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Hallo! Zitat:
Das sind Hydraulikleitungen der Servolenkung, die bei Golf 3 Fahrzeugen häufig stark rosten. Irgendwann werden sie undicht, und dann spritzt das Hydrauliköl (Druck 90 bar) raus. Mit unangenehmen Folgen mehrerer Arten. Das hat es schon mehrfach gegeben. Auf dem Foto kann man daneben eine Bremsleitung sehen, die auch nicht besser aussieht. Ich würde mit so einem Auto nicht mehr fahren. Keinen Meter mehr. Freundliche Grüße Teletubby |
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Das Auto hat noch bis Dezember 2020 TÜV, der Prüfer spricht seit vier Jahren von der Servolenkung. Sie würde irgendwann undicht werden, aber es hält immer noch. Wenn die Leitung leckt, dann fällt die Servolenkung aus, dann wird es schwer zu lenken, aber da der Druck langsam abfällt, merke ich das. Wenn die Bremsleitung leckt wird er Pedalweg länger und die Leuchte im Armaturenbrett würde angehen. So ist es auch gewesen als ein Bremszylinder in der Trommel undicht wurde. Ich muss halt aufpassen, aber das tue ich sowieso. Das Auto muss eigentlich nur noch ein paar Monate halten. Also, heute morgen startet er gar nicht mehr. Was kann das sein? Zündspule? Benzinpumpe? |
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Du hast es nicht erwähnt. Ist es Dir egal? Zitat:
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Mir ist die Sicherheit der Fahrradfahrer sehr wichtig, zumal die Leute hier nicht sonderlich aufpassen. Öl auf der Straße ist mir nicht egal. Wenn das passiert, würden sich das langsam bemerkbar machen. Ich gucke jedes mal in den Motorraum bevor ich losfahre. Das Auto wurde vom französischen TÜV noch im Dezember 2018 für fahrtauglich befunden, da sah es im Motorraum genau so aus wie jetzt. Die Leitung sieht wie gesagt seit Jahren so aus. Sie kann morgen undicht werden, aber sie kann noch Jahre lang halten. Wenn die 90 bar aushalten soll, kann ich mir nur vorstellen wie stark die Wanddicke sein muss. Wie gesagt, ein Bremsleck würde rechtzeitig angezeigt werden, so wie das letzte mal auch. Und ich prüfe schließlich vor jeder Fahrt die "Wolke", eben weil das Auto in diesem Zustand ist. Hier in Frankreich fahren Autos in viel schlechterem Zusand noch rum. Ich arbeite in Afrika und weiß genau wo solche Autos trotz aller Mängel landen und wie lange sie noch fahren. |
Na, hat keiner einen Rat, warum der Motor nicht mehr anspringt? Die Widerstände an der Zündspule sind alle in Ordnung. Die Benzinpumpe gluckert kurz, wenn ich die Zündung anmache. Trotzdem springt er nicht an, Anlasser läuft. |
Die muß wieder anlaufen, wenn der Anlasser den Motor durchdreht. Hast du Zündfunken? Die Pumpe wird per Relais vom Motorsteuergerät geschaltet, wenn das Signal vom Hallgeber kommt. |
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Ist es normal, dass der Motor bei all den Startversuchen nicht nach Beznin riecht? Ich habe auch die Kappe von der Jetronic abgemacht und den Anlasser betätigt, Es riecht nicht nach Benzin und es scheint nichts aus der Einspritzdüse rauszukommen. Aber ich höre es kurz in Tank blubbern, wenn ich die Zündung anmache. |
Dann prüf doch einfach ob die Pumpe fördert. |
Endlich hatte ich etwas Zeit. Benzin kommt bis zur Einspritzeinheit an, aber die Düse spritzt nichts ein. Das Ventil in der Einspritzung baut Druck auf. Das Benzin kommt also bis zur Düse. Die Einspritzdüse hat einen Innenwiderstand von ca. 2 Ohm, die Kontakte scheinen also in Ordnung zu sein. Es kann also eigentlich nur eine verstopfte Einpritzdüse sein, oder sie bekommt kein Signal. Kann man die Einspritzdúse testen? |
Dann schau dir mal den Stecker mitsamt Leitungen an. Gerade der Stecker für Einspritzventil und NTC-Ansaugluft hat häufig Kabelbrüche unter der Gummitülle. Tülle mal vorsichtig wegschieben und die Kabel prüfen, auch mal an denen ziehen. Fest? Danach LED-Prüfer (Bitte keine Prüflampe, zu hoher Strom!) an die mittleren Pins klemmen. Blinkt sie beim Anlassversuch? Zitat:
Schau mal nach 321 611 939 E. "Klassiker" bei den Motoren. Ach Threadersteller: Prüf auch diese Membrane im Luftfilterkasten, die war bei mir gerissen und da hat der Motor Falschluft gezogen. |
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Dieses Teil gibt es auch in der Teileliste des Golf 3, etwas seltsam beschrieben mit "Unterdruckschlauch 22X22mm, Motoren AEX und ADZ". |
Hellseher Zitat:
Ich habe fast den Eindruck, Du hast eine Kristallkugel zu hause. Du hast wirklich ins schwarze getroffen: 1. Unter der Gummitülle ist ein Kabel für die Einspritzdüse von dem Pin ab 2. Wenn ich an dem Schlauch für die Unterdruckdose im Luftfilterkasten sauge, baut sich kein Unterdruck auf und die Klappe bewegt sich nicht, die Membran scheint undicht zu sein. Ich schaue mir das morgen nochmal an, wenn es nicht mehr regnet. Vielen Dank für diese super Hinweise! |
Na also, hast du was zu tun. Die Membrane kannst du abstecken und den Schlauch verstopfen. Damit ist die Ansaugluftvorwärmung deaktiviert, was zur Zeit aber nicht tragisch ist. Ist sie so auch, nur mit Falschluft gepaart. Wenn er dir irgendwann bei kaltem Wetter ruckelt und fast ausgeht, dann hast den Kandidaten im Hinterkopf! (Deaktivierte Vorwärmung) Und deine rostigen Leitungen kannst du leicht abbürsten und dann mit Fluid Film ei streichen. Oder auch Leinöl. Beides stoppt Rost und durchdringt den. |
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Ich werde diese Membran nachbestellen, wenn ich sie als Ersatzteil gefunden habe. Du hast nicht zufällig die Teilenummer? Leinöl ist gut für Holzfenster, ein österreichisches Kulturgut, ist gesund weil es viele ungesättigte Fettsäuren hat und Golf reparieren kann es also auch :) Das mach ich! |
Leider gibt es die nur mit dem kompletten Luftfilterkasten und das kostet nicht wenig. Es bleibt wohl nur das Wühlen auf dem Schrottplatz. Kann man da wenigstens vor Ort prüfen. Aber verstopf erstmal den Schlauch, dann ist das Thema Falschluft gegessen. Ich habe die Membrane aus nem Polo, war ähnlich und habe sie aus dem Kasten ausgeklipst. Den groben Rost mit nem Schleifleinen abschleifen und dann das Leinöl auftragen. Trocknet natürlich sehr, sehr langsam. Zum Teil brichts auch mal ne "Rostschuppe" weg. Wird irgendwann abgewaschen, also regelmäßig nachpinseln oder irgendwann mit Wachs einsprühen. |
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Ansonsten wird der Unterdruckschlauch dicht gemacht, so wie du es sagst. Und ich klemme die Klappe zwischen den beiden Öffnungen fest, dann vermischt sich warme und kalte Luft. Ist ist das noch schlimmer als nur kalte Luft? Ich bin echt erleichtert, ich hoffe das war's jetzt mit dem Stottern, ausgehen, nicht anspringen. |
Bei der Witterung kannst das deaktiviert lassen. Denn mit warmer Luft zieht das Auto nicht mehr so, du hast Leistungsverlust. Hängt mit der Dichte zusammen. Die Klappe wird von einem Bi-Metall in der Ansaughutze geregelt, leider auch oft kaputt. Man kann es teuer bei VW kaufen oder etwas günstiger bei Opel. |
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Die Klappe im Luftfilter hat zusammen mit dem Thermoelement in der Ansaughutze und den Unterdruckschläuchen die Aufgabe, die Ansaugluft an der Einspritzeinheit genau auf diesen 40° +/- 5° C zu halten. |
Ja und Nein. Sicherlich hat das einen Grund, nämlich einer Vereisung entgegen zu wirken. Gerade wenn die Luft expandiert, kühlt sie aus, somit kann man auch bei moderaten 10-15 °C einen zugefrorenen Ansaugtrakt in der Einheit haben. Dieser Effekt ist gerade dann stark ausgeprägt, wenn man niedrige Last abruft. Die Lufttemperatur selbst ist der Einspritzung ziemlich egal, da ist kalte sogar besser. Aber es kann dann der Effekt (Landläufig "Vergaservereisung") auftreten. Und das findet man als Fahrer null witzig, wenn der Motor beim Beschleunigungswunsch nur anfängt zu stottern und sogar ausgeht. Daher wird dem entgegenwirkt, indem die Luft angewärmt wird. Zur Zeit ist die bei ihm eh ohne Funktion, da Membrane rissig. Zieht ihm noch Falschluft. Daher der Tipp den Schlauch zu verstopfen. Dann ist zumindest das Gemisch wieder in Ordnung und sein Motor muss wieder rund laufen. Wenn es ihm dann es wert ist, kann er die Funktion instandsetzen. Aber um die Kiste wieder richtig zum Laufen zu bekommen einfach abklemmen und schauen. Aus der konkreten praktischen Erfahrung: Die Vorwärmung habe ich bei einem 1,8er seit mehreren Jahren außer Funktion. Bis dato läuft der Motor einwandfrei, packt die AU mit guten Werten und hat auch unauffällige Verbrauchswerte. Ich hatte im Winter und im Übergang vom/zum Sommer Ruckeleien erwartet, durch eventuelle Vereisung. Ist aber bisher nicht der Fall, dieses "shittige BiMetall*" (Temperaturregler) muss endlich ersetzt werden. Wobei das eigentlich optimiert gehört, mir schwebt seit eben den Jahren auch vor das auf "elektronisch geregelt" umzubauen. Aktoren und Sensoren gibts massig, nen Regler wird fix&fertig diskret aufgebaut zahlreich im Netz verhökert. Naja und wenn ich so überlege ist die ganze Einspritzung ein Murks, aber das geht dann zu weit. * = Egal welches ich vom Schrott beschafft habe, es war kaputt. |
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Der Riss liegt genau an den Angeln der Luftklappe. Dort wird der Gummi am stärksten zerdrückt, weil sich die Klappe wie eine Tür öffnet. Würde sie wie eine Schublade funktionieren, würde die Membrane länger halten. Der Gummi ansich ist immer noch geschmeidig und elastisch, ich bin überrascht. Ich bin kein KfZ-Mechaniker, und ich zeige nicht gerne auf andere mit dem Finger, ABER :) Ich stimme dir zu, das ist alles nicht vernünftig zu Ende gedacht. Ich bin schockiert wie schäbig das ganze Unterdrucksystem zusammengestöpselt ist, wo das so kritisch für den Motor ist. Das BiMetal ist der ungenauste Temperaturgeber, den wir haben. Das würde elektronisch leicht zu lösen sein. Ich werde einen dünnen Fahrradflicken auf die membrane kleben. Wenn das Probleme macht, stopfe ich das zu und gut ist. Frage: Wie kann ich am besten die Pins aus dem Stecker ziehen? Die stecken fest, und je mehr ich daran rumzerre, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die anderen drei Kabel auch brechen. |
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