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Ich hab lange überlegt, was ich zu deinen Tipps schreiben soll, aber ich belasse es mal mit dem Hinweis, dass die Batterie abgeklemmt war. |
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Tiefentladungen mögen diese Batterien aber gar nicht. Dadurch können sie unbrauchbar werden. Deshalb das gelegentliche Nachladen, auch dann, wen sie im Fahrzeug abgeklemmt waren. So kann man die Batterie bei Laune halten. Ein weiterer Vorteil: Eine voll geladene Batterie friert erst bei niedrigeren Temperaturen ein als eine halb geladene oder gar leere. Grüße Teletubby |
Reicht es nicht langsam mal mit dem Thema? Die Batterie war abgeklemmt und zwischenzeitlich sogar im Auto meiner Eltern für 2-3 Tage im Einsatz. Das Auto habe ich jetzt 7 Jahre und jedes Mal zum Saisonende wurde die Batterie abgeklemmt. 6 Jahre keine Probleme und die neue Batterie macht direkt beim ersten Mal schlapp. Die neue funktioniert und alles ist schön. |
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Es war für mich an nichts erkennbar, dass das Thema für Dich bereits bis zum Überdruss abgehandelt war. |
Teletubby, wenn ich mich etwas im Ton vergriffen habe, so möchte ich mich bei dir entschuldigen! Das Thema sollte eigentlich eher als Randinfo dienen, warum sich die Fahrt in die Werkstatt verzögert, zumal der Händler bei einem Defekt nach einem Jahr für Ersatz hätte sorgen müssen, was er ja auch tat. |
Vorhin hab ich den VR6 aus der Werkstatt abgeholt. Motorlauf meiner Meinung nach tadellos, sehr vibrationsarm und ohne geruckel. Neben dem obligatorischen Ölwechsel gab es an der Vorderachse noch neue Stab-Gummis, neue Zündkerzen, Wischerblätter, neuen Luftfilter und es wurde eben auch eine Kompressionsmessung gemacht. Zyl. 1 liegt bei 8 bar Zylinder 2-6 zwischen 7,8 bis 7,9 bar Von den Werten her würde ich sagen, sieht das recht gleichmäßig aus, aber ist das auch noch genug? Ansonsten steht ein Termin beim Aufbereiter noch aus, der sich den Lack mal vornimmt. Aktuell fährt er, als wäre Ende letzter Saison nie was gewesen, die Zeit wird zeigen, ob es auch so bleibt. :) Edit: ich habe mich jetzt mal was im Netz durchgelesen, 7,5 bar ist wohl Verschleißgrenze, Werte um 10-12 bar wohl eher das normale. Da bahnt sich wohl mal eine Generalüberholung an. |
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Wurde die Kompressionsmessung richtig und nach Vorschrift durchgeführt? |
Da kann ich keine Aussage zu treffen, ich kenne die Vorschriften dazu nicht und war auch nicht dabei. Warum fragst du, klingt als könne man da durchaus was falsch machen. |
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Hast du bei der Kompressionsmessung die Drosselklappe komplett auf gehabt? |
Wie oben schon gesagt, die Werkstatt hat das gemacht, daher kann ich zur Arbeitsweise keine Aussage treffen. |
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Ja Chris, die Werte sind im Keller, leider. Ich hatte bei meinem Kompressionsverlust die Steuerkette und Hydrostössel machen müssen. Danach hatte ich an allen 6 Zyl. 12,5 Bar, fast Neuwert (13 Bar). Ich würde nicht lange auf die Überholung warten, natürlich unter der Voraussetzung dass das Geld vorhanden ist, da die Aktion leider nicht billig ist. Ich drücke dir die Daumen für ein schnelles gelingen, das wird schon! |
Ja, wenn dem so ist, müssen weitere Schritte überlegt werden. Ich habe mich jetzt etwas bezüglich Kompressionsmessungen eingelesen und das sinnvollste wäre meiner Meinung nach, dass ich selber mal eine Messung mache. Die Prüfer sind jetzt nicht so teuer, vielleicht kann mir da einer noch einen Tipp für ein gutes Gerät geben. Da die Werte ja alle dicht bei einander liegen, sollte man ja schon beim 1. Zylinder sehen, wo die Reise hingeht und ob sich die Messung in der Werkstatt bewahrheitet. Wenn ja, dann muss ich mal schauen, welche Firma das in NRW macht. Im Netz findet man sich ja schnell bei WFT in der Nähe von Kassel. Mal schauen, wie die Reise weitergeht |
Hallo Chris, der ist bei uns sehr Bekannt, habe zwar keine eigenen Erfahrungen damit aber in NRW. Motorenmanufaktur - Ralph Keller : Motoreninstandsetzung |
Hallo! Allgemein gültige, sehr wichtige Regeln für eine aussagefähige Kompressionsmessung: 1. Motor betriebswarm fahren 2. Alle Zündkerzen herausschrauben 3. Jetzt Zylinder für Zylinder: Den Kompressionstester gasdicht mit der Zündkerzenöffnung verbinden und von einem Helfer das Gaspedal voll durchtreten und den Anlasser so lange betätigen lassen, bis die Anzeige am Tester nicht mehr steigt (im Normafall max. 10 Sekunden). Besonders wichtig sind der warme Motor, das voll durchgetretene Galspedal und die dichte Verbindung des Testers mit der Zündkerzenöffnung. Grüße Teletubby |
Danke für die tolle Erklärung Teletubby, ich werde es testen und berichten! |
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Ansonsten machst Du das meiner Meinung nach genau richtig: Ich würde einem Kompressionstest, von dem ich nicht genau wüsste, ob er fachgerecht ausgeführt wurde, auch höchstens dann trauen, wenn er einigermaßen normale Ergebnisse hätte. Bei auffälligen Ergebnissen würde ich das auch hinterfragen und woanders wiederholen lassen, wo ich sicher wäre, dass es richtig gemacht wird. Das vor allem dann, wenn das Ergebnis Grundlage für größere Arbeiten am Motor sein soll. |
Nach dem Kompressionstest kann man auch noch einen Druckverlusttest machen. Damit kann man prüfen, wohin der Druck verschwindet. Entweder Einlassseite, Auslassseite oder Kurbelgehäuse. |
Ja genau, das wurde mir zum einen im VR6 forum noch empfohlen, und der Partner von meiner Schwester kann das wohl auch machen, auf der Firma hätte er wohl alles dafür da. Aber auch er meinte, erstmal noch eine weitere Kompressionsmessung. Ich schaue, dass ich entweder ein geliehen bekomme, oder eben kaufe. |
Bei WFT war ich mit meinem auch. Ich empfehle ihn auch immer gerne weiter. |
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