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Man, hier ist ja ordentlich was passiert. Beim letzten Mal, als ich rein geguckt hab, waren es noch 11%. Klappt wohl doch noch diese Saison :D |
Ich muss leider noch einmal mit deinen Schrauben nerven. Du musst Wissen das beim ersetzen der Schraube in eine höhere Festigkeitsklasse, sich auch automatisch das Anzugdrehmoment erhöht. Normalerweise werden Schraubverbindungen mit 70% der Streckgrenze (der Moment wann der Werkstoff sich beginnt sich plastisch zu verformen, in deinem Fall 1080NM) Angezogen. Ein Wert von 50% unterhalb der Streckgrenze darf in keinem Fall unterschritten werden. Du musst dir die Schraube einfach als Feder vorstellen, als welche sie auch wirklich dient. VW verwendet an dieser Stelle Schrauben mit Flansch, um durch die Vergrößerte auflagefläche ein eingraben in den Werkstoff (Sattelträger) zu vermeiden. Sollte dieses im Normalen Fahrbetrieb geschehen würd sich die Schraube lockern. Jetzt könnte man natürlich hingehen und eine U Scheibe unter die Schraube Packen. Problem ist das normale U Scheiben eine Festigkeit von 8 haben und auf eine Vorspannkraft von 30KN ausgelegt sind. Würde man diese Paaren mit einer 12.9er Schraube würde das gleiche passieren wie ohne Scheibe, der Schraubenkopf würde sich in die Scheibe eingraben und die Schraube wäre los. Das ist schön zu sehen auf dem Angehängten Foto. Lösung hier sind entweder Schrauben mit Flansch wie von VW oder HV Unterlegscheiben. Übrigens werden die Schraubenfestigkeiten von VW nicht ausgeknobelt. Die Schraubenfestigkeit wurde in diesem Falle so gewählt: Eine Schraube die innerhalb ihrer Streckgrenze ( ab 8.8 wird rp0,2% gleich mit angegeben) mit einem Anzugdrehmoment 50% innerhalb der Streckgrenze des Bauteils liegt in welchem das Gewinde gefertigt ist. Ich glaube Original ist nur eine 10.9 verbaut, kann aber auch eine 12.9 sein. Lange Rede kurzer Sinn: In deinem Fall entweder Schrauben mit Flansch besorgen, oder noch 4 10er HV Unterlegscheiben. Ist jetzt doch ein langer Text geworden, wenn es nicht interessiert einfach überfliegen :-) Grüße Jens https://abload.de/img/c8d30b79-aa2e-43e5-a5yote.jpeg |
Hallo Jens, die Schrauben am Sattelträger sind beim Syncro ab Werk ohne Bund :) Wird mal die n 0199123 bei google rein :D |
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Sind ja auch grundsätzlich wichtige Infos :D Vielleicht können wir über das Anzugsdrehmoment von 60Nm und dem Wissen, dass die Schraube nicht ersetzt werden muss, auf die originale Festigkeitsklasse Rückschlüsse ziehen? :D |
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12.9er bei 60NM liegt eigentlich unterhalb der 50% Streckgrenze. @Ben Die kannst mir die Schwinge zuschicken, und ich Arbeite dir die Schraube aus. Würde dich nur das Porto kosten. |
Hallo Jens, wow, interessanter Text und sehr guter Hinweis. Ich nehme diese Infos an, da ich in der Hinsicht gar kein Wissen habe. :) Dein Angebot ist super! Ich schreibe gerade mit jemandem, der bietet Bremssattelträger an auf ebay kleinanzeigen. Eigentlich hatte ich überlegt, meinen Vorhandenen zu opfern und zu zerschneiden. Ich denke nochmal drüber nach und melde mich. Edit: Zum Ausbau der Schwinge sehe ich halt ein weiteres Problem auf mich zu kommen - die Zentralmutter der Antriebswelle hinten. Wenn der Bock nicht am Boden steht und ich keinen Bremsen hab, wirds schwierig den so zu halten, dass man die Mutter aufkriegt. |
Hoffentlich führt das zerschneiden des Sattelträgers dann zum Erfolg, nicht das du ihn zerschneidest und die Schraube sich dennoch nicht lösen lässt. Lass dich nicht übern Tisch ziehen mein Angebot steht. |
Danke Jens, ich weiß dein Angebot sehr zu schätzen. Dennoch, ich muss auch damit rechnen, dass da weitere Probleme auf mich zukommen. So langsam gehen dann auch mal geld, nerven und lust aus - vor allem letztere beide. Jedes teil das ich anfasse geht kaputt - ich hab fast schon angst davor, noch mehr auszubauen. Den Preis werde ich für die Sattelträger wohl zahlen müssen, billig ist es nicht, aber was hilfts. |
Hallo! Zitat:
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Grüße Teletubby |
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Gruß Jens |
Bevor du was zerschneidest lass dir wirklich was auf die Schraube auf Schweißen. Ist in der regel Arbeit von nur 10 Min und die Schraube lässt sich drehen weil sie gut Warm wird. |
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Kann beim Anzugsmoment von Schrauben unterschiedlicher Festigkeiten und Feinheiten immer den Schrauben Brevier von Kamax (KX... auf dem Schraubenkopf) empfehlen. http://www.kamax.com/fileadmin/user_...evier-2015.pdf Aus Gründen der Wasserstoffversprödung sollte man keine 12.9er Schrauben im Fahrwerksbereich nutzen. Wenn sind das Schrauben deren Oberflächenbeschichtung für den Einsatz in diesem Bereich optimiert wurde. Die Schrauben aus dem Bild/Internet sind nur phosphatiert (was für die Festigkeit normal ist). Werden dann auch schnell gammeln. Sind die Scheiben fest auf der Schraube (gehalten vom Gewinde) sind sie auch mit Sicherheit mitvergütet oder zumindest auf die Schraubenfestigkeit abgestimmt (so fern sie aus einer gescheiten Schraubenfabrik stammen) |
Das aufschweißen einer mutter wurde gemacht - zweimal. Zweimal ist sie abgerissen. Mein Hallennachbar der KFZ Mechaniker ist hat mir das gemacht. Gut, erstmal die gute Nachricht: Er läuft! Siehe hier: https://youtu.be/HIIwytS8Jb8 Die komischen Nebengeräusche halte ich für die Hydros, sowie auch die Servopumpe der natürlich gerade das Öl abgehauen ist.. Daher lief der Wagen auch nicht lang. Die schlechte (ihr sehts im Video) das Hydrauliköl läuft aus dem Lenkgetriebe wie Wasser aus einem undichten Hahn. Was ist das Problem? Ein Helfer hat mir den Anschluss verkantet angesetzt. Nein, das ist keine Ausrede. Wäre es mein Fehler, hätte ich kein Problem das zuzugeben. Im Grunde spielt es auch gar keine Rolle wers war, schlimm ist das Resultat. Jetzt darf also die Achse (mal wieder) raus um das Lenkgetriebe zu tauschen. Sonst.. Bremse gibts heute nix neues. Einzig, die Bremsschläuche die ankamen, waren für vorn die falschen. Sonst habe ich da nix gemacht. |
Es ist einfach alles nur mist.... |
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Hallo Ben, Zitat:
Mein Beileid! Vermutlich ist es wie bei mir der in Fahrtrichtung gesehen hintere Anschluss. Bei dem wird zumindest bei meinem Lenkgetriebe (TRW) die Verschraubung der Leitung dirket in das Leichtmetallmaterial des Lenkgetriebegehäuses gedreht. Wenn es, zumindest bei meinem Lenkgetriebe, der vordere Anschluss gewesen wäre, wäre Rettung möglich gewesen. Denn bei diesem Anschluss ist erst eine adapterähnliche Buchse mit Außensechskant, vermutlich aus Stahl, im Lenkgetriebe und darin wiederum die Leitung. Mit zwei Folgen: 1. Ist es bei Stahl nicht so leicht, den Anschluss schief einzudrehen. 2. Wenn es trotzdem passiert, gibt es noch die Möglichkeit, nur die Stahlbuchse zu tauschen. Das kann theoretisch sogar im eingebauten Zustand gelingen. Siehe Foto: http://www.golf3.de/direktupload/201...1525723641.jpg Grüße Manfred |
Hallo Manfred, du liegst leider richtig mit deiner Vermutung, es ist die hintere Buchse, die auch sehr schwer zu erreichen ist. Ist ein Nachschneiden eines solchen Gewinde eigentlich möglich? Nun, glücklicherweise liegt ein für den VR6 passendes Getriebe ganz in meiner Nähe. Ich habe bereits Kontakt zum Verkäufer aufgenommen und werde es Mittwoch oder Donnerstag abholen. Dann muss die Achse eben nochmal abgesenkt werden und das Lenkgetriebe wird getauscht. Ärgerlich, aber jetzt ist es passiert. |
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Aber: Wenn die Leitung schief angesetzt und dann festgedreht wurde, dann ist nicht nur das Gewinde beschädigt, sondern auch der Sitz des Dichtringes der Leitung ganz am Ende des Innengewindes. Das führt dazu, dass, selbst wenn Du das Gewinde rettest und die Leitung anschließend gerade eindrehst, dass es trotzdem nicht mehr dicht werden kann. Deshalb habe ich diesen Gedanken erst gar nicht weiterverfolgt. Im ungünstigsten Fall ist sogar das Ende der Leitung beschädigt = verbogen. Ich habe mir meins genau angesehen, aber es scheint ganz geblieben zu sein. Dann hätte ich wenigstens in diesem Punkt Glück (im Unglück) gehabt. Besonders deshalb, weil ich den ganzen unteren Bereich der Leitung kurz vorher kunstvoll neu lackiert hatte. |
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