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VR6SyncroVariant 07.02.2007 12:29

Zitat:

Zitat von Golf"G"L
Im mom scheiden sich natürlich die Geister was Öl anbelangt *g* denn es wurden einige Top öle mit neuen Mischungen versehen (castrol rs 10w60 z.b.)

und deswegen ist es im mom eine "glaubensfrage" *g*

Im mom fahr ich für den G60 auch noch Castrol RS 10w60 aber nur, weil ich davon jetzt noch was rumstehen habe.....
Da die Mischung geändert wurden, ist das nicht mehr so das beste *g*

angeblich soll nun das Mobil sehr sehr gut sein, das werde ich dann mitte des Sommers reinkippen ;)

Darum fährt man(n) ja auch TWS und nicht RS!

MfG

Dr.NOS 07.02.2007 13:06

Zitat:

Zitat von powered
auch schon wieder so ein abolute Falschaussage. Es ist genau anderes herum

Könntest du das bitte erklären. Ich dachte immer dass ein 0W bei niedrigen Temperaturen bessere Schmiereigenschaften hat als ein 10W. Daher meine Aussage zu den Kurzstrecken da der Motor ja noch nicht, geschweige denn das Öl, auf Betriebstemparatur kommt.

Sicher ist bei älteren Motoren der Ölverbrauch mit einem 0W höher als mit einem 10W aber die Schmierung bei Kurzstrecken dürfte doch besser sein.

(Oder wieder eine Falschaussage ?:-))

powered 07.02.2007 14:11

Ich bediene mich mal einiger Infos anderer Seiten, damit man sich nicht die Finger wund schreibt.
Zuerst sollten wir mal klären was auf so ner Dose alles drauf steht. Die Leute sehen immer nur die Viskosität, jedoch finden wir auch eine Anzahl von Buchstaben, welche auch sehr viiel über die Qualität und die Einsatzzwecke der Öle aussagen.

Quelle home.datacomm.ch

" Motoröl

Was bedeutet eigentlich SAE ?

"SAE" steht für die Vereinigung amerikanischer Autoingenieure (Society of Automotive Engineers), und die beurteilt die Fließeigenschaft (Viskosität) von Motorenölen. SAE ist ein Institut in den USA, das Prüfungen durchführt und Normen für Motorenöle festlegt. Motorenöle sind in SAE-Klassen eingeteilt, z.B. 0W, 10W, 15W, 20W, 20, 30, 40, 50.
(Bei der Viskosität gilt: grössere Zahlen = zähflüssiger,
und kleinere Zahlen = dünnflüssiger.)
Die erste Zahl, z.B. die 0 oder 10, zeigt, wie flüssig das Öl bei Kälte ist (W=Winter): je niedriger der Wert, desto dünnflüssiger das Öl. Um so schneller verteilt es sich bei Kaltstarts im Motor und schützt ihn vor Verschleiß. Die zweite Zahl, z.B. 30 oder 40, bezieht sich auf die Fließfähigkeit bei Hitze. Auch hier gilt, je niedriger, desto leichter läuft der Motor, jedoch umso höher dieser Wert ist, um so höher ist der Schmierfilm belastbar.



Einbereichs - Motorenöle – sind Öle, die eine SAE-Klasse erfüllen.

Mehrbereichs - Motorenöle - sind Öle, die mindestens zwei SAE-Klassen erfüllen.
Alle Öle die mehrere Viskositätsklassen überdecken, tragen zusätzlich ein W (wie Winter) dazwischen.

Für die Schmierung von Kraftfahrzeugen werden heute Ganzjahresöle verwendet z.B. SAE 5W-30, SAE 10W-40, SAE 15W-40 usw. Es handelt sich dabei um Mehrbereichsöle, die mehrere Viskositätsklassen überdecken und für den Winter- und Sommerbetrieb geeignet sind. Somit wird ein jahreszeitlicher Ölwechsel vermieden.

0W
Die Fließeigenschaften des Öls im Winter (W).
Je niedriger die erste Zahl (0), desto besser ist die Fließfähigkeit des Motorenöls bei Kälte. Je schneller das Öl den Motor durchölt, desto niedriger ist der Verschleiß. Die Bezugstemperaturen liegen - abhängig von der SAE-Klasse - bei -5°C bis -30°C.

30
Die zweite Zahl z.B. 30 oder 40 beschreibt die Fließeigenschaften des Öls im oberen Temperaturbereich. Der Ölfilm bleibt auch bei hohen Temperaturen im Motor stabil und reißt nicht ab. Umso höher dieser Wert ist, um so höher ist der Schmierfilm belastbar! Die Bezugstemperatur ist hier 100°C, obwohl im Motor wesentlich höhere Öltemperaturen auftreten können.
Mineralöle altern oberhalb 150°C stark, was einen öfteren Ölwechsel zur folge hat.
Synthetische Öle halten Temperaturen bis zu 300°C aus.




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API.... Was ist das?

Das API - "American Petroleum Institute" spezifiziert die Qualität des Öls.

Die API legt die Klassifizierung aufgrund der Betriebsbedingungen der Motoren, getrennt nach Otto- und Dieselmotoren fest. Damit bestimmen die Motorenhersteller motorenseitig und die Ölgesellschaften schmierstoffseitig die erforderliche bzw. die gebotene Klasse.
Die Bezeichnung API ist auf jedem Motorenölgebinde zu finden.
Der erste Buchstabe ist immer ein S oder C.
API S - Steht für Ottomotoren (Service-Klassen auch Spark Ignition)
API C - Steht für Dieselmotoren (Commercial-Klassen auch Compression Igniton)
Der zweite Buchstabe steht für die Klasse (Qualität). Je höher der Buchstabe im Alphabet,
je besser die Qualität. Die derzeit höchsten API Spezifikationen sind SJ / CE
Die Klassen sind wie folgt Definiert:

Ottomotorenöle API-Klassifikation
SA - Regular-Motoröle evtl. mit Pourdepressant und/oder Antischaummittel
SB - Motoröl für niedrig beanspruchte Otto-Motoren mit Wirkstoffen gegen Alterung, Korrosion und Verschleiss
SC - Motoröl für mittelbelastete Otto-Motoren wie SB plus Wirkstoffen gegen Verkokung
SD - Motoröl für schwere Betriebsbedingungen bei Otto-Motoren (von 1968 bis 1971)
SE - Motoröl für sehr hohe Anforderungen bei Otto-Motoren (von 1971 bis 1972)
SF - Motoröl für sehr hohe Anforderungen bei Otto-Motoren wie SE + verbessertem Veschleissschutz und Schlammtragevermögen
SG - Motoröl für höchste Anforderungen wie SF + Schutz gegen (Schwarz-)Schlammbildung
SH - Motoröl für höchste Anforderungen (ab 1993) wie SG + zusätzlich Anforderungen HTHS und Verdampfungsverlust
(HTHS = High Temperatur High Shear / Hochtemperaturviskosität)

Dieselmotorenöle
API CC - Motorenöle für geringe Beanspruchungen
API CD - Motorenöle für hohe Beanspruchungen, turbogetestet
API CE - Motorenöle für höchste Beanspruchungen, turbogetestet
API CF-4 - Motorenöle der Klasse CE mit geringem Anteil an metallorganischen Additiven und höheren Anforderungen in Bezug auf Ölverbrauch und Ablagerungen an Kolben. "



Wer sich jetzt mal einen Überblick verschafft hat wird sehen, daß wir zunächst erst einmal in Motoröl für Diesel- und Benzinmotoren unterscheiden.
Dies ist auch wichtig, weil sich beide Motoren in der Alterung des Öles unterschiedlich verhalten.
Die erste Zahl steht also für die Viskosität im Kalten Zustand. Je kleiner, desto dünnflüssiger ist das Öl. Gut, nun sagt jeder, 0W ist das Beste. Stimmt, aber ist es in unseren Breitengraden auch erforderlich? Ich mein, ein 5W Öl schmiert auch bis -28°C zuverlässig. Deshalb kommt man in der Regel auch gut mit einem 10W oder eben 5W Öl aus. Das gilt sowohl für den Diesel als auch wie für den Benziner.

Die zweite Zahl steht für den warmen Zustand. Je höher, desto dicker das Öl. Jetzt unterscheiden wir eben Benziner und Diesel. Was passiert denn beim Betrieb der beiden Motoren und wodurch unterscheiden sie sich?
Der Benziner reichert sein Öl mit unverbranntem Kraftstoff an. Je mehr Kurzstrecke man fährt desto schlimmer ist es. Je mehr Leistung die Maschine hat, umso schlimmer wirds. Das Öl wird dünner und dünner. Damit es auch noch nach Tausenden gefahrenen Kilometern zuverlässig schmiert, sollte es in seiner Basis möglich dick sein, also sagen wir mal 60. Weiter hat so ein Öl auch noch den Vorteil, daß es in der Feinabdichtung auch im warmen länger und zuverlässiger arbeitet. Ist die Ölverdünnung schon sehr stark und man fährt mal beispielweise 600km Autobahn, so wird man sich schnell wundern, daß mit einem Mal 1 Liter öl fehlt. Aber es fehlt kein Öl, sondern der enthaltene Kraftstoff ist einfach verdampft. Jeder Motor verbraucht Öl, aber meist wird ee eben ergänzt und der Verbrauch ist nicht wahrnehmbar.

Nun zum Diesel. Der Diesel produziert bei seiner Verbrennung Rußpartikel, welche sich im Öl ablagermn. diese Verdicken das Öl mit der zeit. Deshalb wurden spezielle 30er Öle entwickelt, welche anfänglich sehr dünn im warmen bleiben und erst später eindicken. Deshalb ist es nun auch möglich längere Wechsleintervalle mit Diesel einzugehen (Longlife-Öle)
Da natürlich der Wirkungsgrad eines Diesels höher ist, wird auch nicht so schnell die Betriebstemperatur erreicht. Deshalb ist es hier besonders wichtig ein gutes Öl zu fahren.

Welches Öl man nun greift, hängt auch von der Ölmenge und dem eingehaltenen Wechselintervall ab. Nur Cityverkehr ist natürlich der Verschleißförderer Nr.1 fürs Öl.
Was nun das Perfekte Öl ist, das weiß auch ich nicht. Es gab mal ein Aral Supertronic 5W-50, das würde ich für den benziner jedenfalls favorisieren.
Ich hoffe es bringt ein wenig Licht ins Dunkel..........

X4TZ 07.02.2007 14:42

benutze normales 10W40.. keinerlei probleme..musste erst einmal ein bisschen nachkippen, da war er anner grenze zu minimal. aber das kam erst ein mal vor...

greeZ X4TZ

VR6SyncroVariant 07.02.2007 16:10

@ powered

:respekt: Das hast du aber nicht alles in deinem Kopf gehabt!?

Aber schön erklärt! Super! DANKE!

MfG

Gitschman 07.02.2007 16:25

ein lichtblick !
Gitschi

40Four8 08.02.2007 14:06

arbeite in ner werkstatt daher 0 probleme

VR6SyncroVariant 08.02.2007 14:11

Zitat:

Zitat von 40Four8
arbeite in ner werkstatt daher 0 probleme

Was willst du uns damit sagen??? *amkopfkratz*

MfG

Metal_Invader 08.02.2007 14:23

Ich habe immer von Shell Helix Ultra oder wie sich das schimpft drinne. Vom Baumarkt hab ich mir noch nichts reingetan. Durch Rabatte bekomm ich das Öl aber auch zum halben Preis und zahl für 5l 17€. Normal kostet der Spass annährend 35€... . Glaub 10W-40 war das, bin mir aber gerade nicht 100% sicher.

powered 08.02.2007 14:39

Zitat:

Zitat von Metal_Invader
Ich habe immer von Shell Helix Ultra oder wie sich das schimpft drinne. Vom Baumarkt hab ich mir noch nichts reingetan. Durch Rabatte bekomm ich das Öl aber auch zum halben Preis und zahl für 5l 17€. Normal kostet der Spass annährend 35€... . Glaub 10W-40 war das, bin mir aber gerade nicht 100% sicher.


Helix Ultra ist ein vollsynthetisches 5W-40, wenns für benziner ist.
Die Dieselvariante davon hat 5W-30

csoky-gti 08.02.2007 15:41

Ich habe im meinen 8V gti und auch im 16V gti TWS motorsport 10W60 ich bin zufrieden

Norman 09.02.2007 14:32

nur castrol 0W40 Race vollsyntetisch,Preis ist mir egal

BadGolf 10.02.2007 00:04

Zitat:

Zitat von GOLFTFATF
Wenn es dem so wäre und das 15 W 40 würde reichen, warum hat mein 1.6L 75PS damit dann Probleme gehabt dass auch die Hydrostößel zu hören waren ;) Beim Kauf hatte er irgendein Noname 15 W 40 drin gehabt und dann habe ich auf das Castrol 15 W 40 wechseln lassen und war nur ne Zeit gut und da kamen wieder Probleme auf, dann habe ich mal auf 10 W 40 gewechselt und seit dem No Problems ;)

Gruss Thomas


Mahlzeit!

Jetzt erkläre mir mal bitte den Unterschied von 15W40 zu 10W40 bei betriebswarmem Motor!!!
Ganz einfach: Es gibt keinen!
Sorry, aber Deine "Erfahrungen" beruhen nur auf einem Zufall, mehr nicht!

Oder kannst Du mir erklären, wieso mein Polo mit Baumarktöl 334800km überlebt hat und noch immer gut läuft?


Es ist ganz einfach: Ein Pullover von Adidas (oder was auch immer) kostet mehr...weil man den Namen bezahlt! Neu fühlt er sich vielleicht auch etwas "flauschiger" an als ein Pendant vom Discounter! Aber länger halten tut er trotzdem nicht! Und wärmer ist er auch nicht! Schöner sowieso nicht!
Was spricht also für den teuren Pullover?

Betrachte dies einfach als "Metapher", gerne auch als Vergleich! ;-)


MFG

BadGolf 10.02.2007 00:27

Zitat:

Zitat von Norman
nur castrol 0W40 Race vollsyntetisch,Preis ist mir egal


Mahlzeit!

Wieso? Kannst Du das auch begründen?


MFG

Zitat:

Zitat von csoky-gti
Ich habe im meinen 8V gti und auch im 16V gti TWS motorsport 10W60 ich bin zufrieden


Mahlzeit!

Wo gibt's denn das TWS 10W60?
10W60 kannte ich bisher nur von Castrol! Allerdings würde ich für meine VR-Motoren auch gerne umsteigen! Vielleicht! Ist eine Kostenfrage!


MFG

VR6SyncroVariant 10.02.2007 08:56

Das TWS ist von Castrol! Hier mal der Link: http://cgi.ebay.de/1-l-Castrol-TWS-S...QQcmdZViewItem

Das TWS 10W60 ist dreimal so druckstabil wie das RS! Quelle: RS2-Forum

MfG

*B4LL4* 10.02.2007 09:58

hab aufm vr 10w40 von aral... könnt ihr mir was "richtiges" empfehlen?? hatte schon ma son thread gestartet aber da wurde ich auch nich schlau draus, weil jeder was anderes wusste -.-

golf.1994 10.02.2007 10:09

ich hab 5w40 von kaufland drin und dazu ceratec von Liqui Moly und das liebt mein motor immer schön ruiger lauf und auch kein öl verbrauch :)

Magra 10.02.2007 11:38

Also ich hab 10W40 von Motul drinne!
Beim nächsten Ölwechsel wirds aber ein 5W40 werden!

BadGolf 11.02.2007 01:23

Zitat:

Zitat von *B4LL4*
hab aufm vr 10w40 von aral... könnt ihr mir was "richtiges" empfehlen?? hatte schon ma son thread gestartet aber da wurde ich auch nich schlau draus, weil jeder was anderes wusste -.-

Mahlzeit!

Wenn Du bei Deinem VR6 gerne mal Gas gibst, dann kann ich nur zu 10W60 raten!
Ich hätte das Castrol RS empfohlen, habe aber weiter oben gelernt, dass das Castrol TWS noch weitaus besser sein soll!
Da der VR bei Vollgas gerne Öltemperaturen von über 130°C beschert, sollte zumindest "irgendein" 10W60 rein!
Diskussionen zum Thema "0W40, 5W40,10W40,15W40" sind beim VR6 uninteressant!!!
Aber wie gesagt: Wenn man den VR nur gemütlich fährt, dann kommt man auch mit Billigöl klar!


MFG

*B4LL4* 11.02.2007 08:53

10w60? ... hm okay danke.... und kann mir bitte nochmal einer die öl-bezeichnungen erklären? :D


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