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Wie robust sind die neueren VW-Motoren? Ich hatte ja mal einen Thread erstellt, wo ich meinen Octavia fast aufgegeben hätte, da ein Schaden an der Zylinderkopfdichtung im Raum stand, das war ein Fehlalarm, damit bin ich mit VW wieder versöhnt und würde gerne auch künftig wieder ein Auto aus dem Konzern fahren. Mir bereiten die moderneren Motoren allerdings etwas Kopfzerbrechen und ich habe große Vorbehalte gegen die TSI-Motoren. Ich gehe davon aus, dass die 1.6 L Motoren mit 102 PS über alle Baureihen und Baujahre recht zuverlässig sind, die wurden bis in den Golf VI verbaut. Wie schauts aus mit den 1.4 L Motoren von 75 bis zuletzt 85 PS? In einem Polo oder Fabia könnte ich denke ich damit leben, im Golf wär er mir zu lahm. Von den Daten gefällt mir auch der 1.6 FSI, der hat im Golf IV meine ich Probleme gemacht, war der Motor im Golf V (Plus) ausgereift und brauchen spätere Baujahre kein Super Plus mehr? Einen 1.4 FSI mit 90PS gab es auch noch, wie schauts da aus? Wie schauts mit den diversen TSI Motoren aus, gilt da einer als besonders unproblematisch? Für große Erfahrungen ist es wahrscheinlich zu früh, aber was haltet ihr von dem neuen 1.5 TSI Motor? Die alten 1.8T Motoren waren meine ich recht robust und unauffällig, ein Turbomotor muss demnach keine Kostenfalle sein? |
Die 1.4er 16V der Golf 4 Generation sind auffällig und echt beschissen. Im Golf 5 sind die relativ unauffällig, interessanterweise. Die 1.6er sind hin und wieder mal Ölschlucker, aber auch eher selten. Im Golf 4 gab es bei den Motoren manchmal Getriebeprobleme, die aber auch im 1.4er vorhanden war. Um die FSI Motoren der Golf 4 Generation sollte man eine weite kurve machen. Der Kennbuchstabe für den 1.6er FSI im Golf 4 sagt schon alles - "BAD". Zu den Golf 5 Motoren kann ich nicht viel sagen, da hab ich nicht viele gesehen. Die TSI hatten die ersten Jahre extreme Kettenprobleme. Zu den fehlerhaften Ketten kommen hier aber weitere Probleme. Kurzstreckenbetrieb, falsches Fahrverhalten, Longlife-Ölintervalle. Unproblematisch ist schwierig zu definieren. Ne Kette kann überall mal Probleme machen. Bei BMW werden die regelmäßig getauscht, bei Mercedes auch. Nur halt nicht mir dem Werksfehler. Der 2012er 1.2er TSI Golf 6 meiner Schwiegereltern ist bei knapp 100.000 km unauffällig. Auch wenn die ersten Jahre ein extrem unschönes Fahrprofil vorlag. Was ich von den 1.5er TSI halten soll, weiß ich noch nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, das die Abschaltung von zwei Zylindern so gesund ist... Zitat:
Wer morgens 100m bis zur Hauptstraße fährt und dem Wagen dann erst mal die 7000 1/min an die Schnauze haut, muss sich nicht wundern, wenn der Turbo stirbt. Wer auf der Autobahn 300 km Vollgas fährt, auf die Tankstelle raus fährt und sofort den Motor abstellt, muss sich nicht wundern, wenn der Turbo stirbt. Wer Ölwechselintervalle eher als allgemeine Empfehlung statt als verbindlich sieht, muss sich nicht wundern, wenn der Turbo stirbt... Der Turbo in meinem Golf hat seine 275tkm drauf. Hin und wieder hängt ein bisschen Öl an den Ladedruckrohren, die Welle hat aber kein erkennbares Spiel... |
Danke für die Antwort, mir gehts um die Baujahre ab etwa 2007/2008 (Polo V, Fabia II, Leon II, Cross Golf, Golf VI). Die 1.6 FSI brauchen wohl alle Super Plus und scheiden damit für mich aus, schade dass VW keinen 1.8 Motor mit um die 120 PS mehr anbietet. |
Naja, weil die Sauger halt alle irgendwie lahm sind und die wohl nur noch wenig gekauft werden würden. Deswegen sind die nicht mehr im Programm. Wie Daniel schon sagt - abgesehen von den werkseitigen Fehlern, kenne ich auch viele Leute die TSI Motoren der späteren Baujahre ohne jegliche Probleme fahren. Eigentlich ist mir nur ein Negativbeispiel bekannt - meine Schwägerin, mit dem 1.4 TSI im Touran. Die hat schon die ganze Palette durch - Kettentausch, Turbo kaputt, hoher Ölverbrauch. Beim Golf 6 würde meine Tendenz wohl ganz stark richtung dem 1.8 TSI gehen - oder, noch lieber den 2.0 TFSI, wie er in den diversen Konzernmodellen verbaut. (Leon Cupra, Golf GTI / R, Audi in irgendwelchen A3). |
Kommt alles darauf an wie schmerzfrei man ist. Von Tuareg R5 TDI, Passat 3C 170ps TDI über Octavia 2 RS befindet sich alles im eigenen Fuhrpark, bzw im Familiären. Der Passi hat schon den Zweiten Zylinderkopf, der Octavia ständig defekte Zündspulen und verkokte Einlasskanäle. Der Tuareq hat schon den drittenTurbolader bei 200000km. Man muss sich halt einfach von dem Gedanken lösen, das man mit den heutigen Autos keine 300000km mehr fährt, und nur einmal die Zündspule und den Verteiler wechselt Wer sich ein neueres Auto zu legt muss halt immer noch locker 2000€ auf der Hohen Kante haben für Reperaturen, beim Golf 3 waren es noch 200€.. |
Man muss aber auch dazu sagen, dass weder der 3C noch der Touareg wirklich "gute" Motoren haben - Die sind ja beide eher anfällig... :/ |
Sind die 888er 1,8er TFSIs nicht als Ölsäufer verschrien? |
Ich hab das bisher immer nur von den 1,4er TSI gehört. |
Ölverbrauch TFSI-Motoren: Audis Versuchskaninchen - autobild.de Ist die Frage ob die Motoren auch bei VW Modellen verbaut sind. |
Hab mich ein bisschen ins Thema reingelesen, die 1.4 16V mit 86 PS die bis 2015 rum verbaut wurden scheinen durchaus haltbar und empfehlenswert zu sein, kann das hier bestätigt werden? Die diversen 1.6 mit ca. 100 PS scheinen in allen Modellen über alle Baujahre unaufällig zu sein, stimmt das so? |
Zitat:
ich habe den 1.6 AFT im Facelift-Cabrio. Ist zwar im Verbindung mit der Automatik etwas träge, aber bei ca. 165.000 km ohne jegliche Probleme. Ca. 1l Öl /8.000 km. Gesendet von meinem SM-J330FN mit Tapatalk |
Der bietet aber keine Relevanz zu den neueren Motoren nach denen hier gefragt wurde.. |
Musst mal beim potentiellen 1,4er den MKB in Erfahrung bringen. Und dann schauen ob es dazu bereits Leidensberichte gibt mit dem unsäglichen Klackern. Mein BBY fing bei 70tkm damit an, laut VW sollen das kippende Kolben sein. Über den alten 1,6 habe ich bisher wenig negatives gelesen. Die gabs im Golf VI sogar ab Werk mit Autogas :) |
Zitat:
Leistungsmäßig würde mir der 1.4 TSI mit 122 PS schon zusagen, aber das ist wohl einer der Motoren, die Probleme machen, habe gelesen, dass ab einem bestimmten Baujahr die Steuerkette wieder durch einen Zahnriehmen ersetzt wurde und diese Motoren weniger anfällig sind, stimmt das so und ab wann wäre das? |
Was können wir uns alle auf die Zukunft und die Elektromobilität freuen. Turbolader? Verkokungen? Ölverbrauch? Super Plus? Hydrarulik? Zündspule? Zylinderabschaltung? Kurzstrecke? Ölschlamm? Warmlaufphase? Abgasprobleme? Umweltzonen? .. gibt es da alles nicht mehr. Einfach den Stecker rein, und glücklich sein. MFG |
Wenn wir dann geklärt haben, dass der Strom auch aus sauberen quellen kommt und ich zum laden des E-Autos nicht mehr CO2 produziere als mit einem durchschnittlichen Benziner / Diesel, bin ich da im großen und ganzen einverstanden. :D |
Die Bilanz ist bereits jetzt positiv, wodurch sich der Co2-Footprint mit der KM-Leistung amortisiert. Im Gegensatz zum Benziner bereits nach ca. 60.000km - beim Diesel bei ca. 140.000 km - in Zukunft wird das noch besser werden. |
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Hallo! Zitat:
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Das bedeutet unter dem Strich: Um die gleichen Fahrleistungen zu erreichen, muss bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen weniger als die Hälfte der Energie zugeführt werden, als bei verbrennnungsmotorbetriebenen nötig wäre. Freundliche Grüße Teletubby |
So lange der Treibstoff aber glasklar, blasenfrei und in nahezu unendlicher Menge aus der Zapfsäule kommt, wird weiterhin bei der Elektrofahrzeugen eine ungerechtfertigte Haarspalterei in Sachen Umweltbilanz betrieben werden. Neben dem schlechten Wirkungsgrad (Kann bei Benzinmotoren in der Warmlaufphase im Stadtverkehr und kaltem Wetter im einstelligen Breich liegen) muss Benzin über tausende Kilometer transportiert werden, raffiniert und gelagert werden. In einigen Jahrhunderten (hoffendlich schon Jahrzehnten) wird man mit den Kopf schütteln. Über diese Gigantische Energie und Ressourchenverschwendung, der Umweltverschmutzung und Lärmemission, ferner den Kriegen, die durch Erdöl verursacht wurden. |
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