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Teletubby 18.11.2017 22:22

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1831902)
Ich weiß nicht, ob ich den AGT opfern würde. Der soll beim VR6 Syncro anders sein, als bei anderen Fahrzeugen.

Das würde die Sache natürlich ändern.

Hab´s aber gerade in den Teilelisten nachgesehen: Sowohl in der "GO"-Liste (Golf 1975 bis 1998) als auch in der "GOSY" (Golf/Var.-syn./Rall./Coun. 1986 bis 1998) hat der Aggregateträger des Modelljahres 1997 die Teilenummer 1H0 199 315 AA. Demnach scheint er gleich zu sein.

Angaben aus der Teileliste wie immer ohne Gewähr!

franz-werner 18.11.2017 22:27

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1831905)
Das würde die Sache natürlich ändern.

Hab´s aber gerade in den Teilelisten nachgesehen: Sowohl in der "GO"-Liste (Golf 1975 bis 1998) als auch in der "GOSY" (Golf/Var.-syn./Rall./Coun. 1986 bis 1998) hat der Aggregateträger des Modelljahres 1997 die Teilenummer 1H0 199 315 AA. Demnach scheint er gleich zu sein.

Angaben aus der Teileliste wie immer ohne Gewähr!

Du hast recht, vergiss auch einfach, was ich geschrieben habe. Ich hab mich durch die Doppel-Aufführung und halbherziges Hinsehen irritieren lassen. Der ist mit dem Index AA ist auch in anderen Modelljahren aufgeführt.

Nach Möglichkeit würde ich den trotzdem nicht platt machen. Mögliche Originalersatzteile sind ja entfallen, waren aber auch vorher mit über 400€ keine günstige Sache

Teletubby 18.11.2017 22:35

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1831906)
Nach Möglichkeit würde ich den trotzdem nicht platt machen.

Ich natürlich auch nicht, wenn er sich irgendwie retten lässt.


Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1831906)
Mögliche Originalersatzteile sind ja entfallen, waren aber auch vorher mit über 400€ keine günstige Sache

Der originale Aggregateträger ist 2016 aus dem Teileprogramm entfallen. Es gibt aber eine preiswerte Nachproduktion von Van Wezel. Ob sie gut ist, weiß ich aber nicht.

Vielleicht sollte ich besser nachts einen bewaffneten Wachposten in meiner Garage stationieren, weil ich in Sorge um meinen Aggregateträger bin...:D

Ben_RGBG 18.11.2017 22:45

Mhm, da stimme ich euch zu - im Zweifel würde ich natürlich eher den AGT zerschneiden als die Karosse zu riskieren. Bisher wollen wir aber mal zuversichtlich bleiben, dass der AGT sich lösen lässt bevor ich etwas irreparabel beschädigen muss. :)

Es ist ganz gut im Übrigen, dass der AGT heute noch nicht runter ging. Denn ich hatte die Lenksäule noch gar nicht vom Lenkgetriebe getrennt. Das werde ich morgen erstmal nachholen.

Ich gehe im übrigen davon aus, dass die Schraube im AGT festgerostet ist aus dem folgenden Grund: Die andere Schraube auf der Beifahrerseite ging extrem schwer heraus und sie war sehr deutlich rost-vernarbt im gesamten Bereich. Daraus schließe ich, dass genau dasselbe auf der fahrerseite passiert ist.

Es gab ja dann noch eine abgerissene Schraube an einem der vorderen ABS Sensoren. Aber das ist ja fast nur ne Randnotiz.. Ansonsten fiel mir auch auf, als ich meine Radlagergehäuse so betrachtet habe, dass der Wagen auch vorne keine Ankerbleche hatte. Man sah lediglich noch Fetzen der alten Ankerbleche an den Schrauben hängen. Diese wurden wohl schon vor langer Zeit einfach weggerissen weil sie rost geschwächt waren.

Zur Temperatur: Warm ist es bei uns auch nicht, aber es geht noch. Momentan muss ich bei den verschiedenen Arbeiten eh viel Kraft aufwenden bzw. bewege ich mich viel, da bleibt es warm. Ansonsten, warm anziehen und warmen Tee mit in die Halle nehmen, dann gehts gut.

aam 90 19.11.2017 09:15

Falls es dir hilft, ich hätte noch einen originalen AGT liegen, der nicht benötigt wird. Müsste halt nur sauber gemacht werden.

Ben_RGBG 19.11.2017 09:23

Danke fürs Angebot. Momentan hoffe ich meinen nicht zu beschädigen, dass ich den weiterverwenden kann.

Sollte sich das nicht vermeiden lassen, komme ich gern auf dein Angebot zurück!

Mortiferus 19.11.2017 10:17

Da steht ja einiges an bei dir, ich wünsche dir viel Erfolg :)

ASAGOLF3 20.11.2017 19:34

ganz schöne kacke da... abgerissene schrauben joa kenn ich kann ich nen lied von singen... nervt extrem

12tonnen presse is aber echt bissle schwach wenn da alles so vergammelt is

wie du schon sagst einmal neu alles dann is ruhe

Micki_23 20.11.2017 20:46

12t zu schwach? wir haben damit bisher Radlager und Hinterachsbuchsen eingepresst ging bisher ohne Probleme und kaum über 4t Druck.

Ben_RGBG 24.11.2017 19:52

Nujo, es ist nicht meine Presse. Mein Bekannter benutzt die halt schon lang, auch für seine Offroad Fahrzeuge und hatte bisher keine Probleme damit, ist immer gegangen.

Im Endeffekt hats funktioniert und das ist das wichtigste.

Nun, zu meinem Motto für heute: Am Ende siegt immer das Gute. Oder meine Flex. Heute wars die Flex.
http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/200.jpg

Joa also so isses, ich habe den Aggregatträger mal vom Fahrzeug losgekriegt. Es war wirklich gruselig.. Ich habe jetzt effektiv 5-6h mit dem Teil verbracht. Jetzt brauche ich natürlich nen neuen AGT. Und ich muss mal zusehen wie ich den Rest, der jetzt noch am Fahrzeug hängt, wegkriege.
http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/201.jpg

Danach wollte ich den Schwung noch etwas nutzen und habe ich an die Radlagergehäuse gemacht. In Vorbereitung zum Sandstrahlen wollte ich noch diverse Schrauben entfernen, die früher mal (in grauer Vorzeit) ein Ankerblech gehalten haben. Das hatte wohl jemand einfach abgerissen weil davon wirklich nur noch fetzen dran hingen.
http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/202.jpg

Gut, auch hier keine perfekte Ausgangslage, da alles extrem vergammelt. Also habe ich die Schrauben wieder mit der Lötlampe gründlich erhitzt (sowie natürlich das Material drumherum) und dann ließen sich fast alle wunderbar lösen.

http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/203.jpg

Eine hat keinen wirklichen Schraubenkopf mehr, da muss ich mal sehen ob ich noch ne kleinere Vielzahl aufgeschlagen bekomme, ansonsten müsste ich hier ausbohren.
http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/204.jpg

Da werde ich auch bei einer der ABS Sensor Schrauben nicht drumrumkommen, die einfach glatt abgerissen ist.
http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/205.jpg

So, morgen dann mal zusehen, dass ich den Motor vernünftig und erstmal dauerhaft abstütze und den Aggregatträger dann ganz rausziehen. Heute ging das noch nicht, weil ich natürlich vergessen hatte die Hydraulikleitungen am Lenkgetriebe zu lösen. Das mache ich morgen noch, da kommt man aber ja eh schöner ran, wenn man den AGT etwas absenkt.

franz-werner 24.11.2017 21:11

Oh man ey... Gefühlt wird das ja immer schlimmer :/

Teletubby 24.11.2017 21:18

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Hallo Ben,

Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832141)
Joa also so isses, ich habe den Aggregatträger mal vom Fahrzeug losgekriegt. Es war wirklich gruselig.. Ich habe jetzt effektiv 5-6h mit dem Teil verbracht. Jetzt brauche ich natürlich nen neuen AGT. Und ich muss mal zusehen wie ich den Rest, der jetzt noch am Fahrzeug hängt, wegkriege.

Du hast den Aggregateträger geopfert! Das hätte ich auch gemacht.

Wenn ich das auf Deinen Fotos richtig sehe, hängt die innere Hülse des Aggregateträgers im Bereich der vorderen, linken Konsole noch fest durch die abgerissene Schraube. Wenn, was ich momentan annehme, der Rest der Schraube in der Hülse fest sitzt und nicht im Gewinde, dann halte ich es für gut möglich, dass Du Hülse und Schraube zusammen durch Linksdrehen aus dem Gewinde los- und herausbekommst. Dazu ist die Hülse ja jetzt wunderbar zugänglich. Ich würde es mit einer großen Rohrzange versuchen. Es muss aber eine ganz große und stabile sein, wie Installateure sie für festsitzende Problemrohrverschraubungen haben.

Der Aggregateträger meines Cabrios ist inzwischen auch ausgebaut. Davon gibt es auch viele Fotos, aber unser Uploader funktioniert noch nicht wieder. Deshalb hier nur ein angehängtes Foto von den acht Aggregateträger-Schrauben, die sich alle mehr oder weniger normal lösen ließen: Oben links = M12X1,5X82 = Querlenker vorn, oben rechts M12X1,5X78 = Querlenker hinten und Aggregateträger mitte, unten links M12X1,5X65 = Aggregateträger vorn, unten rechts M10X24 = Aggregateträger hinten.

Grüße Manfred

Ben_RGBG 24.11.2017 23:51

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1832149)
Oh man ey... Gefühlt wird das ja immer schlimmer :/

Ach, kann ja nur besser werden.. :D Schlimmer geht ja bald nicht mehr.

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1832150)
Hallo Ben,



Du hast den Aggregateträger geopfert! Das hätte ich auch gemacht.

Wenn ich das auf Deinen Fotos richtig sehe, hängt die innere Hülse des Aggregateträgers im Bereich der vorderen, linken Konsole noch fest durch die abgerissene Schraube. Wenn, was ich momentan annehme, der Rest der Schraube in der Hülse fest sitzt und nicht im Gewinde, dann halte ich es für gut möglich, dass Du Hülse und Schraube zusammen durch Linksdrehen aus dem Gewinde los- und herausbekommst. Dazu ist die Hülse ja jetzt wunderbar zugänglich. Ich würde es mit einer großen Rohrzange versuchen. Es muss aber eine ganz große und stabile sein, wie Installateure sie für festsitzende Problemrohrverschraubungen haben.

Der Aggregateträger meines Cabrios ist inzwischen auch ausgebaut. Davon gibt es auch viele Fotos, aber unser Uploader funktioniert noch nicht wieder. Deshalb hier nur ein angehängtes Foto von den acht Aggregateträger-Schrauben, die sich alle mehr oder weniger normal lösen ließen: Oben links = M12X1,5X82 = Querlenker vorn, oben rechts M12X1,5X78 = Querlenker hinten und Aggregateträger mitte, unten links M12X1,5X65 = Aggregateträger vorn, unten rechts M10X24 = Aggregateträger hinten.

Grüße Manfred

Ja Manfred, das siehst du ganz richtig. Die innere Hülse mitsamt dem Rest der Schraube hängt da noch. Wie du auch richtig vermutest, lässt sich das ganze "relativ" leicht mit einer Rohrzange bewegen. Allerdings konnte ich es noch nicht rausdrehen, da daran noch fetzen vom AGT hängen und dieser aktuell noch daneben hängt.

Die Schrauben die du rausgedreht hast, sehen ja auch nicht mehr taufrisch aus. Immer hast du alle rausbekommen, das ist ja eine Menge wert!

Teletubby 25.11.2017 10:18

Guten Morgen Ben!

Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832156)
Ja Manfred, das siehst du ganz richtig. Die innere Hülse mitsamt dem Rest der Schraube hängt da noch. Wie du auch richtig vermutest, lässt sich das ganze "relativ" leicht mit einer Rohrzange bewegen.

Das ist doch schonmal sehr kostbar, weil Dir damit Trenn- und Schweißarbeiten an der Konsole am Längsträger erspart. Denn dadurch entstehen leicht spätere Rostnester, was ich gerade an fest verschweißten Teilen immer problematisch finde.


Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832156)
Allerdings konnte ich es noch nicht rausdrehen, da daran noch fetzen vom AGT hängen und dieser aktuell noch daneben hängt.

Das kann ja nur noch Peanuts sein gegenüber dem, was Du da bisher schon freigetrennt hast.


Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832156)
Die Schrauben die du rausgedreht hast, sehen ja auch nicht mehr taufrisch aus.

Genau deshalb bin ich auch ganz froh darüber, dass ich da jetzt tätig geworden bin. Denn wer weiß, wie das in drei Jahren gewesen wäre.

Erwähnenswert dabei: Die oben links auf dem Foto sichtbaren Schrauben M12X1,5X82 für die Querlenker vorn sind vom Werk aus nicht mal verzinkt. Bei meinem Variant, bei dem ich vor vier Jahren die Vorderachse überholt habe, war das genau so. Die Schrauben waren höchstens phosphatiert, was ein zeimlich mieser Korrosionsschutz ist. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie schon nach wenigen Jahren in den Metallbuchsen der vorderen Querlenker-Gummilager festrosten. Beim Variant habe ich sie mit Fett eingesetzt und das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment deshalb von 50 Nm plus 90 Grad auf 40 Nm plus 90 Grad geändert. Das hatte ich vorher durch Tests so ermittelt. Dadurch sollten die Schrauben sich auch nach vielen Jahren noch problemlos lösen lassen.

Grüße Manfred

Ben_RGBG 25.11.2017 14:02

Hallo Manfred,

mal ganz abgesehen von den Schrauben, der Golf ist ja bekanntlich nicht für Rostschutz berühmt. Daher wundert mich das nicht. Ergibt sich für den Hersteller möglicherweise eine Kostenersparnis wenn er Schrauben lediglich phosphatiert statt verzinkt wählt?

Ich habe mir das aus deinem Showroom vom Variant gemerkt, wie du die Schrauben mit Fett eingesetzt hast. Aus dem Grund, dass ich auch geplant hatte, die Schrauben irgendwie zu konservieren vor dem einsetzen. So ein Dilemma wollte ich vermeiden. Ich hoffe zwar, dass ich aufgrund der Qualität der Teile da nicht mehr ran muss, aber wer weiß.. Vielleicht habe ich den Golf in zwanzig Jahren noch und die Teile müssen dann noch mal raus.

Gut, apropos raus.. Der Aggregatträger ist ganz raus. Das habe ich gestern nicht mehr gemacht, weil ich das in Ruhe machen wollte. Kontrollieren, dass alle Verbindungen gelöst sind, nichts im Weg steht und ich sicher weiß, wie ich den Motor abstütze. Also habe ich mir heute früh auch die Stichsäge eingepackt um eine professionelle Motorstüzvorrichtung aus Holz bauen kann. :D

Erstmal habe ich den AGT nochmal mit dem Wagenheber hochgehoben, ein rollbrett drunter geschoben und dann abgelassen. Dann kam ich auch problemlos an den letzten Anschluss am Lenkgetriebe. Der im Bild zu sehende, hintere bzw. rechte Hydraulikanschluss ist wirklich schlecht zugänglich wenn der Aggregatträger noch oben ist.
http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/206.jpg

Der ausgebaute (und zerstörte) AGT
http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/207.jpg

Die professionelle Motorstütze :D
http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/208.jpg

Ich muss mir den Bolzenrest mit der Hülse vom AGT nochmal ansehen.. Die lassen sich ca. eine viertelumdrehung nach links und rechts drehen, dann blockt es. Da ist aber denke ich ein Rest vom AGT schuld der noch dran hängt. Das habe ich mir aber nicht mehr genauer angesehen, das folgt nächstes Mal.

Teletubby 25.11.2017 21:57

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Hallo Ben,

Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832175)
Ich muss mir den Bolzenrest mit der Hülse vom AGT nochmal ansehen.. Die lassen sich ca. eine viertelumdrehung nach links und rechts drehen, dann blockt es. Da ist aber denke ich ein Rest vom AGT schuld der noch dran hängt. Das habe ich mir aber nicht mehr genauer angesehen, das folgt nächstes Mal.

Weil in in diesen Bereichen ja auch gerade tätig war, kann ich Dir dazu sagen:

Die Innengewindeteile der vorderen Konsolen für den Aggregateträger sind im Gegensatz zu seinen sonstigen Befestigungsstellen keine aufgeschweißten Hutmuttern, sondern vermutlich rechteckige oder quadratische Gewindeplatten, die nicht festgeschweißt sind, sondern lose darinlegen. Gegen Mitdrehen sind sie vermutlich wie im Maschinenbau nicht unüblich in käfigartigen, aufgeschweißten Metallteilen gelegen.

Wenn der Aggregateträger abgebaut ist und wenn man mit dem kleinen Finger in die Löcher der vorderen Aggregateträgerkonsolen greift, kann man fühlen, dass die Gewindeteile sich geringfügig auf und ab bewegen und etwas verdrehen lassen, bis sie an ihren Anschlägen anstoßen.

Bei Dir ist es deshalb theoretisch möglich, das sich die Hülse mit dem darin festsitzenden Schraubenrest zusammen mit der in der Konsole befindlichen Gewindeplatte drehen lässt. Und zwar so weit, bis sie an ihre Anschläge stößt.


Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832175)
Also habe ich mir heute früh auch die Stichsäge eingepackt um eine professionelle Motorstüzvorrichtung aus Holz bauen kann. :D

Geanu so professionell wie meine Motorbrücke, die in der vorletzten Woche fertig geworden ist. Zur Sicherheit stehen zusätzlich wieder drei Wagenheber unter dem Motor. Aber zum Herausziehen des Aggregateträgers mussten zwei von ihnen weg.

Grüße Manfred

P.S.: Finger weg von meinem Aggregateträger! :D

Ben_RGBG 25.11.2017 22:13

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1832194)
Hallo Ben,



Weil in in diesen Bereichen ja auch gerade tätig war, kann ich Dir dazu sagen:

Die Innengewindeteile der vorderen Konsolen für den Aggregateträger sind im Gegensatz zu seinen sonstigen Befestigungsstellen keine aufgeschweißten Hutmuttern, sondern vermutlich rechteckige oder quadratische Gewindeplatten, die nicht festgeschweißt sind, sondern lose darinlegen. Gegen Mitdrehen sind sie vermutlich wie im Maschinenbau nicht unüblich in käfigartigen, aufgeschweißten Metallteilen gelegen.

Wenn der Aggregateträger abgebaut ist und wenn man mit dem kleinen Finger in die Löcher der vorderen Aggregateträgerkonsolen greift, kann man fühlen, dass die Gewindeteile sich geringfügig auf und ab bewegen und etwas verdrehen lassen, bis sie an ihren Anschlägen anstoßen.

Bei Dir ist es deshalb theoretisch möglich, das sich die Hülse mit dem darin festsitzenden Schraubenrest zusammen mit der in der Konsole befindlichen Gewindeplatte drehen lässt. Und zwar so weit, bis sie an ihre Anschläge stößt.

Das ergibt Sinn! Diese Möglichkeit habe ich noch gar nicht betrachtet. Wenn ich mich recht erinnere, war die Anhängerkupplung hinten genauso eingeschraubt.

Dann würde das bedeuteten, ich muss diesen Widerstand überwinden um den Schrauben rest in dem gewindeteil loszubrechen. Wenn das aber scheitert, und ich das Gewindeteil auch noch rausreiße, dann habe ich das ganz große Kino.

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1832194)
Geanu so professionell wie meine Motorbrücke, die in der vorletzten Woche fertig geworden ist. Zur Sicherheit stehen zusätzlich wieder drei Wagenheber unter dem Motor. Aber zum Herausziehen des Aggregateträgers mussten zwei von ihnen weg.

Grüße Manfred

P.S.: Finger weg von meinem Aggregateträger! :D

An so eine Motorbrückenkonstruktion dachte ich auch schonmal bzw werde ich mir auch mal bauen aus einem Kantholz. Funktioniert ja, also warum nicht.

Dein Aggregatträger nützt mir leider nicht viel, da ich die Plusachse habe. Sonst gerne. :D

Aber, wo ich das Foto sehe sei mir eine Frage erlaubt: Warum ist der Block da noch drin? Das kann doch keine nennenswerte Arbeit mehr sein den da auch noch aus dem Weg zu nehmen, oder?

Teletubby 25.11.2017 23:05

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3)
Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832196)
Dann würde das bedeuteten, ich muss diesen Widerstand überwinden um den Schrauben rest in dem gewindeteil loszubrechen. Wenn das aber scheitert, und ich das Gewindeteil auch noch rausreiße, dann habe ich das ganz große Kino.

Ich hoffe mit Dir, dass Dir das Schlimmste erspart bleibt.


Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832196)
An so eine Motorbrückenkonstruktion dachte ich auch schonmal bzw werde ich mir auch mal bauen aus einem Kantholz. Funktioniert ja, also warum nicht.

Bei mir funktioniert es. Bin aber nicht sicher, dass es bei kompletten Motoren auch funktioniert. Und zwar aus folgenden zwei Gründen: Erstens fehlt bei mir der Zylinderkopf, was den Motor viel niedriger macht. Bei einem kompletten Motor bin ich nicht sicher, ob der Balken so, wie er ist, hoch genug liegen würde. Dann wären vielleicht weitere Holklötze als Unterlagen links und rechts nötig, was die Sache weniger stabil machen würde. Und zweitens ist das abzufangende Gewicht bei mir viel geringer, weil viele Teile einschließlich Getriebe fehlen, die in Summe viel Gewicht ausmachen.


Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832196)
Dein Aggregatträger nützt mir leider nicht viel, da ich die Plusachse habe. Sonst gerne. :D

Es gibt keinen Unterschied zwischen den Aggregateträgern von Golf 3, auch nicht mit Plus-Achse und Syncro.


Zitat:

Zitat von Ben_RGBG (Beitrag 1832196)
Aber, wo ich das Foto sehe sei mir eine Frage erlaubt: Warum ist der Block da noch drin? Das kann doch keine nennenswerte Arbeit mehr sein den da auch noch aus dem Weg zu nehmen, oder?

Auf diese Idee bin ich natürlich auch schon gekommen. Am liebsten würde ich beim Zusammenbau das Getriebe an den Motor bauen, dann beides zusammen an den Aggregateträger, dann den Zylinderkopf drauf und alles zusammen in den Motorraum.

Ich habe aber ein schweres Lungenproblem, das mich sehr einschränkt. Deshalb muss ich mir das alles so organisieren, dass möglichst wenig Kraftaufwand nötig ist. Und dass ich jederzeit alles loslassen und eine Pause einlegen kann, wenn mir die Puste knapp wird. Ohne dass die Gefahr besteht, dass mir in so einem Moment etwas auf den Boden knallt. Das speziell jetzt bei der kalten Luft in der Garage, die mir gar nicht gut bekommt.

Das ist auch der Grund dafür, dass ich zum Absenken des Aggregateträgers vier passende Gewindestangen vorbereitet habe, die ich in seine vorderen und hinteren Befestigunspunkte gedreht habe und anschließend Scheiben und Muttern von unten bis nach oben draufgeschraubt habe. So konnte ich den Aggregateträger durch wechselseitigers Linksdrehen der Muttern langsam absenken und die Arbeit in jedem Moment unterbrechen, wenn es nötig war, siehe Fotos.

Das ist auch der einzige Grund dafür, dass der Zylinderkopf noch abgebaut ist. Ich hätte ihn schon längst einbauen können, weil hier alles einbaufertig liegt. Aber dann würde der Motor noch schwerer und unhandlicher. Deshalb will ich den Zylinderkopf erst dann einbauen, wenn das Getriebe wieder drin ist und das Aggregat an allen drei Punkten befestigt ist.

Ich habe noch viel mehr Fotos. Weil ich sie aber gerne im Text haben möchte, warten sie auf den Forums-Uploader, der sich noch im unbefristeten Streik befindet.

DC 25.11.2017 23:34

Zitat:

Zitat von Teletubby

Es gibt keinen Unterschied zwischen den Aggregateträgern von Golf 3, auch nicht mit Plus-Achse und Syncro.

Das stimmt nicht, die meisten Vierzylinder AGT haben so einen Halter für ein Tilgergewicht.
Das wurde bei mir vorm Pulvern Opfer der Flex. Also nimm den AGT, den du finden kannst.

Teletubby 26.11.2017 10:07

Zitat:

Zitat von DC (Beitrag 1832204)
Das stimmt nicht, die meisten Vierzylinder AGT haben so einen Halter für ein Tilgergewicht.
Das wurde bei mir vorm Pulvern Opfer der Flex. Also nimm den AGT, den du finden kannst.

Laut Teileliste gilt für alle Golf 3 aller Modelljahre, auch Syncro und mit Plusachse, als Ersatzteil der Aggregateträger 1H0 199 315 AA. Die Endung mit den Buchstaben "AA" (bei VW "Index" genannt) deutet aber darauf hin, dass dieses Teil während der Produktionzeit des Golf 3 etliche Male geändert worden ist. Deshalb ist es denkbar, dass es Zwischenversionen gibt, die nicht bei allen Golf 3 passen und ggf. modifiziert werden müssen.

Angaben zu Ersatzteilen wie immer ohne Gewähr!

Grüße Teletubby


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