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ABU Ölwanne demontieren Moin moin, da beim Golf meiner Freundin (1,6L ABU) die Öllampe anging und genug Öl drauf ist, vermute ich mal, dass entweder die Ölpumpe hin ist, oder einfach was zu sitzt. Der Wagen wird beinahe ausschliesslich Kurzstrecke gefahren... Ich habe also gestern versucht, die Ölwanne abzunehmen und verzweifle dabei an einer Schraube, die genau über dem Antriebswellenflansch sitzt. Gibts da nen Trick, um die los zu bekommen? Wenn die Antriebswelle los muss: Muss ich dabei irgendwas beachten? |
Da war mal die Rede von einer biegsamen Welle, die man dafür braucht. Die Seite an der Kupplung soll alles andere als harmlos sein (Platz, am besten gebogene Finger und Arm). Ich habe es noch nicht gemacht. Laut Reparaturleitfaden ist die Schraube an der Kupplung eine Inbus-Schraube, während die anderen alle normale Sechskantschrauben sind. Anzugsmoment 20Nm, die Dichtung ist zum Block hin mit Dichtmittel D2 einzubauen. Was auch sein kann: Im Deckel der Ölpumpe sitzt das Überdurckventil. Wenn das zu früh öffnet (Sollwert 4-5Bar), dann erreicht der Motor auch nicht den Solldruck. Habt ihr auch die richtigen Schalter drin? Der linke sollte 0,25 (blau) oder 0,3 (braun) Bar sein und der rechte (fast an der Nockenwelle) sollte 1,4 (schwarz) Bar sein. Bei späteren Motoren kommt dort auch ein 0,9 (grau) Bar-Schalter zum Einsatz. |
Ich würde erst mal die Druckschalter kontrollieren bevor ich die Wanne abnimm^^ |
Ich habe es jetzt hinter mir: - Ich habe die Antriebswelle demontiert (8x 8er Vielzahn) - geht relativ einfach. (Vorher das Ausgleichsgewicht mit 2x 15er Muttern gekontert losmachen. - Danach den Krümmer demontiert (4x 13 Mutter) - auch recht leicht - Mit Hilfe der Kurbelwelle (19er Nuß) lassen sich die beiden Schrauben in der Getriebeglocke recht leicht lösen, da kann man das Rad auf eine Stelle drehen, wo eine Einkerbung ist. Dann bekommt man die mit ner flexiblen Welle und nem 5er Inbus los. (ein Inbus-Schlüssel mit Kugelgelenk) Was dann noch genervt hat, war das Dicke Stromkabel zur LiMa - das habe ich auch komplett gelöst und beiseite gelegt. Mit etwas gefuddel ging dann die Ölwanne los. Ich konnte direkt erkennen, dass das Sieb in der Pumpe komplett zusitzt. Ölschlamm habe ich nicht in der Ölwanne gefunden. Zitat:
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Genau, vorher würde ich die Schalter mal tauschen, das ist wahrscheinlicher. |
Zitat:
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Normalerweise, sind es die Oldruckschalter die Probleme machen, aber das hat sich ja bereits erledigt |
Laut nem Bekannten KfZ-Meister fielen die Druckschalter als Grund dahingehen aus, dass zwar genug Öl drin war, aber die Hydros schon deutliche Geräusche machen und die Öllampe erst dann anging, als der Motor Drehzahl bekommen hat. Er war sich ziemlich sicher, dass nur etwas verstopf sein kann (was anscheinend auch ist) oder eben die Pumpe defekt ist. Daher wüsste ich gerne, wie ich -jetzt wo die Wanne drunter weg ist- die Pumpe ausbauen kann, bzw. was ich da alles abbauen muss, damit ich das Sieb reinigen kann? |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Kann ich die De-Montage machen, ohne die Kette lösen zu müssen? ZB. wenn ich diese Schrauben löse? Hab mich da noch nicht rangetraut.. |
Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen, kenne mich bei deinem Motor überhaupt net aus. Aber wenn Du die Pumpe draussen hast, lass sie gleich prüfen. Man kann das Spiel der Ritzer mit einer Lehre prüfen. |
ist zum Glück nicht mein Motor :D Ich hab nen Rep-Leitfaden gelesen, wo man zumindest das Spiel der Kette prüfen kann und das ist top - da schwingt kaum was. Das Sieb im Ansaugstutzen der Pumpe war auf jeden Fall dicht - das hab ich erstmal mit Bremsenreiniger sauber gemacht - dabei kam mir eine orange/rote Gummilippe entgegen - ich schätze, das könnte die Pumpe mit angesaugt haben... |
Ich hab den Wagen wieder zusammen: Ölpumpe gereinigt, neue Ölwannendichtung, Hosenrohrdichtung neu und natürlich neues Öl (Filter grad mal 3000km her) Der Wagen lief bestimmt 20-30 minuten im Stand (bis ca. 2000-2500 u/min) und dabei gab es keinerlei Auffälligkeiten; Kein Ölverlust; minimales Klackern vom Ventildeckel - sehr viel leiser, als noch vorher. Als ich dann ne Probefahrt gemacht habe (bei einigermaßen kaltem Motor) ging die Öllampe bei ca. 2000 u/min wieder für ca. 1-2sek an und gleichzeitig fiel der Drehzahlmesser auf null, obwohl der Wagen ganz normal weiter fuhr. Was kann das sein? Soll mir die Kombination von beidem etwas bestimmtes sagen? |
Zentralstecker im Motorraum, Tacho, Steckverbindungen an der ZE, etc. |
Zitat:
Besorgt sich der Wagen das Drehzahlsignal evtl. von dem kleinen Kabel, welches an der LiMa hängt? |
Das Drehzahlsignal wird am Zündtrafo abgegriffen. Es kommt vom MSG. Ich würde jetzt mal bei warmem Motor den Öldruck messen. Er sollte bei 2000/min mindestens 1,6Bar haben. Der Schalter für den oberen Druck beim ABU ist ein 1,4Bar-Schalter. |
Ok, zum Öldruck messen muss ich wohl in die Werkstatt. Aber mal zum Verständnis: hat denn das Drehzahlsignal irgendwas mit den Teilen zu tun, die ich jetzt gefasst habe? (Ölwanne/Pumpe, Krümmer/Hosenrohr, LiMa) |
nein, hat es nicht. Das dünne Kabel an der Lima ist die Vorerregung. Es kommt von der Ladekontrollleuchte. |
Achso, danke. Dann werd ich heute mal sehen, ob ich in eine Werkstatt komme - Fahren ist ja grad nicht so die Option, wenn nicht sicher ist, ob der Öldruck passt, oder? |
Was hastn fürn Ölfilter drinn? Hatte ein ähnliches problem mal mit Zubehörölfilern bei besagten Motoren. Ori VW rein und der Fehler war weg... KP ob es das bei dir ist aber prüfen würd ich es mal. Ansonsten einfach mal auf verdacht die Druckschalter tauschen die kosten nicht viel. Defekte Ölpumpe ist eher selten. MFG |
Das ist ne gute Frage - ist auf jeden Fall vom Zubehör. Meinste, denn, der hat irgendwas mit dem Drehzahlsignal zu tun? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die diversen Öl-Instrumente/Fühler sich auch nur irgendwie aufs Drehzahlsignal auswirken, eher umgekehrt: wenn die Drehzahl gegen 0 geht, dann blinkt doch automatisch die Öllampe, oder nicht? Aber die Druckschalter könnte ich wirklich mal wechseln. |
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