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Leider nichts gelöst Er ruckelt und ging heute prompt auf der Straße aus und wollte eine gute Minute lang nicht anspringen. Zu hause habe ich deprimiert noch mal den Widerstand am Temperaturgeber für die angesaugte Luft gemessen: Über 30kOhm. Ich habe den Finger an den Fühler gelegt um ihn aufzuwärmen und der Widerstand stieg auf 70kOhm an. Jetzt ist er auf 60kOhm, das bei 18 Grad Außentemperatur. Eigentlich müsste der Widerstand bei ansteigenden Temperaturen fallen. Der Fühler lässt sich nach oben und unten bewegen, vermutlich ist er kurz davor abzubrechen. Da ist auch ein Stück Klarlack abgebrochen. Teletubby, Du hattest wohl den richtigen Riecher, der Fühler ist kaputt. Jetzt bin ich natürlich geknickt. Nohcmal 100 Euro in das Auto reinstecken stinkt mir gewaltig. Ich bin am Überlegen ob sich das nicht anders lösen läßt. Wenn man das Bauteil kennen würde, ließe sich das bestimmt für einen Bruchteil kaufen, einlöten und irgendwie befestigen. Ist das bekannt? Hat das schon jemand versucht? Oder ich klappere mal die Schrottplätze ab, nur dass es den Golf3 hier praktisch nicht mehr gibt. Raven: Ich habe eine schlecht lesbare Kopie von "Jetzt helf ich mir selbst" auf meinem computer. Das Buch auf Papier wäre nicht schlecht, aber das Auto ist so gut wie hinüber. Der TÜV geht bis Dezember 2020 und es ist unwahrscheinlich, dass der Golf da nochmal durckommt. Deswegen will ich die 100 Euro nicht reinstecken, wer weiß was als nächstes kaputt geht. |
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Hallo! Zitat:
Zum Test kannst Du auch mal die beiden äußeren Pins des vierpoligen Steckers an der Einspritzeinheit auspinnen und einen Widerstand mit 2,2 kOhm oder noch besser 1,8 kOhm an die Kabelenden anschließen. Das würde dem Motorstuergerät eine Lufttemperatur von ca. 30° vorgaukeln. Dann kannst Du sehen, ob sich am Motorlauf etwas verbessert hat. Eine Dauerlösung ist das aber ausdrücklich nicht! Freundliche Grüße Teletubby |
https://vwts.ru/forum/index.php?showtopic=48283 Schau dir das mal an. Scheinbar ist der gleiche NTC im Kühlwassersensor verbaut. |
Widerstand ersetzen Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Hallo Teletubby, Weil mir das mächtig stinkt so viel Geld für einen NTC Widerstand auszugeben, habe ich mich schlau gemacht. Ich werde den Widerstand ersetzen. Ich habe bei Conrad Electronic einen gefunden, der fast die genau gleiche Kennkurve hat. Siehe im Anhang - blau ist die Kennkurve des originalen, grün die des neuen. Das Ersatzteil gibt es hier für 0.70 Euro https://www.conrad.de/de/p/tdk-b5716...st-500586.html Übrigens ist es mir nicht schlüssig warum die Leitungen in der Plastikkappe kaputt gehen sollten. Ich tippe mal eher auf die Verbindung unmittelbar am Widerstand. Die sind so hauchdünn, dass man sie fast nicht sehen kann. Ich werde den Widerstand besorgen, anlöten und berichten. Wäre doch toll,wenn Leute so Geld sparen könnten. |
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Danke, dass habe ich auch schon gehört. Ich glaube nicht mal dass der NTC kaputt ist, vermutlich sind es die Lötstellen unmittelbar daran durchgebrochen. Vielleicht würde es schon reichen diese zu erneuern. Ja, einen Kühlwassergeber könnte ich vermutlich noch heute besorgen. Ich frage mich nur, ob ich die feinen Lötstellen hinbekomme. Danke jedenfalls, ich glaube, ich habe jetzt genug Möglichkeiten um es weiter zu versuchen. Super! |
Und wenn die Leitung etwas dicker ausfällt, wird das auch nicht viel ausmachen. Oder du komplette Kappe austauschen. Die mit gleichfarbigen Stecker kann man gegeneinander austauschen. Die braunen Stecker haben andere Rastnasen. Vielleicht liegt ja noch eine im Keller ich schaue nachher mal nach. |
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Hätte noch einen Kappe mit schwarzem Stecker hier liegen. |
Löten Ich habe die Lackschickt vom NTC Widerstand abgekratzt, der Innenwiderstand bei 20Grand ist in etwa 1.8kOhm. Das Ding funktioniert, wie wir schon vermutet haben. Eine der beiden Leitungen ist intakt, die andere ist kaputt. Ich werde morgen versuchen neue Kabel anzulöten. Den Versuch ist es mir wert. Dann mache Ich Epoxitharz drauf und teste den Fühler mit ein paar Wärmequellen. |
Zwischenbericht Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Es sind neue Kabel am Temperaturgeber dran. Das Löten hat gut funktioniert, ich habe Lötzinn mit 40% Blei genommen, das schmilzt schon bei 180Grad. Außerdem noch zusätzlich Flussmittel, damit es schnell benetzt. Die neuen Kabel habe ich dann an die alten Kabel angelötet. Die Stellen, an denen das Kupfer zu sehen war habe ich mit Schrumpfschlauch dicht gemacht. Die Kabel sind an der Kappe mit Epoxitharz angeklebt. Expoy ist der beste Kunstoffharz, den es gibt. Vorhe habe ich die Kappe mit Schleifpapier angeraut, damit das auf auch hält. Der Widerstand an den Steckerpins beträgt bei Zimmertemperatur 1.8kOhm. Wenn ich den Fühler mit einer warmen Stelle des Lötkolbens berühre, sinkt der Widerstand auf 0.5kOhm, Jetzt warte ich bis das Harz komplett aushärtet und baue die Kappe wieder ein. Probleme könnten mir die Lötstellen bereiten, die steif sind, ich werde das Kabel wohl nicht in die alte Führung legen können. Im Anhang ein paar Fotos von der Operation. Ich melde mich nach einer Testfahrt. |
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Mein Golf wird nie wieder so aussehen, obwohl ich manchmal mit dem Gedanken spiele ihn wieder voll in Schuss zu bringen. Aber das würde Tausende kosten, an Geld und vor allem an Stunden. Ja, die Kabel sind zu dick, habe ich mir auch gedacht, als sie schon drauf waren. Dünnere gab es in dem Laden sowieso nicht (die hatten ja nicht mal gutes Lötzinn). |
Problem ungelöst Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5) Der Temperaturfühler ist eingebaut und funktioniert. Ich laß bei kaltem, ausgeschaltetem Motor 13 Grad, exakt wie die Climatronic. 1. Dann ließ ich ihn Warmlaufen, immer noch alles problemlos. Im Anhang die Werte während er warmlief. Datei im Anhang. Als ich losfuhr ging das Ruckeln sofort los. Nach 100m ging er das erste mal aus. 2. Ich bin gute 20km mit konstanten 90kmh gefahren und habe auf einem Parkplatz halt gemacht. Ausmachen musste ich ihn nicht, das hat er gleich alleine gemacht. Habe kurz den Fehlerspeicher ausgelesen: 00523 - Luftsensor G42 30-10 Open or Short to B+ Fehler gelöscht, kam nicht wieder. Dann habe ich im warmen Zustand auf dem Parkplatz im Leerlauf und im Stand ausgelesen. Leerlauf instabil, fällt immer wieder, das Steuergerät scheint es dann zu korrigieren. Datei im Anhang. 3. Dann bin ich im zweiten Gang langsam auf dem Parkplatz im Kreis gefahren und dabe ausgelesen. Er ruckelt, vor allem wenn ich vom Leerlauf leicht aufs Gaspedal drücke. Es geht ein Ruck durchs Auto wie bei der Schubaschaltung. Datei im Anhang. 4. Wieder im Stand und im Leerlauf augelesen. In der Datei sieht ihr gleich am Anfang wie der Motor auf 700Umin fällt, dann auf 1.100 steigt. Lambdawert auf 1.06 Datei im Anhang. 5. Nochmal im Stand ausgelesen, aber mit Gas. Auf der Graphik sieht man in der zweiten Hälfte wie der Lambdawert ansteigt, der Motor es nicht schafft 3.500 zu halten. Wenn ich vom Gas gehe, fällt der Lambdawert wieder auf 1. Datei im Anhang. 6. Auf dem Rückweg ist er mir auf der Geraden, bei 90kmh im fünften Gang ausgegangen. Der Motor drehte, reagierte nicht aufs Gas. Als ich aukuppelte ging die Drehzahl auf 0. Mit dem Zündschlüssel ging er nicht an. Bei 50kmh habe ich wieder eingekoppelt und er ist angegangen. Datei im Anhang. 7. Beim Anfahren an den Kreisel ging er wieder aus. Servolenkung fiel natürlich aus, nicht so lustig im Kreisel. Der springt danach auch nicht ohne weiteres wieder an. Er braucht ein paar Sekunden um wieder anzugehen, und dann muss man sofort Vollgas geben, damit er nicht sofort wieder ausgeht. 8, Zu hause Fehler ausgelesen: keine Fehler im Speicher, Werte wie oben. Immerhin musste ich ihn selber ausmachen, das er dieses mal nicht alleine gemacht. Teletubby, jetzt weißt du, warum ich nicht die 100 Euro für den Fühler ausgeben wollte. Schade, das alles. Kann etwas mit der Zündspule nicht stimmen? Die habe ich mal ausgetauscht, Aber die neue singt manchmal. Oder Benzinpumpe? Die ist noch Original. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Der Vollständigkeit halber, ein Foto mit dem "neuen" Fühler. |
Da stimmt was nicht: 40-50°C Lufttemperatur sind bei den Außentemperaturen zuviel. Die Ansaugluft wird angewärmt, aber nicht beheizt. Die sollte nur um die 30°C sein. Hast du den Luftfilterkasten geprüft, ob die Warmluftklappe korrekt funktioniert? Im kalten Zustand sollte die Klappe (glaube ich) offen sein, damit die angesaugte Luft durch Abgase erhitzt wird. Später wird die Klappe geschlossen. |
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+ Unter 35°: Kaltluftanschluss -4- verschlossen + Über 45°: Warmluftanschluss -2- verschlossen + Zwischen 35 und 45°: Zwischen Kalt- und Warmluftanschluss Das Ganze funktioniert logischerweise nur bei laufendem Motor, weil sonst kein Unterdruck da ist, der die Klappe bewegen könnte. |
Nichts geht mehr Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Hallo Raven, ich glaube in einer Diskussion gelesen zu haben, dass die Temperatur der Luft 45 Grad betragen soll, ich glaube, das hattest du sogar selber geschrieben. :) Ich wollte trotzdem gucken ob die Klappe bei kaltem Motor auf den Ansaugstutzen zum Abgaskrümmer umstellt. Leider sprang der Motor überhaupt nicht mehr an. Habe das drei, vier mal probiert, bis mir auffiel, dass ich den Stecker zum Hallgeber abgeklemmt hatte. Aber als ich ihn wieder eingesteckt hatte ging trotzdem nichts. Anlasser läuft, Die Benzinpumpe surrt kurz aber er springt nicht an. (nach Benzin riecht es nicht). Der Geber für die Luft gibt immer noch vernüftige Werte, also hält meine Lötstelle auch. So langsam glaube ich an HokusPokus: Kann das am E10 liegen? Ich habe das letzte Woche zum ersten mal überhaupt getankt. Ich habe nochmal das Drosselklappenpotentiometer ausgemessen, ich glaube da stimmt was nicht. Widerstände: Zwischen 1 und 5 (die zwei äußeren Pins): immer 960 Ohm Zwischen 1 und 2 (die zwei rechten Pins): 1300 Ohm wenn Drosselklappe zu und 1850 wenn auf. Zwischen 1 und 4 (der erste und der dritte Pin): 950 Ohm wenn zu, steigt aber ziemlich bald an auf 2.3kOhm und fällt am Ende wieder ab auf 2.0kOhm Laut Anleitung (siehe Anhang), soll der Widerstand zwischen 1 und 4 konstant bleiben und dann ansteigen bis die Drosselklappe auf Vollgas ist. Bei mir ist das nicht so. Und bei Teletubby war das auch anders. Ich erreicht den maximalen Widerstand sehr schnell, nicht mal 1/4 auf. Noch Fotos der Lambdasonde und der Ansatz vom KAT: sieht alles dicht aus. Also Falschluft kann fast nicht mehr sein, da ist jetzt alles ausgetauscht bis auf die Leitung vom Bremskraftverstärker und die ist frei von Rissen oder Brüchen. Abschließend noch ein Foto von zwei Leitungen, die unter dem Hauptbremszylinder erscheinen und dann unter der Batterie verschwinden. Die sind sowas von verrostet, sieht aus wie in Chernobyl oder auf der Titanic. Was sind das für Leitungen? |
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Kann es sein, dass ich die zwei Unterdruckschläuche am Ventil der Klappe verkehrt herum montiert habe? Das dürfte ja eigentlich keinen Unterschied machen? Ich habe sie so montiert, dass sie sich nicht überkreuzen. |
Kann es sein, dass ich einen kaputten Temperaturfühler hatte,also die Temperatur immer kalt war? Entsprechend war die Klappe immer auf warm gestellt. Jetzt wo das repariert ist, ist ein anderes Problem sichtbar geworden? |
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