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Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Und ruckelt die Kiste noch oder läuft sie jetzt halbwegs vernünftig? Was ist mit dem Fehlerspeicher, weiter Einträge drin welche nicht hineingehören? Ist nicht so die feine Art ohne Rückmeldung ;) Zum Gaszug, ich hatte bei mir den auch etwas straffer gestellt, da mich das "Hängen" störte. Nicht so extrem eingestellt wie du es hast. Nur 4-5 Kerben mehr. Jedenfalls hatte ich die Diagnose der Gasanlage dran und mir fiel auf, dass der Leerlaufschalter unruhig ist in der Schubphase. Das Pedal wird nicht angerührt, der Gasanlage müsste immer 0 V "gemeldet" werden in der Zeit. Nix da, 0, 5, 0, 5, 0 usw.. Das hing eben mit dem Gaszug zusammen, denn habe ich das Gaspedal mit dem Fuß hochgedrückt, so war ein "sauberes 0 V" Signal zu sehen. Also den Gaszug entspannt und genau so eingestellt wie es der Leitfaden vorsieht (Weiter oben habe ich es beschrieben). Die Probefahrt ergab: Sauberes Signal, konstante 0 V wenn ich rollen lasse ohne Gas. Und das wird auch bei reinem Benzinbetrieb wichtig sein, denn mit dem Leerlaufschaltersignal weiß das Motorsteuergerät ob es nun die Schubabschaltung aktivieren kann oder nicht. --> Also stell es richtig, wenn dir ordentliche Funktion wichtig ist. (Die Gasanlage braucht ein Signal vom Drosselklappenwinkel. Leider ist das bei den Motoren unbrauchbar, daher weicht man auf den Leerlaufschalter aus). Die Diagnosesoftware kann alle vorhandenen Signale visualisieren. |
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Übrigens komme ich aus Oberschlesien, zumindest vor langer Zeit. Ich habe mich nicht gemeldet, weil ich deine Vorschläge noch nicht umsetzen konnte, auch zu den Prüfungen bin ich nicht gekommen. Auch den Gaszug habe ich nicht wieder eingestellt. So wie ich ihn jetzt habe (auf der letzten Stellkerbe) hängt er überhaupt nicht, das Pedal ist richtig hoch und ich kann es nicht anheben. Ich habe auch keine Krokodilklemmen und auch die habe ich hier in keinem Laden gefunden. Aufgrund des "landesweiten, berufsübergreifenden und unbefristeten Generalstreiks" musste ich die letzten Tage eine 780km lange Fahrt machen (429.000km) und das Standgas war perfekt auf 850U/min, er machte so gut wie gar keine Probleme, ein leichtes ruckeln ein einziges mal, trotz einer Stadtfahrt. Der Fehler ist also auch sporadisch. Deswegen brauche ich die Krokodilklemmen um zu messen und gleichzeitig die Kabel zu verbiegen. Ich wollte dieses Wochenende ans Auto, aber nur wenn es nicht regnet. Ich melde mich auf jeden Fall. Wenn ich den Fehler gefunden habe, dann mache ich die Handbremse und die Dämpfer vorne auch. Übrigens riecht das Auto jetzt auch von innen nach Leinöl, frag mich nicht wie das geht. |
Krokoklemmen, wie auch so Prüfadapter (Z.B. "Hirschmann-Klemmen", Pins, Prüfspitzen, Bananenkabel) solltest du am besten bestellen, sowas führt auch kein "normales" Geschäft. Spontan würde mir hierzulande für sowas nur der "Conrad" einfallen, der aber auch ziemlich verstreut ist und den Spitznamen "Apotheke" trägt. BK Precision TLPS Leitungssatz für Netzteile, Krokodilklemmen, Adapter für 4 mm und Gabel-Kabelschuh - Rekirsch Elektronik - Ihr Partner für Messtechnik, Telekommunikation und Touchscreens https://www.ebay.de/itm/121820801652 <-- Das ist echt was feines. Damit kann richtig gut arbeiten und es dann auch Spaß, wenn man einfach richtiges Werkzeug hat und nicht immer basteln muss. Ansonsten geht man auf den Schrott und baut sich einen Leitungssatz aus. Bzw. ersteigert einfach irgendeinen gebrauchten. Da pinnt man sich die Kontakte aus, mit etwas Kabel. Die kann man dann wunderbar in die Bananenstecker löten oder in so eine "Klemme" von Wago stecken. Vorbei das Gemurkse mit den Prüfspitzen! Ich kann ja mal Bilder machen von meinen Selfmade-Prüfleitungssätzen. Wenn man öfters was an den Karren macht ist es meiner Meinung nach unentbehrlich. Stell den Gaszug richtig ein, damit ist eine Fehlerquelle wieder beseitigt. Und bei der Handbremse.. arbeiten die Nachsteller? Die kann man "forcieren", aber dafür ein anderes Thema, sonst wird das unübersichtlich. Gesagtes gilt eh nur bei Trommeln. |
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Krokodilklemmen leihe ich mir von meinem Nachbarn aus, der hat ein gutes Messgerät. Das Kabelproblem in Ordnung zu bekommen stelle ich mir recht schwer vor. Erstens, den Fehler zu finden und zweitens, so ein Kabel auszutauschen. Den ganzen Kabelbaum habe ich passend nicht gefunden. Vielleicht lege ich mir die Messgeräte zu. Eigentlich habe ich ganz gutes Werkzeug, aber ich habe es nicht griffbereit. Einen Ratschenkasten werde ich mir wohl auch kaufen, den von Proxxon und zusätzlich eine richtig lange Ratsche auch von Proxxon. Handbremse nur kurz: Das Problem ist die Zugführung, also der Mantel selber. Der ist hinüber. Deswegen muss ich den Bremshebel sehr weit hochziehen, damit die Bremse überhaupt greift. Wenn ich dann loslasse, verklemmt sich der Bremszug an der verrotteten Stelle und ein Hinterrad enstannt nicht. Der französische TÜV hat das moniert und mir gesagt, dass müsse ich machen. Das ist alles nicht so schwer, das kriege ich ohne Hilfe hin. Trommeln ab, Seilzug lösen, rausziehen, aus den Halterungen raus, am Bremshebel abschrauben, und das neue genau so wieder einsetzen, vorspannen, fertig. Ich habe nochmal an dein Bimetal gedacht: Wenn du eine etwas zu niedrige Lufttemperatur hast, heißt das, dass die Klappe zu früh auf kalt stellt. Sprich, das Bimetall müsste eigentlich noch das Loch versperren. Da es das nicht tut, ist die Spannung des Bimetals vermutlich zu gering. Du musst die Stellschraube also reindrehen. Wenn du willst, kannst du ja mal die Schraube eine Viertel Umdrehung reindrehen und dann die Temperatur messen. |
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Die Innenwiderstände des Drosselklappenpotentionmeters verhalten sich so wie in Büchern beschrieben. Die Kontakte des Steuergeräts sehen aus wie neu. Es waren wieder die selben Fehler im Speicher, nur die Lambdasonde kam noch hinzu. Alles kurz zu B+ oder unplausibles Signal. Ist das Steuergerät vielleicht kaputt? Oder verliert es die Erdung? Mehr habe ich noch nicht gemacht. Um ans Steuergerät zu kommen muss man doch diese Plastikabdeckung, die die Windschutzscheibe von unten umfasst, abmachen. Gibt es diese Plastikschrauben, die diese Plastikleiste halten nachzukaufen? Die halten bei mir schon länger nicht und da kommt viel Dreck, Tannennadeln usw. rein. |
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- der Leerlaufregler funktioniert und ist richtig eingestellt - der Drosselklappensteller funktioniert auch - der Drosselklappenpoti gibt vernünftige Werte heraus - die Stromleitungen zwischen diesen Bauteilen und dem Steuergerät haben alle einen Widerstand von 1,5Ohm oder weniger - der Gaszug ist eingestellt - Falschluft scheint nicht mehr in den Ansaugtrakt zu kommen, es sei denn aus den Dichtungen am Ansaugkrümmer, aber das ist ja eher selten ein Problem Ich werde noch die Schubabschaltung und die Betriebszustände des Motors prüfen. Da man dazu den Motor warm fahren muss, mache ich das erst morgen abend. Der Motor läuft ja jetzt wieder gut, das einzige, dass ich mir nicht erklären kann sind die Fehler, die regelmäßig im Fehlerspeicher auftreten, aber belassen wir es dabei. Ich möchte dir wirklich herzlich danken, dass du mir so viel geholfen hast, es ist eine wahre Freude, dass das Auto wieder gut fährt. Du hast echt was bei mir gut. Jetzt mache ich die Dreiecke und die Handbremse und das Auto käme glatt durch den französischen TÜV. |
Ein russisches Sprichwort sagt: Zitat:
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Das Steuergerät kann sein, jedoch ist sowas echt selten. Wars in Motor-Talk oder dem abgeschaltetem Golf 3 Forum.... Jemand hatte auch ständig Fehlerspeichereinträge, erst mit Austausch des Stg. war es behoben. Aber dann muss man AFAIK die Wegfahrsperre anlernen? Zitat:
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Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Zitat:
Hallo GTFahrer, die Betriebszustände des Motors sind beim Auslesen nicht eindeutig. Leerlauf, Vollast und Schubbetrieb werden richtig erkannt, aber bei Teillast springt er immer wieder auf Vollast und wird dabei auch unruhig. Sind die Probleme erst einmal da, springt er auch im Leerlauf zwischen Teillast und Leerlauf. Die Drehzahl im Leerlauf fällt dann regelmäßig unter den Sollwert und der Motor ist auch zwei mal ausgegangen. Im Fehlerspeicher befanden sich: - 00282 Drosselklappensteller V60 - unplausibles Signal - 00670 Geber für Drosselklappensteller G127 - kein Signal - 00518 Drosselklappenpotentionmeter G69 - offen oder kurz zu Erde (letzte Woche war er noch kurz zu B+) Das Löschen des Fehlerspeichers ändert nichts am Problem und manche Fehler kommen auch wieder. Die Bauteile haben ihre jeweiligen Einzelprüfungen bestanden. Die Kabel haben auch niedrige Leitwiderstände, aber ich habe während der Prüfung nicht an ihnen gezogen oder anderweitig mechanisch beansprucht. Entweder sind mehrere periphären Bauteile kaputt, oder die Kabel haben ein Problem, oder das Steuergerät ist kaputt. Hat schon jemand versucht den Kabelbaum auszubauen und die Kabel einzeln zu ersetzen? Ich finde den richtigen Kabelbaum nicht als Ersatzteil. An einer Stelle liegen die Kabel auf dem Anlasser. Dazu ein Photo im Anhang. Ich weiß, dass an dieser Stelle früher eine Plastikführung war. Vielleicht haben die Vibrationen zu Kabelbruch geführt. Dennoch hat das Reparieren der mechanischen Defekte das Laufverhalten DEUTLICH verbessert. Ab einer bestimmten Last läuft er problemlos und auch bei niedriger Last sind die Probleme nicht vergleichbar zu vohrer. Mit dem Einstellen des Gaszugs geht die Drehzahl im Leerlauf auch nicht mehr auf 1.200U/min. Insgesamt eine sehr große Verbesserung, noch nicht perfekt, aber ich werde mir das russische Sprichwort zu Herzen nehmen. |
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--> Der Leerlaufschalter. Was regelt die Drehzahl im Standgas, so dass ca. 700 - 900 gehalten werden? --> Hauptsächlich, aber nicht allein, der Leerlaufsteller bzw. Drosselklappensteller. Wenn dann noch hinzu kommt: Zitat:
Die reinen Widerstandswerte der Verkabelung sind gut. Dennoch würde ich die Kabel mal ziehen, zerren usw.. Sehen die Kabel des Stellers auch unter der Gummitülle am Stecker gut aus? Wenn mit der Verkabelung nix ist, dann solltest du dieses Bauteil ersetzen. Die billigen halten ja meistens 6-12 Monate durch. Da aber jetzt noch das kommt: Zitat:
Dann ein Multimeter schnappen und die Scleiferbahnen direkt durchmessen. Mehrmals. Sprünge? Oder steigen die Werte "sauber" an? Zitat:
Schau mal was gebrauchte Einspritzeinheiten/Mono-Motronics kosten. |
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Danke für die Hilfe, ich werde die Kabel nochmal prüfen. Also wieder ans Steuergerät. Übrigens hatte der Volkswagenhändler hier die Plastikschrauben nicht auf Lager. Muss ich bestellen. |
Du hast ja den Stromlaufplan, schau dir an wo und wie die Leitungswege sind. Ich meine die gehen fast alle über den runden Zentralstecker beim Zylinderkopf. Von dort dann in den Wasserkasten. Der Steller kann in den ersten Minuten funktionieren, doch nach paar Zyklen eben nicht mehr. Oder nach Überfahren einer Bodenwelle nicht mehr. Du hast ja hier gelesen: http://www.golf3.de/werkstatt/129958...ml#post1856867 Zitat:
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109€, mit 1 Jahr Gewährleistung: https://www.ebay.de/itm/VW-Golf-III-...8AAOSwfhVd5lU9 |
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Der Kühlmitteltemperaturgeber (G62) kam als Fehler hinzu. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass so viele Bauteile kaputt sind. Außerdem war auch der Leerlaufschalter wieder verstellt (Erste Potibahn in Grundstellung auf VAG-COM nicht auf 198Ohm, sondern 204Ohm). Nach einigem Probieren und Auslesen, fand ich mich in einer Position wieder, in der beide Potibahnen in VAG-COM auf 0 waren. Die Werte änderten sich auch nicht durch das Betätigen des Gaspedals. Als ich die Motorhaube entriegelte, sprangen die Werte der Potibahnen in VAG-COM schlagartig hoch und wieder runter. Die Erschütterung hatte vermutlich den Kurzschluß in einem Kabel unterbrochen. Im Motorraum habe ich die Kabel, die auf dem Anlasser liegen, angehoben und ich hörte wie der Drosselklappensteller ansprang. Je nach dem wie ich das Kabel hielt, bewegte sich der Drosselklappensteller. Das ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders. Ich habe die Kabel provisorisch mit einem Kabelspanner zusammengebunden, damit sie nicht auf dem Anlasser liegen. Vermutlich wird hier bei Kontakt ein Kurzschluß zu Erde hergestellt, besonders wenn der Motor warm und die Kabel weich sind. Deswegen waren wohl auch die Potibahnen auf 0. Mit der veränderten Führung der Kabel konnte ich kein merkwürdiges Verhalten beim Auslesen feststellen, der Leerlauf ist auf 200Ohm auf der ersten Potibahn gefallen, liegt also wieder im vorgegebenen Bereich. Nochmal die Frage: Ist es schwer diesen Teil des Kabelbaums auszubauen und die Kabel zu erneuern? Muss dazu viel ausgebaut werden? |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Der Kabelbaum gliedert sich in zwei Teile: 1) Es gibt einen Motorleitungssatz, zu sehen hier: https://volkswagen.7zap.com/de/rdw/g.../9/971-971001/ 2) Und einen Motorraumleitungssatz, der neben dem Sterugerät, auch so Sachen wie die Zündspule, Bremsflüssgikeitsbehälter, Seitenblinker, Scheinwerfer, Wascherpumpe, Lüfter usw. kontaktiert. Zu sehen hier: https://volkswagen.7zap.com/de/rdw/g.../9/971-971038/ 1) auszubauen ist nicht so wild, 2) auszubauen schon eher, da er eben vieles kontaktiert und auch in den Innenraum, zur Zentralelektrik geht. Da wäre es wohl ratsam den Kabelsatz in der Gegend etwas aus seiner Einklemmungen/Einhängungen zu nehmen und die Isolierung abzuwickeln. Danach jede Ader sichtprüfen. EDIT: Das fehlt beim Anlasser, Bauteil 1H0 971 615 P--> https://www.google.com/search?q=1H0+...w=1366&bih=636 Ich kann dir Bilder machen wie der Leitungssatz beim ADZ ordentlich verlegt sein muss. Edit II: Und nun die Bilder, wie du siehst ist ab Werk der Kabelsatz zum Teil in Wellrohr und mehrfach mit Klemmen/Klipsen arretiert um eben Schäden durch übermäßige Bewegung zu vermeiden. Gerade bei Kälte wird die Isolierung hart und damit anfälliger. Wer auch immer da gebastelt hat und das Auto so unvollständig zusammengebaut hat, er hat dir eine unnötige Fehlerquelle reingepfuscht. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Zitat:
Link zur Auktion Das Teil kostet recht viel. Deshalb werde ich vorher das Problem mit den Kabeln in Ordnung bringen um vor dem Kauf ausschließen zu können, dass das Problem nicht woanders liegt. Das Auslesen der Poitibahnen (siehe Anhang) legt nahe, dass mein Poti noch funktioniert. |
100 € für son Klump? Das Ding wurde auch im Passat, im Toledo, im Ibiza & Cordoba verbaut. Da würde uch auch mal suchen. Auf die Schnelle, d.h. nicht dass die kompatibel sind: https://www.ebay.de/itm/Zentraleinsp...EAAOSwPPtclORr https://www.ebay.de/itm/Einspritzein...sAAOSwRl1d4oda https://www.ebay.de/itm/Vergaser-Ein...wAAOSwhexb4BHn https://www.ebay.de/itm/VW-Golf-3-4-...kAAOSwn4td2rme https://www.ebay.de/itm/VW-Golf-3-II...AAAOSwr~Fdi2VG https://www.ebay.de/itm/Vergaser-Bos...0AAOSwhBNduu1w |
Sichtprüfung der einzelnen Leitungen und Reparatur derer kostet erstmal gar nichts, vorrausgesetzt du kannst löten oder vercrimpst die betroffene Leitung direkt neu. Wie GTFahrer schon sagte, wenn Du ein Auspinnwerkzeug hast, würde ich mir Bilder von den Steckerbelegungen machen, Leitungen einzeln "auspinnen" und per Multimeter unter mechanischer Spannung durchpiepsen. In einen kleinen Schraubstock eingespannt, Multimeter auf Durchgang an beide Enden per Krokoklemme und mal ordentlich durchwalken und durchbiegen. Ruhig auch mal sanft zerren. Wenn es reisst, war es eh defekt. Nach minimum 22 Jahren dürfen Isolierungen gern mal durchscheuern oder brüchig werden. Auch wenn es nicht gern gesehen wird: ich bin ein großer Fan davon solche Defekte zu löten. Gerade die asymmetrischen männlichen JPT Pins sind schwer zu bekommen, oder zu Apothekerpreisen beim Freundlichen, deswegen rette ich was ich retten kann. Bei ordentlicher Isolierung und vernünftigem Löten wird die Lötstelle länger halten als der Rest des Fahrzeugs. Falls wider erwarten kein Defekt in den Leitungen vorliegen sollte, hast du 1. Gewissheit und 2. kein Geld ausgegeben. Übrigens: Schwarze Litzen sind korrodiert und gehören ausgetauscht, falls Du welche finden solltest! Hier hat sich über den Kapillareffekt Wasser in die Isolierung gezogen, solche Leitungen sind nicht mehr lötbar! |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) REVERSE ENGINEERING - Gedanken zum Drosselklappenpotentiometer: 1. Die Werte in VAG-COM gehen von 0 bis 255. Das heißt, dass das Steuergerät einen 8bit A/D Konverter hat und die Auflösung für jeden ausgelesenen Wert vorgegeben ist: es gibt maximal 255 Unterteilungen. 2. Eine Schleifbahn für den kompletten Verfahrweg der Drosselklappe (ca. 90 Grad) wäre wohl nicht präzise genug, deswegen gibt es eine Schleifbahn für das erste Viertel (ca. 22.5 Grad Verfahrweg der Drosselklappe) und eine weitere für den Bereich von 22.5 Grad bis Vollgas. Die Messung ist für eine wenig geöffnete Drosselklappe also genauer als für eine weit geöffnete. 3. Das Steuergerät misst Widerstände über das Anlegen einer Testspannung. Die Widerstandsmessungen sind nur so genau, wie die angelegte Spannung und die gemessene Stromstärke. Um die angelegte Spannung zu bestimmen, gibt es einen festen, präzisen Widerstand zum Kalibrieren(zwischen den Pins 1-5). 4. Siehe Bild im Anhang. Beim Gasgeben bewegt sich der Schleifkontakt von links nach rechts. Die Widerstände: Zwischen 1 und 5: Immer gleich, unabhängig der Stellung der Drosselklappe Zwischen 1 und 2: Anstieg bis 1/4 offen, dann konstant Zwischen 1 und 4: Konstant bis 1/4, dann Anstieg bis vollgas Die Werte in VAG-COM sind: 000: 2. Wert: Widerstand zwischen 1-2 000: 3. Wert: Die Summe von 1-2 und 1-4 Pin 1 ist mit der Erdung am Motorblock verbunden, die anderen Kontakte gehen zum Steuergerät. 5. Präzision: Der Verstellwinkel an den Schrauben lässt sich anhand des Bildes abschätzen: man kan das Poti um 10 Grad verstellen. Da das Steuergerät den zwei Widerständen jeweils nur 255 Werte zuordnen kann ergibt sich eine Höchstauflösung von 0.05 Grad. Die Präzision ist nie so hoch wie die Auflösung, meistens eine Größenordnung darunter, also 0.5 Grad. So grob wie die Einstellung mit den 4 Schrauben ist, kann man vermutlich auch das nicht zuverlässig auf 0.5 Grad genau einstellen. Das ist mechanisch mit dem Plastik und den groben Schrauben nicht reproduzierbar. 6. Kalibrierung Das heißt, dass man den Poti mit den vier Schrauben nur grob einstellen kann, zu grob. Es muss eine Feinjustage über die Stellschraube des Drosselklappenstellers erfolgen, sehr wahrscheinlich muss man auch das Steuergerät anlernen, sprich: 1. Die Drosselklappe voll aufmachen und dann die zwei Widerstandswerte auf 255 setzen 2. Die Drosselklappe komplett zumachen und die zwei Widerstandswerte auf 0 setzen. Unter diesen Umständen wäre es möglich nur den Poti auszutauschen, ohne die Monotronic. Hätte ich eine Monotronic als Ersatz, würde ich das versuchen. 7. Beschädigung: Das Bauteil ist wartungsarm. Es ist luftdicht abgesiegelt und keinen Flüssigkeiten ausgesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das schon oft kaputt gegangen ist. |
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Jetzt kommt sowieso sehr schlechtes Wetter, am Freitag kommt ein Schneesturm. Ich melde mich in einer Woche. Vielen Dank an alle! Übrigens hattest du auch recht: Der Drosselklappensteller fährt in Grundstellung ganz aus, bei den älteren Modellen. |
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