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Hab´s aber gerade in den Teilelisten nachgesehen: Sowohl in der "GO"-Liste (Golf 1975 bis 1998) als auch in der "GOSY" (Golf/Var.-syn./Rall./Coun. 1986 bis 1998) hat der Aggregateträger des Modelljahres 1997 die Teilenummer 1H0 199 315 AA. Demnach scheint er gleich zu sein. Angaben aus der Teileliste wie immer ohne Gewähr! |
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Nach Möglichkeit würde ich den trotzdem nicht platt machen. Mögliche Originalersatzteile sind ja entfallen, waren aber auch vorher mit über 400€ keine günstige Sache |
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Vielleicht sollte ich besser nachts einen bewaffneten Wachposten in meiner Garage stationieren, weil ich in Sorge um meinen Aggregateträger bin...:D |
Mhm, da stimme ich euch zu - im Zweifel würde ich natürlich eher den AGT zerschneiden als die Karosse zu riskieren. Bisher wollen wir aber mal zuversichtlich bleiben, dass der AGT sich lösen lässt bevor ich etwas irreparabel beschädigen muss. :) Es ist ganz gut im Übrigen, dass der AGT heute noch nicht runter ging. Denn ich hatte die Lenksäule noch gar nicht vom Lenkgetriebe getrennt. Das werde ich morgen erstmal nachholen. Ich gehe im übrigen davon aus, dass die Schraube im AGT festgerostet ist aus dem folgenden Grund: Die andere Schraube auf der Beifahrerseite ging extrem schwer heraus und sie war sehr deutlich rost-vernarbt im gesamten Bereich. Daraus schließe ich, dass genau dasselbe auf der fahrerseite passiert ist. Es gab ja dann noch eine abgerissene Schraube an einem der vorderen ABS Sensoren. Aber das ist ja fast nur ne Randnotiz.. Ansonsten fiel mir auch auf, als ich meine Radlagergehäuse so betrachtet habe, dass der Wagen auch vorne keine Ankerbleche hatte. Man sah lediglich noch Fetzen der alten Ankerbleche an den Schrauben hängen. Diese wurden wohl schon vor langer Zeit einfach weggerissen weil sie rost geschwächt waren. Zur Temperatur: Warm ist es bei uns auch nicht, aber es geht noch. Momentan muss ich bei den verschiedenen Arbeiten eh viel Kraft aufwenden bzw. bewege ich mich viel, da bleibt es warm. Ansonsten, warm anziehen und warmen Tee mit in die Halle nehmen, dann gehts gut. |
Falls es dir hilft, ich hätte noch einen originalen AGT liegen, der nicht benötigt wird. Müsste halt nur sauber gemacht werden. |
Danke fürs Angebot. Momentan hoffe ich meinen nicht zu beschädigen, dass ich den weiterverwenden kann. Sollte sich das nicht vermeiden lassen, komme ich gern auf dein Angebot zurück! |
Da steht ja einiges an bei dir, ich wünsche dir viel Erfolg :) |
ganz schöne kacke da... abgerissene schrauben joa kenn ich kann ich nen lied von singen... nervt extrem 12tonnen presse is aber echt bissle schwach wenn da alles so vergammelt is wie du schon sagst einmal neu alles dann is ruhe |
12t zu schwach? wir haben damit bisher Radlager und Hinterachsbuchsen eingepresst ging bisher ohne Probleme und kaum über 4t Druck. |
Nujo, es ist nicht meine Presse. Mein Bekannter benutzt die halt schon lang, auch für seine Offroad Fahrzeuge und hatte bisher keine Probleme damit, ist immer gegangen. Im Endeffekt hats funktioniert und das ist das wichtigste. Nun, zu meinem Motto für heute: Am Ende siegt immer das Gute. Oder meine Flex. Heute wars die Flex. http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/200.jpg Joa also so isses, ich habe den Aggregatträger mal vom Fahrzeug losgekriegt. Es war wirklich gruselig.. Ich habe jetzt effektiv 5-6h mit dem Teil verbracht. Jetzt brauche ich natürlich nen neuen AGT. Und ich muss mal zusehen wie ich den Rest, der jetzt noch am Fahrzeug hängt, wegkriege. http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/201.jpg Danach wollte ich den Schwung noch etwas nutzen und habe ich an die Radlagergehäuse gemacht. In Vorbereitung zum Sandstrahlen wollte ich noch diverse Schrauben entfernen, die früher mal (in grauer Vorzeit) ein Ankerblech gehalten haben. Das hatte wohl jemand einfach abgerissen weil davon wirklich nur noch fetzen dran hingen. http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/202.jpg Gut, auch hier keine perfekte Ausgangslage, da alles extrem vergammelt. Also habe ich die Schrauben wieder mit der Lötlampe gründlich erhitzt (sowie natürlich das Material drumherum) und dann ließen sich fast alle wunderbar lösen. http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/203.jpg Eine hat keinen wirklichen Schraubenkopf mehr, da muss ich mal sehen ob ich noch ne kleinere Vielzahl aufgeschlagen bekomme, ansonsten müsste ich hier ausbohren. http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/204.jpg Da werde ich auch bei einer der ABS Sensor Schrauben nicht drumrumkommen, die einfach glatt abgerissen ist. http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/205.jpg So, morgen dann mal zusehen, dass ich den Motor vernünftig und erstmal dauerhaft abstütze und den Aggregatträger dann ganz rausziehen. Heute ging das noch nicht, weil ich natürlich vergessen hatte die Hydraulikleitungen am Lenkgetriebe zu lösen. Das mache ich morgen noch, da kommt man aber ja eh schöner ran, wenn man den AGT etwas absenkt. |
Oh man ey... Gefühlt wird das ja immer schlimmer :/ |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Hallo Ben, Zitat:
Wenn ich das auf Deinen Fotos richtig sehe, hängt die innere Hülse des Aggregateträgers im Bereich der vorderen, linken Konsole noch fest durch die abgerissene Schraube. Wenn, was ich momentan annehme, der Rest der Schraube in der Hülse fest sitzt und nicht im Gewinde, dann halte ich es für gut möglich, dass Du Hülse und Schraube zusammen durch Linksdrehen aus dem Gewinde los- und herausbekommst. Dazu ist die Hülse ja jetzt wunderbar zugänglich. Ich würde es mit einer großen Rohrzange versuchen. Es muss aber eine ganz große und stabile sein, wie Installateure sie für festsitzende Problemrohrverschraubungen haben. Der Aggregateträger meines Cabrios ist inzwischen auch ausgebaut. Davon gibt es auch viele Fotos, aber unser Uploader funktioniert noch nicht wieder. Deshalb hier nur ein angehängtes Foto von den acht Aggregateträger-Schrauben, die sich alle mehr oder weniger normal lösen ließen: Oben links = M12X1,5X82 = Querlenker vorn, oben rechts M12X1,5X78 = Querlenker hinten und Aggregateträger mitte, unten links M12X1,5X65 = Aggregateträger vorn, unten rechts M10X24 = Aggregateträger hinten. Grüße Manfred |
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Die Schrauben die du rausgedreht hast, sehen ja auch nicht mehr taufrisch aus. Immer hast du alle rausbekommen, das ist ja eine Menge wert! |
Guten Morgen Ben! Zitat:
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Erwähnenswert dabei: Die oben links auf dem Foto sichtbaren Schrauben M12X1,5X82 für die Querlenker vorn sind vom Werk aus nicht mal verzinkt. Bei meinem Variant, bei dem ich vor vier Jahren die Vorderachse überholt habe, war das genau so. Die Schrauben waren höchstens phosphatiert, was ein zeimlich mieser Korrosionsschutz ist. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie schon nach wenigen Jahren in den Metallbuchsen der vorderen Querlenker-Gummilager festrosten. Beim Variant habe ich sie mit Fett eingesetzt und das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment deshalb von 50 Nm plus 90 Grad auf 40 Nm plus 90 Grad geändert. Das hatte ich vorher durch Tests so ermittelt. Dadurch sollten die Schrauben sich auch nach vielen Jahren noch problemlos lösen lassen. Grüße Manfred |
Hallo Manfred, mal ganz abgesehen von den Schrauben, der Golf ist ja bekanntlich nicht für Rostschutz berühmt. Daher wundert mich das nicht. Ergibt sich für den Hersteller möglicherweise eine Kostenersparnis wenn er Schrauben lediglich phosphatiert statt verzinkt wählt? Ich habe mir das aus deinem Showroom vom Variant gemerkt, wie du die Schrauben mit Fett eingesetzt hast. Aus dem Grund, dass ich auch geplant hatte, die Schrauben irgendwie zu konservieren vor dem einsetzen. So ein Dilemma wollte ich vermeiden. Ich hoffe zwar, dass ich aufgrund der Qualität der Teile da nicht mehr ran muss, aber wer weiß.. Vielleicht habe ich den Golf in zwanzig Jahren noch und die Teile müssen dann noch mal raus. Gut, apropos raus.. Der Aggregatträger ist ganz raus. Das habe ich gestern nicht mehr gemacht, weil ich das in Ruhe machen wollte. Kontrollieren, dass alle Verbindungen gelöst sind, nichts im Weg steht und ich sicher weiß, wie ich den Motor abstütze. Also habe ich mir heute früh auch die Stichsäge eingepackt um eine professionelle Motorstüzvorrichtung aus Holz bauen kann. :D Erstmal habe ich den AGT nochmal mit dem Wagenheber hochgehoben, ein rollbrett drunter geschoben und dann abgelassen. Dann kam ich auch problemlos an den letzten Anschluss am Lenkgetriebe. Der im Bild zu sehende, hintere bzw. rechte Hydraulikanschluss ist wirklich schlecht zugänglich wenn der Aggregatträger noch oben ist. http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/206.jpg Der ausgebaute (und zerstörte) AGT http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/207.jpg Die professionelle Motorstütze :D http://www.golf3.de/images/imported/2017/11/208.jpg Ich muss mir den Bolzenrest mit der Hülse vom AGT nochmal ansehen.. Die lassen sich ca. eine viertelumdrehung nach links und rechts drehen, dann blockt es. Da ist aber denke ich ein Rest vom AGT schuld der noch dran hängt. Das habe ich mir aber nicht mehr genauer angesehen, das folgt nächstes Mal. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Hallo Ben, Zitat:
Die Innengewindeteile der vorderen Konsolen für den Aggregateträger sind im Gegensatz zu seinen sonstigen Befestigungsstellen keine aufgeschweißten Hutmuttern, sondern vermutlich rechteckige oder quadratische Gewindeplatten, die nicht festgeschweißt sind, sondern lose darinlegen. Gegen Mitdrehen sind sie vermutlich wie im Maschinenbau nicht unüblich in käfigartigen, aufgeschweißten Metallteilen gelegen. Wenn der Aggregateträger abgebaut ist und wenn man mit dem kleinen Finger in die Löcher der vorderen Aggregateträgerkonsolen greift, kann man fühlen, dass die Gewindeteile sich geringfügig auf und ab bewegen und etwas verdrehen lassen, bis sie an ihren Anschlägen anstoßen. Bei Dir ist es deshalb theoretisch möglich, das sich die Hülse mit dem darin festsitzenden Schraubenrest zusammen mit der in der Konsole befindlichen Gewindeplatte drehen lässt. Und zwar so weit, bis sie an ihre Anschläge stößt. Zitat:
Grüße Manfred P.S.: Finger weg von meinem Aggregateträger! :D |
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Dann würde das bedeuteten, ich muss diesen Widerstand überwinden um den Schrauben rest in dem gewindeteil loszubrechen. Wenn das aber scheitert, und ich das Gewindeteil auch noch rausreiße, dann habe ich das ganz große Kino. Zitat:
Dein Aggregatträger nützt mir leider nicht viel, da ich die Plusachse habe. Sonst gerne. :D Aber, wo ich das Foto sehe sei mir eine Frage erlaubt: Warum ist der Block da noch drin? Das kann doch keine nennenswerte Arbeit mehr sein den da auch noch aus dem Weg zu nehmen, oder? |
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Ich habe aber ein schweres Lungenproblem, das mich sehr einschränkt. Deshalb muss ich mir das alles so organisieren, dass möglichst wenig Kraftaufwand nötig ist. Und dass ich jederzeit alles loslassen und eine Pause einlegen kann, wenn mir die Puste knapp wird. Ohne dass die Gefahr besteht, dass mir in so einem Moment etwas auf den Boden knallt. Das speziell jetzt bei der kalten Luft in der Garage, die mir gar nicht gut bekommt. Das ist auch der Grund dafür, dass ich zum Absenken des Aggregateträgers vier passende Gewindestangen vorbereitet habe, die ich in seine vorderen und hinteren Befestigunspunkte gedreht habe und anschließend Scheiben und Muttern von unten bis nach oben draufgeschraubt habe. So konnte ich den Aggregateträger durch wechselseitigers Linksdrehen der Muttern langsam absenken und die Arbeit in jedem Moment unterbrechen, wenn es nötig war, siehe Fotos. Das ist auch der einzige Grund dafür, dass der Zylinderkopf noch abgebaut ist. Ich hätte ihn schon längst einbauen können, weil hier alles einbaufertig liegt. Aber dann würde der Motor noch schwerer und unhandlicher. Deshalb will ich den Zylinderkopf erst dann einbauen, wenn das Getriebe wieder drin ist und das Aggregat an allen drei Punkten befestigt ist. Ich habe noch viel mehr Fotos. Weil ich sie aber gerne im Text haben möchte, warten sie auf den Forums-Uploader, der sich noch im unbefristeten Streik befindet. |
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Das wurde bei mir vorm Pulvern Opfer der Flex. Also nimm den AGT, den du finden kannst. |
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Angaben zu Ersatzteilen wie immer ohne Gewähr! Grüße Teletubby |
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