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Öldruckschalter messen ? Hallo zusammen, folgendes Problem bei meinem Golf (Bj. 95, 75 PS) : Seit einigen Tagen blinkt auf Autobahnfahrten die Ölkontrollleuchte und der Summer summt. Erst nur ganz sporadisch, dann immer häufiger und zuletzt fast dauernd. Motor aus/an hilft, aber sobald losgefahren wird, mittlerweile sogar im Stadtverkehr geht wieder das blinken/summen los. Beim ersten kurzen melden hab' ich auch Öl nachgefüllt, der Stand war schon Richtung minimum, jetzt hat er auf jeden Fall genug Öl. Ich habe nun als erstes einen der beiden Öldruckschalter im Verdacht. Ich habe schon versucht, mich ein wenig in die Thematik einzulesen : Ich habe einen blauen und einen grau/weißen Öldrucksensor, beide oben am Kopf bei den Zündkerzen. Der blaue ist ja nur für die unteren Drehzahlen, der kann es also nicht sein (oder ?), und der sieht bei mir auch noch recht neu aus. Der grau-weiße hingegen scheint schon älter zu sein. Öldruckleuchte leuchtet auch bei Motor aus, Zündung an, das spricht ja auch dafür, das der blaue Schalter in Ordnung ist, oder ? Ich hab beide Schalter schon mal durchgemessen : Der blaue Schalter hat (bei Motor aus) Durchgang, der weiß-graue nicht, ist soweit ja auch in Ordnung, oder ? Jetzt meine Frage : Wie schnell schalten die Dinger bzw. reagiert die Elektronik darauf ? Wenn ich den Motor im Leerlauf laufen lasse, müßte dann der blaue Schalter den Kontakt öffnen ? Und kann ich jemanden an's Gas setzen, der den Motor über 2000 Umdrehungen bringt, und dann den Durchgang beim weiß-grauen Schalter messen ? Oder geht das nicht so einfach ? Und wie ist das mit dem manuellen kurzschließen/ Kabel abziehen an den Schaltern, müßte der Wagen da z.B. im Leerlauf auch sofort drauf reagieren ? Sind die Meldungen der Öldrucklampe wieder weg sobald der Normalzustand wiederhergestellt wird, oder speichert der da irgendwelche Fehler dauerhaft ab ? Möchte nämlich nicht extra zum Fehlerlöschen o.ä in die Werkstatt. Wäre schön, wenn mir jemand meine Fragen beantworten könnte. Danke+Gruß, Thomas76 |
du kannst das gut durchmessen der schalter, der durchgang hat, wird öffnen der, der keinen hat, wird zum schliesser und durchgang haben welche drücke genau dran sind, hab ich nicht im kopf (da wird noch einer was sagen) und wenn du jemand ans gas setzt, oder den gaszug im motoraum bewegst dann kannst du das auf dem messgerät ablesen was dir aber über den druck dennoch nichts sagen wird, denn du weisst nicht wann genau der schalter den druckpunkt erreicht wenn dein ölstand aber eher bei minimum war, und dein öl durch bezin/kondensate 'verdünnt' war - was bei kurzstreckenbetrieb schon öffters vorkommt - kann das schon mal passieren mal wieder richtig warmfahren (mind 50 km) dann ölstand kontrolle ggfl mal einen ölwechsel, dann kann das ganze schon erledigt sein |
naja den öldruckschalter kannst ja auch ganz easy so testen ganz einfach den stecker abziehen und starten außerdem kosten die nicht die welt! habe erst beide bei meinem abu vor dem verkauf gewechselt kosten an die 20 euro für beide kannst ja auch einzeln wechseln und wenn es dann weg ist weist welcher es war bzw kannst dann auch evtl einen zurückgeben ansonsten auch mal öldruck messen lassen! wann hast das letzte mal den ölfilter gewechselt? mfg |
Danke schon mal für die Antworten. Habe mir heute bei Tageslicht nochmal die beiden Ölschalter angeguckt und gesehen, das der weisse, den ich ja auch ursprünglich in Verdacht hatte wohl etwas leckt. Man kann am Anschluß für den Stecker etwas wackeln, dann sieht man, das zwischen Stecker und der weissen Kunststoffaussenhülle etwas Öl "eingeklemmt" ist, das sich bewegt. Habe mir einen neuen Schalter besorgt&eingebaut. Die nächste längere Autobahn steht Ende kommender Woche an, ich werden dann noch mal Rückmeldung geben. Zitat:
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Ich hab' schon gelesen, das auch zu dünnes Öl zu den besagten Problemen führen kann, aber ich hab' das Nachfüllöl nach Anleitung gekauft (10W40). Komisch, das der Golf 3 da so "anspruchsvoll" ist. Ich habe bisher verschieden ältere Autos gefahren, und da konnte man im Prinzip jedes Öl reinkippen, der Öldrucksensor war damit immer zufrieden ;) Interessant ist auch, das bei normalen Stadtfahrten, auch kurz über Landstraße nichts passiert. Erst nach längere Strecke (um die 100 km) über Autobahn bei ca. 150 km/h fängt er plötzlich an, dann aber permanent. Ab da kam es dann wie gesagt auch immer bei Stadtfahrten. Am nächsten Tag war's aber wieder weg, bis zur nächsten längeren Autobahnfahrt eben. Deshalb kann ich mir auch nicht vorstellen, das es tatsächlich von einem Problem mit dem Öldruck herrührt. Wenn irgendwo ein Leck sein sollte und/oder etwas mit der Ölpumpe nicht stimmen würde müßte das ja permanent sein, und nicht erst nach längerer Fahrt Naja, mal abwarten, was jetzt mit dem neuen Öldruckschalter wird. |
das ist fast immer so da ist das öl dann auch mal 120° und mehr heiss, und damit richtig dünn da kann dann an den diversen lagern oder sonstwo der druck abfallen 10w 40 ist schon passend für den motor - da geht auch das gute alte mineralische oft besser wenn von dünnem oder verdünnten öl gesprochen wird, sind es meist benzin und kondensate die sich an den kolben vorbei in den motor schmuggeln da kann dann auch der ölstand mal um 10% sinken, wenn das alles weg ist ich weiss ja nicht, wann der letzte öl und filterwechsel war aber wenn das nicht ganz klar ist, oder schon länger zurück liegt schadet es sicher nicht und de defekte schalter - eh klar |
Das ist aber der klassische Ablauf bei Öldruckproblemen mit dem G3. In den meisten Fällen liegt es einfach an den Schaltern, weil die alt werden und dann noch das dauernde Warm/Kalt. Glücklicherweise sind echte Öldruckprobleme und deren Folgen (Motorschäden) eigentlich recht selten beim 3er. Die Schalter zu tauschen ist sehr einfach und preiswert. Auch für den Laien absolut kein Problem. Wenn du sagst, dass der eh schon feucht ist -> Defekt, einmal neu. Das Dämliche an dieser Öldruckwarnleuchte ist eigentlich, dass man als Fahrer erst informiert wird, wenn es zu spät ist. Denn bei zu niedrigem Öldruck herrscht Mangelschmierung und die Folgen davon dürften hinreichend bekannt sein. Daher gehört eigentlich ein manuelles Öldruckinstrument in jedes Auto, so wie es im W124 beispielsweise ist. Traurigerweise würde dieses Instrument wahrscheinlich 90% der Autofahrer/innen überfordern, weshalb es sowas nicht serienmäßig gibt. Sollte dein Problem dann mit dem neuen Schalter immer noch bestehen, heißt es wirklich mal Öldruck messen lassen und das nicht einfach nur nach dem Kaltstart, wo auch die verschlissenste Pumpe das zähe Öl noch auf Druck bringt, sondern unter verschiedensten Drehzahlen und Öltemperaturen. |
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Im normalen Betrieb dürfte es ja auch so sein, das die Lampe nicht konstant leuchtet, sondern erst mal bei besonderen Kurvenfahrten und ähnlichem kurz angeht, damit der Besitzer bescheid weiß, das es jetzt höchste Eisenbahn zum handeln ist. Wenn der Fahrer dann allerdings wartet, bis die Öldruckleuchte konstant leuchtet ist es natürlich zu spät. Zitat:
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Normalerweise gilt Ölwechsel einmal jährlich oder alle 15.000 km, je nachdem was zuerst eintritt. Die Warnleuchte wird komischerweise gerne als Füllstandsanzeige missbraucht und erst dann Öl nachgefüllt, wenn die leuchtet/blinkt. Das rührt wohl von den neueren Fahrzeugen, die sowas wirklich haben. Der Golf 3 stammt noch aus Zeiten, wo man dem Fahrer/Besitzer noch zutraute, in regelmäßigen Abständen den Ölstand zu checken und ggf. zu korrigieren. Die Öldruckschalter selbst haben ja schon eine Toleranz von (glaube, bitte nicht drauf festnageln) +/- 0,15 bar zu ihrem Schaltwert. Außerdem signalisiert dir die Warnlampe ja nur, dass zu wenig Öldruck da ist und nicht wie viel zu wenig. Das ist halt das Problem an der Sache. Einen absoluten Wert gibts ja nicht, nur eine Schwelle und man erfährt nur ob drunter oder drüber. Also wenn 0,1bar unter der Schwelle mag da wohl nichts passieren, aber bei 0 bar Druck wird sich deine Maschine recht schnell beschweren. Ich hoffe, du verstehst worauf ich hinaus will. Zitat:
Außerdem gibts es wirklich sehr wenige Leute, die gern an heißen Motoren rumschrauben, um den Schalter gegen ein Manometer zu tauschen ;) |
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Ich gestehe allerdings, das ich früher bei manchem Wagen mit dem Ölnachfüllen auch so lange gewartet habe, bis in besagten Kurvenfahrten die Ölleuchte kurz ansprang :o Ging allerdings auch immer ;) Zitat:
Aber ich habe ja nicht von jetzt auf gleich plötzlich 0 bar Druck im Motor (kapitaler Motorschaden mal ausgeschlossen). |
Erstmal wäre es hilfreich zu wissen, was für einen Motor du überhaupt hast. Es gibt nämlich 4 Motoren mit 75PS. Davon haben aber nicht alle zwei Öldruckschalter. Die Öldruckschalter reagieren normal schon halbwegs verlässlich. Also wenn der Wechselintervall schon drüber ist, würde ich mal an den Ölwechsel mit Filterwechsel denken. Mein Tipp für das Filter: Mahle oder eine andere Marke nehmen oder hol das Ding bei VW. Ist nicht wesentlich teurer. Für das Öl würde ich ein ordentliches 10 oder 15W40 verwenden. Ich verwende in Sommer eher ein 15W40, im Winter eher ein 10W40. Bei mir sind meist 2 Wechsel im Jahr erforderlich. Ich habe neulich einen Kanister Liqui Moly 10W40 für 14,99 mitgenommen. War ein Sonderangebot. |
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Ich warte jetzt wie geschrieben nach dem Schaltertausch erst mal ab, wie er sich bei der nächsten vernünftigen Autobahnfahrt verhält. Seit dem Tausch hat er sich bei Stadtfahrten noch nicht gemeldet, das hat er vorher aber auch nicht. Das die Golf3-Motoren mit ihrer Öldruckanzeige so empfindlich auf Ölsorte und Wechselintervall reagieren sollen finde ich allerdings schon merkwürdig. Wie erwähnt besaß ich schon so manches alte Auto verschiedener Hersteller, und da konnte man alles, was irgendwie Öl war in den Motor kippen und auch die Wechselintervalle überziehen wie man wollte, das hat die Öldruckmessung nie gejuckt. Ist der Öldruck und die Öldruckmessung beim Golf 3 so eng bemessen oder woran liegt das ? |
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Eine wirkliche Aussagekraft über den Öldruck hat nur eine Messung mit einem Manometer bei warmem Motor. Freundliche Grüße Teletubby |
So, wie angedroht mein Update : Der weiße Öldruckschalter wurde wie gesagt getauscht, Problem besteht aber weiterhin. Folgendes habe ich noch beobachtet bzw. berichte es nochmal im Zusammenhang : Es ist erst mal ordentlich Autobahnfahrt notwendig (so 70-80 km bei ca. 150 km/h), damit überhaupt eine Meldung vom Öldruck kommt, bei normale Stadt/Landfahrten passiert gar nichts. Wenn man besagte Strecke auf der Autobahn zurückgelegt hat _und dann_ die Drehzahl so unter 3000 - 2900 sinkt, geht das blinken und summen los. Was mich wundert ist folgendes : Sobald man dann wieder gas gibt, und die Drehzahl wieder über die genannten Werte steigen, geht die Meldung wieder aus. Sinkt die Drehzahl wieder unter die Grenze, geht Summen+Blinken wieder los, u.s.w. Da kann ich wirklich die Uhr nach stellen. Wenn man den Motor dann für ein paar Minuten aus macht, beruhigt er sich wieder, zumindest bei Stadtfahrten. Da ich jetzt als nächstes tatsächlich zu dünnflüssiges Öl vermute (der Ölstand ist aber immernoch auf max), werde ich morgen zu dem Schrauber fahren, von dem ich den Wagen gekauft habe und wir machen einen Ölwechsel. Mal schauen, ob das die Lösung ist. |
Da du den Intervall ja eh schon überzogen hast, halte ich das für eine gute Idee. Wie viel km hat das gute Stück denn schon gelaufen? Da es bei immer gleicher Drehzahl der Fall ist und bei heißem Öl könnte auch die Pumpe ausreichend verschlissen sein, um dann wirklich keinen ausreichenden Druck mehr zu fördern. |
also bei der Strecke udn der Belastung gehe ich von einer heftigen Öltemperatur aus. Ich würde mal das Öl tauschen und den Filter bitte gleich mit. Es kann bei dir durchaus sein, dass wenn der Motor früher viel Kurzstrecke lief jetzt die ganzen Ablagerungen gelöst sind und nun mit etwas Glück im Filter hängen, mit Pech hängen die im Sieb vor der Ölpumpe und behindern dort den Zulauf. Das kriegt man nur weg wenn man die Ölwanne runtermacht. Übrigens ist her genau das gleiche Problem: http://www.golf3.de/werkstatt/119068...-wechseln.html |
Hallo so im ganzen habe ich auch meine Probleme ein Tausch der beiden Schalter hat nix gebracht. Wie bei Dir ist es echt sporadisch wenn die Ölwarnleuchte anspringt.. mal wenn man Gas gibt ist es weg aber dann wieder wenn man Gas weg nimmt .. mal in Kurven oder nicht.. ich denke da ich nun auch ein frischen Ölwechsel durch habe liegt ein Kabelbruch vor. Wenn ich den Wagen ausmache und wieder starte ist alles wie von Geisterhand weg .. Wenn die Ölpumpe die Förderleistung nicht bringt wäre da ein dauerhaftes und regelmäßige Warnung der Ölleuchte da.. ist es aber nicht .. Ich sehe hier momentan viele solcher Probleme.. |
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Aufgefallen ist mir auch, das mal mehr, mal weniger von diesem hellen Schleim am Öldeckel klebt. Eigentlich hätte ich sowas für ein Symptom eines Problemes mit der Zylinderkopfdichtung gehalten, aber die ist erst vor besagten 17.000 km neu gemacht worden. Lt. verschiedener Beiträge in diesem Forum könnte das ja auch ein Zeichen für zu sehr verdünntes Öl sein, oder ? Zitat:
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Das ist ja auch nur eine Theorie und würde einen deutlichen Verschleiß der Pumpe bedeuten bei dieser Laufleistung. Zitat:
Sofern das Problem auch nach dem Ölwechsel noch besteht, halte ich eine manuelle Messung des Öldrucks für sinnvoll. Wie viel Öl verbraucht der Motor denn auf 1000km? Das könnte noch aufschlussreich sein. |
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Was ich auch noch nicht verstehe : Die Elektronik fragt ab ca. 2000 Umdrehungen den weißen Öldruckschalter ab, ob dieser geöffnet ist. Wieso piept und summt es denn bei mir bei heißem Motor, auch wenn die Drehzahl dann deutlich unter 2000 absinkt ? Unter 2000 sollte sich doch die Elektronik gar nicht um den Schaltzustand des weißen Öldruckschalters kümmern bzw. unter 2000 Umdrehungen schaltet dieser mangels entsprechendem Öldruck doch auch gar nicht, oder doch ? Wenn ich also mit heißem Motor im Leerlauf an der Ampel stehe, und es summt&piep weiterhin stellt sich mir die Frage, aufgrund welcher Parameter dies geschieht ? Bei dieser Drehzahl _kann_ der weiße Öldruckschalter doch gar nichts melden, weil der Öldruck gar nicht hoch genug sein kann :confused: Zitat:
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Und wie gesagt, seit ich vor besagten paar Wochen den Ölstand wieder auf max. aufgefüllt habe, ist dieser auch um keinen Milimeter abgesakt, großer Ölverlust ist also nicht erkennbar. |
Wenn das Überdruckventil leckt, dann läuft das zurück in die Ölwanne. Leg mal den Anschluss des Schalters für den oberen Öldruck direkt auf Masse. Dann muss das aus sein. Es wird nämlich abgefragt ob der ab geschlossen ist. Faustregel: Der Schalter 0,25Bar muss bei Öldruck offen und der 0,9-1,6Bar-Schalter (je nach Motor) geschlossen sein |
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Beim Ölwechsel aufpassen: Die Ablassschaube der Aluölwanne darf nur mit 20Nm angezogen werden. Ich bin nicht sicher, was für ein Öldruckschater für den oberen Druck im AEA einzusetzen ist. Beim ABU war anfangs der schwarze 1,4Bar drin und es soll als Ersatz der graue 0,9Bar eingesetzt werden. Leider ist ein Leitfaden kein Hinweis drin, welcher Schalter beim AEA richtig ist. Ich würde aber fast wetten, dass der 0,9Bar richtig ist. Der ABD hat den 1,4Bar drin. |
Ölwechsel wurde gemacht, nächste Testfahrt ist kommenden Donnerstag. Zitat:
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Warum soll man denn beim ABU einen anderen Schalter verwenden ? Ist sich VW nicht einig, welcher Öldruck im Motor herrschen soll, oder wie ? ;) |
also 1,6-2,0Bar ist laut Leitfaden falsch. Da ist nur von 0,9 oder 1,4Bar die Rede. Der 1,4 ist schwarz wie oben beschrieben. VW weiß sehr wohl, was je Motor richtig ist. Deswegen die Unterschiede in den Werten. Die würden auch lieber einen Typ verbauen. Es gibt aber unterschiedliche Motoren. Die großen 827er haben höhere Drücke. |
Also wer bei > 2000 Upm mit 0,9 bar rumgurkt, tut mir Leid. Das ist doch Mangelschmierung hoch 10. |
Mangelschmierung kann man nicht sagen. Das ist ja nur die Förderpumpe, die das Öl in Umlauf bringt. Das Öl baut sich dynamisch als Keil vor der drehenden Welle auf und schmiert so. Die dynamischen Drücke im Lager sind weitaus höher. Der Förderdruck des Öls hebt auch nicht die Welle von der Lagerschale ab. Das kann er auch gar nicht. Dazu braucht es mehrere hundert Bar, die im Lager sehr wohl entstehen. Deswegen verschleißt das öl ja auch, u.a. durch die dauernde Quetschung. Deswegen ist es relativ egal, was da für ein Druck herrscht. Es muss nur sichergestellt sein, dass genug Öl an jeder Lagerstelle ankommt. Dein AEE hat ja überhaupt keinen zweiten Schalter und meine alten Motoren hatten teilweise auch keine dynamische Öldruckkontrolle und liefen trotzdem 200.000km und mehr. Nur mein Diesel hatte so bei 100.000 rum (noch bei meinem Bruder) damit Probleme und da hatte der in der Werkstatt gleich gesagt, da ist ab Werk ein falscher Schalter drin. Turbomotoren brauchen niedrigere Schalter, getauscht getan. Der Diesel lief dann bei meinem Bruder und mir weitere 300.000km. Du erklärst also meinen ABU zum Mangelschmierer? In den kleinen Motoren ist normal für den oberen Druck ab Werk der 068 919 081 (A) eingebaut. Der (A) hat 0,9Bar, der ohne A 1,4. Alle anderen Schalter sind falsch. Der Schalter sitzt rechts am Zylinder 1. Der (A)-Schalter dürfte ab ca 1993/94 zum Einsatz gekommen sein. Und beim AEE fiel der gleich ganz weg, weil nicht erforderlich. |
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Die großen Motoren haben übrigens einen höheren Druck, weil dort am Ölfilterflansch und nicht am Zylinderkopf gemessen wird. Dass du nach jedem Abzweig weniger Druck auf der Leitung hast, brauch ich dir ja ebenfalls nicht zu erklären ;) |
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Übrigens habe ich mal hier gesucht und 2010! einen Thread gefunden. die richtige ET-Nummer für den AEA soll wohl die 068 919 081C sein Und dieser Schalter hat 0,9Bar http://www.golf3.de/werkstatt/74250-...kschalter.html Der hier wäre passend http://www.ebay.de/itm/Oldruckschalt...item3a85f18910 oder von Hella http://www.ebay.de/itm/Oldruckschalt...item5af200647b |
an deiner stelle würde ich mal den öldruck messen lassen, messung muss bei 80° und 2000 Umdrehungen gemacht werden und muss 2,0bar anzeigen! |
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Natürlich ließe sich die Fehlermeldung ganz leicht beheben in dem man einen Öldruckschalter mit niedrigerer Bar-Zahl einbaut, aber das kann's ja nicht sein. |
Ich hatte das Problem an meinem Golf2-Dioesel auch gehabt. DFa war ab Werk ein Schalter eingebaut und nach rund 100.000km machte der Probleme. Dann kam raus, dass VW später wegen der Probleme nur bei den Turbomotoren andere Schalter mit etwas geringerem Druck eingebaut hat. Das war ein 827er gewesen. Und der hatte dann nur noch 1,4Bar. Bei deinem Motor ist definitiv der falsche Schalter drin. Es muss ein 0,9Bar Schalter rein. Das hat schon seinen Sinn. Wie Mustang ja auch schrieb sitzt der 1,6-2Bar-Schalter beim 827er Miotor am Ölfilterflansch, ganz am Anfang des Ölkreislaufs. Unmittelbar hinter dem Ölfilter. Beim 801er Motor sitzt der Öldruckschalter ganz am Ende der Leitung hinter allen Abzweigen und Verbrauchstellen. Da kommt einfach nicht mehr soviel Druck an, wie ganz vorn im Strang. Der typ, der in dem von mir verlinkten Thread das mit den Werten geschrieben hatte (AgentBRD), der hatte schon Ahnung. Leider ist der verschollen. |
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Aber ich nehme die Anregung gerne auf, wenn jetzt nach dem Ölwechsel das Problem weiter besteht, werde ich noch mal gezielt bei VW nach der Problematik und den richtigen Schaltern fragen. Hast du denn irgendwelche offiziellen Listen o.ä. von VW, aus denen das eindeutig hervorgeht ? Ich habe nämlich spasseshalber mal im Internet bei mehreren Anbietern gesucht, und bei allen Händlern habe ich aufgrund meiner Fahrzeugkennziffern immer den weißen Schalter mit 1,6 - 2,0 bar Druck als den richtigen angezeigt bekommen. Die Kennziffern sind übrigens : 2.1 : 0600 2.2 : 9110300 |
Die Teilenummer steht oben 068 919 081C. Das sind wohl die Nachfolger vom A, der in meinem ABU werkelt. Und was der Teilemensch bei VW da guckt und wo, das würde ich gerne mal wissen, im Teilekatalog sicherlich nicht. Preis laut Nininet 13,63 incl Umsatzsteuer. Aber aufpassen, manche Händler verlangen Aufschlag auf die Preise, was VW eigentlich nicht wünscht. Wie gesagt ich habe im Reparaturleitfaden nachgesehen. Da steht vom 0,9/1,4Bar Schalter. Aber nur für die ABD-, ABU- und AEA-Motoren. Die Motoren AEE und AEX haben nur einen Schalter. Ersatzteilnummer steht da keine. Aber in dem von mir gestern abend verlinkten Thread, hat der nachgesehen im Katalog und das gefunden und 2010 gepostet. |
hast du mal dein öldruck gemessen? |
Das ist m. E. nicht nötig. Er hat schlicht einen Schalter drin, der viel zu unempfindlich ist. Da der Druck nur knapp zu niedrig ist, ist das ein Grenzfall. @Thomas: wie hast du den Schalter gekauft? Mit dem Motortyp und der FIN oder mit dem Muster des alten Schalters? |
nich nötig?? wenns um die motorschmierung geht würd ich ganz sicher keine experimente machen.wenns am schalter liegt ist das ja schnell behoben wenn nicht hat sich das bald für den motor. bei sowas geht man lieber auf nummer sicher schalter hin oder her! |
naja, also so nötig ist der Schalter ja auch nicht. Denn mit dem Modell 96 kam der AEE und der hatte den Schalter nicht mehr. |
Richtig. Daher hat der AEE auch keine dynamische Öldruckkontrolle mehr, sondern einfach nur eine Warnleuhte, dass die Pumpe überhaupt irgendwas fördert... Meiner Meinung nach der letzte Schrott, denn wenn die bei voller Fahrt einen Druck unter 0,25 bar ist, ists eh vorbei. |
Hallo Jens, das war bei VW lange Jahre üblich so und es hat funktioniert. Ich meine erst nach 1980 herum kam die doppelte Kontrolle auf. Also mein 171er Golf und meine 321er Passat hatten das alle nicht, der 32B hatte es und die beiden Audi80 B2 hatten das auch nicht. Der einzige motor der damit je bei mir ein Problem hatte war der Diesel im Golf2, der hat gepiepst und als der Schalter gegen einen mit geringerem Druck getauscht war, lief der Motor bei uns noch über 300.000km. Es ist ja auch ein Unterschied ob wie beim 801er Motor beide Schalter am End der Ölleitung sitzen oder beide am Anfang wie beim 827er. Sinnvoller wäre es einen am Anfang und einen am Ende zu haben. Aber das bringe mal den Controllern bei. |
Gute Nachrichten. Habe heute wieder meine Teststrecke auf der Autobahn absolviert, und es kam keinerleih gemecker vom Öldruck. Lag also offenbar tatsächlich am zu alten Öl, hätte ich nicht gedacht. Vielen Dank für die Tips ! Zitat:
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