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Temperaturanzeige – Geber defekt? Motor AKS 1,6 74KW Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2) Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum und suche Rat und hoffe, dass ich demnächst vielleicht dem einen oder anderen auch einmal helfen kann. Ich habe mir letztes Jahr einen Gt Variant von 98 gekauft (1,6L-101PS AKS) Ich habe das Problem, dass die Nadel der temperaturanzeige immer aufliegt. Der Motor wird ganz normal schnell warm und verbraucht auch trotz der fehlenden temperaturanzeige 6 bis 9 Liter nach fahrweise, also hab ich das thermostat denke ich schon ausschließen können. Ich gehe daher davon aus, dass der Fehler am temperaturgeber, Kabel oder dem Kombiinstrument zu suchen ist und würde gerne den Geber überprüfen. Ich versuche über die Anhangfunktion 2 Bilder mitzuschicken. Ist das dieser Wassertemperaturgeber? Wieviel (ich denke mal Wiederstand) müsste ich an welchen Kontakten des Gebers messen? Warum gehen da 4 Kabel ab, für die Anzeige wären doch nur 2 nötig? Weiß das jemand hier im Forum? Wäre grad total hilfreich…:h-e-l-p: Danke, Frank. |
Da sind 4 Kabel dran, weil einmal das Motorsteuergerät und einmal das Kombiinstrument die Temperatur haben müssen. Ob die Anzeige defekt ist kannst du einfach prüfen indem du den Stecker abnimmst und die 2 Kontakte für die Temperaturanzeige überbrückst, so simulierst du dann einen vollausschlag. Pin 2 und 4 musst du dazu brücken. (Zündung muss natürlich eingeschaltet sein) |
Danke für Deine Antwort. Ich dachte schon, ich hätte mich irgendwie falsch verhalten, da mir niemand eine Antwort gibt. Ich habe derweil ich das gepostet hatte auch schon weitergesucht. Dass es der temperaturgeber ist weiss ich jetzt. Der Geber scheint auch iO, ich habe den Wiederstand zwischen 1 und 3 bei kaltem und bei warmem Motor gemessen, ich hatte Werte steigend und fallend je nach Wassertemperatur zwischen 440 und 2K. Ich habe auch schon versucht 1 und 3 zu brücken, hat sich aber nichts getan an der Anzeige. Ich wusste nicht, dass ich 2 und 4 auch brücken muss. Dem Steuergerät passiert dabei nichts, oder? Oder müsste ich statt zu brücken einen kleinen Wiederstand von 200 oder so zwischenhängen? |
In dem Gehäuse sind zwei Temperaturgeber drin. Der Geber G62 (1-3) liefert den Wert für die Einspritzanlage, der Geber G2 (2-4) liefert den Wert für die Anzeige. Diese Geber können nicht getrennt gewechselt werden. Du kannst das überbrücken, da passiert nichts. Kannst aber natürlich auch den Widerstandswert am Geber messen. Dann weißt du gleich ob der Geber okay ist. |
Na das war mal ne perfete Hilfe, Hoffnung macht sich bei mir breit. Ich habe die Wiederstände an 1-3 gemessen, weil ich das irgendwo hier gelesen hatte. Ich wollte auch kein thema aufmachen, dass es hier nicht schon gibt, ich hatte aber wirklich viel gesucht und für meinen Motor wirklich nirgendwo was gefunden. Ich werd gleich mal losgehen und bei 2-4 messen oder testweise ne Brücke probieren und nachsehen wies der Anzeige dann so geht. Es wäre wirklich das beste, glaube ich, wenns der Geber wäre. Ich hab vorhin mal versucht zu sehen, wo die Kabel hinverlaufen und das finde ich echt kompliziert. Ich wüsste bei einem Kabelbruch garnicht das Kabel weiterzuverfolgen, bis es wieder irgendwo geklemmt wird. Ich habe schon eine Menge hier gelesen, was Du geschrieben hast, Du scheinst wirklich eine unglaubliche Ahnung vom Golf 3 zu haben. Woher weisst Du so viel vom Golf 3, man könnte fast denken, Du hättest ihn entwickelt! Soviele verschiedene Motorenvarianten über die Baujahre und Du hast immer ein unglaubliches Detailwissen. Danke für Deine hilfreiche Antwort! |
Meine Freundin war gerade mit dem Auto in die Stadt gefahren, also der Motor war warm. Ich habe jetzt mit warmem Motor folgende Wiederstände gemessen: 1-3 0,66K und an 2-4 2,83K. Ich habe 1-3 gebrückt, da hat sich nichts verändert, als ich 2-4 gebrückt habe hat im Instrument unten die rote Warnmeldung für Wasser gekommen. Beide gebrückt kam auch nur die rote Meldung. An der temperaturanzeige aber kein Ausschlag. Könnt ihr damit was anfangen? Ist das normal, dass ich bei 1-3 und 2-4 so unterschiedliche Wiederstandswerte messe? Warum schlägt der Zeiger nicht aus, wenn ich Brücken mache? 2-4 scheint ja beim Brücken zumindest was das Kabel angeht was zu verändern (rote Warnmeldung Kühlwasser). Ich bin da gerade echt überfragt. |
Bitte Euch nocheinmal um Mithilfe, die Anzeige geht einfach nicht Ich habe jetzt in den vergangenen 2 tagen alles mir mögliche überprüft und möchte Euch nocheinmal um Rat bitten. Spannungsmessung am Geberstecker gegen Minus der Autobatterie hat ergeben: Klemme 1 und 2 = 0 V Klemme 3 = 5 V Klemme 4 = 0,15 V Durchgangsprüfung Geberstecker zu tachostecker 23 (laut Forumsbeitrag Kühlmitteltemperaturanzeige): Klemme 1 bis 3 = unendlich Klemme 4 = Durchgang (0 Ohm) Wiederstandsmessung am Geber mit kaltem Motor: 1 zu 3 = 7,35 kOhm 2 zu 4 = 30,7 kOhm Wiederstandsmessung am Geber mit warmem Motor (Öl = 82Grad): 1 zu 3 = 380 Ohm 1 zu 4 = 1,736 kOhm Meine Fragen: Entsprechen meine gemessenen Spannungen am Stecker dem Normalzustand? Bei zwei voneinander unabhängigen Gebern (1-3 einer und 2-4 auch einer) müsste ich da nicht an 2 Kontakten Spannung anliegen haben? Kommt die Spannung für Geber G2 (2-4) auch aus dem tacho, eventuell tacho defekt? 4 scheint ja die Signalleitung zum tacho zu sein (zumindest nach einer tachosteckerbelegung, die ich hier im Forum gefunden habe), das ergibt ja auch meine Durchgangsmessung. Ich habe aber am Stecker auf 2 keine Spannung. Wieviel müsste wenn auf 2 zu messen sein? Entsprechen die an den Gebern 2-4 und 1-3 mit kaltem und mit warmem Motor gemessenen Widerstände dem Zustand, daß die Geber iO oder defekt sind? Kann ich die Leitung am Gebersteckerkontakt 2 auch per Durchgangsprüfung zurückverfolgen? Wo müsste ich da messen? Gruß Frank |
Ich sag's mal so: Wenn du 2 und 4 am Stecker überbrückst sollte die Anzeige voll ausschlagen, da sie das bei dir aber nicht tut wird sie wohl nicht in Ordnung sein. Da in dem einem Geber quasi 2 Werte gemessen werden ist schon richtig, das Motorsteuergeräten arbeitet mit anderen Werten als das Kombiinstrument, wie das genau geschaltet ist kann ich dir leider auch nicht sagen, das kann man im Schaltplan bestimmt sehen - aber notwendig ist das erstmal nicht. Ich denke mal, dass dein Kombiinstrument defekt ist, probehalber solltest du mal ein anderes probieren. |
Das denke ich auch, Leitung (Klemme 4) hatte ja Durchgang zum tacho und die Geber ändern ja zumindest bei temperaturänderung ihre Werte. Wäre noch schön gewesen, die Werte genau zu wissen, um Kabelbruch (Klemme 2) oder die Geber ganz ausschließen zu können, aber ich denke auch, vielleicht läuft es auf ein "Probewechseln" des tachos hinaus. Ich müsste mir eins kaufen, meins ist von Motometer 0-220 KM/H MFA. Reicht das als Angabe, oder muss die Nummer oben (1H0.919.880) auch genau stimmen? Wo krieg ich das am besten her, ebay, Schrotti oder hat hier jemand sowas abzugeben oder wenigstens mal zum ausprobieren? |
Also der Punkt 1 am Geber geht zur Gebermasse, mit der alle Geber für die Steuerung versorgt werden und der Punkt 2 geht direkt zur Masse. Wenn du 2-4 brückst und die rote Lampe kommt, dann sind die Leitungen und der Geber erstmal okay. Wenn das Instrument nicht ausschlägt ist das dann kaputt. Ich würde mal das Instrument auf kalte Lötstellen prüfen. Ansonsten besorgt die ein Instrument des gleichen Herstellers vom Schrott (Wichtig ist nur ab 0 oder ab 20km/h). Dann kannst du die Teile umbauen (von einem Elektronikgeier machen lassen). Wenn die Tankanzeige tut, ist der Spannungskonstanthalter in Ordnung. Der versorgt auch den Temperaturgeber. Nachsatz: An Klemme 2 muss direkt Masse anliegen. Spannung gegen Masse messen. Es muss 0V anliegen. Kannst auch bei stehendem Motor und eingeschalteter Zündung machen |
Wenn Kontakt 2 und 4 ein einzelner Geber ist und 4 als Signalleitung direkt zum tacho geht, dann verstehe ich nicht wie das funktionieren soll. Normalerweise müsste für die Messung der tacho eine Spannung schicken (bliebe ja nur Kontakt 2 dafür) und als Messung anzeigen, was er über den temperaturabhängigen Wiederstand über 4 dann zurückbekommt. Hab ich da nen Denkfehler? |
Hallo Golf3Variant1,6-101PS, stark vereinfacht kannst Du Dir die Schaltung des Temperaturanzeigeinstrumentes so vorstellen, dass der eine Anschluss des Instrumentes am Plus liegt und der andere über den Geber an Masse. Je nachdem, welchen Widerstand der Geber gerade hat, schlägt der Zeiger mehr oder weniger weit aus. Wie gesagt: Stark Vereinfacht. Deshalb, weil das Ganze noch eine Elektronik durchläuft, die die Anzeige etwas stabilisiert, damit nach VW-Angaben "der Fahrer nicht durch kleinere Ausschläge des Instrumentes beunruhigt wird". Sichere Erkenntnis: Je niederohmiger der Geber ist, desto größer der Stromfluss in der Leitung und desto größer der Ausschlag des Zeigers. Das ist ja auch der Grund dafür, dass der Zeiger im Fall, dass man seine Leitung am Geber direkt mit Masse verbindet, bis zum Ende der Skala ausschlagen muss. Der zweite Anschluss des Gebers für das Anzeigeinstrument liegt deshalb permanent auf Massepotential. Es gibt von VW sogar eine Tabelle, die Auskunft darüber gibt, welcher Widerstand des Gebers zu welcher Zeigerposition führen muss. Irgendwo habe ich die auch. Werde demnächst mal danach suchen. Falls Du ein anderes Kombiinstrument (KI) benötigen solltest, sollte die Teilenummer exakt und vollständig übereinstimmen. Denn die Kombiinstrumente für die Motoren "AFT" und "AKS" sind etwas speziell in Berzug auf die Wegimpulszahl und den Beginn des roten bereiches des Drehzahlmessers. Auswahl hast Du aber insofern, dass Du auch ein KI mit einer anderen Farbe der Skala und der Zeiger oder ohne MFA nehmen kannst. Deren Teilenummern kann ich dir im Bedarfsfall gerne mitteilen. Freundliche Grüße Teletubby |
Der defekt scheint wirklich im tacho zu sein. Ich werde ihn gleich nocheinmal ausbauen und wirklich einmal nach kalten Lötstellen suchen, je nach optischem Bedarf versuchen ein paar Lötstellen als letzten Versuch nachzulöten. Meine Fragen gingen gerade auch wirklich eigentlich nur dem Interesse nach, nachvollziehen zu können wie es funktioniert. Ich bin Elektriker und schon schwer an sowas interessiert. Wolfi71 hat gerade den Unterschied zwischen einer Gebermasse (Klemme 1) und der Automasse, die an 2 anliegen muss gemacht. Soll ich das dann so verstehen, dass der tacho über Klemme 23 und Geberkontakt 4 eine Spannung schicken würde, die über den temperaturabhängigen Wiederstand gegen Masse geht und so je wärmer der Motor wird einen "kontrollierten Kurzschluß" macht und das zum Ausschlag des Zeigers am tacho führt? Danke für Eure Geduld mit mir! P.S.: Auf die MFA wollte ich nach Möglichkeit nicht verzichten. Die Farbe der tachofolien wären mir egal. Ich hatte oben schon geschrieben, dass der bei mir eingebaute tacho von Motometer ist, 0-220 Km/h mit der Nummer 1H0.919.880 und halt mit MFA. Welche Nummern kann ich denn dann noch einsetzen? Binn dann nämlich jetzt auf der Suche. |
Es ist genauso so. Es sind Widerstände mit negativem Temperaturkoeffizienten verbaut. Die werden niederohmiger, je höher die Temperatur wird und desto mehr Strom fließt und desto weiter schlägt das Instrument aus. Wenn ein bestimmter Schwellwert überschritten wird, dann geht die rote Warnlampe an. Gebermasse und Normalmasse liegen vermutlich deshalb unterschiedlich an, um Messfehler wegen Lichtmaschinenstrom und ähnlichen Bedingungen die Potentialunterschiede auslösen, zu vermeiden. |
Du kannst auch nen MFA Kombiinstrument vom 90 PS Motor nehmen, das hab ich damals auch genommen - funkionierte einwandfrei und sind leichter zu bekommen. |
Zitat:
aber mit kleinen Abweichungen der einzelne werte |
Hallo nochmal! Zitat:
1H0 919 861 G Kombiinstrument 220 KMH, Zifferblattfarbe silber, ohne MFA, Motoren "AFT" und "AKS 1H0 919 880 Kombiinstrument 220 KMH, Zifferblattfarbe schwarz, mit MFA, Motoren "AFT" und "AKS" 1H0 919 880 L Kombiinstrument 220 KMH, Zifferblatt silber, mit MFA, Motoren "AFT" und "AKS" Diese vier Stück kannst Du alle ohne Probleme nehmen. Zitat:
Zitat:
Freundliche Grüße Teletubby |
Na Ihr seid echt einfach nur die Besten! Danke! Wenn ich Eure Informationen mit meiner Messung übereinanderlege fehlt mir am Stecker an Klemme 4 die Spannung, die der tacho schicken müsste, demnach ist der tacho defekt, Leitung hat Durchgang und die Geberwerte scheinen iO. Ich hab den tacho gestern abend mal aufgemacht und nicht daß ich SMD nicht löten könnte, aber da was probeweise mal eben kurz nachzulöten oder Fehler zu suchen entspräche eher einer Doktorarbeit. Ich werde nach den beiden Nummern 1H0 919 880 und 1H0 919 880 L von Motometer suchen und mir so einen kaufen. Besser wäre natürlich der Geber gewesen, weil dann jetzt natürlich der tachostand nicht mehr der gleiche sein wird, aber wir können ja deswegen auch nicht was anderes kaputthexen. |
mit etwas suche bekommt man auch denn richtigen Tacho inklu. naheliegenden KM-stand als ich auf MFA umgerüstet hatte, hatte ich gerade mal eine Differenz von 6000km. wünsche dir bei der suche viel Glück |
Ok, das war ein sehr entteuschender tag. Ich war an mehreren Schrottplätzen in der Umgebeung. In Lüd, bei AVL (hatte garkeinen), bei Rolli (hatte mehrere), Schneider und 2 weitere in Hagen hatten auch garkeinen, der auch nur ungefär passt. Ich bin dann zurück nach Rolli in Lüd, einen habe ich bei ihm sogar noch aus einem Gt Variant ausgebaut, aber bei allen die Nummer nicht genau identisch. Ich habe dann bei Rolli freundlicherweise 2 mit der Nummer 1H0.919.880 A ausprobieren können. Er meinte, trotz daß das "A" am Ende zuviel ist müssten sie gehen. Bei beiden lag genau wie bei meinem die temperaturanzeige auf. Liegt das an dem "A"? Beide mit diesem "A" hatten die genau gleiche Funktionalität wie meiner, eben aber auch den Fehler mit der liegenden temperaturanzeige. |
Da du doch mit SMD besser klarkommst, musst doch einfach mal die Spannung, die die Temperaturanzeige versorgt. Ich verstehe eins nicht: Wenn du an Pin 4 Masse anlegst, dnan geht die Rote Lampe an. Das bedeutet, dass da Strom kommen muss. Halt durch die Elektronik sehr wenig. Miss mal direkt den Strom, der da fließt. |
Ähm, mit SMD besser auskennen ist vielleicht ein bisschen übertrieben, ich habe in der Ausbildung damals SMD gelötet und eine bessere Wella- Lötstation. Ich habe bei eingeschalteter Zündung am Geberstecker folgende Spannungen gemessen: 1 = 0V 2 = 0V 3 = 5V 4 = 0,157V hätte nicht an 4 eine höhere Spannung anliegen müssen? Wenn ich den Strom messen will, muß ich an 4 die Leitung durchknipsen und das Multimeter dazwischenhängen, hinterher wieder verlöten, oder kennst Du eine elegantere Lösung? Sollte es nicht auch eine Möglichkeit sein, testweise mal den Batterieminus auf 2 zu legen, oder kann dabei etwas kaputt gehen? Das beste wäre jemand mit gleichem tacho, bei dem man sehen könnte, dass die Anzeige funktioniert und dann das Kombiinstrument einmal probeweise bei mir dranhängen, aber das wird wohl auch schwierig. |
Hallo! Kombiinstrumente mit der Teilenummer 1H0 919 880 A sind für die Motoren ADZ, AGG, AEP, ACC und AKR. Die Wegimpulszahl und er Beginn des Roten Bereiches sind anders als bei Deinem Kombiinstrument. Wenn sich dieses KI in Bezug auf die Temperaturanzeige genau so verhält wie Deins, dann scheint das ja ein Anzeichen dafür zu sein, dass Deine Diagnose "KI defekt" falsch ist. Denn in Bezug auf die Kühlflüssigkeitsanzeige unterscheiden sich diese KI´s nicht. Das ist ja eigentlich eine gute Nachricht, weil alles Andere preiswerter zu reparieren ist. Freundliche Grüße Teletubby |
Wenn du am Stecker auf 2 0V misst, dann liegt da Masse an. 0V ist masse. Miss mal von 1 und 2 zum Pluspol und du wirst volle 12V messen. Pin1 ist Gebermasse (braun(blau) und läuft zusammen mit anderen Gebern zu einem Massepunkt am Steuergerät (über T28a/6 zu T68/35). Das wird gemacht um Masseschleifen und damit Messfehler zu vermeiden. Pin2 liegt direkt an Masse (Massepunkt am Motor), sprich am Minuspol der Batterie. Das schreibe ich doch die ganze Zeit. Dieses Kabel ist braun/grün. Ob der Wert an Pin4 richtig ist, das kann ich nicht sagen, weil sich auch ein OP-Verstärker dahinter verbergen kann. Der ist recht hochohmig deswegen ist es unklar wie hoch der Messwert ist. Wer misst, misst Mist. Verfolge mal die Leitung von Pin 4. die geht zum Stecker T28a/10 (am Zylinderkopf links, rund) und von dort weiter auch gelb/rot zum Stecker D2/3 an der ZE. Dann an Stecker U2/9 wieder raus und zum Instrument an Stecker T28/23. Dieses Kabel ist weiß. |
Ich habe die Strommessung gemacht und die Leitung, die an Klemme 4 des Gebersteckers geht direkt hinter dem Stecker durchgeknipst und das Multimeter dazwischengehangen. Die Messung hat 1,33 MüAmpere ergeben, also nichts. Das ist genausowenig wie die 0,157V Spannung. Ich denke mal, da fehlt was. Das Problem ist aber, dass die Durchgangsmessung von Stecker T28/23 zum Geberstecker Kontakt 4 0Ohm, also Durchgang ergeben hat. Entweder es fehlt der tacho mit der richtigen Nummer (aber ich denke auch, die temperaturanzeige hätte funktionieren müssen, tankanzeige ging ja auch an allen) oder es muß langsam an irgendetwas liegen, das aus dem Weltraum kommt. Da ich die Unterbrechung am Geberkabel 4 noch nicht wieder zusammengelötet habe (nur mit Lüsterklemme bisher) werde ich morgen trotz der 0 Ohm das weisse Kabel zum tacho auch einmal hinter dem Stecker abknipsen und bis zum Geberstecker testweise eine leitung durchs Fenster dranmachen, den Batterieminus direkt auf Kontakt 2 legen und die Anzeige testen, dann ist auch das Messgerät ausgeschlossen. Genauso werde ich die Leitung zurückverfolgen. Irgendwann muss der Fehler doch mal auch gefunden sein. Ich frage mich langsam, was passiert wäre, ich hätte das Auto in die VW- Werkstatt gebracht. Danke trotzdem, dass Ihr dranbleibt. Ohne Euch wäre ich dabei wirklich aufgeschmissen gewesen! |
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PS. bitte versuche mal ein paar mehr Absätze in deine Texte zu bringen so lässt es sich immer sehr schwierig lesen ;) dies soll keine Kritik sein sondern nur eine kleine Anmerkung |
Den PIN kannst du so oft an Masse legen wie du willst. der liegt serienmäßig auf Masse, nämlich auf der Masseschiene am Motorblock. Miss doch einfach mal da den Widerstand von PIN2 zur Masseschiene am Motorblock. Pin2 ist direkt auf Masse gelegt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir an einander vorbeireden oder du das was man sagt hartnäckig ignorierst. |
Ich habe Eure Ratschläge befolgt, leider will die Anzeige trotzdem nicht. Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3) Hallo zusammen, Wolfi71, Deinen tip, den Wiederstand von Steckerkontakt 2 gegen den Motorblock zu messen habe ich befolgt, die Messung hat 0 Ohm, also Durchgang ergeben, genauso zum Batterieminus. fitzner36, Deinen tip die Leitung zum tacho probeweise neu zu ziehen habe ich auch befolgt, ich hatte zwar beim Durchgangsprüfen vorher schon 0 Ohm gehabt, aber wie Wolfi71 vorher schonmal sagte, wer misst, misst viel Mist. Um dann auch noch den Minus ausschließen zu können habe ich auch die Leitung zusätzlich probeweise direkt ans Batterieminus gelegt. Ich habe 2 Bilder davon gemacht, damit Ihr besser nachvollziehen könnt was ich gemacht habe und sie hier beigefügt. Nach erfolglosem Versuch (Anzeige ging trotzdem nicht) alles wieder ordentlich verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert. Ich denke, das Problem wird die niedrige Spannung an Gebersteckerklemme 4 sein, mehr als diese 1,57V habe ich auch an der Lüsterklemme (Bild_2) gegen den Batterieminus nicht bekommen. Da ja schon meine am Geber G2 gemessenen Wiederstände (Motor kalt = 30,7kOhm und Motor warm = 1,73kOhm) nach Eurer Meinung richtig schienen und am Schrottplatz mit 2 anderen Kombiinstrumenten das Problem mit der Anzeige geblieben ist, ist mir eingefallen, dass Ihr mal was von der tankanzeige gesagt habt. Und zwar, dass die beiden Anzeigen über das Kombiinstrument zusammenhängen. Da ging es um einen "Spannungskonstanthalter". Meine tankanzeige zeigt zwar an, aber was, wenn sie irgendwie einen Schluß oder sowas macht, dass die Spannung für die temperaturanzeige zusammenbricht, trotzdem dabei aber noch Werte ausgibt ? Das ist zwar jetzt auch nur eine Mutmassung, aber der Vorbesitzer hatte mir beim Verkauf gesagt, dass eine Zeit lang die tankanzeige nicht ging, dann aber von selbst doch wieder. Was, wenn da was nicht stimmt? Manchmal gibts ja so verrückte Sachen und man sucht nur an der falschen Stelle. Im Bild_3 habe ich mal den Stecker fotografiert. Er hat 2 dickere Kontakte und Leitungen aussen und 2 dünnere in der Mitte. Die Leitungen haben wie ich erkennen konnte folgende Farben: rot/glb (dick), violett/schwarz (dünn), braun/blau (dünn) und braun (dick). Meine Frage: kann ich den auch irgendwie mal testweise brücken bei abgezogenem Stecker, um dem Kombiinstrument "voll" und leer" zu simulieren und so den tankgeber auch ausschließen? Ich hoffe, ich habe Eure Ratschläge richtig befolgt und ich habe mir auch mit den Absätzen Mühe gegeben. Das ist irgendwie scheinbar ein ganz schön verzwickter Fehler und ich bin ziemlich froh, dass Ihr bereit seid, mir dabei zu helfen. Ganz bestimmt will ich niemanden verärgern. Gruß Frank |
Ein etwas deprimierter tagesbericht... Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3) Ich habe mich heute mal, in der Hoffnung endlich einen Fehler bei meiner temperaturanzeige finden zu können mit dem tankgeber beschäftigt. Ich konnte keinen Defekt an der tankanzeige finden, hier meine Ergenisse: Die beiden äußeren Kontakte des Steckers, der auf dem tankgeber sitzt sind der Anschluß für die Benzinpunpe, die sich auch im tank befindet. Rot/glb gegen braun (minus) hat 5V als Spannungsversorgung für die Benzinpumpe. Die beiden dünnen Kontakte in der Mitte ergeben das tankgeberpoti mit: 295 Ohm für tank leer und 36 Ohm für tank voll, meine Anzeige zeigt 1/4 voll und hat 132Ohm. Gegen Masse hat der Violett/schwarze 0,152 Volt anliegen. Es ist genau wie beim Kontakt 4 beim temperaturgeber, da messe ich ja auch nur so wenig Spannung gegen Masse. Vielleicht ist es, wie Wolfi71 sagt wirklich so, dass da ein OP-Verstärker im Kombiinstrument für die Messung integriert ist. Da aber die tankanzeige richtig anzeigt sind die 0,15 V richtig, "denke ich". Praktisch wäre, einer, der den gleichen Motor wie ich hat (bzw. der aft ist soll auch baugleich sein) könnte einmal bei sich messen, ob die Spannung am temperaturgeberstecker 2-4 (0,15V) auch genauso niedrig ist wie bei mir, bzw. ob der Widerstand 2-4 bei kaltem Motor auch wie bei mir 30,7kOhm und bei warmem Motor 1,7kOhm. Gruß Frank |
Endlich mal Ergebnisse !!! Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3) Endlich habe ich auch mal etwas erfreuliches zu posten: Ich habe vorhin nocheinmal den tip bekommen, die Geberleitung von Kontakt 4 Geberstecker zum Kombiinstrument Klemme 23 direkt an den Batterieminus zu legen. Ich hatte das ja vorher schon erfolglos ausprobiert gehabt, bin aber nochmal in die Garage und habe "4" nocheinmal aufs Batterieminus geklemmt. -natürlich wieder erfolglos. Da ich aber schon alles, wirklich alles (sogar den tankgeber) durchprobiert hatte (Kabelbruch, Wiederstandsmessungen am Geber, 2 andere Kombiinstrumente...) habe ich wieder dagesessen und gerätselt. Mir ist dann die Idee gekommen: Was, wenn sich die Wiederstände am Geber zwar temperaturabhängig ändern, der Geber aber nur ein "bisschen" kaputt gegangen und zu hochohmig geworden ist? Was, wenn die Messung im Kombiinstrument "gegen verkehrte Messergebnisse verriegelt" ist? Vielleicht, war meine Überlegung zeigt das Kombiinstrument bei Werten, die einen intakten Geberwiederstand unter- oder überschreiten immer grundsätzlich eine liegende temperaturnadel wegen "Messfehler" an? Da ich nun überhaupt keinen Anhaltspunkt mehr hatte wie in dem Fall ein Wiederstandswert sein müsste wollte ich einfach mal 3 verschieden hohe Widerstände zwischen Gerberleitung und den Batterieminus hängen. Der erste Wiederstand (glücklicherweise hatte ich noch meine E24-Reihe) hatte direkt durchschlagenden Erfolg. Die temperaturanzeige hängt mit Geberleitung-200 Ohm-Batterieminus plötzlich bei ner Zeigerspitze über 80 Grad! Seht selbst auf den Bildern! Gruß Frank! |
Hallo! Ich habe das bei meinem Kombiinstrument (Hersteller MotoMeter) vor Jahren mal ausprobiert. Gerade habe ich meine Aufzeichnungen gefunden: Unendlich Ohm (= Geberleitung offen): Anzeige steht ganz links ca. 250 Ohm: Anzeige steht auf 70° ca. 175 Ohm: 90° (Beginn der 90°-Schwelle) ca. 85 Ohm: 90° (Ende der 90°-Schwelle) ca. 60 Ohm: Anzeige steht auf 110° unter ca. 55 Ohm: Anzeige steht auf 115°, die Temperatur-Warnlampe beginnt zu blinken. Dabei muss Pin 2 (= Signal "Kühlmittel-Mangelanzeige) auf Masse liegen, sonst blinkt die Lampe nach einer Verzögerung von ca. 10 bis 20 Sekunden schon vorher dauernd. Dass die Anzeige bei einer direkten Verbindung der Geberleitung nach Masse gar nichts anzeigt, wusste ich nicht. Das war aber bei den älteren, nicht elektronisch stabilisierten Anzeigen anders. Aus der VW-Prüfvorschrift für die Temperaturanzeige: Zeiger steht auf 70 Grad bei einem Widerstand von 249 Ohm (VDO), 255 Ohm (MotoMeter), 266 Ohm (TRW) Zeiger steht auf 110 Grad bei 49 Ohm (VDO), 48 Ohm (MotoMeter), 49 Ohm (TRW). Dem folgt noch der Satz: "Werden die Sollwerte erreicht, ist der Geber für Kühlmitteltemperaturanzeige defekt". Freunjdliche Grüße Teletubby @ Golf3Variant1,6-101PS: Habe Deine PN bekommen. Vielen Dank! |
Hänge die Widerstände mal vorne am Motor mal zwischen 2-4 rein. Nimm mal einen mit ca 120Ohm, Dann müssten rund 90° angezeigt werden. Wie schon mal gesagt: Es handelt sich um zwei Geber einmal 1-3 für G62 und einmal G2 für 2-4. G62 ist Motorsteuerung und G2 ist Anzeige. Tinky-Winkys Werte sind deutlich. |
So, nun herrscht Klarheit! Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5) Es scheint genauso zu sein, wie ich es schon vermutet habe. Das Kombiinstrument verwertet scheinbar nur Wiederstände, die ihm auch gefallen. Sprich, geht der Geber kaputt und hat einen dadurch zu hohen oder zu niedrigen Wiederstand zeigt das Kombiinstrument auch das an, in dem es die temperaturnadel liegen lässt, was genauso beim Kabelbruch und beim Masseschluß der Fall wäre. Ich habe die Wiederstände verschaltet, wie im Bild zu sehen ist. Ich konnte leider nicht jeden xbeliebigen Wiederstand benutzen, einfach weil ich nicht jeden habe. Die Ergebnisse habe ich abfotografiert, weil die Bilder so vielleicht mal jemandem helfen, der sein Kombiinstrument überprüfen möchte und änlich in die Röhre guckt wie das bei mir vor ner Woche noch der Fall war. Hier die Bilder: |
hattes du den temp Fühler schon getauscht gehabt? |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5) Man kann deutlich sehen, daß die temperaturanzeige steigt je niedriger der Wiederstand wird. trotz dem die Anzeige schon voll ausgeschlagen war bei 30 Ohm habe ich testweise noch den 20 Ohm eingesetzt, der beweist, dass die Fehlersuche "direkt" an Masse keine Ergebnisse liefert, das Instrument hat "zugemacht". Gruß Frank |
Achso, ja Mike, den Geber habe ich natürlich gestern morgen bestellt! Ist ja dann logo gewesen, daß der die ganze Zeit Schrott war. |
Morgen, spätestens Anfang der Woche sollte ich dann den Anruf von meinem teiledealer bekommen. |
hich hoffe das du das problem gefunden hast du tatst mir fast schon Leid mit deiner erfolglosen Fehler suche |
Man sieht auch die beruhigte Anzeige. Scheinbar ist das Instrument gar nicht so blöd und het eine integrierte Plausibilitätsprüfung. |
Ja, genau Wolfgang. Scheinbar erst ab einem bestimmten Baujahr oder so. Das mit dem "Geberbrücken" zum überprüfen habt Ihr ja nicht einfach so vorgeschlagen. Ein Kumpel von mir hat eine kleine Autowerkstatt, der hat auch sofort gesagt "Brücke reinmachen", dann Kabelbruch (Leitung ausklingeln, dann Leitung parallel legen) und dann Kombiinstrument. Auf sowas muss man erstmal kommen. Danke, Mike. Ich hab auch schon echt gedacht, Ihr haltet mich für bekloppt und klinkt Euch dann irgendwann raus mit der Meinung ich sei zu doof zum Messen. Ich hab da jetzt wirklich ganze 10 tage intensivst (geht auch nur, weil ich Urlaub habe) dran rumgesucht und gemessen und ganz ehrlich, ich hätte zwischendurch echt ins Auto treten können. Man braucht da wirklich Nerven und Zeit für. Das Auto ist ja nicht schuld, sondern man ist scheinbar einfach nur zu blöd den Fehler richtig zu suchen. Ich war aber auch schon ganz ehrlich am Verzweifeln... |
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