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-   -   [Motor] Wieso braucht mein Golf bei den Temperaturen mehr Sprit? (http://www.golf3.de/showthread.php?t=101123)

coolfire 10.02.2012 07:28

Wieso braucht mein Golf bei den Temperaturen mehr Sprit?
 
Ich bilde mir ein eigentlich halbwegs über Motoren bescheid zu wissen. Aber eins kann ich mir nicht erklären:

Seit es so eiskalt ist braucht mein Golf etwas mehr Sprit als üblich. Außerdem hab' ich den Eindruck dass ihm etwas Leistung fehlen würde. Bisher war ich der Meinung kalte, trockene Luft wäre das Beste was man einem Verbrennungsmotor, speziell einem Saugmotor, zuführen könnte. Sie ist sauerstoffreicher und kühlt evtl. auch die Brennräume etwas besser als heiße oder feuchte Luft.

Kann mir jemand kompetent erklären wo ich den Fehler in meiner Denkweise habe?

(Oder ist doch wieder was kaputt? ::frage::)

nordlicht 10.02.2012 07:52

Also liegt unter anderem an den Winterreifen - weichere Gummimischung und gröberes Profil. Das erzeugt einen höhreren Widerstand auf der Straße, Motor muss mehr Energie aufbringen und dadurch hat man den Mehrverbrauch.

Auch braucht der Motor länger, um warm zu werden, d.h. Öle sind zäher, Widerstand ist größer, Motor muss mehr arbeiten.
Dazu noch die Heizung, Heckscheibenheizung etc.

Gibt da bestimmt noch mehr Ursachen.

Sollte was falsch sein, bitte korrigieren.

G3 Variant 10.02.2012 07:52

Also was kalte Luft betrifft gehen wir konform.

Ich denke auch das kalte Luft sauerstoffreicher ist und diese für unsere Verbrennungsmotoren besser ist.

Das mit dem Verbrauch lässt sich wohl durch ständige Nutzung von Heizung, Gebläse , Heckscheibenheizung usw. erklären.

Alles Abnehmer die ordentlich Strom fressen und somit Sprit kosten.

coolfire 10.02.2012 08:04

Bei den Winterreifen wiederspreche ich.

1. Ich hab' keine Ahnung was der Golf mit Sommerreifen verbraucht, der hatte die letzten 5 Jahre nie welche aufgezogen.
2. Stelle ich den Mehrverbrauch fest seit es so kalt geworden ist. Im Wintertrimm ist er schon seit Monaten.

Die längere Kaltlaufphase klingt jedoch halbwegs realtistisch...

Aber dass das so viel ausmacht?

sven84 10.02.2012 08:11

Erhöhter Spritverbrauch im Winter ist normal, weil der Motor länger braucht bis er warm ist und mehr elektrische Verbraucher im Einsatz sind. Meiner braucht ca. 0,5- 1 Liter mehr im Winter.

Wieviel macht es denn bei dir aus ???

Mfg
Sven

Amazing 10.02.2012 08:23

Winterreifen empfinde ich als Nachweis auch nicht so prickeln.

Das gröbere Profil bedeutet, weniger Reibfläche auf dem Asphalt, ergo weniger Reibwiderstand.

Die weichere Mischung lässt sich durch, auf Temperatur angepassten, Luftdruck kompensieren.




Die Abnehmer würde ich auch nicht zwingend als Indiz nutzen, da diese imho nur indirekt vom Motor abhängig sind. Der Motor dreht bei Fahrt mit Heizung ( als Bsp ) auf 2000 U/min, das würde er bei gleichem Tempo auch ohne Heizung machen... Die Lichtmaschine wird zwangsangetrieben udn läuft auch nicht schneller, wenn ich die Heckscheibenheizung betätige.

Diese Faktoren stimmen jedoch nur, wenn Batterie und Ladestrom vollkommen i.O. sind ( ist das nicht der Fall, ist zumin. im Standgas eine Anpassung bei Leistungsabnehmern wie Heizung zu sehen ).

CeeJay 10.02.2012 08:51

... ist doch alles kalt, steif und damit schwergaengig.

Radlager, Getriebeoel, Zahnriemen, WaPu-Lager, ServoOel ... alles was sich dreht und bewegt.

Zudem dauert die Warmlaufphase (speziell beim Benziner mit Choke bzw. Kalttartanreicherung) viel laenger, die Diesel verbraten mehr Energie ueber den Zuheizer.

Grad der Synchro mit seinen vielen Getrieben, Lagern, Wellen und fettgefuellten Homokineten verbraucht dann mehr ...

Zitat:

Die Lichtmaschine wird zwangsangetrieben udn läuft auch nicht schneller, wenn ich die Heckscheibenheizung betätige.
Nee, das nicht, aber die Energie kommt ja nicht aus dem Nichts: Sie setzt dem Motor bei mehr elektrischer Last auch mehr Widerstand entgegen.

Carsten

Teletubby 10.02.2012 09:27

Hallo!

Zitat:

Zitat von coolfire (Beitrag 1369225)
Seit es so eiskalt ist braucht mein Golf etwas mehr Sprit als üblich.

Alle Kraftfahrzeuge verbrauchen im Winter mehr Kraftstoff als im Sommer. Weil:

1. Durch die niedrigen Außentemperaturen ist die Warmlaufphase z.T. erheblich länger und durch recht zähflüssige Schmiermittel noch zusätzlich verbrauchsintensiv;

2. Im Winter werden gewöhnlich mehr Stromverbraucher eingeschaltet: Fahrlicht, ggf. Nebelscheinwerfer, Frischluftgebläse, Scheibenwischer, beheizbare Heckscheibe. Stromverbrauch ist immer auch Benzinverbrauch.

3. Schlechtere Straßenverhältnisse durch Schnee, Eis, Schneeregen zwingen oft dazu, langsamer und in einem niedrigeren Gang zu fahren und öfter anzuhalten und wieder anzufahren. Dadurch wird der Gesamtwirkungsgrad geringer, und der Verbrauch steigt ebenfalls.

Freundliche Grüße
Teletubby

osnabruecker 10.02.2012 09:28

Beruhigend zu wissen das ich doch nicht der einzige bin bei dem der Spritverbrauch gefühlt gestiegen ist seit es so kalt ist. Ich dachte schon das liegt daran das meiner diese Temperaturen nicht gewohnt ist :D

Wobei ich Winterreifen und Heizung auch ausschließen würde. Reifen hab ich seit November drauf und die Heizung läuft auch das ganze Jahr so immer mal nebenbei. Da hatte ich aber bisher nicht den Eindruck das sich das auf den Verbrauch auswirkt.

wolfi71 10.02.2012 09:32

Die Lufttemperatur sollte eigentlich fast egal sein, denn alle unsere Motoren verfügen über Ansaugluftvorwärmung. Die regelt die Ansaugtemperatur normal auf ca 45° ein.

Kältere und sauerstoffreichere Luft erfordert mehr Sprit zur Verbrennung, weil das über den Restsauerstoff geregelt wird. Dadurch stünde zwar auch mehr Leitung zur Verfügung, aber das wird von dem schwergängigeren Getriebe wieder locker aufgefressen.

Und natürlich lässt man den Motor jetzt auch mal laufen, wnen der im Sommer abgestellt wurde. Hinzu kommen kürzere Strecken. Wer fährt denn zur Zeit etwas, was er nicht unbedingt muss? Meine Fahrleistung ist deutlich eingebrochen.

Auch der erhöhte Ladestrom der Batterie darf nicht vergessen werden. Diese wird ja verstärkt durch den Anlasser entladen und muss deswegen auch wieder nachgeladen werden. Ein Bleiakku hat einen Wirkungsgrad von nur etwas über 50%. Das bedeutet ich muss rund doppelt soviel elektrische Enerige hineinstecken, wie ich wieder rauskriege. Der Rest ist meist Wärme, die ungenutzt bleibt.

Carsten hat es schön gesagt: Die Lima braucht weitaus mehr Antriebsenergie wie im Sommer.

Als Hinweis: Der Anlasser leistet so rund 0,7-1KW bei den Benzinern, bei den Dieseln sind das über 2KW. Diese Leistung ruft der Anlasser aber nur Bedarfsabhängig ab. Im Losbrechmoment können das beim Benziner durchaus mal 3KW sein (keine Gegen-EMK), beim Diesel bis zu 7KW. Deswegen auch die Kälteprüfströme mit 200-600A.

Mein AEE ist übrigens wirklich von der Kältewelle zuerst unbeindruckt geblieben, aber inzwischen liegt der Verbrauch auch bei etwa 8l/100km.

Raven761 10.02.2012 09:34

Außerdem kommt noch hinzu, dass in der Kaltlaufphase der Großteil deines Sprits gar nicht verbrannt wird sondern einfach nur an der Außenwand deiner Zylinder kondensiert, weil die noch sehr kalt sind. Dadurch muss ein wesentlich fetteres Gemisch angereichert werden, damit überhaupt noch Brennstoff für die Explosion zur Verfügung steht. Das ist meiner Meinung nach auch ein nicht zu vernachlässiger Grund. Deshalb sind Kurzstrecken im Winter extreme Spritfresser. Ich habe mal gelesen, dass man bei sehr kleinen Kurzstrecken da locker mit 30L/100km rechnen kann. Moderne Motoren kommen damit aber besser klar, weil die den Sprit mit hohem Druck in den Zylinder drücken und der Sprit dann schön fein zerstaubt wird.

Ich dokumentiere jede Betankung sehr ausfürlich und im Winter verbrauche ich ziemlich genau einen Liter mehr.
Detailansicht: Volkswagen - Golf - Golf 3 1,8L/90PS (ABS) - Spritmonitor.de

golpher90 10.02.2012 09:36

Warmlaufphase ist das Stichwort. Sie dauert einfach viel länger. Ich merk das immer wenn es so richtig kalt ist (-10°C), dann verbraucht er oft einfach mal 0,5-1,0 Liter mehr als wenn es nur 5°C im Winter sind. Dazwischen liegen 15°C Differenz. Die muss der Motor erstmal überwinden. Das dauert einfach. Und so fettet er das Gemisch dann noch ne ganze Weile an bis der Geber "Motor warm" meldet.

coolfire 10.02.2012 10:49

OK, um das mal zu konkretisieren:
  • Ich habe eine Fahrstrecke von ca. 2x 40 Kilometern täglich.
  • Das Auto steht in einer unbeheizten Garage.
  • Vor ca. 3 Wochen bei Temperaturen um den Nullpunkt lief er mit einem Verbrauch von ~9,5 l/100 km.
  • Als die aktuelle Kältewelle begann (Temperatur fiel auf ca. -20°C) stieg der Verbrauch auf ~ 10,5 l/100 km.
  • Mein Fahrprofil hat sich eigentlich nicht sonderlich geändert, ich muss ja immer noch zur Arbeit

Dann wirds vermutlich an den erhöhten Wiederständen durch die zäheren Öle liegen.

Raven761 10.02.2012 12:11

Ganz richtig!

Du kannst ja mal ein Außentemperatur/Zeit Profil erstellen. Beim Losfahren messen wie kalt es draußen ist und dann die Zeit stoppen wie lang der Motor bei der gleichen Strecke braucht, um auf seine Betriebstemperatur zu kommen. Bei mir würde das so aussehen, dass ich schauen würde wann der Zeiger der Wassertemperatur auf 90°C gewandert ist. Das wäre mal interessant :-)

Teletubby 10.02.2012 12:33

Hallo!

Zitat:

Zitat von Raven761 (Beitrag 1369316)
Du kannst ja mal ein Außentemperatur/Zeit Profil erstellen. Beim Losfahren messen wie kalt es draußen ist und dann die Zeit stoppen wie lang der Motor bei der gleichen Strecke braucht, um auf seine Betriebstemperatur zu kommen. Bei mir würde das so aussehen, dass ich schauen würde wann der Zeiger der Wassertemperatur auf 90°C gewandert ist. Das wäre mal interessant :-)

Wenn der Anzeiger für die Kühlmitteltemperatur in der Mitte des Anzeigebereiches steht, hat gerade mal das Kühlmittel etwa die Temperatur von 90 Grad erreicht.

Das heißt aber noch lange nicht, dass jetzt der gesamte Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Hierfür ist die Öltemperatur maßgeblich. Man sagt, dass ein Motor zum Erreichen seiner Betriebstemperatur eine Fahrzeit von mindestens 20 Minuten zügigen Fahrens braucht. Bei den momentanen Außentemperaturen auch länger.

Freundliche Grüße
Teletubby

cyanide 10.02.2012 12:35

Zitat:

Zitat von Amazing (Beitrag 1369242)
Die Abnehmer würde ich auch nicht zwingend als Indiz nutzen, da diese imho nur indirekt vom Motor abhängig sind. Der Motor dreht bei Fahrt mit Heizung ( als Bsp ) auf 2000 U/min, das würde er bei gleichem Tempo auch ohne Heizung machen... Die Lichtmaschine wird zwangsangetrieben udn läuft auch nicht schneller, wenn ich die Heckscheibenheizung betätige.


Moin Amazing,

Das stimmt nur zum Teil, denn umso mehr Verbraucher du einschaltest, desto mehr Widerstand leistet die Lima.

Ist Dir sicher schonmal aufgefallen, dass wenn man das Abblendlicht einschaltet, die Drehzahl ganz kurz etwas runter geht, was aber sofort wieder kompensiert wird.
Auch ein quietschender Keilriemen, beim einschalten des Abblendlichts hast du sicher schonmal bemerkt, eben wegen dem Mehrwiderstand :).


Letzteres ist natürlich nur bemerkbar wenn mit dem Riemen nicht alles i.O ist :).

fokker 10.02.2012 12:36

Der Hauptgrund für den Mehrverbrauch ist jener, daß die Kalte Luft Dichter ist, und somit Mehr Kraftstoff benötigt wird m das Stöchometrische Verhältnis zu erreichen.

Aber für die geringere Leistung sind andere Faktoren zuständig.
Ich ich auf die Schnelle nicht herleiten kann.

Aber ich habe die Erfahrung gemacht (bei Saug Benzinern) daß die am aller besten gehen zwischen 6 und 15°C +
Am gefühlten Drehmoment gemessen.

Funky_Clown_B* 10.02.2012 12:38

Gut zu wissen das viele damit sich grad befassen, ich hab einen 2E, da wundert es mich auch grad was der an Sprit in sich frisst. Ich fahre täglich eine Strecke von 2 x 4Km...und habe nun 250 Km auf dem Tacho aber meine Spritanzeige steht schon auf dem letzten weißen Strich vor dem roten Bereich. Normaleiweiße komme ich so etwa 500km weit mit einer Tankfüllung. (Ich weiß man soltle so einen Strecke eigentlich nicht immer fahren, wegen den Scheiß Kurzstrecken xD)
Meint ihr das ist auch noch alles auf die Winterleichen Temp. und Wetterverhältnisse zurück zu führen?

Teletubby 10.02.2012 12:41

Hallo!

Zitat:

Zitat von cyanide (Beitrag 1369329)
Das stimmt nur zum Teil, denn umso mehr Verbraucher du einschaltest, desto mehr Widerstand leistet die Lima.

Genau so ist es. Elektrische Energie gibt es auch im Auto nicht zum Nulltarif. Wäre das nicht so, wäre der Weg zum Perpetuum Mobile gefunden.

Stromverbrauch im Auto ist immer auch Benziverbrauch!

Vereinfacht gesagt, lässt die Lichtmaschine sich schwerer drehen, wenn viele Stromverbraucher eingeschaltet sind. Das merkt man natürlich erst bei höheren Drehzahlen und nicht beim Drehen der Lichtmaschine von Hand. Um die Motordrehzahl bzw. das zur Verfügung stehende Drehmoment zu halten, muss die Drosselklappe weiter aufgemacht werden.

Freundliche Grüße
Teletubby

cyanide 10.02.2012 12:44

Klar ist es das...

Du hast ja 'nen GTI, soweit ich das richtig sehe.... Setz mal den Durchschnittsverbrauch deiner MFA zurück und dann beobachte mal während der Fahrt was du bis zur Ankunft deiner Arbeit(?) verbraucht hast.

Das rechne dann mal / 100 * 4.... Wird sicherlich nicht 100% stimmen, aber es ist nen Anhaltspunkt.

Raven761 10.02.2012 12:57

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1369325)
Das heißt aber noch lange nicht, dass jetzt der gesamte Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat

Ja, das ist mir bewusst. Aber da ich die Öltemperatur in meinem Golf nicht messen kann, würde ich für den Test die Wassertemperatur nehmen. Es sollte ja nur als Referenz dienen, wie lang es braucht bis der selbe Punkt immer erreicht wird bei unterschiedlichen Außentemperaturen. Beim Tüv habe ich mal sehen können wie lange es braucht die Öltemperatur hochzuschaukeln, obwohl die Kühlflüssigkeit schon lange bei ~90°C stand.

CeeJay 10.02.2012 14:59

Zitat:

Der Hauptgrund für den Mehrverbrauch ist jener, daß die Kalte Luft Dichter ist, und somit Mehr Kraftstoff benötigt wird m das Stöchometrische Verhältnis zu erreichen.

Das ist natuerlich UEBERHAUPT kein Grund ... Du schliesst einfach die DK etwas mehr, und schon ist in Bezug auf die Luftdichte wieder alles beim alten.

Bei voll geoeffneter DK hat der Motor ggf. etwas mehr Leistung - aber nur dann.

Carsten

fokker 10.02.2012 15:30

aber bei gleicher Drosselklappenstellung und kälterer Luft -> mehr Sprit nötig.


Ein weitere Grund warum die Leistung sinkt wenn es SEHR kalt ist, ist,
daß die Luft trockener ist.

wenn ein Motor optimal bei 10-20°C geht,
und es hat -15° dann ist die luft furz trocken.

wenn es feucht ist, dann dehnt sich duch die Verbrennungswärme zusätzlich der in der Luft gebundene Wasserdampf aus.
weniger Wasserdampf weniger Leistung.
(darum Rosten Auspuffe auch von innen)

man kann sagen bei StandardAtmosphäre pro Liter verbranntem Sprit geht auch 1 Liter Wasser durch den Motor.
In Form von Luftfeuchtigkeit.

CeeJay 10.02.2012 15:39

Zitat:

aber bei gleicher Drosselklappenstellung und kälterer Luft -> mehr Sprit nötig.
Ja - dann hat er aber auch mehr Leistung (<=> mehr Luft und Kraftstoff). die Spezifische LEistung bleibt gleich.

Zitat:

wenn es feucht ist, dann dehnt sich duch die Verbrennungswärme zusätzlich der in der Luft gebundene Wasserdampf aus. weniger Wasserdampf weniger Leistung.
Bei der Verbrennung wird so viel Wasserdampf frei, der Sprit enthaelt so viel Wasser und der Verbrennuingsdruck ist so hoch, dass Du die P x V=n x k x T wie fuer ideale oder hochverduennte Gase nicht anwenden kannst.

Carsten

fokker 13.02.2012 11:40

na dann kannst du mir sicher auch verraten warum man den Unterschied bei einem V6 Benziner extrem merkt, wenn es 15°C hat und trocken ist
und wenns 15°C hat es regnet oder gergnet hat, oder gar Nebel ist.
Der Unterschied war damals bei meinem Audi gewaltig.

wolfi71 13.02.2012 12:10

Wenn mehr Wasser in der Luft ist, dann ist die Innenkühlung des Motors und damit das Temperaturgefälle besser. Das ist auch der Grund, warum bestimmte Kraftstoffsorten trotz nominell geringeren Heizwertes ähnliche Leitungswerte erbringen.

CeeJay 13.02.2012 13:14

Zitat:

Zitat von fokker (Beitrag 1371619)
warum man den Unterschied bei einem V6 Benziner extrem merkt

Keine Ahnung, wieso Dein Audi so wetterfuehlig war - vermutlich war er kaputt; ich hab so'ne Automigraene jedenfalls noch nicht beobachtet und wuerde auch die statistische Signifikanz bestreiten.

Carsten

golpher90 13.02.2012 14:07

Also ich habe auch den Verdacht, dass meiner, bei gutem Wetter weniger Verbraucht, als bei Regenwetter. Ist nur ein Verdacht, ich rede hier von lediglich 0,1 - 0,3 l/100km mehr. Aber ist das durch höhere Luftfeuchte eklärbar? Kann das jemand nachweisen?

Raven761 13.02.2012 15:31

Meiner zieht im kalten Zustand und sehr kalter Luft besser als wenn er warm ist. Der fühlt sich dann wie ein Husky an der sehnsüchtig darauf gewartet hat, dass er endlich losrennen kann.

wolfi71 13.02.2012 15:35

Bei Regenwetter ist das aufgeschleuderte Wasser ein nicht zu verachtender Faktor.

Wolf247 13.02.2012 15:51

Was auch ein nicht unbedeutsamer Faktor ist, die Schleicher vor einem auf der Straße und die dadurch sich bildende Schlange dahinter. Dadurch kommt man aus seinem gewohnten Fahrrythmus und fährt eventuell spritfressende Drehzahlen um den Wagen auf Temperatur zu bekommen.


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