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wolfi71 29.04.2010 22:11

Wickle den Schlauch in Folie ein. HDPE oder PP ist geeignet.

Wolfgang

AgentBRD 29.04.2010 23:21

Das wäre natürlich eine Möglichkeit: Einwickeln! Zumindest übergangsweise. Bekommt der Schlauch eben ein Kondom, damit er nicht krank wird. :D

Andere Frage: Ich weiß noch nicht, was beim Schiedsverfahren herauskommt, aber meine Lust, bei Papa Schlumpf und seinen Schergen nochmals zur Nachbesserung vorzufahren ist begrenzt. Da sich meine Ablehnung gegenüber gewerblich arbeitenden KFz-Mechanikern zur Phopie wandelt, denke ich gerade darüber nach, die Pumpe auszubauen und selbst abzudichten.
Das kann ja eigentlich auch kein Hexenwerk sein, oder?

wolfi71 29.04.2010 23:32

was am Auto ist denn ein Hexenwerk?

Wolfgang

AgentBRD 30.04.2010 00:03

Hmm - lass mich die Frage anders stellen:

ISt es sehr anspruchsvoll, eine VP37 selbst abzudichten?

benni.20 30.04.2010 04:55

Vielleicht kannst du damit was anfangen.

Dieselschrauber Community Auto-Forum - Austausch der oberen Dichtung an VP37 Einspritzpumpe



mfg

wolfi71 30.04.2010 09:34

Sieh doch sehr locker aus mit dem Austausch. Wenn ich das richtig sehe ist das kein halbe Stunde Arbeit.

Die Sicherungsschraube sollte man ggf doch auch mittauschen. Es ist ja auch gleich beschrieben gegen was. Es geht natürlich auch eine Inx-Schraube.

Wolfgang.

AgentBRD 30.04.2010 11:45

Zitat:

Zitat von benni.20 (Beitrag 870087)

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 870173)
Sieh doch sehr locker aus mit dem Austausch. Wenn ich das richtig sehe ist das kein halbe Stunde Arbeit.

Das ist gar kein schlechter Ansatz. Die Anleitung beschränkt sich zwar auf eine einzige Dichtung, die Das Mengenstellwerk gegen den Deckel abdichtet - aber das ist ja schon mal was.

Ich habe auch einmal intensiv die Foren-Suche bemüht, die zum Thema "Diesel-Einspritzpumpe" nur "Hilfe, Hilfe!" anbietet, aber keine Lösungen.
Das lässt in mir die Idee reifen, eine Pumpe zu kaufen und dann selbst abzudichten. Daraus würde dann ein "step-to-step-Erfahrungsbericht entstehen. So die Idee.

Als Spin-Off aus diesem Thema entsteht somit erstmal ein Suche-Thema.

benni.20 01.05.2010 10:49

So habe ich mir das gedacht, das man wehnigstens nen ansatz hat.


mfg

AgentBRD 25.05.2010 15:07

Update: Post war da, kommende Woche findet mein Schiedsspruchverfahren statt.

wolfi71 25.05.2010 19:44

was macht die Pumpe?

Wolfgang

AgentBRD 25.05.2010 19:56

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 891883)
was macht die Pumpe?

...verliert sehr ambitioniert Kraftstoff. Ich fahr schon mit einer Mülltüte im Motorraum rum, um weitere Schäden zu vermeiden - wie peinlich! Aber inzwischen sieht sicher selbst der Dümmste, dass diese Pumpe nicht dicht ist.

Schade ist, dass die Undichtheit erst nach der Kontrolle Dichtheit auftrat - von daher hat sich das Thema auch schon weit vom eigentlichen Kern wegbewegt.

Zumindest kann man sich jetzt sehr genau ansehen, wie ein aufgequollener Schlauch aussieht. Der Betroffene ist schon gigantisch angewachsen. So sahen die letzten Schläuche nicht mal ansatzweise aus. Ich mache Fotos davon, sobald die Pumpe (schon wieder) abgedichtet und der Schlauch gewechselt wurde.

kartracer 25.05.2010 20:10

hm vielleicht war die pumpe davor "ganz kurz vor undicht" und es sind schon "erste" gase ausgetreten die den schlauch dann mit der zeit zerstört haben...
anders kann ich mir das auch nicht erklären....::frage::

wolfi71 25.05.2010 20:26

Gase ausgetreten beim Diesel, du bist gut.

Da kam ein kleiner Strahl oder Tropfen heraus. Das obere Gehäuse steht im betrieb sehr wohl unter einem geringen Druck.

Eigentlich hätte man das auch riechen müssen. Diesel stinkt nun mal eben.

Wolfgang

kartracer 25.05.2010 20:34

dass in ner hochdruckpumpe oderntlich druck drauf is weis ich selber ;)
und ich rede ja nicht vom JETZIGEN zustand sondern wie es angefangen hat mit den schläuchen BEVOR es rausGELAUFEN is.
kann natürlich sein dass es vll schwachsinnig ist, aber es wa eben ein gedanke von mir...

AgentBRD 03.06.2010 00:45

Newsupdate:
Heute früh lief das Schiedsverfahren. War aber eine recht kurze Sache: Die Gegenpartei ließ sich anscheinend gestern schon telefonisch entschuldigen.

Ich habe jetzt zwei Vorschläge auf dem Tisch liegen, unter denen ich mich innerhalb 14 Tage mit Anspruch auf Erfüllung entscheiden darf:
  • Entweder eine kostenfreie Nachbesserung
  • Oder Rückerstattung des Gesamtbetrages der Nachkontrolle und Erstattung von 81% der Rechnung vom Januar.

Mir erscheint der zweite Punkt als überraschend großzügig, was man nur gutheißen kann.
Jetzt hadere ich ein wenig. Was würdet ihr tun?

Dr.NOS 03.06.2010 09:37

Naja, kommt drauf an ob du dein Auto nochmal in diese glorreiche Werkstatt stellen willst oder ob du lieber das Geld nimmst und es wo anders machen lässt.

pat... 03.06.2010 09:55

Ich würde mich auch alleine schon auf Grund des fehlenden Vertrauens in besagte "Fachwerkstatt" definitiv auf Punkt zwei festlegen. So bekommst du dein Geld wieder und kannst es unter umständen beim freundlichen VW Händler oder einer anderen, kompetenteren Werkstatt (die unter diesen Umständen nicht sooo schwer zu finden sein dürfte) fachgerecht instandsetzen lassen.

wolfi71 03.06.2010 10:11

Ich würde darauf drängen, dass die Werkstatt (eine andere ist kein Fehler) nicht nur die Dichtung macht, sondern diese auch zusätzlich mit flüssigem Dichtmittel sichert. Das bedeutet unten und oben auf der Dichtung wird die Dichtmasse aufgetragen. Dur wirst es anders kaum dicht kriegen, es sei denn du gehst du Bosch nach Feuerbach und lässt die Chaoten von der Entwicklung mal ran. Hilfreich wäre es, wenn man dort jemanden kennt, der den Kontakt herstellen kann.

Wolfgang

benni.20 03.06.2010 13:26

Nimm das Geld und lass es in einer anderen Werke machen. Ich würde in die Alte nicht mehr gehen. Einmal mist und Ärger reicht doch oder meinst nicht.

VR6SyncroVariant 03.06.2010 14:18

Ganz einfache Entscheidung -> Geld zurück und in eine vernünftige Überholung durch einen wirklich fähigen Bosch-Dienst investieren. (Ich kann dir da nach wie vor einen empfehlen.)

Pumpe aus- und einbauen kannst du selbst, du brauchst nur ne Messuhr zum Einstellen des Förderbeginns. Die Einstellung prüft man dann danach nur nochmal mit VAG-Com, das auch wirklich alles passt.

Fachliche Hilfe kann ich dir bieten, also ran ans Werk! Evtl. kann man ja auch ne Anleitung fürs GonZy draus bauen.

MfG

wolfi71 03.06.2010 17:01

Hallo VR6,

man muss die Pumpe eigentlich gar nicht ausbauen. Wenn ich das in der Anleitung richtig verstanden habe, dann geht das auch bei eingebauter Pumpe.

Wolfgang

VR6SyncroVariant 03.06.2010 17:14

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 899779)
Hallo VR6,

man muss die Pumpe eigentlich gar nicht ausbauen. Wenn ich das in der Anleitung richtig verstanden habe, dann geht das auch bei eingebauter Pumpe.

Wolfgang

Das kann sein. Ich ging jetzt allerdings von einer vollständigen Neu-Abdichtung der Pumpe aus, mit vollständigem Zerlegen, Reinigen, Zusammenbauen, Einstellen und Testlauf auf dem Prüfstand.

MfG

AgentBRD 03.06.2010 17:25

In der Anleitung wird lediglich gezeigt, wie man die Dichtung des Deckels austauscht. Das macht die gesamte Anleitung an sich schon fraglich. Den gerade das ist nicht die Herausforderung an der Pumpe - das ist irgendwo auf dem Niveau "Moosgummidichtung an dr Rückleuchte ersetzen".

Da wirklich alles (Alles !) mit Kraftstoff vollgesudelt ist und die Pumpe rundum schon einen schmierigen, harzfarbenen Belag hat, zweifele ich daran, dass es alleine diese Dichtung ist, die ja nur einen geringen Druck erfährt.

Das ist jetzt nur ein Verdacht aus der offenen Hose, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die Dichtung zwischen Hoch- und Niederdruckteil einen ab hat. Damit läuft es darauf aus, die gesamte Pumpe neu abzudichten.

Allerdings erscheint es mir schwer, Unterlagen zu dieser Pumpe zu bekommen. Der Literaturmarkt schweigt sich auch über das Aggregat aus. Ob man für den Komplett-Aufriss die Pumpe herausnehmen muss, kann ich nicht sagen.

Ich denke, ich kaufe jetzt mal einen Satz Dichtungen und dann mach' ich mir mal einen sauberen Plan zum weiteren Vorgehen. Und dann versuche ich das mal.
Mein Wagen hat die rote Umweltplakette, so dass man ihn ohnehin nicht ewig halten kann: Für die Oltimerregelung wird er nich schnell genug alt, erste Städte in BaWü überlegen schon die Einführung des "Fall Gelb". Von daher wäre es kein Beinbruch, sollte ich das Fahrzeug kaputtspielen. Dann gibt's halt was neues.
Und im anderen Fall kann ich das Fahrzeug auch noch in Einzelteilen vor die Werkstatt stellen.

roterFeger 04.06.2010 09:45

Diese scheiß Umweltplaketten ist der größte Mist den sie gemacht haben, nach der Abfuckprämie.
Nach den neusten Forschungen hat die Feinstaubbelastung in den Städten noch nicht man abgenommen.

Dr.NOS 04.06.2010 16:29

Natürlich nicht aber vielicht verschwinden so ein paar uralte Schleudern ohne Kat aus dem Straßenverkehr.
Für die Dieselfahrer ist es natürlich sch****!

wolfi71 04.06.2010 18:32

Das mit den Umweltplaketten ist ein Aktionismusplan der Regierungen und das nur um eine Tätigkeit vorzutäuschen. Das Problem ist ja auch, dass selbst Gemeinden mit überhaupt keinem Verkehr und keiner Industrie ein Problem mit dem Feinstaub haben. Es sind nämlich auch Pollen und Abrieb aus der Getreideproduktion oder Stäube bei der Ernte.

Wolfgang

roterFeger 04.06.2010 19:26

Das ganze Spektakel ist ja sogar schon über die Grenze geschwappt.
Im österreichischen Graz denkt man auch schon über eine Umweltzone nach.


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