waren diese teilweise bei mir auch vorher eingeschraubt . Teilweise, deswegen da 3Stck 'Bur5Et' und eine 'CR-Ein_Eletrodische Bosch' ...
Zugebener (oder selbstlobender ...)weise, läuft der mit verwendeten 4 Stck. neuen Bosch [WR8LT - oder ähnlich, jedenfalls Art.-No.: 0242 2296 58] jetzt etwas besser. Dto. wurden hier die NGK in einem Beitrag weiter oben schonmal positiv vorgeschlagen. Und ich nahm erwähnte Bosch primär aus bestelltechnischen Gründen, da dort wo ich sowieso bestellen mußte andere nicht angeboten wurden. Also um Zeit & Porto zu sparen.

Soweit das jetzt hier mal eingefügt um die 'Brücke' zu schlagen :



Bei mir 'gewesene' BUR5ET waren allerdings auch 3-eletrodisch ? Sollen lt. Datenblatt allerdings auf 0,8mm Elektrodenabstand werksseitig 'gejumpert' sein.

Meine jetzt verbauten Bosch sind ebenfalls 3-fach Masse; allerdings mit 1mm Abstand. Werde demnächst mal wechseln - testweise auch (wieder) BUR5ET einwechseln - sobald ich die habe.
Muß vorher jedoch noch nachlesen was sich genau unter dem Bakelitbechers des Verteilers versteckt ---- den traue ich mich ohne passende Ersatzteile in Vorrat nicht zu öffnen. Nach dem Zustand der alten Kerzen zu erwarten, sieht es darin dann auch nur besorgniserregend aus .
Gruß,
Olaf


Dazu muss ich noch kurz was sagen:

Ihr dürft von NGK dann auch nicht die V Line Kerzen nehmen.
Die BUR5ET welche es regulär von NGK gibt besitzt nur 1 Masse Elektrode. Es gibt allerdings auch eine V-Line No 22 von NGK, welche ebenfalls einer BUR5ET entspricht, allerdings günstiger und mit 3 Elektroden.
Gleiches gilt auch für die im ABF Verwendete NGK BKUR6ET-10
welche es auch als V-Line No 24 von NGK gibt.


Zitat NGK:


Regelmäßig wird V-Line an den Fahrzeugbestand angepasst. Heute umfasst es 45 Zündkerzentypen und bietet immer eine optimale Zündkerze für mehr als 6.000 Fahrzeuganwendungen - das entspricht einer Marktabdeckung von rund 90 %. Dank des von NGK erfundenen Kurznummernsystems ist die richtige Zündkerze für ein Automobil dabei ebenso schnell gefunden wie nachbestellt.

DERChristian 02.11.2016 21:44

Danke, dass hatte ich nicht bedacht!

Zündkerzen werde ich zukünftig nur noch "trocken" einschrauben.

Teletubby 02.11.2016 22:14

Hallo!Hallo!

Zitat:

Zitat von Naumstar (Beitrag 1809876)
Ich würde es tunlichst vermeiden Fett ans Kerzengewinde zu schmieren, vor allen Dingen Anti Seize. Die Kerze bekommt ihre Masse hauptsächlich über das Kerzengewinde, und anti Seize ist im Normalfall nicht Leitfähig. Wenn ihr schon was dran schmiert, dann im Datenblatt nachlesen ob die Elektrische Leitfähigkeit sehr gut ist.

Die Flächenpressungen an den Auflagestellen der Zündkerzen und in den Gewinden ist bei mit 25 Nm festgezogenen Zündkerzen so groß, dass ich auch bei vorherigem Einschmieren mit egal was für einem Mittel eigentlich keine Zweifel habe, dass trotzdem ein einwandfreier Massekontakt hergestellt ist.


Zitat:

Zitat von DERChristian (Beitrag 1809909)
Zündkerzen werde ich zukünftig nur noch "trocken" einschrauben.

Ja, das finde ich trotzdem auch am besten: Saubere, öl- und fettfreie leichtgängige Gewinde.

Freundliche Grüße
Teletubby

Rolw 03.11.2016 16:44

Gewinde, Fett und Strom halte ich auch für problemlos.
Aber sowas mache ich nur an Taschenlampengewinden, da diese häufig gedreht werden. ;-) Ich meine jetzt Alu LED Lampen, die ich zum Radfahren und Hundespazierengehen jetzt im Winter täglich brauche.

Am Kerzengewinde wird bei mir nur gesäubert und per Gefühl festgezogen.
Nur bei den 16V Köpfen vielleicht mit Drehmoment, weil man dort nie drankäme falls was schiefgeht.

GLX 03.11.2016 19:47

'Entstörwiderstand'
 
Hallo,
das war natürlich auch wieder _DER_ Tipp. :danke:


Zitat:

c/o: Naumstar

Dazu muss ich noch kurz was sagen:

Ihr dürft von NGK dann auch nicht die V Line Kerzen nehmen.
Die BUR5ET welche es regulär von NGK gibt besitzt nur 1 Masse Elektrode. Es gibt allerdings auch eine V-Line No 22 von NGK, welche ebenfalls einer BUR5ET entspricht, allerdings günstiger und mit 3 Elektroden.
Gleiches gilt auch für die im ABF Verwendete NGK BKUR6ET-10
welche es auch als V-Line No 24 von NGK gibt.
Was mich betrifft, gebe ich gerne zu: "Muß einem ja erstmal gesagt werden" ::heul:-:


Den Artikeln im Internet folgend, sowie ausgehend der vorgefunden verschraubten Variante (mit 3-Massen) suchte ich da nicht weiter . Bisher; jetzt eben fand ich richtiges 'Produkt' (1-massig); dieses auch zugehörig der Motorvariante im Katalog gelistet. Da verstecken sie sich eben, die Feinheiten.:(

Eine Frage aber noch - die ich 'autodidaktisch' die letzten Tage schon zu klären versuchte, aber keinen Ansatz fand. Mir war bei vorangegangener Kerzensuche schon aufgefallen, daß immer wieder explizit 'Entstörwiderstand 1kOhm" bei verschiedenen Kerzen 'gelabelt' wird.
Ehrlich gesagt wußte ich da schon mal drüber Bescheid - ist allerdings 30 Jahre her, in der Zeit meiner BMW-Motorräder. Verbrecherkontakt getimet - und die blieben bei falschen kerzen irgendwo einfach stehen :h-e-l-p:

Doch der Zeit des Zahns nagt am Gedächtnis und ich bekomme das nicht mehr zusammen - ich meine Vorwiderstände & Kondensatoren hatten am Verteiler(finger) auch immer was mit 'Abbrand' zu tun :confused:
Wie das heute (bzw. dem Bj.92) 'geregelt' ist, habe ich ebenfalls noch nicht raus - findee es aber irgendwann vollständig zusammen. Meine Frage deswegen eigentlich nur: Hat der 'Entstörwiderstand' irgendwelche Nebenwirkungen
(oder ist der wie ich es annehme grundsätzlich 'inhärent' und wird nur als werbetexterischer Marketinggag zur Rechtfertigung höheren Preises bei sogenannten 'Premiumprodukten' extra aufgeführt ? ):confused::confused:

Danke und Gruß,
Olaf

wolfi71 04.11.2016 10:43

Ich habe sowohl im ABU wie auch im AEE da schon versch. Modlele gefahren. Einen nennenswerten Unterschied zwischen den Kerzentypen, Leistung und Verbrauch konnte ich nicht feststellen. Allerdings kamen die Kerzen bei mir nach rund 50.000km immer raus.

Naumstar 04.11.2016 11:05

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1810004)
Ich habe sowohl im ABU wie auch im AEE da schon versch. Modlele gefahren. Einen nennenswerten Unterschied zwischen den Kerzentypen, Leistung und Verbrauch konnte ich nicht feststellen. Allerdings kamen die Kerzen bei mir nach rund 50.000km immer raus.

Ich zitiere mich mal selbst
Zitat:

Zitat von Naumstar
...Nur weil man keine Probleme mit einer Kerze feststellt, heißt das nicht das auch wirklich keine da sind. Wer Zugang zu Auswert Elektronik hat, sollte sich mal die Knock Werte ansehen, wie oft es mit den tollen Bosch oder Beru Kerzen aussetzer gibt!...



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