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Morgen wird der GTI abgeholt. Ich war heute nochmal bei der Werkstatt und habe mal nach dem Stand der Dinge gefragt. Interessanter Fakt soll sein, dass im VW Teile Programm die Schraube, welche das Magnetventil hält, falsch aufgeführt ist. Es soll eine M6x14mm verbaut werden, aber die Werkstatt sagt, dass das entsprechende Gewinde erst nach 12mm anfängt, die Schraube hält effektiv also nur 2mm! Jetzt wird eine m6x22mm eingesetzt. Meiner Meinung nach wäre hier doch eine Rückrufaktion seitens VW angebracht, ich denke ich bin ja dann nicht der einzige mit einer falschen Schraube... |
Das würde mich aber sehr wundern, wenn das "Serie" wäre..... |
Hallo! Zitat:
Grüße Teletubby |
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Wobei ich denke, dass die Werkstatt eher das Problem "angezündet" hat, vieleicht durch zu festes Anzeihen oder wie Teletubby gesagt hat, vieleicht war Öl drin und hat das Drehmoment verfälscht. Ich rate dir nochmals, morgen bei der Abholung mit einen Serviceberater das Auto genaust zu kontrollieren. |
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Ich würde behaupten, dass das dann durchaus stimmen kann. Zitat:
Ich schaue mal, was ich morgen nochan Infos bekommen kann, Teilenummern oder so. Zitat:
Ich werde morgen mein bestes geben und alles noch an den Anwalt weiterleiten :) |
Dass die Info im Katalog ist, kann durchaus stimmen. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass das Gewinde erst 12mm NACH beginn der Bohrung anfängt. Was ich mir eher vorstellen kann, wäre, irgendjemand hat die Schraube ausgetauscht und nicht aufgepasst. Original die 6x22 drin, nach "reparatur" 6x14. |
Du musst ja auch bedenken, dass die Schraube ja auch erstmal durch die Öse vom öldruckregelventil geht, bevor sie in die Bohrung kommt. Somit gehen ja schon paar mm vom Gewinde der Schraube drauf. Was das allerdings jetzt für Maße sind, kann ich nicht sagen. |
Da stimmt doch irgentwas nicht, ich glaube das schon jeder Lehrling im ersten Jahr merken würde, das nach eindrehen einer Schraube, niemals nach einer Umdrehung schon alles fest ist. Gehe eher davon aus das die zu fest angezogen wurde, und das Gewinde ist gleich mit rausgefallen. Ausserdem würde VW niemals eine Schraube mit duchgehendem Gewinde vorschreiben, wenn die nur 2mm packen würde. |
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Die DIN-Norm für das Eindrehen von Schrauben mit Regelgewinde besagt über die Mindest-Eindrehtiefe: d x 0,8 bei Stahl, d x 1,0 bei verschiedenen anderen Metallen, d x 1,5 bei Leichtmetall. d ist dabei der Außendurchmesser der Schraube im Gewindebereich. Nach meiner Erfahrung hält sich der VW-Konzern so gut wie immer an diese Norm. Eine Schraube mit dem Gewinde M6 muss demnach mindestens 6 mm x 1,5 = 9 mm in ein Leichtmetall-Innengewinde eingedreht werden können. Wenn ich mir das auf Deinem Foto im Beitrag Nr. 70 auf Seite 4 dieses Threads genau ansehe: Die Schraube hat unbestritten das Gewinde M6 und damit im Gewindebereich einen Außendurchmeser von 6,0 mm. Das Loch für diese Schraube im Regelventil hat dann üblicherweise einen Durchmesser von ca. 6,5 mm. Wenn ich mir auf dem Foto die Materialstärke des Ventils im Lochbereich ansehe und sie mit dem anzunehmenden Lochdurchmesser 6,5 mm vergleiche, komme ich auf eine Materialstärke von ca. 3 mm, höchstens 4 mm. Nehmen wir mal großzügig 4 mm an. Das bedeutet, dass vom Gewindeteil der Schraube 4 mm im Loch des Ventils stecken. Sie würde bei einer Schraube mit den Abmessungen laut Teileliste M6x14 also noch 14 mm - 4 mm = 10 mm aus dem Ventil herausstehen. Mit diesen 10 mm Gewindelänge wäre sie dann in das Innengewinde eingedreht. Das wäre 1 mm mehr als die Norm es verlangt. Und es würde wunderbar die Richtigkeit der Auswahl des VW-Konzerns dieser Schraube mit einer Länge von 14 mm bestätigen. Grüße Teletubby |
Wieder was dazugelernt durch Manfred Und wie ist jetzt der Stand mit dem Wagen ? |
Ich habe den Wagen jetzt wieder, er fährt, bremst und macht bisher keine auffälligen Dinge oder Geräusche. Trotzdem darf ich nochmal zur Werkstatt, durch die Reparatur wurde die Vorderachse ausgebaut, anschließend eine Achsvermessung gemacht und jetzt steht das Lenkrad leicht schief. Kann sich der Service Mitarbeiter natürlich nicht erklären, ein und ausgangswerte wären ja identisch. Ich bestehe trotzdem auf Nachbesserung. So der aktuelle Stand der Dinge. |
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Das Lenkrad steht später bei Geradeausfahrt so, wie es während der Einstellung gestanden hat und festgeklemmt war. Wenn es während der Einstellung schief gestanden hat, kann man sie ansonsten so sorgfältig machen wie man will: Es wird danach bei Geradeausfahrt genau so schief stehen. Zwei wichtige Punkte muss man dabei aber beachten: 1. Autobesitzer bzw. -fahrer sind nach einer Einstellung wesentlich sensibeler für Ungenauigkeiten, weil sie viel mehr darauf achten. Ein leicht schief stehendes Lenkrad, das man vorher einfach als gegeben hingenommen hat, erscheint einem jetzt als Fehler. Außerdem kommt noch 2. die Straßenneigung hinzu, die es oft nötig macht, dagegen zu lenken. Das um so mehr, je höher die Fahrgeschwindigkeit ist. Bei einem Lenkrad, das bei Geradeausfahrt leicht schief nach links steht, sollte man erstmal sicherstellen, dass das nicht durch die Straßenneigung verursacht ist. Der Zusammenhang mit der Straßenneigung ist mir auch erst klar geworden, als ich es vor vielen Jahren mal ums Verrecken nicht hinbekommen habe, dass das Lenkrad bei Geradeausfahrt immer gerade stand. Erst nach vielen Versuchen ist mir dieser Zusammenhang klar geworden, als ich gemerkt habe: Wenn die Straße mal ausnahmsweise in die andere Richtung geneigt war, stand das Lenkrad bei Geradeausfahrt leicht in die andere Richtung schief. Dazu kommt, dass es Autos gibt, die darauf stärker reagieren und andere weniger stark. |
Danke dir für die Infos! :) Das Lenkrad war vorher definitiv gerade und seit der Auslieferung war das jetzt das erste mal, dass eine Achsvermessung gemacht wurde. Ein schief stehendes Lenkrad bei einem Neuwagen hätte ich damals auch nicht akzeptiert :) |
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Ich gehe aber davon aus, dass die Einstellungen der Räder untereinander trotzdem genau stimmen. Deshalb lasse ich das mit dem Lenkrad so und werde es nicht reklamieren, weil ich nicht das Risiko eingehen möchte, dass hinterher die Einstellungen der Räder in Bezug auf die Gesamtspur nicht mehr stimmen. Da kann ich besser mit einem ganz leicht schief stehenden Lenkrad leben, auch wenn es nicht besonders schön ist. Aber es ist auch nur ganz wenig. Zitat:
Ein Standardspruch der Leute, die in Werkstätten Fahrwerkseinstellungen machen, lautet "In 20.000 Kilometern wissen wir mehr". Damit soll gesagt sein, dass sich die Frage, ob die Einstellung geglückt ist, erst über den Reifenverschließ herausstellen wird. Das lässt nicht unbedingt auf ein großes Vertrauen in die Qualität der geleisteten eigenen Arbeit schließen. Deshalb stelle ich die Spur der Vorderräder meistens selbst ein. Das ist ohne Spezialwerkzeuge keine einfache und erst recht keine schnelle Angelegenheit. Aber dafür sind die Erfolgsaussichten ungleich höher, und ich brauche mich hinterher nicht darüber zu ärgern, für einwandfreies Geld minderwertige Arbeit bekommen zu habe. |
Wegesagt die meisten wissen garnicht das es eine Kralle gibt. Diese setzt du zwischen Sitz (oder je nach Modell vom Boden) und Lenkrad an. Das Teil hällt das Lenkrad fixiert. Is hat n schweres Teil das auch oftmals einfach im Schrank verstaubt. Schade! |
Ist schon interessant hier zu lesen, das das ausrichten des Lenkrades schon ein Thema ist. Was spricht denn gegen ein umsetzen des Lenkrades in die Mittelstellung? Vielleicht weiss die super VW Werkstatt nicht, das man das Lenkrad abmachen kann! Zitat:
Beim Chris seinem 7er GTI weiss ich nicht was man dazu sagen soll, aber er macht das schon. Ich würde gerade bei der Geschichte mit Sicherheit in dem VW Betrieb anders auftreten. Weiss auch nicht, warum wegen der Reperatur die Vordrerachse ausgebaut werden musste, aber dann beim Spur einstellen lassen die das so? Mal ehrlich, was ist das für eine Werkstatt? Sind die Schrauben auch alle fest? Räder vorgeschrieben angezogen? Ich würde den schnellstens verkaufen, nächstes Problem lässt bestimmt nicht lange auf sich warten. |
HÄ? Du meinst das Lenkrad abnehmen, um einen Zahn versetzen auf der Lenksäule und wieder festmachen? Das geht natürlich, wird das Problem aber zu 99% nicht lösen da die Schiefstellung genau um eben einen Zahn sein muss. Ach ja und die Vorderachse muss ggf raus wen halt wo hin must wo ein super VW Konstukteur eben nie dachte das man da hin muss. Bei manchen modernen Autos muss das Getriebe raus wen an den Anlasser willst. Zum Spass baut das Ding keiner ab. Auch finde ich die Reaktion deutlich zuviel. Natürlich ist der Fall ärgerlich....aber WAS nützt es dir wen du "anders" auftrittst? Die Werkstatt verweist dich der Halle und weiter? KLeiner Tip was ich mal zu einem "spezial Kunden" gesagt hab der es auch immer besser gewust hat und es ihm nicht schnell genug ging: "Hier hast mein Telefon, Chef steht im Telefonbuch. Was soll der den machen? Der schmeist mich fristlos raus, ich pack zusammen und geh Heim. Somit dauert die Reperatur noch länger. Also Diskutieren wir weiter oder soll ich zu Arbeiten anfangen?"... Ich hab ja auch manchmal ein etwas durchgehendes Temperament, aber sich hier künstlich aufzuregen bringt dir nix, dem Auto nix und der Werkstatt auch nix. Man bittet die GF um ne Stellungnahe, anschliessend gibts einen Discount oder wen man wie in diesem Falle HOFFENTLICH nix für löhnen musst ein kleines Präsent oder Rabatt auf das nächste was kommt. Ach ja...warum sollte man das Auto verkaufen? Schlechtes Charma? |
Na Dr Drehzahl rennt doch die ganze Zeit schon zum Anwalt und regt sich fürchterlich auf. Einfach Mal etwas professionell und sachlich bleiben, da kommt man im Leben wesentlich weiter als "ganz anders auftreten". Sicherlich muss man irgendwann etwas deutlicher und direkter bleiben, aber cholerische Ausbrüche helfen keinem. |
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Es gibt bei Kraftfahrzeugen einige Dinge, die sind so gut, wie sie einst im Werk gemacht worden sind, später nicht mehr oder nur noch ganz schwierig hinzubekommen. Beispiel: Lackierungen. Die Werkslackierungen gelten als so gut und ausgereift, dass selbst gut ausgeführte spätere Reparaturlackierungen qualitativ meistens nicht an sie herankommen. Fahrwerkseinstellungen gehören auch dazu. Wenn ich das ganz leicht schief stehende Lenkrad jetzt reklamieren würde und wenn die Werkstatt dann eine neue Vorderachseinstellung machen würde, würde ich riskieren, dass das Lenkrad zwar hinterher gerader steht als jetzt, dass aber etwas anderes, das viel wichtiger ist, nicht mehr so gut ist. Da habe ich aber überhaupt kein Interesse dran, weil es mit einiger Wahrscheinlichkeit ein ganz klares Verlustgeschäft wäre. Zitat:
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Ich habe mir schon vor langer Zeit mal die Mühe gemacht, die Zähne der Lankradverzahnung des Golf 3 zu zählen: Es sind genau 86. Wenn man das Lenkrad jetzt gegenüber der Lenkwelle um einen Zahn versetzt aufsteckt, ist es um 360° : 86 = 4,19° (= Winkelgrade) gegenüber vorher verdreht. Wenn es vorher bei Geradeausfahrt um 2° nach links verdreht war, steht es nach Umsetzen um einen Zahn nach rechts nach Adam Riese hinterher um 2,19° nach rechts. Wem bitte wäre damit geholfen? Es müsste schon ein immenser und höchst seltener Glücksfall sein, wenn sich ein schief stehendes Lenkrad auf diese Weise korrigieren ließe. Außerdem besteht beim Versuch, eine fehlerhafte Spureinstellung durch Umsetzen des Lenkrades zu korrigieren, immer die Gefahr, dass der maximale Lenkeinschlag zu beiden Seiten hinterher nicht mehr gleich ist. An der Lenkradposition sollte man nur dann etwas ändern, wenn man genau weiß, was man tut und sich über alle möglichen Folgen im Klaren ist. |
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